Montag, 16. März 2026

Tacco-Salat mit Rindertatar und Käse


Als ich beim Fleischer unser Frühstücksgehackte für unser Freitagsfrühstück gekauft hatte, hatte ich gleich eine Portion Rindertatar mitgenommen. Ich esse das mittlerweile lieber als Schweinehackfleisch, denn es ist um einiges fettärmer. Auf dem Weg nach Hause noch eine kurze Pause im Supermarkt gemacht und schon stand einem schnellen Abendessen nichts im Weg. Hier kam noch dazu, das der Salat ohne die Tortilla-Chips perfekt in die Low-carb-Ernährung meines Mitessers gepasst hat. Un dich hatte die Chips für mich alleine. *lach*

Zutaten für 2 Portionen:
300 g Rindertatar
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel (gemahlen)
1/2 Teelöffel Chili-Pulver
1/2 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
2 Esslöffel Olivenöl
2 Limetten (Saft)
Agavendicksaft nach Geschmack
1 rote Zwiebel
1 handvoll Blattsalat
100 g bunte Kirschtomaten
2 große Tomaten
1 Avocado
1 kleine Dose Mais (ca. 125 g Abtropfgewicht)
1 Becher Schmand
50 g Gouda
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten
Chilipulver
Tortilla-Chips (nur für mich)

Zubereitung:
Zuerst das Rindertatar krümelig in etwas Öl anbraten, dabei mit Chili-Pulver, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen. Aus Olivenöl, Limettensaft, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten, dann mit Agavendicksaft abschmecken.

Für den Salat die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Blattsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Die Kirschtomaten halbieren. Die großen Tomaten waschen und in Streifen scheiden. Die Avocado halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Danach den Mais in einem Sieb abtropfen lassen. 

Hackfleisch und die vorbereiteten Salatzutaten mit dem Dressing vermischen. Dann den Käse in dünne Streifen schneiden und darüber streuen. Obenauf jeweils einen Klecks Schmand geben. Etwas Chilipulver darüber streuen. Für mich gab es da noch knusprige Tortilla-Chips dazu



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 15. März 2026

Kabeljaufilet auf buntem Grillgemüse mit Senfsoße


Mir war mal wieder nach einem leckeren Fischgericht. Beim Einkaufen hatte ich zwei wirklich schöne Kabeljaufilets bekommen und hatte mir dazu einige an Gemüse mitgenommen. Zuhause habe ich dann noch nach einer passenden Soße gesucht. Im Normalfall hätte ich eine einfache Senfsoße gekocht aber für die brauche ich eine Mehlschwitze. Na ja und die ist halt nicht low carb. Also hatte ich eine Soße ohne Mehl und Stärke gezaubert. Ich brauchte nur etwas Zeit, um die Sahne gut einzukochen.

Zutaten für 2 Portionen:
200 g Brokkoli
200 g Blumenkohl
125 g grüne Bohnen
4 kleine Möhren 
1 Bio-Zitrone
2 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel 
2 Esslöffel Butter
200 ml Sahne 
1Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 gehäufte Teelöffel mittelscharfer Senf
2 Kabeljaufilets
1 Esslöffel Pflanzenöl
1 Esslöffel Butter
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe
Chiliflocken nach Geschmack
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in Röschen beziehungsweise mundgerechte Stücke schneiden. Die Zitrone gründlich unter heißem Wasser waschen und in Scheiben schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und darin Möhren, Blumenkohl und Bohnen ca. 4 Minuten blanchieren, den Brokkoli nur ca. 2 Minuten. Das Gemüse jeweils in Eiswasser abschrecken, danach gut abtropfen lassen.

Jetzt das Gemüse mit dem Olivenöl sowie etwas Pfeffer und Salz vermischen, danach zusammen mit den Zitronenscheiben in die Heißluftfritteuse geben, so das nichts übereinander liegt. Bei 170° ca. 20 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse wenden.

Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln, in 1 Esslöffel Butter glasig dünsten. Mit der Sahne  unterrühren und cremig einkochen. Den Senf unterrühren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.

Die Kabeljaufilets rundherum mit Pfeffer und Salz würzen. Pflanzenöl und die restliche Butter erhitzen und darin den Kabeljau zusammen mit den Kräutern und Knoblauch von jeder Seite ca. 3 Minuten braten. Dabei die Butter-Öl-Mischung mit einem Löffel immer wieder über den Fisch geben. Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz ruhen lassen.

Das Gemüse auf zwei Teller verteilen und den Fisch obenauflegen und jeweils etwas von der Soße darüber geben.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 14. März 2026

Schwarzwälder Kirschdesserts aus der Heißluftfritteuse (low carb)


Zur Zeit probiere ich immer noch leckere Sachen in meiner Heißluftfritteuse aus und diese Küchlein waren einer meiner letzten Experimente. Für den Boden hatte ich kein wirkliches Rezept und habe einfach etwas versucht und es hat geklappt. Durch das Mandelmehl hatte alles so eine leichte Marzipannote. 

Zutaten:
1 Ei
30 g Erythrit
1 Prise Salz
15 ml Milch
1 Teelöffel flüssige Butter
45 g Mandelmehl
10 g Kakao
½ Teelöffel Backpulver
1 Glas Kirschen ohne Zucker (185g Abtropfgewicht) 
200 ml Skyr
Schokoflocken

Zubereitung:
Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Vier flache Weckgläser einfetten und mit Mandeln ausstreuen. Die Kirschen gut abtropfen lassen, den Saft andersweitig verwenden. Das Ei trennen. Eigelb mit 20g Erythrit schaumig schlagen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die flüssige Butter, Milch, Mandelmehl, Backpulver und Kakao unter die Eimasse rühren, dann vorsichtig den Eischnee unterheben. Den Teig in gefettete Weckgläser füllen, die Kirschen darauf verteilen und in der Heißluftfritteuse bei 160 °C ca. 13 Minuten backen.

Den Skyr mit dem restlichen Erythrit verrühren und auf dem ausgekühlten Küchlein verteilen. Mit den Schokoflocken bestreuen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 13. März 2026

Käseteller mit selbstgebackenen Brotstangen aus der Heißluftfritteuse


Alkohol trinke ich sehr selten, zum Kochen verwende ich ihn gerne aber so trinken, da gibt es genügend alkoholfreie Möglichkeiten. Neulich hatte ich für einen netten Besuch leckere Käsetellerchen vorbereitet und auch einige Flaschen Rotwein von der Mosel bereitgestellt. Den kaufe ich mir dort direkt von einem Winzer. Für mich hatte ich hier einen alkoholfreien besorgt. Ich musste dann aber feststellen, dass ich dieses Mal total daneben gegriffen hatte, selten habe ich ein so saures Getränk erwischt und an Wein hat es auch nicht wirklich erinnert. Na ja so wurde es dann doch ein Glas normaler Wein von der Mosel. 

Auf meinen Tellerchen hatte ich verschiedene Sorten Käse verteilt, dazu noch ein paar Scheiben mit Bündner Fleisch und ein paar leckere Früchte. Dazu gab es noch eine leckere rote Feigen-Senf-Creme, bunte Tomaten und ein paar Knusperstangen. Die habe ich dieses Mal in der Heißluftfritteuse zubereitet, bei größere Mengen würde ich sie aber im Backofen machen, denn sonst dauert es zu lange.

Zutaten:
125 g Mehl (+ welches zum Verkneten)
1 kräftige Prise Zucker
1 kräftige Prise Salz
1 Teelöffel Trockenhefe
1 Esslöffel Olivenöl
65 ml lauwarmes Wasser
etwas Olivenöl zum Bestreichen

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. Olivenöl und lauwarmes Wasser zugeben und mit der Hand oder einem Handrührgerät 5 Min. zu einem glatten Teig verkneten. Alles zugedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

Jetzt den Teig erneut durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einem Messer oder Pizzaroller 1 cm breite Streifen schneiden. Die Länge variiert je nach der Größe der Heißluftfritteuse. 

