Seiten

▼

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Linguini mit Puntarella und Pancetta


Das heutige Gericht ist mal wieder eines, dass man unter 30 Minuten zubereitet hat. Bei wirklich guten Zutaten ist es geschmacklich der Hit. Aber das ist eben italienische Küche, ein gutes Olivenöl, ein leckerer Pancetta und dazu ein reifer Parmesan und schon hat man eine wirklich leckere Mahlzeit.

Die  Cicoria catalogna ist eine italienische Verwandte des Chicorée. Allerdings erinnern die Blätter an Löwenzahn, weshalb die Pflanze gelegentlich auch als Löwenzahnsalat verkauft. Die inneren Blätter der Pflanze werden auch gern als Puntarella bezeichnet und diese werden in der italienischen Küche sowohl warm als auch im Salat gerne verwendet.

Mir ist dieses leckere Gemüse beim Besuch des Lüneburger Wochenmarktes unter die Finger gekommen. Als ich diesen interessanten Salat gesehen hatte, musste ich gleichmal googeln, was ich damit machen könnte und hatte mir zwei Stauden mitgenommen. 

Zutaten für 2 Portionen:
1 kleine rote Zwiebel
1 Kopf Puntarella
1 Knoblauchzehe
40 g Pancetta
2 Esslöffel Pinienkerne 
200 g Linguini
40 g geriebener Parmesan
Etwas Zitronensaft
Olivenöl nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Das Nudelwasser mit Salz zum Kochen bringen. Derweil die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Vom Puntarella den Strunk und die äußeren Blätter entfernen, die übrigen Blätter gründlich waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Pancetta in feine Streifen schneiden.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und herausnehmen. Den Pancetta in die Pfanne geben und ohne Fett auslassen. Die Nudeln ins Wasser geben und gründlich umrühren. Den Pancetta mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen, dann die Zwiebel in das ausgelassene Fett geben und anbraten, nach einigen Minuten den Puntarella und den Knoblauch zugeben und mitbraten.

Wenn die Nudeln bissfest sind, diese tropfnass in die Pfanne geben und alles gründlich miteinander vermischen. Mit Pfeffer, Salz und einigen Spritzern Zitronensaft würzen. Den Parmesan, den Pancetta sowie etwas gutes Olivenöl zugeben und alles kurz miteinander verrühren.

Die Nudeln auf zwei Teller verteilen und dann nach Geschmack Parmesan darüber reiben und die Pinienkerne darüber streuen.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 13. Oktober 2026

Cheesy Garnelen Tacos mit selbstgemachten Mais-Tortillas und Pico de Gallo


Als ich die Ankündigung des neuen Blogevents bei Zorra gelesen hatte, war ich ja gerade aus meinem Urlaub zurück gekommen und hatte mir natürlich auch ein paar Sachen für die Küche mitgebracht. Also war mein ersten Beitrag sehr schnell gefunden aber bei diesem Event geht es ja nicht nur um Urlaubsschätze sondern auch um Schrankhüter und da ist mir sofort ein Teil eingefallen, dass seit knapp 2 Jahren bei mir im Schrank rumliegt und noch nie zum Einsatz gekommen ist. 

Diese Tortillapresse hatte ich gekauft, weil ich Tortillas mal selber machen wollte, denn die glutenfreien Dinger, die ich für meinen Mitesser kaufen muss, gehen ganz schön ins Geld. Also hatte ich nach Alternativen gesucht und auch einige passende Rezepte gefunden aber dafür hätte ich jeweils dieses kleine Teil gebraucht. Also habe ich es gekauft und als ich es dann mal ausprobieren wollte, informierte mich mein Mitesser "ich ernähre mich jetzt keto". Also hatte ich die Presse weggeräumt und doch glatt bis heute vergessen. *lach* 

Optisch hätten meine Tacos mit fertig gekauften Tortillas bestimmt schicker ausgesehen aber besser geschmeckt hätten sie nicht. Und jetzt im Nachgang habe ich festgestellt, dass es eine reine Übungssache ist, denn schon bei meinem zweite Versuch sahen die Teilchen bedeutend besser aus, wie man hier sehen kann. 

Durch Zufall hatte mein Lieblingsgemüsestand auf dem Markt eine Vielzahl von verschiedenen Chilis und dort hat mir der Verkäufer die Poblano Chilis empfohlen, die sehen fast so aus wie Jalapeños sind aber deutlich milder. Falls ihr diese nicht bekommt, könnt ihr aber auch gerne Jalapeños verwenden. Es ist dann eben nur etwas schärfer ;)

Den aktuellen Blogevent veranstaltet Regina von Bistroglobal.

Blog-Event CCXXXIV - Urlaubsschätze & Schrankhüter (Einsendeschluss 15. Oktober 2026)

Zutaten:
8 Cocktail-Tomaten
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Poblano Chili (dunkelgrün) - alternativ Jalapeños
3 Limetten
1 Esslöffel Olivenöl
1 Prise Cayennepfeffer
4-6 Stängel Koriander
250 g nixtamalisiertes Maismehl (für Tortillas)
375 ml warmes Wasser
1 Esslöffel Butter
500 g geschälte Garnelen
Saft von 1⁄2 frischer Limette
150 g geriebener Gouda
1 reife Avocado
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten 
frischen Koriander 
Kresse

Zubereitung:
Die Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln, die Hälfte zu den Tomaten geben und den Rest für die Garnelen beiseite stellen. Die Chili längst halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch ebenfalls sehr fein würfeln. Auch hier die Hälfte zu den Tomaten und den Rest für die Garnelen beiseite stellen. Eine Limette auspressen und den Saft mit dem Olivenöl zu den Tomaten geben und dann alles mit Pfeffer,  Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Den Koriander fein hacken und untermischen.

