Donnerstag, 31. Januar 2019

Beeren-Schoko-Trifle


Eigentlich hatten frische Beeren nicht wirklich zur Jahreszeit gepasst aber als ich am Tag vorher beim Einkaufen durch die Obst- und Gemüseabteilung gelaufen bin, waren gerade alle Beeren extrem im Preis heruntergesetzt und da habe dann lieber die frischen Beeren als das Tiefkühlobst, dass ich eigentlich vorgesehen hatte, gekauft.

Die Beeren haben erstaunlich gut geschmeckt, obwohl wie gesagt nicht wirklich die passende Saison war. Natürlich habe ich dann noch schnell das Rezept angepasst, es muss schon alles gut vorbereitet sein.

Zutaten:
4 Schoko-Cookies
250 g Beeren nach Wahl
400 g griechischer Joghurt
2 Esslöffel Vanillezucker
Zitronenmelisse
Zubereitung:
Zuerst die Beeren verlesen und waschen. Dann den Joghurt mit dem Vanillezucker verrühren.

Die Schoko-Cookies grob zerbröseln, die Hälfte in 4 Gläser verteilen, dann die Hälfte der Beeren und des Joghurts darauf verteilen.

Jetzt die restliche Cookie-Streusel, Beeren und Joghurt in die Gläser verteilen. Zum Schluss mit Zitronenmelisse dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 30. Januar 2019

Hackfleisch-Gemüse-Lasagne


Einer der Kochkursteilnehmer hatte sich Lasagne gewünscht. Weil ich es für eine gute Idee gehalten hatte, habe ich natürlich nach passenden Rezepten gesucht. Da ich gerade bei den Kursen versuche, nicht so kalorienreich zu kochen, hatte ich die Hälfte des Hackfleischs durch Gemüse ersetzt.

Beim Probekochen hatte ich noch Dosenmais verwendet aber der war dann nicht so das, was ich gesucht hatte. An der Optik muss ich auch bei der Lasagne noch arbeiten. So lecker wie sie war, optisch war sie nicht wirklich so toll. Eigentlich hatte ich etwas Petersilie beiseite gelegt, die ich zum dekorieren nehmen wollte aber einer meiner Teilnehmer hatte die fein gehackt und mit zu der vom Blumenkohlsalat gegeben. Na ja da war sie wenigstens nicht verschwendet.

Zutaten für 6 Portionen:
1 kleine Zucchini
2 Stangen Bleisellerie
150 g Champignons
250 Rindgehacktes
2 Esslöffel Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten
300 ml Gemüsebrühe 
1-2 Zweige Oregano
2-3 Zweige Thymian
1 Becher Schmand
200 g geriebener Mozzarella
Pfeffer, Salz
Öl zum anbraten

Zubereitung:
Zuchini, Sellerie und Pilze putzen, waschen und würfeln. Das Hackfleisch anbraten, das Gemüse dazu geben und ebenfalls anbraten. Dann das Tomatenmark dazu geben und leicht anrösten. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Tomaten dazu geben. Oregano und Thymian fein hacken und ebenfalls dazu geben, dann mit Pfeffer und Salz kräftig würzen.

Etwas Gemüse-Hackfleisch-Mischung in eine gefettete Auflaufform geben und mit Lasagneplatten abdecken, diesen Vorgang insgesamt zweimal wiederholen. Als letzte Schicht etwas Tomatensoße aufheben (ohne große Gemüsestücke). Den Schmand mit etwas Pfeffer und Salz würzen und vorsichtig oben auf die Lasagne streichen. Zum Schluss mit dem Mozzarella bestreuen.

Die Lasagne in einem vorgeheizten Backofen bei 180°C U 30 Minuten backen. 10 Minuten ruhen lassen, ehe ihr die Lasagne in Stücke schneidet.


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Dienstag, 29. Januar 2019

Blumenkohlsalat


Die Idee mit dem Blumenkohlsalat hatte ich am Wochenende vor dem Kochkurs, da Blumenkohl gerade überall im Angebot war und ich so etwas Geld einsparen konnte, denn ich hatte für den 4. Kurstag ein etwas teueres Gericht geplant.

Der Salat war total lecker und wir hatten ihn schön mit etwas Biss zubereitet. Leider war er dann nicht so der Hingucker.

Zutaten:
1/2 Blumenkohl
1 kleine rote Zwiebel
3 Esslöffel Essig
1 Esslöffel Öl
2-3 Stängel Petersilie
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Zuerst den Blumenkohl in Rösschen teilen und gründlich waschen. Dann in Salzwasser bissfest garen (ca. 10 Minuten), abgießen und in kaltem Wasser abschrecken.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein homogenes Dressing anrühren.

Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Jetzt Blumenkohl, Zwiebel, Petersilie und Dressing miteinander vermischen und am besten 1 Stunde ziehen lassen.

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Montag, 28. Januar 2019

Kochkurs 2018 3. Tag

Immer beim Beginn eines neuen Kochkurses frage ich Vorlieben und Wünsche meiner Kochkursteilnehmer ab. Einer der Wünsche war Lasagne. Da das Hauptgericht gesetzt war, musste ich mir nur noch etwas Passendes für die Vor- und Nachspeise einfallen lassen. Da ich ja immer auf mein Budget achten muss und auch immer wieder versuche, saisonal zu kochen, war die Idee zur Vorspeise schnell gefunden. Schwieriger war da schon die Nachspeise aber auch da habe ich etwas leckeres ausgesucht.

Als Vorspeise gab es einen einfachen Blumenkohlsalat.

Wie gewünscht gab es Lasagne als Hauptgang.

Und der Beeren-Schoko-Trifle war ein echter Hingucker.

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Sonntag, 27. Januar 2019

Hammelragout mit Kichererbsen, grünen Bohnen und Couscous


Bei dem gerade vorherrschendem Schmuddelwetter war mir nach etwas Soulfood und langsam geschmortes Fleisch gehört für mich da einfach dazu. Da wir bereits einige Zeit keinen Couscous mehr hatten, dachte ich dass der ganz gut zum Ragout passen könnte. Dazu noch die knackigen grünen Bohnen und schon hatten wir ein wirklich sehr leckeres Sonntagsessen.

Zutaten:
1 kg Hammelfleisch
4 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 Dosen Tomatenmark
350 ml Hammelfond
1 Dose Kichererbsen
Zimt
Pfeffer, Salz
Lorbeerblätter
Chili
500 g grüne Bohnen
Couscous
Öl zum Braten
glatte Petersilie

Zubereitung:
Das Fleisch in gleichmäßige Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. Das Fleisch von allen Seiten anbraten, dann Zwiebeln und Knoblauch zugeben und weiter braten. Wenn alles Farbe bekommen hat, das Tomatenmark zugeben und anrösten. Den Fond angießen, mit Zimt, Pfeffer, Salz, Chili und den Lorbeerblätter würzen und alles ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Die Kichererbsen abgießen, abspülen und zum Fleisch geben. Alles weiter 30 Minuten köcheln lassen. Derweil die Bohnen waschen, putzen und in gleichgroße Stücke schneiden, dann zum Ragout geben und garen, bis die Bohnen bissfest sind.

Das Wasser zum Kochen bringen, das Olivenöl und einen Teelöffel Salz zugeben, verrühren und den Couscous zugeben, dann aufkochen und 10 Minuten ausquellen lassen.

Das Ragout über dem Couscous anrichten und mit der gehackten Petersilie bestreuen.

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Samstag, 26. Januar 2019

Pasta mit Shrimps, Tomaten und Rucola


Bei Garnelen bin ich immer etwas eigen. Ich hatte mal einen Bericht über Garnelenzuchtfarmen gesehen und danach ist mir erst mal der Appetit für eine geraume Zeit vergangen aber dann habe ich einige vernünftige Bezugsquellen entdeckt und genieße die Qualität. Eine der eher erfreulichen Nebenwirkung ist, dass diese Garnelen eine sehr schöne Größe haben, was natürlich das Schälen erleichtert.

Zutaten:
300 g Riesengarnelen
6 Knoblauchzehen
100 g Rucola
250 g Kirsch-Tomaten
500 g Spaghetti
etwas Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer


Zutaten:
Die Shrimps entdarmen und gründlich abspülen. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Mit einem Drittel davon und einigen Chiliflocken sowie etwas Olivenöl die Shrimps marinieren.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Tomaten und Rucola waschen, die Tomaten halbieren. Den restlichen Knoblauch in Olivenöl anbraten, dann die Tomaten zugeben. Die gegarten Nudeln abgießen und ebenfalls mit in die Pfanne geben.

Währenddessen die Shrimps in einer zweiten Pfanne anbraten und dann zusammen mit dem Rucola unter die Nudeln heben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und mit Zitronensaft abschmecken.

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Freitag, 25. Januar 2019

Bento Nr. 674 Kartoffelsalat mit Beilagen


Damit es nicht immer Nudeln sind hatte ich bei diesem Bento für Kartoffeln entschieden. Mit den Kartoffeln hatte ich auch noch Möhre gegart und ein paar grüne Erbsen. Ein Joghurtdressing mit Lauchzwiebeln fand ich auch passend.

Zur Deko hatte ich dann ein paar Paprikakringel obenauf gelegt. Eine Tomate kam in die Ecke und Petersilie obenauf.

Als Beilagen hatte ich ein paar Würstchen, eingelegte Oliven und mit Frischkäse gefüllte Mini-Paprikas eingepackt.

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Donnerstag, 24. Januar 2019

Bento Nr. 673 Mal wieder Nudelsalat


Der Wunsch von meinem Mitesser ein Bento zu bekommen, hat mich recht kurzfristig erwirscht. Da es nicht geplant war, musste ich schauen, was ich noch so da hatte. Und Nudeln habe ich immer in reichlicher Menge da.

Da ich auch immer Tomaten und Lauchzwiebeln zu hause habe, kamen die mit einer einfachen Vinnaigrette zu den Nudeln. Passend dazu hatte ich noch einen einfachen Gurkensalat zubereitet und das letzte Radieschen dekorativ aufgeschnitten.

Ein paar Scheiben Fleischwurst und ein gekochtes Ei und schon war das Mittagessen fertig.

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Mittwoch, 23. Januar 2019

Bento Nr. 672 Sandwiches


Es musste mal wieder schnell gehen und deshalb wurden es Sandwiches. Die sind schnell gemacht und trotzdem sättigend. Ich hatte Vollkorntoastbrot mit Frischkäse bestrichen und mit Aufschnitt belegt.

Dazu hatte ich ein Ei, eine Ecke Käse, Tomaten, Kaki, Heidelbeeren und eine Dattel eingepackt.

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Dienstag, 22. Januar 2019

Bento Nr. 671 Nudelsalat mit Bacon Bomb


Dieses Bento hatte ich schon vor einiger Zeit gepackt aber ich bin jetzt erst dazu gekommen, die entsprechenden Bilder zu übertragen. Gerade in letzter Zeit ist es etwas schwierig geworden, vernünftige Fotos zu machen. Ich habe dabei immer Lichtprobleme.

Der Nudelsalat war schnell gemacht. Dafür hatte ich Spaghettis gekocht und ein Dressing aus Chilipesto, Balsamico bianco, Olivenöl und etwas Pfeffer und Salz dazu gegeben. Ein paar Tomaten und Oliven sowie ein paar Basilikumstreifen dazu und fertig war der Salat. Dazu gab es in jeder Box noch ein paar Scheiben Bacon Bomb.

In meine Box kamen dann noch Gurkenscheiben, Tomaten, Kaki und eine Dattel und in die Box für meinen Mitesser habe ich Gurken und Tomaten weggelassen.



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Montag, 21. Januar 2019

Bento Nr. 670 Türkisches Frühstück


Da es bei uns das Türkische Frühstück an einem Sonntag gab, hatte ich die Reste gleich in ein Bento für den nächsten Tag gepackt. Rechts kam etwas Menemen sowie etwas Hummus und Baba Ganoush mit Oliven. Auch etwas Fetakäase mit Tomaten und Gurken hatte ich eingepackt. Zum Schluss kamen noch ein Stück Börek und ein halber Simit-Kringel.


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Sonntag, 20. Januar 2019

Schweinefilet im Baconmantel mit Schwarzkohl-Risotto


Eigentlich hatte ich beim Einkauf im Biomarkt nicht damit gerechnet, Schwarzkohl zu bekommen. Dieses Gemüse ist nach wie vor recht schwierig in der Beschaffung. Deshalb habe ich sofort zugeschlagen und mir dann erst überlegt, was ich damit anstellen könnte. Als dann mein Mitesser sich noch etwas mit Fleisch gewünscht hat, weil er die ganze Woche keines bekommen hat.

Zutaten:
2 Schweinefilets (je 500 g)
16 Scheiben Bacon
2 Esslöffel Honig
4 Schalotten
350 g Risotto-Reis
1 Glas Weißwein
800 ml Geflügelfond
2 Esslöffel Butter
50 g geriebener Parmesan
1 Esslöffel Tomatenmark
1/4 l Rotwein
Pfeffer, Salz
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Silberhaut von den Filets entfernen und die Filetspitzen abschneiden, die Abschnitte mit etwas Wasser aufsetzen und mit Pfeffer und Salz würzen. Dann ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den Fond durch ein Sieb gießen (die Filetspitze wegnaschen ;))

Jeweils 8 Baconscheiben leicht überlappend nebeneinander legen. Die Filets mit Pfeffer und Salz würzen und von allen Seiten kräftig anbraten, dann auf den Bacon legen und diesen von einer Seite her einrollen. Beide Rollen in eine gefettete Auflaufform legen, mit einem Esslöffel Honig bestreichen und bei 180°C Umluft 20-25 Minuten im Backofen garen.

Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Hälfte davon in etwas Olivenöl anbraten, dann den Reis dazu geben und solange rühren bis der Reis leicht glasig ist. Den Weißwein zugeben und weiter rühren. Dann unter gelegentlichem Rühren den Geflügelfond schluckweise zugeben und den Reis ausquellen lassen. Wenn der Reis weich genug ist, die Butter unterrühren und zum Schluss den Parmesan.

Die restlichen Schalotten in etwas Öl anbraten, dann das Tomatenmark zugeben und ebenfalls anrösten, mit dem Rotwein ablöschen und aufkochen lassen. Den Fond von den Abschnitten zugießen und alles unter stetem Rühren einkochen. Mit Pfeffer, Salz und dem restlichen Honig abschmecken.

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Samstag, 19. Januar 2019

Abendessen Italienisch mit frisch gebackenem Ciabatta


Da wir mittags ordentlich gegessen hatten, wollte ich abends nicht kochen und so haben wir uns für eine leckere Brotzeit entschieden. Beim Einkaufen hatte ich Parmaschinken und eine italienische Salami mitgenommen. Ein Becher mit Mini-Büffelmozzarella-Kugeln stand noch im Kühlschrank und ein paar aromatische Tomaten habe ich ja immer da.

Also musste ich nur noch ein passendes Brot backen aber mit meiner Küchenmaschine war das kein großes Problem.

Zutaten:
500 g Mehl (Typ 550) + bis zu 100 g zum Verkneten
1 Würfel Hefe
300 ml warmes Wasser
2 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
3 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in den Behälter geben und das Teigprogramm P3 starten, nachdem der Programmteil mit dem Kneten vorbei ist, das Programm erneut starten und dann fertig durchlaufen lassen. (leider kann man die Zeit für das Teigkneten nicht verdoppeln)

Den Teig herausnehmen und mit der Hand noch einmal durchkneten. Dann ein Brot daraus formen und mit einem Küchentuch zugedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 – 25 Minuten backen. Während des Backens eine Tasse Wasser in den Backofen gießen. 


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Freitag, 18. Januar 2019

Hammelleber türkisch angehaucht mit Zwiebel-Petersilie-Salat und frittierten Kartoffelwürfeln


Ich hatte ja in der letzten Zeit, das eine oder andere Hammelgericht veröffentlicht. Ich musste ja schließlich 7 Kilo Hammel verarbeiten. Das erste, was ich zubereitet hatte, war diese wirklich sehr zarte Lebervariante. Im Türkeiurlaub konnte ich dieses Gericht schon häufiger genießen und jetzt habe ich es mir einfach selbst zubereitet. Bei meinem Fleischpaket war ein schönes Stück Leber dabei und bei meinen Überlegungen, was ich damit wohl anstellen könnte, fiel mir mein Urlaubsgenuss ein.

Im türkischen Original werden die Zwiebeln mit etwas Salz bestreut und dann unter fließendem Wasser abgespült, dass soll den Geschmack etwas verfeinern. Allerdings habe ich im Supermarkt süße Zwiebeln entdeckt und die kann man gleich so verwenden, denn die sind geschmacklich viel feiner als normale Zwiebeln.

Zutaten:
500 g Hammelleber
1/2 Liter Milch
4 süße Zwiebeln
1 Bund Petersilie
etwas Sumach
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Zitronensaft
8 mittelgroße Kartoffeln
2-3 Esslöffel Mehl
etwas Pul Biber (türkische Chilimischung)
Pfeffer, Salz
Pflanzenöl zum Frittieren

Zubereitung:
Die Leber über Nacht in die Milch einlegen und im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken, dann mit den Zwiebelringen vermischen. Alles mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Sumach vermischen und etwas ziehen lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Mit Küchenkrepp trockentupfen und portionsweise in heißem Öl frittieren. Dann im Backofen warm halten. Kurz vor dem Servieren Salzen.

Jetzt die Leber aus der Milch nehmen, trockentupfen und das Häutchen sowie vorhandene Blutgefäße entfernen. Die Leber in gleichgroße Würfel schneiden. Dann im Mehl wälzen, überschüssiges Mehl entfernen und alles im heißen Pflanzenfett frittieren. Die frittierten Leberwürfel auf Küchenkrepp entfetten und sofort mit Pfeffer, Salz und Pul Biber würzen.

Alles zusammen anrichten.

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Donnerstag, 17. Januar 2019

Erdbeerjoghurt mit Schokoknusperflocken


Da am Anfang noch nicht alle feinmotorisch auf der Höhe sind, habe ich ein recht einfach zuzubereitendes Dessert ausgewählt. Die einzige Schwierigkeit war hier die Herstellung der Schokoknusperflocken. Obwohl eigentlich nicht die Herstellung sondern eher, dass genug zum Dekorieren übrig geblieben sind. Denn hier haben meine Naschkatzen ganz schön zugeschlagen.

Eigentlich hatte ich noch frische Erdbeeren als Deko verwenden wollen aber die gab es gerade nicht zu kaufen und da habe ich sie eben weggelassen.

Zutaten:
50 g Bitterschokolade
5 Esslöffel Cornflakes
300 g Joghurt
150 g Erdbeeren (tiefgefroren)
1 Vanilleschote
2 Esslöffel Zucker

Zubereitung:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Cornflakes vorsichtig hineinrühren. Dann auf Backpapier klecksen und auskühlen lassen.

Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark auskratzen. Den Joghurt mit dem Vanillemark und dem Zucker verrühren. Die aufgetauten Erdbeeren grob pürieren und ebenfalls zum Joghurt geben.

Alles in Schälchen füllen und die Schokoknusperflocken über die Desserts streuen.


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Mittwoch, 16. Januar 2019

Vegetarische Fladenbrot-Pizza


Eigentlich wollte ich "normale" Pizza zubereiten aber da mein schmales Zeitfenster es schwierig macht, einen Hefeteig zu verwenden, bin ich immer auf der Suche nach Alternativen. Erst wollte ich es mit einem Quark-Öl versuchen aber das Ergebnis fand ich dann nicht so lecker.

Ich hatte vor einiger Zeit schonmal einen Versuch mit einem Fladenbrot gestartet und das Ergebnis war so lecker, dass ich jetzt bei meinem Kochkurs wiederholen wollte.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
Einige Stiele mediterrane Kräuter (Basilikum, Oregano, Thymian)
5 Esslöffel Olivenöl
3-4 Tomaten
1 Kugel Mozzarella (125 g)
1 Fladenbrot (20 cm)
1 Handvoll Rauke
40 g Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und ebenfalls fein hacken. Dann Knoblauch und Kräuter mit Öl verrühren.

Die Tomaten in Scheiben schneiden. Den Mozzarella gut abtropfen lassen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Das Fladenbrot waagerecht halbieren und mit den Schnittflächen nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die Hälfte des Knoblauchöls auf dem Brot verteilen, dann mit Tomaten- und Mozzarellascheiben belegen und das restliche Öl darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C 15 Min. backen.

Die Rauke putzen, waschen und trocken schleudern. Den Parmesan mit einem Sparschäler in Scheibchen hobeln. Die Fladenbrotpizza aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Rauke und Parmesan bestreuen.


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Dienstag, 15. Januar 2019

Gemischter Salat mit Feta



Gerade zu Beginn meiner jeweiligen Kochkurse versuche ich Gerichte zu finden, bei den e s noch nicht wichtig ist, die richtige Schneidtechnik zu beherrschen. Es ist nicht unüblich, dass ich bzw. meine Assistenten an Anfang den ein oder anderen Teilnehmer mit Handführung an das richtige Nutzen von Messern und Schälern heranführen.

Zutaten:
250 g Cocktailtomaten
1 Bund Radieschen
2 Salatherzen
1/2 Packung Feta
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamicoessig
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Honig
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Dressing aus Olivenöl, Balsamicoessig, Honig, Senf, etwas Salz und Pfeffer anrühren.

Den Feta zerbröseln. Die Cocktailtomaten halbieren (größere in Scheiben schneiden), Radieschen und Salatherzen putzen und klein schneiden.

Das Gemüse in einer Schüssel mischen und das Dressing darüber geben. Zum Schluss den Feta darauf streuen.


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Montag, 14. Januar 2019

Kochkurs 2018 2. Tag


Am zweiten Kochkurstag hatte ich ein etwas leichteres Programm geplant, denn ich hatte einen Assistenten weniger zur Verfügung an diesem Tag. Da auch wieder ein paar neue Teilnehmer bei meinem Kurs dabei waren, ist Unterstützung noch sehr wichtig. Deshalb hatte ich mich auch nicht für eine "echte" Pizza entschieden sondern für eine leckere, einfache Variante.

Um alle gut zu beschäfftigen ist immer Schnippelarbeit wichtig und da ist ein Salat immer eine schöne Möglichkeit.

Die Fladenbrotpizza war war eine Idee, die ich vorher extra ausprobiert hatte und auch meiner Familie hat sie sehr gut geschmeckt.

Das Dessert sollte einfach und schnell
zubereitet werden aber trotzdem lecker sein.
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Sonntag, 13. Januar 2019

Sigara Börek


Börek gibt es in vielen verschiedenen Varianten und Formen. Aber eines ist immer gleich der Yufka-Teig, den es mittlerweile auch bei uns zu kaufen gibt. Früher habe ich gezwungener Maßen Blätterteig verwendet aber mit dem Yufka-Teig wird das Gebäck viel feiner.

Börek wird sowohl zum Frühstück zusammen mit Salat bzw. Gemüse und dem ein oder anderen Dipp oder als Vorspeise bzw. als Snack zwischendurch gegessen.

Für das Sigara Börel werden meistens dreieckige Yufka-Teigblätter verwendet, allerdings habe ich die nicht zu kaufen bekommen und dann einfach normale Blätter quer halbiert und so aufgerollt.

Zutaten:
10 Yufka-Teigblätter
250 g Schafskäse
1/2 Bund Petersilie
etwas frische Minze
1 kleine Chili
Pfeffer
Öl zum Frittieren

Zubereitung:
Petersilie, Chili und Minze fein hacken. Dann den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und dann mit den Kräuter vermischen. Mit etwas Pfeffer würzen.

Die Yufka-Blätter quer halbieren, dann auf jeder Hälfte etwas Füllung verteilen. Die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und vorsichtig aufrollen. Dabei die Seiten jeweils mit einschlagen. Dann alle in tiefen Öl frittieren.


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Samstag, 12. Januar 2019

Baba Ganoush - Auberginenpüree mit Sesampaste


Bei uns ist Baba Ganoush noch nicht so wirklich bekannt aber das würzige Püree aus Auberginen eignet sich sehr gut als Dip und ergibt zusammen mit einem frischem Fladenbrot eine leckere Vorspeise oder einen Snack zum Wein.

In der orientalischen Küche sind solche gemüselastigen Dips sehr häufig vertreten und gehören auf jeden Mezze-Teller. Bei meiner Suche nach einem leckeren Rezept musste ich feststellen, dass eigentlich überall Aubergine, Sesampaste, Zitronensaft, Olivenöl und Knoblauch verwendet wurden. Aber dann unterschieden sich die jeweiligen Rezepte schon sehr von einander. Petersilie, andere Kräuter, Frischkäse, Granatapfelkerne und so wie in meinem Rezept Joghurt konnte ich finden. Aber irgendwie hat mir nichts so richtig zugesagt und deshalb habe ich einfach mal alles nach Geschmack zusammen gerührt.

In den Originalrezepten werden die Auberginen meistens über offenen Feuer oder auf dem Grill geröstet, da ich den aber nicht habe, kam bei mir die Aubergine in den Backofen. Da fehlt dann leider das Raucharoma, ich habe mir mit etwas Rauchsalz geholfen.

Zutaten
1 kleine Aubergine (ca. 300g)
Olivenöl zum Bestreichen
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Sesampaste (Tahin)
1 Zitrone
4 Esslöffel Olivenöl
50 g Schafsjoghurt
Rauchsalz
Pfeffer
1/2 Bund glatte Petersilie 
etwas Chili

Zubereitung:
Zuerst die Aubergine mit einer Gabel rundherum einstechen, dann mit 1 Esslöffel Olivenöl bestreichen. Die Aubergine auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Zusammen mit den geschälten Knoblauchzehen im vorgeheizten Backofen bei 150°C ca. 30–40 Minuten garen. Den Knoblauch bereits nach 20 Minuten herausnehmen.

Die Aubergine der Länge nach durchschneiden und dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen. Das Fruchtfleisch zusammen mit dem Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel fein zerdrücken (man kann auch einen Mörser nehmen). Dazu die Sesampaste, den Saft der  Zitrone, 2 Esslöffel Olivenöl und den Joghurt geben und alles gut vermischen. Nun mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt die Petersilie hacken und unterrühren.

Die Auberginencreme in eine Schüssel geben, das restliche Olivenöl darüber gießen und mit Chili bestreuen.

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Freitag, 11. Januar 2019

Menemen - Türkisches Rührei


Diese leckere Rühreivariante mit Gemüse ist ein Klassiker der orientalischen Küche. Mich erinnert es sehr an Shashuka, allerdings bleiben da die Eier ganz. Für mich hatte ich das Ei ohne Paprika zubereitet aber mein Mitesser hat das Komplettgericht bekommen und es hat ihm sehr gut geschmeckt.

Wie bei allen anderen Gerichten auch sind der Variationen keine Grenzen gesetzt. Man kann Käse meist Feta oder Wurst beispielsweise die türkische Knoblauchwurst Sucuk dazu geben. Ich hatte mich für die einfache Variante entschieden. Da es bei uns keinen grünen Spitzpaprika zu kaufen gab, hatte ich grünen Bratpaprika verwendet.

Zutaten:
1 kleine Zwiebel
2 Tomaten
1 grüner Spitzpaprika
2 Eier
etwas Kreutzkümmel
etwas Chili
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Tomate und den Paprika waschen und klein schneiden. Etwas Öl erhitzen  und zuerst die Zwiebeln hineingeben und anbraten, wenn sie Farbe bekommen haben, den Paprika und die Tomaten zugeben und alles weiterbraten. Mit Kreutzkümmel, Chili, Pfeffer und Salz würzen. Dann an zwei Stellen das Gemüse zur Seite schieben und darein die Eier schlagen. Die Eier vorsichtig mit dem Gemüse vermischen und mit geschlossenem Deckel auf niedriger Stufe garen.

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Donnerstag, 10. Januar 2019

Açma - Türkische Bagel


Eigentlich sollte bei diesen Gebäckteilchen ein Loch in der Mitte sein, deshalb auch Bagel aber irgendetwas hatte ich beim Formen wohl nicht richtig gemacht, na ja dem Geschmack tat es keinen Abbruch.

Wenn man geschmackliche Varianten haben möchte, kann man zum Beispiel auch Sesampaste auf die ausgerollten Teigstücke streichen und diese erst dann aufrollen.

Zutaten:
400 g Mehl + welches zum Verkneten
200 ml lauwarme Milch
50 ml Sahne
150 ml Wasser
50 ml Öl
30 g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
2 Eier
1 Prise Salz

Zubereitung:
Das Mehl auf eine Seite einer großen Schüssel geben. Auf der anderen Seite Milch, Sahne, Wasser, Öl, Zucker und Hefe verischen. Die Eier trennen und das Eiweiß ebenfalls zugeben. Das Salz zum Mehl geben. Dann alles miteinander verkneten. Zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und zu einer länglichen Rolle formen. Daraus 12 Teigstücke schneiden. Diese kurz durchkneten und zu Kugeln formen, dann sehr dünn ausrollen und mit etwas Olivenöl bestreichen.

Den Teig jeweils von einer Seite her aufrollen, zu einem länglichem Röllchen formen, dann jeweils in der Mitte zusammennehmen, die Teigstränge miteinander verdrehen.

Dann die Teigende in die oben entstandene Schlaufe stecken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Das Eigelb verquirlen und damit die Bagels bestreichen. Je nach Gusto mit schwarzem oder weißem Sesam bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 20 -25 Minuten backen.

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Mittwoch, 9. Januar 2019

Simit - Türkische Sesamkringel


Diese leckeren und recht knusprigen Hefeteilchen mit einer Sesamkruste sind recht einfach zuzubereiten. Allerdings das Wenden im Sesam macht schon ein bisschen Schweierei. Man sollte auf jeden Fall griffiges Mehl verwenden, mit normalen 405er Weizenmehl werden die Kringel etwas trocken. Diese Gebäckteilchen ist man gerne mit Oliven und Schafskäse.

Zutaten:
150 ml Milch
250 ml Wasser
1 Teelöffel Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
5 Esslöffel Öl
1 Teelöffel Salz
500 g Mehl Typ 550
150 ml Traubensirup
Weißer Sesam

Zubereitung:
Milch und 150 ml Wasser mit dem Zucker verrühren, dann die Hefe darin verrühren. Mehl mit dem Salz vermischen. Das Milchgemisch zum Mehl geben und dann das Öl darüber verteilen. Alles gut miteinander verkneten, falls der Teig zu weich ist, noch etwas Mehl unterkneten. Zugedeckt ca. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und in 16 Stücke teilen. Die Teigstücke zur Kugel formen, dann jeweils halbieren. Die Hälften jeweils zu dünnen Strängen formen und diese miteinander verdrehen und dann zu einem Ring formen.

Den Traubensirup mit dem restlichen Wasser verquirlen. Die Teigringe in die Sirup-Wasser-Mischung tauchen, wenden und erneut hineintauchen, dann im Sesam wälzen. Wenn die Teiglinge komplett mit Sesam umhüllt sind, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, dabei auf etwas Abstand achten. Für die Menge werden 2 Bleche benötigt.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.



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Dienstag, 8. Januar 2019

Süße türkische Aufstriche


Schon in unseren Urlauben konnte ich den ein oder anderen der süßen Aufstriche probieren. Aber auch hier bekomme ich immer mal wieder die ein oder andere süße türkische Leckerei. Eine meiner Kolleginnen bereitet gerne mal solche Aufstriche zu und bei unserem freitäglichem Frühstück können wir die dann probieren. Auch diese beiden Marmeladen hat sie zubereitet und mir für mein türkisches Frühstück zur Verfügung gestellt. 

Türkisches Aprikosenkonfitüre

Zutaten:
1 kg Zuckeraprikosen
1 kg Zucker
2 Teelöffel Zitronensäure

Zubereitung:
Die Aprikosen waschen, halbieren und die Steine entfernen. Die Früchte mit dem Zucker in einen Topf einschichten und über Nacht Saft ziehen lassen. Alles unter Rühren aufkochen und einige Minuten köcheln lassen. Den entstandenen Schaum dabei entfernen. Die Zitronensäure zugeben und gut verrühren, weitere Minuten köcheln lassen. Eine Gelierprobe machen, wenn die Aprikosen noch nicht geliert sind, weiter köcheln lassen. Die Konfitüre in Gläser füllen und den Twistoff-Deckel aufschrauben. Das Glas für 5 Minuten auf den Deckel stellen und dann herum drehen.

Granatapfel-Rosen-Gelee

Zutaten:
4 Granatäpfel
500 g Gelierzucker für Gelee
4 Esslöffel Rosenwasser
Orangensaft zum Auffüllen

Zubereitung:
Die Granatäpfel halbieren und mit Hilfe einer Zitruspresse den Saft auspressen, dann durch ein feines Sieb gießen, um alle Rückstände zu entfernen. Den Saft abmessen und soviel Orangensaft zufügen, bis 450 ml Flüssigkeit erreicht sind. Den Gelierzucker unterrühren und alles unter Rühren zum Kochen bringen. Je nach Packungsangabe köcheln lassen, dann das Rosenwasser zugeben und kurz aufkochen lassen. Das Gelee in Gläser füllen und den Twistoff-Deckel aufschrauben. Das Glas für 5 Minuten auf den Deckel stellen und dann herum drehen.

Tahin-Pekmez (Sesam-Traubensirup-Aufstrich)

Zutaten:
100 g Trauben-Sirup (Pekmez)
200 g Tahin (Sesampaste)

Zubereitung:
Die Sesampaste vor dem dem Öffnen gut durchschütteln, nach dem Öffnen gut durchrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Dann den Traubensirup unterrühren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 7. Januar 2019

Frühstück auf Türkisch


Seit Jahren fahre ich ja regelmäßig in den Urlaub in die Türkei und habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Besonders das landestypische Essen finde ich immer sehr lecker. Das fängt schon immer mit dem Frühstück an. Gerade wenn wir im Urlaub ein Hotel mit Halbpension gebucht hatten, war das Frühstück immer eine sehr wichtige Mahlzeit.

Ich hatte mich dieses Jahr vor unserem jährlichen Türkeiurlaub mit meinen beiden Freundinnen zum Frühstück getroffen, um alles wichtige zu besprechen. Ich hatte mich dann für das große anatolische Frühstück entschieden. Das war schon wirklich lecker. Mein Mitesser hatte sich das dann mal für zu hause gewünscht und dem Wunsch bin ich nachgekommen.

Als erstes habe ich mich ein bisschen kundig gemacht. Wie mir schon in den meisten Hotels in der Türkei aufgefallen war, fängt das Frühstück schon recht gesund an. Reichlich frisches Gemüse wie Tomaten, Gurke, Paprika, Blattsalate und Kräuter sind unabdingbar. Auch Oliven in verschiedenen Versionen gehören zum typischen Frühstück. Fürs große Familienfrühstück am Wochenende kommen verschiedene Käsesorten wie Schafskäse sowie verschiedene Wurstsorten wie zum Beispiel Sucuk (kleine aromatische Rindswürstchen) oder andere Rinds- und Geflügelwurstsorten.


Ein wichtiger Frühstücksbestandteil sind die verschiedenen süßen Aufstriche, die es je nach Gegend gibt. Dazu gehören neben Honig, verschiedene Marmeladen, Gelees auch Tahin-Pekmez ein sehr gehaltvoller Brotaufstrich aus Sesampaste und Traubensirup.

Natürlich gibt es auch verschiedene pikante Aufstriche und Dipps. Diese sind fast immer aus verschiedenen gerösteten und dann zerkleinerten Gemüsesorten wie Auberginen, Paprika, Kichererbsen und ähnlichem, so wie zum Beispiel Hummus oder Baba Ganoush

Erstaunt war ich, dass es gerade beim Frühstücksgebäck eine Vielzahl von verschiedenen Sorten gibt. Es heißt ja immer, wir Deutschen sind Weltmeister bei der Anzahl von Brotsorten aber da sind auch die Türken nicht schlecht. Verschiedene Sorten Fladenbrot, Simit (Sesamkringel), Açma (türkische Bagel) und auch süße Hefeteilchen gehören zum vollständigem Frühstück.

Auch verschiedene Blätterteigtaschen und -röllchen, wie zum Beispiel Sigara Börek werden mit den unterschiedlichsten Füllungen gerne gegessen.

Verschiedene Eierspeisen wie Eiersalat mit vielen Kräutern, Oliven und Gemüse, Spiegeleier mit Sucuk oder auch das bekannte Menemen. Das ist leckeres Rührei mit Tomaten und Spitzpaprika.

Unverzichtbar ist natürlich auch der aromatische Çay (schwarze Tee), der in der Türkei zu jeder Tageszeit getrunken wird. Üblich ist dabei die Verwendung eines çaydanlık (Samowar). Üblicherweise wird der Tee gesüßt getrunken und wenn man mag, gibt man noch etwas Zitrone und/oder Minze in den Tee.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr