Mittwoch, 29. Januar 2020

Möhren-Kartoffel-Suppe mit Fadennudeln


Da der ewige Möhren-Kartoffel-Stampf irgendwann langeweilig wird, kann man sich auch ein kleines Süppchen kochen. Gemüsebrühe ist dazu ein sehr gutes Mittel, um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen. WIe ihr sehen könnt, konnte ich auf ein bisschen Petersilie nicht verzichten, das Auge ist bekanntlich mit.

Zutaten für 1 Portion:
1 Möhre
2 Kartoffeln
30 g Fadennudeln
1 Esslöffel Gemüsebrühe
Salz
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Möhre und Kartoffeln schälen, waschen und in gleichmäßige Würfel schneiden. 400 ml Wasser zum Kochen bringen, Gemüsebrühe, Kartoffeln und Möhren dazu geben und das Gemüse bissfest garen. Jetzt die Nudeln zugeben und solange kochen, bis die Nudel gar sind. Das ganze mit etwas Salz abschmecken und mit der Petersilie bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 28. Januar 2020

Magendschonender Möhen-Kartoffel-Stampf


Wenn sich mein Magen wieder einigermaßen beruhigt hat und ich wieder Hunger bekomme, gibt es bei mir meistens Kartoffeln und Möhren. Normalerweise koche ich Gemüse gerne bissfest, hier bekommt es einige Minuten mehr im Kochtopf und ich bereite daraus einen Stampf zu. Natürlich lasse ich Milch und Butter weg, denn auf fettreiches sollte man bei Magen-Darm-Problemen verzichten. Da ich nicht ganz auf Fett verzichten möchte, da gerade Möhren auch fettlösliche Vitamine enthalten, gebe ich ein Löffelchen Leinöl zu.

Zutaten für 1 Portion:
2 Möhren
3 Kartoffeln
1 Teelöffel Leinöl
1 Teelöffel Gemüsebrühe
etwas Muskatnuss
Salz

Zubereitung:
Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Beides in Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Das weiche Gemüse abgießen, den Fond dabei auffangen. Möhren und Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern, dabei soviel Gemüsefond zugießen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Mit Gemüsebrühe und Muskatnuss würzen und das Leinöl unterrühren.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 27. Januar 2020

Was es bei mir zu essen gibt, wenn mich so ein garstiger Magen-Darm-Infekt erwischt hat


Es ist mal wieder soweit, es hat mich erwischt. Ich arbeite ja in einem Bereich, in dem ich ständig mit Menschen zu tun habe und da kann man sich schnell mit irgendetwas anstecken. Mittlerweile habe ich mir schon angewöhnt, niemanden mehr die Hand zu geben und gerade in der Infektzeit häufiger die Hände zu waschen. Aber wie man sieht, funktioniert es nicht immer.

Früher habe ich dann in solchen Situationen immer gleich zu irgendwelchen Medikamenten gegriffen, um ja nicht auf Arbeit zu fehlen und habe mich dann gut gedopt weiter geschleppt. Natürlich hat es dann auch immer eine ganz schöne Zeit gedauert, bis ich wieder richtig fit war. Da man im Alter ja schlauer wird (lach), habe ich das dann irgendwann geändert. Allerdings hat da ein sehr hartnäckiger Husten zu diesem Umdenken geführt, den hatte ich fast ein Vierteljahr an der Backe und als ich damals endlich zum Arzt gegangen bin, hat mir meine Hausärztin einen nicht wirklich netten Vortrag gehalten.

Jetzt greife ich gerne zu Hausmitteln, ehe ich in die Apotheke gehe und da zuschlage. Vor geraumer Zeit hatte ich ja hier schon einen Beitrag über Hausmittel bei Erkältung geschrieben und jetzt hätte ich ein paar Tipps, wenn sich der Virus eher auf den Magen-Darm-Bereich einschießt.

Wie auch bei Erkältungen hilft bei mir am besten, schlafen, schlafen und nochmal schlafen. Dieses Mal hatte ich Glück, bei mir fing der Infekt am Wochenende an und nachdem ich alles für die zwei Tage gecancelt hatte und meinen Mitesser zum Einkaufen geschickt hatte, konnte ich mich so richtig ausschlafen.

Natürlich soll man dann nicht ganz auf Essen verzichten und auch den Flüssigkeitshaushalt muss man immer wieder ausgleichen. Gerade bei Durchfall und Erbrechen kommt da einiges durcheinander. Um den angeschlagenen Magen bzw. Darm zu schonen, sollte man zu weichen und stark zerkleinerten Lebensmitteln greifen. Also kein Vollkornbrot sondern eher etwas aus fein gemahlenem Mehl. Auch ist es besser auf rohe Lebensmittel zu verzichten und da eher zu fettarm zubereiteten, säurearmen Gerichten greifen. Also lieber Dämpfen und Dünsten als Frittieren und Braten. Bei Getränken sollte ebenfalls auf alles verzichtet werden, dass den Magen- und Darmbereich reizen könnte, wie Alkohol, Getränke mit Kohlensäure und einem hohen Säureanteil. Auch Milch und Milchprodukte sind nicht wirklich zu empfehlen. Da sie einmal recht fetthaltig sind und zweitens durch den Infekt ein zeitweiser Laktasemangel entstehen kann, so dass die Verdauung von Milchzucker Probleme bereiten kann.

Wie viele greife ich als erstes zu Zwieback, wenn ich Probleme mit dem Magen habe. Sein Vorteil ist, dass er wenig Fett enthält, leicht verträglich ist und außerdem gut Flüssigkeiten bindet. Aber auch trockenes, getoastetes Weißbrot funktioniert.

Ein weiterer Klassiker ist zerdrückte Banane. Sie enthält viel Magnesium und Kalium, dadurch kann der Mineralstoffverlust ausgeglichen werden. Auch Serotonin ist reichlich enthalten und der Ballaststoff Pektin. Außerdem schmeckt sie und sorgt auch für einen kleinen Energieboost, durch die leicht verdaulichen Kohlehydrate.

Auch sehr gut geeignet ist geriebener Apfel, da diese reichlich Pektin enthält. Der Ballaststoff Pektin quillt im Darm auf, bindet sehr gut Flüssigkeiten und hilft dabei eventuelle Krankheitserreger besser auszuscheiden. Besonders viel Pektin ist übrigens in der Schale enthalten und am besten wirkt es, wenn man die Apfelmasse 15 Minuten stehen lässt.

Sehr erfolgreich ist auch Gemüsebrühe. Sie ist fettfrei, bessert den Flüssigkeitshaushalt sofort auf und bringt auch reichlich Mineralien mit. Ich mache meine ja immer selber, wer auf ein Fertigprodukt zurückgreift, sollte darauf achten, dass das Produkt keine Geschmacksverstärker enthält und am besten ein Bio-Produkt ist.

Für die ersten etwas breiigen Gerichte eignen sich Kartoffeln, Möhren und auch Pastinaken sehr gut. Kartoffeln sind magenschonend und enthalten einen hohen Kaliumanteil. Möhren enthalten ähnlich wie Äpfel und Bananen recht viel Pektin. Außerdem werden beim Kochen der Möhren Mehrfachzucker gebildet, die den Darmrezeptoren ähneln, so dass sich die Krankheitserreger dort andocken und so besser ausgeschieden werden. Pastinaken sind reich an Kalium, Kalzium und Magnesium und sind sehr gut verdaulich.

Auch Haferflocken wirken magendberuhigend. Allerdings sollte man sie nicht mit Milch zubereiten sondern mit Wasser oder Gemüsebrühe und auch keine Vollkornflocken verwenden. Besser geeignet sind hier die feinen Schmelzflocken. Haferflocken enthalten viele leicht lösliche Ballaststoffe, was gerade bei einer Magen-Darm-Erkrankung von Vorteil ist.

Am Anfang hatte ich ja schon einige Getränke aufgeführt, die eher nicht zu empfehlen sind, deshalb komme ich jetzt zu denen, die bei einem Magen-Darm-Infekt sinnvoll sind. Am besten ist stilles Wasser, ich bevorzuge immer das aus der Leitung, koche es allerdings vorher ab. Auch sehr gut geeignet sind Kräutertees, allerdings sollte man da auf Unverträglichkeiten achten. Ich persönlich bin kein wirklicher Fan davon und trinke lieber schwarzen Tee. Wenn die akute Phase vorbei ist, trinke ich dann immer gerne Birnensaft, der ist leicht verträglich, säurearm, schmeckt total lecker und enthält reichlich Mineralstoffe und Vitamine. Allerdings ist es schwierig richtigen Saft zu bekommen, meistens ist es Nektar, der da in Flaschen gefüllt wird. Natürlich gehen auch andere säurearme Säfte allerdings am besten als Schorle.

Zum Schluss noch etwas zu Cola mit Salzstangen. Früher als Geheimmittel gehypt, wird mittlerweile davor gewarnt. Ich finde, es liegt mal wieder in der Mitte. Gerade bei Magenproblemen sind kohlsäurehaltige Getränke nicht wirklich empfehlenswert. Aber dass das bisschen Koffein wirklich entwässernd wirkt, ist ziemlich übertrieben. Es ist auch merkwürdig, dass auf der einen Seite vor der zuckerhaltigen Cola gewarnt wird, es aber auf der anderen Seite empfohlen wird, Traubenzucker in Wasser aufgelöst zu trinken.

Auch die Schädlichkeit von Salzstangen finde ich extrem überzogen. Klar werden gerade bei Durchfall alle Mineralien ausgeschieden und durch Salzstangen führt man hauptsächlich Natrium zu aber die trockenen Stangen binden sehr gut Flüssigkeiten und das stellt ja eher ein Vorteil ein. Lustigerweise empfehlen die Artikel, die den erhobensten Zeigefinger haben, im gleichen Atemzug Elektrolytlösungen aus der Apotheke. ;)

Ich kann nur sagen, wer sein Kind leiden sieht, weil nichts im Magen bleibt und es auch den "leckeren" Tee nicht will, da ist eine handvoll Salzstangen und eine gut geschüttelte (damit die Kohlensäure raus ist) Kindercola ein sehr erwünschtes Hilfsmittel. Da es bei uns keine Softgetränke gab und auch Knabbersachen eher selten auf den Tisch kamen, war es dann so etwas Besonderes, dass selbst das quengelnte Kind zugegriffen hat.


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Sonntag, 26. Januar 2020

Bandnudeln mit Blumenkohl und Pesto


Heute hat scheinbar die Technik gestreikt und ich habe nicht den Beitrag veröffentlicht, den ich eigentlich vorbereitet hatte. Aber das ist nicht schlimm, dann wird einfach nachgebessert. Blumenkohl und Nudeln hatte ich bisher noch nicht so oft aber ich muss sagen, das war eine wirklich leckere Angelegenheit.

Zutaten:
1 kleiner Kopf Blumenkohl  (geputzt ca. 800 g)
40 g gehackte Haselnüsse
2 Knoblauchzehen
1 handvoll Basilikumblätter
100 ml Olivenöl
50 g geriebener Parmesan 
1 Biozitrone
4 Lauchzwiebeln
400 g Bandnudeln
2 Esslöffel gehobelte Haselnüsse
Parmesan nach Geschmack
Pfeffer, Salz
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Den Blumenkohl putzen, in Röschen teilen und in Salzwasser ca. 5 Minuten kochen lassen. Die Blumenkohlröschen in Eiswasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Dann mit den Basilikumblättern und dem Olivenöl pürieren. Die Schale der Zitrone abreiben und mit den Haselnüsse sowie dem Parmesan zum Basilikum geben, nochmal kurz pürieren. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Röllchen schneiden. Die Blumenkohlröschen in dicke Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten, wenn sie goldgelb sind, die Lauchzwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft würzen.

Die Bandnudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen, abgießen und zum Blumenkohl geben. Alles miteinander vermischen und auf Teller anrichten. Jeweils etwas Pesto darüber verteilen und mit den gehobelten Haselnüssen bestreuen. Nach Geschmack Parmesan darüber hobeln.





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Samstag, 25. Januar 2020

Bento Nr. 717 Udon-Nudeln


Da wir unser japanisches Menü an einem Sonntag hatten, konnte ich aus den Resten für meinen Mitesser gleich ein leckeres Bento packen. Er hat auf seiner Arbeitsstelle zum Glück eine Mikrowelle, denn die Udon-Nudeln schmeckten warm besser als kalt. Zu den Nudeln kamen auch noch Gurkensalat und Auberginen in die Box. Von den Enoki-Röllchen war leider nichts mehr da, die hatte mein Mitesser leider alle aufgefuttert. Als Farbtupfer hatte ich dann noch zwei Tomaten miteingepackt und etwas Sesam über die Nudeln gestreut.

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Freitag, 24. Januar 2020

Enoki-Pilze im Baconmantel


In dem neu eröffneten asiatischen Lebensmittelladen hatten sie auch Enoki-Pilze. Da ich diese kleinen Dingerchen sehr gerne esse und sie hier sehr schwer zu kaufen sind, habe ich natürlich gleich eine Packung mitgenommen. Eigentlich hatte ich noch hauchdünn geschnittenen Schweinebauch in der Tiefkühltruhe und wollte den für die Pilze benutzen. Beim Auftauen musste ich dann aber feststellen, dass der wohl zu lange in der Tiefkühltruhe gelegen hat. Als Alternative fiel mir dann nur Bacon ein. Funktioniert hat der auch sehr gut.

Zutaten:
2 Pakete Enoki-Pilze
12 Bacon-Scheiben
2 Esslöffel Teriyakisoße
1 Teelöffel Honig
2 Esslöffel helle Sojasoße
etwas Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Wurzeln der Pilze abschneiden und jedes Paket in 6 Portionen teilen. Die Bacon-Scheiben jeweils mit etwas Teriykisoße bestreichen, die Pilze darauflegen und dann aufrollen.

Die Röllchen vorsichtig von allen Seiten braten. Den Honig mit der Sojasoße vermischen und zum Schluss mit in die Pfanne geben. Alles kurz köcheln lassen.


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Donnerstag, 23. Januar 2020

Gurkensalat japanisch inspiriert


Bei einem japanischen Menü werden ja immer gerne gesäuerte oder eingelegte Gemüse serviert. Ich hatte dieses Mal keine Lust, etwas einzulegen und hatte mich für einen schnell zubereiteten Gurkensalat entschieden. Allerdings habe ich mich da dann doch passend inspirieren lassen und das Ergebnis war wirklich lecker.

Zuaten:
1 Salatgurke
1 Lauchzwiebel
3 Esslöffel Reisessig
1 Esslöffel Sojasoße
3 Teelöffel Zucker
1/2 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Sesamöl
etwas Wasabipaste oder Pulver
schwarzer Sesam

Zubereitung:
Gurke schälen, dabei etwas Schale dran lassen (wegen der Optik) und in dünne Scheiben hobeln. Die Lauchzwiebel putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Etwas Lauchzwiebelgrün beiseite stellen.

Aus Essig, Sojasoße, Zucker, Salz und Öl ein Dressing bereiten und dann mit Gurke und Lauchzwiebel vermischen. Den Salat ca. eine halbe Stunde ziehen lassen, dann mit dem Lauchzwiebelgrün und dem schwarzen Sesam bestreuen.

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