Das Mehl mit einer Prise Salz und dem warmem Wasser vermischen und zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt stehen lassen. Derweil die vorbereiteten Zwiebeln mit dem Chili in der Butter anschwitzen, wenn die Zwiebeln glasig sind den Knoblauch zugeben und mitbraten. Die Garnelen grob hacken und ebenfalls zugeben und braten bis die Garnelen rosa werden. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Saft einer halben Limette abschmecken.

Den Mais-Teig in 12 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Eine Teigkugel zwischen zwei Lagen Backpapier legen und mit einer Tacopresse flach drücken. 

Eine Pfanne ohne Öl sehr stark erhitzen. Die rohe Tortilla hineinlegen und von jeder Seite etwa 1–2 Minuten ausbacken, bis sich kleine Blasen bilden.

Eine weitere Pfanne mit etwas Öl erhitzen und darin sofort die fertige Tortilla legen und mit 2 Esslöffel Käse bestreuen, jetzt jeweils 2 Esslöffel von den Garnelenfüllung daraufgeben. Die Tortilla zusammenfalten, sobald der Käse geschmolzen ist und von jeder Seite nochmals braten. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 50° C im Backofen warm halten. Alles wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht ist.

Die Avocado halbieren den Kern entfernen und das Fruchtfleisch über Kreuz einschneiden und mit einem Esslöffel herausheben. Die restliche Limette in Spalten schneiden. Jeweils 4 Tacos in eine Schale legen, dann Avocadowürfel darüber verteilen und die Limettenspalten sowie Pico de Gallo dazu servieren. Alles mit etwas frischen Koriander und Kresse betreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 12. Oktober 2026

Erdbeer-Trifle mit Zitronenkuchen


Ein klassisches Trifle ist ja eine englische Süßspeise aus Biskuit, Früchten und englischer Creme. Diese kommen geschichtete in große Gläser bzw. Glasschüsseln. Für gewöhnlich wird dabei der Biskuit mit Alkohol getränkt.

Heute hat sich da einiges verändert. Man nimmt nicht mehr unbedingt Biskuit und es muss auch nicht immer die schwere englische Creme sein und vor allem wird dieser Dessert jetzt gerne in kleine Gläser abgefüllt. Genau so wie mein heutiges Dessert.

Ich hatte noch einen halben Zitronenkuchen übrig und beim Einkaufen nochmal leckere deutsche Erdbeeren gekauft. Den griechischen Joghurt hatte ich noch im Kühlschrank. Der Vorteil war, dass ich dieses Dessert auch recht einfach im Keto-Style zurecht machen konnte. Ich hatte einfach den Kuchen weggelassen und den Zucker durch Erythrit ersetzt. (Hier die Keto-Version mit ein paar Blaubeeren)

Zutaten:
300 g Erdbeeren
3 Esslöffel Rohrzucker
2 Orangen (Saft)
500 g griechischer Joghurt
1/2 Zitronenkuchen
4 Erdbeeren als Deko
Minze

Zubereitung:
Die Erdbeeren  waschen, putzen, die Hälfte vierteln und den Rest mit einem Esslöffel Rohrzucker und dem Saft einer halben Orange pürieren. Die restlichen Orangen auspressen und den Saft auffangen. Den Joghurt mit dem restlichen Zucker verrühren.

Den Zitronenkuchen in 8 Scheiben schneiden und dann runde Scheiben im Durchmesser des Glases ausstechen. 4 Scheiben in die Gläser legen und die Hälfte des Saftes darüber träufeln. Dann jeweils die Hälfte des Joghurts in die Gläser geben. Jetzt die geviertelten Erdbeeren und je zwei Esslöffel des Erdbeerpürees darüber geben. Den restlichen Zitronenkuchen in die Gläser legen und diesen wieder mit dem Saft beträufeln. Den restlichen Joghurt und das Erdbeerpüree darüber geben. 

Die Erdbeeren waschen, halbieren und mit der Minze oben auf die Gläser setzen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 11. Oktober 2026

Heidschnuckenfilet mit Buttergemüse und Salzkartoffeln


In den letzten Tagen hatte ich ja alle Rezepte meines letzten Urlaubs veröffentlicht. Von meinen Reisen nehme ich mir immer sehr gerne Lebensmittel und Gewürze mit nach hause. Dieses Mal hatte ich mir Heidschnuckenfleisch aus der Nähe von Lüneburg mitgenommen. Heidschnucken gibt es bei uns in der Gegend ja eher nicht und da ich bei einem anderen Urlaub dieses leckere Fleisch schon mal essen konnte, wollte ich jetzt selber mal etwas damit zubereiten. Bei dem Fleischer in der Lüneburger Heide, gab es das Fleisch nur gefroren, dass für das Mitnehmen ganz passend war. Ich hatte eine Kühltasche dabei und so konnte ich die Filets gut transportieren. 

Außerdem hatte ich mir beim Besuch des Salzmuseums in Lüneburg ein Glas mit Lüneburger Fingersalz gekauft. Dieses Salz wird seit mehr als 1000 Jahren nach dem traditionellen Verfahren in offenen Pfannen aus der Lüneburger Sole hergestellt. Durch das Trockensieden entsteht ein feines Tafelsalz, das man zum Würzen direkt am Tisch verwenden kann. Das Salz wird nur noch in kleinen Mengen hergestellt und durch den Prozess des Siedens behält das fertige Salz eine geringe Restfeuchte. Die Salzflocken lassen sich ähnlich wie Fleur de sel verwenden und haben eine vergleichbare Konsistenz. Durch die leichte Restfeuchte ist das Salz allerdings nicht für den Einsatz in Salzmühlen geeignet.

Das Thema des aktuellen Blogevent bei zorra ist "Urlaubsschätze und Schrankhüter" und sowohl das Heidschnuckenfleisch als auch das leckere Salz waren ein Urlaubsmitbringsel. Diese Event wird von Regina von Bistroglobal veranstaltet. 

Blog-Event CCXXXIV - Urlaubsschätze & Schrankhüter (Einsendeschluss 15. Oktober 2026)

Zutaten:
800 g Heidschnucken-Rücken (2 Filets)
4 Knoblauchzehen
6 Thymianzweige
2 Zweige Rosmarin
2 Esslöffel Olivenöl
3 rote Zwiebeln
5 Möhren
3 Stangen Sellerie
500 g Knochen (Heidschnucke oder Rind)
1 Esslöffel Tomatenmark
500 ml Rotwein
5-6 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
1 Teelöffel Pfefferkörner
2 Teelöffel schwarzes Johannisbeergelee
Crema di Balsamico nach Geschmack
1 Kohlrabi
8 Kartoffeln
½ Blumenkohl
2 Esslöffel Butter
100 g Zuckerschoten
½ Zitronen
Salz und Pfeffer
Öl zum Braten
gehackte Petersilie zum Dekorieren
Lüneburger Fingersalz

Zubereitung:
Die Filets parieren, dabei falls vorhanden die Fettschicht und die Silberhaut entfernen. 2 Knoblauchzehen schälen und halbieren, zusammen mit dem Thymian, Rosmarin und den Filets in einen Tiefkühlbeutel geben. Das Olivenöl zugeben und alles gut verschließen. Im Kühlschrank marinieren lassen und eine Stunde vor dem Braten herausnehmen.

Die Zwiebeln und 2 Möhren schälen und grob zerkleinern. Den Sellerie waschen und ebenfalls grob zerkleinern. Die Knochen in etwas Öl anbraten, nach einigen Minuten Zwiebeln, Möhren und Sellerie zugeben und mitbraten. Wenn alles schön Farbe bekommen hat, das Tomatenmark unterrühren und kurz anrösten, danach mit dem Rotwein ablöschen. Soviel kaltes Wasser angießen, bis die Knochen bedeckt sind. Dann mit Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Salz würzen. Bei niedriger Temperatur 2 Stunden köcheln lassen.

Die Knochen und die Gewürze herausnehmen und alles andere pürieren. Danach durch ein Sieb streichen. Erneut erhitzen, dann alles auf niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Nun den Portwein angießen und einige Minuten köcheln lassen. Johannisbeergelee und Balsamico unterrühren und mit Pfeffer sowie Salz abschmecken. Kartoffeln, die restlichen Möhren und das Kohlrabi schälen, waschen und mundgerechte Stücke schneiden. DieKartoffeln in kaltem Wasser mit etwas Salz aufsetzen, zum Kochen bringen und ca. 18 Minuten köcheln lassen. Gleichzeitig für das Gemüse Salzwasser zu Kochen bringen und dann Möhren, Kohlrabi und Blumenkohl darin bissfest garen.

Währenddessen das Fleisch aus dem Tiefkühlbeutel nehmen und in etwas Öl kräftig von allen Seiten zusammen mit dem Knoblauch und den Kräutern anbraten. Dann in eine Ofenform legen und bei 80° Ober-/Unterhitze im Backofen 12 – 15 Minuten fertig garen.

Die Butter schmelzen und bei niedriger Temperatur anbräunen. Derweil die Kaiserschoten putzen und für ca. 2 Minuten beim Gemüse mitgaren. Wenn die Butter schön gebräunt ist, das Gemüse mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser nehmen, abtropfen lassen und in die Butter geben. Alles miteinander vermischen. Dann mit Zitronensaft, geriebener Muskatnuss, Pfeffer und Salz würzen.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen und dann in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln abgießen und auf den Tellern verteilen, dann Butter-Gemüse und Fleisch daneben anrichten. Zum Schluss etwas Soße angießen und das Gemüse mit der gehackte Petersilie bestreuen. Eine kräftige Prise Fingersalz über das Fleisch geben. 

Für die Ketoernährung meines Mitessers hatte ich das Gericht so gestaltet, das es relativ wenig Kohlehydrate enthält. Deshalb auch das Buttergemüse und die ungebundene Soße. Die zwei Teelöffel Johannisbeergelee enthalten zwar Zucker aber wenn man das auf die Gesamtmenge runterrechnet, ist es wieder im Rahmen. Die eigentliche Sättigungsbeilage sind ja hier Salzkartoffeln, für meinen Mitesser hatte ich einfach etwas Blumenkohl mehr gekocht und so hat alles gepasst.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 10. Oktober 2026

Lüneburger-Heide-Pfannkuchen


Auf dem Lüneburger Markt hatte ich frische Blaubeeren gekauft und was passt da besser als leckere Pfannkuchen dazu zu machen. Eigentlich sollte es dazu einen Klecks Sahne geben aber irgendwie wird bei mir in letzter Zeit aus Sahne meistens Butter. Zum Glück hatte ich noch Joghurt da und so kam halt ein Löffel Joghurt oben auf die Pfannkuchen.

Eigentlich war bei dem Rezept vorgesehen, nur einen großen Pfannkuchen zu backen aber in der Ferienwohnung gab es keine vernünftige Pfanne. Ich hatte schon bei den Bratkartoffeln das Problem, dass alles kleben geblieben ist. Zum Glück nehme ich immer eine kleine beschichtete Pfanne von zu Hause mit und die habe ich für diese Pfannkuchen benutzt.

Zutaten für 1 Portion:
150 g Mehl
250 ml Milch
2 Eier
1 gehäufter Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Esslöffel Butter
150 g Blaubeeren
2 Esslöffel Haselnussblättchen
1 gehäuften Teelöffel Puderzucker
1 gehäuften Esslöffel Naturjoghurt
Butter zum Braten

Zubereitung:
Das Mehl mit der Milch, den Eiern, dem Zucker und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Die Butter schmelzen lassen und unter Rühren zum Pfannkuchenteig geben.

Etwas Butter einer Pfanne schmelzen lassen und 1 Kelle Pfannkuchenteig einfüllen. Einen Teil der Blaubeeren auf den Pfannkuchen verteilen und diesen dann für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze stocken lassen. Wenn der Teig auf der Oberfläche trocken aussieht mit Hilfe eines Pfannendeckels oder Tellers wenden und fertig braten. Dies solange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Den Blaubeerpfannkuchen mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen und mit Puderzucker bestäuben. Die Sahne steif schlagen und zu den Lüneburger-Heide-Pfannkuchen reichen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 9. Oktober 2026

Gebratener Fisch mit Garnelen, Bratkartoffeln und Senfsoße


Eigentlich wollte ich ja Pannfisch machen aber für eine Portion unterschiedlichen Fisch kaufen ist etwas schwierig. Außerdem hatte ich für den Burger tiefgefrorenen Lachs kaufen müssen, da ich frischen nicht in der gewünschten Qualität bekommen hatte. Und die Packung enthielt 2 Filetstücken, also verwendete ich das zweite Lachsfilet statt extra nochmal Kabeljau, Rotbarsch oder Seelachs zu kaufen. Von meinen Nudeln mit Garnelen hatte ich auch noch ein paar Garnelen übrig, die hatte ich gleich mit verkocht.

Für Bratkartoffeln hatte ich die Kartoffeln schon am Tag davor gekocht, damit sie im Kühlschrank eine festere Struktur bekommen und so beim Braten nicht auseinander fallen. Zum Fisch und den Bratkartoffeln hatte ich noch Radieschen und Tomaten mit einem schnellen Dressing verrührt und so einen Mini-Salat als Beilage dabei.

Zutaten:
300 g mittelgroße, festkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
50 ml Milch
150 ml Gemüsebrühe
2 Esslöffel Senf
etwas Zitronensaft
2 Stängel Dill
25 g Speckwürfel
2 Esslöffel Butter
120 g Lachsfilet ohne Gräten 
50 g Garnelen
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser ca. 18 Minuten kochen, dann abgießen und abkühlen lassen. Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln.

Ein Esslöffel Butter zerlassen und einen Esslöffel Mehl unterrühren, dabei leicht anschwitzen und mit Gemüsebrühe sowie Milch aufgießen. Die Soße unter Rühren ausquellen lassen, danach den Senf einrühren und alles mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Dillblättchen von den Stängeln abzupfen und fein hacken, dann unter die Soße rühren. 

Etwas Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Kartoffeln dazugeben und von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig anbraten, dabei nicht zu oft wenden. Zwiebeln und Schinkenwürfel dazugeben und mitbraten. Wenn die Kartoffeln von beiden Seiten angebraten sind, die Hälfte der Butter in kleinen Flocken hinzugeben und die Kartoffeln für 2 Minuten unter vorsichtigem Wenden goldgelb fertig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Fischfilet in gleich große Stücke schneiden und rundherum mit Pfeffer und Salz würzen, danach im restlichen Mehl wenden. Etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Fischwürfel darin von allen Seiten bei mittlerer Hitze anbraten. Kurz vor Ende der Garzeit die Garnelen zugeben und mitbraten.

Den panierten Fisch zusammen mit den Bratkartoffeln und der Senfsoße servieren.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Nudeln aglio e olio mit Garnelen und gemischten Salat


Aus Heidesee hatte ich noch Nudeln übrig und davon wollte ich noch welche verarbeiten. Es sollte aber ein einfaches Essen ohne großen Aufwand werden. Na ja und was geht da ohne großes Trara am schnellsten, natürlich Nudeln aglio e olio. Vor allem da ich sowohl Knoblauch als auch ein wirklich gutes Olivenöl da hatte. 

Auf dem Weg von der Therme in die Ferienwohnung hatte ich noch einen kurzen Stopp eingelegt, um mir für mein Frühstück ein Brötchen und etwas zu trinken zu kaufen. Auf dem Weg durch den Markt sind mir dann die Garnelen untergekommen und ich habe sie mitgenommen.

Zutaten:
einige Blätter Salat
je 3 gelbe und rote Kirschtomaten
2 Radieschen
1/2 Zitrone (Saft)
4 Esslöffel Olivenöl
Honig nach Geschmack
2 Stängel glatte Petersilie
1 Knoblauchzehe
80 g Nudeln 
Chiliflocken nach Geschmack
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Salatblätter waschen, eventuell zerkleinern und trocken schleudern. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft mit 1 Esslöffel Olivenöl, etwas Honig, Pfeffer und Salz zu einem Dressing verrühren.

