Montag, 31. August 2015

Waldbeerentraum an French Toasttalern


Gestern habe ich es endlich geschafft, ein leckeres Eis für den Blogevent von Simone zu kreieren. Zum Glück habe ich alle meine Lieblingsbeeren am Samstag bekommen bzw. die Walderdbeeren und Heidelbeeren selbst gesammelt. Da hat das Eis gleich viel besser geschmeckt, denn die Beeren waren wirklich sehr aromatisch. Damit das Eis für meine Mitesser ausreicht, habe ich gleich eine größere Menge zubereitet.

Zutaten:
100 g Heidelbeeren
100 g Himbeeren
100 g Waldheidelbeeren
100 g Brombeeren
200 ml Sahne
200 g Mascarpone
4 Esslöffel Rohrzucker
1 Vanilleschote
2 Eier
3 Scheiben Weißbrot
50 ml Milch
etwas Butter
Zimt-Zucker

Zubereitung:
Die Früchte mit dem Zucker und einem Ei fein pürieren. Danach die Fruchtmasse durch ein Sieb streichen. Das Mark der Vanielleschote auskratzen und zu den Beeren geben. Dann die Mascarpone unterrühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eismasse heben. Alles in eine Eismaschine (bei mir waren es zwei Füllungen) füllen und für 50 Minuten gefrieren lassen.

Ohne Eismaschine die Eismasse in ein flachen Behälter füllen und in die Tiefkühlung stellen. Alle halbe Stunde mit einer Gabel umrühren, nach 2 Stunden müsste das Eis die richtige Konsistenz erreicht haben.

Während das Eis fest wird, die French Toasttaler bereiten. Dafür aus dem Weißbrot 12 Taler ausstechen. Dann das zweite Ei mit der Milch verquirlen und die Weißbrottaler darin einweichen. Das Brot in der Butter von beiden Seiten goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen und mit Zimtzucker bestreuen.

Alles zusammen anrichten und eventuell mit ein paar Beeren und etwas Zitronenmelisse garnieren.

Übrigens mindert es die Zubereitungszeit, wenn alle Zutaten gut gekühlt sind. Dann kann man die Zeit in der Eismaschine um ca. 10-15 Minuten reduzieren.


Eiszeit - Das Eisevent vom 1.8. bis 31.8.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 30. August 2015

Heidelbeerkuchen mit Pudding und Streuseln


Den Kuchen gab es bei uns letztes Wochenende und eigentlich hatten sich Gäste angemeldet, die dann kurz vorher abgesagt hatten. Damit nichts verkommt, habe ich dann den Kuchen montags mit auf Arbeit genommen. Da war schnell alles aufgefuttert.

Zutaten:
500 g + 200 g Mehl
250 ml + 1 l Milch
1 Stück Hefe
100 g + 100 g + 4 Esslöffel Zucker
2 Päckchen Vanillepudding
1 Ei
1 Prise Salz
60 g + 100 g Butter
1 kg Heidelbeeren

Zubereitung:
Zuerst ein Hefestück bereiten. Dafür die Hefe mit 1 Teelöffel Zucker solange rühren bis sie sich verflüssigt hat. Jetzt die lauwarme Milch dazugießen und mit 100g Mehl verrühren und für 30 Minuten gehen lassen.

400 g Mehl mit der verflüssigten Butter (60 g), 100 g Zucker, dem Salz und dem Ei verkneten, dann das Hefestück dazugeben und alles nochmals gründlich durchkneten und erneut 45 Minuten gehen lassen.

Die Heidelbeeren im Sieb abspülen und gründlich abtropfen lassen. Von der restlichen Milch 4 Esslöffel abnehmen, den Rest zum Kochen bringen. Das Puddingpulver mit den 4 Esslöffeln Zucker vermischen und mit der abgenommenen Milch verquirlen. Diese Mischung in die kochende Milch gießen, unter Rühren aufkochen und mit etwas Zucker bestreut erkalten lassen.

Jetzt den Hefeteig ausrollen, den Pudding darauf verteilen und gleichmäßig mit den Heidelbeeren belegen. Die restlichen Zutaten zu Streusel verkneten und über dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. 



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 29. August 2015

Steak sous vide mit Fladenbrot


Meine Prep & Cook ist nach wie vor noch gut im Einsatz und nachdem ich einmal damit Steaks sous vide gegart habe, bin ich auf den Geschmack gekommen. Da ich aber nach wie vor kein Vakuumiergerät habe, lasse ich mir meine Steaks gleich beim Fleischer vakuumieren. Die Variante mit zwei Zipp-Beuteln ist zwar eine Möglichkeit aber eben nur eine Notlösung.

Zutaten:
1/2 Würfel Hefe
150 ml Wasser
250 g Weizenmehl Typ 550
1/2 Teelöffel Rohrohrzucker
2 Teelöffel gemischte getrocknete Kräuter
2 Steaks (ich hatte jeweils 200g)
Mehl
Wasser
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Knet- und Mahlmesser in den Behälter setzen. Wasser, Hefe und Rohrzucker zwei Minuten bei 30°C auf Stufe zwei verrühren. Das Mehl mit den Kräutern, einen Teelöffel Salz und zwei Esslöffel Olivenöl dazu geben und das Teigprogramm P2 starten.

Den Teig viertel und jeweils ca. 1 cm dicke Fladen formen. Mit etwas Olivenöl bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und in den auf 225°C vorgeheizten Backofen schieben. Eine Tasse Wasser in den Backofen gießen und die Teigfladen ca. 15 Minuten backen.

Jetzt den Rühraufsatz in die Prep & Cook einsetzen. Das Fleisch in den Behälter geben und dann Wasser bis zur Maximalmarkierung einfüllen. Das Fleisch bei 55°C auf Stufe 1 für 60 Minuten garen.

Die Steaks aus der Folie nehmen und trocken tupfen. In einer heißen Pfanne mit etwas Fett von beiden Seiten scharf anbraten und anschließend mit Pfeffer und Salz würzen. Kurz ruhen lassen, dann mit dem Brot und eventuell einem Sour-Creme-Dip servieren.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 28. August 2015

Marinierter Schweinebauch mit Pak choi


Mein Pak choi auf dem Balkon war kurz davor zu blühen und da habe ich ihn doch lieber geerntet. Nur Gemüse wollte ich auch nicht essen und marinierten Schweinebauch gab es bei uns schon lange nicht mehr. Ab und zu kann man aber auch Schweinebauch genießen.

Zutaten:
8 Scheiben Schweinebauch
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
3 Esslöffel Sake
3 Esslöffel Mirin
100 ml + 2 Esslöffel Sojasoße
1 Esslöffel Sesamöl
1 Esslöffel Reisessig
2 Teelöffel Rohrzucker
4-5 Pak choi
1 Teelöffel Ousternsoße
Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Ingwer schälen und fein reiben. Den Knoblauch ebenfalls schälen und sehr fein würfeln. Mit Sake, Mirin, 100 ml Sojasoße, Sesamöl, Essig, Rohrzucker und etwas Pfeffer vermischen und aufkochen. Den Schweinebauch in einen Tiefkühlbeutel legen und die erkaltete Marinade dazu geben. Alles für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Die Schweinbauchscheiben aus der Marinade nehmen und von beiden Seiten kräftig anbraten. Kurz vor Ende der Bratenzeit noch etwas Marinade auf beide Seiten geben.

Den Pak choi waschen, abtropfen lassen. Von allen Seiten anbraten und dann mit der restlichen Sojasoße und der Oustersoße sowie etwas Pfeffer würzen.

Alles mit etwas gedämpften Reis servieren.




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Donnerstag, 27. August 2015

Bento Nr. 432 Spargel-Nudel-Salat


Für dieses Bento habe ich mal wieder meine Tielfkühltruhe etwas erleichtert. Den Spargel hatte ich mir eingefroren, denn ich bin ja kein Freund vom Lebensmittel wegschmeißen und der war übrig. Außerdem suche ich derzeit immer eine Möglichkeit meinen Kräuterdschungel sinnvoll einzusetzen.

Für den Salat hatte ich Spinatnudeln aldente gekocht. Diese, der gekochte Spargel und einige klein geschnittenen getrockneten Tomaten habe ich mit einer Senf-Honig-Vinaigrette vermischt und dann in die Box gefüllt. Darüber habe ich Petersilie, Shiso und etwas Mitsuba gestreut.

Als Beilage gab es ein paar Wachteleier, Heidelbeeren, Himbeeren, eine Tomate und zwei Schokistückchen.

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Mittwoch, 26. August 2015

Johannisbeer-Aufstrich selbstgemacht


Da es gerade Beeren satt gibt, fülle ich gerade meinen Wintervorrat auf. So eine lecker selbst gemachte Marmelade zum Frühstück ist immer genau das Richtige. Ich liebe den Geschmack von schwarzen Johannisbeeren mit einem leichten Hauch Zimt. Meine Oma hat aus Johannisbeeren immer Gelee zubereitet und da war auch immer eine Prise Zimt mit drin. Gelee ist nicht so meins, das glibbert immer so vom Brötchen aber man kann ja auch einen Aufstrich aus den Johannisbeeren machen. Zur Zubereitung habe ich wieder meine Prep&Cook verwendet aber da sich die Handhabung von den anderen Rezepten nicht unterscheidet, gibt es heute das normale Rezept für alle, die nicht so ein Maschinchen haben.

Zutaten:
550 g schwarze Johannisbeeren
250 g Gelierzucker 2:1
etwas Zimt

Zubereitung:
Die Beeren von den Stielen zupfen (ich nehme dafür immer eine Gabel) und waschen, dann gründlich abtropfen lassen. Die Beeren grob zerdrücken und mit dem Zucker vermischen und ca. eine halbe Stunde Saft ziehen lassen. Dann Zimt nach Geschmack zugeben und das Ganze zum Kochen bringen und pürieren. Die Fruchtmischung durch ein Sieb streichen, dann erneut aufkochen und heiß in sterilisierte Gläser füllen. Die Gläser jeweils mit einem Twistoff-Deckel verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann herum drehen. 
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Dienstag, 25. August 2015

Bento Nr. 431 Spargelwaffeln


Natürlich hatten wir mehr Waffeln, als wir aufessen konnten. Was ist da einfacher als die Reste im Bento zu verarbeiten. Klar haben die Waffeln kalt nicht ganz so gut geschmeckt wie frisch gebacken aber durch den Spargel hatten die Waffeln noch Biss.

Zwischen die einzelnen Waffelherzen hatte ich für die Optik einige Rucola-Blätter gelegt. Das kleine Radieschen musste als Deko ausreichen.

Zu den Waffeln gab es dann noch einen schnellen Gurkensalat.

Natürlich hatte ich auch einen Dip dabei. Der Kräuterquark war auch ein Rest des vorherigen Essens. Weil der Quark so langweilig aussah, habe ich noch ein paar Radieschenscheiben dekorativ angeordnet.


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Montag, 24. August 2015

Leckere Spargelwaffeln


Dieses leckere Rezept stammt noch aus der Zeit der Spargelsaison aber man kann es durchaus auch mit tief gefrorenem Spargel zubereiten. Das schmälert den Geschmack in keiner Weise.

Passend zu den wirklich sehr schmackhaften Waffeln gab es bei mir einen selbst gemachten Kräuterquark. Dafür habe ich einfach eine Handvoll Kräuter vom Balkon verarbeitet. Es ist schon praktisch, wenn man sein Kräuterbeet direkt vor der Tür hat.

Zutaten:
300 g grüner Spargel
100 g gekochter Schinken
Schnittlauch
4 Eier
100 g weiche Butter
1/8 l Milch
1Teelöffel Backpulver
200 g Mehl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen.

Den Spargel gründlich waschen, dann die Enden entfernen und gegebenenfalls etwas nachschälen. Mit einen Sparschäler den Spargel in dünne Streifen schneiden. Den Schinken würfeln und den Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Das Eigelb mit der Butter schaumig rühren und die Milch nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver über die Ei-Butter-Mischung sieben und verrühren. Dann das Eiweiß vorsichtig unterheben. Zum Schluss Spargel, Schinken und Schnittlauch unterheben. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig im gut vorgeheizten Waffeleisen ausbacken und auf einem Gitter auskühlen lassen. Dazu schmeckt ein Kräuter-Quark-Dip und ein knackiger Salat.




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Sonntag, 23. August 2015

Heidelbeer-Clafoutis


Sicherlich habt ihr schon gemerkt, dass es bei mir gerade öfters Heidelbeeren gibt. Da gerade Saison ist, nutze ich die natürlich rege. An Rezepten habe ich bisher keinen Mangel gehabt. In letzter Zeit habe ich immer Waldheidelbeeren verwendet, da bekommt man immer so ein schönes lila Schnütchen ;)

Schon seit einiger Zeit habe ich vor einen Clafoutis zu backen aber mir hatten bisher die Kuchenesser gefehlt. Eigentlich wird dieses Mittelding zwischen Auflauf und Kuchen mit Kirschen zubereitet aber auch Beeren-Clafoutis schmeckt lecken. Im übrigen kann man auch kleine Förmchen verwenden und den Clafoutis als Dessert servieren.

Eigentlich wollte ich ja noch ein Anschnittsfoto machen aber nach dem Kaffee war der Kuchen einfach alle.

Zutaten:
450 g Heidelbeeren
1 Esslöffel Vanillezucker
5 Eier
150 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
80 g Zucker
1 Prise Salz
250 ml Milch
Puderzucker

Zubereitung:
Zuerst die Heidelbeeren verlesen, unter fließenden Wasser abspülen, abtropfen lassen und dem Vanillezucker vermischen. Die Heidelbeeren in einer gefettete Auflaufform verteilen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Mehl, Backpulver und Zucker vermischen. Milch und Eigelbe verquirlen und schluckweise unter die Mehlmischung rühren. Dann das Eiweiß unterheben.

Den Teig über die Heidelbeeren gießen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (keine Umluft) ca. 30 Minuten backen. Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Samstag, 22. August 2015

Melonen-Minz-Limonade


Ok die letzten paar Tage waren eher kühl aber ich bin mir sicher ein paar warme Tage, an denen man diese leckere Limonade probieren kann, kommen noch. Da immer nur Wasser trinken zwar gesund aber auch ein bisschen langweilig ist, probiere ich gerne Neues aus. Verschiedene Eisteerezepte habe ich hier ja schon veröffentlicht aber dieses Mal sollte es eine Limonade sein.

Da ich in Getränken nicht so viel Kohlensäure mag, hatte ich nur medium Mineralwasser. Wer es richtig sprudelig mag, muss spritzigeres Mineralwasser verwenden.

Zutaten:
3 Limetten
3-4 Esslöffel Zucker
100 ml Wasser
1 Stück Wassermelone (ca. 500g ohne Schale und Kerne)
3-4 Zweige Minze
500 ml Mineralwasser

Zubereitung:
Die Schale der Limette mit einem Sparschäler abschälen. Den Zucker mit den 100 ml Wasser verrühren und langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Schale dazu geben und aufkochen, dann abkühlen lassen. Wenn alles abgekühlt ist, durch ein Sieb gießen.

Die Limetten auspressen. Den Saft mit Melone und Minze fein pürieren. Den Zuckersirup und das Mineralwasser aufgießen und gut gekühlt genießen.

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Freitag, 21. August 2015

Bento Nr. 430 Schinkensandwich


Heute gibt es wieder ein recht schnelles Bento. Von unserem letzten Burgeressen hatte ich noch ein Burgerbrötchen eingefroren und das hatte ich jetzt schnell aufgetaut. Mit Frischkäse bestrichen und mit Salatblättern, Gurkenscheiben und Schinken belegt und schon hatte ich ein leckeres Sandwich fertig.

Dazu hatte ich einige halbierte Tomaten, Kirschen, Heidelbeeren und eine halbe Aprikose eingepackt.


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Donnerstag, 20. August 2015

Bento Nr. 429 Hackfleisch mit Teriyakimarinade


Es kommt immer schon mal vor, dass in meinem Kühlschrank gähnende Leere herrscht. Dann wird es schwierig etwas für das nächste Bento zu finden aber zum Glück habe ich immer eine kleine Reserve in der Kühltruhe. Ein Beispiel dafür ist dieses Bento. Ich war nach der Arbeit noch unterwegs und als ich dann endlich zu hause war, musste ich in meiner Küche feststellen, viel ist nicht mehr da. Fürs Einkaufen war es zu spät, also war Kreativität gefragt.

Für diese Schale hatte ich etwas Reis gedämpft, da sich so kleine Menge schlecht zubereiten lassen, habe ich gleich etwas mehr gemacht und daraus dann am nächsten Abend Onigirazu zubereitet. Das Hackfleisch hatte ich zum Glück noch eingefroren. Also schnell aufgetaut und mit etwas gehacktem Knoblauch krümelig angebraten. Dann hatte ich das Fleisch mit Teriyakisoße, Sake, Mirin, Pfeffer und einer Prise Zucker gewürzt. Die zwei Salatblättchen hatte ich vom Balkon.

Für die zweite Schale hatte ich ein paar Balkontomaten zu Salat verarbeitet. Meine letzten Erdbeeren und Radieschen mit eingepackt und ein Stück Zitronenkuchen aus der Tiefkühltruhe gerettet. Die zwei Schokistücke waren auch die letzten in ihrer Tüte. Na ja zum Glück muss man nur wieder einkaufen gehen ;)


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Mittwoch, 19. August 2015

Bento Nr. 428 Hühnchenpraline auf Couscous


Das Restebento, dass ich euch heute zeige ist schon ein paar Tage her aber es war einfach zu lecker, um es zu vergessen. Zurecht gemacht war das Bento extrem schnell, denn ich musste einfach nur die Reste von meinem Menü einpacken. Da ich auch mit der Deko recht sparsam war, obwohl ich zwei Basilikumspitzen eigentlich nicht als Deko bezeichnen sollte, habe ich mehr Zeit gebraucht, die Behältnisse aus dem Schrank zu holen als das Bento zu packen. Die Grundlage war dieses Mal ein Couscous-Salat.

Für die Hühnchenpraline hatte ich Hühnerinnenfilets mit Tomaten in Schinkenspeck eingepackt und mit Ziegenkäse überbacken.

In einem der Muffinförmchen hatte ich etwas Spargel-Radieschen-Salat gefüllt. Dafür hatte ich gekochten Spargel mit einer leichten Senf- Vinaigrette vermischt und mit Radieschenwürfel und Kresse bestreut.

Im zweiten Muffinförmchen hatte ich einen Salat aus Möhren, Rettich und Kaiserschote gefüllt. Die Kaiserschoten hatte ich blanchiert und das andere Gemüse roh verarbeitet. Mariniert habe ich das Ganze mit einem Zitronen-Honig-Dressing.


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Dienstag, 18. August 2015

Bento Nr. 427 Brot-Bento


Zum Dienstag ein Brot-Bento - mittlerweile brauche ich das ja eigentlich nicht mehr. Aber dieses leckere Frühstücksbento hatte ich ja auch nicht an einem Dienstag mitgenommen. Ich hatte Kürbiskernbrot mit Kochschinken belegt. Dazu hatte ich einige Wachteleier, Tomaten, Physalis und zwei Aprikosen eingepackt. Als Deko gab es ein paar Brunnenkresseblätter und meinen kleinen Hummelspießchen.




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Montag, 17. August 2015

Bento Nr. 426 Geflügel-Käse-Wraps


Bei den Temperaturen, die gerade herrschen, habe ich nicht wirklich Lust mich abends nach der Arbeit lange ich die Küche zu stellen und da sind Wraps eine schöne Alternative für ein leichtes Abendessen. Sie sind schnell gerollt und mit einem frischen Salat ergeben sie eine ausgewogene Mahlzeit.

Hier hatte ich einfach einen Wrap mehr gerollt und dann in passende Röllchen geschnitten. Meine Wraps hatte ich mit hauchdünn geschnittener Hühnerbrust, Käse, Salatblättern und dünnen Tomatenscheiben belegt.

Passend zu den Röllchen habe ich Tomaten, Radieschen und einige Trockenfrüchte.





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Sonntag, 16. August 2015

Wildkräutersmoothie mit Walderdbeeren


Neulich hatte ich eine Mail im Postfach mit dem reiserischen Betreff "Hole dir 10.000 Menschen auf deinen Blog". Eigentlich wollte ich sie sofort löschen, denn es klang nach Spam und da mache ich immer kurzen Prozess. Allerdings hörte sich der Absender nicht danach an. Nachdem Öffnen entdeckte ich eine Einladung zur Green Smoothie Revolution 2015 von Roman und da ich mir gerne ab und zu einen bereite, nehme ich natürlich daran teil.

Für grüne Smoothies verwende ich gerne Giersch, der wächst bei mir gleich hinter dem Haus. Viele denken, dass ist nur Unkraut aber Giersch gilt als wertvollstes Wildkraut für die basische Ernährung. Er wirkt harnsäurelösend, entwässernd und entzündungshemmend, deshalb wurde er früher als Heilmittel bei akuten Gichtanfällen verwendet. Allerdings hat er einen recht herben Geschmack, wer das nicht so mag, kann auch die Hälfte durch Feldsalat ersetzen, der ist nicht so geschmacksintensiv.

Leider ist die Farbe durch die Erdbeeren nicht so extrem grün geworden, dafür war es aber auch echt lecker. Die Früchte hatte ich im Übrigen geschält bzw. geputzt gewogen, normalerweise mache ich das sonst immer frei denkste. Wer keine Tonkabohne hat, kann auch einfach etwas Vanillemark nehmen.

Zutaten für 4 Gläser:
1 Handvoll Giersch (50g)
1/2 Handvoll gemischte Kräuter (ich hatte 5 Brennesselspitzen, einige Stängel Vogelmiere und 5 Blätter Löwenzahn) (30 g)
1/2 Handvoll Blätter von Walderdbeeren (30g)
1 Handvoll Walderdbeeren (80g)
1 Banane (ca. 100g)
1 kleine Birne (ca. 100g)
2 kleine Klaräpfel (ca. 140g)
1 Mandarine (ca. 50g)
400 ml kaltes Wasser
etwas geriebene Tonkabohne


Zubereitung:
Die Blätter gründlich waschen, vor allem wenn man sie selber im Wald gepflückt hat. Die Banane und die Mandarine schälen und grob zerkleinern. Das Kerngehäuse der Birne entfernen und auch diese grob würfeln. Alle Zutaten im Mixer gründlich zerkleinern. Etwas Eis peppt alles noch etwas aus.



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Samstag, 15. August 2015

Schnelle Heidelbeer-Blätterteig-Teilchen


Manchmal muss es schnell gehen, denn es gibt gelegentlich Besucher, denen es recht spät einfällt, sich anzukündigen. Sonntags sind dazu noch die Möglichkeiten, schnell etwas einzukaufen, beschränkt. Na ja Tankstelle ging ja immer aber da sträubt sich bei mir so einiges.

Nachdem sich letzten Sonntag lieber Besuch sehr kurzfristig angemeldet hatte, musste ich mal wieder improvisieren. Nach einem Blick in meine Vorräte ist diese kleine Leckerei entstanden.

Zutaten:
1 Packung frischer Blätterteig
200 g Heidelbeeren
1/2 Vanilleschote 
1 Esslöffel Zucker
1 Eigelb
250 ml Milch + 1 Esslöffel
1 Packung backfeste Puddingcreme
Puderzucker

Zubereitung:
Die Heidelbeeren verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und zusammen mit dem Zucker zu den Heidelbeeren geben und vermischen. Das Eigelb mit dem Esslöffel Milch verquirlen.

Den Blätterteig ausrollen und in 12 gleichmäßige Quadrate schneiden. Dann diese mit dem verquirlten Ei-Milch-Gemisch bestreichen und die Ecken der Quadrate in die Mitte falten (so wie hier).

Die Puddingcreme mit der Milch nach Packungsangabe zubereiten (meine mussten einfach nur eine Minute miteinander verrührt werden). Jeweils einen Esslöffel Creme auf jedes Blätterteigstück geben und dann die Heidelbeeren obenauf verteilen.

Die Blätterteigteilchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 15-18 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben.



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Freitag, 14. August 2015

Sommer-Borschtsch - noch eine leckere Rote-Beete-Suppe


Zur Zeit mag ich Kaltes besonders gerne. Bei der Wärme sollte es auch so leicht wie möglich sein. Letztens hatte ich ja schon eine leckere kalte Rote Beete Suppe und weil die uns so gut geschmeckt hat, hatte ich mir auf dem Markt wieder frische Rote Beete bei meiner Kräutertante gekauft.

Übrigens für alle, die Rote Beete nicht mögen, weil sie so erdig schmeckt, habe ich einen Tipp. Wenn man die Rote Beete vor dem Kochen sehr gründlich wäscht, dann großzügig schält (vor allem auch den Blattansatz) und dann nochmals gründlich wäscht, fehlt dieser erdig, modrige Geschmack, den auch ich nicht mag.

Zutaten:
5 Knollen Rote Beete
5-6 mittelgroße Kartoffeln
5-6 Trockenpflaumen
1 schlanke Gurke
3-4 Esslöffel Essig
3 Frühlingszwiebeln
1 Bund Petersilie
4 hartgekochte Eier 
4 Löffel saure Sahne
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Rote Beete gründlich waschen, dann schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Einen Liter Wasser zum Kochen bringen, dann die Rote Beete mit dem Essig und etwas Salz dazu geben. Alles auf kleiner Flamme 20 Minuten köcheln lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls würfeln. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und das Grüne beiseite stellen. Die Trockenpflaumen fein würfeln.

Kartoffeln, das Weiße der Frühlingszwiebeln und die Pflaumen zur Roten Beete geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich ist, alles noch einmal abschmecken und die Suppe erkalten lassen. Die Suppe für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren die Petersilie fein hacken. Die Gurke ebenfalls waschen, längst viertel, die Kerne entfernen und dann würfeln Die Suppe auf Teller verteilen, mit den Gurkenwürfeln, Petersilie und dem Grün der Frühlingszwiebeln bestreuen. Auf jeden Teller ein halbiertes Ei legen und mit einem Löffel saurer Sahne dekorieren.



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Donnerstag, 13. August 2015

Bento Nr. 425 Pulled Chicken Wraps


Mit diesem Wrap habe ich auch die letzten Reste von unserem Pulled Chicken verarbeitet. Gegessen habe ich das Bento bereits am Montag, dafür habe ich dann wieder alle Reste aus meinem Kühlschrank verarbeitet.

Den Wrap, den ich am Abend vorher gerettet hatte, verpackte ich mit etwas Butterbrotpapier. Dazu hatte ich noch etwas Kraut- und Tomatensalat und einige Gurkenscheiben. Meine Bentotomate war diesmal gelb und stammte von meinem Balkon.

Da ich soviel nicht mehr da hatte, kam in die zweite Schale etwas Joghurt mit ein paar Pekannüssen und Erdbeeren.


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Mittwoch, 12. August 2015

Pulled Chicken Wraps - Zerrupftes fein gerollt


Natürlich haben wir das pulled Chicken vom Wochenende nicht auf einmal aufgefuttert aber zweimal das gleiche Essen ist auch nicht so toll, deshalb gab es den Rest als Wraps. Da kam dann auch noch etwas Grünzeugs dazu und schon waren leckere Röllchen fertig. Gerade als schnelles und leichtes Abendessen finde ich Wraps eh immer sehr spannend.

Die Variante mit dem pulled Chicken hatte den Vorteil, dass ich nicht wirklich in der Küche stehen musste, denn wir haben nur Reste verwertet. Aber auch wenn ich das Hühnchen frisch zubereitet hätte, wäre es auch relativ stressfrei von statten gegangen, denn dass Hühnchen gart ja eigentlich von alleine. Einen Wrap konnte ich übrigens für das Bento am nächsten Tag retten.

Im Kochtopf findet derzeit eine Event unter dem Motto "Wraps, Crêpes & Co" statt. Jahnke von Jahnkes Soulfood veranstaltet dieses Mal den Event. 

Zutaten:
8 Wraps
einige Salatblätter
2 Tomaten
etwas Krautsalat
Pulled Chicken
Barbecue Soße

Zubereitung:
Die Wraps kurz erhitzen, dann auf jeden einige Salatblätter legen, darauf etwas Krautsalat, einige Tomatenscheiben, das pulled Chicken und obenauf etwas Barbecue Soße geben. Dann die Enden einschlagen und aufrollen. Beide Enden mit etwas Butterbrotpapier umwickeln und die Wraps schräg durchschneiden.


Blog-Event CXI – Wraps, Crêpes & Co. (Einsendeschluss 15. August 2015)
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Dienstag, 11. August 2015

Pulled Chicken - die schnelle Alternative


Zerrupftes Fleisch gab es bei uns schon öfters. Da muss man aber immer etwas Zeit mitbringen. Für alle, die ihr Essen schon etwas schneller haben wollen, ist pulled Chicken eine gelungene und auch schnellere Variante. Eigentlich ist dies ein Gericht, das man auf dem Grill zubereiten sollte aber leider habe ich nicht den richtigen Grill, um dieses Gericht darin zu zubereiten. Deshalb blieb nur die Variante Backofen übrig. Durch die rauchige Note, die meine Barbecuesoße hatte, hatte das Hühnchen trotzdem einen sehr angenehmen Geschmack.

Genau wie beim pulled Pork und pulled Beef gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Hühnchen zu genießen. Ein leckerer Krautsalat passt da genauso gut wie die passenden Burgerbrötchen. Aber auch als Sandwich oder mit Rosmarinkartöffelchen kann man dieses Fleischgericht genießen. Da es mir zum Burgerbrötchen backen zu warm war, gab es das pulled Chicken im Sonntagsbrötchen. Lecker wars.

Zutaten
1 Teelöffel Meersalz
1 Messerspitze edelsüßen Paprika
1 Teelöffel Rohrzucker
1 Teelöffelspitze Senfkörner
5-6 Pfefferkörner
1/2 Teelöffel Zwiebelpulver
1 Messerspitze Knoblauchpulver
1 Messerspitze Chilipulver
1 Messerspitze Ingwerpulver
2 Hühnerbrustfilets
5-6 Esslöffel Barbecuesoße
100 ml Bier
1 Zwiebel

Zubereitung
Senfkörner und Pfefferkörner mit dem Meersalz in einem Mörser zerkleinern. Die restlichen Gewürze dazu geben und alles gründlich miteinander vermischen. Die Hühnerbrustfilets mit etwas Barbecuesoße  bestreichen und dann in der Gewürzmischung (Rub) wälzen. Dann alles mit Frischhaltefolie abdecken und für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden und in einem Bräter verteilen. Die Hühnerbrustfilets darauf legen und das Bier angießen. Dann zugedeckt ca. 2-3 Stunden bei 100°C garen, bis eine Kerntemperatur von 75°C erreicht ist. Das Hühnchen aus der Soße nehmen und zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen, danach mit zwei Gabeln zerreißen.

Während das Hühnchen ruht, die restliche Barbecuesoße in den Fond geben und alles zu einer sämigen Soße reduzieren lassen. Die Soße mit dem Hühchenfleisch vermischen und eventuell mit Pfeffer und Salz noch etwas abschmecken.



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Montag, 10. August 2015

Synchron gebackene Sonntagsbrötchen


Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen veranstalten zum 5. Mal ein Synchronbacken und da ich gerade Zeit habe und frische Sonntagsbrötchen bei mir immer gehen, habe ich einfach mitgemacht. Allerdings habe ich nur das halbe Rezept gebacken, denn 18 Brötchen wären für uns doch etwas viel und meine Gefriertruhe ist gerade recht voll. Das Rezept stammt von Stefanie und ist wirklich echt lecker.

Etwas eher als Zorra und Sandra habe ich die Milk roux (Kochstück) gegen 9 Uhr angesetzt und den Teig hatte ich gegen 16 Uhr fertig. Gebacken habe ich dann gegen Neun, so gabs genau zum Frühstück warme Brötchen. Für die Teigbereitung habe ich mal wieder meine Prep & Cook verwendet und das hat sich sehr einfach gestaltet.

Der Teig war vor dem Gehen sehr schön elastisch, allerdings nach dem Gehen war er sehr weich und ich musste noch etwas Mehl unterarbeiten. Auch beim Formen der Brötchen musste ich meine Hände gut bemehlen. Woran das gelegen hat, weiß ich nicht aber es könnte durchaus sein, das meine Waage für das Abwiegen der Hefe nicht fein genug war.

Zutaten für etwa 18 Brötchen:
200 g Milch
1030 g Mehl Type 550 + etwas zum Kneten
500 g Wasser
30 g Zucker
1 g Hefe
20 g Salz
90 g weiche Butter

Zubereitung:
Den Misch- und Rühraufsatz in den Behälter setzen und für das Kochstück (Milk roux) 30 g Mehl mit 150 g Milch klümpchenfrei auf Stufe 6 eine Minute verrühren und dann ebenfalls auf Stufe 5 drei Minuten bei 65°C erhitzen. Den Misch- und Rühraufsatz entfernen und das Kochstück mit Frischhaltefolie abdecken, dann den Deckel wieder aufsetzen. Das Ganze auf Zimmertemperatur abkühlen und ca. 7 Stunden ruhen lassen.

Das Knet- und Mahlmesser einsetzen und die restlichen Zutaten zum Kochstück in die Küchenmaschine geben. 5 Minuten auf Stufe 3 verkneten, dann weitere 10 Minuten bei Stufe 7 kneten lassen. Den Teig in eine Schüssel umfüllen und zugedeckt über Nacht (ca. 16 Stunden) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Dann den Teig in 18 Stücke (ca. 80 g) teilen. Daraus ovale Brötchen formen. Diese zugedeckt ca. 45 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Danach längst einschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Das Blech in den Backofen schieben und etwas Wasser auf den Boden des Ofens gießen. Die Brötchen für 20 Minuten backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Backofen auf Umluft umstellen und die Backofentür einen Spalt weit öffnen. Dadurch erhält man sehr knusprige Brötchen.




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Sonntag, 9. August 2015

Provenzalische Kirschkonfitüre


Passend fürs Sonntagsfrühstück gibt es heute bei mir ein leckeres Konfitürenrezept. Zubereitet hatte ich es schon letztes Wochenende. Auf dem Markt hatten sie wirklich appetitlich aussehende Sauerkirschen und da musste ich mir gleich eine Schale mitnehmen. Nur eine einfache Kirschkonfitüre wollte ich nicht zubereiten und da ich neulich ein interessantes Rezept für wollte ich es einfach mal ausprobieren. Natürlich habe ich wieder alles in meiner Preppi zubereitet, da hat man ja so gut wie keine Arbeit.

Zutaten:
1 kg Sauerkirschen (entsteint gewogen)
500 g roter Traubensaft
750 g Gelierzucker 1:2
1 Teelöffel getrocknete Lavendelbüten
3 Zweige Rosmarin
1 Zitrone

Zubereitung:
Die Lavendelblüten und den Rosmarin in dem Traubensaft aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann durch ein feines Sieb gießen.

Das Universalmesser einsetzen und die Kirschen mit dem Gelierzucker in den Behälter füllen und zugedeckt ca. eine halbe Stunde Saft ziehen lassen. Dann den Traubensaft dazu gießen. Die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen, beides ebenfalls zu den Kirschen geben.

Die Obstmischung auf Stufe 10 eine Minuten zerkleinern. Danach dieKonfitüre  auf Stufe 5 für 25 Minuten bei 100° kochen.

Das Messer herausnehmen und die Marmelade in sterilisierten Gläser füllen. Die Gläser mit den Twistoff-Deckeln verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann herum drehen und erkalten lassen.



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Samstag, 8. August 2015

Vichyssoise – eine kalte Kartoffel-Lauch Suppe für das White Dinner


Durch die Deko ist die Suppe nicht ganz weiß aber ich glaube sie passt trotzdem sehr gut zum White Dinner Event von Tina. Ich fand die Idee zu diesem Event sehr toll. Auf meinen Bilder hier kann man ja sehen, dass ich besonders gerne weißes Geschirr verwende, nur mit weißer Tischwäsche habe ich das nicht so, da sieht man immer die Flecken so schön. Weiße Gerichte gibt es bei mir eine ganze Reihe aber Tina möchte einen aktuellen Artikel und keinen Archivbeitrag.

Bei den Temperaturen jetzt bin ich ja immer auf der Suche nach leckeren frischen Ideen. Diese Suppe hat mir eine Kollegin empfohlen. Nachdem ich alles zubereitet hatte, musste ich feststellen, dass die Suppe sowohl warm als auch wie geplant kalt extrem lecker schmeckt.Wenn man die Suppe warm ist, muss man sie nicht unbedingt durchs Sieb streichen eber wenn man sie kalt genießen möchte, ist das unabdingbar. Man erhält dann ein sehr samtiges Ergebnis.

Zutaten:
1 Stange Lauch (nur das Weiße)
2 Zwiebeln
500 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Esslöffel Butter
1 Lorbeerblatt
800 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer (wegen der Farbe am besten weißen)
1 Esslöffel Zitronensaft
2 Scheiben Toast
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung:
Den Lauch waschen, putzen und in gleichmäßige Ringe schneiden. Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Die Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern.

Die Butter zerlassen und das Gemüse darin farblos anschwitzen. Die Gemüsebrühe und Sahne angießen, das Lorbeerblatt dazu geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

Die Suppe fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Dann abkühlen lassen. Danach für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Derweil das Toastbrot würfeln und in der restlichen Butter anbraten. Den Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden.

Die kalte Suppe mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und auf vier Teller verteilen. Toastbrotwürfel und Schnittlauch obenauf verteilen. (ich hatte auch noch ein paar Borretschblüten)



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Freitag, 7. August 2015

Weißes Schokoladeneis mit Cookies


Heute gibt es das letzte Eis für diese Woche und leider war das Bild nicht zu verwenden, deshalb werde ich das dann morgen nachreichen, denn heute habe ich keinen Appetit mehr auf Eis. Jetzt habe ich es endlich geschafft, das Foto nachzureichen. Das lag nicht daran, dass ich keine Lust hatte, sondern daran, dass eine ziemlich gefräßige Maus sich wohl über das Eis hergemacht hat. Als ich die Schale aus der Kühltruhe geholt habe, waren da nur noch homöopathische Mengen drinn, so das ich das Eis noch einmal zubereiten musste. Jetzt ist es übrigens schon wieder alle *lach*. Beim Fotografieren musste ich mich extrem beeilen, es ist ja gerade so warm, dass sofort alles schmilzt.

Da das Schokieis vom Montag schon sehr lecker war, hatte ich es jetzt noch einmal mit weißer Schokolade versucht und das Ergebnis war nicht nur geschmacklich ein Volltreffer sondern auch optisch.

Zutaten:
100 g weiße Schokolade
200 g Sahne
200 g Milch
1 Esslöffel Zucker
1 Vanilleschote
1 Ei
50 g Schokoladenstücke
4-5 Schokocookies

Zubereitung:
Zuerst die Schokolade hacken und das Mark der Vanilleschote auskratzen und beides bereit stellen. Den Zucker mit dem Ei schaumig rühren. Dann die Sahne und die Milch auf 75-80°C erhitzen und dabei gelegentlich umrühren. Jetzt die heiße Milch-Sahne-Mischung unter Rühren langsam zu dem Eier-Zucker-Gemisch geben. Die Masse weiter rühren, bis sie etwas abbindet, dann die gehackte Schokolade und das Vanillemark unterrühren. Die Schoko-Ei-Masse für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die erkaltete Eismasse für 30 bis 45 Minuten in der Eismaschine gefrieren lassen und kurz vor Ende die Schokostücke einrieseln lassen. Dann die Cookies in einem Tiefkühlbeutel geben, zerkleinern und vorsichtig unter das fertige Eis heben.

Tipp:
Wer keine Eismaschine hat, kann dieses Eis natürlich auch herstellen. Dafür die  Eismasse in eine Schale füllen und für 3 Stunden in die Tiefkühlung stellen. Das Eis alle viertel Stunde mit einer Gabel umrühren. Nach zwei  Stunden erst die Schokostücke und nach einer weiteren die Cookiekrümel unterheben, dann müsste das Eis fertig sein.

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Donnerstag, 6. August 2015

Melonen-Minz-Sorbet


Gerade bei den Temperaturen, die zur Zeit herrschen, habe ich immer eine Melone im Kühlschrank liegen. Wenn ich am Nachmittag von der Arbeit komme und ein kleines Hüngerchen habe, sind ein paar Scheiben gut gekühlte Melone genau das Richtige. Allerdings eignet sich die Melone auch für ein leckeres und wirklich leichtes Eis bzw. Sorbet.

Zutaten:
500 g Melone (ohne Schale und Kerne gewogen)
1 Limette
1-2 Stängel Minze
80 g Zucker
80 ml Wasser
1 Eiweiß

Zubereitung:
Das Wasser zusammen mit dem Zucker aufkochen und köchelnd einen Sirup bereiten. Den Sirup gut abkühlen lassen. Die Limette auspressen. Die Melone in Stücke schneiden und mit dem kaltem Sirup, dem Limettensaft und der Minze fein pürieren. Das Eiweiß unterrühren.

Die Masse in den Behälter der Eismaschine füllen und 30 Minuten kühlen. Dann das Sorbet in Schüsseln aufteilen.

Tipp:
Natürlich kann man das Sorbet auch ohne Eismaschine zubereiten. Dafür die Eismasse in eine flache Schale füllen und für 2 Stunden in die Tiefkühlung stellen, dann alle halbe Stunde mit einer Gabel umrühren, bis das Sorbet fest ist.


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Mittwoch, 5. August 2015

Heidelbeereis mit karamellisierten Pekannüssen


Am Wochenende habe ich auf dem Wochenmarkt richtige Waldheidelbeeren zu kaufen bekommen und die waren wirklich echt lecker. Die sind immer viel aromatischer wie die normalen Blaubeeren und sie färben auch so schön. Wir hatten nach dem Essen alle blaue Schnuten.

Wenn man alle Zutaten vorher gut durchkühlt, benötigt meine Eismaschine nur 30 Minuten für ein verzehrfertiges Eis. 

Zutaten:
50 g Pekannüsse + welche als Deko
4 Esslöffel Ahornsirup
350 g Heidelbberen
1 Vanilleschote
200 g Sahne
1 Eiweiß

Zubereitung:
Die Pekannüsse nicht zu fein hacken und in einem Esslöffel Ahornsirup karamellisieren. Auf Backpapier streichen und im Kühlschrank erkalten lassen.

Einige Heidelbeeren als Deko zur Seite stellen. Den Rest mit dem restlichen Ahornsirup und der Sahne pürieren. Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herauskratzen und zu den Heidelbeeren geben.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Heidelbeermasse heben. Alles in die Eismaschine geben und für 45 Minuten gefrieren lassen. 10 Minuten vor Ende die gehackten Pekannüsse dazu geben.

Das Eis mit einigen Heidelbeeren und Pekannüsse garniert servieren.

Tipp:
Wer keine Eismaschine hat, kann dieses Eis natürlich auch ohne herstellen. Dafür die Sahne steif schlagen und zuerst die pürierten Heidelbeeren dann das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Dann die  Eismasse in eine Schale füllen und in die Tiefkühlung stellen. Das Eis alle viertel Stunde mit einer Gabel umrühren. Wenn es anfängt fest zu werden, die Pekannüsse unterheben.


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