Dienstag, 31. Dezember 2019

Mitternachtssuppe mit viererlei Bohnen


Gerade zu Silvester bekommt man ja gerne nochmal etwas Appetit, wenn das Geknalle und Geballere vorbei ist. Passend zu den reichlichen Getränken in so einer Silverstnacht braucht man dann noch etwas deftiges. Dafür habe ich diesen Bohneneintopf kreiiert. Um ihn zu testen, hatte ich den Eintopf bereits im November Probe gekocht und damit meine Kollegen verköstigt. Da diese ihn wirklich lecker fanden, kann ja jetzt zum Jahreswechsel nichts schief gehen.

Zutaten:
700 g Kassler mit Knochen
300 g Chorizo
2 Lorbeerblätter
1 Zwiebel
3 Möhren
6 Kartoffeln
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose schwarze Bohnen
1 Dose Wachtel Bohnen
1 Dose italienische Bohnen
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Bund Petersilie
200 g geriebener Käse (ich hatte Emmentaler)
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Knochen vom Kassler auslösen und beides mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Alles mit Pfeffer, Salz und den Lorbeerblätter würzen. Den Kassler ca. 1 Stunde köcheln lassen, dann die Chorizo zugeben und weiter köcheln lassen. Wenn das Fleisch gegart ist, dieses in Würfel schneiden. Die Chorizo in Scheiben schneiden und das restliche Fleisch von den Knochen lösen.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Möhre und Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls klein schneiden. Die Bohnen abgießen und kurz abspülen. Alles in der Brühe garen. Die Lauchzwiebeln waschen, putzen und dann in dünne Röllchen schneiden. Kurz vor Ende der Garzeit die Lauchzwiebeln und den Kassler sowie die Chorizos zugeben. Die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Die Suppe auf Teller anrichten und mit Käse und Petersilie bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 30. Dezember 2019

4 x Süßes vom Raclette

Es gibt ja nicht nur herzhaftes vom Raclette, nein man kann auch recht einfach süße Leckereien zubereiten. Gerade wenn man sich über den ganzen Abend durch alle möglichen Sachen futtert, kann man als schönen Abschluss eine süße Kleinigkeit genießen.

Die Rezepte sind immer für 8 Pfännchen ausgelegt und im Normalfall brauchen die süßen Kleinigkeiten 12 bis 15 Minuten um durchgebacken zu sein. 

Apfel-Cranberry-Küchlein

Zutaten:
frischer Hefeteig
1 Eigelb
1 Becher Schmand
Zucker
1 Apfel
2-3 Esslöffel Cranberries
3-4 Esslöffel Mandelblättchen

Zubereitung:
Den dünn ausgerollten Hefeteig auf Pfännchengröße zurecht schneiden. Dann jeweils eine Teigplatte in ein gefettetes Pfännchen legen.

Das Eigelb mit dem Schmand und Zucker nach Geschmack verrühren und jeweils einen Esslöffel der Masse auf den Teig geben. Den Apfel vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Jeweils 3 Apfelspalten ins Pfännchen legen und mit Cranberries und Mandelblättchen bestreuen.

Dann solange unter den Grill schieben, bis der Minikuchen leicht gebräunt ist.

Flammkuchen mit Birnen, Trauben und Walnüssen

Zutaten:
Frischen Yufka-Teig
1 Becher Ziegenfrischkäse
1 Birne
1 handvoll Weintrauben
Honig nach Geschmack
etwas Thymian
1 handvoll Walnüsse


Zubereitung:
Den Yufka-Teig auf Pfännchengröße zurecht schneiden. Dann jeweils eine Teigplatte in ein gefettetes Pfännchen legen.

Den Teig mit Frischkäse bestreichen. Die Birne vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Jeweils 3 Birnenspalten ins Pfännchen legen und mit halbierten Weintrauben, etwas Thymian und Walnüsse bestreuen.

Dann solange unter den Grill schieben, bis der Flammkuchen leicht gebräunt ist.

Heidelbeer-Schmarrn

Zutaten:
2 Eier
40 g Zucker
80 g Magerquark
70 g Mehl
70 ml Milch
Prise Zimt
1 Esslöffel flüssige Butter
50 g Mandelblätter
100 g Heidelbeeren
Zimt-Zucker
einige Mandelblättchen als Deko

Zubereitung:
Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl, Milch, Quark und Zimt hinzufügen und verrühren. Die Pfännchen mit etwas flüssiger Butter auspinseln, dann jeweils 1 Teelöffel Mandeln darin verteilen und 2 Esslöffel Teig darüber geben. Die Heidelbeeren darüber verteilen und die Schmarren goldbraun backen. Dann Zimt-Zucker und einige Mandelblättchen darauf streuen.

Aprikosen-Crumble

Zutaten:
50 g Mehl
30 g Haferflocken
20 g gehackte Haselnüsse
50 g Butter
2 Esslöffel brauner Zucker
1 kleine Dose Aprikosen

Zubereitung:
Mehl, Haferflocken, Haselnüsse, Butter und Zucker zu einer krümeligen Masse verkneten. Jeweils 1-2 Aprikosen-Hälften in ein gefettetes  Pfännchen geben. Dann jeweils ein paar Crumble über das Obst streuen und dann solange unter den Grill stellen, bis die Streusel goldbraun gebacken sind.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 29. Dezember 2019

4 x Internationales vom Raclette

Natürlich macht auch ein normales Raclette Spaß aber man kann natürlich auch gut Abwechslung in die Schälchen bringen. Deshalb habe ich hier vier verschiedene Varianten vorbereitet. Die Rezepte reichen immer für ca. 8 Pfännchen.

Italienisches Bolognese-Pfännchen

Zutaten:
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
250 g gemischtes Hackfleisch
etwas Olivenöl
1 Esslöffel Tomatenmark
200 g stückige Tomaten
Salz, Pfeffer, Zucker
italienische Kräuter nach Geschmack
150 g kleine Nudeln

Zubereitung:
Die Schalotte und den Knoblauch schälen und würfeln, dann in etwas Öl anbraten. Das Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Jetzt das Toamtenmark zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Die Tomaten zugeben und etwas Wasser, dann mit Pfeffer, Salz, Zucker und den Kräutern würzen. Die Soße etwas einkochen lassen. Die Nudeln in Salzwasser garen, abgießen und mit etwas Öl vermischen. Nudeln, Soße und Parmesanhobel in Schalen auf den Tisch stellen.


Mexikanisches Nachos-Pfännchen

Zutaten:
300 g Chorizo (2 Stück)
1 kleine Dose Mais
8 Cocktailtomaten
100 g Nachos
1500 g Cheddarkäse
Salsa nach Geschmack

Zubereitung:
Die Wurst in Scheiben schneiden. Den Mais abgießen und gut abtropfen lassen. Die Tomaten halbieren. Den Käse entweder grob reiben oder in feine Stifte schneiden.

Alle Zutaten in Schälchen auf den Tisch stellen. Salza nach Geschmack auf das fertige Pfännchen geben.

Asiatisches Shrimps-Pfännchen

Zutaten:
16 Riesengarnele
2 Lauchzwiebeln
100 g Sprossen
8 Scheiben Raclettekäse
400 g gedämpfter Reis
1 Limette
etwas Chili
2 Esslöffel Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Garnelen schälen und gegebenenfalls den Darm entfernen. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Die Sprossen waschen und gut abtropfen lassen. Den Raclettekäse in Streifen schneiden.

Die Limette auspressen, mit dem Chili, Olivenöl, Pfeffer und Salz vermischen und über die Garnelen geben. Alle Zutaten in Schälchen auf den Teller stellen.

Schwedisches Hot-Dog-Pfännchen

Zutaten:
2-3 Hot-Dog-Brötchen
1 rote Zwiebel
4 süßsaure Gurken
1 Glas mit Miniwürstchen
1 Packung Mini-Mozzarella
Barecuesoße

Zubereitung:
Die Brötchen in 16 Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Gurken in Scheiben schneiden. Alle Zutaten in Schälchen auf den Tisch stellen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 28. Dezember 2019

4 x Raclette Pizza



Bei der Suche nach passenden Füllungen für die Pfännchen entdeckte ich Pizza aus dem Raclettpfännchen. Da die jeweiligen Rezepte aber recht unglaubwürdig waren hinsichtlich Backzeiten und -temperaturen, startete ich eine passende Versuchsreihe.

Da ich erst neulich auf die Nase gefallen bin, als ich ein Rezept ein zu eins nachgekocht hatte, wollte ich jetzt erst mal ausprobieren, welche Variante am leckersten ist.

Als erstes habe ich etwas Teig flachgedrückt und Tomatensoße darauf verteilt. Diese Mini-Pizza kam für 5 Minuten direkt auf den heißen Stein und danach ins Pfännchen und erst jetzt kam der restliche Belag obenauf, was bei meinem Versuch geriebener Cheddarkäse war. Dann wurde alles ca. 10 Minuten überbacken.

Für den zweiten Versuch kam nur der Teig ins Pfännchen, dieses dann für 2-3 Minuten auf den heißen Stein und für 3-4 Minuten unter den Grill. Dann Soße und Käse darauf und alles zum Überbacken, bis der Käse gut gebräunt ist.

Für Variante 3 kamen alle Zutaten ins Pfännchen und dieses erst für 5 Minuten auf den heißen Stein und dann für 10-12 Minuten unter den Grill.

Variante 4 war die, die am einfachsten ging. Es kamen alle Zutaten ins Pfännchen und dieses dann für ca 12-15 Minuten unter den Grill.

Die auf dem heißen Stein vorgebackene Mini-Pizza war am leckersten. Ungefähr gleich waren Variante 2 und 3. Mir persönlich hat die vierte Variante am wenigsten geschmeckt, da der Boden relativ labrig war.


Zutaten:
1 Würfel frische Hefe
1 Teelöffel Zucker
500 g Mehl (Typ 00 oder 550)
4 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Olivenöl
1 große Dose Tomaten (850ml)
1 Teelöffel getrockneter Oregano
1 Teelöffel getrockneter Basilikum
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker verrühren, bs sich beides verflüssigt hat, dann 300 ml lauwarmes Wasser dazu gießen und gründlich verrühren. 100 g Mehl darüber sieben und ebenfalls gründlich verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Das restliche Mehl mit dem Salz vermischen, den Vorteig und 4 Esslöffel Olivenöl zugeben und alles miteinander mindestens 5 Minuten verkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Sollte er zu klebrig sein, noch etwas Mehl zugeben aber Vorsicht nicht zu viel, sonst wird der Teig trocken. Den Teig zu einer Kugel formen und erneut zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Jetzt den Teig nochmals 10 Minuten durchkneten und in 12 Stücke teilen. Diese zu kleinen Kugeln formen, auf einen leicht gefetteten Teller legen und zugedeckt beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, dann im restlichen Olivenöl andünsten. Die Tomaten zugeben und aufkochen. Bei niedriger Temperatur ca. 10 Minuten köcheln lassen, dabei mit den Kräutern, Pfeffer, Salz und Zucker würzen.

Wir hatten 4 verschiedene Beläge zubereitet und sie waren alle lecker.

Salami
geriebener Cheddar

Kochschinken
Champignons

Thunfisch
schwarze Oliven
1 kleine rote Zwiebel

Mini-Mozzarella
Kirschtomaten
frischer Basilikum
Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 27. Dezember 2019

Raclette - gemütliches Essen zu Silvester


Am Silvesterabend hat man ja richtig viel Zeit und da passt ein Essen, dass ein bisschen Zeit braucht ja ziemlich gut. Raclette ist für mich der Inbegriff eines gemütlichen miteinander Essens. Während die einzelnen Sachen gegart werden, hat man Zeit sich zu unterhalten und auch das ein oder andere Glas zu trinken.

In der Schweiz wurde beim klassischen Raclette ein Teil eines Käseleibs an ein Feuer bzw etwas Glut gehalten und der sich verflüssigende Käse wurde mit einem Messer abgeschabt. Dazu gab es Kartöffelchen, Cronchicons und Perlzwiebeln. Auch frisches Baguette wurde gern zu dem Käse gegessen. Die Beilagen kann man übrigens auch heute noch finden. 

Bei uns gibt es da ja einiges an verschiedenen Geräten. Ich persönlich besitze ein Kombigrill mit einem heißen Stein. Damit kann man nicht nur Pfännchen füllen und überbacken sondern auch auf den Grill bzw. heißen Stein alles Mögliche grillen oder braten.

Verschiedene Fleischsorten kann man vorbereiten. Wir hatten Rinderfilet in dünne Scheiben geschnitten, asiatisch mariniertes Hühnchenfilet und eine mediterrane Schweinelende.

Für das asiatische Hühnchen hatte Erdnussöl mit Teriyakisoße, etwas Sojasoße, feingehacktem Knoblauch und etwas geriebenem Ingwer verrührt und die Marinade zusammen mit der in Scheiben geschnittenen Hähnchenbrust in einen Tiefkühlbeutel gegeben und für 2 Stunden in den Kühlschrank gepackt.

In die Marinade für die mediterrane Schweinelende kamen die Schale einer Bio-Orange, 2 Knoblauchzehen in dünne Scheiben geschnitten, einige Zweige Rosmarin und Thymian sowie etwas frisch gemahlener Pfeffer. Auch dieses Fleisch sollte mindestens zwei Stunden im Kühlschrank marinieren.

Auch kleine Würstchen, Chorizo, Schinken und Salami passen sehr gut zum Raclette.

Natürlich darf auch Gemüse und Pilze nicht fehlen. Hier kann man je nach Geschmack alles auf den Tisch stellen, was man mag. Wir hatten gedämpften Brokkoli, Blumenkohl, Kaiserschoten und Möhren. Mais, Champignons und Shimeji-Pilze rundeten das alles ab.

Mixpickles und anderer Kleinkram wie Oliven, eingelegte Pilze, Gürkchen, Maiskölbchen, Silber- und Rotweinzwiebeln passen auch sehr gut dazu.

Prinzipiell kann man jeden Käse, den man mag, für das Raclette verwenden. Wir hatten Camembert, einen Ziegenkäse und Mini-Mozzarella vom Büfel und natürlich Raclette-Käse. Der eigentliche Raclette-Käse ist nicht geschützt und deshalb kann sich jeder Käse mit einem Fettgehalt von 50% aus der Schweiz so nennen. Gerade der würzige Käse ist allerdings nicht etwas für jedermann.

Man rechnet so zwischen 200 und 250g Käse pro Person. 

Tip:
Für einen gemütlichen Raclette-Abend empfehle ich immer, eine Papier-Tischdecke zu benutzen. Denn dann ärgert man sich nicht über die vielen Fettflecken und Kleckereien ;)

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Weihnachtsmenü 2019 - Cremige Zimt Panna cotta mit Bratapfel-Kompott


Wir waren letztens mal wieder richtig gut essen und da hatten sie eine sehr cremige Panna cotta. Ich habe vorsichtshalber die Finger davon gelassen, wegen der bösen Laktose. Aber zu hause kann ich das ja laktosefrei und deshalb wollte ich mal wieder eine leckere Panna cotta selbst machen. Passend zur Jahreszeit mit Bratapfelkompott.

Zutaten:
1 kg Sahne
5 Esslöffel Zucker
2 Zimtstangen
1 Vanilleschote
2 Äpfel
Etwas Zitronensaft
1 Teelöffel Butter
200 ml Apfelsaft
½ Teelöffel Lebkuchengewürz
2 Esslöffel Rosinen
2 Esslöffel Mandelblättchen

Zubereitung:
Die Sahne mit 4 Esslöffel Zucker und den Zimtstangen in einen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark auskratzen und mit der Schote dazugeben. Die Sahne solange köcheln lassen, bis sie eine cremige Konsistenz hat. Die Zimststangen und die Vanilleschote aus der Creme nehmen und diese in Schälchen oder Gläser füllen und erkalten lassen.

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Die Butter zerlassen und 1 Esslöffel Zucker zugeben. Den Zucker leicht karamellisieren lassen, dann die Apfelstücke zugeben, kurz erhitzen und mit dem Apfelsaft ablöschen. Dann mit dem Lebkuchengewürz verrühren und alles köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Dann die Rosinen und Mandelblättchen unterheben.

Beides zusammen anrichten.

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Weihnachtsmenü 2019 - Rote Beete Carpaccio mit Blattsalat, Gewürznüssen und Bordesholmer Schinken


Wir hatten eine leckere Packung Bordesholmer Schinken geschickt bekommen und da der wirklich sehr lecker ist, hatte ich dafür passend ein Gericht gesucht. Und wer sagt denn, dass da das Fernsehen nicht hilfreich seien kann. Ich weiß nicht mehr welche Sendung das war aber dort hat ein Koch, der cool sein wollte, hinter einer überdimensionalen Weihnachtsdeko verschiedene Weihnachtsgerichte gekocht und die Vorspeise ist bei mir hängen geblieben. Zum Glück mögen meine Mitesser Rote Beete ;)

Zutaten:
2 Kugeln rote Beete
80 g gemischte Blattsalat (ich hatte eine Wildkräutermischung)
4 Esslöffel Nussmischung mit Cranberries
etwas Chili
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Paprikapulver
1 Prise Kardamom
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
2 Teelöffel Honig
2 Teelöffel Dijon-Senf
4 Scheiben Bordesholmer Schinken
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Beete schälen, waschen und trocken tupfen. Dann die Knollen in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 45-60 Minuten garen. Mit einem Spieß prüfen, ob die Beete weich ist. Dann abkühlen lassen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden.

Aus Olivenöl, Balsamico Essig, Honig, Dijon-Senf, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten. Auf jeden Teller etwas Dressing geben, die Rote Beete Scheiben darauf verteilen und jeweils etwas Dressing darüber geben. Dann alles eine halbe Stunde marinieren lassen.

Die Nussmischung ohne Fett mit Chili, Kreuzkümmel, Paprika und Kardamom etwas anrösten und abkühlen lassen. Den Blattsalat waschen und trocken schleudern, dann mit dem restlichen Dressing vermischen. Den Salat und die Nüsse über der Rote Beete verteilen und dazu jeweils eine Scheibe Schinken obenauf anrichten.





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Mittwoch, 25. Dezember 2019

Weihnachtsmenü 2019 - Kaninchen in Glühwein mariniert mit Kartoffelgratin und Wurzelgemüse


Für meine Mitesser habe ich auch dieses Jahr wieder ein Weihnachtsmenü zusammengestellt. Ich habe die Rezepte hier in der Menge veröffentlicht, dass man von den Gerichten jeweils auch alleine satt wird. Im Rahmen des Menüs haben die Mengen allerdings für 6 Personen gereicht. (Außer die Kaninchenkeulen, da bekam jeder eine)

Mein Kaninchen habe ich wiedermal von einem Kollegen bekommen. Da weiß ich wenigstens, dass die Tierchen vernünftig aufgewachsen sind. Mein diesjähriges Kaninchen hatte knapp 3 Kilo und hatte sehr wenig Fett. Für mein Weihnachtsmenü hatte ich auch die Vorderläufe dazu genommen und noch zwei zusätzlichen Keulen besorgt. Die Filets des Kaninchens hatte ich ausgelöst und erstmal eingefroren. Aus den Knochen habe ich mit reichlich Suppengrün Kaninchenfond gekocht und in Gläser abgefüllt.

Zutaten:
1 Suppengrün
2 Zwiebeln 
1/2 l Essig
1/2 l Rotwein
1/2 l Wasser
4 Lorbeerblätter
7 Nelken
1 Zimtstange
2 Sternanis
Schale von 2 Bio-Orangen
5-6 Wacholderbeeren
4 Kaninchenkeulen
400 ml Kaninchenfond
800 g Kartoffeln
500 ml Sahne
Muskatnuss
einige Butterflöckchen
2 Pastinaken
2 Möhren
2 Kugeln Rote Beete
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten


Zubereitung:
Das Suppengrün putzen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln. Alles zusammen mit dem Rotwein, Balsamico, Wasser, 2 Lorbeerblätter, 4 Nelken, Zimt, Sternanis, Wacholderbeeren und Orangenschale aufkochen und abkühlen lassen. Dann mit den Keulen zusammen in einen Tiefkühlbeutel geben und diesen gut verschlossen für 3-4 Tage im Kühlschrank stellen.

Die Keulen aus der Marinade nehmen und gut abtupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen. Die Keulen rundherum mit Pfeffer und Salz würzen und in etwas Öl anbraten. Dann das Gemüse dazu geben und ebenfalls mit anschwitzen. Mit einem Teil der Marinade ablöschen und aufkochen, den Kaninchenfond zugießen und alles für 1,5 Stunden garen lassen, dabei die Keulen immer wieder mit dem Bratensud übergießen, gelegentlich wenden und bei Bedarf noch etwas von der Marinade zugeben.

Für den Gratin die Sahne mit etwas Muskatnuss, den restlichen 2 Lorbeerblätter, 3 Nelken und etwas Pfeffer sowie Salz zum Kochen bringen. Die Auflaufform mit einer Knoblauchzehe ausreiben und mit etwas Butter einfetten. Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben hobeln. Diese in eine Auflaufform schichten Die Sahne durch ein Sieb über die Kartoffeln gießen.  Zum Schluss ein paar kleine Butterflöckchen obenauf verteilen. Nachdem das Kaninchen eine Stunde gegart hat, den Gratin für 40 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft garen.

Die Möhren, Pastinaken und rote Beete schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit dem Olivenöl vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Das Wurzelgemüse für 30 Minuten mit im Backofen garen.

Die Keulen aus der Soße nehmen und warm stellen. Dann die Soße durch ein Sieb gießen und ungefähr die Hälfte des Gemüse durch das Sieb streichen.



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Dienstag, 24. Dezember 2019

Heiligaben-Tradition Kartoffelsalat mit zweierlei Weißwürsten


Bei uns gibt es Heiligabend immer Kartoffelsalat mit Würstchen. Meistens den Kartoffelsalat in einer lauwarmen Variante ohne viel Chichi und dazu immer wechselnde Würtschen. Dieses Jahr hatten wir uns für Weißwürste entschieden. Wobei die Polnischen schon etwas anders sind als die Münchner. Wir haben hier eine Fleischerei, da kann man diese Würste bestellen, die gibt es nur an Heiligabend zu kaufen. Und wer nicht bestellt hat, hat Pech gehabt.

Zutaten:
1/2 Salatgurke
750 g Kartoffeln

1 Zwiebel
4 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel Weinessig
1 Teelöffel Senf
2 Lauchzwiebeln
1 Bund Schnittlauch
1 Handvoll Radieschen
4 Münchner Weißwürste
4 Polnische Weißwürste
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Gurke waschen, die Schale teilweise entfernen, dann halbieren und die Kerne entfernen, danach in dünne Scheiben schneiden. Die Gurkenscheiben mit etwas Salz bestreuen. Die Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser garen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das restliche Sonnenblumenöl, Essig, Senf, Pfeffer und Salz unterschlagen. Das heiße Dressing über die Kartoffeln gießen und alles gründlich miteinander vermengen.

Die Gurke in einem Sieb abtropfen lassen und zum Kartoffelsalat geben. Das Grüne der Lauchzwiebeln und den Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden und ebenfalls zum Kartoffelsalat geben. Den Salat gut vermengen und mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.

Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden, zum Salat geben und alles noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Münchner Weißwürste in Wasser gar sieden. Die Polnischen in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Alles mit etwas süßem Senf servieren.


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Montag, 23. Dezember 2019

Kohlrabi nach Teriyaki-Art mit Rote-Beete-Graupen-Risotto und Petersiliensalat


Die Idee hierfür habe ich mal wieder in meiner Lieblingsspeisebar gemopst. Während ich ein leckeres Wildschweinschnitzel hatte, gab es das Graupen-Risotto als vegetarisches Gericht. Dass Kohlrabi war dort allerdings einfach nur in Streifen geschnitten und gebraten. Da ich noch einen Rest Teriyakisoße übrig hatte, war es einen Versuch weert und das Ergbnis war wirklich lecker.

Zutaten:
2 Kohlrabis
4 Esslöffel Teriyakisoße
2 Knollen Rote Beete
1 Zwiebel
250 g Gersten-Graupen
1/8 l Weißwein
700 ml Brühe
50 g Pecorino
2 Esslöffel Butter
4-5 Petersilienwurzel
1 Bund Petersilie
1 Schalotte
2 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Zitronensaft
Agavendicksaft nach Geschmack
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zutaten:
Die Petersilienwurzeln schälen und in Scheiben schneiden, dann in Salzwasser bissfest garen, abgießen und abkühlen lassen. Aus Leinöl, Zitronensaft, Agavendicksaft, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten und über die Petersilienwurzeln geben. Die Schalotte schälen und würfeln und dann die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken und beides ebenfalls zum Salat geben.

Die Rote Beete schälen, waschen und würfeln. Die Zwiebel ebenfalls schälen und fein würfeln, dann in etwas Öl anschwitzen. Jetzt die Graupen und die Rote Beete dazu geben und ebenfalls anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen, zwei Drittel der Brühe dazu gießen und alles unter Rühren ca. 35-40 Minuten garen lassen. Bei Bedarf die restliche Brühe zugießen. Wenn die Graupen weich sind den Pecorino und die Butter unterrühren und zugedeckt noch 5 Minuten ruhen lassen.

Die Kohlrabis schälen und 8 Scheiben daraus schneiden. Diese dann mit Pfeffer und Salz würzen. Die Scheiben in etwas Öl braten, wenn das Kohlrabi gegart ist, die Teriyakisoße darüber gießen kurz weiterbraten, dann wenden und die Soße wieder darüber gießen. Alles zusammen anrichten.



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Sonntag, 22. Dezember 2019

Im ausgelassenen Lardo gebratener Zander mit Rote-Beete-Apfel-Gemüse und Kohlrüben-Pastinaken-Stampf


Wir hatten mal wieder Appetit auf Fisch und da ich den lieber frisch kaufe, hatte ich mich beim Einkauf noch nicht festgelegt und wollte mich überraschen lassen, was sie gerade so da haben. Es wurde dann Zander, denn der Rest sagte mir nicht wirklich zu.

Ich hatte das erste Mal rote Beete als Gemüse gekocht und da ich es als Beilage für Fisch wollte, hatte ich es mit Orange zubereitet. Wenn man es Beilage zu Fleisch haben möchte, kann man zusätzlich auch noch Zimt und Nelken zugeben. Dann erinnert es etwas am Rotkraut. 

Zutaten:
1 Kohlrübe (nicht so groß)
3 Pastinaken
6 mittelgroße Kartoffeln
2 Esslöffel Butter
125 ml Milch
Muskatnuss
1 kg Rote Beete
2 Äpfel
2 Esslöffel Butter
3 Bio-Orangen
1 Lorbeerblatt
4 Stück Zanderfilets
etwas Mehl
4 Scheiben Lardo (nicht ganz so dünn)
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Schnittlauchröllchen als Deko

Zubereitung:
Die Kohlrübe, Kartoffeln und Pastinaken schälen, waschen und würfeln. Dann die Pastinaken und Kohlrübenwürfel mit Salzwasser bedeckt zum kochen bringen. Nach 10 Minuten die Kartoffeln zugeben und solange kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. Alles gut abgießen und dann nicht zu fein pürieren. Dann die erwärmte Milch und die Butter zugeben und mit Salz und Muskatnuss abschmecken und warm stellen.

Die rote Beete schälen, waschen und grob raspeln. Den Apfel schälen und ebenfalls grob raspeln. Die Butter erhitzen, die rote Bete und die Äpfel darin anbraten. Von einer Orange die Schale abreiben, alle drei auspressen. Saft und Schale zum Gemüse geben. Mit Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 12-15 Minuten köcheln lassen.

Den Lardo in einer Pfanne auslassen und dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Zander mit Mehl bestäuben und mit Pfeffer und Salz würzen, dann im ausgelassenen Fett auf der Hautseite kross anbraten. Einmal wenden und auf der zweiten Seite kurz braten. Den Fisch aus der Pfanne nehmen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Alles zusammen mit jeweils einem gebratenen STück Lardo servieren und mit Schnittlauch bestreuen.

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Samstag, 21. Dezember 2019

Spaghetti con salsa di pomodoro lardo e rucola


Als ich neulich ein Stück Lardo gekauft hatte, hatte ich nicht damit gerechnet, wie ergiebig dieser leckere Speck ist. Da immer noch so einiges da ist, hatte ich verschiedene Möglichkeiten gesucht, dieses sinnvoll zu verwenden. Da bei uns Nudeln immer gehen, wurde es dieses Mal eine leckere Pastasoße.

Wenn man keinen Lardo bekommt, geht natürlich auch ein nicht so magerer Pancetta. Allerdings kommt der an den Geschmack nicht wirklich heran.

Zutaten:
500g Spaghetti
200 g Lardo
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Glas trockenen Weißwein
1 Dose gehackte Tomaten

etwas frisches Basilikum
80 g Rucola
Parmesan nach Geschmack
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Den Lardo würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln. Dann zuerst den Lado auslassen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und alles goldgelb anbraten.

Alles mit Weißwein ablöschen, kurz aufkochen, dann die Tomaten zugeben und die Soße mit Pfeffer und Salz (damit aufpassen, der Speck enthält auch reichlich Würze) würzen. Die Soße unter Rühren etwas einkochen lassen.

Die Spaghetti entsprechend der Packungsanweisung in reichlich Salzwasser bissfest garen. Die Nudeln abgießen und mit der Tomatensoße vermischen. Den Basilikum in feine Streifen schneiden und unter die Nudeln heben.

Den Rucola waschen, trocken schleudern und entweder auf die Nudeln geben oder einfach unterheben. Soviel Parmesan darüber hobeln, wie man mag.




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Freitag, 20. Dezember 2019

Bento Nr. 716 Zitronenhähnchen mit Bulgur


Für den letzten Kochkurstag hatte ich mich für meine Lieblingsgerichte entschieden und auch hier sind einige Reste übrig geblieben, die ich natürlich eingepackt hatte. Unter das Hühnchen kam der Bulgur. Dazu gab es dann noch den Petersiliensalat und der arabische Grießpudding mit Datteln.


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Donnerstag, 19. Dezember 2019

Bento Nr. 715 Schaschlyk mit Risibi


Bei dieser Box musste ich gleich etwas trixen. Die eigentlichen Schaschlykspieße wären zu groß gewesen, um sie ins Bento zu packen, also hatte ich extra einen etwas kleineren Spieß gebraten. Darunter kamen dann das Risbisi und etwas Tomatensoße. So konnte sich meine Kollegin das Essen gut aufwärmen.

Dazu hatte ich zwei Piroggen eingepackt, leider hatten meine Kochkursteiler den Dip komplett verteilt gehabt. Bei der Kaltschale hatte ich die Sahne mit Absicht weggelassen, ich war mir nicht sicher, ob die sich bis zum nächsten Tag hält.

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Mittwoch, 18. Dezember 2019

Bento Nr. 714 Hühnchen mit Glasnudelsalat


Bei unserem vietnamesischen Kochkurstag haben die Reispapierröllchen sich ganz schön geweigert. Deshalb hatte ich beim Braten gleich zwei ordentlich aussehende beiseit gepackt. Vom Reisnudelsalat war reichlich da und auch bei den Hühnchenfilets musste ich nicht sparen.

Bei den Bananenküchlein war es etwas schwieriger. Beim Herauslösen gingen einige kaputt, so dass genau so viele übrig geblieben sind, damit sie für alle reichen und einer für die Box dabei war.

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Dienstag, 17. Dezember 2019

Bento Nr. 713 Schnitzel mit Kartoffelsalat


Bei den Kochkursveranstaltungen habe ich immer für meine Vereinskoordinatorin eine Rückstellprobe ;) eingepackt. Eigentlich ist ja immer etwas übrig und da hielt ich es für sinnvoller, ihr eine Freude zu machen, als das die Kochkursteilnehmer sich die Reste sinnfrei reinstopfen würden. Irgendwie hatte ich aber vergessen, die Boxen zu zeigen.

Die heutige hatte ich bei unserem österreichischen Tag gefüllt. Es gab Kartoffelsalat mit Schnitzel, etwas Feldsalat (bei dem hatte ich das Dressing extra eingepackt) und natürlich durfte auch der Nachtisch nicht fehlen. Der Kaiserschmarren mit Heidelbeeren hat kalt allerdings nicht so gut geschmeckt wie warm.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 16. Dezember 2019

Meine weihnachtliche Pralinenproduktion ist fertig


Auch in diesem Jahr habe ich wieder für Familie, Freunde und Kollegen kleine süße Aufmerksamkeiten gezaubert. Ich hatte mich diesmal auf 10 Sorten reduziert und auch nur recht wenige, die einen hohen Herstellungsaufwand haben. Ich wollte mir zu meinem gerade extremen beruflichen Stress nicht noch ein stressiges Adventswochenende schaffen. Dafür habe ich mir mit den Füllungen wieder sehr viel Mühe gegeben.

Es sind folgende Sorten geworden:
Mokka-Pralinen, Erdbeer-Pralinen, Amarula-Pralinen, Caipi-Trüffel, Bratapfel-Pralinen, Pfirsich-Maracuja-Pralinen, Eierlikör-Knusper-Pralinen, Campari-Orange-Trüffel, Karamell-Milchkaffee-Tässchen und Nougat-Pralinen. Und für meinen Mitesser gibt es wieder eine Spezialsorte aber die wird erst nach Weihnachten verraten ;)

Wie alle Jahre hatte ich mir die notwendigen Zutaten online besorgt, da es hier nicht wirklich interessante Sachen zu kaufen gibt. Außerdem machen es die Online-Preise auch bedeutend preiswerter.

Auch mit den Verpackungen hatte ich mich dieses Jahr für ein paar neue Ideen entschieden. Mir haben ja am besten die Pralinengläser gefallen. Die machten auch den Transport einfacher ;)

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Sonntag, 15. Dezember 2019

Schweinefilet im Lardo-Mantel mit Röstkartoffeln und Rahmwirsing


Vor kurzer Zeit bekam ich ein wirklich interessantes Essen mit Lardo serviert. Weil uns das wirklich gut geschmeckt hat, hatte ich mir online ein schönes Stück von dem italienischen Speck bestellt und mir erst dann überlegt, was man damit leckeres zubereiten kann.

Auf der Suche nach passenden Beilagen habe ich mich dann eher jahreszeitlich orientiert. Wirsing gibt es gerade zu günstigen Preisen zu kaufen und da habe ich natürlich einen schönen Kopf mitnehmen.

Zutaten:
1 Schweinelende
250 g Lardo di Colonnata in dünnen Scheiben
2 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
4 Teelöffel Dijjon-Senf
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
300 ml Portwein
500 ml Geflügelfond
Honig nach Geschmack
1/2 Kopf Wirsing
1 Zwiebel 
100 g Schinkenwürfel
250 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
200 ml Sahne
etwas gemahlener Kümmel
1 kg Kartoffeln
1 gestrichener Teelöffel Kräuter der Provence
1 gestrichener Teelöffel Paprikapulver edelsüß
3 Esslöffel Olivenöl


Zubereitung:
Die Scheinelende quer halbieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Dann von jeder Seite scharf anbraten. Das Fleisch abkühlen lassen. Rosmarinnadeln und Thymianblätter von den Zweigen zupfen und fein hacken. Die Lende mit Senf bestreifen, dann die Kräuter rundherum streuen und mit überlappenden Speckscheiben einschlagen. Alles in Alufolie wickeln.

Die Schalotten schälen und in Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und nicht zu fein würfeln. Beides im Bratenfond anschwitzen mit dem Wein ablöschen und diesen kurz aufkochen lassen. Den Fond dazu geben und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Die Soße leicht köcheln lassen, bis sie die passende Konsistenz hat. Mit Pfeffer, Salz und Honig abschmecken.

Die äußeren Blätter des Wirsing entfernen. Dann den Wirsingkopf in Spalten schneiden, den Strunk entfernen und dann das Kraut in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Schinkenwürfel auslassen, dann die Ziebelwürfel im Bratenfett anrösten. Den Wirsing zugeben und ebenfalls kurz braten. Alles mit Pfeffer, Salz und etwas Kümmel würzen. Dann die Gemüsebrühe zugeben und alles ca. 5-7 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Die Butter schmelzen, das Mehl darin hell anschwitzen und dann die Sahne zugießen. Die Mehlschwitze unter Rühren ausquellen lassen und zum Wirsing geben. Alles gut verrühren.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Dann mit dem Olivenöl, Kräutern der Provence und Paprika vermischen.

Fleisch und Kartoffeln im vorgeheizten Backofen bei 150°C Unter-/Oberhitze ca. 30 Minuten garen. Das Fleisch herausnehmen und ruhen lassen. Den Backofen auf 200°C Umluft einstellen und die Kartoffeln noch 10 Minuten bräunen. Dann mit Salz bestreuen.

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Samstag, 14. Dezember 2019

Besuch vom historischen Weihnachtsmarkt


oder auch nicht. Da hatte ich vorgestern vor und wollte mal gemütlich über den Weihnachtsmarkt spazieren und da es bei uns jedes Jahr einen Mittelalterweihnachtsmarkt gibt, wollte ich mir da einiges anschauen und auch eine Kleinigkeit essen.

Na ja das mit dem Essen hat ja dann noch geklappt. Aber von vorn gerade als ich auf dem Weihnachtsmarkt angekommen war und mich an die erste Fressbude gestellt hatte, fing es an in Strömen zu regnen. Natürlich hatte ich keinen Schirm dabei und es war wirklich ungemütlich. Da habe ich mir das Essen dann einpacken lassen und habe es lieber zu hause im Warmen und Trockenen gegessen :)

Das mit Honig marinierte und auf dem Grill zubereitete Fleisch war total zart und passte hervorragend zu dem leckeren mit Käse gefüllten Brot.

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Freitag, 13. Dezember 2019

Kochkurs 2019 - Arabisch


Hier hatte ich es mit den Rezepten richtig schön einfach. Ich wiederholte einfach einen Tag meines Kochprojektes. Da ich dieses Mal komplett andere Kochkursteilnehmer hatte, fiel es niemanden auf. Persönlich liebe ich diese Rezept und bereite diese auch öfters zu.

Als Vorspeise hatten wir Persische Mezze (Petersiliensalat). Dieser Salat ist recht einfach aber total lecker.

Ein großer Vorteil ist, das man mit der Zubereitung dieses Salates einige Leute beschäftigen kann, denn es gibt ordentliche Schnippelarbeit.

Als Hauptgang hatten wir Djaj Mhamer (Zitronenhühnchen). Und dieses Mal ist uns das Hühnchen extrem saftig gelungen. Da der Backofen, den ich verwenden muss ziemlich ungenau mit der Temperatureinhaltung ist, hatte ich ein Fleischthermometer benutzt.

Die Kochkursteilnehmer waren mit viel Elan dabei, die Hühnerbrüste zu marinieren.

Natürlich durfte ein Nachtisch nicht fehlen und der Muhallebi (arabischer Pudding) ist total lecker. Hier hatte ich zum Originalrezept ganz schön Zucker eingespart, denn nach meiner Auffassung geben die Datteln genügend Süße ab.

Im Gegensatz zum letzten Mal, als wir diesen Pudding zubereitet hatten, verwendete ich dieses Mal einen Topf mit Wasserbad. Denn ein Problem mit den Induktionsplatten ist, dass Süßspeisen sehr gerne ansetzen.

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Donnerstag, 12. Dezember 2019

Cholodes is jagod (Beerenkaltschale)


Bei der Planung des Desserts hatte ich wirklich Schwierigkeiten, denn russische Desserts sind meistens sehr süß und gehaltvoll. Außerdem dauert die Zubereitung häufig länger, als der Kochkurs dauert. Da der eigentlich Kochkurstermin mitten im Sommer lag, dachte ich mir so eine gut gekühlten Kaltschale ist da genau das richtige.

Zutaten:
500 g gemischte Beeren (tiefgefroren)
150 g Zucker
3 Esslöffel Speisestärke
¼ l Sahne
frische Beeren zur Deko


Zubereitung:
Die Beeren mit Wasser bedecken und Zucker zugeben, alles aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Dann das Obst durch ein Sieb streichen. Die Stärke in etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren zur Kaltschale geben, kurz aufkochen.

Alles auf Schüsseln verteilen und abkühlen lassen. Die Sahne leicht anschlagen und über die Kaltschale geben. Mit den frischen Beeren dekorieren.

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Mittwoch, 11. Dezember 2019

Schaschlyk mit Risibisi (Fleischspieß mit Reis)


Beim Hauptgericht hatte ich mich für Schaschlyk entschieden, da die meisten russischen Hauptgericht sehr gehaltvoll sind und auch recht lange dauern oder die Zutaten recht preisintensiv sind. Schaschlyk lag im Budget, schmeckt gut, ist nicht so schwer und lässt sich auch gut zubereiten.

Zutaten:
4 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
2 Esslöffel Zitronensaft
1 Teelöffel getrockneter Oregano
Cayennepfeffer
Paprikapulver edelsüß
600 g Schweinekamm
1 Packung (500 g) stückige Tomaten
Je 1/2 Bund Petersilie und Dill
8 kleine Tomaten
250 g Basmati-Reis
2 Esslöffel Butter
100 g TK-Erbsen
100 ml Hühnerbrühe
Pfeffer, Salz, Zucker
Olivenöl

Zubereitung:
Das Fleisch in große Würfel (3–4 cm) schneiden. Den Zitronensaft mit Oregano, Cayennepfeffer, Pfeffer, Paprika und 4 Esslöffeln Olivenöl verrühren und das Fleisch damit marinieren.

Die Zwiebeln schälen und zwei fein würfeln, den Rest achteln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Knoblauch und die Hälfte der Zwiebelwürfeln in etwas Öl anschwitzen, stückige Tomaten zugeben und mit Pfeffer, Salz, Lorbeerblättern und etwas Zucker würzen, etwas einkochen lassen.  Petersilie und Dill waschen, fein hacken und zur Soße geben.

Das Fleisch im Wechsel mit Tomaten und Zwiebelachteln aufstecken, von allen Seiten in Öl anbraten. Dann warm halten.

Den Reis mit der anderthalbfachen Menge Wasser aufkochen, 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen und 10 Minuten ruhen lassen. Die restliche Zwiebel in Butter dünsten, Erbsen und Hühnerbrühe zugeben, aufkochen und bei milder Hitze 5-10 Minuten gar ziehen lassen, dann mit dem Reis vermischen und mit Salz abschmecken.


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