Dienstag, 22. Oktober 2019

Jordärtskockssoppa (Topinambursuppe)


Die Jordärtskockssoppa  (Topinambursuppe) stellte schon eine kleine Herausforderung dar aber die Zubereitung gelang uns sehr gut. Die Herausforderung war das Besorgen der Zutaten. Gab es während der Planung den Topinambur überall zu kaufen. War an dem Tag vor dem Kochkurs nirgends welcher zu sehen. Zu guter Letzt habe ich dann welchen im Bioladen bekommen und der hat mein Budget ganz schön gesprengt.

Zutaten:
4 Scheiben Schinkenspeck
200 g Hühnerklein
500 g Topinambur
1 Zwiebel
1 Esslöffel Butter
200 ml Sahne
5-6 Zweige Thymian
Pfeffer, Salz
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Das Hühnerklein mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen, dabei mit Pfeffer und Salz würzen. Die Brühe 30 Minuten kochen lassen.

Derweil den Schinkenspeck in einer Pfanne auslassen, dann auf Küchenkrepp entfetten und abkühlen lassen. Die Zwiebel schälen, würfeln und im ausgelassenen Fett zusammen mit der Butter andünsten.

Den Topinambur schälen, gründlich waschen, kleinschneiden und zu den angebratenen Zwiebeln geben. Alles mit dem Hühnerfond aufgießen und garen. Die Sahne dazu gießen, die Suppe pürieren und mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Den Thymian waschen und fein hacken, dann die Suppe auf Teller verteilen, mit dem Schinkenspeck und Thymian garnieren.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 21. Oktober 2019

Kochkurs 2019 Schwedisch


Auf der Suche nach interessanten internationalen Rezepten bin ich bei der schwedischen Küche gelandet. Natürlich kamen da so Überlegungen wie Köttbullar und ähnliches auf. Allerdings wäre mir das zu einfach gewesen. Also habe ich erstmal ganz allgemein nach schwedischen Gerichten geschaut . Nachdem ich eine gewisse Anzahl an verschiedenen Gerichten gefunden hatte, sichtete ich diese nach den verwendeten Zutaten, Dauer und Schwierigkeitsgrad der Zubereitung. Denn ich habe jetzt zwar etwas mehr Zeit zur Verfügung aber in dieser müssen wir kochen, das Essen genießen und aufwaschen sowie aufräumen.

Als Vorspeise hatte ich passend zur Jahreszeit eine Suppe herausgesucht. Die Jordärtskockssoppa  (Topinambursuppe) war echt lecker.

Als Hauptgang hatten wir dann Biff à la Lindström med Potatismos (Hacksteak mit Kartoffelbrei) und einem kleinen Gurkensalat.

Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Das Semolina Souffle (Grießauflauf) war ein wirkliches Gedicht.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 20. Oktober 2019

Kalbsschnitzel mit Steinpilzsoße und Spätzle


So oft gibt es bei uns Paniertes ja nicht aber wenn mir mal danach ist, werden es meistens Kalbsschnitzel. Natürlich verändere ich dann immer die Beilagen. Dieses Mal hatte ich mich für selbstgemachte Spätzle und eine Steinpilzsoße entschieden.

Ein passendes Rezept für die Spätzle hatte ich bereits hier veröffentlicht und auch wie die Schnitzel zubereitet werden, habe ich bereits veröffentlicht. Wenn ihr mal schauen wollt, hier ist das Rezept.

Zutaten für die Steinpilzsoße:
10 g getrocknete Steinpilze
2 Schalotten
400 g frische Steinpilze
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
250 ml Kalbsfond
1 Glas trockener Rotwein
3 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer
etwas Worcester Sauce

Zubereitung:
Die getrockneten Pilze mit Wasser einweichen. Dann die Schalotten schälen und würfeln. Die Pilze putzen, waschen und klein schneiden.

Die Butter schmelzen, darin die Schalotten und die Pilze anschwitzen, das Mehl darüber stäuben und dann das Einweichwasser von den Pilzen dazu gießen. Rotwein und Kalbsfond ebenfalls dazu gießen und alles aufkochen, dann mit Wacholderbeeren, Lorbeerblatt und Pfeffer und Salz würzen.

Wenn die Soße etwas reduziert ist, die Sahne zugeben und weiter köcheln lassen. Dann mit Worcester Sauce, Pfeffer und Salz abschmecken.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 19. Oktober 2019

Mini-Garten im Blumentopf


Eine liebe Kollegin hatte Geburtstag und eigentlich sollte der Blumentopf nur ein netter Gag sein aber schon beim Bestellen der Dekoartikel merkte ich, dass es da ganz viel Interessantes gibt aber dass das auch ganz schön ins Geld geht. Auch dadurch, dass ich erstmal zwei Blumentöpfe zerkloppt hatte, ohne die dann wirklich zum Bepflanzen gebrauchen zu können, wurde der Gag dann zum eigentlichen Geschenk. Ich hoffe, sie nimmt es mir nicht übel, dass dann kein Gartenmarkt-Gutschein mehr übrig war.

Ich hatte einige kleinblättrige Pflanzen besorgt und einiges an Dekomaterialien. Auch etwas Sand, Stein, Rinde und verschiedene Töpfe. Den großen Topf hatte ich vorsichtshalber zweimal gekauft und in habe beide kaputt bekommen ;)

Da meine ersten Versuche nicht funktioniert hatte, musste ich nochmal los und mir einen dritten Topf besorgen. Damit der letzte Topf passend zerbrechen würde, hatte ich in der Innenseite alles mit Panzertape abgeklebt und die Bruchkanten mit einem Dreikantschaber eingeritzt.

Scherben hatte ich ja reichlich, also konnte ich mir die passenden aussuchen. Dann kamen die dekorativ in den Topf und ich habe alles mit Erde aufgefüllt.

Für jede Pflanze suchte ich den passenden Platz und setzte diese in die Erde.

Nachdem die Pflanzen und auch das Moos an den Stellen war, wo ich es haben wollte, füllte ich den oberen Bereich auf und setzte den zweiten Blumentopf dahinein.

Auch diesen füllte ich mit Erde und pflanzte dort die letzte Pflanze ein.

Jetzt füllte ich einige Stellen dekorativ mit Sand und Steinen auf und entfernte die überschüssige Erde.

Zum Schluss kamen die Dekoartikel zum Einsatz und verpflanzte noch etwas Thymian in einen Minitopf.

Leider hatte ich zuviel Dekozeug gekauft aber lieber etwas mehr da, als dass es nicht ausgereicht hätte.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 18. Oktober 2019

Steinpilze und Spinat die zweite - Steinpilzklöße mit Rahmspinat


Wie ich bereits gestern geschrieben habe, hatte ich noch Kloßmasse, Steinpilzen und Spinat da. Also hatte ich mir überlegt, was könnte ich wohl mit den Resten anstellen. Da ich neulich Steinpilzklöße gegessen hatte und die für echt lecker befunden hatte, kamen sie erneut auf den Speiseplan. Das Ergebnis war echt genial.

Zutaten:
300 g Steinpilze
1 Zwiebel
2 Esslöffel Kräuterfrischkäse
1 kg Kartoffeln
70 g Speisestärke
1 Ei
½ Tasse kaltes Wasser
2 Esslöffel Salz
1 Zehe Knoblauch
500 g Blattspinat
Muskatnuss
1 Glas Weinwein
200 ml Sahne
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Pilze putzen, säubern und  würfeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Hälfte der Zwiebel mit den Pilzen braten, den Frischkäse unterrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Leicht abkühlen lassen.

Die Kartoffeln in kochendem Wasser weich kochen (hat bei mir mit dem Schnellkochtopf 8 Minuten gedauert). Die gekochten Kartoffeln schälen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Dann Stärke, Ei, Salz und kaltes Wasser zu den Kartoffeln geben und mit einem Kochlöffel vermengen.

Aus der Masse 8 Klöße formen und jeweils in die Mitte eine Vertiefung drücken, da hinein einige Steinpilze geben und die Klöße vorsichtig verschließen. In einem weiten Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Temperatur herunterdrehen und die Klöße ca. 20 Minuten garziehen lassen (nicht mehr kochen).  

Den Knoblauch schälen und würfeln. Den Spinat verlesen, waschen, gut abtropfen lassen. Die restlichen Zwiebeln mit dem Knoblauch anbraten, dann den Spinat zugeben und ebenfalls anbraten. Wenn der Spinat zusammengefallen ist, mit Weißwein ablöschen und aufkochen. Jetzt die Sahne zugeben und mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz würzen und etwas einkochen lassen.

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Donnerstag, 17. Oktober 2019

Steinpilze und Spinat die erste - Steinpilzragout mit Kartoffel-Spinat-Rolle


Eigentlich hatte sich Besuch zum Mittag angesagt und da beide Vegetarier sind, hatte ich mir überlegt, dass Pilze eine gute Wahl wären. Also auf zum Pilze finden.


Natürlich habe ich sie auf dem Markt gefunden. Mein Obst- und Gemüsehändler des Vertrauens hatte wieder echt geniale Steinpilze im Angebot und da musste ich zuschlagen. Dann noch bei meiner Kräutertante frischen Spinat und Petersilie gekauft und schon hatte ich alles für ein leckeres Essen gekauft.

Blöd nur das wir abends dann eine Absage bekamen, ein Magen-Darm-Infekt hatte kurzfristig zugeschlagen. Nun hatte ich aber reichlich Pilze und auch reichlich Spinat. Da ich nicht das gleiche Essen zweimal essen wollte, habe ich zwei unterschiedliche Rezepte kreiert. Da nun auch keine Vegetarier zu Besuch kamen, hatte ich auf Wunsch meines Mitessers noch etwas Schinkenspeck zu den Pilzen gegeben. Gekocht habe ich für zwei aber die Rezepte sind wie üblich für vier.

Zutaten:
500 g Blattspinat
Muskatnuss
1 kg Kartoffeln
70 g Speisestärke
1 Ei
½ Tasse kaltes Wasser
2 Esslöffel Salz
700 g Steinpilze
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
200 g magerer Schinkenspeck
1 Glas Weinwein
200 ml Sahne
1/2 Bund Petersilie
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Spinat verlesen, waschen, gut abtropfen lassen und dann mit etwas Öl anbraten. Wenn der Spinat zusammengefallen ist, diesen in ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb geben und abtropfen lassen. Wenn nötig mit Hilfe des Küchenpapiers ausdrücken (es soll so wenig wie möglich Flüssigkeit  übrig bleiben). Jetzt den Spinat mit Muskatnuss und etwas Salz würzen und abkühlen lassen.

Die Kartoffeln in kochendem Wasser weich kochen (hat bei mir mit dem Schnellkochtopf 8 Minuten gedauert). Die gekochten Kartoffeln schälen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Dann Stärke, Ei, Salz und kaltes Wasser zu den Kartoffeln geben und mit einem Kochlöffel vermengen.

Die Kartoffelmasse gut durch kneten und auf 2 Stück Frischhaltefolie streichen, so dass jeweils ein Quadrat (20x20 cm) entsteht. Den Spinat darauf verteilen und die Kloßmasse aufrollen. Dann erst in Frischhaltefolie und dann in Alufolie wickeln. Dabei darauf achten, dass die Enden gut verschlossen sind. Die zwei Rollen in leicht köchelndem Wasser ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Die Pilze putzen, säubern und  etwas zerkleinern. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Schinkenspeck in feine Streifen schneiden, dann diesen anbraten, dann die Zwiebeln und Knoblauch zugeben und auch diese anbraten. Dann die Pilze zugeben und fertig braten, mit Weißwein ablöschen und aufkochen. Jetzt die Sahne zugeben und mit Pfeffer und Salz würzen, dann etwas einkochen lassen. Die Petersilie waschen und fein hacken und zum Schluss dazugeben.

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Mittwoch, 16. Oktober 2019

Bento Nr. 707 Frühstücksbento


Dieses Bento hatte ich zum Frühstück geplant und da ich mittags keine Zeit zum Essen haben würde, fiel das dann etwas größer aus. Das Vollkornbrot hatte ich mit italienischer Salami belegt. Dazu gab es Tomaten, ein Ei, Weintrauben, Möhre und etwas Joghurt mit Nüssen und Cranberries.


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