Das Wasser für die Nudeln aufsetzen und gut salzen. Derweil die Blätter der Petersilie abzupfen und fein hacken sowie den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Nudeln ins Salzwasser geben und bissfest garen.

Das restliche Olivenöl erhitzen und auf niedriger Temperatur den Knoblauch hellgelb anbraten, danach die Garnelen zugeben und mitbraten. Etwas Nudelkochwasser zu den Garnelen geben und alles mit den Chiliflocken, Pfeffer und Salz würzen. Die Nudeln abgießen und zusammen mit der Petersilie und einem Spritzer Zitronensaft ebenfalls zu den Garnelen geben. 

Den Salt mit dem Dressing vermischen und zusammen mit den Nudeln servieren. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Leckerer Heideburger mit grünem Salat


Für Sonntagabend hatte ich einen Burger geplant, passend für Lüneburg bestehend aus Kartoffelröstis und einer Lachsfrikadelle. Dazu ein Sößchen aus Honig und Senf und schon war mein leckeres Abendessen fertig. Okay ich hatte noch einen knackigen Salat dazu. 

Zutaten:
2,5 Esslöffel Senf
1/2 Orange (Saft)
1 Esslöffel Olivenöl
etwas Balsamico bianco
Agavendicksaft nach Geschmack
2 Esslöffel Heidehonig
1 Dillzweig
120 g Lachsfilet (ohne Gräten und Haut)
1 Schalotte
1 Eigelb
2 Esslöffel Semmelbrösel
1 Spritzer Zitronensaft
2 große Heidekartoffeln
1 Ei
1 Esslöffel Kartoffelstärke
1 Salatherz
eine Blätter Salat (Lollo bianco)
2 Tomatenscheiben
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Einen halben Esslöffel Senf mit dem Saft der Orange und dem Olivenöl verrühren und mit Balsamico, Agavendicksaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Den restlichen Senf mit dem Honig verrühren. Die Dillblättchen abzupfen und fein hacken und mit dem Honigsenf verrühren. Mit einer Prise Salz würzen.

Das Lachsfilet in feine Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und ebenfalls fein würfeln. Beides mit dem Eigelb und den Semmelbröseln verkneten, mit Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft würzen. Im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und grob in eine mit Küchenpapier ausgelegten Schüssel raspeln. Mit Hilfe des Küchenpapiers gründlich ausdrücken. Dann das Ei und die Kartoffelstärke unterrühren und die Kartoffelmasse mit Pfeffer sowie Salz würzen. 

Zwei Pfanne mit jeweils etwas Öl erhitzen und in die eine die Fischfrikadelle legen und in die andere Pfanne aus der Kartoffelmasse zwei gleichgroße Röstis ausbacken. Die Röstis sowie die Frikadelle dabei jeweils einmal wenden.

Während alles brät, die Blätter vom grünen Salat abzupfen, waschen und trocken schleudern. Dann in eine Schüssel eben und mit dem Dressing vermischen. Jetzt einen Rösti auf einen Teller legen, mit der Hälfte des Honig-Senfs bestreichen, dann mit den Lollo bianco Blättern belegen, die Frikadelle darauf setzen und mit dem restlichen Honigsenf bestreichen. Dann die Tomatenscheiben und das zweite Rösti darauf legen.



 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 6. Oktober 2026

Mein großes Heidefrühstück


Im Grunde hatte ich mir die Ferienwohnung in Lüneburg nicht nur wegen der Ausstattung und dem Parkplatz direkt neben dem Haus ausgesucht, sondern auch dafür, dass ich alles, was ich auf dem Plan hatte, zu Fuß hätte erreichen können. Leider hatte ich schon am Samstag bei meinem Spaziergang zum Brauhaus Nolte gemerkt, dass mein Knie nicht wirklich begeistert war, sich mehr als 500 Meter zu bewegen. 

Eigentlich wollte ich am Sonntag in ein Cafe zum Frühstück aber dort hätte ich keinen Parkplatz bekommen und 25 Minuten hinhumpeln wollte ich nicht. Da ich samstags sowieso einkaufen war, hatte ich einfach alles für mein Frühstück mitgenommen, denn ich hatte mich schon auf mein großes Heidefrühstück gefreut.

Den Schinken und das Zwiebelmett hatte ich hier in Lüneburg gekauft, den Käse hatte ich noch aus der Gläserne Molkerei. Dazu hatte ich noch einen schnellen Eiersalat gezaubert. Dafür hatte ich 2 Eier gekocht, geschält, gewürfelt und mit etwas Mayonnaise verrührt. Mit einem kleinen, fein gewürfelten Gewürzgürkchen, ein paar Schnittlauchröllchen und etwas Gurkenbrühe hatte ich das Ganze aufgepeppt.  

Zum Schluss kamen noch ein paar Weintrauben, Radieschenscheiben, Orange, Tomaten und etwas Salat als Deko aufs Brett. Zwei Brötchen, etwas Saft und meinen Lieblingstee dazu und schon hatte ich mein Sonntagsfrühstück vorbereitet.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 5. Oktober 2026

Hibiskus-Erdbeer-Eistee


Eistee mache ich sehr häufig und bin bei den Zutaten gerne kreativ. Hier hatte ich noch ein paar Erdbeeren übrig und wollte diese sinnvoll verwerten. Normaler Eistee ist mir einfach viel zu süß. Mein selbstgemachter dagegen enthält meistens relativ wenig Süßungsmittel. Wenn mein Mitesser mitdrinkt, verwende ich meistens Birkenzucker aber für mich passt Agavendicksaft geschmacklich besser.

