Meinen sich jährlich wiederholenden Kochkurs hatte ich ja vorletztes Jahr beendet, da ich es neben meiner eigentlichen Arbeit einfach nicht mehr geschafft habe. Es hat mich schon ziemlich viel Überwindung gekostet, diesen Schritt zu gehen aber mit zunehmenden Alter muss man manchmal auch an seine Gesundheit denken. Letztes Jahr hatte der Verein, der diese Kurse veranstaltet hat, 35jähriges Jubiläum gefeiert. In diesem Rahmen habe ich mal wieder einen Kurs veranstaltet.Die Veranstaltung fand bei uns im StadtLab statt und dort hatten Kollegen schon Tische und Stühle für den Kurs bereitgestellt. Ich hatte mich wie immer um die Lebensmittel gekümmert und diese nach den Rezepten zusammengestellt. So wie hier für den geplanten Pilzburger und den Möhrensalat.Auch alles was man für die Zubereitung des Tiramisus benötigt, hatte ich bereitgestellt. Im StadtLab war eine ordentliche Küche vorhanden aber den Rest musste ich hinfahren. Zum Glück bekam ich das Geschirr, Besteck und auch die schicken Gläser von unserer Küche und ich durfte sie auch schmutzig zurückschicken ;)Beim Pilzburger konnten die Kochschüler je nach ihren Fähigkeiten mitarbeiten, die Fortgeschrittenen würfelten Zwiebeln und die noch nicht so fit waren, konnten die Pilze einfach zerzupfen.Mein Möhrensalat musste man nur mit einem Sparschäler umgehen können. Das Dressing, dass ich mit einer Kochschülerin zubereitet hatte, war sehr gelungen. Sie hatte auch die Friemelarbeit mit dem entkernen der Weintrauben übernommen.Auch bei unserem Dessert war alles Handarbeit, bis hin zur Dekoration.
Montag, 26. Mai 2025
Nach über einem Jahr mal wieder ein Kochkurs
Meinen sich jährlich wiederholenden Kochkurs hatte ich ja vorletztes Jahr beendet, da ich es neben meiner eigentlichen Arbeit einfach nicht mehr geschafft habe. Es hat mich schon ziemlich viel Überwindung gekostet, diesen Schritt zu gehen aber mit zunehmenden Alter muss man manchmal auch an seine Gesundheit denken. Letztes Jahr hatte der Verein, der diese Kurse veranstaltet hat, 35jähriges Jubiläum gefeiert. In diesem Rahmen habe ich mal wieder einen Kurs veranstaltet.Die Veranstaltung fand bei uns im StadtLab statt und dort hatten Kollegen schon Tische und Stühle für den Kurs bereitgestellt. Ich hatte mich wie immer um die Lebensmittel gekümmert und diese nach den Rezepten zusammengestellt. So wie hier für den geplanten Pilzburger und den Möhrensalat.Auch alles was man für die Zubereitung des Tiramisus benötigt, hatte ich bereitgestellt. Im StadtLab war eine ordentliche Küche vorhanden aber den Rest musste ich hinfahren. Zum Glück bekam ich das Geschirr, Besteck und auch die schicken Gläser von unserer Küche und ich durfte sie auch schmutzig zurückschicken ;)Beim Pilzburger konnten die Kochschüler je nach ihren Fähigkeiten mitarbeiten, die Fortgeschrittenen würfelten Zwiebeln und die noch nicht so fit waren, konnten die Pilze einfach zerzupfen.Mein Möhrensalat musste man nur mit einem Sparschäler umgehen können. Das Dressing, dass ich mit einer Kochschülerin zubereitet hatte, war sehr gelungen. Sie hatte auch die Friemelarbeit mit dem entkernen der Weintrauben übernommen.Auch bei unserem Dessert war alles Handarbeit, bis hin zur Dekoration.
Samstag, 16. Dezember 2023
Tiramisu mit Schokoladenganach
Das Tiramisu war einfach genial. Die Schokoladenganache, die Mascarpone-Jogurt-Creme und die Orangenschale haben sehr gut miteinander harmoniert. Das Originalrezept hatte allerdings nicht funktioniert. Da ich ja jedes Rezept vor dem Kurs ausprobiere, habe ich das auch mit diesem gemacht und die Ganache war zu flüssig. Ich hatte das Rezept im Fernsehen gesehen und mitgeschrieben und dort hat die deutsche Übersetzungsstimme gesagt "200 ml Sahne" aber im englischen Original heißt es 200 ml double cream.
Laut Wikipedia ist Crème double, auch Double crème, ein besonders gehaltvolles, süßrahmiges, koch- und löffelfestes Sahneerzeugnis mit einem Fettgehalt von 40 bis 55 %. Danach wurde mir klar, warum die Ganache flüssig geblieben ist. Da ich hier nirgendwo diese Creme kaufen konnte, habe ich nach Alternativen gesucht und ich denke eine passende gefunden.
Zutaten für 6 Portionen:
100 g Zartbitterschokolade (70 %)
100 ml Sahne
350 g Mascarpone
1 Prise Salz
100 g Löffelbiskuits
150 ml stark gesüßter Espresso
1 Bio-Orange
500 g griechischer Joghurt
1 Teelöffel Vanillepaste
3 Esslöffel flüssiger Honig
Zartbitterschokoladespäne
Zubereitung:
Die Schokolade grob hacken. Die Sahne zum Kochen bringen, dann Schokolade und Salz dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen, dann abkühlen. In die lauwarme Schokoladensahne 100 g Mascarpone rühren.
Die Schale der Orangen abreiben und den Saft auspressen. Eine Schale (20 cm x 30 cm) mit Löffelbiskuits auslegen und mit dem warmen Espresso sowie dem Orangensaft beträufeln. Dann die Schokoladenganache über die Biskuits verteilen. Alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Jetzt Joghurt, die restliche Mascarpone, Vanillepaste und Honig glatt verrühren und über die Schokoschicht verteilen. Erneut in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen. Mit Schokoladenspänen und Orangenschale bestreuen.
Freitag, 15. Dezember 2023
Gemüse-Minestrone mit Nudeln
Es war wirklich lustig, hätte ich gesagt, wir kochen eine vegetarische Gemüsesuppe wären meine Kursteilnehmer nicht so interessiert gewesen. Aber so hatte ich das Gericht als italienische Delikatesse angekündigt, das und die Nudeln, die mit in die Minestrone kamen, machten das Süppchen zu einem sehr interessanten Essen, das alle unbedingt probieren wollten.
Zutaten:
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
1 Zucchini
1 kleiner Lauch
1 große Kartoffel
1 Dose Cannellini-Bohnen
2 Esslöffel Olivenöl
½ Teelöffel getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
2 x 400 g Dosentomaten
1 l Gemüsebrühe
1 große Handvoll Mangold (wir hatten Spinat)
100 g kurze Nudeln
½ Bund frisches Basilikum
Geriebener Parmesan
Zubereitung:
Zuerst Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Dann Möhren, Sellerie und Zucchini putzen und in Scheiben schneiden. Die Lauchstangen putzen, gründlich waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und würfeln. Jetzt die Cannellini-Bohnen abgießen und abspülen.
Das Öl erhitzen, darin Knoblauch, Zwiebel, Möhren, Sellerie und Lauch anrösten. Oregano, Lorbeer, Kartoffeln, Zucchini, Cannellini-Bohnen und Tomaten dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen. Den Spinat putzen, waschen, klein schneiden und zur Suppe geben und kurz mitkochen.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser garen, abgießen und zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Basilikum, Parmesan und einer Scheibe Brot servieren.
Donnerstag, 14. Dezember 2023
Focaccia mit Rosmarin
Das frisch gebackene Focaccia war nicht wirklich eine Vorspeise sondern wir haben es als Beilage zur Suppe serviert. Aber natürlich kann man das fluffige Brot seinen Gästen auch vor der eigentlichen Mahlzeit mit etwas Aceto Balsamico und einem guten Olivenöl servieren.
Da ich keine ordentliche Küchenmaschine für den Kochkurs habe und meine Prep&Cook mit der Menge überfordert worden wäre, haben wir mit der Hand geknetet. Für die Kochkursteilnehmerin, die sich getraut hat, war das schon eine ganz schöne Herausforderung. Zum Schluss hat sie den Teig mehr verhauen als geknetet ;)
Allerdings haben wir dann einen Fehler gemacht, während ich mich um eine andere Gruppe gekümmert habe, hat eine Kursteilnehmerin das Rezeptblatt eingesteckt und ich konnte nicht mehr nachlesen, deshalb haben wir den Rosmarin mitgebacken und hatten dann auch kein Meersalz zum Schluss über das Focaccia gestreut.
Zutaten:
650 g Mehl Typ 550
300 g italienisches Mehl Typ 00
500 g lauwarmes Wasser
15 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
15 g Salz
Etwas Pflanzenöl zum Einfetten
Natives Olivenöl extra
1 kleine Handvoll Rosmarinzweige
Balsamico Essig und Olivenöl zum Servieren
Zubereitung:
Die Hefe im Wasser auflösen und mit beiden Mehlsorten und dem Salz vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
Ein Backblech mit Pflanzenöl einölen. Den Teig auf das Blech geben. Mit den Händen gleichmäßig verteilen. Dann mit den Fingern Dellen in den Teig drücken und etwas natives Olivenöl darüber träufeln. Zugedeckt weitere 20 bis 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft für 15 Minuten backen. 2 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Wasser vermischen und damit das Brot einstreichen
- Mit Rosmarinnadeln und etwas Meersalz bestreuen. Warm mit etwas nativem Olivenöl und Balsamico-Essig servieren.
Mittwoch, 13. Dezember 2023
2023 Kochkurs - 6. Kurstag
Gestern Abend hatten wir das letzte Mal unseren Kochkurs. Zum Abschluss hatte ich für uns italienische Gerichte herausgesucht, die bei den Teilnehmern sehr gut ankamen.
Bei diesem Kurs haben wir es sogar geschafft, dass alle Teilnehmer da waren. Nur bei meinen Assistenten hatte ich nicht so viel Glück. Aber glücklicher Weise springen immer mal wieder Kollegen von mir ein, wenn jemand kurzfristig ausfällt.
Dieser Kurs war recht entspannt und wir hatten viel Spaß. Allerdings erst nach dem wir den Teig für das Focaccia fertig geknetet hatten, das war schon ganz schön harte Arbeit.
Danach gab es eine wirklich leckere Gemüse-Minestrone mit Nudeln.Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen, das Schokoladen-Tiramisu mit Orangen war wirklich zum Niederknien lecker.
Donnerstag, 7. Dezember 2023
Lauwarmer Apfel-Ingwer-Crumble
So ein Crumble ist immer ein sehr dankbares Dessert. Es ist meistens recht einfach zubereitet und gerade wenn man ihn warm serviert, ist er ein Genuss. Der heutige Apfel-Ingwer-Crumble hat gerade durch den Ingwer eine wirklich interessante Note. Die leichte Schärfe passt hervorragend zu den süßen Äpfeln. Ich hatte sehr reife Äpfel, die wirklich sehr aromatisch waren.
Da ich mal wieder kein laktosefreies Creme fraiche bekommen konnte, hatte ich auf Schmand zurückgegriffen.
Zutaten:
1 Limette
4 reife Äpfel
1 Stück Ingwer
100 g Zucker
100 ml Wasser
225 g Mehl
90 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Teelöffel gemahlener Ingwer
115 g kalte Butter
1 Becher Crème fraîche
Zubereitung:
Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen, etwas Schale als Deko beiseite tun. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Würfel mit dem Limettensaft vermischen. Den Ingwer schälen und fein reiben.
Jetzt Wasser und Zucker zum Kochen bringen, die Äpfel und den Ingwer zugeben und einige Minuten leicht köcheln lassen.
Die Äpfel leicht abkühlen lassen und dann in eine gefettete Auflaufform füllen. Mit der Limettenschale bestreuen.
Das Mehl in eine Schüssel sieben und Puderzucker, Salz und den gemahlenen Ingwer hinzufügen. Die kalte Butter in Würfeln mit den Händen unter die Mehlmischung reiben, bis eine bröselige Mischung entsteht. Dann alles über die Äpfel krümeln und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 25 bis 30 Minuten backen.
Mit einem Klecks Crème fraîche und der restlichen abgeriebenen Limettenschale servieren.
Mittwoch, 6. Dezember 2023
Cremiges Risotto mit Waldpilzen
Mit dem Risotto war ich dieses Mal etwas mutig, denn es gibt viele, die mögen es nicht und auch die Zubereitung hält einige Fallstricke bereit. Aber was soll ich sagen, obwohl wir mehr als 1,5 kg Reis verarbeitet hatten, war das Ergebnis extrem cremig und richtig lecker.
Wegen der Kosten hatte ich statt frischen Waldpilzen tiefgefrorene gekauft und ein paar Champignons, denn die Kursteilnehmer sollten zumindest ein paar Pilze putzen können. Für den Wein hatte ich einen alkoholfreien gekauft und obwohl die halbe Flasche gereicht hätte, kam irgendwie die ganze Flasche ins Risotto.
Da die Induktionsplatten, die ich für den Kurs nutze, bei cremigen Speisen immer etwas schwierig sind, haben wir den normalen Herd in unserer Küche genutzt. Bei anderthalb Kilo Reis hatten die Kochkursteilnehmer gut zu rühren, damit nichts anbrennt.
Zutaten:
1 kleine Zwiebel
2 Stangen Sellerie
30 g getrocknete Steinpilze
400 g Risottoreis
75 ml Weißwein
1,5 l heiße Gemüsebrühe
400 g Waldpilze
3-4 Stiele frischer Petersilie
Saft einer Zitrone
1 Teelöffel Butter
50 g geriebenen Parmesan
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
4 Esslöffel Parmesanspäne
Zubereitung:
Zwiebeln und Sellerie schälen bzw. putzen und fein hacken. Die Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ausquellen lassen. Jetzt etwas Olivenöl erhitzen, darin Zwiebeln und Sellerie anschwitzen, den Reis hinzufügen und weiter braten Den Wein angießen und aufkochen, Steinpilze mit Einweichwasser zugeben und unter Rühren garen.
Die heiße Brühe kellenweise zugeben und jeweils unter Rühren bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Wenn der Reis die Brühe aufgenommen hat, die nächste Kelle zugeben.
Dies wiederholen bis der Reis gegart ist und wenn er noch etwas Biss hat,
Butter und Parmesan unter das Risotto rühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken, danach zugedeckt ruhen lassen.
Die Waldpilze putzen, eventuell leicht abreiben. Etwas Öl erhitzen und darin die Pilze anbraten. Die Petersilie fein hacken und mit dem Zitronensaft zu den Pilzen geben, mit Pfeffer und Salz würzen.
Das Risotto auf Teller verteilen und die Pilzen darüber anrichten und mit Parmesanspänen bestreuen.
Dienstag, 5. Dezember 2023
Waldorf Salat
Für gewöhnlich versteht man unter Waldorfsalat eine Mischung aus Sellerie, Walnüssen und Äpfeln. Allerdings findet man auch häufig die Kombination mit Weintrauben. Dazu gibt es üblicherweise ein Dressing mit Mayonnaise aber das ist nicht so meins. Das Joghurtdressing hat mich mehr begeistert.
Außerdem hatte der Salat alles, was ich für meinen Kochkurs brauche, viel, viel Geschnippel und auch mal wieder ein neues Gewürzkraut. Estragon hatten wir bisher noch nicht und da konnten alle mal schnuppern und auch kosten, um ihn kennenzulernen.
150 g Weintrauben
1 Zitrone
Olivenöl
60 g geschälte Walnüsse
1 Teelöffel englischer Senf
250 ml fettarmer Naturjoghurt
6 Zweige frischer Estragon
2 Stangen Sellerie
2 Äpfel
1 Römersalat
Pfeffer, Salz
Zubereitung:
Die Weintrauben waschen und trocken tupfen. Die Schale einer halben Zitrone fein abreiben, mit etwas Öl beträufeln und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen und mit den Weintrauben vermischen. Die Walnüsse in eine Pfanne geben und ohne Fett anrösten, aus der Pfanne nehmen und die Weintrauben in der Pfanne kurz anbraten.
Senf und Joghurt verquirlen, die Estragonblätter abzupfen, fein hacken und hinzufügen. Die Zitrone auspressen und den Saft zum Dressing geben, mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Sellerie putzen, waschen und in 1 cm große Stücke schneiden. Den Apfel achteln, das Kerngehäuse entfernen, das Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden. Den Römersalat putzen, waschen und grob hacken. Sellerie, Apfel und Römersalat mit dem Dressing vermischen und auf Teller anrichten. Die Weitraubenmischung obenauf anrichten.
Montag, 4. Dezember 2023
Kochkurs 2023 - 5. Kurstag
Am 5. Kurstag hatten wir drei leckere Herbstgerichte auf unseren Plan. Die reifen Äpfel, die wir sowohl im Salat als auch im Crumble hatten, waren richtig schön aromatisch und süß. Obwohl für den Salat könnten es auch etwas säuerliche Früchte sein.
Beim Hauptgang bin ich mit dem Risotto ein kleines Risiko eingegangen, denn so einfach Risotto auch aussieht, ist die Zubereitung nicht immer ganz einfach.
Auf jeden Fall hatten wir alle ganz viel Spaß und dieses Mal gab es auch keinerlei Pannen. Sondern nur eine entspannte Kochrunde.
Als Hauptgang gab es dann ein cremiges Pilzrisotto mit leckeren Waldpilzen.
Natürlich durfte auch ein leckeres Dessert nicht fehlen. Der lauwarmer Apfel-Crumble war ein Gedicht.
Donnerstag, 30. November 2023
Cremiger Milchreis mit Beeren
Beim Probekochen hatte ich mit diesem Rezept überhaupt keine Probleme, der Milchreis wurde beim Kochen schön cremig und durch die untergerührte Stärke bekam er eine Pudding artige Konsistenz. Allerdings funktionierte er beim Kochkurs überhaupt nicht.
Da wir dort ja mit transportablen Induktionsplatten kochen, hatte ich extra einen Topf mit Wasserbad gekauft, da gerade Süßspeise sehr gerne bei dieser Art der Kochplatten gerne anbrennen. Allerdings hatte die Assistentin die Temperatur zu niedrig eingestellt, so dass auch nach 45 Minuten der Reis knüppelhart war. Nachdem wir die Temperaturen erhöht hatten, sah es ganz gut aus aber so richtig cremig wurde der Milchreis nicht. Nach einer weiteren halben Stunde Kochzeit habe ich dann mit dem Pürierstab nachgeholfen. ;)
Nach einer weiteren Viertelstunde war dann der Milchreis so, wie er sein sollte und als er nur noch lauwarm warm, so richtig schön cremig. Mit den Beeren zusammen ein wirklich leckeres Dessert.
Zutaten:
120 g Milchreis
800 ml Milch
4 Esslöffel flüssiger Honig
1 Teelöffel Vanillepaste
1 Esslöffel Stärke
1 reife Banane
Etwas Zitronensaft
50 g Heidelbeeren
50 g Himbeeren
Zubereitung:
Zuerst Reis, Milch, die Hälfte des Honigs und die Vanille miteinander verrühren.
Bei niedriger Temperatur ca. 45 Minuten unter regelmäßigem Rühren sanft köcheln lassen. Dann die Stärke mit 200 ml Wasser verrühren und unter Rühren zum Milchreis geben, danach einige Minuten köcheln lassen. Wenn der Pudding schön cremig ist, vom Herd nehmen und unter Rühren abkühlen lassen, dann in Schälchen füllen.
Die Banane schälen, in Scheiben schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Dann die Beeren unterheben und das Obst auf dem Reispudding verteilen. Zum Schluss mit dem restlichen Honig beträufelt.
Montag, 27. November 2023
Kochkurs 2023 - 4 Kurstag
Endlich haben alle Vorbereitungen geklappt. Keine Schwierigkeiten beim Einkaufen, ich musste auch keins der Rezepte umändern. Trotz der gestiegenen Preise bin ich sogar fast im Budget geblieben. Das einzige was mir etwas die Freude vermiest hat, war, dass ich schon die vierte Woche arbeitstechnisch im Vertretungsmodus arbeiten musste und so ziemlich kaputt war. Dieser Arbeitsstress hat auch dazu geführt, dass ich mich entschieden habe, zumindest im nächsten Jahr keinen Kochkurs anzubieten.
Als Vorspeise gab es einen Auberginen-Dip mit frischem Fladenbrot. Der Dip war schön pikant und recht Knoblauchlastig ;)
Das Süßkartoffel-Chili mit Feta war dafür eher etwas mild, denn einige der Kochkursteilnehmer mögen kein scharfes Essen.
Der cremiger Milchreis mit Beeren war nach so einigen Katastrophen doch recht lecker.
Donnerstag, 23. November 2023
Einfacher Obstsalat mit Joghurt
Eigentlich war ja ein anderes Dessert geplant gewesen aber wie ich schon geschrieben hatte, war es so warm, dass wir den Kurs eigentlich hätten absagen müssen aber weil das nicht möglich war, hatte ich einfach das Programm verändert.
Ein einfacher Obstsalat mit etwas Joghurt passt bei jedem Wetter und ist außerdem ohne großen Aufwand schnell zubereitet. Eigentlich wollte ich das Dessert in Schälchen anrichten aber die Kochkursteilnehmer wollten lieber Gläser verwenden, weil das schöner aussieht und genauso haben wir es gemacht.
Zutaten:
4 Esslöffel gehobelte Mandeln
500 g Naturjoghurt
1 Esslöffel Honig
2 Orangen
2 Bananen
2 Äpfel
1 Teelöffel Mohn
Zubereitung:
Die Mandeln ohne Fett anrösten. Den Joghurt mit dem Honig verrühren.
Die Schale der Orange mit einem Messer abschneiden, dann das Fruchtfleisch kleinschneiden. Die Äpfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen, danach das Fruchtfleisch klein schneiden. Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden.
Die Früchten miteinander vermischen und in die Gläser füllen, dann jeweils etwas Joghurt darüber geben. Zum Schluss mit Mohn und Mandeln bestreuen.
Mittwoch, 22. November 2023
Portobello-Burger mit Tomatensalsa
Für die Burger hatte ich auf fertige Burgerbuns zurückgegriffen, allerdings hatte ich sehr leckere Vollkorn-Buns gekauft. Und dieses Mal hatte ich beim Einkaufen Glück, eine Woche vor dem Kochkurs waren genau diese Buns im Angebot und da der Preis echt genial war, hatte ich gleich zugeschlagen. Das sah schon recht gefräßig aus - 16 Burgerbuns im Einkaufskorb ;)
Blöderweise hatte ich bei den Pilzen nicht so ein Glück. Ich hatte im Vorfeld im Supermarkt 16 Portobello-Pilze bestellt. Das sind ja eigentlich nur Riesenchampignons und laut dem Supermarktmitarbeiter sind immer zwei Stück in jeder Packung. Als ich nun die Zutaten einkaufen wollte, bekam ich 8 Packungen mit Riesenchampignons. Allerdings waren es keine Portobellos sondern einfach nur etwas größere Pilze und davon waren immer 10 Stück in jeder Verpackung. Na das war vielleicht eine Diskussion als ich nur 4 Packungen von den bestellten 8 gekauft habe. Statt einem Riesenpilz kamen dann eben 2 kleinere auf den Burger.
4 Burgerbrötchen
3 Knoblauchzehen
6 Stängel glatte Petersilie
80 g weiche Butter
4 Portobello – Pilze (oder 8 Riesenchampignons)
200 g Feta-Käse
4 reife Cocktail-Tomaten
4 – 5 Stängel Koriander
1 Zwiebel
1 grüne Chilischote
1/2 reife Avocado
1-2 Limetten (Saft)
1 Esslöffel gutes Olivenöl
1 Handvoll Rucola
2 Esslöffel Mayonnaise
Zubereitung:
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C die Buns aufbacken.
Gleichzeitig den Knoblauch schälen und fein würfeln, dann die Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Die Butter mit der Hälfte von Knoblauch und Petersilie vermengen und mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
Die Champignons putzen, die Stiele entfernen und mit der Butter füllen. Danach auf ein Blech legen und den Feta darüber krümeln. Die Brötchen aus dem Ofen nehmen und die Pilze darin ca. 15 Minuten garen.
Die Tomaten in kleine Würfel schneiden und den Koriander fein hacken. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, sowie die Chili entkernen und fein hacken. Dann die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch herauslösen und würfeln. Jetzt Limettensaft mit Olivenöl, Tomaten, Zwiebel, Koriander, Chili, Avocado, der restlichen Petersilie und Knoblauch verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Die Burgerbrötchen halbieren, etwas Mayonnaise auf die untere Hälfte streichen, Rucola darüber verteilen, Pilz (bzw Pilze) darauf setzen und etwas Salsa darüber geben, mit der oberen Brötchenhälfte belegen
Dienstag, 21. November 2023
Tomaten-Carpaccio mit Burrata
Das Tomaten-Carpaccio hatte ich hier schon mal zubereitet. Allerdings in einer bedeutend aufwändigeren Form. Da das Carpaccio damals auch zum Sattessen reichen sollte, hatte ich bedeutend mehr Tomaten und auch für jeden eine ganze Burrata verwendet. Durch mein Kochkurs-Budget war ja leider auch die Auswahl der bunten Tomaten beschränkt aber die Tomaten, die ich gekauft hatte, waren so reif und aromatisch, dass die Farbe nicht wichtig war.
Da es ja beim letzten Kurstag so problematisch beim Einkaufen war, hatte ich für diesen Kurstag schon eine ganze Zeit vorher nach den besonders teuren Zutaten geschaut, um auf etwaige Angebote reagieren zu können. Hier hatte ich Glück mit dem Burrata. In einem üblicherweise recht teuren Geschäft bin ich zufällig über den Käse gestolpert, der dort gerade im Angebot war und damit die Hälfte des normalen Preises gekostet hat.
8 reife bunte Tomaten
100 g Himbeeren
2-3 Esslöffel Balsamico bianco
2-3 Esslöffel Natives Olivenöl extra
2 x 125 g Burrata
ein paar Zweige frisches Basilikum
Pfeffer, Salz
Zubereitung:
Die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden und diese jeweils auf vier Teller anrichten. Danach die Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Essig und dem Olivenöl vermischen. Das Dressing mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Die Burrata mit den Finger auseinanderzupfen und über die Tomaten verteilen. Dann das Himbeerdressing über das Carpaccio träufeln und mit den Basilikumblätter dekorieren.
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