Zum Sonntag hatte ich beim letzten Mal einen Gulasch auf meinem Speiseplan und den gab es jetzt auch wieder zum Sonntag als Mittagessen. Allerdings war da schon von vornherein klar, dass ich den Preis nicht mehr halten kann. Gerade Rindfleisch ist gerade sehr im Preis gestiegen, das merke ich jeden Freitag bei unserem Hackfrühstück. Da kostet das Kilo Rindertatar 21,95€, letztes Jahr waren es noch 14,95€. Zum Glück esse ich nur 150 Gramm ;)
Damit ich überhaupt eine Chance hatte, in der Nähe der 2 Euro zu bleiben, hatte ich natürlich auf Angebote geachtet, so gab es die Möhren für 0,99€ das Kilo. Ich hatte hier ja nur eine Möhre gebraucht aber für ein Möhrchen habe ich immer Verwendung. Beim Gulasch hatte ich fertig geschnittenen gekauft, der ist preiswerterDas Rezept hatte ich minimal abgeändert. Statt dem Ketchup hatte ich Tomatenmark verwendet, das enthält keinen Zucker und auch den Essig für den Salat hatte ich verändert. Der Balsamico, den ich mittlerweile verwendet, ist milder und man kann den Zucker beim Dressing weglassen.
2018 hat alles insgesamt 7,68 € gekostet, das machte
1,92 € pro Portion. Jetzt wäre ich mit 12,09€ ganz schön an den 8€ vorbeimarschiert, also hatte ich die Menge vom Fleisch verringert und dafür mehr Gemüse in den Gulasch gemogelt, sowie die teuren Nudeln durch Kartoffeln ersetzt und damit hat alles 9,97€ gekostet, also
pro Portion 2,50€.
Gulasch mit Kartoffeln und Gurkensalat
Zutaten:
700 g gemischter Gulasch (5,89€)
300 g Nudel (0,59€)
1 Zwiebel (0,21€)
1 Möhre (0,24€)
2 Stangen Sellerie (0,18€)
2 Knoblauchzehen (0,04€)
5 Wacholderbeeren (0,03€)
2 Lorbeerblätter (0,04€)
1 Esslöffel Tomatenmark (0,10€)
1 Teelöffel Senf (0,05€)
600 g Kartoffel (0,72€)
1 grüne Gurke (0,99€]
1 Esslöffel Balsamico bianco (0,04€)
Salz, Pfeffer (0,07€)
2 Esslöffel Öl (0,20€)
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Möhre
schälen und in etwas dickere Scheiben schneiden, gegebenenfalls diese
halbieren. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer
würzen und in einem Esslöffel Öl von allen Seiten kräftig anbraten, dann
Möhre, Zwiebel und Knoblauch zugeben und ebenfalls mit anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitanrösten.
Alles mit etwas Wasser ablöschen. Jetzt die Gewürze dazu geben und alles
mit Pfeffer und Salz würzen. Das Fleisch zugedeckt schmoren lassen, bis
es weich ist, dabei gelegentlich
umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser nachfüllen. Den Senf einrühren und alles nochmals abschmecken.
Die Gurke gründlich waschen, beide Enden entfernen und dann in dünne
Scheiben hobeln. Mit einer großen Prise Salz vermischen und 10 Minuten
ruhen lassen, dann die Gurke in ein Sieb geben, kurz abspülen und
abtropfen lassen. Aus dem restlichen Öl, Essig und etwas Pfeffer ein Dressing bereiten. Die Gurkenscheiben mit dem Dressing
vermischen und eventuell mit etwas Salz abschmecken.
Die Kartoffeln schälen, waschen und halbieren. Mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und 18-20 Minuten kochen lassen, dann abgießen, ausdampfen lassen und mit dem Gulasch zusammen
servieren.
Grießbrei mit Apfelmus
Zutaten:
0,5 l Milch (0,52€)
1 großer Apfel (0,41€)
50 g Weichweizengrieß (0,02€)
3 Esslöffel Zucker (0,03€)
Saft von 1/2 Zitrone (0,18€)
etwas Zimt (0,01€)
Zubereitung:
Zuerst den Apfel schälen, vierteln, entkernen und grob zerkleinern.
Zusammen mit einem halben Esslöffel Zucker und dem Zitronensaft
aufkochen und unter
gelegentlichen Rühren weich kochen. Mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren und
abkühlen lassen.
Die Milch mit 1,5 Esslöffel Zucker aufkochen, dann den Grieß unter Rühren
einrieseln lassen, aufkochen und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren einige Minuten
ausquellen lassen.
Den Grießbrei ebenfalls leicht abkühlen lassen, dann in Schüsselchen
füllen und fertig abkühlen lassen, dann mit dem restlichem Zucker und
etwas Zimt bestreuen, das Apfelmus darüber geben.
Natürlich wollte ich auch, das mein Mitesser etwas zu essen bekam und habe deshalb eine Low-carb-Version für ihn zubereitet. Statt der Kartoffeln bekam er ein Steckrüben-Püree und als Ersatz für den Grießbrei hatte ich eine Version aus Konjaknudeln mit Himbeeren.