Für das Foto hatte ich den Eistee in eine Glasflasche gefüllt und mit etwas Minze und einer Zitronenscheibe dekoriert. Für meine Fahrt nach Lüneburg hatte ich ihn allerdings zusammen mit Eiswürfeln und Mineralwasser in eine Thermosflasche gefüllt.  

Zutaten für 2 Gläser:
2 Esslöffel Hibiskusblüten (Tee)
500 ml Wasser
4 Erdbeeren
1/2 Zitrone (Saft)
Agavendicksaft nach Geschmack
2-3 Stängel Minze
Eiswürfel
500 ml Mineralwasser

Zubereitung:
Die Hibiskusblüten mit 500ml kochendem Wasser aufgießen und 10-15 Minuten ziehen lassen. Dann gut abkühlen lassen. (wer es eilig hat,nimmt nur 400 ml kochendes Wasser und gibt nach dem Aufbrühen zwei handvoll Eiswürfel in den Tee)

Die Erdbeeren waschen, putzen und grob zerschneiden. Mit dem Zitronensaft und dem Hibiskustee pürieren und alles durch ein feines Sieb gießen. Alles mit Agavendicksaft abschmecken und zusammen mit der Minze in eine Flasche füllen.

Alles über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Ein Glas mit ein paar Eiswürfeln füllen, dann zur Hälfte mit dem Eistee aufgießen und mit Mineralwasser auffüllen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 4. Oktober 2026

Karamell-Blaubeer-Käseküchlein aus der Heißluftfritteuse


Eigentlich war dieses Rezept nur ein Versuch aber erstaunlicherweise hat er gut geklappt. Allerdings war ich über die Form nicht gerade glücklich. Ich hatte zwei Muffinförmchen ineinander gesetzt aber das war zu wenig und so sind die fertigen Küchlein etwas auseinander gelaufen. Beim nächsten Mal werde ich wohl 4 Förmchen oder welche aus Silikon nutzen oder noch besser ofenfeste Gläschen verwenden. 

Zutaten für 6 Stück: 
200 g Quark 
100 g Frischkäse
1 Ei
2 Esslöffel Rohrzucker
1/2 Zitrone (Saft)
1 Packung Karamellpuddingpulver (glutenfrei)
1/2 Teelöffel Backpulver
150 g Blaubeeren

Zubereitung:
Den Quark mit Frischkäse, Ei, Zucker und Zitronensaft mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Puddingpulver mit dem Backpulver vermischen und dann unterrühren.

Die Masse in 6 Muffinförmchen einfüllen und die Blaubeeren obenauf verteilen. Danach alles in die Heißluftfritteuse stellen und bei 160° 16 Minuten backen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 3. Oktober 2026

Bento Nr. 864 Smashed Potato Salad


Den smashed Potato Salad wollte ich schon länger mal zubereiten aber es hatte bisher nicht gepasst. Jetzt brauchte ich etwas für meine Mittagspause und da ich eine Heißluftfritteuse da hatte, wollte ich dieses Rezept nun ausprobieren. Und was soll ich sagen, der Versuch hat sich gelohnt.

Zusätzlich dazu hatte ich ein paar Hackklößchen gebraten, drei haben es ins Bento geschafft, die restlichen zwei wurden weggenascht ;) Als Deko kam dann noch meine letzte Kirschtomate in die Box.

Zutaten für 1 Portion:
250 g kleine Kartoffeln
1 Esslöffel Olivenöl
½ Knoblauchzehe
1-2 Stängel frischer Dill
2 Stängel frische Petersilie
1 Esslöffel Griechischer Joghurt
1 Esslöffel Kewpie Mayo
½ TL Dijon-Senf
etwas Zitronensaft
1 TL Rotweinessig
¼ Gurke
1 Schalotte
Salz und Pfeffer

Zubereitung
:
Die Kartoffeln in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen, abgießen und trockentupfen. Die Kartoffeln mit einem kleinen Topf oder Kartoffelstampfer flachdrücken. In eine Heißluftfritteuse legen, mit etwas Öl besprühen und bei 200° 30 Minuten garen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Blätter von Dill und Petersilie abzupfen und fein hacken. Dann mit Joghurt, Mayonnaise, Senf, Zitronensaft und Essig zu einem Dressing verrühren.

Die Gurke waschen und fein hobeln. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Beides unter den Salat rühren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 2. Oktober 2026

Lüneburg ist immer eine Reise wert


Die zweite Hälfte meines Septemberurlaubes wollte ich dieses Mal in Lüneburg verbringen. In der Lüneburger Heide war ich schon öfters aber dieses Mal war mir nach etwas mehr Stadt, denn ich hatte ja schon eine ruhige Woche in Heidesee.

Auf dem Weg von Heidesee nach Lüneburg hatte ich mir nach zwei Dritteln der Strecke erstmal eine Mittagspause eingelegt. In Heidesee musste ich spätestens um 10 weg und in die Wohnung in Lüneburg konnte ich erst ab um 15 Uhr. Also hatte ich die Fahrt mit einer größeren Pause geplant. Und ging dann in Lüneburg angekommen erstmal einkaufen, um alles für meine Küchenexperimente zuhaben.