Jeden Streifen zusammenrollen und mit etwas Olivenöl besprühen. Dann ca. 15 Minuten ruhen lassen. (ich hatte die Teigrollen auf Backpapier gelegt, dass ich für meine Heißluftfritteuse zugeschnitten hatte.

Die Heißluftfritteuse ca. 2 Minuten auf 170° vorheizen, dann die Stangen hineinlegen und ca. 13 Minuten ausbacken. Herausnehmen und mit den restlichen Teigstücken wiederholen.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 12. März 2026

Kartoffelgnocchis mit Rahmspinat und gebratenen Möhren


Das Rezept hatte ich vor einiger Zeit so ähnlich bei lecker.de gefunden und abgelegt. Dann hatte ich es wieder vergessen und neulich beim digitalen Aufräumen wiedergefunden. Da ich dafür alles da hatte, war es recht schnell zubereitet.

Zutaten:
450 g gefrorener Blattspinat
1 Bund kleine Möhren mit Grün
1 Zwiebel
200 g Crème fraîche (ich hatte eine pflanzliche)
frisch geriebenen Muskat
1 Packung frische Gnocchi (500 g)
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Spinat auftauen und abtropfen lassen. Die Möhren putzen dabei etwas vom Grün stehen lassen, dann gründlich waschen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anschwitzen, dann den Spinat zugeben und ebenfalls anbraten, das Crème fraîche zugeben und alles mit Pfeffer, Salz und etwas frisch gemahlenen Muskat abschmecken. Warmhalten.

Die Möhren in etwas Öl rundherum anbraten, dabei eine Prise Zucker darüber streuen und kurz karamellisieren lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Jetzt die Gnocchis in etwas Öl anbraten und dann mit Salz würzen. Wenn die Gnocchis fertig sind, zusammen mit dem Spinat und Möhren anrichten. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 11. März 2026

Salat mit Tomaten, Grillgmüse und Burrata


Beim Einkaufen hatte ich leckeren Büffel-Burratas gesehen und uns zwei Stück mitgenommen. Danach bin ich nochmal durch die Gemüseabteilung marschiert und habe alles eingekauft, das zu einem leckeren Salatteller passen würde.

Zutaten:
1 kleine Zucchini
1 japanische Aubergine
3 Esslöffel fruchtiges Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
1 Teelöffel Honigsenf
Honig nach Geschmack
500 g bunte Tomaten in unterschiedliche Größen
2 handvoll gemischter Blattsalat
1 Avocado
etwas Zitronensaft
2 Büffel-Burrata
Chiliflocken
Pfeffer, Salz
Basilikum

Zubereitung:
Die Zucchini und Aubergine waschen, die Enden abschneiden und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Diese mit ca. 1 Esslöffel Olivenöl bestreichen und in der Heißluftfritteuse verteilen. (ich hatte die kleinen Gitter mitverwendet, so konnte ich in jeder Schublade doppelt soviel Gemüse unterbringen) Dann bei 200° 15 Minuten garen, nach der Hälfte der Garzeit alles wenden.

Derweil aus dem restlichen Olivenöl, dem Essig, Senf, Honig sowie etwas Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten. Die Tomaten waschen und klein schneiden. Den Blattsalat waschen und trocken schütteln. Die Avocado halbieren den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen. (meine war ziemlich reif und deshalb sehr weich, man kann sie aber auch würfeln). Die Avodado sofrt mit etwas Zitronensaft vermischen.

Den Blattsalat auf zwei Teller verteilen. Dann das gegrillte Gemüse mit den Tomaten und dem Dressing vermischen. Dann zusammen mit der Avocado auf den Salatblättern verteilen und je eine Burrata obenaufsetzen. Mit etwas schwarzen Pfeffer und Chiliflocken bestreuen und mit Basilikum dekorieren. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 10. März 2026

Schneller Tassenkuchen mit Yuzu aus der Mikrowelle


Viel Kuchen esse ich nicht aber ich backe immer mal ganz gerne welchen. Früher war das einfach, ich hatte einen Kuchen gebacken, davon 1 bis 2 Stücke gegessen und den Rest hat mein Mitesser dann schon weggefuttert. Aber jetzt will er ja keine Kohlehydrate mehr und einen ganzen Kuchen, selbst einen Kleinen, esse ich halt nicht auf. Also habe ich in der letzten Zeit immer mal wieder Low-carb-Backsachen ausprobiert aber manchmal will ich einfach nur was richtig Süßes. Und seien wir mal ehrlich, Erythrit ist schon ein guter Zuckerersatz aber an einen schönen Rohrohrzucker oder Muscovado-Zucker kommt es geschmacklich nicht ran.

Damit ich nicht einen ganzen Kuchen essen muss, habe ich dieses Tassenrezept gezaubert. Hier backe ich mir genau eine Portion, die ich dann in aller Ruhe genießen kann. Eigentlich wollte ich mir einen Zitronenkuchen backen aber die Zitronen vom Wochenende waren leider nicht mehr verwendbar. Das ist der Nachteil von Bio-Zitronen, wenn man Pech hat, schimmeln sie innerhalb kürzester Zeit weg. Aber man muss sich nur zu helfen wissen.

Da ich sehr gerne Yuzo-Tee trinke, habe ich häufig ein Glas mit Yuzu-Tea im Kühlschrank stehen. Ich liebe den Geschmack von Yuzu. Diese asiatische Zitrusfrucht hat einen sehr komplexen Geschmack. Leider gibt es frische Früchte hier nicht. Allerdings gibt es mittlerweile im Asia-Shop Yuzu-Saft zu kaufen. Ich nehme den sehr gerne für Salatdressing oder wenn ich mir eine Ponzu-Soße anrühren will.

Bei Zorra veranstaltet Susanne von magentratzerl.de gerade einen Blogevent zum Thema "Zitronenzeit" .

Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)

Zutaten für 1 große Tasse:
4 Esslöffel Mehl
1 Esslöffel Muscovado-Zucker
1/4 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Milch 
1 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
2 Esslöffel Yuzu-Tea 
1 Esslöffel Creme fraiche

Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten direkt in der Tasse vermischen. Dann Milch, Öl und 1 Esslöffel  Yuzu-Tea zugeben und gründlich verrühren. 

Jetzt die Tasse in die Mikrowelle stellen und bei ca. 750 Watt 60-90 Sekunden garen. (Am besten erst 60 Sekunden, dann mit einem Holzstäbchen testen und gegebenenfalls bis zu weiteren 30 Sekunden garen). 

Den zweiten Löffel Yuzu-Tea mit dem Creme fraiche verrühren und auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen lauwarm genießen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 9. März 2026

Arme Ritter mit Obstsalat und Vanilleeis auf meinem Frühlingsbalkon


Letzten Samstag war so schönes Wetter, dass ich beschlossen hatte, meinen Balkon fit für den Frühling zu machen. Also erstmal alles entstauben und die Möbel mit Leinöl abgereiben. Bei meinem Besuch in der Holländerwindmühle in Straubiz letztes Jahr hat mir der nette Mitarbeiter erklärt, dass man Leinöl, dass sich nicht mehr zum Essen eignet, gut für Holzmöbel verwenden kann. Und das geht ganz einfach. Einfach das Leinöl mit einem Pinsel auf das gereinigte Holz auftragen und mindestens 2 Stunden einziehen lassen. Dann mit einem trockenen Lappen das überschüssige Öl abreiben und fertig.

Nachdem alles wieder schön war, hatte ich die bunten Schalen mit Frühblühern in meine Apfelkisten gestellt. Die Blümchen hatte ich mir letzte Woche in meiner Lieblingsgärtnerei einpflanzen lassen, so dass ich sie nur noch vom Auto nach oben tragen musste. 

Eigentlich wollte ich mir vom Markt ein Stück Kuchen mitnehmen aber dann konnte ich an meinem Lieblingsobststand nicht vorbeigehen und hatte mir einiges an frischem Obst mitgenommen. Deshalb wurde der Plan geändert und als alles auf meinem Balkon so aussah, wie ich es wollte, ging es dann in die Küche und dort hatte ich mir meine Belohnung zubereitet, die ich mir dann in der Sonne sitzend gegönnt hatte. 

Zutaten für 1 Portion:
1 Scheibe Vollkorntoast
2 Erdbeeren
5-6 Weintrauben
1 Mandarine
1/2 Banane
1 Teelöffel  Rohrzucker
1 Eigelb
5 Esslöffel Milch
gemahlene Muskatnuss
etwas Butter
Zimt-Zucker
1 Kugel Eis
Pistazienkerne

Zubereitung:
Das Brot toasten. Derweil die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und klein schneiden. Die Trauben waschen und halbieren. Die Mandarine schälen, die Hälfte klein schneiden und den Rest auspressen. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden. Das Obst mit dem Saft und dem Zucker vermischen.

Das Eigelb mit der Milch verquirlen und mit etwas Muskatnuss würzen. Die Toastscheibe darin wenden. Die Butter schmelzen und das Brot darin von beiden Seiten goldbraun braten.

Das Brot mit Zimt-Zucker bestreuen, dann zusammen mit dem Obstsalat und dem Eis anrichten. Mit den Pistazien bestreuen.







Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 8. März 2026

Rinderschmortopf mit Quitten und Gewürzreis


Das Gericht hatten wir bereits im Herbst, allerdings hatte ich vergessen es zu veröffentlichen. Na ja das hole ich jetzt mal nach. Damals hatte mein Mitesser eine Pause bei seiner kohlehydratarmen Ernährung gemacht, denn sonst hätte er es nicht mitessen können, denn low carb sieht anders aus.

Passend zu diesem soßigen Schmorgericht hatten wir einen lecker zubereiteten Gewürzreis und einen knackigen frischen Salat. Die Idee für dieses Gericht hatte ich zufällig bei der Zusammenfassung des Blogevents "Herbstgenüsse" bei Zorra gefunden.

Zutaten:
4 rote Zwiebeln
800 g Rindfleisch (aus der Schulter)
1 Teelöffel Garam Massala
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
2 Teelöffel Rohrohrzucker
2 Esslöffel Tomatenmark
400 ml Rinderfond
3 mittelgroße Quitten
1 Teelöffel Zimt
100 ml Weißwein
250 g Pflaumen
1 kräftiger Schluck Portwein
120 g Risotto-Reis
300 ml Gemüsebrühe
3 Kapseln Kardamom
1 Teelöffel türkischer Safran (Saflor, Blüten der Färberdistel)
edelsüßes Paprikapulver nach Geschmack
Salz, Pfeffer, Zucker
Öl zum Braten

Zubereitung:
Drei Zwiebeln schälen und in feine Spalten schneiden. Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Etwas Öl erhitzen und darin das Fleisch rundherum anbraten, wenn alles Farbe bekommen hat, die Zwiebeln zugeben und mitbraten. Dann mit Kurkuma, Garam Massala, Pfeffer und Salz würzen. Den Zucker darüber streuen und das Tomatenmark dazu geben. Alles unter Rühren etwas anrösten, dann den Fond angießen und das Fleisch zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen.

Derweil die Quitten gründlich waschen, schälen, entkernen und würfeln. Die Würfel in etwas Öl anschwitzen, mit Zimt bestreuen, etwas Salzen und den Weißwein angießen. Unter Rühren köcheln lassen, bis die Quitten weich sind.

Die Pflaumen waschen, halbieren, Kerne entfernen und in Spalten schneiden. Zum Fleisch geben und dieses eine weitere halbe Stunde köcheln lassen. Danach die Quitten und den Portwein dazugeben, anschließend den Rindfleischtopf erneut aufkochen lassen und mit Pfeffer, Salz sowie etwas Zucker abschmecken.

Die letzte Zwiebel schälen und fein würfeln. Etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. den Reis zugeben und glasig andünsten. Dann die Gemüsebrühe mit dem Kardamom, Safran und etwas Paprikapulver zugeben. Den Reis mit etwas Salz würzen, zum kochen bringen, zugedeckt 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ziehen lassen.

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Samstag, 7. März 2026

Grüner Salat mit Pflaumen


Gerade bei Fleischgerichten serviere ich gerne einen knackigen, frischen Salat dazu und mir schmeckt auch die Kombination mit Früchten sehr gut. Ich bin ehrlich, da nehme ich auf meinen Mitesser keine große Rücksicht. Na ja muss ich da auch nicht, der sucht das Obst einfach raus und ich esse es ;)

Zutaten:
10 Pflaume (ich hatte rote und Zwetschgen)
1 Zitrone (Saft)
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Zucker (Erythrit) nach Geschmack
1 Teelöffel milder Senf
1 Kopf grüner Salat
Salz

Zubereitung:
Die Pflaumen waschen, halbieren, die Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft mit Sonnenblumenöl, Zucker und Senf verrühren, dann mit etwas Salz abschmecken. 

Die Blätter vom grünen Salat abzupfen, eventuell zerkleinern und gründlich waschen, dann ordentlich trocken schütteln. Danach mit dem Dressing und den Pflaumen vermischen und sofort servieren.

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Freitag, 6. März 2026

Bento Nr. 853 Lachsbaguettte


An meinen letzten Vetretunstag hatte ich mir Lachsbaguettes mitgenommen. Dazu gehörten natürlich noch ein paar obstige Beilagen. Wie man sehen kann, hatte ich eine Baby-Banane, Weintrauben, Mandarinenstücke, Tomaten und ein gekochtes Ei mit in die Box gepackt. 

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Donnerstag, 5. März 2026

Schnelle vegetarische Sauerkrautsuppe


Während der Vertretung war es wirklich ziemlich kalt. In den Hallen dort gibt es zwar ordentliche Heizungen aber irgendeiner hat immer eines der großen Rolltore aufgelassen. Ich denke, dass ich mir dort auch meine Erkältung eingefangen hatte. Na ja mittlerweile bin ich ja wieder gesund.  Auf jeden Fall wollte ich mir ein wärmendes Süppchen mitnehmen und da ich nicht sicher war, ob es vor Ort eine Mikrowelle gibt, hatte ich mir eine Suppe überlegt, die ich gut in einem Warmhaltebehälter mitnehmen konnte.

Aus diesem Grund hatte ich zwei Portionen gekocht. Eine gab es zum Abendessen und eine war für den nächsten Tag geplant. Da musste ich morgens nur die Suppe erwärmen und in den Behälter füllen. Noch eine Scheibe Brot dazu und schon war mein Mittagessen fertig.

Zutaten für 2 Portionen:
2-3 Kartoffeln
2 Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
etwas Olivenöl
1 Packung Sauerkraut (500 g)
600 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
3-4 Wacholderbeeren
etwas Kümmel
Pfeffer, Salz, Zucker
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Zuerst Kartoffeln, Möhren und Zwiebel schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen, dann das restliche Gemüse zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. 

Jetzt das Sauerkraut und die Gemüsebrühe zugeben und zum Kochen bringen. Mit Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Kümmel, Pfeffer und Salz würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles nochmals mit Pfeffer, Salz und etwas Zucker abschmecken. 

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Mittwoch, 4. März 2026

Bento Nr. 852 Schinken-Käse-Sandwich


Für mein heutiges Bento wollte ich keinen großen Aufwand betreiben, denn nach einem anstrengenden Arbeitstag bin ich erstmal eine geraume Zeit auf meiner Couch weggepennt und hatte dann keine wirkliche Motivation mehr.

Also wurden es einfach ein paar Sandwichs. Auf das Dinkelbrot kam Frischkäse, etwas Salat, Kochschinken und Emmentaler. Dazu hatte ich Käse-Tauben-Spieße, Gewürzgürkchen, Tomaten, Blaubeeren am Spieß und eine Mini-Banane.

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Dienstag, 3. März 2026

Bento Nr 851 Vegetarischer Nudelsalat


Da der Kollege noch etwas länger krank war, musste ich nocheinmal einspringen aber dieses Mal hatte ich etwas Vorbereitungszeit und konnte einkaufen gehen und mir mal wieder Bento-taugliche Lebensmitttel besorgen.

Mir war nicht nach Fleisch und so wurde es ein einfacher vegetarischer Nudelsalat. Mit ein paar Tomaten und etwas Lauchzwiebelgrün kam etwas Buntes zu den Tomaten und geschmacklich war das recht pikante Joghurtdressing ein Hit.

In die Beilagenschale hatte ich etwas Krautsalat von unserem Essen am Vortag eingepackt. Dazu kamen Tomaten, Weintrauben, Heidelbeeren und eine Mandarine - lecker. 

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Montag, 2. März 2026

Bento Nr. 850 Schnelles Vollkornbrot-Bento


Ich musste sehr kurzfristig für einen Kollegen einspringen und so ist dieses nicht sehr farbenfrohes Bento entstanden. Normalerweise breite ich meine ja immer am Abend davor zu und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. Jetzt erfuhr ich aber erst am Montagmorgen davon und musste mir schnell aus den Sachen, die ich da hatte etwas zurecht zaubern.

Auf das Vollkornbrot kam Frischkäse, denn ich hatte keinen Aufschnitt mehr da, dazu hatte ich zwei Mini-Knacker, ein gekochtes Ei und ein paar Tomaten eingepackt. Zusätzlich hatte ich mir noch etwas Naturjoghurt mit zwei Löffelchen Heidelbeeraufstrich angerührt. Mein Highlight waren die Macarons, die von unserem Sonntagskaffee übrig waren.

Mittags konnte mich dann ein anderer Kollege ablösen und ich holte mir auf den Weg in mein Büro noch etwas Leckeres aus dem Liebstöckel, dass ich mir dann an meinem Schreibtisch zwischen die Kiemen geschoben hatte. 

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Sonntag, 1. März 2026

Rollbraten vom Thüringer Strohschwein mit Schmorkraut und Blumenkohl-Knödeln


Mir war mal wieder so experimentierfreudig und ich hatte Lust auf einen schönen Krustenbraten aber da hat mir das Kreative gefehlt und so kam ich auf die Idee mit dem Rollbraten. Das Fleisch hatte ich dann wie immer bei meinem Fleischer bestellt und hatte von denen ein richtig schönes Stück bekommen. Damit sich das Fleisch gut füllen ließ, musste ich es einmal quer durchschneiden. Das hört sich jetzt schwierig an aber mit ein bisschen Übung geht das leichter als man denkt. 

Damit die Schwarte nicht krumm einreißt, sollte man sie einschneiden. Ich mache das am liebsten mit einem Cuttermesser, die sind immer schön scharf und gehen bedeutend besser als ein normales Küchenmesser. Dieses Mal hatte ich nur das Problem, dass ich meins richtig gut aufgeräumt hatte und es einfach nicht finden konnte. So musst ich kreativ werden. Naja als ich dann fertig mit Kochen war, hatte ich auch das Messer wieder gefunden.

Als Garhinweis sollte man pro 10 cm Durchmesser des Rollbraten 1 Stunde rechnen. Ich hatte allerdings vorsichtshalber ein Fleischthermometer verwendet. So ein Rollbraten sollte eine Kerntemperatur von 72 bis 75 Grad haben, dann ist er durch aber noch richtig schön saftig. 

Da zu einem so rustikalem Gericht Klöße hervorragend passen, hatte ich nach einer Low carb Version für meinen Mitesser gesucht und hatte auch eine in den Blumenkohlknödeln gefunden. Mir war da zuviel Krams drinne und deshalb gab es bei mir normale Thüringer Knöße. Meinen Mitesser hat es gefreut, denn er konnte sich die restlichen für Montag einpacken ;) 

Zutaten:
1 Bund Petersilie
4 mittelgroße Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel mittelscharfer Senf
1 Teelöffel gemahlenen Kümmel
2 kg Schweinebauch mit Schwarte
2 Möhren
2 rote Zwiebeln
1 Stück Knollensellerie
½ Stange Lauch
500 g Schweineknochen
1 kleine Flasche Schwarzbier
700 ml Gemüsebrühe
1 Teelöffel Wacholderbeeren
1 Teelöffel Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
1 kleiner Spitzkohl (ca. 700-800 g)
150 g Schinkenspeck
1 Esslöffel Schmalz
½ Teelöffel Kreuzkümmel
500 g Blumenkohl
1 Ei
125 g Quark
15 g Flohsamenschalenpulver
30 g Kartoffelfasern
1 gestrichener Teelöffel Guarkernmehl 
Salz, Pfeffer 
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Drei Zwiebeln und zwei Zehen Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Alles mit dem Senf, ½ Teelöffel Kümmel und etwas Pfeffer sowie Salz verrühren. Die Schwarte mit einem scharfen Messer schräg einschneiden. Dann das Fleisch quer halbieren, dabei darauf achten, keine der beiden Fleischschichten durchzuschneiden. Das Fleisch aufklappen und mit Pfeffer und Salz würzen, auf dreiviertel der Fläche die Petersilien-Zwiebel-Masse streichen und das Fleisch aufrollen. Die Rolle mit Schnur zusammenbinden.

Die Möhren und den Sellerie schälen, waschen und grob zerkleinern. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls schälen und grob zerkleinern. Den Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Das Gemüse mit den Knochen in einen Bräter geben, dann 2 Esslöffel Sonnenblumenöl darüber verteilen. Ein Gitter auf den Bräter setzen und den Rollbraten darauflegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft je 10cm Durchmessers des Rollbratens ca. 1 Stunde garen. Nach einer dreiviertel Stunde das Bier und die Gemüsebrühe angießen und die Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und etwas Salz zugeben.

Während das Fleisch gart, die vierte Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Den Schinkenspeck in Würfel schneiden. Beides in Schmalz anbraten. Derweil den Spitzkohl vierteln und in feine Streifen schneiden. Dann zum Schinkenspeck geben und unter gelegentlichem Rühren schmoren. Mit dem restlichen Kümmel, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz würzen.

Den Blumenkohl putzen, klein schneiden und in Salzwasser weich kochen. Abgießen und gut ausdampfen lassen. Den abgekühlten Blumenkohl mit dem Ei und dem Quark pürieren. Flohsamenschalenpulver, Kartoffelfasern und Guarkernmehl vermischen und unter die Masse rühren. Sollte die Masse noch zu weich sein, noch etwas Guarkernmehl darüber stäuben und verrühren. Aus der Blumenkohlmasse 8 Knödel formen und in leicht siedendem Salzwasser garen, bis sie oben schwimmen.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und mit Alufolie eingewickelt ruhen lassen. Die Knochen und das Gemüse durch ein Sieb gießen, die Knochen entfernen und einen Teil des Gemüses mit durchrühren, bis die Soße eine schöne Konsistenz hat. Das Fleisch auspacken und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Klößen, Kraut und etwas Soße servieren.

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Samstag, 28. Februar 2026

Bayrisch Creme mit Erdbeersoße im Keto-Style


Passend zu unserem morgigen Rollbraten wollte ich ein leckeres Dessert, mit dem auch mein Mitesser zufrieden ist. Eine Bayrische Creme hatte ich schon recht lange nicht mehr zubereitet. Da sie aber ohne Stärke und Mehl auskommt, fand ich die Creme für eine Low carb Version echt geeignet. Ich habe einfach mein klassisches Rezept genommen und den Zucker durch adäquate Zuckerersatzstoffe ausgetauscht. Hier war es Erythrit und Pudererythrit. Einen großen Unterschied zur normalen Bayrisch Creme gab es nicht.

Zutaten:
300 g tiefgefrorene Erdbeeren
2 Esslöffel Erythrit
2 Blatt Gelatine
½ Vanilleschote
3 Eigelb
300 g Sahne
50 g Pudererythrit
1 Limette (Saft)
Minze zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Erdbeeren mit dem Erythrit vermischen und auftauen lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser für 10 Minuten einweichen.

Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herauskratzen. Dieses mit den Eigelben und dem Pudererythrit auf einem Wasserbad cremig aufschlagen.

Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, ausdrücken und unter die Eiercreme rühren. Danach vorsichtig die Sahne unterziehen und alles in 4 Gläser füllen. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Limette auspressen, dabei den Saft auffangen. Diesen mit dem Erdbeerpüree verrühren und dieses auf die feste Creme gießen und mit Minze dekorieren.


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Freitag, 27. Februar 2026

Carpaccio von der Cedro Zitrone mit Garnelen


Manchmal passt es. Da hatte ich am Abend gelesen, dass bei Zorra gerade ein Blogevent über Zitrusfrüchte von Susanne von magentratzerl.de organisiert wird und überlegt, was ich da beisteuern könnte und da falle ich gleich am Eingang vom Supermarkt über lauter interessante Zitrusfrüchte.

Eine davon war die Cedro, auch Zitronatzitrone genannt und ich habe gleich eine der Riesendinger eingepackt. Zuhause habe ich mich dann erst mal kundig gemacht. Dabei habe ich erfahren, dass man die komplette Frucht verwenden kann und durch ihren milden säuerlich-süßen Aroma sie sich besonders für Salate eignet. Durch den hohen Anteil an aromatischer Schale wird sie, wie der Name es sagt, gerne zu Zitronat verarbeitet. Und sie eignet sich hervorragend zur Herstellung von Marmeladen und sowohl süßen als auch würzigen Aufstrichen.

Mit diesem echt leckeren Carpaccio nehme ich am aktuelle Blogevent auf Zorras Kochtopf teil. 

Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)

Zutaten für 2 Portionen:
1 Cedro (Zitronatzitrone)
4 Esslöffel fruchtiges Olivenöl
Chiliflocken
2 Esslöffel Pinienkerne
3-4 Stängel Petersilie
80 g gemischter Blattsalat
200 g Garnelen
1 Knoblauchzehe
etwas Zitronensaft
Olivenöl zum Braten
Pfeffer, Meersalz

Zubereitung:
Die Cedro gründlich waschen, gut abtrocknen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Auf zwei Teller verteilen, dann die 4 Esslöffel Olivenöl beträufeln und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer sowie einige Chiliflocken würzen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anbraten.Die Petersilienblätter abzupfen und sehr fein hacken. Den Blattsalat waschen und trocken schütteln. Den Blattsalat in die Mitte der Teller legen und mit den Pinienkernen bestreuen. 

Die Garnelen mit der Knoblauchzehe in etwas Olivenöl anbraten, mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und oben auf dem Salat verteilen. Zum Schluss die Petersilie darüber streuen.

Übrigens wer mag, kann auch noch ordentlich Parmesan darüber reiben aber mir war nicht danach.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 26. Februar 2026

Vegetarische Endivien-Bohnen-Suppe mit Croutons


Das heutige Gericht ist mal wieder etwas total simples aus Italien. Das Einzige was hier wichtig ist, sind die guten Zutaten. Angefangen beim Olivenöl, das sollte schon ein wirklich gutes sein, da es schon sehr geschmacksgebend ist. Auch bei der Gemüsebrühe hatte ich eine selbstgekochte, da eine Instantvariante hier nach meiner Meinung nicht gepasst hätte.

Beim Endiviensalat hatte ich mich für ein krauses Endivienherz entschieden, denn das hatte so einen schönen bitteren Geschmack, den ich sehr mag. 

Zutaten:
1/2 Kopf Endiviensalat
2 Knoblauchzehen
1 Dose weiße italienische Bohnen
4 Esslöffel Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
100 g altbackenes Ciabatta-Brot
1 Esslöffel Butter
Salz und Pfeffer
geriebener Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Den Endiviensalat gründlich wasche, trocken schütteln und dabei in mundgerechte Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Dose Bohnen abgießen und gut abtropfen lassen. 

Zuerst das Olivenöl erhitzen und bei niedriger Temperatur den Knoblauch leich andünsten. Dann die Endivien zugeben und ebenfalls anschwitzen. Danach Bohnen und Gemüsebrühe angießen und alles ca 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Brot in Würfel schneiden und in der Butter goldbraun anrösten. Dann die Suppe auf Teller bzw. Schüsseln verteilen, die Croutons darüber geben und soviel Parmesan wie gewünscht darüber streuen.

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Mittwoch, 25. Februar 2026

Nudelpfanne mit Rindertatar und Chinakohl


Das ist so ein typisches Gericht, wenn es schnell gehen muss. Einfach ein paar Sachen in die Pfanne geworfen, Sahne oder Creme fraiche dazu und noch ein paar Nudeln gekocht. Wenig Aufwand, schnell fertig und trotzdem lecker.

Zutaten:
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Kopf Chinakohl (ca. 400g)
400 g Rindertatar
1 Schluck Weißwein
250 ml Gemüsebrühe
1 Becher Creme fraiche
edelsüßes Paprikapulver nach Geschmack
gemahlener Kümmel nach Geschmack
400 g Spirellis
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneide. Den Chinakohl waschen, trocken schütteln, vierteln und in feine Streifen schneien.

Etwas Öl erhitzen und darin die Zwiebeln anbraten, dann das Hackfleisch dazu geben und krümelig anbraten. Jetzt Knoblauch und Chinakohl zugeben und mitbraten. Wenn alles gut Farbe hat erst den Weißwein angießen, dann die Gemüsebrühe und das Creme fraiche unterrühren. Mit Paprikapulver, Kümmel, Pfeffer und Salz würzen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Dann die Nudeln abgießen, etwas Kochwasser dabei auffangen und zur Soße geben. Dann die Hackfleisch-Kohl-Mischung mit den Nudeln anrichten.

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Dienstag, 24. Februar 2026

Wurstsalat aus Geflügellyoner


Ein Bekannter von mir hat jeden Monat ein Bild vom aktuellen Wurstsalatkalender in seinem Status. Das fand ich echt spaßig einen Kalender, der nur verschiedene Arten von Wurstsalat zeigt. Was wir sehr schade fanden, war, dass es nur die Fotos gibt aber keine Rezepte. Das war wohl letztes Jahr noch anders. Bei einem gemeinsamen Treffen hatten wir darüber philosophiert, wie die Salate denn schmecke könnten. Heute gibt es das Bild vom Januar.

Zutaten für 1 Portion:
1 Teelöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Honig-Dijon-Senf
Balsamico bianco nach Geschmack
150 g Geflügellyoner (Aufschnitt)
einige Zwiebelringe
1 handvoll Blattsalat
1 Tomatenscheibe
1 Gewürzgurke
Pfeffer, Salz
etwas gehackte Petersilie

Zubereitung:
Das Olivenöl mit dem Senf verrühren, dann mit Balsamico, Pfeffer und Salz abschmecken. Den Aufschnitt auf einen Teller legen und das Dressing mit den Zwiebelringen darüber verteilen. 

Den Blattsalat waschen, trocken schütteln und auf dem Salat anrichten. Die Gewürzgurke an eine Seite legen. Die Petersilie darüber streuen.



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Montag, 23. Februar 2026

Gebackene Eier auf Spinat aus der Heißluftfritteuse


Bei uns auf Arbeit gab es in der Kantine mal wieder Spinat mit Rührei, da ich aber wegen der verwendeten Produkte dort nicht mehr mitesse, musste ich mir meinen Spinat zu Hause selber kochen, denn da weiß ich wenigsten, was im Essen ist. 

Allerdings war mir nicht nach dem einfachen Spinat mit Rührei und Salzkartoffeln. Ich war mir sicher, dass mir da etwas Interessanteres einfällt. Na ja das Gericht ist dabei herausgekommen. 

Zutaten für 2 Portionen:
450 g gefrorener Blattspinat
4 Kartoffeln (für mein Mitesser hatte ich statt der 2 Kartoffeln Blumenkohl)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 gehäufte Esslöffel Butter
1 Schluck Weißwein
2 gehäufte Esslöffel Schmand
Etwas Muskatnuss
4 Eier
Salz, Pfeffer
Petersilie zum anrichten

Zubereitung:
Den Spinat auftauen. Die Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und in Salzwasser weich kochen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Einen Esslöffel Butter schmelzen und darin Zwiebeln und Knoblauch goldgelb andünsten, dann den Spinat zugeben und ebenfalls mit anschhwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen, aufkochen lassen und den Schmand unterrühren. Alles mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss kräftig abschmecken. Den Spinat noch einige Minuten köcheln lassen.

Die gekochten Kartoffeln abgießen, jeweils auf zwei ofenfeste Formen verteilen und mit einer Gabel grob zerdrücken. Dann jeweils die Hälfte der restlichen Butter unterarbeiten. Den Spinat darüber verteilen und dabei jeweils 2 Vertiefungen für die Eier machen. Dahinein die Eier schlagen. 

Die Ofenformen in die Heißluftfritteuse stellen, bei mir passte in jedes Fach jeweils eine Form. Dann alles bei 160° 12 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit die Formen um 180° drehen.  
Wer das Eigelb auch durchgegart haben möchte, sollte alles einige Minuten länger garen.
 



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Sonntag, 22. Februar 2026

Hähnchenkeulen aus der Heißluftfritteuse mit Gemüsestampf


Die zwei Keulen der Maispourlade, die ich eingefroren hatte, gab es bei uns als ich nicht mehr ansteckend war. Ich war zwar noch nicht wieder fit aber komischer Weise hatte ich schon wieder Appetit.  Allerdings wollte ich nichts aufwändiges kochen und da war der Einsatz meiner Heißluftfritteuse genau passend. 

Auch der Gemüsestampf ließ sich ohne große Mühe zubereiten. Da mir noch eine leckere Soße gefehlt hat, gab es dann noch eine leckere Schnittlauch-Hollandaise nach diesem Rezept.

Zutaten für 2 Portionen:
2 Hähnchenkeulen
2 Esslöffel griechischer Joghurt
1 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
1-2 Esslöffel Olivenöl
½ Teelöffel Paprikapulver
¼ Teelöffel Knoblauchpulver
2 Zweige Rosmarin
1 Zwiebel
½ Steckrübe (ca. 200 g)
2 Petersilienwurzeln (ca. 200 g)
2 Möhren (ca. 200 g)
1 Esslöffel Butter
1 Teelöffel Gemüsebrühe (instant)
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Marinade aus Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Paprika- und Knoblauchpulver bereiten. Danach die Hähnchenkeulen trocken tupfen und mit der Marinade einreiben. Im Kühlschrank mindestens 30 Minuten marinieren lassen. 

Steckrübe, Petersilienwurzeln und Möhren schälen, waschen und in Stücke schneiden. Alles mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und zugedeckt ca. 25 Minuten garen. Derweil die Zwiebel schälen und würfeln. Die Butter zerlassen und darin die Zwiebelwürfel goldbraun anschwitzen. Das Gemüse abgießen, dabei etwas Gemüsefond auffangen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Die angeschwitzten Zwiebeln zugeben und eventuell etwas Kochfond, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Danach mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.  

Die Heißluftfritteuse auf 190°C vorheizen. Die Hähnchenkeulen in den Korb legen, darauf achten, dass sie nicht übereinanderliegen. Für 30 Minuten garen, dabei nach 15 Minuten wenden. In den letzten 3 Minuten die Temperatur auf 220°C erhöhen.

Die Hähnchenkeulen zu dem gestampften Gemüse servieren und etwas Hollandaise darüber geben.

 

 

Da ich gerne zum Sonntag einen Nachtisch serviere, gab es den auch zu diesem Gericht. Allerdings war es ein recht einfaches Dessert, was aber nicht heißt, dass es nicht wirklich lecker geschmeckt hätte. Da ich es ja nicht so süß mag, hatte ich mich auch mit dem Erythrit zurückgehalten, also wer es süßer mag, verwendet einfach etwas mehr davon.

Schnelle Beerencreme 

Zutaten:
100 g gefrorene Erdbeeren
100 g gefrorene Blaubeeren
200 g Skyr
100 g griechischer Joghurt
1 Esslöffel Erythrit (Rohrzuckerersatz)
etwas Vanillemark

Zubereitung:
Zuerst die Beeren auftauen, dann mit Skyr, Joghurt, Erythrit und Vanillemark verrühren und auf zwei Dessertgläser aufteilen

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Samstag, 21. Februar 2026

Bunter Hähnchen-Gemüse-Salat mit Zwiebelbrot


Das zweite Filet, dass ich in der Tiefkühltruhe zwischengelagert hatte, gab es bei mir zu einem knackigen Salat. Der war echt schnell zubereitet und nachdem ich ein paar Tage hauptsächlichst Suppe gegessen hatte, hatte ich auch richtig Appetit darauf.

Zutaten für 1 Portion:
1 Hähnchenbrustfilet 
1 Teelöffel Sojasoße
1 Teelöffel Mehl
1 Teelöffel Honigsenf
1 Esslöffel Olivenöl
Saft ½ Orange
einige Spritzer Balsamico bianco
1 handvoll Endivien Salat
einige Blätter Eichblattsalat
je 1 handvoll gelbe und rote Cherrytomaten
¼ Salatgurke
1 Schalotte
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
Zwiebelbrot

Zubereitung:
Hähnchenbrustfilet in Scheiben schneiden, mit dem Mehl und der Sojasoße vermengen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Senf Olivenöl und Orangensaft verrühren mit Pfeffer, Salz und Balsamico abschmecken. Die grünen Bohnen putzen, waschen und in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren. Abgießen und mit dem Dressing vermischen.

Endivien- und Blattsalat waschen und trocken schleudern. Tomaten waschen und halbieren. Die Gurke ebenfalls waschen und in Scheiben hobeln. Die Schalotte schälen und in Scheiben schneiden. Tomaten, Gurke und Schalotte zu den Bohnen geben.

Etwas Öl erhitzen, darin die Hähnchenstücke bei hoher Temperatur rundherum anbraten. Vom Herd nehmen und einige Minuten ruhen lassen.

Endivien- und Eichblattsalat zu den restlichen Zutaten geben und alles vermischen. Die Hähnchenstücke obenauf geben. Dazu etwas Zwiebelbrot servieren.

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Freitag, 20. Februar 2026

Schnelles Hühnerfilet aus dem Wok mit knackigen Gemüse und Glasnudeln


Als es mir wieder etwas besser ging, kam auch mein Appetit zurück. Allerdings hatte ich nicht wirklich Lust aufwendige Sachen zu kochen und was gibt es da besseres, als ein schnelles pfannengerührtes Essen. Da ich nicht wusste, ob ich noch ansteckend bin, habe ich nur für mich alleine gekocht. Von meiner Maispoularde habe dafür gleich eines der Filets verwendet.

Zutaten:
1 Hühnerbrustfilet
3 Esslöffel Sojasoße
2 Esslöffel Fischsoße
1 Teelöffel Speisestärke
50 g Glasnudeln
50 g grüne Bohnen
50 g Kaiserschoten
1/2 Möhre
1 Lauchzwiebel
2 Esslöffel Austersoße
1 Teelöffel geröstetes Sesamöl
100 ml Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Hühnerbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden. Ein Esslöffel Sojasoße mit der Fischsoße vermischen, das Fleisch und die Stärke dazugeben und alles miteinander vermischen. Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen. Bohnen, Kaiserschoten, Möhre und Lauchzwiebel putzen, waschen und klein schneiden.

Den Wok erhitzen, etwas Öl hineingeben und zuerst das Hühnerfleisch darin unter rühren garen. Wenn das Fleisch Farbe bekommen hat, an den Rand schieben und dann das Gemüse zugeben und ebenfalls unter rühren anbraten. Am besten erst die Möhren, dann die Bohnen und zum Schluss die Kaiserschoten und das Weiße der Lauchzwiebel zugeben.

Wenn alles knackig angebraten ist, erst die restliche Sojasoße, Austersoße und Sesamöl zugeben und kurz miterhitzen. Dann die Gemüsebrühe angießen und alles vermischen und kurz köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Glasnudel abgießen und mit einer Scher in mundgerechte Stücke schneiden. Hähnchen mit Gemüse darüber anrichten und mit Lauchzwiebelgrün bestreuen.



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Donnerstag, 19. Februar 2026

Hühnersuppe mit Ingwer und Zitrone


Nachdem ich für mein Sonntagsessen eine leckere Maispoulade gekauft hatte und auch so einiges an Gemüse für die Beilagen und für meinen Veggi-Samstag aber dann hat mich über Nacht so ein garstiger Virus erwischt. Da ich niemanden anstecken wollte, hatte ich alle Mitesser ausgeladen. Da meine Tiefkühltruhe gerade recht voll ist, hätte die ganze Poulade nicht hineingepasst. Außerdem wollte ich mir noch ein leckeres Süppchen kochen, denn was hilft besser bei einer Erkältung als eine heiße Hühnersuppe. Deshalb hatte ich die Maispoulade tranchiert und die Einzelteile für eine spätere Verwendung einzeln eingefroren.

Um die Erkältung noch ein bisschen mehr zu erschrecken, kamen auch noch Ingwer und Zitrone mit in die Suppe. Allerdings sollte man den Zitronensaft erst zugeben, wenn die Suppe nicht mehr kocht, da Vitamin C nicht hitzebeständig ist und ab 60° zerstört wird. Deshalb ist eine „heiße Zitrone“ auch so sinnfrei, wenn man sie mit kochendem Wasser aufgießt, hier ist eine Temperatur um 40° sinnvoller.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 x Suppengrün
4cm-Stück Ingwer
2 Lorbeerblätter
1 Teelöffel Pfefferkörner
1 Hühnchenkarkasse mit Flügeln
1/2 Bio-Zitrone
2 Möhren
1 Petersilienwurzel
100 g grüne Bohnen
100 g Kaiserschoten
150 g Suppennudeln
Pfeffer, Salz 
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und vierteln. Das Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft beiseite stellen. Zwei Liter Wasser mit Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und Ingwer zum Kochen bringen, dann die Hühnerkarkasse und das vorbereitete Gemüse sowie die ausgepresste Zitrone dazugeben und ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Derweil das Gemüse putzen bzw. schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Karkasse aus dem Fond nehmen und diesen durch ein Sieb gießen. Dann den Fond wieder zum Kochen bringen und das vorbereitete Gemüse bissfest garen. Derweil das Hähnchenfleisch von den Knochen lösen und kurz vor Ende der Garzeit wieder zur Suppe geben und erwärmen.

Die Nudeln in Salzwasser nach Packungsangabe bissfest garen, dann abgießen und zur Suppe geben. Jetzt die Suppe mit dem Zitronensaft abschmecken. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

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Mittwoch, 18. Februar 2026

Fenchel-Salat mit Lachs und Grapefruit

Zur Zeit ist mir abends immer mal nach einem knackigem Salat und deshalb gibt es davon hier auch das ein oder andere Rezept. Heute hatte ich mir auf dem Weg nach Hause noch en paar Scheibchen Graved Lachs mitgenommen. 

Für mich gab es zum Salat noch ein paar geröstete Scheibchen Brot, auf die hat mein Mitesser verzichtet. Ihm hat der Salat gereicht.

Zutaten:
2 Esslöffel Pinienkerne
2 Grapefruits
1 Fenchelknolle
150 g Endivien-Salat
2 Teelöffel Kapern (Nonpareilles)
4 Stiele Dill
2 Teelöffel flüssigen Honig
1 Teelöffel Dijon-Senf
1 Esslöffel Zitronensaft
4 Esslöffel Olivenöl
150 g Graved Lachs in Scheiben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun ­rösten. Herausnehmen. Grapefruits so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Fruchtfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Fenchel waschen, halbieren, Strunk entfernen und Fenchel in feine Streifen (ca. 3 mm) schneiden bzw. hobeln. Rucola waschen und zerzupfen.

Kapern fein hacken. Dill waschen, einige Fähnchen abzupfen und beiseitelegen. Rest fein schneiden. Mit Kapern, Honig, Senf, Zitronensaft und Salz verrühren. Öl darunterschlagen. Vinaigrette mit Rucola, Fenchel und Grapefruits vermengen. Lachs in grobe Stücke schneiden, auf den Salat geben. Mit Pinien­kernen und Dillfähnchen bestreut servieren.


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Dienstag, 17. Februar 2026

Doppel-Smash-Burger mit Kirsch-Bacon-Marmelade


Als ich für die vernünftigen Bilder von unserem Burgeressen auf Arbeit den Burger noch einmal zubereitet hatte, musste ich natürlich Burgerbuns kaufen und natürlich sind wieder welche übrig geblieben. Also hatte ich sie einfach eingefroren. Da ich aber nicht schon wieder das gleiche essen wollte, überlegte ich, was ich mir zwischen die Brötchenhälften packen könnte. Dabei kam ich auf die Idee, mal wieder eine Portion Bacon Jam zurecht zu machen. Allerdings wollte ic dieses Mal etwas Neues probieren und dem Ganzen eine etwas fruchtige Note geben. Da es jetzt nicht wirklich die Saison für frische Kirschen ist, kamen tiefgefrorene in meine Fleischmarmelade. Oh die war ja soooo lecker.

Da hier schon ordentlich Rohrzucker in die Bacon-Jam kommt, hat mein Mitesser darauf verzichtet und hat seine Burger ohne gegessen. Statt der Burger-Brötchen hatte ich zum Fleischfesthalten mal wieder Oopsies gebacken.

Zutaten für zwei Burger:
100 g Frühstücksspeck
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel geriebener Ingwer
100 g tiefgefrorene Sauerkirschen (ohne Kerne gewogen)
1 Teelöffel Tomatenmark
100 ml Sauerkirschsaft
4 Esslöffel Aceto Balsamico
½ Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
¼ Teeöffel Piment d’Espelette
Rohrzucker nach Geschmack
1 Teelöffel Chilisoße
500 g Rindertatar
1 Teelöffel Cajun-Gewürzmischung
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Speck in feine Streifen schneiden. Dann Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Jetzt den Speck bei mittlerer Temperatur unter Rühren anbraten, anschließend bei niedriger Temperatur ca. 30 Minuten köcheln lassen. Jetzt den Speck durch ein Sieb gießen und gründlich abtropfen lassen, das ausgelassene Fett auffangen.

Einen Esslöffel des Fetts zurück in die Pfanne geben und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen. Wenn alles glasig ist, die Kirschen zugeben und alles zusammen weiter braten lassen, das Tomatenmark dazu geben und ebenfalls mit anschwitzen. Mit Sauerkirschsaft und Balsamico ablöschen. Paprikapulver und Chili-Soße sowie den Speck dazu geben und miteinander verrühren. Solange köcheln lassen, bis eine schöne Konsistenz erreicht ist. Jetzt alles mit Rohrzucker, Chilisoße, Pfeffer und Salz abschmecken.

500 g Tatar mit Cajun-Gewürzmischung, Pfeffer und Salz würzen und gründlich verkneten, dann vierteln und jeweils Kugeln daraus formen. Zwei Pfannen erhitzen, etwas Öl hineingeben, dann in jede Pfanne 2 Kugeln Fleisch setzten und diese mit einem kleinen Topf nach unten drücken, bis eine Stärke von 0,5 cm erreicht ist, wenn das Fleisch knusprig ist, wenden und auf jeweils ein Patty in jeder Pfanne 2 Scheiben Cheddar legen. Fertig braten und den Patty ohne Käse auf den mit Käse setzen.

Die Burgerbuns halbieren und die Schnittflächen anrösten. Auf die Unterteile etwas Chili-Mayonnaise geben, mit Salat und 1 – 2 Tomatenscheiben belegen, dann die Patties daraufsetzen. Zum Schluss die Cherry-Bacon-Jam daraufgeben und mit dem Brötchenoberteil zudecken.

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Montag, 16. Februar 2026

Monte Cristo Sandwich

Beim Lesen eines Krimis aßen die zwei Hauptfiguren ständig Monte Christo Sandwiches und schwärmten davon, wie lecker die Teilchen wären. Das hat mich neugierig gemacht und da habe ich es einfach mal gegoogelt. Das Ergebnis war wirklich lecker und auch der kleine Salat, den ich mir dazu gemacht hatte.

Zutaten für 1 Portion:

1 Mandarine (Saft)
1 Teelöffel Honigsenf
1 Teelöffel Olivenöl
1handvoll Endiviensalat
je 5 rote und gelbe Kirschtomaten 
2 Scheiben Brot
1 Teelöffel Mayonnaise
1 Teelöffel mittelscharfer Senf
2 Scheiben gekochter Schinken
1 Scheibe Schweizer Käse
1 großes Ei
1⁄2 Tasse Milch
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
Preiselbeeren als Dip

Zubereitung:

Mandarinensaft mit dem Honigsenf, Olivenöl sowie etwas Pfeffer und Salz verrühren. Den Endiviensalat und die Tomaten waschen, die Tomaten halbieren. Tomaten und Endiviensalat mit dem Dressing vermischen.

Auf einer Seite einer Brotscheibe die Mayonnaise verteilen. Den Senf auf einer Seite der zweiten Brotscheibe verteilen. Dann auf die Mayonnaise den Schinken und den Käse legen. Danach mit der zweiten Brotscheibe abdecken.

Das Ei mit der Milch in einer flachen Schüssel verquirlen. Das Brot dort hinein legen und einmal wende. Immer etwas darin liegen lassen, damit die Eiermischung gut einziehen kann. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin das Sandwich unter wenden braten.

Dazu den Salat und die Preiselbeeren servieren.



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Sonntag, 15. Februar 2026

Hackfleisch-Ragout mit Linsen, Pilzen und Rippchen


Dieses Ragout ist eine gute Möglichkeit, ein leckeres Gericht zu kochen und dabei die Fleischmenge zu reduzieren. Ich mache das ja schon sehr lange, dass ich zum Beispiel für eine Bolognese nicht nur Hackfleisch verwende sondern da auch eine ordentliche Menge Gemüse untermogle. Das hat einerseits den Vorteil, Fleisch zu sparen aber es ergibt andererseits auch mehr Geschmack, denn gerade Zwiebeln, Sellerie sowie Möhren verbessern das Aroma ungemein. 

Durch die große Menge muss man sich nur einmal die Arbeit machen und hat dann für mehrere Mahlzeiten die Grundlage. Wenn ich manchmal auf Arbeit erzähle, dass bei mir Bolognese oder auch Tomatensoße mehrere Stunden vor sich hinköchelt, werde ich immer gefragt, ob das wirklich notwendig ist. Ja, es ist notwendig. Probiert es ruhig mal aus. Bereitet eine Tomatensoße in 20 Minuten zu und eine mit den selben Zutaten lasst ihr anderthalb Stunden köcheln. Der Unterschied ist durchaus schmeckbar.  

Für mich hatte ich zu dem Ragout frische Linguini gekocht und mein Mitesser bekam Konjak-Nudeln dazu. Dann noch eine ordentliche Portion Parmesan obenauf und schon war unser leckeres Essen fertig. Zusätzlich hatten wir noch einenschmackhaften Endiviensalat dazu, das Rezept gab es gestern. Im übrigen lässt sich das Ragout vielseitig verwenden, zum Beispiel für Lasagne.

Zutaten für 10 Portionen:
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
500 g Champignons
2 Zweige Rosmarin
100 g Pancetta
250 g Rinderhackfleisch
250 g Schweinehackfleisch
100 g Tomatenmark
2 Dosen Linsen (à 400 g)
1 Flasche Passata (à 750 ml)
1 gehäuften Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 Teelöffel getrockneter Oregano
500 g Baby Back Ribs
Aceto Balsamico nach Geschmack
Pfeffer, Salz
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Möhren schälen, waschen und ebenfalls in feine Würfel schneiden. Den Sellerie putzen, waschen und klein schneiden. Die Pilze ebenfalls putzen und klein hacken. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. Den Pancatta in feine Streifen schneiden, dann würfeln. 

Etwas Olivenöl erhitzen und darin Rosmarin und Pancetta anbraten, wenn der Rosmarin anfängt zu duften, das Hackfleisch dazugeben und krümelig anbraten. Wenn das Fleisch schön angeröstet ist, das vorbereitete Gemüse mit den Pilzen zugeben und ebenfalls anbraten. Jetzt das Tomatenmark zugeben und kurz mitanrösten. Die Passata mit der selben Menge Wasser sowie die Linsen samt Saft angießen. Alles mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Oregano zum Kochen bringen. Derweil die Rippchen in 3 bis 4 Stücke unterteilen und ebenfalls in den Topf geben. Alles für 2,5 Stunden unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.

Die Knochen der Rippchen heraussuchen, falls es noch größere Fleischstücke gibt, diese mit zwei Gabeln auseinanderzupfen. Das Ragout mit Aceto, Pfeffer und Salz abschmecken.

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