Freitag, 22. Februar 2019

Grünkohl-Kartoffel-Pfanne mit Leberkäse


So lange ich frischen Grünkohl bekommen habe, gab es bei uns öfters Gerichte mit dem leckeren Gemüse. Damit es nicht langweilig wird, muss ich mir immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Dieses Gericht heute war eigentlich Resteverwertung. Ich hatte mir vom Einkaufen ein Leberkäsebrötchen mitgebracht, damit das nicht matschig wird, lasse ich mir immer den Leberkäse separat vom Brötchen einpacken. Das war dieses Mal von Vorteil. Als ich zu hause war, musste ich mich unerwartet um einige Sachen kümmern, so dass der Leberkäse mittlerweile kalt war. Irgendwie hatte ich dann auch keinen Appetit mehr und habe den Leberkäse erstmal im Kühlschrank geparkt.

Am nächsten Abend wollte ich dann daraus etwas kreatives zaubern und habe alles in die Pfanne gehauen, was ich noch so übrig hatte. Dazu gehörten auch noch einige Blätter Grünkohl.

Zutaten für 2 Portionen:
300 g Leberkäse
500 g kleine Kartoffeln
3-4 Blätter Grünkohl
200 g Kirschtomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz
Öl

Zubereitung:
Den Leberkäse in große Würfel schneiden. Die Kartoffeln waschen und halbieren. Grünkohl von den Stielen zupfen, gründlich waschen und abtropfen lassen. Die Tomaten waschen. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln.

Die Kartoffeln mit einem Esslöffel Öl vermischen und im Backofen bei 180 °C (Umluft) 25 Minuten garen. Den Leberkäse von allen Seiten anbraten und warm stellen. Zwiebeln und Knoblauch anbraten und wenn sie Farbe bekommen haben, Tomaten und Grünkohl zugeben und weiter braten. Mit Pfeffer und Salz würzen und den Leberkäse untermischen.

Kartoffeln mit der Grünkohlpfanne anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 21. Februar 2019

Hackfleisch-Grünkohl-Pfanne mit Bulgur


Leider hatte ich auf meinem Teller etwas zuviel von dem echt leckeren Schnittlauchjoghurt, so dass das Foto nicht ganz so toll geworden ist aber geschmacklich hat es wirklich sehr gut gepasst. Die Anregung hatte ich von meinem Mitesser bekommen. Wir hatten neulich etwas ähnliches und da hatte ihm etwas soßiges gefehlt. Deshalb hatte ich es diesmal mit einem Klecks Joghurt versucht und das Ergebnis fanden wir wirklich sehr schmackhaft.

Zutaten:
400 g Hackfleisch vom Rind
500 g Grünkohl
3 Möhren
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Kreuzkümmel
500 ml Gemüsebrühe
250 g Bulgur 
1 Esslöffel Butter
1 Handvoll ganze Mandeln
200 g griechischer Joghurt
1 Bund Schnittlauch
1/2 Zitrone
Salz , Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Stiele des Grünkohls entfernen und alles etwas zerkleinern, dann gründlich waschen und abtropfen lassen. Die Möhren schälen, waschen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln.

Das Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch anbraten, wenn es etwas Farbe bekommen hat, die Möhren und den Grünkohl zugeben und alles weitere 5 Minuten braten, dann 250 ml Gemüsebrühe zugeben und mit Pfeffer, Salz und Kreuzkümmel würzen.

Die restliche Gemüsebrühe mit 250 ml Wasser vermischen und zum Kochen bringen, den Bulgur unterrühren, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten ausquellen lassen. Mit etwas Salz abschmecken und die Butter zugeben.

Die Mandeln ohne Fett anrösten. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden, dann mit dem Joghurt verrühren und mit etwas Pfeffer, Salz und Zitronensaft würzen.

Den Bulgur auf Teller verteilen, die Hackfleisch-Pfanne darüber geben und die Mandeln darüber streuen. Zum Schluss den Joghurt darauf verteilen.
Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 20. Februar 2019

Bento Nr. 675 Nudelsalat und Grünkohl-Mango-Salat


Erst war ich ja etwas skeptisch, roher Grünkohl schmeckt das denn. Und was muss ich sagen, der Salat war echt lecker. Gerade in der Kombination mit der wirklich sehr reifen Mango war das wirklich schmackhaft. Da Grünkohl sehr viele Vitamine enthält, die durchs Kochen minimiert werden, ist die Rohkostversion auf jeden Fall gesünder.

Für den Nudelsalat hatte ich Spaghettis gekocht und mit einer Zitronen-Honig-Vinnaigrette vermischt. Dazu kamen dann noch Lauchzwiebeln, Tomaten und Radicchio.

Ich hatte auch noch ein paar Käse-Weintrauben-Spieße und Heidelbeeren eingepackt.