Den Kartoffelsalat mit Hackklößchen und den leckeren Hibiskus-Erdbeer-Eistee hatte ich am Freitag vorbereitet. Zusätzlich hatte ich den rote Beete Salat vom Donnerstag nochmal zubereitet. Als Nachtisch hatte ich kleine Käsekuchen in der Heißluftfritteuse gebacken. Allerdings hatte ich dann Mittags nicht genügend Appetit, um die Käsekuchen zu essen. Ich habe sie einfach wieder in die Kühltasche gepackt.

Meine Ferienwohnung in Lüneburg war ganz anders als die in Heidesee. Modern, geradlinig und mit Fußbodenheizung und Geschirrspüler *lach* und barrierefrei, darüber hat sich besonders mein Knie gefreut. Das heißt nicht, dass sie besser oder schlechter als das Häuschen in Heidesee war nur anders, denn hier hat die individuelle Gemütlichkeit und der kuschelige Kaminofen gefehlt.

Da mein Parkplatz direkt gegenüber meiner Terrasse lag, hatte ich nur 4 Schritte vom Parkplatz bis ins Wohnzimmer, das hat das Gepäck schleppen echt erleichtert.

Die Küche hatte alles, was ich für meinem Urlaub brauchen würde. Allerdings war sie eher für große Leute gemacht, zum Glück stand im Schlafzimmer eine Leiter, denn sonst wäre ich nicht in die oberen Fächer gekommen.

Nachdem ich alles ausgeräumt hatte, testete ich die Couch, die sich als sehr bequem herausgestellt hat. 

Nach einem kleinen Nickerchen spazierte ich zum Brauhaus Nolte, um dort in Ruhe zu Abend zu essen. Allerdings hatte ich vergessen, einen Tisch zu reservieren, da ich nicht wusste, dass ausgerechnet an diesem Samstag dort Livemusik gespielt würde aber dort war man echt nett und fand doch noch ein Plätzchen für mich.

Eigentlich trinke ich kaum Alkohol aber dort wollte ich mal wieder ein Bier trinken und entschied mich für ein Roggen-Bier, das dort gebraut wurde. Cool fand ich die Bierflaschen als Salz- und Pfefferstreuer.

Zum Essen hatte ich dann ein selbstgemachtes Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, echt lecker. Danach spazierte ich in aller Ruhe in meine Ferienwohnung.

Am nächsten Morgen bereitete ich mir ein großes Heidefrühstück zu und ließ den Sonntag ganz entspannt beginnen.

Am späten Vormittag  machte ich mich dann auf den Weg zum Deutschen Salzmuseum. Dort gab es eine wirklich interessante Ausstellung mit viel Wissenswertem über Salz. Zufällig war an dem Sonntag "Tag des offenen Denkmals" und so konnte man umsonst ins Museum, entsprechend voll war es auch. Was ich toll fand war, dass so viele Kinder dort waren.

Hier kann man sehen, was für unterschiedliche Salzsorten es gibt.

Hier die Lüneburger Salzsau, das ist laut der Legende ein Wildschwein, dass die erste Lüneburger Solequelle gefunden haben soll. Durch das "weiße Gold" kam Lüneburg zu einem außerordentliche Wohlstand. 

Das ist mal ein Salzkorn.



Hier sieht man einen historischen Solearbeiter, der an einem Solebrunnen steht. Um zu dieser Figur kommt man durch enge Gänge, die den originalen Schächten nachempfunden sind.

Hier sieht man die letzte Saline der Stadt Lüneburg, die 1980 stillgelegt wurde.

Neben den Anlagen wurde auch eine Vielzahl von Salzstreuern gezeigt.

Sehr detailgetreue Nachbauten konnte man sich ebenfalls anschauen.

Da Salz früher extrem wertvoll war, gab es sogar extra Salzlöffel.




Da ich aufgrund meines reichhaltigen Frühstücks das Mittagessen hatte ausfallen lassen, gönnte ich ein wirklich leckeres Eis. Es war einer der besten veganen Erdbeer-Eisbecher, die ich je gegessen hatte.

Denn hier in der Eismanufaktur Milano hatten sie die Saison noch nicht beendet und sie hatten eine Vielzahl von veganen Eissorten.  

Nach dem ganzen Rumgetrapse legte ich in meiner Ferienwohnung ein entspanntes Nachmittagsschläfchen ein. Abends wollte ich mich in der Küche dann ordentlich austoben. Da ich hier nicht aufwaschen musste, konnte ich wieder so richtig rumaasen. Das Ende meiner Kochversuche war dieser leckere Lüneburger mit einem leckeren grünen Salat.

Den Abend ließ ich mit einem gutem Buch ausklingen und nach einer sehr geruhsamen Nacht, gab es bei mir ein kleine Heidefrühstück, denn ich wollte mittags in der Therme etwas essen und da sollte das Frühstück nicht so groß werden.

Für den Montag hatte ich den Besuch der Salztherme SaLü auf dem Plan. Diese knuffige Therme versprach einen erholsamen Tag. Da die Parkplatzsituation in Lüneburg etwas angestrengt ist, war ich froh, dass direkt neben der Therme ein Parkhaus ist und als Besucher der Therme muss man auch nur 1,50€ zahlen.

Der Außenbereich war nicht besonders groß aber es war echt genial, im Salzwasser zu schweben und sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. Der einzige Wermutstropfen war das unterirdische Essensangebot. Eigentlich wollte ich ja dort etwas essen aber leider gab es da nur simpelste Systemgastronomie und nicht mal die Pommes sahen lecker aus. 

Da die Therme direkt neben der tollen Eismanufaktur ist, konnte ich nicht widerstehen, mir noch zwei Kugeln von dem leckeren veganen Eis zu holen, schließlich hatte ich kein Mittagessen. *lach*  

Als ich dann wieder in meiner Ferienwohnung war, bin ich gleich weggepennt. Man glaubt gar nicht, wie 4 Stunden Salzwasser planschen schlauchen. Nach einem ausgiebigen Schläfchen hatte ich mir dann eine Portion Nudeln mit Garnelen gekocht, lecker.

Nach einem einfachen Frühstück ging es zur Lüneburger Altstadt. Ich hatte ein Parkhaus am Rande der Altstadt gefunden und bin von dort aus losgelaufen.

Bei meinen Besuchen in der Lüneburger Heide hatte ich auch immer mal einen Abstecher direkt nach Lüneburg gemacht aber da hatte ich nie viel Zeit für die ganzen kleinen Gässchen.







Nachdem Stadtbummel hatte ich auf dem Weg zu meinem Auto noch ein nettes Café entdeckt und dort hatte ich mir noch einen doppelten Espresso geholt und meine Füße ausgeruht.

Wie zuhause habe ich auch im Urlaub immer etwas frisches Gemüse da, denn ich mag es, zu meinen Gerichten einen knackigen Salat zu servieren. 

Zum Abendessen gab es bei mir gebratenen Lachs mit Garnelen, Bratkartoffeln und Senfsoße sowie etwas frischem Salat.

In der Nacht hat es so stark gewittert, dass es mich mehrfach geweckt hat aber zum Glück war morgens alles wieder trocken. Das fand ich gut, denn auf meinem Plan stand der Besuch des Wochenmarktes. Ich hatte ja schon öfters geschrieben, dass ich sowas mag. Allerdings kann das manchmal gut ins Geld gehen ;) Dieses Mal habe ich mich gut zurück gehalten, denn es war ja eh mein letzter Tag aber ich brauche ja auch zuhause etwas zu essen.

Die meisten Verkaufsstände auf diesen bunten Markt waren von landwirtschaftlichen Firmen, die ihre eigenen Produkte verkauften.

Dieser Honigstand war wirklich interessant, denn man durfte hier die verschiedenen Sorten verkosten. Obwohl das schon ein bisschen unfair von mir war, denn kaufen wollte ich keinen Honig. Den hole ich mir lieber von einer Kollegin, die selbst imkert.

Schade, dass es mein letzter Tag hier war, denn deshalb musste ich mich zurück halten und nicht so viel einkaufen.

Hier an dem Stand gab es Leckereien von der Heidschnucke und der nette Verkäufer ließ mich so einiges kosten. Deshalb hatte ich dann auch so einiges gekauft. Besonders lecker fand ich den Heidschnuckenschinken. mmmmmm

Der Markt befindet sich direkt vor dem Lüneburger Rathaus.

Nachdem ich einmal über den Markt gebummelt war und alles besorgt hatte, was ich wollte, ging es erstmal zum Frühstücken ins Auszeit. 

Hier könnt ihr sehen, dass meine klassische Auszeit schon recht lecker aussah.

Danach ging es wieder zurück zu meinem Auto dass hier im City-Parkhaus so idyllisch stand. Das Parkhaus kann ich nur empfehlen, es hält sich preislich im Rahmen und man ist quasi schon direkt in der Altstadt. 

Da mir mein Knie wieder Schwierigkeiten machte, war ich nochmal kurz im Supermarkt und hatte mir einen großen Becher Quark gekauft, um mir dann in meiner Ferienwohnung eine Quark-Kühlkompresse zu basteln. Da ich ja ein ausgiebiges Frühstück hatte, fiel das Mittag aus und ich gönnte mir nur ein paar leckere Weintrauben und einen frisch gepressten Saft vom Markt.

Nach zwei Stunden kühlen, hatte sich mein Knie wieder etwas beruhigt und  ich bin noch einmal los, mir zum Abschluss noch ein leckeres veganes Eis zu holen.

Auf dem Markt hatte ich mir Blaubeeren von einem ansässigen Bauern gekauft und mir dazu leckere Heide-Pfannkuchen zubereitet.

Danach ging es wieder ans Einpacken. Hier war ich froh, dass ich über meine Terrasse einen kurzen Weg zum Auto hatte.

Für mein Frühstück konnte ich alle Reste, die ich noch im Kühlschrank hatte, verwerten. Früher hatte ich immer zwei Brötchen zum Frühstück aber in letzter Zeit habe ich einfach nicht mehr so viel Appetit und deshalb hatte ich hier einfach ein Brötchen in Scheiben geschnitten und so sah es nach viel mehr aus. ;) 

Auf der Fahrt nach Hause hatte ich a zwei Autohöfen angehalten und wollte eigentlich etwas essen aber in dem einem war das Angebot unterirdisch und der zweite hatte nur noch ab 17 Uhr geöffnet, was ist das für ein Autohof. Na ja da bin ich dann lieber weitergefahren. Mein dritter Versuch war auch nicht wirklich erfolgreich aber der Kuchen sah ganz annehmbar aus und hat auch geschmeckt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich zwar nicht alles geschafft habe anzuschauen, was ich auf meinem Plan hatte aber ich hatte eine schöne Zeit. Und ich bin froh, dass es Google Maps gibt, denn mein Navi im Auto wollte einfach nicht so wie ich wollte, es zerrte mich immer in irgendwelche Baustellen oder Sackgassen. Da bin ich dann aufs Handy ausgewichen.

 



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr