Donnerstag, 30. November 2017

Sütlaç (türkischer gebackener Milchreis)

Ich persönlich hatte diesen Reispudding noch nicht gegessen, da ich ja immer mit der Laktose so aufpassen muss. In unserem Urlaub hatte mir aber meine enine Freundin immer etwas vorgeschwärmt, wie lecker der ist und da habe ich einfach beschlossen, den im Kochkurs zuzubereiten und habe dafür dann laktosefreie Milch verwendet und schon hat es gepasst.


Allerdings hat dich der Milchreis bei der Zubereitung richtig gewehrt. Erst wollte er unbedingt anbrennen, das ist nunmal ein Nachteil beim Induktionskochen und dann wurde er im Backofen einfach nicht weich. Na ja wir haben ihn dann auch noch im Ofen gelassen, während wir schonmal den ersten Teil des Menüs verspeist haben.

Zutaten:
1 l Milch
100 g Rundkornreis (Milchreis)
100 g Zucker
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Esslöffel Speisestärke
1 Ei
Zimtpulver zum Bestreuen

Zubereitung:
Zuerst die Milch mit dem Zucker, Vanillezucker, der Speisestärke und dem Ei verrühren und dann unter Rühren zum Kochen bringen. Den Reis zugeben und uner gelegentlichem Rühren ca. 20 - 30 Minuten (eher 30) köcheln lassen.

Dann den Reis in eine Auflaufform oder mehrere gefettete  Portionsschälchen umfüllen und im vorgeheizten Backofen auf der obersten Schiene bei 220°C (Umluft) ca. 20 Minuten überbacken. Mit Zimt bestreuen


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Mittwoch, 29. November 2017

Hähnchen-Shish-Kebab mit Bulgur


Mein Budget ist immer etwas eingeschränkt. Da ich an der Qualität der Produkte nicht wirklich drehen möchte, bleibt mir nur die Menge. Ich hätte hier auch für jeden eine Hühnerbrust verwenden können aber dann hätte das Geld nicht gereicht. So habe ich die Hälfte an Fleisch gespart. Eigentlich wollte ich ja normale Filets nehmen aber die habe ich frisch gerade nicht zu kaufen bekommen, deshalb sind es dann eben Innenbrustfilets geworden

Zutaten:
8 Hähnchen-Innenbrustfilets
100 g Joghurt
Saft von einer 1/2 Zitrone
2 Teelöffel Türkisches Hähnchengewürz
200 g Bulgur
1 Esslöffel Butter
Einige Stängel Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Hähnchenfilets in Würfel schneiden und aufspießen, dann mit Salz und Pfeffer würzen.

Joghurt, Zitronensaft und das Hähnchengewürz miteinander verrühren und die Hähnchenspieße damit marinieren und ca. 30 Minuten kaltstellen.

Die Erbsen in kochendem Salzwasser garen, abgießen und warm halten. 500ml Wasser zum Kochen bringen, 1 Teelöffel Salz 1 Esslöffel Tomatenmark und den Bulgur dazu geben, alles 25 Minuten ruhen lassen, dann die Butter unter den Bulgur rühren und die Erbsen zugeben. Jetzt die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken, dann zum Bulgur geben

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Dienstag, 28. November 2017

Türkischer Petersiliensalat


Dieser Salat ist eine Abwandlung von dem Petersiliensalat, den ich hier schon veröffentlicht habe. Und weil der wirklich lecker war und meine Kochkursteilnehmer dabei ordentlich etwas zum Schnippeln hatten, habe ich ihn in dieses Menü integriert.

Zutaten:
2 Bund glatte Petersilie
6 kleine Tomaten
1⁄2 Gurke
2 kleine Zwiebeln
3 EL Olivenöl
2 Esslöffel Granatapfelessig
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Etwas Honig
Etwas Sumach (grob gemahlen)

Zubereitung:
Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken. Dann die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Tomaten und Gurke waschen und relativ klein würfeln.

Aus Olivenöl, Granatapfelessig, Pfeffer und Salz sowie etwas Honig ein homogenes Dressing bereiten. Die Zwiebeln in Sumach wenden.

Petersilie, Tomaten- und Gurkenwürfel mit dem Dressing vermischen, dann die Zwiebeln darüber verteilen.

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Montag, 27. November 2017

Kochkurs 6. Tag Türkische Spezialitäten


Bereits bei meinem Kochprojekt hatte ich ja Türkisch gekocht und auch dieses Mal hatte ich Lust dazu. Das ist halt der Vorteil, wenn man die Kochkursleitung hat, man kann entscheiden, was in die Töpfe kommt. Dieser Kochkurstermin war direkt nach meinem Herbsturlaub in der Türkei und da hatte ich natürlich viele aktuelle Impressionen, die ich unbedingt umsetzen wollte. Das Ergebnis seht ihr hier.

Als Hauptgericht hatten wir ein Hähnchen-Shish-Kebab mit Bulgur.

Passend dazu hatten wir einen Türkischer Petersiliensalat zubereitet.

Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Der Sütlaç (türkischer gebackener Milchreis) war echt lecker, ein wirkliches Gedicht.


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Sonntag, 26. November 2017

Kräuterfrikadellen mit Rahmchampignons und Pastinaken-Kartoffel-Stampf


Es muss ja nicht immer etwas total ausgefallenes sein, manchmal ist mir auch nach richtiger Hausmannskost. Genau wie bei diesem Gericht. Ich wollte mal wieder etwas einfaches, dass trotzdem lecker schmeckt und dazu noch relativ schnell zubereitet ist. Ich glaube mit dem heutigen Rzept erreiche ich alle meine Vorgaben.

Zutaten:
600 g gemischtes Hackfleisch
2 Zwiebeln
1 Zweig Oregano
2 Zweige Thymian
1-2 Stängel Petersilie
1 Ei
3 Esslöffel Semmelbrösel
2 Teelöffel mittelscharfer Senf
2 Pastinaken
6 mittelgroße Kartoffeln
2 Esslöffel Butter
1/4 l Milch
400 g Champignons
3 Esslöffel Sherry
200 g Sahne
1 Esslöffel Speisestärke
Salz , Pfeffer
Öl zum Braten
Petersilie zur Deko

Zubereitung:
Als erstes die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Hälfte davon zum Hackfleisch geben, die andere Hälfte beiseite stellen. Die Kräuter sehr fein hacken und mit dem Ei, den Semmelbröseln zum Hackfleisch geben. Alles kräftig verkneten und entweder 4 große oder 8 kleine Frikadellen formen. Diese in etwas Öl von allen Seiten anbraten und dann warmstellen.

Die Pastinaken und Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Dann mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und garen. Derweil die Milch erhitzen. Das Gemüse abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die Milch und die Butter unterrühren und mit etwas Salz abschmecken.

Die Chamignons putzen und in Scheiben schneiden, dann mit den restlichen Zwiebelwürfeln im Bratenfett anbraten und mit dem Sherry ablöschen. Die Sahne dazugießen und alles leicht köcheln lassen. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und zur Soße geben, dann mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Alles zusammen anrichten und mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

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Samstag, 25. November 2017

Mini Party Hot Dogs nach meinem Geschmack


Wir hatten die letzten warmen Tage für ein leckeres Barbecue genutzt und da wir dabei auch kleine Kinder mit hatten, hatte ich einige Mini-Hot-Dog-Brötchen gebacken, weil ich mir gedacht habe, Mini Hot Dogs gehen immer. Jeder, der kleine Kinder bei einem Grillabend dabei hat, weiß, dass man im Vorfeld nie genau wissen kann, was die lieben Kleinen nun wollen. Im Nachhinein schmeckten die Mini Hot Dogs auch den Großen und so wird es dieses Rezept hier auch geben.

Zutaten:
6 Esslöffel warme Milch
200 ml warmes Wasser
1/4 Würfel frische Hefe
2 1/2 Esslöffel Zucker
1 Ei (Größe M)
425 g Mehl Typ 550
75 g Mehl Typ 405
1 1/2 Teelöffel Salz
80 g weiche Butter
1 rote Zwiebel
etwas Mehl
2 Packungen Berner Würstchen mit Soße
Weißkrautsalat
süß-saure Gurken (in Scheiben)
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Knet- und Mahlaufsatz in die Küchenmaschine einsetzen und dann Wasser, 3 Esslöffel Milch, Zucker und Hefe in den Behälter geben und auf Stufe 2 bei 30° für 8 Minuten verrühren. Den Deckel wieder öffnen das Mehl mit Salz, Butter und dem Ei hineingeben.

Dann das Teigprogramm P2 durchlaufen lassen, bis der Knetvorgang vorbei ist, dann den Teig aus dem Behälter nehmen, dabei den Knet- und Mahlaufsatz entfernen und den Teig mit der bemehlten Hand kräftig durchkneten. Jetzt wieder in den Behälter geben und bei 30° 50 Minuten gehen lassen.

Den Teig herausnehmen und erneut durchkneten und in 16 gleiche Stücke teilen. Die einzelnen Teigstücke jeweils zu einem länglichem Brötchen formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zugedeckt erneut 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Brötchen mit der restlichen Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12 Minuten backen, dabei eine Schüssel Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Gut auskühlen lassen.

Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden, mit Mehl bestäuben und in tiefem Fett ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Würstchen von allen Seiten anbraten (wir haben sie gegrillt).

Nun die Hot Dogs zusammensetzen. Dafür die Brötchen längst einschneiden, jeweils ein Würstchen hineinlegen, dann etwas Krautsalat, Gurke und Zwiebelringe darauf verteilen und darüber die Berner Soße geben.





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Freitag, 24. November 2017

Fruchtiges Beerensorbet


In unseren Räumen ist es aufgrund einer vorhandenen Klimaanlage nicht so war aber vor der Tür, da hat die Sonne alles gegeben. Natürlich wollte ich uns eine zusätzlich Erfrischung verschaffen. Seit ich mit Milch und Sahne auf Kriegsfuss stehe, vermeide ich diese, wenn es geht. Laktosefreie Produkte sind doch schon ganz schön preisintensiv. Deshalb bereite ich im Sommer lieber Sorbet zu anstatt normales Eis, denn da gehört nun mal Sahne rein.

Dieses Sorbet war wiedermal extrem fruchtig und hatte einen schönen Schmelz. Nachdem das Eis im Tiefkühler war, durfte genascht werden ;)

Zutaten:
300 g tiefgefrorene gemischte Beeren
3 Esslöffel Puderzucker
1 Vanilleschote
½ Zitrone
1 Eiweiß
Beeren und Zitronenmelisse als Deko

Zubereitung:
Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark auskratzen. Die Schale der Zitrone abreiben, den Saft anderweitig verwenden.

Die Beeren tiefgefroren in den Mixer bzw. die Küchenmaschine geben und zerkleinern. Dann Puderzucker, Zitronenschale und Vanillemark dazu geben und alles gründlich vermischen.

Das fertige Sorbet in eine flache Schale füllen und für eine Stunde in einen Tiefkühler stellen. Jeweils eine Kugel Sorbet auf einen Teller geben und mit Beeren sowie Zitronenmelisse dekorieren.




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Donnerstag, 23. November 2017

Kirchererbsensalat mit Kräuterhühnchen


Der Kichererbsensalat schmeckt auch ganz alleine recht gut aber das aromatische Kräuterhühnchen war der Hit. Außerdem war er besonders gut für meinen Kochkurs geeignet. Denn bei dem Salat gab es reichlich zu schnippeln und das ist für mich immer ganz wichtig. Es sollen ja alle Kochkursteilnehmer sinnvoll beschäftigt werden.

Zutaten:
1 Dose Kichererbsen (à 425 ml)
1 kleine Salatgurke
200 g Kirschtomaten
200 g Feta
1 Bund Petersilie
Olivenöl
6 EL Zitronensaft
1/2 Bund Basilikum
1/2 Bund Rucola
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
2 Hühnerbrustfilets
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Kichererbsen abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Die Gurke waschen, längs halbieren, entkernen und würfeln. Dann die Tomaten waschen und halbieren. Den Feta zerbröckeln. Die Petersilie waschen und fein hacken, die Hälfte mit 3 Esslöffel Öl, 3 Esslöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Kichererbsen, Tomaten und Gurken mit dem Dressing vermengen.

Die Filets von beiden Seite anbraten, salzen und pfeffern und für 30 Minuten bei 100 °C im Backofen garen, dann kurz ruhen lassen und in Scheiben schneiden.

Rucola und Basilkum waschen und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Chili längs einschneiden, entkernen und fein hacken. Dann alles mit 2 Esslöffel Öl und 3 Esslöffel Zitronensaft, sowie dem Rest der Petersilie vermischen. Die Kräutermischung auf dem Hühnchen verteilen.

Den Salat mit Feta bestreuen und mit dem Hühnchen zusammen anrichten.


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Mittwoch, 22. November 2017

Kochkurs 5. Tag leichte Sommergerichte

Da das Jahr langsam vorbei ist, muss ich mich etwas beeilen, damit ich die Kochkursrezepte veröffentliche, bevor der nächste Kurs beginnt. Deshalb geht es heute gleich weiter mit dem 5. Kochkurstag.

Da wir diese Rezepte in der warmen Jahreszeit (ich vermisse sie so) zubereitet haben, war ich auf der Suche nach etwas leichtem gewesen. Außerdem war uns nicht nach wirklich heißen Gerichten, deshalb hatte ich mich für einen Salat mit lauwarmen Hühnchen entschieden. Der Kichererbsensalat mit Kräuterhühnchen war dazu noch sehr aromatisch.

Gerade das Topping für das Hähnchen war aber mit ganz schöner Schnippelarbeit verbunden. Hier kann man genau sehen, wie fein die Zwiebeln geschnitten worden. Cool oder und das nur 4 Kurstagen.

Bei den Temperaturen musste es als Dessert unbedingt etwas erfrischendes sein Das fruchtige Beerensorbet hat das wirklich gepasst, wie die Faust aufs Auge.

Auch beim Sorbet gab es gut zu tun. Vorallem wenn die geplante Reibe nicht will.


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Dienstag, 21. November 2017

Hähnchen-Gemüse-Curry


An diesem Kurstag ist mir ein böses Malheur passiert. Meine Kursassistentin hatte sich erkältet und habe auf die schnelle eine neue Assistentin gebraucht. Zum Glück hatten wir gerade eine nette Praktikant bei uns, die sich bereit erklärt hatte, mir zu helfen. Und sie war wirklich eine große Hilfe und sehr engagiert bei unserer Arbeit. Deswegen war es mir um so peinlicher, dass ich vergessen hatte, dass sie Vegetarierin ist. Also wir haben voller Elan alle Zutaten zurecht geschnippelt, die Gewürze in der Pfanne angeröstet und dann alle anderen Zutaten hineingeworfen und als ich meine Assistentin kosten lassen wollte, meinte sie nur nein danke, da ist Fleisch drin.

Natürlich habe ich aus den restlichen Zutaten noch ganz schnell eine vegetarische Variante gezaubert. Leider hatte ich keine Kokosmilch mehr, stattdessen habe ich einfach etwas Milch mit Kokosflocken püriert, war zwar nicht genau das selbe aber geschmeckt hat es wohl.

Zutaten:
500 g Hühnerklein
2 Lorbeerblätter
3-4 Pfefferkörner
2 Hähnchenfilets
50 g frischer Ingwer
4 Knoblauchzehen
2 rote Zwiebeln
1 rote Chilischote
frischer Koriander
2 Möhren
1 Süßkartoffel
2 gelbe Zucchini
2 Esslöffel Butter
1 Teelöffel Garam Masala
1 Teelöffel gemahlenen Kurkuma
½ Teelöffel Schwarzkümmel
1 Dose stückige Tomaten
400 g Kokosmilch

Zubereitung:
Das Hühnerklein mit Salz, Pfefferkörnern und Lorbeerblätter würzen und mit Wasser bedecken, dann aufkochen und ca 30 Minuten köcheln lassen. Die Hühnerfilets in gleich große Stücke schneiden.

Ingwer schälen und fein reiben. Zwiebeln und Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden. Chili längst halbieren, Kerne entfernen und fein würfeln. Koriander waschen und fein hacken. Gemüse waschen, Möhren und Süßkartoffel schälen, dann alles in mundgerechte Stücke schneiden.

Butter erhitzen, das Fleisch anbraten, herausnehmen, warm stellen. Gewürze mit Knoblauch und Zwiebeln anbraten, Gemüse zugeben und ebenfalls braten. Fleisch, Tomaten und Kokosmilch zugeben bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Mit Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken.


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Montag, 20. November 2017

Kochkurs 4. Tag Indisches Spezialitäten


Eigentlich ist es wirklich spaßig, bisher wurde sich bei jedem meiner Kochkurse etwas Indisches gewünscht. Da ich nicht immer das Gleiche kochen will, habe ich mir dieses Mal ein aromatisches Curry herausgesucht. Allerdings habe ich bei den zwei anderen Menübestandteilen in meine Rezeptekiste gegriffen und etwas bekanntes ausgewählt, denn ein Rezept so aufzubereiten, dass es Menschen mit geistiger Behinderung nachkochen können, ist schon aufwendig.

Eigentlich wollte ich eine fertige Currypaste verwenden abe rich habe auf die schnelle keine zu kaufen bekommen. Deshalb haben wir für das Curry alles slbst zurecht gemacht. Beim Anrösten der Gewürze duftete es schon qauer durch unseren Speissaal.

ALs Hauptgericht gab es ein wirklich leckeres Curry mit reichlich Gemüse. Ich musste nur aufpassen, dass das Gericht nicht zu scharf wurde, denn meine Kochkursteilnehmer stehen leider nicht so auf scharf, na ja was solls, haben wir einfach etwas Chili weggelassen. Im Rezept steht es aber drinnen.

Für das Mango-Lassi haben wir wieder tiefgefrorene Früchte verwendet. Frische aromatische Mango hätten einfach mein Budget gekippt.

Diesen leckeren gedämpften Reis mit Früchten könnte ich auch als Hauptgericht essen, so lecker schmeckt es mir.
Auch beim Dessert gab es einiges zum schnippeln und wie man sehen kann, geht das schon richtig gut.



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Sonntag, 19. November 2017

Ochsenbäckchenragout mit Spitzkohl


Mein Mitesser brachte mir von der Neueröffnung eines Supermarktes eine Ochsenbacke mit, mit dem Hinweis, Dir fällt bestimmt was leckeres ein. Natürlich fiel mir etwas Leckeres ein. Allerdings musste ich ein wenig tricksen, um zwei Personen mit einer Ochsenbacke satt zu bekommen. Wenn man zuwenig Fleisch hat, ist ein Ragout immer eine gute Lösung, denn dann kann man ordentlich Gemüse unterjubeln. ;)

Das Rezept hier habe trotzdem für 4 Portionen aufgeschrieben, weil halt fast alle meine Rezepte für 4 Portionen sind.

Zutaten:
2 Ochsenbäckchen (je 400 g)
1 Suppengrün
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3-4 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
1/4 l Rotwein
1/2 l Rinderfond
1/2 Spitzkohl
Kümmel (gemahlen)
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
etwas Petersilie zur Deko

Zubereitung:
Falls vorhanden die Silberhaut bei den Ochsenbäckchen entfernen und das Fleisch in gleichgroße Würfel schneiden. Das Suppengrün waschen, putzen und sehr fein würfeln. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und würfeln.

Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl anbraten, wenn diese glasig sind, das Fleisch dazu geben und ebenfalls anbraten. Jetzt das gewürfelte Suppengemüse ebenfalls dazu geben und weiter braten.

Wenn alles Farbe bekommen hat, das Tomatenmark dazu geben und kurz anrösten, dann mit Rotwein und Rinderfond ablöschen. Dann Wacholderbeeren und Lorbeerblätter zugeben und mit Pfeffer und Salz würzen.

Das Ragout auf niedriger Temperatur ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Eventuell etwas Flüssigkeit zugeben, wenn die Soße zu sehr einkocht. Am Ende mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Spitzkohl längst vierteln. Den Kohl in etwas Öl von beiden Seiten kräftig anbraten (dabei sehr vorsichtig wenden), dann 3-4 Esslöffel Wasser zugeben, den Kohl mit Pfeffer, Salz und etwas gemahlenen Kümmel würzen. Alles zugedeckt ca. 10 Minuten garen lassen

Alles zusammen anrichten und mit etwas Petersilie bestreuen. Zu dem Ochsenbäckchenragout passen sehr gut Bandnudeln. 




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Freitag, 17. November 2017

Bento Nr. 573 Vegetarische Gyozas


Ich hatte mal wieder richtig Appetit auf Gyozas aber ich war zu faul, die selber zumachen. Zum Glück gibt es die bei uns mittlerweile tiefgefroren und da ist die Zubereitung ein wirkliches Kinderspiel. Ich hatte mir welche mit einer vegetarischen Füllung ausgesucht und dafür, dass sie nicht selbst gemacht waren, haben sie wirklich gut geschmeckt.

In die große Schale kamen die Gyozas mit etwas Salat als Deko, etwas Sojasoße und der obligatorischen Bentotomate.

Passen dazu hatte ich Hähnchenunterschenkel gebraten, einige Tomaten kleingeschnitten und noch Weintrauben und Physalis eingepackt.

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Donnerstag, 16. November 2017

Bento Nr. 572 Rote Beete Nudelsalat die zweite


Nachdem ich diesen Rote Beete Nudelsalat schon einmal gemacht hatte, fand ich, dass er so lecker war, dass ich ihn unbedingt noch einmal essen wollte.

Beim letzten Mal hatte ich zum Salat noch ein gekochtes Ei eingepackt, das habe ich mir dieses Mal geschenkt. Es war trotzallem echt lecker.

Passend dazu hatte ich einen Tomaten-Gurken-Salat mit reichlich Frühlingszwiebel zurecht gemacht. Als Nachtisch wie immer etwas Obst. Weintrauben, Heidelbeeren und Physalis waren die letzten Reste, die ich zuhause hatte.

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Mittwoch, 15. November 2017

Bento Nr. 571 Gesundes Sandwich


Es ist Mittwoch und es gibt ein Brotbento. Dieses Mal lag es aber nicht daran, dass ich den ganzen Tag unterwegs sein würde sondern nur, dass ich am Dienstag keine Lust zum Kochen hatte und vom Wochenende keine Reste mehr da waren. Außerdem gab es dieses Bento an einem Dienstag, an dem ich nach der Arbeit noch einen Kochkurs hatte und da muss es ja zum Mittag nicht so viel sein.

Wie man sehen kann, hatte ich Vollkornbrot mit Aufschnitt belegt. Dazu hatte ich bunte Tomaten, Gurkenscheiben, Weintrauben und Physalis eingepackt. Das kleine Leckerli hatte ich als Nachtisch eingepackt.


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Dienstag, 14. November 2017

Bento Nr. 570 schneller Kartoffelsalat


Manchmal reicht mir auch ein relativ kleines Bento. Die Box hier fasst nur knapp etwas um die 500 ml und normalerweise würde ich davon nicht satt werden aber als Snack passt es schon. Ich hatte an diesem Tag ein ausführliches Frühstück und wollte abends mit Freunden essen gehen.

Für den Salat habe ich zwei Kartoffeln geschält, gewürfelt und dann in Salzwasser gekocht. Passend dazu hatte ich zwei kleine saure Gürkchen und etwas Kochschinken gewürfelt. Noch ein paar Zwiebelwürfel dazu und dann alles mit einem Joghurtdressing vermischt, schon war der schnelle Kartoffelsalat fertig. Darüber kam noch ein gekochtes Ei und fürs Auge etwas Kresse.

Für die zweite Schale hatte ich etwas Tomatensalat vorbereitet und ein paar Weintrauben und Physalis eingepackt.

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Montag, 13. November 2017

Bento Nr. 569 Kochschinkenbrot mit gesunden Beilagen


Ich liebe Kochschinken aber damit er richtig lecker ist, darf dass nicht nur so eine hauchdünnes Scheibchen sein, sondern sollte schon eine ordentliche Scheibe sein. Deshalb kaufe ich den ausschließlich beim Fleischer meines Vertrauens. Vor allem weil es dort den Kochschinken auch ohne Fettrand gibt.

Dieses Frühstücksbento enthält neben dem Kochschinkenbrot dann noch reichlich Obst und Gemüse. Weintrauben, Himbeeren, Heidelbeeren, Physalis, bunte Tomaten und süß-saure Gürkchen.


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Sonntag, 12. November 2017

Thüringer Mohntorte


Ich liebe Mohnkuchen in jeder Form aber leider bekomme ich davon so schnell Sodbrennen, deshalb backe ich ihn recht selten Aber jetzt war der Heißhunger einfach zu groß. Damit das Leiden sich im Rahmen hält, habe ich die Torte nur im Miniformat gebacken, bei so kleinen Stücken nimmt mir das mein Magen nicht gar so böse.

Das Rezept ist von meiner Oma und den Kuchen habe ich schon als Kind verputzt. Allerdings haben wir damals keinen Schmand verwendet, den gab es nicht (zumindest kann ich mich nicht erinnern) sondern die gute saure Sahne mit den zwei schwarzen Streifen. Da es die nicht mehr gibt, ist Schmand garantiert die bessere Wahl als normale saure Sahne.

Ich hatte die Torte in einer 18cm-Form zubereitet und da hat es etwas gedauert, bis die Mohnmasse fest war. Ich musste dann auch die Torte mit Alufolie abdecken, weil ich sie nicht dunkler haben wollte. Deshalb habe ich jetzt im Rezept eine 20cm-Form angegeben, da ist die Torte nicht zu hoch und die Backzeiten passen besser.

Zutaten:
100 g Mehl
1/4 Stück Hefe
370 ml Milch
115 g Zucker
20 g weiche Butter
75 g Butter
1 Teelöffel Vanillezucker
125 g Mohn
50 g Rosinen
50 g gehackte Mandeln
1 Esslöffel Öl
65 g Grieß
1 Becher Schmand
1 Ei

Zubereitung:
Die Rosinen in etwas Milch einweichen und zur Seite stellen.

Die Hefe mit 20 g Zucker und 45 ml Milch verrühren, einen Esslöffel Mehl unterrühren und alles zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. Das restliche Mehl, die weiche Butter und den Vanillezucker dazu geben und alles gründlich verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 30-40 Minuten gehen lassen.

Derweil den Mohn mahlen, dann mit 75 g Zucker, dem Grieß und der restlichen Milch zum Kochen bringen und unter Rühren den Grieß ausquellen lassen. Dann Butter, Rosinen, Mandeln, Öl und einen halben Becher Schmand unterrühren.

Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den restlichen Schmand mit dem Eigelb und 20 g Zucker verrühren, wenn der Zucker sich aufgelöst hat, das Eiweiß unterziehen.

Den Teig erneut durchkneten und in einer Springform (20 cm) ausrollen. Dann zuerst die Mohnmasse darauf verteilen und obenauf die Schmandmasse streichen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Umluft) mindestens 25 Minuten backen. Ab da regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls die Zeit verlängern, je nach dem wie braun die Schmanddecke sein soll.


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Samstag, 11. November 2017

Ofengulasch vom Rind mit Kürbis und Pilzen


Schmorgerichte sind gerade, wenn es kalt und ungemütlich wird, das richtige Essen. Da ich immer auf der Suche nach Gerichten bin, die wenig Aufwand bei der Zubereitung machen. Denn gerade wenn ich Gäste habe, möchte ich mich ja um die kümmern und nicht nur in der Küche stehen. Gerade diesen leckere Ofengulasch kann man wahnsinnig gut vorbereiten und dann kocht er alleine vor sich hin.

Zutaten:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehe
1,5 kg Hohe Rippe oder Hals vom Rind
5 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
500 ml trockener Rotwein
400 ml Rinderfond
600 g kleine Kartoffeln
1⁄2 Hokkaidokürbis (ca. 350 g)
250 g Champignons
Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und nicht zu fein würfeln. Falls vorhanden beim Rindfleisch das Silberhäutchen entfernen und dann alles in mundgerechte Würfel schneiden.

Zwiebeln, Knoblauch, Fleisch, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter vermengen und kräftig mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Dann in einen Bräter geben und den Wein sowie Fond angießen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Umluft) ca. 2 Stunden schmoren lassen.  Das Fleisch sollte dann weich sein.

Währenddessen den Kürbis waschen und die Kerne entfernen. Den Kürbis in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Pilze putzen und gegebenenfalls halbieren. Die Kartoffel gründlich waschen und ebenfalls halbieren. Alles zum Fleisch geben und weitere 20 Minuten im Ofen garen. Eventuell noch etwas Wasser zugeben. Den Gulasch mit Pfeffer und Salz abschmecken.




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