Für den Grünkohl-Mango-Salat hatte ich einige Würfel einer sehr reifen Mango und etwas zerkleinerter Grünkohl mit einem leichtem Dressing aus weißen Balsamico, Honig, Olivenöl, Pfeffer und Salz.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 19. Februar 2019

Nudeln in Käse-Sahne-Soße mit Champignons und Grünkohl

Ähnlich wie Spinat lässt sich der Grünkohl auch gut zusammen mit Nudeln zubereiten, allerdings sollte man beim Würzen etwas kräftigere Aromen als beim Spinat verwenden, da Grünkohl schön aromatisch ist.

Bei der Menge nicht wundern, das Pfund Grünkohl fällt sehr zusammen. Ich hätte gerne mehr verwendet aber mehr war halt nicht da. Also wer mag, kann die Grünkohlmenge auch gerne erhöhen, das verbessert nur den Geschmack.

Zutaten:
400 g Linguini oder Spaghetti
500 g frischer Grünkohl
400 g Champignons
1 große Zwiebel
200 g Blauschimmelkäse
200 ml Sahne
1/8 l Weißwein
1 Handvoll Walnüsse
Pfeffer, Salz
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Grünkohlblätter von den Stängeln zupfen und dabei etwas zerkleinern, dann gründlich waschen und abtropfen lassen. Die Champignons putzen und vierteln. Die Zwiebel schälen und würfeln.

Zwiebeln und Champignons anbraten, dann den Grünkohl zugeben und weiter braten. Wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, Sahne und Weißwein angießen und aufkochen. Den Blauschimmelkäse unterrühren, bis er sich aufgelöst hat. Alles kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten, abgießen und mit dem Gemüse zusammen anrichten. Die Walnüsse grob zerkleinern und darüber verteilen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 18. Februar 2019

Grünkohl die leckere Wintervitaminbombe


Früher kannte ich Grünkohl nur als Futter für unsere Kaninchen. Dann bekam ich ihn das erste Mal zu essen. Ganz klassisch zu einem Schweinebraten, stundenlang gekocht und zweimal durch den Wolf gedreht. Mit reichlich Soße war es gar nicht so schlecht aber Grünkohl sollte nicht mein Lieblingsgemüse sein. Dann erheblich später war ich zum Essen eingeladen und habe das erste Mal Grünkohl mit Bremer Pinkeln geggessen. Hier war der Kohl noch schön knackig und nicht so fein gemust und die Pinkel - ein Gedicht.

Seit letztem Jahr habe ich frischen Grünkohl im Winter öfters zu kaufen bekommen. Es ist schon ein Unterschied frischen Grünkohl oder tiefgefrorenen oder zu guter Letzt  welcher aus dem Glas zu verwenden. Weil mich immer viele erstaunt anschauen, wenn ich erzähle, ich habe Grünkohl schon als Suppe oder zu Nudeln gegessen. Deshalb habe ich mal ein paar leckere Gerichte zusammengestellt, bei denen der Grünkohl schön knackig bleibt.

Nicht nur, dass ich diese Kohlsorte sehr schmackhaft finde, nein sie ist auch ein wirkliches Kraftpaket. Wie Schwarzkohl enthält auch Grünkohl sehr viele Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Eisen sowie Magnesium. Dieses Gemüse enthält viele Ballaststoffe und hochwertiges Eiweiß. Er hat auch den höchsten Gehalt an Betakarotin sowie sehr viel Vitamin C und K, deshalb sollte man ihn durchaus öfters als Rohkost wie zum Beispiel Salat bzw. Smoothie genießen. Und zum Schluss das Beste 100 g haben nur magere 40 kcal.

Jetzt hätte ich noch ein paar Zubereitungstipps:
  • Man sollte Grünkohl am besten gleich zubereiten, je länger man ihn lagert umso mehr Vitamine gehen verloren
  • Gelbe Blätter nicht mehr verwenden
  • Da sich zwischen den gegräuselten Blättern kleine Fliegen und anderes Getier soviel Erde ansammeln können, sollte man die Blätter von den Blattrippen zupfen oder mit einem scharfen Messer abschneiden und erst dann mehrfach waschen
  • Den gewaschenen Kohl gut abtropfen lassen
  • Mit reifen Obst püriert dient er als Grundlage für einen leckeren grünen Smoothie 
  • Grünkohl schmeckt auch als roher Salat sehr gut, dafür einfach besonders junge Blätter verwenden und diese mit einem kräftigen Dressing anmachen
  • für Pastagerichte den Grünkohl kurz anbraten, bis er zusammen gefallen ist
  • Wenn man das Gemüse für Aufläufe verwenden möchte sollte man ihn vorher blanchieren
  • Auch für die geschmorte Variante verfeinert das vorherige Blanchieren den Geschmack 
  • Wie bei allen Kohlgerichten macht Kümmel das Gericht bekömmlicher
  • Für die Zubereitung immer große Töpfe verwenden, da Grünkohl sehr stark zusammenfällt


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 17. Februar 2019

Kaninchenkeulen mit Chianti-Bohnen und Polenta-Nocken


Ich esse sehr gerne Kaninchen, richtig zubereitet ist das zarte Fleisch eine echte Delikatesse. Allerdings sollte man beim Einkauf auf eine vernünftige Qualität achten. Ich kaufe Kaninchenfleische nur bei einem meiner Kollegen, denn da bin ich sicher, dass die Tiere vernünftig gehalten worden.

Jetzt hatte ich mal wieder ein Kaninchen geliefert worden, von dem ich vergessen hatte, dass ich es bestellt hatte (ich werde eben langsam alt). Ich wollte mal etwas neues probieren und habe mich auf einigen italienischen Seiten herumgetrieben, dort hatte ich die Idee mit den Bohnen her. Aber das dort beschriebene Rezept hat mir nicht wirklich zugesagt, deshalb habe ich dann doch einfach improvisiert.

Zutaten:
4 Kaninchenkeulen
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
800 ml Geflügelfond
1 Dose (850 ml) Chianti-Bohnen (weiße italienische Bohnen)
2 Möhren
3–4 Stiele Thymian
1 Esslöffel Tomatenmark150 ml Rotwein
50 ml Portwein
150 g Polentagrieß
300 ml Gemüsefond
100 ml Milch
2 Eigelb
50 g geriebener Parmesan
2 Esslöffel Butter
2-3 Zweige Rosmarin
Öl zum Anbraten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Kaninchenkeulen von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Keulen von allen Seiten anbraten. Dann die Zwiebeln dazu geben und diese ebenfalls anbraten. Einen Teil des Fonds dazu gießen, das Lorbeerblatt zugeben und alles im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten garen.

Derweil die Möhren putzen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Bohnen in ein Sieb geben und gründlich abspülen. Dann beides mit dem Thymian und dem Tomatenmark zu den Kaninchenkeulen geben und weitere 25 Minuten garen lassen. Dabei gelegentlich den restlichen Fond und den Rotwein zugeben. Zum Schluss den Portwein unterrühren.

Gemüsefond mit der Milch aufkochen, dann Polenta unter Rühren einrieseln lassen und bei niedriger Temperatur ausquellen lassen. Die Polenta leicht abkühlen lassen, dann die Eigelb und den Parmesan ebenfalls unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen (nehmt einen aus Stoff, da die Einwegdinger reißen) und noch warm auf Backpapier fingerdicke Röllchen spritzen. Die fertigen Polenta-Nocken in etwas Butter anschwenken, dabei die Rosmarinzweige mit in die Butter legen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 16. Februar 2019

Hammel-Tomaten-Ragout mit Pilaw-Reis


Auch heute gibt es ein leckeres Hammelgericht, wir haben das bereits vor einigen Tagen schmecken lassen aber jetzt gibt es das Rezept. Denn das Essen war so lecker, dass ich es unbedingt nochmal zubereiten werde. Besonders der Pilaw-Reis war echt gelungen. Mir gefiel besonders die Kombination mit den Nüssen.

Zutaten:
Hammel
3 Zwiebel
6 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Dose gehackte Tomaten
1/8 l Rotwein
1 l Hammelfond
4 Lorbeerblätter
5-6 Wacholderbeeren
400 g Langkornreis (ich hatte Basmati)
1/2 Teelöffel Kurkuma
Chiliflocken
120 g Cranberrie-Nussmischung
Pfeffer, Salz
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Das Fleisch in gleichgroße Würfel schneiden, dabei vorhandene Silberhäutchen entfernen. Die Zwiebeln schälen, zwei grob und eine fein würfeln. Auch den Knoblauch schälen und würfeln.

Das Fleisch mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen und in etwas Öl anbraten, nachdem das Fleisch etwas Farbe bekommen hat, die grob gewürfelten Zwiebeln und die Hälfte des Knoblauchs zugeben und weiter braten. Dann das Tomatenmark dazu geben und ebenfalls etwas anrösten. 2 Lorbeerblätter, die Wacholderbeeren, Tomaten, Rotwein und einen viertel Liter Fond zugeben und aufkochen lassen. Solange köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

Den Reis mit kaltem Wasser bedeckt eine halbe Stunde quellen lassen. Die feingewürfelte Zwiebel mit dem restlichen Knoblauch glasig anbraten. Den restlichen Fond zugießen und aufkochen lassen. Den Reis abgießen und zugeben. Zugedeckt bei niedriger Temperatur 15 Minuten köcheln lassen. Derweil die Nussmischung anbraten und zum Reis geben. Diesen weiter 15 Minuten zugedeckt ruhen lassen. (vorher den Topfdeckel innen trocken wischen)

Eine Timbale-Form mit Wasser ausspülen, dann etwas Reis hineingeben, leicht andrücken und auf dem Teller anrichten. Dann Ragout daneben auffüllen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr