Montag, 20. Februar 2017

Kürbis-Chips aus dem Backofen


Ein Steak alleine ist schon lecker aber ich brauche immer etwas zum Sattwerden und da wollte ich es jetzt mal mit etwas mit nicht sovielen Kohlehydraten. Diese Kürbis-Chips waren da eine wirklich gute Alternative. Mir persönlich hat besonders die Mischung aus süß und scharf gut geschmeckt.

Zutaten:
1/2 Hokkaidokürbis
2 Knoblauchzehen
4 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Kokosöl
etwas Chilipulver
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
grobes Meersalz (ich hatte Fleur de sel)

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Den Thymian und Rosmarin grob hacken. Die Kerne aus dem Kürbis entfernen, dann in Spalten schneiden und diese dann jeweils vierteln. Das Kokosöl schmelzen und mit den Kürbisstücken, den Kräutern und dem Knoblauch vermischen. Dann auf ein Backblech verteilen und bei 180°C im vorgeheizten Backofen 10 Minuten backen.

Den Honig über den Kürbisstücken verteilen und das Chilipulver darüberstreuen und weitere 10 Minuten im Ofen garen. Zum Schluss alles mit groben Meersalz bestreuen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 19. Februar 2017

Paleo - ein kleiner Test (obs mir schmeckt)


Wer hier mitliest, weiß dass ich kein Fan von Diäten bin. Gelegentlich etwas weniger Essen oder etwas mehr Bewegung ist aus meiner Sicht ok aber mich einseitig zu ernähren, nur um unbedingt Gewicht zu verlieren, ist nicht mein Ding. Deshalb geht es bei diesem Test auch nicht um Gewichtsreduktion sondern einfach darum, mal etwas Neues auszuprobieren.

Die Grundsätze der Paleo-Ernährung finde ich einfach so interessant, dass ich es einfach mal probieren wollte. Wer sich jetzt fragt, wie kommt sie denn jetzt auf Paleo, muss ich sagen, dass es eigentlich nur ein Zufall war. Ein Kollege von mir plante für den Jahresstart an einer Challenge teilzunehmen, bei der er auch seine Ernährung anpassen müsste. Damit wäre unsere gelegentliche leckere und süße Besprechungsverpflegung gestrichen. Da ich ihm dann ungern etwas vorfuttern möchte, dachte ich mir, dass es sicherlich auch Paleokonforme Kuchen oder ähnliches gibt. Auf meiner Suche nach passenden Rezepten bin ich dann auf diese echt geniale Seite gestoßen und habe beschlossen, einige der Rezepte auszuprobieren.

Eigentlich wäre auch die 30-Tage-Challenge interessant, allerdings bin ich beruflich gerade so eingespannt, dass ich diese nicht umsetzen kann. Gerade in der nächsten Zeit werde ich dienstlich viel unterwegs sein, deshalb wird es dann auch mit der Ernährung recht schwierig. Außerdem würde ich es nie hinbekommen 7,5 Stunden am Stück zu schlafen. Das längste, was ich da schaffe und da muss ich schon extrem kaputt sein, sind 6 Stunden.

Also lange Rede kurzer Unsinn ich werde Euch in der kommenden Woche mal ein paar Rezepte zeigen, die ich ausprobiert habe.

Angefangen mit dem leckeren T-Bone-Steak, dass man oben sehen kann. Eigentlich hatte ich beim Fleischer meines Vertrauens 2 Rumpsteaks bestellt, als ich diese abholen wollte, waren die nicht mitgekommen. Ärgerlich aber da ich unbedingt dry aged Fleisch wollte, blieb mir nichts anderes übrig als das T-Bone-Steak mitzunehmen, das sie gerade da hatten. Da Fleisch ja ein wesentlicher Bestandteil der Paleo-Ernährung ist, kommt mir dies sehr gelegen. 
Das Steak habe ich genauso wie hier zubereitet und dann natürlich leckere Beilagen dazu gepackt. Die Rezepte gibt es morgen und am Dienstag.

Kürbis-Chips aus dem Backofen
Tomaten-Avocado-Salsa
Rotkrautsalat
Rosenkohl im Bento
Marmorkuchen
Kokossuppe mit frischem Gemüse


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Samstag, 18. Februar 2017

Ramen mit frischem Gemüse reloaded


Bei Mari hatte ich einen interessanten Blogevent von Marc entdeckt und zwar "RE•CREATE – das Blogevent von Bake to the roots" und weil es dort wirklich tolle Preise zu gewinnen gibt, habe ich das erste Gericht auf meinem Blog heute wiederholt. Denn das ist der Sinn und Zweck dieses Events. Es geht darum zu zeigen, wie sich der eigene Blog seit seinem Beginn verändert hat. Da ist bei mir auch schon einiges geschehen. Oberflächlich gesehen merkt man von den Veränderungen nicht  viel aber wenn man etwas genauer hinschaut, fallen schon einige Unterschiede auf.

Nach wie vor gibt es bei mir hier jeden Tag einen Beitrag. Allerdings habe ich gerade recht wenig Zeit, deshalb gibt es gerade keine sehr langen Texte und auch bei den Bildern sind es weniger geworden. So habe ich zu Beginn sehr häufig die einzelnen Arbeitsschritte fotografiert, jetzt wird es eigentlich immer nur noch das Endergebnis. Dafür gebe ich mir mit den Fotos mehr Mühe.

Als ich meinen Blog vor jetzt fast 6 Jahren begonnen hatte, sollte es eigentlich ein reiner Bentoblog werden aber schon in der ersten Woche habe ich gemerkt, dass das so nicht funktionieren würde, denn ich bereite ja nicht 7 Tage die Woche ein Bento zu, also brauchte ich für die Tage ohne Bento etwas anderes. Das erste Gericht, welches ich hier vorstellte, waren dann Ramen.

Mittlerweile habe ich da schon recht viele Varianten dieses leckeren Gerichtes veröffentlicht. Da ich mir in den letzten Jahren so einiges an schönem Geschirr zugelegt habe, kann ich Ramen auch richtig traditionell anrichten. Außerdem gebe ich mir auch viel mehr Mühe mit den Fotos. Habe ich am Anfang mit dem Licht vorlieb nehmen müssen, was gerade da war, habe ich mir jetzt einige Tageslichtlampen angeschafft. Beim Start meines Blogs habe ich die Gerichte immer so zubereitet, dass ausreichend Tageslicht zum Fotografieren da war, das hat schon sehr eingeschränkt. Jetzt kann ich da entspannter sein.

Das Rezept für die Ramen habe ich beibehalten, allerdings habe ich das Gemüse nicht so zu kaufen bekommen, wie vor 6 Jahren. Grünen Spargel gibt es jetzt noch nicht (zumindest keinen aus Deutschland), Blattspinat habe ich auch nicht zu kaufen bekommen, den habe ich dann einfach durch Pak choi ersetzt.


Hier sieht man beiden Ramengerichte im Vergleich. Man sieht, dass ich sowohl die Schnitttechnik bei der Zubereitung als auch das Anrichten verändert habe. Lecker waren beide Versionen ;)




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Freitag, 17. Februar 2017

Kalbsgulasch mit frischen Nudeln

 
Eigentlich hatte ich mit dem Kalb etwas ganz anderes vor aber das Fleisch enthielt einiges an Sehnen und entsprach nicht wirklich meinen Vorstellungen und ehe ich etwas Zähes auf den Tisch bringe, bastle ich lieber um. Deshalb ist es dann ein Gulasch geworden. Da konnte ich einiges wegschneiden und dann kann man den Gulasch ja solange garen, bis er weich genug ist.

Der nächste Vorteil von einem leckeren Gulasch ist, dass man ihn sehr gut einfrieren kann und denn einfach mal ein schnelles Essen ohne Kochen hat.

Zutaten:
1 kg Kalbfleisch aus der Keule 
1/2 Bund glatte Petersilie
6 Knoblauchzehen
2 große Zwiebeln 1 Dose (850 ml) Tomaten
200 ml trockener Rotwein
2 Lorbeerblätter
400 g frische Nudeln 
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein würfeln.

Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten, dann das Kalbsfleisch dazu geben und ebenfalls anbraten. Wenn alles ordentlich Farbe bekommen hat, den Gulasch mit dem Rotwein ablöschen, Tomaten und Lorbeerblätter zugeben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen, gegebenenfalls mit einer Prise Zucker abschmecken.

Den Gulasch ca. 2 Stunden schmoren lassen, dabei gelegentlich etwas Wasser zugeben und alles gut umrühren. Die Petersilie unterheben.

Die Nudeln nach Packungsangaben in reichlich Salzwasser bissfest garen.

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Donnerstag, 16. Februar 2017

Leckere Schlemmerbemmchen


Da kommt man nach hause und will sich etwas zum Essen machen und schon geht es los, worauf habe ich eigentlich Appetit, was liegt noch im Kühlschrank rum und muss ich nochmal los, um etwas einzukaufen? Na ja nochmal los wollte ich nicht und Appetit hatte ich auf etwas Warmes. Allerdings sollte es auch noch schnell gehen. Der Blick in den Kühlschrank war dann ernüchternd, viel war nicht drin. Da blieb nur die Tiefkühltruhe aber da war auch nicht wirklich was brauchbares drin, bis auf Fonds und Einzelzutaten wie Erbsen oder Beeren. Aber dann habe ich noch ein paar Brötchen und etwas Hackfleisch gefunden. 

Zutaten:
4 Brötchen
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300 g Hackfleisch
100 g Blauschimmelkäse
etwas Lauchzwiebelgrün
Pfeffer, Salz
etwas Öl

Zubereitung:
Die Brötchen halbieren und mit der Schnittfläche nach oben unter den Grill legen und 4 Minuten anbräunen.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Dann mit dem Hackfleisch verkneten. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Das Hackfleisch auf die Brötchenhälften verteilen, dann die Brötchen mit dem Hackfleisch in eine Pfanne mit etwas Öl legen und anbraten, bis das Hackfleisch gebraten ist.

Den Käse auf dem Gehackten verteilen und alles nochmal für 5 Minuten unter den Grill legen. Mit einigen Lauchzwiebelringen bestreuen.

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Mittwoch, 15. Februar 2017

Leckerer grüner Smoothie mit Kohlrabiblättern


Auch wenn ich nicht mehr jeden Tag einen Smoothie zum Frühstück bereite, mag ich die Dinger immer noch sehr. Dreimal die Woche werfe ich immer noch alles in den Mixer, was in meiner Küche rummurmelt. Gerade die Kohlrabiblätter habe ich früher sogar meistens im Laden gelassen und jetzt suche ich mir die Kohlrabis aus, die besonders frische Blätter haben. Denn dank der Smoothie-Challenge im letzten Jahr, weiß ich, wie lecker diese Blätter im Smoothie sind, außerdem enthalten diese Blätter sehr viel Vitamin C.

Zutaten:
4 Kohlrabiblätter
1 Banane
1 Orange
1/4 Ananas
4 Physalis

Zubereitung:
Die Blätter waschen und trocken schütteln. Die Banane und die Orange schälen und in den Mixer geben. Die Schale und den Kern der Ananas entfernen und alles grob zerkleinern. Dann die Physalis mit 100 ml Wasser dazu geben und alles fein pürieren.

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Dienstag, 14. Februar 2017

Hühnchen aus dem Wok mit reichlich Gemüse


Abends muss es bei mir meistens schnell gehen, denn nach einem stressigen 8-Stunden-Tag ist nicht mehr viel Energie da, für stundenlanges Stehen in der Küche. Aber schnelle Küche heißt nicht, dass es nicht lecker sein muss.

Wenn ich es eilig habe, benutze ich sehr gerne den Wok. Das ist wirklich sehr praktisch, einfach alles der Reihe nach hineinwerfen und dabei rühren. Würzsoßen und andere Gewürze dazu und schon ist alles fertig.

Zutaten:
2 Hühnerbrustfilets
1/2 Brokkoli
1/4 Blumenkohl
150 g Shiitake-Pilze
1 kleine Zucchini
2 -3 Tomaten
200 g Bambussprossen
2 Frühlingszwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 Zwiebel
2 Esslöffel Sojasoße
1 Esslöffel Austernsoße
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Hühnerbrustfilets in Streifen schneiden. Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen, dann den Knoblauch fein würfeln und die Zwiebel in dünne Streifen schneiden.

Etwas Öl in einem Wok erhitzen, dann das Hühnchen anbraten, herausnehmen und warmstellen. Zwiebeln und Knoblauch im Bratenfett anschwitzen, dann das Gemüse zugeben und alles unter Rühren anbraten. Das Fleisch wieder dazu geben. Die Würzsoßen und etwas Wasser dazu geben, kurz weiterbraten. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz würzen.

Dazu gedämpften Reis servieren.

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Montag, 13. Februar 2017

One Pot Pasta mit Spinat



Es ist ja jetzt schon etwas her, das One-Pot-Pasta der absolute Hit war. Jetzt liest man ja kam noch davon, obwohl ich die Idee nach wie vor ganz praktisch finde, vor allem wenn ich abends nach einem stressigen Tag keine Lust habe mich lange in die Küche zu stellen aber trotzdem etwas leckeres zu essen haben möchte. Als die One-Pot-Pasta gerade aktuell war, hatte ich mir natürlich noch ein paar Versionen überlegt, die auch schmecken würden. Eine davon ist diese hier mit Spinat und Gorgonzola. Aber irgendwie bin ich dann nicht dazu gekommen, das Rezept umzusetzen. So geht es mir öfters aber manchmal hole ich so eine Idee auch wieder aus der Versenkung.


Zutaten für 2 Portionen:
200 g Spaghetti
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Olivenöl
1/8 l Weißwein
400 ml Wasser
100 ml Sahne
100 g frischer Spinat
100 g Gorgonzola
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
etwas frischer Parmesan

Zubereitung:
Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Spinat gründlich waschen und trocken schleudern, eventuell die Stiele entfernen und alles etwas zerkleinern. Den Gorgonzola grob würfeln.

Wasser, Sahne, Weißwein, Öl in eine Pfanne (oder flachen Topf) geben und verrühren. Schalotten- und Knoblauchwürfeln sowie Spaghetti und Gorgonzola dazu geben. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Alles bei hoher Temperatur zum Kochen bringen und bei mittlerer Temperatur 10 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit die Nudeln nicht aneinander kleben. Den Spinat zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.



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Sonntag, 12. Februar 2017

Orientalisch angehauchtes Kaninchen mit Couscous


Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte ich dieses leckere Kaninchengericht für uns gekocht. Da wir ja am zweiten Feiertag ein klassisches Weihnachtsmenü geplant hatten, wollten wir an diesem Tag etwas anderes als das typische Weihnachtsessen. Bei meiner Familie hatte ich damit einen einschlagenden Erfolg. Auch mir hat die Mischung der aromatischen Gewürze mit den fruchtigen Weintrauben zum Kaninchen echt genial geschmeckt.

Couscous mit Berberitzen

Zutaten:
275 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Harissa
Stange Zimt
1 Teelöffel Kurkuma
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Pinienkerne
200 g Couscous
2 Esslöffel Berberitzen
4 Zweige Thymian
Salz Pfeffer

Zubereitung:
Die Brühe mit Harissa, Zimt und Kurkuma aufkochen und anschließend warm halten. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Dann in einem Esslöffel Olivenöl glasig andünsten. Die Pinienkerne dazugeben und hellbraun anrösten. Jetzt den Couscous dazugeben und ebenfalls kurz anrösten.

Die heiße Brühe dazugießen alles kurz aufkochen. Die Berberitzen dazu geben, gut verrühren und zugedeckt mindestens 20 Minuten quellen lassen. Den Thymian waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen, dann zum Couscous geben.

Orientalischer Kaninchenrücken

Zutaten:
4 Kaninchenrücken (à 325 g)
2 Teelöffel Koriandersamen
2 Pimentkörner
½ Teelöffel Anis
½ Teelöffel Kreuzkümmel
Salz
3 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Tomatenmark
2 Stangen Staudensellerie
2 Zwiebeln
2 Möhren
75 ml Cream Sherry oder Traubensaft
600 ml Geflügelbrühe
250 g kernlose rote Weintrauben
30 g Sultaninen
6 rote Zwiebeln

Zubereitung:
Zuerst die Kaninchenrücken vorbereiten, dafür die Rücken von Bauchlappen und Fett befreien. Sollten Nieren am Rücken sein, diese ebenfalls entfernen und aus dem Fett lösen. Die Bauchlappen klein schneiden.

Pimentkpörner, Anis und Kreuzkümmel mit 1 kräftigen Prise Salz im Mörser zerstoßen und mit etwas Olivenöl und 1 Esslöffel Tomatenmark verrühren. 1 Teelöffel der Mischung für die Sauce beiseite legen. Die Kaninchenrücken großzügig mit der Gewürzmischung einstreichen und zugedeckt im Kühlschrank 2 Stunden marinieren.

Inzwischen Staudensellerie putzen, waschen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zwiebeln und die Möhren schälen, alles in 1 cm große Würfel schneiden. Die Hälfte des restlichen Öls in einer Pfanne erhitzen. Die kleingeschnittenen Bauchlappen der Kaninchenrücken darin anbraten.
 
Das Gemüse dazugeben und alles zusammen unter Rühren 5-10 Minuten goldbraun rösten. Die zurückgelegte Gewürzmischung und das restliche Tomatenmark dazugeben und ebenfalls kurz andünsten. Sherry und Brühe dazu gießen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze 40 Minuten garen. Danach die Soße  durch ein feines Sieb gießen und beiseitestellen.
Trauben waschen. Sultaninen in etwas warmem Wasser einweichen. Rote Zwiebeln schälen und in 5 mm dünne Ringe schneiden.
Das restliche Öl in einem ofenfesten Bräter erhitzen und die Kaninchenrücken darin rundherum anbraten. Das Fleisch herausnehmen. Die Zwiebeln im Bratfett unter Rühren 4-5 Minuten dünsten. Die Kaninchensoße angießen und aufkochen. Die abgetropften Sultaninen dazu geben, anschließend die Kaninchenrücken obenauf legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft: 180 °C, Gas: Stufe 3) 20 Minuten garen, nach 10 Minuten die Trauben dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Couscous servieren.




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Samstag, 11. Februar 2017

Gewinn bei Token


Token vom Bento Lunch Blog hatte zu ihrem 7. Bloggeburtstag wieder eine sehr schöne Aktion gestartet und an der hatte ich teilgenommen. Ich fand die Idee schon alleine dadurch sehr interessant, weil es mich mal wieder "gezwungen" hat, jeden Tag ein Bento zurechtzumachen. Ich hatte mich mit 7 Bentos beteiligt (es war ja auch der 7. Geburtstag) und freue mich, dass ich damit den schönen Preis gewonnen habe.

Besonders gefreut habe ich mich auch auf ihr Buch, dass ich zusätzlich erhalten habe und ich muss sagen, Hochachtung das ist so genial geworden.

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Freitag, 10. Februar 2017

Bento Nr. 523 Onigiris mit Salatbeilage


Wann ich dieses Bento zubereitet habe, weiß ich gar nicht mehr aber es muss schon im neuen Jahr gewesen sein. Den Krautsalat hatte ich extra für das Bento zubereitet, der Rest waren mal wieder Reste, die ich wiederverwendet habe.

Die Onigiris hatte ich mit geräuchertem Lachs, etwas Frischkäse und ein paar Frühlingszwiebeln gefüllt. Der Geflügelsalat war ebenfalls schnell zubereitet. Für einen Geflügelfond hatte ich Hühnerklein verwendet und das Fleisch, was ich da abgelöst hatte, habe ich mit etwas japanische Mayo, dem Weißen einer Frühlingszwiebel, Pfeffer, Salz und etwas Chili vermischt.

Den Krautsalat hatte ich nach diesem Rezept zubereitet, nur dass ich kein Rotkraut da hatte. Um den Salat etwas fruchtiger zu gestalten hatte ich noch einige Mandarinenfilets kleingeschnitten und mitverarbeitet.

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Donnerstag, 9. Februar 2017

Bento Nr. 522 Schinkenbrot


Auch dieses Bento war recht schnell zubereitet und wie man an den Pflaumen sehen kann, hatte ich es bereits im Herbst zurecht gemacht. Neben dem Schinkenbrot hatte ich Radieschen, Tomaten, Weintrauben und einen herrlichen Bergkäse eingepackt. Ein einzelnes Wachtelei lag noch im Kühlschrank und so kam es auch noch mit in die Box.



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Mittwoch, 8. Februar 2017

Bento Nr. 521 Pastrami-Sandwich


Mittwochs habe ich zum Mittag meistens einen Außentermin, deshalb gibt es dann immer ein etwas größeres Frühstück. Hier hatte ich das erste Mal ein Pastrami-Sandwich zubereitet. Jetzt wo ich weiß, wo ich Pastrami herbekommen kann, habe ich mir diesen leckeren Aufschnitt schon häufiger zwischen zwei Brotscheiben geschoben. Hier hatte ich etwas Dillsenf und ein paar Salatblätter dazu getan. Außerdem hatte ich saure Gürkchen, Radieschen, Weintrauben, Physalis, eine Dattel und eine Mini-Tomate eingepackt.



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Dienstag, 7. Februar 2017

Bento Nr. 520 Kartoffelsalat mit Hähnchenbrust


Das heutige Bento war wieder mal ein typisches Restebento. Das Hühnerfilet hatte ich gebraten eingefroren. Es ist immer so schwierig 4 Hühnerbrustfilets zu kaufen, denn ich den Packungen sind meistens 3 oder wenn ich ein ganzes Huhn kaufe, habe ich nur zwei und zwei Hühner kaufen, da weiß man wieder nicht, was man mit dem Rest soll. Deshalb hatte ich einfach 6 Filets zubereitet und zwei eingefroren, damit ich diese bei passender Gelegenheit verwenden könnte.

Den Blumenkohl hatte ich von unserem Abendessen weggenommen und einfach etwas Dressing angerührt und schon war der Salat fertig. Das gleiche Dressing habe ich auch für den Kartoffelsalat verwendet. Dafür hatte ich einfach eine Handvoll halbierte Kartoffel unter den Grill meiner Mikrowelle gepackt und nach einmal Wenden waren die dann auch fertig.

Zusätzlich kamen noch ein paar Weintrauben, eine Dattel und eine Cocktail-Tomate ins Bento und schon hatte ich ein ausgewogenes Bento.

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Montag, 6. Februar 2017

Bento Nr. 519 Pesto-Kartoffelsalat


Dieses Bento ist schon ein paar Tage her (das sieht man an den Erdbeeren) aber da man sich bei mir letztes Wochenende beschwert hat, dass auf meinem Blog gar keine Bentos mehr auftauchen, habe ich beschlossen, mal alle Altlasten aufzuarbeiten.

Bentos bereite ich ja regelmäßig zu also fürs Mittag mindestens dreimal die Woche. Allerdings sehen sie sich gelegentlich doch recht ähnlich aber was soll man auch immer einpacken. Gerade in der Woche habe ich dann auch nicht so viel Zeit für aufwendige Dekorationen. Da zählt er praktisch, schnell und lecker.

Für den Kartoffelsalat hatte ich einen Rest der Soße von diesem Gericht verwendet. Das machte sich ganz praktisch, denn ich hatte auch noch ein paar Kartoffeln übrig. So musste ich diese nur schälen und dann mit der Sauce vermischen.

Wie man sehen kann, waren die Beilagen auch nichts besonderes. Erdbeeren, Birnen, ein Stück Schoki, Weintrauben und getrocknete Datteln waren alles, was ich eingepackt habe.


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Sonntag, 5. Februar 2017

Kalbsfilet mit Zucchini-Nudeln und Orangensoße


Ich bin ja immer ein spontanes Wesen und das besonders auch beim Essen. Ich hatte ja schon öfters geschrieben, dass mir die besten Kochideen direkt beim Einkaufen kommen oder dass ich einfach einkaufe und mir dann erst zuhause überlege was ich damit anstelle. Genauso war es auch bei diesem Gericht. Ich war gerade dabei mir den Aufschnitt für das Wochenend-Frühstück beim Fleischer zu kaufen und da lachten mich so leckere Kalbsfilets an. Na ja da habe ich die dann einfach mitgenommen. Zuhause habe ich dann erstmal meine Vorräte gesichtet und überlegt, was ich daraus zaubern könnte. Das Ergebnis seht ihr hier:

Zutaten:
2 Kalbsfilets á 300 g
1-2 Zweige Rosmarin
2-3 Zweige Thymian
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Butter
2 Bio-Orangen
200 ml Sahne
2 kleine Zucchinis
300 g frische Bandnudeln
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zucchini waschen, trocken tupfen und mit einem Spiralschneider in dünne Streifen schneiden. Von einer Orange die Schale abreiben und beide auspressen, den Saft auffangen. Den Knoblauch schälen und halbieren.

Die Kalbsfilets halbieren, mit Pfeffer und Salz würzen und zusammen mit dem Thymian, Rosmarin und Knoblauch in einem Esslöffel Butter von allen Seiten kräftig anbraten. Das Fleisch mit den Kräutern aus der Pfanne nehmen und bei 80°C ca. 20 Minuten ziehen lassen. Wer sein Fleisch nicht so rosa mag wie ich, lässt es einfach etwas länger im Ofen.

Den Orangensaft zum Bratensatz geben, aufkochen, dann die Sahne dazu und alles etwas köcheln lassen. Die Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die frischen Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen (dauerte bei mir 3 Minuten). Derweil restliche Butter schmelzen und die Zucchinistreifen darin anschwitzen. Der fertigen Nudeln abgießen und zu den Zucchinis geben, alles vermischen.

Das Fleisch in Tranchen schneiden und zusammen mit den Nudeln und der Soße servieren.  

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Samstag, 4. Februar 2017

Hakoya Izu Bento Box


Ich habe lange keine meiner Bentoboxen vorgestellt. Da ich heute auch nichts spektakuläres in der Küche gezaubert habe, werde ich das wohl heute mal wieder machen. Und zwar möchte ich euch die dreistöckige elegante Bentobox aus dem Hause Hakoya vorstellen.

Jeder der drei Etagen verfügt über einen separaten Deckel, der allerdings nicht ganz dicht schließt. Deshalb sollte man diese Box am besten gerade stehend transportieren. Obenauf gibt es dann noch einen sehr schönen Deckel im geblümten Dosendesign. Außerdem gehören noch vier kleine Einsätze zu dieser Bentobox. damit hat man die Möglichkeit, die Speise besser von einander zu trennen. Allerdings passen auch die normalen Silikon-Muffinförmchen von der Höhe her in diese Box.

Die Maße der Bentobox sind 15 x 15 cm und sie ist im Gesamten 16 cm hoch. Wobei jede Einzeletage eine Höhe von 5 cm hat. Damit ergibt sich ein Gesamtvolumen von 2,1 Litern.

Diese Box habt ihr bei mir schon öfters in Aktion gesehen. Da die Größe sehr praktisch ist und auch ihr Aussehen mir sehr gut gefällt, nutze ich sie regelmäßig. Der große Vorteil dieser Box ist, dass man die einzelnen Etagen sowohl einzeln als auch zusammen verwenden kann.

Einzeln eignet sie sich für ein reichhaltiges Mittagessen,da die einzelnen Etagen ein Fassungsvermögen von 700 ml haben.

Wenn man mehrere Etagen nutzt, kann man entweder das Essen für bis zu drei Personen elegant verpacken oder aber man verwendet die Box für ein reichhaltiges Picknick. 





Fassungsvermögen 2,1 l - perfekt für ein Picknick.

Bitte nicht in die Spülmaschine oder die Mikrowelle!

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Freitag, 3. Februar 2017

Bayrisch Creme mit Erdbeersoße


Das Rezept für diese Creme habe ich mal auf einem Familientreffen erhalten und auch schon gelegentlich nachgekocht. Allerdings kam immer etwas dazwischen, wenn ich es fotografieren wollte und hier stelle ich halt nur Rezepte mit Foto ein. Jetzt hatte es mal wieder gepasst, denn das Thema dieser Kochveranstaltung waren ja festliche Gerichte und diese Creme ist der absolute Hit.

Was mir beim Kochkurs besonders gut gefallen hat, war, dass die beiden Kursteilnehmer die Creme fast komplett allein nur nach Rezept zubereitet hatten. Vorallem weil das Ergebnis echt genial war. Beim gemeinsamen Essen war ich schon ein bisschen stolz darauf, wie sich die Teilnehmer des Kurses entwickelt hatten.

Zutaten:
200 g Erdbeeren (tiefgefroren)
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Limette
2 Blatt Gelatine
3 Eigelb
300 g Sahne
50 g Puderzucker
½ Vanilleschote
Minze zum Dekorieren

Zubereitung:
Zuerst die  Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Derweil die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillemark auf dem Wasserbad cremig schlagen.
 
Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen und gründlich ausdrücken, dann vorsichtig erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Nun die Eiercreme langsam unterrühren. Wenn eine homogene Masse entstanden ist, die Sahne vorsichtig unter die Creme heben und in Gläser füllen. Für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
 
Die Limette auspressen, dabei den Saft auffangen. Die Erdbeeren pürieren und mit dem Vanillezucker und dem Limettensaft verrühren. Die Erdbeersoße über die feste Creme gießen und mit Minze dekorieren.

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Donnerstag, 2. Februar 2017

Alkohlfreier Kirschpunsch


Während der ersten Kochkursrunde hatte ich ja zu jeder Veranstaltung einen Eistee zubereitet. Zur Zeit ist es aber so ungemütlich nasskalt, das gekühlte Getränke gerade nicht so passend sind. Deshalb hatte ich für diese Veranstaltung ein warmes Getränk kreiert.

Da bei meinen Kochkursteilnehmern auch immer wieder welche dabei sind, die keinen Alkohol trinken dürfen bzw. können. Aus diesem Grund sind alle meine Rezepte alkoholfrei. Dieser Punch war trotzdem extrem lecker, deshalb gab es ihn jetzt schon mehrfach. 

Zutaten (für 1,5 Liter):
3 Teebeutel Limetten-Tee
5-6 Stück Kandiszucker
0,5 l Sauerkirschsaft
0,5 l Apfelsaft
2 Beutel Glühweingewürz
1/2 Orange

Zubereitung:
Als erstes die Teebeutel zusammen mit dem Glühweingewürz mit 500 ml kochendem Wasser aufgießen und den Tee ca. 10 Minuten ziehen lassen. In den heißen Tee den Zucker geben und gut verrühren.

Den Sauerkirsch- und Apfelsaft dazu geben und den Punch langsam erhitzen (nicht kochen lassen).

Die Orange in Scheiben schneiden und dann damit die Gläser dekorieren.


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Mittwoch, 1. Februar 2017

Selbstgemachte Semmelknödel


Auch bei den Semmelknödeln kam im Vorfeld Kritik. Zum Beispiel warum wir keine richtigen Klöße machen würden. Erst als ich erklärte, dass für mich Klöße aus fertig gekaufter Kloßmasse nicht in einen Kochkurs gehören und wir für die traditionelle Zubereitung nicht ausreichend Zeit hatten, kam Verständnis auf. Die fertigen Knödel wurden dann aber mit viel Begeisterung komplett aufgefuttert.

Auch bei der Zubereitung lief nicht alles rund. Irgendwie war der fertige Knödelteig einfach nicht fest genug und ich hatte Angst, dass die Knödel nichts werden würden. Deshalb haben wir dann noch das restliche Weißbrot (von den Sternen der Erbsensuppe) mit verarbeitet. Das Endergebnis hat mir gezeigt, dass dies eine gute Idee war.  

Zutaten:
3 Brötchen (ca. 250g)
2 Eier
1/4 l warme Milch
1 Teelöffel Butter
1/4 Bund glatte Petersilie
Muskat
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Brötchen in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken.

Jetzt die Milch erwärmen und über die gewürfelten Brötchen gießen. Alles gut vermengen. Dann die Zwiebelwürfel in der Butter glasig anschwitzen und mit der Petersilie und dem Ei vermengen. Die Knödelmasse mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Dann den Knödelteig 30 Minuten ruhen lassen und erneut durchkneten. Jetzt die Alufolie zurechtlegen, darüber Frischhaltefolie legen, den Knödelteig darauf verteilen und aufrollen.

Die Knödel in leicht köchelndem Wasser 20 Minuten garen. Danach auswickeln und in Scheiben schneiden. Zusammen mit der Entenbrust und dem Rotkraut anrichten.


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Dienstag, 31. Januar 2017

Entenbrust mit selbstgemachten Rotkraut


Als ich die Gerichte im Vorfeld angekündigt hatte, kam gleich wieder "das esse ich nicht". Zwei Kochkursteilnehmer wollten keine Ente, auf meine Frage warum, bekam ich nur ausweichende Antworten. So zum Beispiel "Die musste ich immer bei meiner Oma essen, die war so trocken ihhhh" Alle meine Versuche zu erklären, dass die geplante Entenbrust anders ist, als die Oma-Ente, scheiterten, deshalb hatte ich dann einfach noch zwei Hühnerbrüste gekauft und die zusammen mit der Ente zubereitet. Als es dann ans Essen ging, hatte ich jeden der zwei eine Scheibe Entenbrust mit auf den Teller gelegt und was soll ich sagen, so schnell konnte ich nicht schauen, als sich die zwei Nasen gleich nochmal Nachschlag geholt hatten. "Ach die Ente schmeckt ja ganz anders als bei meiner Oma." *lach*

Zutaten:
½ Kopf Rotkraut
2 Zwiebeln
1 kleinen Apfel
300 ml Orangensaft
4 Lorbeerblätter
5 Nelken
1 Zimtstange
Weinessig
Zucker nach Geschmack
2 Esslöffel Preiselbeeren
2 Entenbrüste
100 g Schalotten
½ l Geflügelfond
¼ l roter Traubensaft
2-3 Zweige Thymian
1-2 Zweige Rosmarin
1 Esslöffel Honig
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Das Rotkraut vierteln, den Strunk entfernen und alles in dünne Streifen schneiden. Jetzt die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und würfeln. Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anbraten, dann Rotkraut, Apfel und Orangensaft dazu geben und mit 2 Lorbeerblättern, Nelken, Zimt, Pfeffer und Salz würzen. Am Ende der Garzeit die Preiselbeeren zugeben.

Die Haut der Entenbrüste über Kreuz mehrfach einschneiden, dann von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Die Entenbrüste auf der Hautseite kross anbraten, wenden und die zweite Seite ebenfalls kurz anbraten. Jetzt die Entenbrüste mit Thymian und Rosmarin in eine Auflaufform setzen und mit Honig bestreichen. Alles für ca. 35 Minuten bei 100°C im Backofen fertig garen.

Die Schalotten schälen, in Spalten schneiden und in dem Bratenfett anschwitzen,
mit Fond und Traubensaft ablöschen, 2 Lorbeerblätter zufügen und alles köchelnd reduzieren. Die Soße mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken



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Montag, 30. Januar 2017

Grüne Erbsensuppe



Für den letzten Tag der ersten Kochrunde hatte ich keine Idee für die Vorspeise, deshalb hatte ich mich dann nach den Wünschen der Kochkursteilnehmer erkundigt. Auf mehrfachen Wunsch haben wir uns dann für eine grüne Erbsensuppe entschieden, die gibt es in unserer Kantine immer mal wieder zum Mittag. Also habe ich mich dort einfach nach dem Rezept erkundigt. Es erinnerte mich an dieses hier.

Zutaten:
1 große Zwiebel
1 Stange Lauch
1 mehlig kochende Kartoffel
300 g Erbsen (tiefgefrorene)
1 l Gemüsebrühe
etwas Zitronensaft
2 Scheiben Toastbrot
Pfeffer und Salz
Zucker
Öl

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebel und die Kartoffel schälen und grob würfeln. Den Lauch gründlich waschen, putzen und in Ringe schneiden.

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anschwitzen, dann die Gemüsebrühe dazu gießen und zum Kochen bringen, nun Kartoffel, Lauch und Erbsen dazu geben und erneut aufkochen, mit Pfeffer und Salz würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Suppe sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Aus dem Toastbrot Sterne ausstechen und diese in etwas Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Die Suppe auf vier Schüsseln verteilen und mit Brotsternen bestreuen.


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Sonntag, 29. Januar 2017

Kochprojekt Tag 10 Festliche Gerichte


Kurz vor Weihnachten war die letzte Veranstaltung des 1. Kochkurses. Natürlich hatte ich die Rezepte passend auf diesen Termin abgestimmt. Hier die passenden Rezepte zu finden war gar nicht so einfach, denn die meisten festlichen Gerichte sprengen entweder mein Zeitbudget bzw. meine Finanzen. Der Kompromiss war dann für mich, Entenbrust zuzubereiten und dann einfach auf jeder Teller nur eine halbe Entenbrust anzurichten. Da wir wie immer drei Gänge hatten sind trotzdem alle gut satt geworden.

Dieses Mal hatten wir besonders viel Spaß, denn eine meiner "Assistentinnen" hatte ihre Enkeltochter mitgebracht und dieser kleine Sonnenschein hat uns mit sehr viel Elan beim Kochen geholfen.

Als Vorspeise gab es auf Wunsch meiner Kochkursteilnehmer eine grüne Erbsensuppe mit kleinen Brotsternen.

Das Hauptgericht war, wie schon geschrieben, Entenbrust mit selbstgemachten Semmelknödeln und Rotkraut.

Natürlich durfte wie immer das Dessert nicht fehlen. Wir hatte eine Bayrisch Creme mit Erdbeersoße und die war so richtig fluffig.

Als Getränk gab es einen wirklich leckeren Kirschpunsch. Das Rezept habe ich mittlerweile schon das eine oder andere Mal zubereitet.



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Samstag, 28. Januar 2017

Grüne Smoothies


Bereits die dritte Woche habe ich mein Frühstück durch einen leckeren grünen Smoothie ersetzt. Ich trinke die nicht, um eine Diät zu machen, sondern weil sie mir wirklich gut schmecken und ich mich damit gut fühle. Ein bisschen habe ich trotzdem abgenommen. Die Reaktionen meiner Kollegen gehen von neugierig bis hin zu überrascht, wie man soetwas (die grüne Pampe) überhaupt trinken kann. 

Weil ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde, wie machst du denn deine Smoothies? Habe ich jetzt mal versucht, meine bisherigen Erfahrungen zusammenzufassen. Wie immer gilt auch hier, was schmeckt, entscheidet jeder selber. Manchmal schmecken gewisse Früchte und/oder Salatsorten im pürierten Zustand anders als man das gewöhnt ist. Ich mag zum Beispiel Rucola mit frischen Erdbeeren als Salat aber als Smoothie irgitt. Es muss auch nichr jeder grüne Smoothie wirklich grün. Denkt nur an Beerenlust oder Violetta.

Als Mengenhinweis würde ich empfehlen die Früchte und das Blattgrün jeweils im Verhältnis 1:1 zu verwenden. Wobei es hier nicht um das Gewicht geht sondern um das Volumen. Dazu kommt dann noch immer soviel Wasser, bis der Smoothie die gewünschte Konsistenz hat. Verwendet werden kann hier stilles Wasser, Heilwasser oder auch gefiltertes Wasser verwendet werden.

Für den Geschmack ist es unbedingt notwendig, wirklich reifes Obst zu verwenden, denn je reifer es ist, umso aromatischer und süßer schmeckt der Smoothie und ist auch besser verdaulich. Verwenden kann man alle einheimischen und exotischen Früchte verwenden, die man mag. Ich achte dabei auf saisonales Obst und auf Bioqualität. Es empfiehlt sich, Obst bei dem man die Schalen mitessen kann wie Äpfel und Birnen diese auch mit in den Mixer geben. Denn häufig sitzen die Vitamine direkt unter der Schale und würde sonst weggeschnitten.
Der Fruchtanteil ist auch für die Süße und die Cremigkeit des Smoothies verantwortlich. Neben wirklich reifen Früchten eignen sich gerade Bananen sehr gut dazu, einen Smoothie zu süßen. Außerdem kann man auch geringe Mengen getrocknete Früchte wie zum Beispiel Datteln, Maulbeeren und Rosinen verwenden. Damit Smoothies cremiger werden, muss man auch nur das passende Obst verwenden wie zum Beispiel Bananen, Avocados, Mango oder sehr reife Birnen. Allerdings sollte ein ausgewogener Smoothie auch immer eine gewisse Menge Fruchtsäure enthalten. Hier eignen sich alle Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen, Zitronen, Limetten oder Grapefruits.

Damit der Smoothie grün wird, kann man jeder Art von Blattgrün verwenden. Auch hier gilt, was schmeckt und gefällt, passt schon. An erster Stellen können hier alle bekannten Blattsalate wie grüner Salat, Romanasalat, Eichblattsalat, Feldsalat, Endivien, Frisée, Chicorée, Mangold und Spinat mit in den Mixer. Man kann sowohl Kohlsorten wie zum Beispiel Grün- und Schwarzkohl verwenden als auch die Blätter von Wurzelgemüse wie Kohlrabis, Radieschen, Möhren und rote Beete. Auch Kräuter wie Petersilie und Minze oder Wildkräuter wie Löwenzahn, Sauerampfer, Schafgarbe, Spitzwegerich, Giersch, Vogelmiere oder Brennnessel kann man nutzen. Als Hinweis sollte man berücksichtigen je dunkelgrüner die Blätter sind, um so mehr Chlorophyll ist enthalten. Allerdings sollte man bei bitteren Blattsalaten mit etwas süßeren Früchten und einigen Spritzern Zitronen- und Limettensaft gegen den zu bitteren Geschmack wirken.


Natürlich gibt es noch eine Vielzahl von Blattgrün und Früchten, die ich hier nicht erwähnt habe und die trotzdem sehr gut im Smoothie schmecken aber gilt immer der Tipp, einfach ausprobieren, was schmeckt. Man kann das Aroma auch durch Ingwer und Kurkuma oder Gewürze wie Zimt und ähnliches variieren.

Ein paar Tipps für einen leckeren Genuss
  • ein grüner Smoothie ist kein Getränk, sondern sollte als Mahlzeit angesehen werden 
  • beim Trinken Zeit lassen und in kleinen Schlucken genießen (ich kaue meine Smoothies immer)  
  • am besten trinkt man den Smoothie morgens auf nüchternen Magen
  • langsam an die entsprechenden Mengen herantasten, nicht jeder verträgt die grünen Smoothies gleich gut, manche bekommen auch leichte Verdauungsprobleme durch die ungewohnte Menge an Balaststoffen
  • beginnt mit Blattgrün, dass einen milden Geschmack hat, wie zum Beispiel Feldsalat und Babyspinat
  • Bei den Sorten von Blattgrün und Früchte immer abwechseln, es wird sonst schnell langweilig
  • nur frisches Obst und Gemüse verwenden, Konserven eignen sich nicht
  • Immer ausgiebig pürieren, dabei darauf achten, dass sich der Smoothie nicht erwärmt, notfalls Eiswasser verwenden
  • bei mir kommen immer zuerst die weichen Früchte in den Mixer und das Blattgrün als letztes
  • wer keinen Hochleistungsmixer besitzt, kann natürlich jeden normalen Mixer bzw. Pürierstab verwenden, allerdings sollte man faseriges Blattgrün wie Grün- und Schwarzkohl durch Feldsalat und Spinat ersetzen, damit der Smoothie schön cremig wird; es empfiehlt sich auch das Blattgrün mit der Flüssigkeit ca. eine halbe Minute "vorzupürieren" und erst dann die restlichen Zutaten zugeben

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Freitag, 27. Januar 2017

Freitags-Smoothie


Auch für den Freitag hatte ich mir einen Smoothie zubereitet. Allerdings gab es den bei mir dann erst zum Mittag, denn unser wöchentliches Gehacktesfrühstück lasse ich mir auf gar keinen Fall entgehen.

Da ich den Smoothie nicht gar so bitter wollte, hatte ich die Grapfruit filetiert, das in Verbindung mit den extrem reifen Mango und den Maulbeeren ergab eine sehr ausgewogene Mischung.

Zutaten:
1 Baby-Salatherz
1 Grapefruit
1 kleine Handvoll Maulbeeren
1 Mango
1 Kaki
150 ml Wasser

Zubereitung:
Die Salatblätter gründlich waschen und trocken schleudern. Die Mango schälen und den Kern entfernen, dann 3 Kugeln zur Dekoration ausstechen, das restliche Fruchtfleisch grob würfeln. Bei der Kaki den Stielansatz entfernen. Das Obst grob zerkleinern.

Die Grapefruit filetieren, dafür das obere und untere Ende abschneiden, bis man das Fruchtfleisch zu sehen ist. Dann mit einem scharfen Messer die Schale von oben nach unten abschneiden, bis auch die weiße Haut entfernt ist. Die Grapefruitfilets lösen, indem man zwischen den einzelnen Trennhäute entlang schneidet. Den restlichen Saft auspressen und auffangen.

Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren   

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Donnerstag, 26. Januar 2017

Donnerstag-Smoothie


Beim Obst einkaufen hatte ich mich einfach nach Appetit und Gutdünken leiten lassen. Da für Smoothies das Obst besonders reif sein sollte, war das natürlich ein Kriterium für meine Kaufentscheidung. Deshalb hatte ich mir auch Birnen mitgenommen, die sahen so extrem saftig aus und das waren sie dann auch einfach lecker.

Zutaten:
2 Handvoll Feldsalat
1 Birne
 5 Physalis
1 Orange
1 Banane
150 ml Wasser

Zubereitung:
Die Birne vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Orange und die Banane schälen und grob zerkleinern. Den Feldsalat waschen und trocken schleudern. Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren.

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Mittwoch, 25. Januar 2017

Mittwochs-Smoothie


Ich hatte beim Einkaufen noch eine Quitte bekommen und diese natürlich gleich mitgenommen, denn ich konnte mir das geschmacklich gut vorstellen. Gleichzeitig hatte mich der Baby-Spinat so nett angelacht, dass ich ihn unbedingt mitnehmen musste.

Zutaten:
2 Handvoll Baby-Spinat
1 Quitte
1 Banane
1 Kaki
4 Physalis
1 Orange
150 ml Wasser

Zubereitung:
Den Spinat waschen und trocken schleudern. Die Quitte gründlich waschen, viertel und das Kerngehäuse entfernen, dann grob würfeln. Den Stielansatz der Kaki entfernen und diese zerteilen. Die Orange auspressen. Banane schälen und mit den anderen Zutaten in den Mixer geben. Alles fein pürieren.



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Dienstag, 24. Januar 2017

Dienstags-Smoothie


Von diesen Smoothie sollte ich einer Kollegin eine Kostprobe mitbringen und deshalb hatte ich mich für eine Mischung entschieden, die nicht ganz so speziell ist wie die gestrige. Man will ja niemanden verschrecken.

Zutaten:
2 Handvoll Feldsalat
1/4 Ananas
1/4 Avocado
2 Mandarinen
1 kleine Handvoll Weintrauben
 1Babybanane
2 Esslöffel Maulbeeren
150 g Wasser

Zubereitung:
Den Feldsalat gründlich waschen und trocken schleudern. Die Ananas vierteln und Kern sowie Schale entfernen, dann grob zerkleinern. Avocado, Mandarine und Babybanane schälen.

Alle Zutaten mit dem Wasser in einem Mixer fein pürieren.

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Montag, 23. Januar 2017

Montags-Smoothie


Eigentlich hatte ich den Pak choi gekauft, um ihn mit Pilzen und Möhren anzubraten und zu Reis servieren aber dann kam er doch in den Smoothie. Geschmacklich muss man das etwas Bittere schon mögen, wem das nicht schmeckt sollte den Pak choi einfach durch Spinat oder Feldsalat ersetzen und schon wird der Smoothie milder.

Zutaten:
3-4 Blätter Pak choi
1/2 Ananas
1 Banane
1 Apfel
1 Scheibe (ca 0,5 cm) Ingwer
1 Orangen
150 ml Wasser

Zubereitung:
Den Pak choi waschen und trocken schleudern. Die Ananas vierteln, den Kern und die Schale entfernen und dann grob zerkleinern. Die Banane schälen. Den Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Orange auspressen.

Alle Zutaten mit dem Orangensaft und dem Wasser cremig pürieren.

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Sonntag, 22. Januar 2017

Meine persönliche Green-Smoothie-Challenge

Bereits vorletzte Woche hatte ich an der Smoothie-Challenge von Grüne Smoothies.de teilgenommen. Aber letzte Woche haben mir die Rezepte gar nicht zugesagt oder ich hatte Probleme, die Zutaten zu besorgen. Aus diesem Grund habe ich meine eigene Challenge veranstaltet und einfach abends alles wonach mir war, in den Mixer geworfen und mir es dann zum Frühstück schmecken lassen.

Montags gab es bei mir einen Smoothie aus Pak choi, Ananas, Banane, Apfel, Ingwer und Orangensaft.

Dienstag hatte ich dann Feldsalat, Ananas, Avocado, Mandarinen, Weintrauben,  Babybanane und Maulbeeren für meinen Smoothie genutzt.

Am Mittwoch habe ich es mal wieder mit Spinat und Kaki versucht, dazu gab es noch eine Quitte und die Mischung hat mir sehr gut geschmeckt.

Auch am Donnerstag hatte ich mir einen leckeren Smoothie zubereitet. Dafür hatte ich unter anderem Feldsalat und Birne verwendet.

Natürlich hatte ich auch für den Freitag einen Smoothie aus Romanasalat und Grapefruit vorbereitet. Allerdings gab es den dann nicht zum Frühstück, denn freitags gibt es bei uns immer Gehacktes satt. Aber zum Mittag hat er ganz gut gepasst.


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