Samstag, 22. April 2017

Mohnkuchen á la Mari


Die leckeren Kuchen und Törtchen schaue ich mir bei Mari ja immer sehr gerne an aber zum Nachbacken komme ich dann doch eher seltener. Na ja bei ihren Törtchen versuche ich es erst gar nicht, da ich doch bekanntlicherweise Grobmotoriker bin. *lach*

Aber der Mohnkuchen sah so appetitlich aus, dass ich sofort zuschlagen musste. Eigentlich wollte ich ihn fürs Wochenende backen aber dann hat es sich ergeben, dass ich schon zum Freitag leckeren Kuchen gebraucht habe. Deshalb habe ich mich gleich Donnerstag Abend in die Küche gestellt und das Rezept nachgebacken. Wie immer habe ich mich nicht so genau an die Vorgaben gehalten. So war ich mir nicht sicher, ob das Umsetzen des gebackenen Mohnkuchens auf den Mürbeteig klappt, wie gesagt, ich bin Grobmotoriker, deshalb habe ich einfach die Mohnmasse direkt auf dem Mürbeteig gebacken. Deshalb konnte ich auch die Vollmilchschokolade weggelassen. Erstens mag ich persönlich keine und zweitens spinnt da immer meine Laktoseintoleranz. Auch die Streusel habe ich frei Hand zubereitet, ich hatte keine Sieb oder ähnliches da, was mir dafür geeignet schien. Da ich mit einer 26er Torte nichts anzufangen wusste, habe ich einfach das Rezept halbiert und einfach eine kleinere gebacken.
Das alles tat dem Geschmack keinen Abbruch und sie sieht doch auch recht lecker aus oder?

Zutaten für eine 18 cm Backform:
95 g Mehl Type 550
75 g Butter, kalt
45 g Puderzucker
Salz
1 kleine Prise Zimt
2 Eier
Mark von 1/4 Vanilleschote
415 ml Milch
110 g Zucker
100 g gemahlener Mohn
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
20 g Weizenstärke

Zubereitung:
Für die Streuseln 50 g Mehl, 25 g Butter, 30 g Puderzucker, 1 kleine Prise Salz und 1 kleine Prise Zimt zügig miteinander verkneten und kalt stellen.

30 g Butter würfeln und mit 45 g Mehl, 1/2 Eigelb, 15 g Puderzucker, einer kleinen Prise Salz und dem Mark von einer viertel Vanilleschote in der Küchenmaschine zügig verkneten. Dann daraus eine Kugel formen, die etwas platt drücken und in Frischhaltefolie eingewickelt für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Mürbeteig ausrollen und mit einem Backring (19 cm Durchmesser) ausstechen, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit einer Gabel gleichmäßig kleine Löcher hineinstoßen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Dann gut abkühlen lassen. Den Backring darum legen und den Rand mit Backpapier auskleiden.

Derweil die Mohnmasse zubereiten, dafür zuerst den Mohn durch eine Mohnquetsche rühren oder mahlen. (man kann auch schon fertig gemahlenen kaufen). 115 ml Milch mit 50 g Zucker und 20 g Butter erhitzen und aufkochen lassen, dann die abgeriebene Zitronenschale und den Mohn unterrühren.

60 ml Milch mit der Weizenstärke und dem restlichen Eigelb verrühren. Dann die restliche Milch (240 ml) mit 45 g Zucker und einer Prise Salz erhitzen und zum kochen bringen. Diese Masse dann langsam unter Rühren zur Milch-Stärke-Mischung geben. Bei mittlerer Temperatur und stetem Rühren eine Creme bereiten. Die Creme zur Mohnmasse geben und gut verrühren. Dann leicht abkühlen lassen.

Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker (15 g) steif schlagen und vorsichtig unter die Mohnmasse ziehen. Dann auf den Mürbeteig gießen. Mit bemehlten Fingern die Streuselmasse über dem Mohnkuchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C ca. 45 Minuten backen. Wenn die Streusel goldbraun sind und die Mohnmasse einen festen Eindruck macht, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 21. April 2017

Bento Nr. 537 Sandwich im Japanstyle


Wie ich bereits geschrieben hatte, sollte dieses Sandwich eigentlich ein Regenbogensandwich werden, allerdings war ich bei dem Workshop wohl doch etwas aufgeregt und habe die Reihenfolge durcheinander gebracht. Das tat aber dem Geschmack wohl keinen Abbruch, zumindest hat das Sandwich meiner Freundin geschmeckt. Sie durfte sich ja sozusagen als Assistentinnengehalt zwei der Bentos aussuchen und hatte sich unter anderem für das Sandwich entschieden.

