Donnerstag, 30. April 2015

Japanische Mayonnaise


Jetzt wo ich so eine geniale Küchenmaschine habe, musste ich natürlich auch mal probieren damit Mayonnaise zu machen. Ich habe mir mal das Rezept für japanische Mayonnaise bei Mari gemopst.

Die japanische Mayonnaise schmeckt weniger fettig und durch den fehlenden Senf und den verwendeten Reisessig ist sie auch viel milder

Aufgrund meiner bisherigen Mayonnaise-Erfahrung sollten alle Zutaten die gleiche Temperaturen haben und da am besten Zimmertemperatur.

Zutaten:
1 Eigelb
1 Esslöffel Reisessig
Salz, Zucker
um die 150 ml Sojaöl

Zubereitung:
Das Eigelb mit dem Essig sehr gründlich verrühren. Dann das Öl jeweils tröpfchenweise dazu geben und verrühren. Die Mayo ist fertig, wenn sich eine schöne cremige Struktur gebildet hat. Zum Schluss mit Zucker und Salz würzen. (Da habe ich mich nicht an Maris Vorgaben gehalten, ich schmecke immer lieber ab)

Zubereitung mit der Prep&Cook:
Mit dem Schlag- und Rühraufsatz das Eigelb und den Essig auf Stufe 6 verrühren. Dann das Öl langsam durch die Deckelöffnung hinein träufeln. Solange rühren, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Zucker würzen.


Mittwoch, 29. April 2015

Bento Nr. 405 Pulled Pork


Das heutige Bento war super schnell zurecht gemacht. Da die gestern vorgestellte Packung mit Pulled Pork zwei Portionen enthält und wir drei zum Essen gebraucht haben, blieb natürlich etwas für mein Mittagessen übrig.

Eigentlich habe ich das gleiche eingepackt, was es zum Abendessen gab. Nur die Bentotomate kam noch als Farbtupfer mithinein. Ich hatte das Bento extra in eine mikrowellentaugliche Box gefüllt. So brauchte ich nur den Rotkrautsalat herausnehmen und den Rest in der Mikrowelle erwärmen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 28. April 2015

Pulled Pork vom Discounter


Durch Zufall ist mir beim Einkaufen im Discounter Pulled Pork untergekommen. Da ich ein neugieriger Mensch bin, musste ich eine Packung mitnehmen und testen, wie es schmeckt. Und was soll ich sagen, dafür dass es ein "Fertigprodukt" hat es sogar ganz ansehnlich geschmeckt. Natürlich kam es nicht an mein selbstgemachtes Pulled Pork heran aber ich war echt erstaunt. Die Gewürzmischung war nicht ganz so gelungen aber das Fleisch war extrem zart und sehr weich.

Da ich ja eigentlich kein Verfechter von Fertiggerichten bin, waren auch meine Mitesser erstaunt, dass ich so etwas auf den Tisch stelle. Aber allen Vorurteilen zum trotz hat es mit ein bisschen Nachbessern gut geschmeckt.

Als ich die Verpackung geöffnet habe, kam ein relativ kleines Portiönchen zum Vorschein, dass aber für zwei Personen gereicht hat. Bei mir gab es Rosmarinkartöffelchen und Rotkrautsalat dazu.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 27. April 2015

Gebackene Banane mit Mandeln und Honig


Am Wochenende habe ich endlich mal wieder asiatisch gekocht. Die gebratenen Nudeln mit Ente muss ich ja nicht mehr veröffentlichen aber die leckeren Bananen die ich als Nachtisch gemacht habe, gibt es noch nicht auf meinem Blog. Ich hbae das Rezept vor vielen Jahren vom vietnamesischen Mann einer meiner Freundinnen verraten bekommen.

Zutaten:
80-100 g Mehl
1 Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
8 Esslöffel Bier
1 Esslöffel Zucker
3 Bananen
Öl zum Ausbacken
Honig
gehackte Mandeln

Zubereitung:
Erst 80 g Mehl und Backpulver vermischen, dann mit Salz, Bier und Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Sollte der Teig zu flüssig sein, die restlichen 20 g Mehl unterrühren. Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Bananen schälen und vierteln. Dann durch den Teig ziehen und im tiefen Öl ausbacken. Auf Küchenpapier entfetten und auf Tellern anrichten. Mit etwas Honig beträufeln und mit den gehackten Mandeln bestreuen.



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Sonntag, 26. April 2015

Eiertischel mit grünem Salat

Als ich noch ein Kind war, gab es Fleisch also Braten und Rouladen eigentlich nur Sonntags. In der Woche gab es maximal Hackklößchen und Frikassee. Ansonsten wurde bei uns sehr viele vegetarische Gerichte wie Eier und Senfsoße, Hefeklöße, Nudeln mit Tomatensoße und Gemüse in jeder Form gegessen. Gelegentlich gab es auch mal Fisch aber der war immer recht schwer zu bekommen.

Wenn der grüne Salat bei uns im Garten soweit war, stand der natürlich auch auf unserem Speiseplan. Meisten hatten wir dann mehr als genug davon und da hat meine Mutter immer variiert, denn jeden Tag der gleiche Salat wird schließlich langweilig. Eines der Gerichte, die es bei uns zum grünen Salat gab, war der Eiertischel ein einfaches aber trotzdem sehr leckeres Essen.

Eiertischel war eines meiner liebsten Gerichte als Kind und ich denke, dass es deshalb sehr gut zu Tinas Blogevent "Kulinarische Kindheitserinnerungen" passt. Den Salat habe ich übrigens nach einem Rezept von meiner Oma angemacht, schön mit Zwiebelschlotten und Dill. Bei uns wird das Dressing eher etwas süßer zurecht gemacht und ich liebe es, wenn noch etwas Zucker darüber gestreut wird, das ist einfach nur lecker.

Zutaten:
1 Zwiebel
etwas Butter
4 Brötchen 
8 Eier
250 ml Milch
einige Stängel Petersilie
1 Kopf grüner Salat
1 Zitrone
200 ml Buttermilch
1 Esslöffel Rapsöl
das Grün von einer Frühlingszwiebel
etwas Dill
etwas Zucker
Muskat, Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und würfeln. Dann in der Butter anschwitzen. Die Brötchen würfeln und mit den Zwiebeln vermischen und in eine gefettete Auflaufform füllen.

Eier und Milch miteinander verrühren und kräftig mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz würzen. Die Eiermilch über die Brötchenwürfel gießen. Dabei sollten die Brötchen komplett mit der Eiermilch benetzt sein.

Den Brötchenauflauf im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 45 Minuten backen. Nach dem Backen mit gehackter Petersilie bestreuen.

Für den Salat den Kopfsalat in einzelne Blätter teilen und diese gründlich waschen. Die Zitrone auspressen und aus dem Saft mit der Buttermilch, dem Öl, Pfeffer, Salz und etwas Zucker ein Dressing anrühren.

Frühlingszwiebel in dünne Röllchen schneiden und Dill nicht zu fein hacken. Den Salat mit dem Dressing, Dill und Frühlingszwiebel vermischen und noch einen Teelöffel Zucker darüber streuen.





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Samstag, 25. April 2015

Echt schokoladiges Pulver für Cappuccino


Normalerweise bin ich ja keine Süße aber gelegentlich habe ich auch Appetit auf einen leckeren Schoko-Cappuccino. Zuhause ist er sehr schnell bereitet, denn da habe ich ja eine vernünftige Maschine dafür aber auf Arbeit ist das immer etwas schwierig. Deshalb habe ich da früher immer eine Packung mit löslichem Cappuccino stehen gehabt, bis ich davon regelmäßig Sodbrennen bekommen habe. Deshalb habe ich es jetzt mal mit einer selbstgemischten Variante versucht. Da hier keine Aromen drin sind, muss man vielleicht einen Löffel mehr nehmen als vom gekauften Pulver aber ich finde die Variante viel leckerer.

Wenn man beim Kauf der Zutaten vernünftige Produkte wie Bio-Michpulver und unverarbeiteten Kakao verwendet, bleibt der Cappuccino frei von Zusatzstoffen im Gegensatz zu den Produkten, die man kaufen kann.

Da der Cappuccino wirklich sehr schokoladig ist, passt das Rezept aus meiner Sicht sehr gut zum aktuellen Blogevent den Sibel von Insane in the Kitchen gerade bei Zorra veranstaltet. 
 
Zutaten für 2 Gläser mit ca. 500 ml:
100 g Zartbitterschokolade
100 g Nougat
50 g Kakao
50 g lösliches Espressopulver
250 g Magermilchpulver
100 g Puderzucker
1/2 Teelöffel Zimt
Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:
Schokolade und Nougat in Stücke brechen und über Nacht einfrieren. Die gefrorene Schokolade in den Behälter geben und mit dem Knet- und Mahlaufsatz 2 Minuten mit Impuls zerkleinern. Falls noch Stücke vorhanden sind, alles mit dem Spatel zur Mitte schieben und erneut 1 Minute zerkleinern. Die restlichen Zutaten ebenfalls in den Behälter geben und auf Stufe 5 für eine weitere Minute vermischen.






Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 24. April 2015

Jetzt wird er schon vier mein kleiner Blog


Jetzt sind es schon 4 Jahre, dass ich hier Bentos, Rezepte und anderes, was ich interessant finde, veröffentliche. Und gleich zu Beginn, es macht mir nach wie vor richtig viel Spaß und ich habe mir auch für die Zukunft vorgenommen, meinen kleinen Blog mit Leben auszufüllen.

Soviel Statistik wird es diesmal nicht geben, denn ich habe in letzter Zeit die Statistikfunktion nicht so im Auge behalten. Es ist sowieso immer erstaunlich, welche Beiträge viel gelesen werden und bei welchen es Kommentare gibt und bei welchen nicht. Nach vier Jahren habe ich es aufgegeben, da eine Logik zu finden. Da ich auch eigentlich nichts unternehmen, um zusätzliche Leser auf meinen Blog zu locken, bin ich mit den knapp 520000 Klicks echt zufrieden.

Der häufigste Suchbegriff unter dem mein Blog gefunden wird, ist wie jedes Jahr wieder "Nudelsalat". Ok der zweite Begriff passt da schon besser, der lautet "Bentoblog".

Am erstauntesten war ich über den Suchbergriff "lecker Bockwurst", mit dem mein Blog gleich mehrfach gefunden wurde, denn ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ich nicht ein Bockwurstrezept veröffentlicht habe, da ich diese Sorte Wurst schon seit Jahren nicht mehr vertrage.

So aber jetzt genug philosophiert. Jetzt kommen wir zum wichtigen Teil. Natürlich habe ich wie jedes Jahr wieder ein kleines Gewinnspiel vorbereitet. Die Bedingungen dafür sind wie immer ganz einfach. Um daran teilzunehmen, einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen, schreibt bitte dazu, welches Set Du im Falle eines Gewinnes haben möchtest.

Natürlich gibt es auch wieder die Möglichkeit Zusatzpunkte zu erlangen.
1. Zusatzpunkt:
Erstelle auf Deinem Blog einen Eintrag über das Gewinnspiel und verlinke zu diesem Beitrag.

2. Zusatzpunkt:
Den unten angegebenen Button während des Gewinnzeitraumes gut sichtbar auf Deine Seite setzen.

Bis zu weitere 4 Zusatzpunkte
kannst Du bekommen, wenn Du die 4 Geburtstagstorten findest, die ich auf meinem Blog versteckt habe und mir die entsprechenden Titel und das jeweilige Datum unter daniis-gewinnspiel(at)arcor(punkt)de mailst (Bitte nicht als Kommentar veröffentlichen).

Im übrigen kann jeder mit einer Adresse in Deutschland an meinem Gewinnspiel teilnehmen. Wer natürlich die Portokosten selbst übernimmt, dem schicke ich seinen Preis überall hin.

Das Gewinnspiel endet am 25. Mai 08. Juni um 23:59 Uhr.

So und nun zu den Preisen:
Set 1 Pink Bear

Set 2 Sweet Hasis

Set 3 Little Pandas

Set 4 Bento Krimskram

Set 5 Schreib mal wieder




 <a href="http://lecker-bentos-und-mehr.blogspot.de/2015/04/jetzt-wird-er-schon-vier-mein-kleiner.html" title="Gewinnspiel - Bloggeburtstag (Einsendeschluss 25. Mai 2015)"> <img src="https://farm8.staticflickr.com/7683/17069091989_bb45e60ba7_m.jpg" width="180" height="240" alt="Gewinnspiel"></a>




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Donnerstag, 23. April 2015

Schwäbisch ist lecker


Ok die Fotos sind nicht der Hit aber das Essen war um so leckerer. Letztens hatte ich mir einen kleinen Ausflug ins schöne Schwabenland gegönnt und dort auch ganz viele Fotos gemacht. Aber wie es manchmal so ist, musste mir doch meine SD-Karte aussteigen und alles was noch übrig war, sind diese beiden Fotos von schwäbischen Leckereien.

Weil ich die leckeren Desserts auf der Karte gesehen hatte, dachte ich mir, bestelle ich mir nur eine Kleinigkeit. Auf der Karte stand Maultäschle mit Salat unter Kleinigkeiten und ihr könnt ja oben sehen, wie klein die waren. Aber was solls, ab und zu sündigen schadet ja nicht wirklich und die Apfelringe mit Vanilleeis waren soooooo lecker.



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Mittwoch, 22. April 2015

Bento Nr. 404 Mini-Bento


Heute möchte Euch mal ein kleines Mini-Bento zeigen. Vor kurzem hatte ich Besuch von einem kleinen Kochbären und der brauchte natürlich auch immer sein Bento und da habe ich die Größe angepasst.

In Alfons Bento hatte ich ein Käsekräcker-Salami-Sandwich, Käsestifte, Obstsalat mit einer Heidelbeere, Tomate, Gürckchen und ein Wachtelei eingepackt.



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Dienstag, 21. April 2015

Bento Nr. 403 Dreierlei Salat


Es musste mal wieder schnell gehen und wirklich viel hatte ich auch nicht im Kühlschrank. Also habe ich einfach drei Saläderchen zubereitet und innerhalb von 10 Minuten hatte ich mein Mittagsbento fertig.

Für den Salat habe ich mich an diesem Rezept orientiert. Mein Vorteil war, dass ich die Kartoffeln noch als Rest vom Wochenende übrig hatte. Als farbliches I-Tüpfelchen habe ich rote Zwiebeln verwendet.


Links habe ich einen schnellen Krautsalat ins Bento gefüllt. Dafür habe ich Weißkraut in sehr dünne Streifen geschnitten und mit etwas Salz und Zucker kräftig durchgeknetet. Etwas Joghurt, Zitronensaft und Pfeffer dazu und über Nacht ziehen lassen. Der Tomatensalat ging noch schneller. Tomaten, Frühlingszwiebeln, Balsamico bianco, Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer und schon war er fertig.



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Montag, 20. April 2015

Blitzbrot mit zweierlei Aufstrichen


Gestern habe ich hier die Rezension veröffentlicht und natürlich musste ich auch einige Rezepte daraus probieren. Ich habe mich für das Blitzbrot entschieden und passend dazu zwei Aufstriche zubereitet.

Das Brot war wirklich schnell gebacken, allerdings hat es nicht ganz funktioniert. Beim Gehen ist der Teig über die Form gelaufen und beim Backen dann in der Mitte zusammengefallen, was vielleicht auch daran lag, dass der Teig relativ flüssig war. Beim ersten Mal halte ich mich beim Backen immer an das Rezept und kneten hätte man den Teig nicht können. Bei einem nächsten Versuch, den es bestimmt geben wird, werde ich weniger Wasser verwenden, mal sehen, wie das Brot dann wird. Obwohl lecker war es jetzt schon.

Edit:
Meine Vermutung mit der geringeren Wassermenge hat sich als richtig herausgestellt. Deshalb habe ich das Foto mal ausgetauscht. Wie man sehen kann, hat diesmal alles gut geklappt. Nichts ist beim Gehen über die Form geflutscht und bei Backen ist auch alles schön aufgegangen.

Bei den Aufstrichen hatte ich mich für den Basilikum-Tomaten-Aufstrich und den Apfel-Curry-Aufstrich entschieden. Der Basilikum-Tomaten-Aufstrich war wirklich lecker, der Apfel-Curry-Aufstrich nicht wirklich. Bei dem hat einfach der Kick gefehlt. Deshalb habe ich noch einige Blätter Bärlauch und etwas Chili mitverarbeitet aber bei dem fertigen Aufstrich bin ich mir sicher, dass den Kinder bestimmt nicht gegessen hätten.

Blitzbrot
Zutaten:
1 Würfel Hefe
450 ml lauwarmes Wasser (im Original waren es 500ml)
400 g Vollkornmehl
100 g Buchweizenmehl
80 g Leinsamen
80 g Sonnenblumenkerne
80 g Sesam
2 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Obstessig
1 Esslöffel Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Hefe mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Die anderen Zutaten dazu geben und gründlich verkneten. Den Teig in eine gefettete Kastenbackform (30cm) geben und zugedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 60 Minuten backen.

Das Brot kurz auskühlen lassen und dann aus der Form entfernen.

Basilikum-Tomaten-Aufstrich
Zutaten:
50 g getrocknete Tomaten
1/2 Bund Basilikum
200 g Frischkäse
100 g Magerquark
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Tomaten fein würfeln. Das Basilikum in sehr feine Streifen schneiden. Beides mit den restlichen Zutaten verrühren und mit Pfeffer und Salz würzen.

Apfel-Curry-Brotaufstrich
Zutaten:
2 Äpfel
etwas Zitronensaft
4 Frühlingszwiebeln
5-6 Blätter Bärlauch
1 gehäufter Teelöffel Curry
1 Prise Chili

Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen, fein reiben und mit dem Zitronensaft verrühren. Die Frühlingszwiebeln in sehr dünne Röllchen und den Bärlauch in dünne Streifen schneiden und mit den Äpfeln und Frischkäse verrühren. Mit Curry, Chile, Pfeffer und Salz würzen.



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Sonntag, 19. April 2015

Bärenstarke Kinderkost - eine Buchrezession


So schwer wie diesmal ist mir noch keine Buchrezission von blog dein buch gefallen, was wahrscheinlich daran liegt, dass noch kein "Kochbuch" weniger meinen Wunsch geweckt hat, Rezepte daraus nachzukochen. Optisch erinnert es an ein Schulbuch und ich bin mir nicht sicher, ob Kinder es interessant finden würden. Aber es ist ja eigentlich kein Kochbuch sondern ein Ernährungsratgeber und hier lagen auch die positiven Seiten des Buches.

Aber von vorne das Buch beginnt mit einem sehr übersichtlichen Inhaltsverzeichnis. Hier kann man sich gleich gut orientieren und auch die einzelnen Abschnitte des Buches sind gut untergliedert.

Beginnend mit einem Vorwort, indem auch das Anliegen des Buches nahe gebracht wird, startet man in ein inhaltlich gut aufbereiteten Ratgeber, der sich mit allen Bereichen der Kinderernährung beschäftigt. 

Im ersten Abschnitt geht es um "Kinder und Essen". Welche Einflüsse hat die Umwelt auf die Ernährung der Kinder und auch welche Richtwerte für Körpergewichte und Energiebedarfe wichtig sind? Auch auf die Aufgaben und Vorkommen der Hauptnährstoffe wird eingegangen. Aber auch auf Fragen wie "Was essen Kinder?", "Was fehlt Kindern?" und "Was soll mein Kind wiegen?" wird sehr ausführlich eingegangen. Und nicht nur das ein Kind zu dick ist sondern auch die Problematik, wenn ein Kind zu dünn ist, wird beleuchtet.

Weiter geht es mit dem Kapitel "Richtig essen mit der aid-Ernährungspyramide". Dabei wird die Pyramide genau erklärt und auch anhand eines Tagesplanes praktisch umgesetzt. Mit dem Handmodell wird eine einfache Möglichkeit gezeigt, die richtigen Portionsgrößen zu ermitteln. 

Mit "Was Sie über Lebensmittel wissen sollten" geht es weiter. In diesem Abschnitt werden die einzelnen Lebensmittelgruppen vorgestellt. Zu den Informationen, wie Inhaltsstoffe und empfohlene Tagesmengen werden auch immer wieder interessante Fragen, wie zum Beispiel "Mein Kind mag kein Gemüse, fehlt ihm was?", "Braucht mein Kind mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Säfte?" und "Sind Smoothies ein gesunder Ersatz für Obst?" beantwortet. Dabei gibt es immer wieder zusätzliche Informationen über Zusatzstoffe, Hygienehinweise und Ernährungstipps.

Im Kapitel "Essen und trinken von früh bis spät" werden die einzelnen Mahlzeiten wie Frühstück und zweites Frühstück in Schule und Kindergarten, Mittagessen, nachmittägliche Zwischenmahlzeit und Abendessen mit jeweils geeigneten Lebensmitteln vorgestellt. Auch in diesem Kapitel werden wieder viele interessante Fragen beantwortet, die man sich als Eltern gelegentlich über die Ernährung seines Kindes stellt, wie zum Beispiel "Sollen Kinder täglich etwas Warmes essen?", "Sind Fertiggerichte für Kinder geeignet?" und "Dürfen Kinder beim Essen auch etwas trinken?". Am Ende des Kapitels gibt es Beispiele für Tagesspeisepläne und Checklisten für das Essverhalten in Kita und Schule.

Wie der Name schon sagt, geht es im Abschnitt "Süß - ein besonderer Geschmack!" um alles Süße. Es wird hierbei kurz erklärt, wieso wir Süßes besonders mögen und auch wo wieviel Zucker drinne steckt. Natürlich werden auch Alternativen für die Verwendung von Zucker aufgeführt. Zum Schluss gibt es noch ein paar Hinweise für den Umgang mit Süßem.

Bei "Brauchen Kinder eine Extrawurst?" geht es um Sinn und Unsinn von extra Kinderlebensmitteln. Durch Werbung werden diese ja besonders angepriesen. In diesem Kapitel wird aber besonders auf die Inhaltsstoffe dieser Lebensmittel hingewiesen. Auch ein Marktcheck von Kindertellern in der Gastronomie wurde erläutert.

Das Kapitel "Praktische Tipps für die Küche" vereint eine Vielzahl von Tipps und Ratschlägen angefangen beim Einkaufen bis hin zu Tipps zur Zeitersparnis beim Kochen und anderen Zubereitungshinweisen. Auch Anregungen zum Kochen mit Kindern fehlen nicht.

Im daran anschließenden Rezeptteil gibt es auf 114 Seiten verschiedene gesunde Rezepte, die ich aber nicht ausschließlich als Kinderrezepte bezeichnen würde. Es gibt Gerichte fürs Frühstück, Salate, Hauptgerichte, Süßspeisen, Kuchen und Getränke. Bei den Rezepten sind aus meiner Sicht keine Highlights dabei, sondern ganz klassische Gerichte aus der gesunden Küche wie Möhren-Käuter-Tarte, gefüllte Zucchini, Obstsalat und ähnliches. Aber ob man mit Weißen Bohneneintopf und Rote-Beete-Salat Kinder hinter dem Ofen hervor lockt, weiß ich nicht, das ist dann doch eher Wunschdenken. Und auch wenn ich jetzt Rosenkohl liebe, ist mir persönlich kein Kind bekannt, dass Rosenkohlauflauf essen würde.

Unter allen Rezepten findet man die Nährwertangaben und es gibt bei vielen Rezepten weitere Alternativen. Positiv fällt auf, dass häufig Vollkornprodukte verwendet werden und sowohl Fette als auch Zucker eher in geringeren Mengen verwendet werden. Negativ finde ich, dass die Rezepte nicht bebildert sind und auch die Kochanleitungen sind aus meiner Sicht nicht wirklich kindgerecht. Außerdem sind nicht alle Rezepte korrekt, so steht zum Beispiel bei den Weizenbrötchen für 16 Stück und im Rezept soll man den Teig in 5 Portionen teilen und dann jede Portion vierteln, das ergibt bei mir 20 Stück. Auch bei den Backrezepten wird nur die Backtemperatur genannt aber nicht ob mit Umluft oder ohne und das würde sich ja durchaus bemerkbar machen. Auch die Größe der zu verwendeten Backformen fehlt.

Mein Fazit ist, dass hier ein recht interessanter Ernährungsratgeber für Kinder mit etwas farblosen Rezepten daher kommt. Das Buch eignet sich aus meiner Sicht nicht wirklich dafür, Kinder Freude und Spaß an gesundem Essen zu vermitteln. Was eigentlich sehr schade ist, denn die Grundlagen sind vorhanden. Als Informationsquelle für Eltern und Erzieher ist er aber durchaus geeignet.
Bei einer Neuauflage sollte man vielleicht darüber nachdenken, die Kochanleitungen kindgerechter zu gestalten zum Beispiel mit besseren Schritt-für Schritt-Anleitungen. Auch ein paar mehr Illustrationen der Rezepte wäre empfehlenswert. So wie der Rezeptteil jetzt aufgebaut ist, nützt er meiner Meinung nach nicht wirklich. Denn eine Mutter, die mit ihrem Kind erste Schritte in Richtung gesunde Ernährung gehen will, werden diese Zubereitungshinweise wahrscheinlich nicht ausreichen und wem die kurzen Anleitungen genügen, der braucht diese Rezepte nicht, denn die findet er auch in jedem anderen Kochbuch.


Titel: Bärenstarke Kinderkost
Verlag: Verbraucherzentrale NRW
Seitenzahl: 239
ISBN: 978-3-86336-051-1
Einbindungsart: softcover
Preis: 12,90 €
Hier kann das Buch bestellt werden!

Natürlich habe ich auch zwei Rezepte ausprobiert und die gibt es dann morgen.


Ich möchte mich bei blog dein Buch trotzdem für die Möglichkeit bedanken, dieses Buch lesen zu können.



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Samstag, 18. April 2015

Matcha Caipi und ein Dankeschön


Bei Tokens Blogevent zu ihrem 5. Bloggeburtstag hatte ich einen der schönen Preise gewonnen und jetzt wollte ich mich dafür nochmal bei ihr bedanken.

Die 30g Dose Matcha-Tee von der Marke imogti habe ich natürlich gleich getestet. Und zwar mit der Zubereitung eines leckeren Matcha Caipis. Das Rezept ist von   imogti Matcha Love Blend und lag als Rezeptkarte dem Tee bei.

Zutaten für 1 Cocktail:
1 Limette
2-3 Teelöffel brauner Rohrzucker
1/2 Teelöffel Matcha
Crushed Ice

Zubereitung:
Die Limette vierteln und mit dem Rohrzucker in ein Glas geben und beides mit dem Stößel andrücken. Das Eis ebenfalls ins Glas geben. Den Matcha mit 200ml kaltem Wasser gründlich verrühren und in das Glas gießen.



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Freitag, 17. April 2015

Bento Nr. 402 Spargel-Nudel-Salat


Jetzt ist mein interessanter Küchenmaschinentest vorbei und irgendwie habe ich meinen Küchenelan gerade aufgebraucht. Aber Essen braucht der Mensch und deshalb habe ich schnell einen Nudelsalat gezaubert.

Dafür habe ich Nudeln und Spargel gekocht und mit einer Vinaigrette aus Balsamico bianco, Olivenöl, Bärlauch, Pfeffer, Salz und etwas Zucker vermischt. Dazu habe ich noch ein paar Tomaten geviertelt und untergemischt. Passend zum Salat kam noch ein gekochtes Ei und zwei Schinkenblumen ins Bento. Da noch ein kleines Eckchen Platz war, habe ich Tomaten und Physalis eingepackt.


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Donnerstag, 16. April 2015

Mangosorbet mit Minzzucker und Sekt


Natürlich darf ein Dessert nicht fehlen und das Mangosorbet ist schön leicht und ich denke, gerade im Sommer ist das auch noch sehr erfrischend. Ich hatte wie üblich alkoholfreien Sekt aber man kann natürlich auch normalen verwenden.

Zutaten:
300 g tiefgefrorene Mangowürfel
2 Esslöffel Puderzucker
1 Vanilleschote
1 Limette
1 Eiweiß
1 Zweig Minze und etwas zum Dekorieren
1 Esslöffel Zucker
500 ml gutgekühlter Sekt

Zubereitung:
Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark auskratzen. Die Limette auspressen und den Saft auffangen. Den Minzzweig fein hacken und in einem Mörser mit dem Esslöffel Zucker vermischen, bis der Zucker grün wird.

Den Mahl- und Knetaufsatz in den Behälter setzen und alle Zutaten bereitstellen. Die Mango aus der Tiefkühlung holen und in den Behälter geben. Die Mango für 1,5 Minuten mit Impuls zerkleinern. Puderzucker, Limettensaft und Vanillemark in den Behälter geben und für 30 Sekunden auf Stufe 12 vermischen. Das Sorbet in eine flache Schale füllen und für eine Stunde tiefkühlen.

In jedes Glas zwei Kugeln Sorbet geben, Minzzucker darüberstreuen und mit Sekt auffüllen. Mit etwas Minze dekorieren und sofort genießen.

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Mittwoch, 15. April 2015

Flammkuchen mit Porree und Schinken


Der Flammkuchen schmeckt sowohl als Snack zum Abendbrot oder in Verbindung mit Vorspeise und Dessert als Hauptgang. Selbst als Vorspeise kann man ihn servieren. Der Teig ist mit der Prep & Cook sehr gut geworden. Wenn man nicht so ein Maschinchen hat, den Teig einfach mit der Hand verkneten und für 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Zutaten:
10 g frische Hefe
1 Prise Zucker
80 ml lauwarmes Wasser
140 g Mehl
20 g weiche Butter
etwas Salz
1 halbe Stange Porree
100 g Schinken
50 g geriebener Käse
150 g Creme fraiche
1/2 Bund Schnittlauch
Pfeffer

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Wasser mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Mehl, Butter und Salz zufügen und mit dem Teigprogramm P2 verkneten. Am Ende der Knetphase den Knet- und Mahlaufsatz entfernen und den Teig zu einer Kugel formen. Den Deckel schließen und das Teigprogramm weiterlaufen lassen. Bei 30° für 40 Minuten gehen lassen.

Porree gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Schinken würfeln. Den Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden, mit Creme fraiche und etwas Salz verrühren.

Den Teig hauchdünn auf ein gut gefettetes Blech ausrollen. Mit der Creme fraiche bestreichen. Porree, Schinken und Reibekäse darauf verteilen. Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 250° Ober-/Unterhitze 10-15 Minuten backen.


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Dienstag, 14. April 2015

Grüne Erbsensuppe mit Koriander und Bacon


Jetzt ist einer der anstrengensten Test, die ich bisher durchgeführt habe, vorbei. Also ohne Quatsch ich hatte soviel Spaß beim Ausprobieren, dass ich kaum mit dem Rezepte nachschreiben hinterhergekommen wäre. Zu Beginn hatte ich mir ein paar Rezepte überlegt, die ich ausprobieren wollte aber bei den anderen Leckerscouts gab es so viele interessante Rezeptideen, dass meine Nachkochliste immer länger wurde. In Erinnerung an die Einteilung im beigelegten Kochbuch sind die letzten drei Rezepte ein komplettes Menü. Heute beginnen wir mit der Vorspeise, die nächsten zwei Tage gibt es dann den Rest.

Zutaten:
1 große Zwiebel
1 Stange Bleichsellerie
1 mehlig kochende Kartoffel
300 g Erbsen (tiefgefrorene)
1 l Gemüsebrühe

1/2 Topf Koriander
etwas Zitronensaft
100 g Bacon
2-3 Scheiben Toastbrot
Pfeffer und Salz
Zucker
Öl

Zubereitung in der Prep & Cook:
Die Zwiebel schälen und halbieren. In den Behälter geben und mit dem Universalmesser 10 Sekunden auf Stufe 12 zerkleinern. Das Öl dazu geben und mit dem Garprogramm P1 anschwitzen.

Den Sellerie putzen und grobwürfeln, dann in den Behälter geben. Die Kartoffel schälen, waschen und grob würfeln, dann mit den Erbsen in den Behälter geben. Die Gemüsebrühe, Pfeffer und Salz und 3/4 des Korianders dazu geben und mit dem Suppenprogramm P1 30 Minuten garen. Mit dem Zitronensaft abschmecken.

Die Butter verflüssigen. Den Bacon auf Spieße stecken und in der Butter anbraten. Den Bacon herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Aus dem Toasbrot Blüten und Herzen ausstechen und im Bratfett von beiden Seiten anbraten.

Die Suppe anrichten und jeweils zwei Spieße zur Suppe geben. Einige Croutons auf die Suppe setzen und den restlichen Koriander fein hacken und obenauf streuen.

Zubereitung ohne Küchenmaschine:
Zwiebel schälen und grob würfeln. Die Kartoffel ebenfalls schälen, waschen und in Würfel schneiden. Den Sellerie in grobe Stücke schneiden. Das vorbereitete Gemüse im Öl anschwitzen, dann die Erbsen dazu und die Brühe angießen, alles aufkochen und zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln.

Den Koriander waschen und grob hacken. Etwas Koriander zum Bestreuen beiseite stellen. Den Koriander in die Suppe geben und mit dem Pürierstab pürieren. Die Suppe durch ein Sieb streichen. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

Den Rest so zubereiten und dann anrichten wie oben.

Montag, 13. April 2015

Rumpsteak mit Spargel und Bärlauch-Hollandaise


Meine Hollandaise rühre ich ja schon seit geraumer Zeit selber aber so einfach wie jetzt bei meinem Produkttest ist sie mir noch nie gelungen. Da ich am Samstag auf dem Markt frischen Bärlauch mitgenommen hatte und der sehr gut zum Spargel passt gab es einfach eine Bärlauch-Hollandaise.

Zutaten für zwei Portionen:
2 Rumpsteaks
2 Knoblauchzehen
1 - 2 Stängel Rosmarin
500 g grüner Spargel
100 ml Weißwein
4-5 Pfefferkörner
2-3 Stiele Petersilie
einige Stücke Zitronenschale
85 g Butter in Würfeln
einige Spritzer Worchestersoße
6-7 Blätter Bärlauch
2 Eigelb
60 ml Wasser
Zucker
Salz
Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Rindfleisch trockentupfen und von beiden Seiten scharf in etwas Öl anbraten. Dann mit den Knoblauch und Rosmarin bei 120°C im Backofen fertig garen. Wer Fleisch medium mag so wie ich, sollte eine Kerntemperatur von 60° nicht überschreiten.

Den Weißwein mit Zitronenschale, Petersilie und Pfefferkörnern in den Behälter geben und mit dem Rühr- und Schlagaufsatz 15 Minuten auf Stufe 3 auf 95° erhitzen. Zitronenschale, Pfefferkörner und Petersilie entfernen. Dann das Wasser, Butter, Eigelb, etwas Salz und einer großzügigen Prise Zucker hineingeben und das Saucenprogramm einstellen. Den Bärlauch sehr fein hacken und zwei Miunten vor Ende der Garzeit zur Sauce geben.

Die Enden des Spargels entfernen und gründlich waschen. In Salzwasser bissfest garen, dabei eine Prise Zucker mit hineintun. Den Spargel gründlich abtropfen lassen und zusammen mit Steak und Sauce anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 12. April 2015

Die Prep&Cook von Krups - ein Produkttest der besonderen Art


Jetzt hatte ich vier Wochen Zeit die Krups Prep&Cook auf Herz und Nieren zu testen und ich habe die Zeit wirklich genutzt. In den letzten Tagen habe ich die verschiedensten Gerichte probiert und damit meine gesamte Umgebung verwöhnt. Zu Beginn des Tests hatte ich mir ganz fest vorgenommen, die Maschine nach dem Test wieder zurückzuschicken aber mittlerweile ist sie mir doch sehr ans Herz gewachsen. Eines meiner Hauptargumente, warum ich die Prep nicht behalten wollte, war einfach ihre Größe und die Größe meiner Küche aber ich habe dann doch ein Plätzchen für sie gefunden.

Das Negative gleich zu Anfang die Prep&Cook kann viel aber Gemüse gleichmäßig schneiden, klappt nicht wirklich. Ich habe es unter anderem mit Weißkraut versucht und hatte sowohl Mus als auch ganze Blätter auch weitere Versuche funktionierten nicht wirklich. Einmal habe ich ein recht passables Ergebnis erzielt, dafür durfte ich aber nur eine kleine Portion Kraut verwenden und musste nach kurzen Schneiden das Gemüse wieder im Behälter verteilen, damit das Ergebnis vernünftig wurde. Bei dem Gemehre wäre ich mit dem Messer schneller gewesen.

Ein weiteres kleines Manko ist aus meiner Sicht das beigelegte Kochbuch. Durch die Sortierung der Rezepte nur in Vor-, Haupt- und Nachspeise ist es etwas unübersichtlich. Ein gemeinsames Inhaltsverzeichnis wäre da sicherlich auch hilfreich, denn ob die Suppe Vor- oder Hauptspeise ist, war reine Raterei. Außerdem sind viele der Garzeiten aus meiner Sicht zu kurz. Ein schönes Beispiel ist das Chili-Rezept, nach 20 Minuten hat man einfach kein sämiges Chili. Ich habe die Kochzeiten dann jeweils angepasst. Auch das Versprechen mit der einen Million Menükombinationen haut nicht wirklich hin, denn wenn man alle Gerichte kombinieren würde, würden auch Menüs herauskommen wie das:

Vorspeise Nr. 44 Mayonnaise / Hauptgericht Nr. 175 4-Käse-Soße / Dessert Nr. 300 Rote-Beeren-Marmelade lecker oder?

Allerdings hat das Kochbuch aus positive Seiten. So sind als Einführung die Funktionen der Prep&Cook und auch einige Basisrezepte sehr gut erklärt. Hier sollte man sich durchaus die Zeit nehmen und alles mal durchlesen, denn gerade die Möglichkeiten, die die einzelnen Behörteile ergeben, machen die Maschine so vielseitig.

So jetzt kommen wir zum positiven Teil der Maschine, da ist mir übrigens viel mehr eingefallen ;)

Die Prep&Cook verfügt über einen leistungsfähigen Motor, der erstaunlich leise arbeitet. Über dem Antriebsteil befindet sich eine Edelstahl-Schüssel mit einem Nutzinhalt von 2,5l. Die Küchenmaschine startet nur, wenn die Schüssel und auch deren Deckel ordnungsgemäß eingerastet ist. Nachdem man den Antrieb entfernt hat, kann man die Schüssel auch im Geschirrspüler reinigen aber das war bei mir noch nicht von Nöten.

Über das Tastaturfeld besteht die Möglichkeit, 6 automatische Programme mit einigen Unterprogrammen auszuwählen. Natürlich kann man alle Funktionen auch manuell nutzen und auch hierfür befinden sich die entsprechenden Einstellmöglichkeiten auf dem Tastaturfeld.

Als erstes findet man das Saucenprogramm. Hiermit lassen sich auch schwierige Saucen wie Hollandaise und Bernaise zubereiten. Durch das gleichmäßige Rühren und die konstant einstellbare Temperatur gelingen alle Saucen wirklich perfekt.

Das zweite Programm ist für die Zubereitung von Suppen vorgesehen. Es hat zwei Unterprogramme einmal für "normale" Suppen und einmal für Cremesuppen. Bei diesem Programm war ich total begeistert, gerade die Cremesuppen kochen sich fast von alleine. Einfach alles in den Behälter geben, Programm wählen, Startknopf drücken und nach 30 Minuten genießen.

Das dritte Programm dient zum Garen und hat drei Unterprogramme. Das erste Unterprogramm kann man gut zum Anschwitzen zum Beispiel von Zwiebeln nutzen. Das zweite Unterprogramm ist für Schmorgerichte wie zum Beispiel Gulasch gedacht und als drittes gibt es ein Programm für Risotto. Damit habe ich eines der leckersten und cremigsten Risotto überhaupt zubereitet.

Das vierte Programm kann man für das Dampfgaren benutzen. Gemüse, Fisch und Teigwaren wie zum Beispiel Nikuman lassen sich wirklich hervorragend auf den Punkt genau garen. Um diese Funktion zu nutzen, muss man 0,7l Wasser in den Behälter füllen und dann den Dampfeinsatz darüber setzen.

Das fünfte Programm dient der Teigherstellung auch hier gibt es drei Unterprogramme. Das erste Unterprogramm eignet sich für die Zubereitung für Brot- und Pizzateige auch Flammkuchenteig kann man damit sehr einfach zubereiten. Das zweite Unterprogramm ist für Hefeteige vorgesehen. Bei diesem zwei Programmen schließt sich an das Teigkneten 40 Minuten, in denen der Teig bei 30° gehen kann, an. Das dritte Unterprogramm kann man zum Beispiel für Rührteige nutzen. Dadurch dass der Behälter auch temperiert genutzt werden kann, lässt sich besonders Brandteig sehr simpel herstellen.

Als letztes gibt es noch das Dessertprogramm. Hier kann man Cremes und Puddings zubereiteten, die man sonst nur auf dem Wasserbad kochen kann. Durch die gleichmäßige Temperaturzufuhr und dabei das konstante Rühren ermöglicht wirklich klümpchenfreie Cremespeisen.

Zum Zubehör der Maschine gehören ein Universalmesser, ein Schlag- und Rühraufsatz, ein Misch- und Rühreinsatz und ein Knet- und Mahlmesser.

Das Universalmesser eignet sich zum Zerkleinern von Zwiebeln, Fleisch, Fisch und Gemüse. Man kann es beim Kochen von Kompotts, Cremesuppen und auch von Bolognese verwenden.

Am häufigsten habe ich bisher den Misch- und Rühraufsatz verwendet. Diesen benötigt man für alles, bei dem ein gleichmäßiges Rühren ohne zerkleinern gebraucht wird, wie zum Beispiel beim Garen von Gemüse, Fleischgerichte, Milchreis und auch Rührei.

Der Schlag- und Rühreinsatz eignet sich zum Schlagen von Mayonnaise, Sahne, Eiweiß, Kartoffelpü und sehr fluffigen Cremespeisen.


Das Knet- und Mahlmesser verwendet man zum Zerkleinern harter Zutaten, wie Nüssen, Schokolade und Eiswürfeln. Gerade für Cocktails hat man so sehr schnell Crushed Ice, dabei ist die Maschine aber sehr laut. Dieses Messer eignet sich auch noch zum Kneten von schweren Teigen, wie Brot- und Hefeteigen und auch zur Marmeladenzubereitung.

Zur Ausstattung gehört auch noch ein Dämpfeinsatz, der ist zwar nicht wirklich groß aber dafür funktioniert das Dämpfen sehr gut. Ich habe die Nikuman einfach in zwei Portionen gegart und als ich den Lachs zubereitet habe, hat der Platz gut für zwei Portionen gereicht. Ich dämpfe ja öfters Lebensmittel, denn in der asiatischen Küche wird öfters gedämpft. Hier stellt die Prep & Cook wirklich eine echte Verbesserung dar. Einfach einen dreiviertel Liter Wasser in den Behälter, den Dämpfeinsatz darüber setzen, das Gargut hineinlegen, Deckel zu und Programm gewälhlt. An dem am Dämpfkorb angebrachten Henkel kann man die gegarten Speisen sehr gut entnehmen und dann ganz einfach genießen.

Für alle Technikinteressierten die technischen Daten der Prep & Cook
- Abmessungen 330 x 385 x 320 mm
- großes Bedienfeld in deutscher Sprache
- leistungsstarker Motormit 1150 W und bis zu 15000 Umdrehungen/min
- Gewicht 6,6 kg
- 6 automatische Programme mit Unterprogrammen
- 12 manuelle einstellbare Geschwindigkeiten, plus Intervall und Turbo
-  Temperaturbereich von 30° - 130° manuell in 5°-Schritten einstellbar
- manuelle Zeiteinstellung von 5 Sekunden bis 120 Minuten möglich

Natürlich darf man auch das Reinigen nicht vergessen. Laut Bedienungsanleitung sind alle abnehmbaren Teile spülmaschinengeeignet. Bei der Schüssel muss man vorher aber den Antrieb abbauen. Ich habe bisher alle Teile mit der Hand aufgewaschen, denn jedes Mal den Antrieb entfernen, ist etwas umständlich. Außerdem würde mir die Schüssel im Geschirrspüler zuviel Platz wegnehmen. Der Deckel besteht aus zwei Teilen und einem Dichtungsring, dadurch gibt es genug Ecken und Ritzen, damit sich überall etwas festsetzen kann. Auch hier heißt es, am besten gleich nach der Zubereitung heiß abspülen, damit nichts antrocknet. Beim Deckel gibt es die Möglichkeit, ihn zu demontieren, um ihn besser zu reinigen. Aber ich weiß nicht, wie lange die Kunststoffteile dabei standhalten.

Abschließend kann ich sagen, dass mir die Prep & Cook sehr gut gefällt, das sieht man auch daran, dass ich sie nun doch behalte. Gerade bei der Zubereitung von Suppen, Soßen, Marmeladen und Teigen hat sie so viele Vorteile, dass sie eine echte Arbeitserleichterung darstellt. Die Küchenmaschine ist kinderleicht zu bedienen und auch die Reinigung hält sich in Grenzen. Man sollte nur nichts anpappen lassen, sonst muss alles eingeweicht werden. Die Prep & Cook arbeitet sehr leise, na ja außer wenn man härter Lebensmittel zerkleinert und auch sehr sauber. Dadurch dass der Deckel geschlossen sein muss, wenn man die Maschine anschalten will, spritzt nichts außerhalb herum. Man kann in ihr gut Mengen für vier Personen (außer Dampfgaren) verarbeiten, auch kleine Mengen lassen sich zubereiten aber da ist aus meiner Sicht der Reinigungsaufwand zu groß. Für eine Handvoll Kräuter würde ich wahrscheinlich auch weiterhin meinen Multizerkleinerer verwenden.

Zum Schluss sollte man das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht vergessen. Die Küchenmaschine kostet im Handel 800€ und zu diesen Preis würde ich sie mir wahrscheinlich nicht kaufen. Das liegt aber auch daran, dass ich küchentechnisch bereits sehr gut ausgestattet bin und mir die Arbeitserleichterung das Geld nicht wert wäre. Aber als Leckerscout muss ich zum Glück den Preis nicht bezahlen sondern nur 150€ und dafür ist das Gerät wirklich ein Schnäppchen. Wer natürlich nicht wie ich schon eine gute normale Küchenmaschine, Rührgerät, Multizerkleinerer, Pürierstab und Mixer hat, für den kann sich die Anschaffung sicherlich lohnen. Vor allem wenn ich überlege, dass der Preis aller meiner Küchenmaschinen zusammen wahrscheinlich höher ist als der der Prep & Cook.


Hier kann man sich das Maschinchen nochmal anschauen und hier gibt es noch eine Vielzahl an interessanten Informationen über die Krups Prep & Cook.
Ich möchte mich sowohl bei lecker.de als auch bei Krups für die Möglichkeit, diese Maschine zu testen, bedanken.

Da ich hier nicht alle Rezept veröffentlicht habe, stelle ich nochmals alle Links meiner Rezepte auf dem Foodboard von Lecker ein.

Currybolognese mit Spaghettis
Nikuman aus der Krups Prep & Cook
Gedämpfter Lachs auf Frühlingsgemüse mit Kartoffelbrei aus der Prep & Cook
Ananas-Marmelade mit Vanille und Rosmarin mit der Prep & Cook
Rührei mit Schinkenwürfeln aus der Krups Prep & Cook
Schnelle Dinkelbrötchen mit der Krups Prep & Cook
Creamy Cheesecake
Birnen-Apfel-Marmelade
Flammkuchen mit Lauch und Schinken
Mangocreme mit Granatapfelkernen
Currytaler mit der Krups Prep & Cook
Schoko-Kokos-Pudding (vegan)
Flusskrebs-Zitronen-Sauce zu Nudeln
Käse-Porree-Suppe
Chili con Carne a la Prep and Cook
Frühlingsrisotto und rosa gebratene Entenbrust
Bärlauch-Remoulade
Erbsensuppe mit Koriander und Bacon
Fischburger de luxe mit der Prep and Cook
Mango-Erdbeer-Minz-Marmelade mit der Prep and Cook
Bärlauch-Hollandaise zu Steak und Spargel
Pikante Tomatenmarmelade aus der Prep and Cook
Mangosorbet mit Minzzucker und Sekt aus der Prep and Cook

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr