Beim Fleischer hatte ich mir eine kleine Beinscheibe gekauft und die hatte richtig schönes Knochenmark. Ich finde, das hat immer eine Wirkung, als würde man Geschmacksverstärker mit in die Brühe geben.
Für die Spätzle hatte ich richtiges Spätzlemehl von einer örtlichen Mühle und Eier von glücklichen Hühnern gekauft. Und weil die Zubereitung von nur einer Portion Spätzle etwas aufwendig ist, hatte ich drei Portionen gemacht. Aus der zweiten hatte ich einen schmackhaften Salat für den nächsten Tag zubereitet. Und die dritte Portion wurden zu Kässpätzle.
Allerdings muss ich mit der Spätzlepresse noch etwas üben. Ich glaube, ich hatte den Teig nicht gut genug geschlagen und er war etwas zu flüssig. So waren die Spätzle etwas zu lang und zu dünn. Geschmeckt haben sie trotzdem.
Zutaten für 1 Portion:
1 kleine Beinscheibe (ca. 300g)
1 weiße Zwiebel
1 Lorbeerblatt
½ Suppengrün
1-2 Esslöffel Mineralwasser
100 g Mehl
2 Eier
200 g Kartoffeln
1 Möhre
1 Stück Lauch
Muskatnuss
Butter
Petersilie
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Beinscheiben unter fließenden Wasser abwaschen, um kleine Knochenstücke zu entfernen. Dann mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Jetzt die Zwiebel waschen, halbieren (Schale kann dranbleiben, wenn die Zwiebel frisch ist) und eine Hälfte zur Beinscheibe geben. Mit Pfeffer, Salz und dem Lorbeerblatt würzen und zum Kochen bringen. Das Suppengemüse putzen, waschen und grob zerkleinern, zum Rindfleisch geben, dann alles ca. 2 Stunden köcheln lassen. Im Anschluss alles durch ein Sieb gießen und dabei die Brühe auffangen.
Während die Brühe kocht, die Spätzle herstellen. Dafür die Eier verquirlen, das Mehl mit einer Prise Salz darüber sieben und mit einem Holzlöffel kräftig verrühren, dabei etwas Mineralwasser unterrühren. Den Teig schlagen, bis sich Blasen bilden. Einige Minuten ruhen lassen.
Die restliche halbe Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Dann mit etwas Mehl bestäuben und in Butter goldbraun braten. Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und kleinschneiden. Dann in die Brühe geben und weich kochen.
Jetzt die Spätzle fertig stellen, dafür einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Spätzleteig mit einer Spätzlepresse oder -reibe ins Wasser bringen. Sobald die Spätzle nach oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz in kaltem Wasser abschrecken. (Die Spätzle für den Salat gleich mit dem Dressing vermischen)
Das Rindfleisch vom Knochen lösen und klein schneiden, mit den Spätzle in die Brühe geben. Diese auf einen tiefen Teller geben und mit etwas Petersilie servieren.
Eure Danii von Lecker Bentos und mehr
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Als gebürtige Schwäbin machen die Spätzle für mich einen guten Eindruck; die dürfen so dünn sein. Wir frieren manchmal eine Portion ein. :-)
AntwortenLöschenGaisburger Marsch kenne ich nur vom Hörensagen - bei meinen schwäbischen Verwandten war das gar nicht gut angesehen, warum auch immer. Ich hab's das erste Mal in Hamburg gegessen, auf so einem Markt mit Spezialitäten aus deutschen Regionen.
Meine Spätzle waren bisher immer kürzer aber ich hatte auch noch nie welche mit einer Spätzlepresse gemacht.
LöschenAuf der Suche nach schwäbischen Gerichten war mir der Gaisburger Marsch untergekommen und mir hat die Kombination mit kräftiger Rinderbrühe und Spätzle gefallen und die Suppe war wirklich echt lecker.
Liebe Grüße Danii