Damit ich in der mir vorgegebenen Zeit bleibe, hatte ich die einzelnen Zutaten im Vorfeld vorbereitet und musste nur noch das Sandwich zusammensetzen und die Beilagen einfüllen. Meine Freundin hatte dabei die einzelnen Bearbeitungsschritte fotografiert, so das man jetzt eine schöne Übersicht hat.

Als erstes hatte ich Vollkorntoast mit einem Kräuterfrischkäse bestrichen.

Dann kamen darauf etwas Rotkraut- und Eiersalat. Hier war dann auch der Fehler, eigentlich sollte da dazwischen etwas Blattspinat. Das hätte es auch etwas einfacher gemacht, den Eiersalat aufs Sandwich zu streichen.

Darauf kam dann der Lachs. Hier hatte ich einen gebeizten Zitronenlachs verwendet.

Den Lachs hatte ich dann mit einem schönen roten Pestokäse unf frischen Baby-Spinat bedeckt.

Zu guter Letzt kam die zweite Scheibe Brot obenauf und das Sandwich war fertig.

Jetzt musste ich das Sandwich nur noch in Frischhaltefolie wickeln, quer halbieren und in die Sandwichbox setzen.

Damit daraus ein Bento wurde, kamen noch die Beilagen dazu. Auf der einen Seite hatte ich bunte Tomaten und Radieschen gepackt und auf der anderen Seite durften ein paar Wachteleier und eine Radieschenmaus nicht fehlen. Da das Auge ja bekanntlich mitisst, hatte ich die Beilagen schön in ein Bett aus Blattsalat gelegt.



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Donnerstag, 20. April 2017

Bento Nr. 536 Teriyaki-Hühnchen mit Beilagen


Natürlich wollte ich beim Workshop auch ein japanisch angehauchtes Bento vorstellen. Eigentlich hatte ich geplant, das Bento etwas mehr kawaii (niedlich) zu gestalten, da ich aber vor dem Workshop noch Kochkurs hatte, war die Zeit etwas knapp.

Ich hatte den Reis bereits gekocht in die Bentoschale gefüllt und musste so nur noch das Teriyaki-Hühnchen dazu packen. Als Deko hatte ich verschiedene Gemüseblüten ausgestochen und auf dem Reis verteilt.

Auch alle anderen Zutaten für das Bento hatte ich bereits am Abend vorher zubereitet und diese in eine Lunchbox abgefüllt. Ich hatte gedünsteten Brokkoli, japanischen Kartoffelsalat, Radieschen-Tsukemono und Edamame vorbereitet.

Um das Bento doch noch etwas niedlicher zu gestaltet, kam ein Würstchen-Herz und ein Bärchen-Ei mit hinein. Außerdem hatte ich noch eine Tomate mit eingepackt und für die Deko etwas Mais über den Brokkoli gestreut.

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Mittwoch, 19. April 2017

Bento Nr. 535 Nudelsalat mit Fleischbällchen


Das erste Bento, dass ich beim Workshop zubereitet hatte, war eines mit Nudelsalat und Thüringer Fleischbällchen. Ich hatte mich dafür entschieden, weil es recht bekannte Zutaten enthält und damit nicht so asiatisch daher kommt. Auch wollte ich den Workshopteilnehmern zeigen, dass man in unter einer halben Stunde ein leckeres Bento zubereiten kann. Außerdem nutzte ich dieses Bento, um zu erklären, was man unter einem ausgewogenen Bento versteht. 

Während ich einige Hinweise gab, was man im Allgemeinen bei der Zubereitung von Bentos beachten sollte, kochte ich Nudeln und bereitete die Salatzutaten vor. Nebenbei bereitete ich die Thüringer Fleischbällchen zu ;)
Die gehen ganz einfach. Die Füllung einer ungebrühten Bratwurst (ich hatte eine Thüringer) aus der Pelle drücken, Bällchen formen und diese in etwas Öl braten.

Für den Nudelsalat hatte ich Spaghetti gekocht. Dann etwas Lauchzwiebelgrün, Radicchio und schwarze Oliven klein geschnitten. Für das Dressing hatte Olivenöl, Balsamico bianco, Apfelsüße, Pfeffer, Salz und Kapern miteinander verrührt. Nachdem ich alle Zutaten vermischt hatte, füllte ich den Nudelsalat in die obere Schale der Bentobox. Dann kam noch etwas Dailonkresse obendrüber und schon war das halbe Bento fertig.

Wie üblich kamen in die zweite Schale die Beilagen. Auf der einen Seite hatte ich ein paar bunte Tomaten gefüllt. Außerdem hatte ich einen Tomaten-Käse-Spieß und einen Käse- Weintrauben-Spieß  zurecht gemacht. In die Mitte kam dann etwas Obst, Melonenkugeln, Heidelbeeren, Physalis und Weintrauben. Als letztes kamen dann die Fleischbällchen in ein Salatbett.
Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 18. April 2017

Mein erster Bentoworkshop

Das hätte ich mir mal nicht träumen lassen, dass ich mal einen Bentoworkshop abhalten täte aber genau das ist mir letztes Wochenende passiert. Ich wurde gefragt, ob ich bei der Anime Convention Jena dem 3. Animexx Treffen in Jena beim Rahmenprogramm mitmachen möchte. Ich persönlich habe es ja nicht so damit, mich zu verkleiden aber ich bewundere immer Leute, die sich das trauen. Und dann bin ich auch immer ganz begeistert von den tollen Details der selbstgefertigten Kostüme und schaue mir diese auch wirklich gerne an.

Da ich an dem Tag der Konvention bis zum frühen Nachmittag noch Kochkurs hatte, hatte ich nicht wirklich Zeit mir alles genau anzusehen. Weil ich dann doch noch etwas aufgeregt war, bin ich lieber einen Tee trinken gegangen als wüst mit der Kamera rumzurennen. Aber hier und hier könnt ihr Euch ein paar der schönen Kostüme anschauen. Bei meinem Workshop hatte ich dann eine Freundin von mir gebeten, ein paar Bilder zumachen. Auch beim eigentlichen Bentozubereiten war sie mir eine große Hilfe. Als Dank durfte sie sich dann zwei der Bentos aussuchen.

Da mir die Veranstalter freie Hand gelassen hatten,was ich während meines Workshops vorstellen würde. Ich hatte mich dann entschieden, dass ich zuerst Allgemeines über Bentos erzählen würde und dann die verschiedensten Boxen, Zubehör und bentotaugliche Lebensmittel anhand praktischer Anschauungsmaterialien vorstellen würde. Dafür habe ich dann meinen halben Bentoschrank ausgeräumt und mitgeschleppt. *grins*

Um das Ganze anschaulicher zu gestalten, hatte ich mir vorgenommen, anhand von drei verschiedenen Bentos vorzuführen, wie einfach man so eine Box zurecht machen kann. Damit für jeden etwas passendes dabei ist, hatte ich mich für ein Bento mit Nudelsalat und Fleischbällchen, ein japanisch angehauchtes mit Reis und Teriyaki-Hühnchen sowie eines mit einem leckeren Sandwich entschieden.

Das erste Bento wollte ich komplett zubereiten, damit man sehen kann, dass so eine leckere Lunchbox in knapp 25 Minuten fertig seien kann und dass das kein Hexenwerk ist. Zuhause hatte ich das extra ausprobiert und es hatte gut geklappt aber hier war ich dann doch etwas abgelenkt, da ich ja neben der Zubereitung noch erklären musste. Zum Glück hat meine Freundin aufgepasst, dass die Nudeln nicht verkochen und hat sie auch abgegossen. Es ist schon super, einen fleißigen Assistenten beim Kochen zu haben.

Für das japanisch angehauchte Bento hatte ich alle Zutaten bereits zuhause vorbereitet und musste nur noch alles zusammensetzen. Allerdings erläuterte ich jeweils die einzelnen Bestandteile des Bentos.

Das dritte und letzte Bento war eines mit einem leckeren Sandwich. Eigentlich sollte es ja ein Regenbogensandwich werden, allerdings hatte ich dann durch meine Aufregung die Reihenfolge durcheinander gebrachte und so war es eben nur ein leckeres und saftiges Sandwich. Auch hier hatte ich alles, was ich zur Zubereitung gebraucht habe, zuhause vorbereitet.

Für mich war es echt eine sehr interessante Erfahrung und ich glaube, ich würde so etwas jederzeit wieder machen, denn bei den Workshopteilnehmern hatte ich den Eindruck, dass sie wirklich mit Interesse dabei waren. Die einzelnen Bentos werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.



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Montag, 17. April 2017

Geschmortes Kaninchen mit Bärlauch und gebackenen Kartoffel-Möhren-Gemüse


Eigentlich bin ich ja schon ein bisschen fies, ausgerechnet den Osterhasen auf den Tisch zu bringen aber ich habe nach einem Rezept gesucht, dass mir Zeit für meine Gäste lässt und trotzdem schmeckt.

Genau das traf auf dieses Gericht hier zu. Einfach alles vorbereitet und in einer Auflaufform in den Backofen gestellt und dann einfach nur noch servieren. Passend zur Jahreszeit hatte ich frischen Bärlauch verwendet und der machte das Ganze recht aromatisch.

Das Foto stammt übrigens vom Probekochen. Gerade wenn ich Gäste habe, probiere ich die Gerichte immer vorher aus, damit dann nichts schief geht. Beim letzten Mal als ich ein Gericht nicht ausprobiert habe, ist das ganz schön in die Hose gegangen. Es sollte Lachs mit Kartoffelhaube geben, das las sich sehr gut aber bei der Umsetzung hat es nicht funktioniert. Die Kartoffeln sind ewig nicht weich geworden und als man sie endlich essen konnte, war der Lachs tod und grau. Das war vielleicht peinlich.

Zutaten:
3 Zwiebeln
1 Bio-Zitrone
 4 Möhren
1 kg kleine festkochende Kartoffeln
4 Kaninchenkeulen
Salz, Pfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
400 ml Geflügelfond
2 Zweige Thymian
4 Lorbeerblätter
2 Esslöffel Kapern
50 g Bärlauch

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Die Zitrone gründlich mit warmen Wasser abwaschen und dann in Scheiben schneiden, falls vorhanden die Kerne entfernen. Die Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Kaninchenkeulen von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.

Das Öl erhitzten und zuerst die Kaninchenkeulen von beiden Seiten anbraten und dann in eine Auflaufform legen. Den Geflügelfond angießen und mit Pfeffer und Salz würzen. Alles  bei 160°C (Umluft) im vorgeheizten Backofen zugedeckt 20 Minuten garen. Kurz aus der Form nehmen.

Derweil die Zwiebeln glasig anbraten, dann Kartoffeln und Möhren zugeben und ca. 5 Minuten anbraten. Dann in die Auflaufform geben. Die Zitronenscheiben über das Gemüse legen und anschließend Thymian, Lorbeerblätter und Kapern darauf verteilen. Die Kaninchenkeulen wieder auf das Gemüse legen. Dann den in dünne Streifen geschnittenen Bärlauch über dem Gemüse und dem Kaninchen verteilen und alles weitere 50 Minuten zugedeckt garen. Dann den Deckel der Auflaufform entfernen und das Kaninchen noch einmal für 10 Minuten offen garen.



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Sonntag, 16. April 2017

Babka wielkanocna - polnischer Osternapfkuchen


Fürs Kaffee trinken hatte nach einer Idee für einen passenden Kuchen gesucht und bin in einem alten Kochbuch von meiner Oma auf das folgende Rezept gestoßen. Da der Kuchen mir optisch schon mal recht gut gefallen hatte, hatte ich meine Wahl schnell getroffen. Bei der Zubereitung war ich dann froh, dass meine Oma einige Bemerkungen neben das Rezept geschrieben hatte, denn der Teig war für einen Hefeteig doch recht weich und klebrig. Im Normalfall hätte ich noch reichlich Mehl untergeknetet. Im übrigen lässt sich der Teig auch besser mit einer Küchenmaschine bzw. Mixer zurecht machen. Im Rezept stand Rührlöffel aber dafür fehlen mir wohl die Muckis. 

Zutaten:
100 g Zucker
80ml Milch
40 g frische Hefe
500 g Mehl Typ 550
6 Eier
4 Eigelb
200 g flüssige Butter
100g Rosinen
Prise Salz
1 Zitrone
150 g Puderzucker

Zubereitung:
Die Hefe mit einem Teelöffel Zucker flüssig rühren, dann die erwärmte Milch und 3 Esslöffel Mehl dazu geben und alles glatt verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Dann Mehl, Eier, Eigelb, Butter und Salz zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss die Rosinen darüber streuen und alles noch einmal gut durchkneten.

Eine Gugelhupf- oder Napfkuchenform (22 cm) einfetten und mit etwas Grieß ausstreuen, dann den Kuchenteig gleichmäßig darin verteilen und erneut 45 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Die Form sollte gut gefüllt sein (siehe Bild).

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 45 Minuten backen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Dann fertig erkalten lassen.

Den Puderzucker durch ein Sieb streichen. Die Zitrone auspressen, drei Esslöffel auffangen und mit dem Puderzucker zu einem glatten Guss verarbeiten. Diesen über den Kuchen verteilen.

Ist er mir nicht gut gelungen?

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Samstag, 15. April 2017

Bento Nr. 534 Osthasi auf Frühlingscouscous


Sehr österlich ist das Bento nicht geworden. Eigentlich hatte ich eine Vielzahl von Ideen aber dann hat es doch an der Zeit gemangelt. Das sich der Tag recht stressig gestaltet hatte, hatte ich nach der Arbeit beschlossen, mich ein halbes Stündchen hinzulegen, daraus wurden dann mehrere Stunden und ich bin erst gegen 10 in die Küche gekommen, um das Bento für den nächsten Tag vorzubereiten. Sehr kreativ ist das Ergebnis nicht aber es war trotzdem recht lecker.

Der Frühlingscouscous war schnell zubereitet. Dafür hatte ich Couscous aufgekocht und ausquellen lassen und mit einer Zitronenvinaigrette angemacht. Dann kamen noch fein gehackter Schnittlauch, Petersilie und Sauerampfer dazu. Ach ja einige Gurkenwürfelchen hatte ich auch noch untergemogelt. Den Couscous hatte ich dann mit einigen Gemüseblüten bestreut.

Dazu hatte ich noch etwas Krautsalat, eine Wurstblume, Tomaten, Weintrauben, Physalis, Heidelbeeren am Spieß und Radieschen eingepackt. Natürlich das Hasi-Ei nicht zu vergessen.






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Freitag, 14. April 2017

Oster- und Frühlingsgrüße


Bei dem augenblicklich sehr frühlingshaften Wetter macht es richtig Spaß Ostereier zu verstecken und zu suchen. Um Euch mit ein paar bunten Frühlingsblühern die Laune zu verbessern habe ich meine Lieblingsgärtnerei unsicher gemacht und dort ein buntes Allerlei fotografiert. Mit diesen bunten Bildchen möchte ich Euch entspannte Osterfeiertage wünschen und lasst es Euch gut gehen.

Eure Danii



Vom Eise befreit...
(Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe)


Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück. 

Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen, finsteren Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häusern dumpfern Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbes-Banden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straße quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle an's Licht gebracht.

Sie nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit' und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein;
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!


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Donnerstag, 13. April 2017

Hühnchen aus dem Wok mit Reisbandnudeln


Das heutige Gericht war mal wieder ein typisches Beispiel der Resteverwertung. Nach hause zu kommen, mit dem Gedanken jetzt kochst Du Dir etwas leckeres aber Lust zum Einkaufen hatte ich nicht. Frühlingszwiebeln und Möhren habe ich eigentlich immer da. Dieses Mal war auch noch ein halber Brokkoli da und der musste ganz dringend weg. Da ich zum Reis kochen keine Lust hatte, habe ich mir einfach Reisbandnudeln dazu gemacht, die sind in wenigen Minuten zubereitet und schmecken auch noch sehr gut.

Zutaten für 2 Portionen:
2 Hühnerbrustfilets
1/2 Kopf Brokkoli
1 Möhre
4 Shiitake-Pilze
1 Handvoll Kaiserschoten
1 Zwiebel
Grün von einer Frühlingszwiebel
etwas Koriander
1 Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel Fischsoße
1 Esslöffel Austernsoße
1 Esslöffel Sojasoße
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Hühnerbrustfilets in Scheiben schneiden und mit dem Ingwer und der Fischsoße, der Austersoße und der Sojasoße marinieren.

Derweil das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stück zerteilen. Die Stiele der Shiitake-Pilze entfernen und die Pilzköpfen dann in Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und den Koriander fein hacken.

Den Wok erhitzen und mit der Knoblauchzehe ausreiben, dann etwas Öl darin erhitzen und das Hühnchen unter Rühren anbraten. Das Fleisch aus dem Wok nehmen und warmstellen.

Wieder etwas Öl in den Wok geben, dann erst die Möhren und Zwiebel anbraten, dann Brokkoli und Shiitake-Pilze zugeben und weiter pfannenrühren. Zum Schluss die Kaiserschoten zugeben und ebenfalls braten. Etwas Wasser und die restliche Marinade zugeben, mit etwas Pfeffer würzen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsangaben bissfest garen.

Alles zusammen anrichten, dann mit Frühlingszwiebeln und Koriander bestreuen.

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Mittwoch, 12. April 2017

Bento Nr. 533 Die Schildkröte in der Brotdose


Dieses Bento hatte ich nicht für mich zubereitet sondern für die Tochter einer Freundin. Da die Kleine wahnsinnig auf Schildkröten steht, musste es natürlich ein Schildkrötenbrötchen sein. Fürs Foto durfte die Schildkröte noch etwas aus der Dose krabbeln, dann wurde sie aber wieder ordentlich in die Box geschoben, damit sie den Transport gut überstehen konnte. Die Tochter meiner Freundin war richtig happy und hat mit ihrer Lunchbox vor ihren Mitschülern angegeben. Ich glaube da gibt es jetzt öfters Schildkröte. *lach*

Das Brötchen hatte ich mit Bierschinken belegt und dann mit Gurkenstückchen dekoriert. Dazu hatte ein paar Weintrauben, Physalis, Tomaten, Möhren und eine Mandarine eingepackt.

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Dienstag, 11. April 2017

Mal wieder frische Ramen mit viel frischem Gemüse


Manchmal passt es schon recht gut, ich war mal wieder bei unserem asiatischen Markt einkaufen und da hatten sie ausgerechnet fische Ramen im Angebot und da habe ich natürlich gleich zugeschlagen. Der Laden bei uns ist immer eine Überraschung wert. Manchmal gibt es da richtig tolle Sachen und zwei Wochen später gibt es selbst getrocknete Ramen nicht. Deshalb nehme ich immer mit, was sie gerade da haben. Mein Mitesser hat sich gefreut.

Zutaten für 2 Portionen:
150 g Shimeji-Pilze
1 Möhre
1-2 Frühlingszwiebeln
3 Mini Pak choi
1 rote Zwiebel
etwas frischer Koriander
750 ml Gemüsebrühe
2 Portionen frische Ramen

Zubereitung:
Die Wurzeln der Pilze entfernen, dann die Pilze waschen und gründlich trocken tupfen. Die Möhre waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die gewaschenen Frühlingszwiebeln in dünne Röllchen schneiden. Den Pak choi gründlich waschen und trocken schütteln, etwas zerteilen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Die Ramen in kochendem Wasser nach Packungsanleitung zubereiten. Die Nudeln abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Dann in zwei Schüsseln geben und warm stellen.

Die Brühe erhitzen und darin die Pilze und die Möhre bissfest garen. Zum Schluss den Pak choi kurz in die kochende Brühe tauchen.

Das Gemüse und die Pilze jeweils auf den Nudeln verteilen. Die Brühe darüber gießen. Frühlingszwiebeln und Koriander darüber streuen und in jede Schüssel einige Zwiebelringe geben.


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Montag, 10. April 2017

Schnelles Rührei mit Schinken


Ihr wisst ja wie das manchmal ist, da war man den ganzen Tag unterwegs und außer ein paar Stullen zum Frühstück nichts Vernünftiges zu essen bekommen und da muss abends etwas mehr her als belegte Brote. Wenn dann noch ziemliche Leere im Kühlschrank ist wird es schwierig. Da ich eigentlich immer Eier da habe, war die Idee mit dem Rührei nicht ganz so weit her geholt. Da ich noch einige Scheiben Kochschinken da hatte, erschien mir das ganz passend.

Zutaten für zwei Portionen:
4 Eier
1 Lauchzwiebel
150 g Kochschinken
4 Esslöffel Milch
Pfeffer, Salz
Öl

Zubereitung:
Die Zwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Schinken nicht zu fein würfeln.

Zuerst die Zwiebeln mit dem Schinken in etwas Öl anbraten. Die Eier mit der Milch verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen und zum Schinken geben, dann stocken lassen, Mit einem Pfannenwender etwas zerkleinern und dabei wenden und fertig braten. Eventuell noch einmal nachwürzen.

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Sonntag, 9. April 2017

Süßkartoffelstampf mit Gulasch aus dem Backofen


Mein Mitesser hatte sich mal wieder etwas mit Süßkartoffeln gewünscht und da ich Appetit auf Gulasch hatte, habe ich einfach beides kombiniert. Das Ergebnis war wirklich  sehr lecker und dazu noch relativ kohlehydratarm.

Zutaten:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
750 g gemischtes Gulasch
2 Esslöffel Tomatenmark
1/8 l Rotwein
1/8 l Fleischbrühe
Edelsüßpaprika
6 Süßkartoffeln
2 Möhren
Muskat
150 ml Milch
1 Esslöffel weiche Butter
Salz & Pfeffer 
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Dann das Fleisch anbraten und wenn das Fleisch ordentlich Farbe bekommen hat, Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und weiterbraten. Wenn die Zwiebeln goldbraun sind, das Tomatenmark dazu geben, ebenfalls kurz anbraten, dann mit dem Rotwein und der Brühe ablöschen. Mit Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Den Gulasch 1,5 Stunden garen, bis das Fleisch weich ist.

Die Süßkartoffeln und Möhren schälen, waschen und würfeln. Dann in Salzwasser weich kochen. Beides abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern und dann Milch und Butter unterrühren. Mit Muskatnuss und Salz abschmecken.

Den Süßkartoffelstampf in eine gefettete Auflaufform füllen und den Gulasch obenauf anrichten, dann alles im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.


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Samstag, 8. April 2017

Heute keinen richtigen Beitrag


Da ich heute einen Bento-Workshop im Rahmen der Jenaco dem Animexx Treffen in Jena veranstaltet habe, hatte ich keine Zeit, mich um einen Beitrag zu kümmern. Hier für euch nur mal ein Bild bevor ich mit dem Workshop angefangen habe.

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Freitag, 7. April 2017

Fasanebrust - ein ausgefallenes Mittagessen


Da ich gerade einen Workshop zum Thema Bento - die Japanische Lunchbox vorbereite habe nicht wirklich Zeit für einen ausführlichen Beitrag. Deshalb möchte ich Euch heute nur ein Bild von meinem leckeren Mittwochsessen zeigen. Bei mir gab es Fasanenbrust im Baconmantel mit Rote Bete-Orangen-Püree und einem Perlgraupen-Risotto. Es war nicht nur farblich ein Hingucker sondern auch geschmacklich etwas besonderes.

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Donnerstag, 6. April 2017

Cranberry-Punch


Da diese Kochveranstaltung Ende Januar war, wollte ich so viele Vitamine wie möglich mit ins Essen bzw. hier in unser Getränk packen und deshalb hatte ich mich für einen Cranberry-Punch entschieden. Der war nicht nur lecker sondern auch richtig gesund.

Zutaten:
0,5 l Cranberry-Nektar
4 Teebeutel Apfeltee
2 Esslöffel Kandis
4 Nelken
1 Stange Zimt
2 Orangen
4 Scheiben Orange zur Deko

Zubereitung:
Die Teebeutel mit 0,5 l kochendem Wasser übergießen, Kandis, Nelken und Zimt zugeben und ca 10 Minuten ziehen lassen. Die Orangen auspressen und den Saft zum Tee geben. Den Cranberry-Nektar ebenfalls zum Tee geben und alles langsam erhitzen, nicht kochen lassen. Alles durch ein Sieb gießen und auf 4 Gläser verteilen, mit je einer Scheibe Orange dekorieren.


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Mittwoch, 5. April 2017

Tiramisu mit Bratapfelkompott


Nachdem wir bei der Hauptspeise eine Katastrophe nach der anderen überwinden mussten, war das Dessert dann echt entspannt. Beim Dessert mussten wir nur aufpassen, dass wir zwei Extravarianten zubereiteten. Da ich dieses Mal zwei Kochkursteilnehmer mit einer Vielzahl von Lebensmittelunverträglichkeiten dabei habe, ist es immer etwas schwierig, passende Gerichte zu finden. Meistens versuche ich einfach, die Allergene wegzulassen bzw. zu ersetzen. Bei diesem Dessert mussten die Mandeln und Amerettis wegbleiben und den Joghurt haben wir einfach durch einen laktosefreien verwendet.

Zutaten:
2 Äpfel
50 g Amaretti
100ml Apfelsaft
1/2 Zimtstangen
1 Sternanis
1 Esslöffel Zucker
3 Teelöffel Vanillezucker
300 g Joghurt
2 Esslöffel Mandelstifte
Zimtzucker

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, dabei das Kerngehäuse entfernen und den Apfel würfeln. Die Apfelwürfel mit Apfelsaft, Zimt, Sternanis und Zucker zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen.

Den Joghurt mit dem Vanillezucker verrühren.  Die Amaretti auf 4 Gläser verteilen, das Bratapfelkompott darüber geben und zum Schluss den Joghurt darauf verteilen.

Alles ca 1 Stunde kalt stellen. Zum Schluss die Mandeln ohne Fett anrösten, etwas abkühlen lassen und auf das Tiramisu streuen. Danach etwas Zimtzucker auf jedes Dessert streuen.


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Dienstag, 4. April 2017

Schichtkraut vom Wirsing mit Kartoffelpüree


Bei diesem Kochkurs war irgendwie der Wurm drin. Frei nach dem Motto Pleiten, Pech und Pannen ging eigentlich alles schief, was schief gehen konnte. Das Schichtkraut war der besondere Tiefschlag. Auf Wunsch hatte ich statt Weißkraut Wirsing verwendet und der wurde und wurde einfach nicht weich. Eigentlich sollte alles nach 45 Minuten weich sein aber den Gefallen hatte mir das Kraut nicht getan, deshalb haben wir erstmal die Vorsuppe weggelöffelt und das Schichtkraut später serviert. Damit das nicht noch einmal passiert, habe ich das Rezept abgeändert und den Wirsing vorher blanchiert.

Aber das war nicht alles. Ich hatte extra beim Einkaufen heimische Kartoffeln in den Wagen gelegt. Das hätte ich lieber sein lassen sollen. Die Kartoffeln hatte lauter schwarze Punkte, so dass wir ganz schön was wegschneiden mussten. Zum Glück hatte ich einen 5 Kilosack gekauft, der ging auch komplett drauf. Dann kamen die Kartoffeln in den Topf und nach der eingestellten Kochzeit, hatte ich zerkochte Kartoffeln. Da die Kartoffeln so extrem auseinander gefallen waren, habe ich dann einfach alles umgeschmissen und es gab einfach Kartoffelpüree statt Salzkartoffeln zum Kraut.

Nachdem das Essen gerettet war, ging dann zu allem Übel auch noch das Foto schief, so richtig appetitlich sieht es nicht aus aber was solls, vielleicht koche ich das Gericht nochmal nach und mache ein besseres Bild.

Zutaten:
1/2 Kopf Wirsing
400 g gemischtes Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 Becher saure Sahne
1/2 l Gemüsebrühe
800 g festkochende Kartoffeln
200 ml Milch
1 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer,
Kümmel
Muskatnuss

Zubereitung:
Den Strunk und die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen und alles in dünne Streifen schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und den Wirsing darin blanchieren. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Hackfleisch mit den Zwiebeln vermischen und kräftig würzen.

Eine Auflaufform einfetten, dann eine Schicht Kraut einfüllen, dann etwas gemahlenen Kümmel über das Kraut streuen. Jetzt eine Schicht Hackfleisch auf das Kraut geben. Die restlichen Zutaten übereinander schichten und mit einer Schicht Kraut aufhören.

Die Hälfte der Sahne mit der Brühe vermischen, mit Pfeffer und Salz würzen und über das Kraut gießen. Die restliche Sahne als Abschluss obenauf verteilen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen und dann das Schichtkraut für ca. 45 Minuten offen garen. Eventuell den entstandenen Sud vorsichtig abgießen und mit etwas Stärke binden und zurückgeben.

Die Kartoffeln waschen, schälen und grob zerkleinern, dann mit kaltem Wasser aufsetzen, 1 Teelöffel Salz zugeben, zum Kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen, dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und die heiße Milch zugeben. Alles miteinander verrühren und zum Schluss die Butter unterrühren. Gegebenenfalls mit etwas Salz und Muskatnuss abschmecken.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 3. April 2017

Klare Gemüsesuppe mit Eierstich


Der eine oder andere hält ja Eierstich für altmodisch aber ich liebe den in der Suppe. Wenn man einen Hingucker haben möchte, kann man den Eierstich auch schön in Form bringen, entweder man schneidet ihn in Rauten, Quadrate oder sticht einfach Sterne oder wie oben Blüten aus. Bei unserem Kochkurs hatten wir den Eierstich einfach gewürfelt.

Die Suppe kann man übrigens auch als Hauptgericht verwenden, dafür einfach alle Zutaten verdoppeln und schon hat man eine leckere Vegetarische Suppe mit viel frischem Gemüse.

Zutaten:
2 Möhren
1 Stück Sellerie
1 kleiner Kohlrabi
½ Stange Lauch
200 g grüne Erbsen (tiefgekühlt)
1 Liter Gemüsebrühe
3 Eier
1/8 l Milch
Etwas Muskatnuss
Einige Stängel glatte Petersilie
Pfeffer, Salz


Zubereitung:
Zuerst den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Dann  Sellerie, Möhre und Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Gemüsebrühe erhitzen, mit Pfeffer und Salz würzen, dann das Gemüse zugeben und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Eier mit der Milch verrühren, mit Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss würzen.  Die Eiermasse in einen Tiefkühlbeutel füllen und im heißen Wasserbad ca. 25 Minuten stocken lassen. Dann den Eierstich aus dem Beutel entfernen, in gleichmäßige Stücke schneiden.

Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Dann die Suppe auf Teller verteilen, Eierstich obenauf geben und mit Petersilie bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 2. April 2017

Kochprojekt Tag 12 Leichte Winterküche


Häufig sind Wintergerichte recht schwer und kalorienlastig. Das es auch anders geht, hatte ich mir für mein Kochprojekt vorgenommen. Das Ziel ist ja gesunde Gerichte kennenzulernen, die trotzdem geschmackvoll sind.

Als Vorspeise hatte ich eine Gemüsesuppe mit Eierstich vorgesehen. Ich persönlich liebe selbstgemachten Eierstich aber viele laufen den fertig und dabei läßt er sich so einfach zubereiten.

Da im Winter Kohl in jeder Variante zu haben ist und außerdem recht viel Vitamin C enthält, hatte ich mir beim Hauptgang für ein Kohlgericht entschieden. Am liebsten hätte ich ja Kohlrouladen zubereitet aber das hätte meinen Zeitrahmen erheblich gesprengt. So habe ich mich für Schichtkraut entschieden.

Als Dessert gab es Tiramisu mit Bratapfelkompott - echt lecker.

Natürlich hatte ich auch wieder ein Getränk vorbereitet, dass zur Jahreszeit passte. Entsprechend der doch recht frischen Temperaturen gab es einen leckeren Kirschpunsch.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr