Mittwoch, 30. April 2014

Bärlauch-Feta-Aufstrich


Letztes Wochenende habe ich Bärlauch en masse verarbeitet, es gab leckeres Pesto und Bärlauchbutter so wie jedes Jahr. Dann wollte ich aber noch etwas Aufstrich fürs Sonntagsfrühstück zubereiten. Natürlich ist das wieder mal mehr geworden, als ich eigentlich beabsichtigt hatte. Deshalb war gestern auch noch etwas Aufstrich da, um ihn auf den leckeren Brötchen zu essen, die ich mit dem Obsttörtchen in der neuen Bäckerei gekauft habe.

Zutaten:
1 Bund Bärlauch
200 g Frischkäse
100 g Feta
Salz
Zitronensaft

Zubereitung:
Den Bärlauch abspülen und trocken schleudern, dann sehr fein hacken. Den Feta mit einer Gabel sehr fein zerdrücken und mit Bärlauch und Frischkäse verrühren. Mit etwas Salz und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 29. April 2014

Lecker Obsttörtchen


Durch Zufall habe ich eine neue Bäckerei bei uns entdeckt. Natürlich musste ich mir ein kleines Pröbchen mitnehmen. Das obige leckere Törtchen habe ich mir heute nach einem anstrengenden Tag gegönnt und ich muss sagen, man merkt sehr deutlich, dass hier noch richtig gebacken wurde. Der Mürbeteig war schön knusprig und leicht blättrig, dann kam eine hauchdünne Bitterschoki-Schicht, darauf eine Vanillecreme, in der doch wirklich Vanille war und obenauf Früchte mit leicht säuerlichem Guss.

Auch das restliche Angebot fand ich sehr interessant, Brot und Brötchen mit Natursauerteig gebacken und sehr interessante Sorten. Da schon am Eingang Patisserie und Boulangerie steht, hat das meiste Gebäck einen französischen Einschlag. Ich habe mir gleich noch Brötchen und ein Dinkelsauerteigbrot mitgenommen, ich bin schon gespannt, wie die schmecken.

Der Backofen steht hier gleich neben dem Ladentisch und man kann auch mal einen Blick in die Backstube werfen. Das ist schon echt interessant. Vorallem weil hier handwerklich gebacken wird, laut dem Bäcker wird hier ohne Konservierungsstoffe und andere künstliche Zusätze gebacken.

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Montag, 28. April 2014

Süße Polenta mit karamelisierter Ananas


Bei einem leckeren Menü darf natürlich auch ein Dessert nicht fehlen. Eigentlich hatte ich ja etwas anderes vor aber als ich dann festgestellt habe, dass dieses Dessert über Nacht in den Kühlschrank gemusst hätte, habe ich wie so oft improvisiert. Bei meinen Improvisationen kommt gelegentlich auch schmackhaftes heraus ;)

Zutaten:
110 g Polenta
500 ml Milch
1 Vanilleschote
geriebene Schale einer Orange
150 g griechischer Joghurt
8 Scheiben frische Ananas
6 Esslöffel Zucker
100 ml Weißwein

Zubereitung:
Die Milch erhitzen und 2 Esslöffel Zucker und die Orangenschale hineinrühren. Die Vanilleschoten längst halbieren und das Mark auskratzen. Mark und Schote ebenfalls in die Milch geben. Wenn die Milch kocht, den Grieß hineinrühren und bei niedriger Temperatur ausquellen lassen. Die Polenta leicht abkühlen lassen, dann den Joghurt unterziehen und im Anschluss in Dessertringe füllen.

Den Zucker karamellisieren lassen und dann die in Stücke geschnittenen Ananasscheiben hinein legen und darin wenden. Den Wein dazu gießen und alles etwas einkochen. Die Ananas abkühlen lassen und über die Polenta geben.



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Sonntag, 27. April 2014

Lachs mit Zitronen-Chili-Butter und Kräuterkohlrabi


Da unser Ostermenü ja fleischfrei werden sollte, blieb ja nur Fisch übrig. Im Fisch-Geschäft meines Vertrauens habe ich wirklich sehr schöne Lachsfilets bekommen und musste mir dann nur noch etwas passendes einfallen lassen. Das folgende Gericht war dann das Ergebnis meiner Überlegungen.

Zutaten:
4 Lachsfilets
3 Kohlrabis
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Brunnenkresse
1/2 Bund Petersilie
3 Esslöffel Chili-Butter
50 g Butter
1 gehäufter Esslöffel Mehl
1 Eigelb
Zitrone
Salz

Zubereitung:
Die Schale von der Zitrone reiben und mit der zimmerwarmen Chili-Butter verrühren. Einige Kräuter beiseite stellen, den Rest fein hacken. Die Kohlrabi putzen, in gleichmäßige, nicht zu dicke Stifte schneiden. Die Kohlrabistifte in Salzwasser garen.

Derweil die Lachsfilets salzen, in eine feuerfeste Form legen und mit der Chili-Butter bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 15 Minuten garen.

Die Hälfte der Butter zerlassen, dann das Mehl einrühren und etwas anschwitzen, dann schluckweise Gemüsewasser dazu gießen und es jeweils einige Minuten köcheln lassen. Soviel Gemüsewasser aufgießen, bis eine sämige Soße entsteht. Die Soße mit etwas Zitronensaft, Salz und einer Prise Zucker würzen. Jetzt das Eigelb verquirlen und mit einem Schneebesen in die nicht mehr kochende Soße rühren, dann die restliche Butter dazugeben und ebenfalls aufschlagen. Zum Schluss die gehackten Kräuter unterheben.

Lachs und Kohlrabis zusammen anrichten und mit der Soße nappieren. Dazu gab es bei uns neue Kartoffeln. Die beiseite gestellten Kräuter zum Dekorieren verwenden.

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Samstag, 26. April 2014

Lauwarmer Spargelsalat mit Ziegenkäse gratiniert


Jetzt muss ich erstmal die ausstehenden Osterrezepte veröffentlichen, vor lauter anderen Sachen bin ich bisher noch nicht dazu gekommen. Heute gibt es als erstes das Rezept von dem wirklich sehr schmackhaften Spargelsalat. Das Rezept ist für vier normale Portionen gedacht, als Vorspeise würde die Hälfte reichen.

Zutaten:
500 g grüner Spargel
500 g weißer Spargel
1 Rolle Ziegenkäse (Camembert) ca. 200 g
2 Brötchen
2 Esslöffel Kräuterbutter
3 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Weißer Balsamico
1 gehäufter Teelöffel süßer Senf
2 Teelöffel Honig
Pfeffer, Salz
Kresse

Zubereitung:
Beim Spargel die holzigen Enden entfernen und den weißen grünlich schälen. Die Stangen in mundgerechte Stücke zerschneiden und in Salzwasser bissfest garen. Den Spargel abgießen und in Eiswasser abschrecken (damit die Farbe erhalten bleibt). Derweil aus Öl, Essig, Senf, Honig, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten, dafür alle Zutaten in ein Schraubglas geben, gut verschließen und solange schütteln, bis ein homogenes Dressing entstanden ist. Den Salat mit dem Dressing vermischen und auf vier Teller verteilen.

Den Käse in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen, dann die Teller unter dem Grill gratinieren lassen. Währenddessen die Brötchen würfeln und in der Kräuterbutter von allen Seiten goldbraun braten.

Den Salat mit den Croutons und etwas Kresse bestreuen.

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Freitag, 25. April 2014

Bento Nr. 336 Geburtstagsbento


Wie gestern versprochen gibt es heute mein gestriges Bento zum Bloggeburtstag. Man glaubt es kaum aber wen man die Kerzen herauszieht, und auf die Nudeln legt, geht sogar der Deckel zu und ich hätte es eigentlich mitnehmen können aber ich habe es dann doch lieber zum Abendessen vertilgt. Die helle Schale lies sich übrigens viel schwerer zubereiten als die rote, mir hat da immer die 3. Hand gefehlt.

In die rote Schale habe ich drei Würstchenkerzen gesetzt, die denkbar einfach herzustellen waren. Aus Möhre eine Flamme geschnitzt und mit einem kleinen Spieß in ein halbiertes Würstchen gesteckt. Damit die drei Kerzen stehen geblieben sind, habe ich sie unten auch mit zwei Spießen gesichert. Das war dadurch ein Bento mit Hindernissen, vor dem Essen mußte ich erstmal alle Spieße entfernen.
Um die Kerzen herum kam ein Salat aus Soba-Nudeln. Ich hatte einfach aus Öl, Reisessig, Salz und einer Prise Zucker ein Dressing bereitet und damit die gekochten Nudeln mariniert. Am Boden der Box hatte ich dann noch fein geschnittene Frühlingszwiebeln mit hineingetan, allerdings wollte ich die nicht mit auf dem Bild haben aber für den Geschmack waren sie schon wichtig. Als Deko kamen obenauf Maiskörner, Blüten aus ;öhren und Tomaten und etwas Petersilie.

Hier war die Idee so einfach aber bei der Umsetzung fehlte mir immer die dritte Hand, wenn ich dachte, jetzt hast du die Röllchen (Wurst und Bündner Fleisch) an der richtigen Stelle, da rutschte der Salat weg und wer war wo er hin sollte, gingen die Röllchen wieder auf. Zu guter letzt habe ich die Röllchen dann jeweils mit einem Stück Spaghetti gesichert. Der Reis war ganz normaler gedämpfter japanischer Reis, zum Essen habe ich mir dann noch etwas Furikake daraufgestreut.

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Donnerstag, 24. April 2014

3 Jahre Lecker Bentos und mehr


Das letzte Jahr ist so schnell vergangen, dass ich es kaum glauben kann, dass mein kleiner Blog jetzt schon 3 Jahre alt ist. Nach wie vor bereitet mir das Schreiben noch sehr viel Freude aber nicht nur das, auch das Herumexperimentieren mit Lebensmitteln hat nichts an Spaß eingebüßt.

Mittlerweile bereite ich mir sehr häufig japanische Speisen zu, ich liebe diese leichte Küche. Der Vorteil liegt für mich darin, dass die meisten Gerichte sehr schnell zubereitet sind, durch die Berücksichtigung des Washoku-Prinzipes abwechslungsreich, kulinarisch interessant und ausgewogen sind. Auf Wunsch meiner Mitesser gibt es aber auch immer wieder lecker Mediterranes und auch die Klassiker der deutschen Küche, allerdings meistens etwas leichter und moderner als es meine Mutter gekocht hätte.

Jetzt mal wieder etwas Statistik:
  • ich habe letztes Jahr die 300.000 Klicks geschafft, 170 Leser, mittlerweile über 1000 Beiträge und weit über 3000 Kommentare
  • genau zum Jahrestag habe ich 336 Bentos zubereitet und veröffentlicht (ok das heutige Bento werde ich erst morgen vorstellen)
  • aber auch 540 Rezepte habe ich mittlerweile ausprobiert und für gut befunden
  • die edle Backmischung im Glas wurde mit über 3000 Klicks am häufigsten aufgerufen, gleich darauf kommt meine selbstgemachte gekörnte Gemüsebrühe mit etwas über 1800 Klicks
  • viel Interesse hat auch die Auflistung meiner Bento-Boxen erzeugt, gefolgt von den Bento-Fakten
  • wie auch im Vorjahr ist Nudelsalat der häufigste Suchbegriff, gefolgt von Schokobrause und Bentoblog
So davon jetzt genug, denn natürlich dürfen zur Geburtstagsfeier Geschenke nicht fehlen. Wie letztes Jahr versprochen, gibt es dieses Jahr wieder Bento-Boxen und Bento-Zubehör zu gewinnen. Hier gleichmal vielen Dank an Simone vom Bentoshop, die mein Gewinnspiel mit einigen Bentosachen unterstützt hat (Preis 2 und 3).


Die Gewürzmühlen wurden vom Gewürzhändler meines Vertrauens gesponsert, der möchte allerdings hier nicht genannt werden aber trotzdem vielen Dank.

Geschenk Nr. 1
Erbeerrot
Bento Box Erdbeerchen mit der passenden Gabel

Geschenk Nr. 2
Für Sushi to go
Lunchbox mit Onigirifomer für drei Happen

Geschenk Nr. 3
Brauchbarer Kleinkram
Silikonformen Fahrzeuge, Onigirifomer für fünf Happen und Silikon Fooddivider Blättchen


Geschenk Nr. 4
Alles Pink
Sandwichformer Glücksklee, verschiedene Silikonförmchen, Döschen und Foodpicks Herz


Geschenk Nr. 5
Hot & Spicy
Zwei Gewürzmühlen mit bunter Pfeffermischung, Meersalz und Rosensalz

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und mitteilen, welches Rezept oder Bento Dir bei mir am besten gefallen hat.

Natürlich gibt es auch wieder die Möglichkeit Zusatzpunkte zu erlangen.
1. Zusatzpunkt:
Erstelle auf Deinem Blog einen Eintrag über das Gewinnspiel und verlinke zu diesem Beitrag.

2. Zusatzpunkt:
Da ich in einem Monat selber Geburtstag feiere, benötige ich ein paar gute Ideen für meine Geburtstagsparty. Also nicht nur Rezepte für Essen und Getränke, nein auch Ideen für Tischdeko und ähnliches sind willkommen. Entweder schickt ihr mir eure Idee als Mail (daniis-gewinnspiel(at)arcor(punkt)de) oder ihr verfasst darüber einen Blogbeitrag (kann mit 1. kombiniert werden, die Idee zählt).

3. Zusatzpunkt:
Den unten angegebenen Button während des Gewinnzeitraumes gut sichtbar auf Deine Seite setzen.


 <a href="http://lecker-bentos-und-mehr.blogspot.de/2014/04/3-jahre-lecker-bentos-und-mehr.html" title="Gewinnspiel - Bloggeburtstag (Einsendeschluss 25. Mai 2014)"> <img src="https://farm3.staticflickr.com/2931/13954559753_33842b154e_m.jpg" width="180" height="240" alt="Bloggeburtstag - Gewinnspiel"></a>


Im übrigen kann jeder mit einer Adresse in Deutschland an meinem Gewinnspiel teilnehmen. Wer natürlich die Portokosten selbst übernimmt, dem schicke ich seinen Preis überall hin.

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Mittwoch, 23. April 2014

Mais-Ricotta-Puffer mit Tomatensalsa


Bei meinem Nachkochversuch hatte ich mir diese Puffer ausgesucht. Allerdings habe ich bei der Salsa noch eine Schalotte mit verarbeitet, dadurch wurde es etwas pikanter. Die Puffer waren sehr schnell zubereitet und haben sowohl kalt als auch warm sehr gut geschmeckt.

Zutaten:
400 g Kirschtomaten
3 Eier
250 g Ricotta
100 g Mehl
30 g flüssige Butter
1 Schalotte
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Dose Mais (140 g Abtropfgewicht)
Zitronensaft
Olivenöl
2 Handvoll Basilikum
etwas Chilipulver
Pfeffer, Salz, Zucker
neutrales Öl zum Ausbacken

Zubereitung:
Die Schalotte schälen und fein würfeln, dann die Tomaten waschen und vierteln, beides miteinander vermischen. Mit etwas Olivenöl, einigen Spritzern Zitrone, Pfeffer, Salz und eine Prise Zucker würzen und etwas durchziehen lassen. Dann die Hälfte des fein gehackten Basilikums dazugeben.

Die Frühlingszwiebel putzen und in dünne Röllchen schneiden. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit Ricotta, Butter und Mehl vermischen. Den restlichen Basilikum ebenfalls fein hacken und dazu geben, dann die Frühlingszwiebeln und den Mais unter heben und mit Pfeffer, Salz und Chili kräftig würzen. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.

Das neutrale Öl in einer Pfanne erhitzen und jeweils zwei Esslöffel von der Puffermasse hineingeben und von beiden Seiten goldgelb im tiefen Fett ausbacken. Anschließend auf Küchenkrepp entfetten und zusammen mit der Tomatensalsa servieren.


Dienstag, 22. April 2014

4. Bloggeburtstag von Chaoselfe


Chaoselfe bloggt jetzt schon seit 4 Jahren und deshalb gibt es bei ihr ein Gewinnspiel zum Bloggeburtstag. Natürlich gibt es bei ihr auch schöne Preise. Neben Matcha und einem Einkaufsgutschein gibt es noch drei Otedamas, wer nicht weiß, was das ist, schaut einfach mal bei Chaoselfe vorbei.

Für ihren Bloggeburtstag habe ich ihr ein kleines Geburtstagstörtchen gebacken und damit sie es auch nachbacken kann, gibt es heute von mir bei ihr einen Gastartikel mit dem dazu passenden Rezept.

Also schaut mal bei ihr vorbei, es lohnt sich.



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Produkttest Deli


Durch die Osterfeiertage bin ich bisher noch gar nicht dazu gekommen, über meinen neuesten Test zu berichten. Ich habe durch trnd.de die Möglichkeit erhalten, die Deli zu testen. Deli wird angekündigt als ein neues Food-Magazin für junge Leute. Schon beim flippigen Layout merkt man, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Auch bei meinen Probeleser kam die Zeitschrift bei jüngeren Leserinnen besser an, als bei den älteren. Bei den Männern, denen ich das Magazin zum Reinschauen gegeben hatte, fiel es sofort durch.

Vorletzten Samstag kam ein Päckchen mit 11 Zeitschriften, die schon auf den ersten Blick recht farbenfroh daher kamen, an. Meine Nachbarin war mal wieder so nett und hat es in Empfang genommen, dafür hat sie gleichmal eine zum Probelesen erhalten, mir dann aber am nächsten Tag wieder gegeben, ihr war die Schrift zu klein, na ja sie ist über 80. Die restlichen habe ich dann im Laufe der letzten Woche verteilt und gleich immer einen Marktforschungs-Bogen dazu gepackt. Ich bin ja mal gespannt, was ich da diese Woche davon zurückerhalte.

Eigentlich wollte ich mit Freunden eine Deli-Nachkochparty veranstalten. Jeder sollte sich ein Rezept aussuchen, es dann nachkochen und dann zur Party mitbringen. Allerdings ist uns derzeit nicht wirklich nach Party. Deswegen haben wir das Feiern erstmal verschoben. Schade für den Test aber das reale Leben hat eben bei mir Vorrang.

Da gemeinsames Ausprobieren nicht geklappt hat, habe ich einfach mal alleine getestet. Und ich muss sagen, die Rezepte sind leicht nachzukochen. Einfach formuliert und auch teilweise mit sehr schönen gezeichneten Anleitungen versehen. Einige der Rezepte kamen mir aber irgendwie bekannt vor aber das kann daran liegen, dass die Deli zu Essen & Trinken gehört und ich da auch immer online nach Rezeptideen schaue. Allerdings waren für mich die meisten Rezepte keine Herausforderung, was aber auch daran liegen mag, dass ich durchaus über einige Kocherfahrung verfüge.

Neben Rezepten und Wissenswertes, wie zum Beispiel verschiedene Ostereier-Dekoideen gibt es auch kulinarische Reise-Reportagen. Besonders neugierig gemacht hat mich der vegane 4-Wochen-Selbstversuch mit wirklich interessanten Rezepten.

Im Großen und Ganzen trifft die Zeitschrift sicherlich die junge Zielgruppe, für die sie geplant ist aber meine ist sie nicht wirklich. Da bin ich wahrscheinlich zu konservativ. Ich möchte schöne Fotos mit dazugehörenden Rezepten und nicht wie hier, da sind die Bilder 3 Seiten vor dem eigentlichen Rezept und im Rezept sind Zusatzinfos dazwischen "gekritzelt". Auch finde ich etwas ausführliche Warenkunden interessant, beim Inhaltsverzeichnis war mir ein Kapitel über Avocados aufgefallen und ich dachte, da steht vielleicht auch noch etwas Interessantes über Avocados aber dann waren es nur Rezepte, nicht unlecker aber meine Neugierde wurde nicht wirklich befriedigt.

Aber jetzt zum Schluss will ich euch noch etwas über mein Nachkochversuch berichten. Da mein gesamtes Osterwochenende unter dem Zeichen der fleischlosen Küche stand, habe ich mir ein vegetarisches Gericht ausgesucht und zwar Mais-Ricotta-Puffer mit Tomatensalsa. Das Rezept las sich sehr einfach und war es dann auch. Die Zubereitung der Puffer war wirklich simpel, die Anleitung dafür sehr verständlich. Allerdings die Tomatensalsa war eher ein Tomatensalat aber deshalb nicht unlecker. Übrigens sind die Puffer auch sehr gut fürs Bento geeignet, wir haben extra einen kalt werden lassen, um das zu testen.

Montag, 21. April 2014

Mein diesjähriges Ostermenü

Auch in diesem Jahr sollte es wieder etwas leckeres zu Ostern geben. Allerdings hat einer meiner Mitesser beschlossen fleischfrei zu essen. Zum Glück ist er aber noch Fisch. Unter dieser Voraussetzung bin ich auf die Suche nach interessanten Rezeptideen gegangen.

Als Vorspeise gab es bei uns einen lauwarmen mit Ziegenkäse gratinierten Spargelsalat.

Als Hauptgang hatte ich Lachs mit Kräuterkohlrabi und neuen Kartoffeln zubereitet.

Natürlich gab es auch ein Dessert und zwar süße Polenta mit karamellisierter Ananas.

Die passenden Rezepte dazu gibt es dann im laufe der Woche.

Sonntag, 20. April 2014

Osterdeko - Kresseeier


Eigentlich hatte ich für heute ein Rezept für leckere Polentaküchlein geplant aber die haben gestern einfach nicht funktioniert und sind nicht aus den Formen gekommen. Da muss ich noch etwas am Rezept feilen. Da ich aber unbedingt einen österlich angehauchten Beitrag veröffentlichen möchte, gibt es heute eine Anleitung für Kresseeier. Diese hatte ich letztes Jahr als Tischdeko bei meinem Osterbrunch.

Man benötigt dafür:
leere, saubere Eierschalen, Wattepads oder auch einfache Watte und natürlich Kressesamen.

Zuerst die Wadepads etwas auseinanderzupfen.

Die Watte locker in die Eierschale legen.

Zum Schluss den Samen dünn ausstreuen und dann regelmäßig gießen.

Hier habe ich ein Kresseei als "Platzkarte" verwendet.

Man kann die Kresseeier aber auch sowie hier mit selbstgefärbten Eiern oder sowie auf dem Bild ganz oben mit Kerzen dekorieren.

Samstag, 19. April 2014

Matchabrot


Bei meinem Ausflug nach Düsseldorf war ich ja auch in der Taka-Bäckerei. Dort hatte ich am ersten Tag unter anderem auch Matchabrot gesehen. Dieses war dann leider an letzten Tag meines Aufenthaltes, als ich noch ein paar frische Sachen kaufen wollte, nicht mehr da. Weil ich es aber unbedingt mal probieren wollte, habe ich das Rezept von Maris leckeren Tomatenbrot angepasst. Allerdings habe ich bei dieser Variante etwas mehr Mehl gebraucht als beim Tomatenbrot, bis der Teig nicht mehr geklebt hat. Mein Brot ist auch etwas höher geworden als das Tomatenbrot aber das lag daran, dass meine Kastenform nur eine Länge von 25 cm hat. Wer also eine 30er Form verwendet, erhält ein flacheres Brot.

Da dieses sehr leckere Brot auch für einen Osterbrunch gut geeignet ist, nehme ich damit am Blogevent von Tina von Tinas' Tausendschön teil. Bereits letztes Jahr hatte ich ja einen ganzen Schwung an leckeren Osterbrunchrezepten veröffentlicht. Jetzt bin ich ja mal gespannt, was es bei Tina noch für leckere Sachen zu schnabulieren gibt.

Zutaten für eine Kastenform von 30 cm Länge:
400 g Mehl Type 550
1 Päckchen Trockenhefe
18 g Zucker
250 ml Milch
6 g Salz
16 g Olivenöl
10 g Matcha-Pulver
1 Esslöffel heißes Wasser

Zubereitung:
Das Matcha-Pulver mit dem heißem Wasser verrühen. Die Milch etwas erwärmen und den Matcha unterrühren. Das Mehl mit Hefe und Zucker vermischen und die Milch langsam dazugießen und alles gut durchkneten. Das Olivenöl und das Salz ebenfalls dazugeben und kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Dann mit bemehlten Händen eine Kugel formen und zugedeckt ca. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Danach alles nochmals gründlich durchkneten und in 4 gleich große Kugeln formen und in die gefettete Kastenform legen. Das Brot zugedeckt eine weitere halbe Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C 10 Minuten backen und dann noch einmal bei 185 °C 10 – 15 Minuten fertig backen. Gleich aus der Form entfernen und auf einen Gitterrost abkühlen lassen.

Mit meiner selbstgemachten Heidelbeermarmelade war es echt lecker. Ich habe es auch noch mit Erdbeermarmelade probiert und auch diese Variante hat mir geschmeckt.

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Freitag, 18. April 2014

Osterhasen


Für diese Hasen habe ich das selbe Rezept wie für die Hasenbrötchen verwendet, nur dass ich alle Zutaten verdoppelt habe.

Zutaten für 4 Hasen:
300 g Mehl Type 550
7 g Trockenbackhefe
30 g Zucker
4 g Salz
140 ml lauwarmes Wasser (etwa 37 °C)
30 g Butter, weich
1 Ei Größe L
3 Esslöffel Milch
4 hartgekochte, gefärbte Eier
Cranberries oder Rosinen
einige Spaghettis

Zubereitung:
Das Ei verquirlen und 30 g abwiegen, den Rest kühl stellen. Das Mehl zusammen mit der Hefe durch ein Sieb geben. Dann Zucker, Salz, Wasser und die 30g Ei sowie die weiche Butter dazu geben und alles gründlich verkneten. Den Teig für  40 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Man kann einfach überprüfen, ob der Teig genug gegangen ist, wenn man mit einem bemehlten Finger hineindrückt und sich das Loch nicht wieder schließt.

Jetzt alles noch einmal gut durchkneten, dann in vier Teigstücke teilen. Jedes Teigstück halbieren und davon wieder eine Hälfte halbieren, so dass man ein großes und zwei kleine Teigteilchen erhält. Alle Teigstücke jeweils zu Kugeln formen und für ca. 10 Minuten ruhen lassen.

Eine kleine Kugel an die große drücken und gleich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Für die Ohren die zweite kleine Kugel mit einer Schere zu mindestens 3/4 einschneiden und an die andere Kugel drücken. Dann mit einem Messer einen Schnitt in die Mitte der großen Kugel machen und jeweils ein gefärbtes Ei hineindrücken. Cranberries oder Rosinen als Augen und Nase in den Teig drücken. Die Hasen zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Das restliche Ei mit der Milch verrühren und damit die Hasen einstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen, die Barthaare hineinstecken.





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Donnerstag, 17. April 2014

Bento Nr. 335 Sushi


Es gibt mal wieder ein Bento bei mir. Eigentlich ist es ja nur Resteverwendung. Wir hatten uns zum Abendessen Sushi bestellt und irgendwie hat der Appetit gefehlt. Damit nichts verkommt, habe ich mir die Reste als Snack mit auf Arbeit genommen.

Von meinem Abendessen war noch Futo Maki mit Lachs, Avocado und Gurke übrig. Da der Lachs geräuchert war und ich im Büro einen Kühlschrank habe, bin ich das Risiko eingegangen und habe es ins Bento gepackt. Etwas Sojasoße durfte natürlich auch nicht fehlen.
Viel hatte ich nicht mehr da, deshalb sehen die Beilagen recht übersichtlich aus. Eine Mandarine, ein Melonenpudding und etwas Glasnudelsalat mit Cocktailtomate waren alles, was ich noch da hatte.

Mittwoch, 16. April 2014

Gebratene Eiernudeln mit Rindfleisch


Gestern war ich zum Abendessen wieder mal am Kühlschrank ausräumen. Irgendwie sammeln sich in meinem Gemüsefach immer irgendwelche Reste, ein paar Bohnen, eine Handvoll Sprossen, die letzte Möhre und und und. Gelegentlich wird das dann alles geschnippelt und wandert mit ein paar Gewürzen in den Wok. Dazu gibt es dann Reis oder so wie gestern Nudeln. Wenn dann der Kühlschrank schön leer ist, kann ich wieder einkaufen gehen ;)

Zutaten:
300 g Eiernudeln
200 g Rinderfilet
2 Lauchzwiebeln
50 g grüne Bohnen
1 Möhre
50 g Mungobohnensprossen
1 Knoblauchzehe
etwas Ingwer
Sojasoße
Fischsoße
Salz und Pfeffer
Öl

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in dünne Streifen bzw. Ringe schneiden. Die Sprossen waschen. Das Rinderfilet in dünne Streifen schneiden. Das Öl im Wok erhitzen und das Fleisch anbraten, herausnehmen und warmstellen. Zuerst die Möhren anbraten, dann Knoblauch, den geriebenen Ingwer und das Weiße der Frühlingszwiebel dazu geben und unter rühren anbraten. Jetzt die Nudeln dazu geben und weiterbraten. Mit Sojasoße und Fischsoße sowie Pfeffer und Salz würzen. Fleisch und Sprossen hineingeben, dann nochmals kurz erhitzen.

Dienstag, 15. April 2014

Minestrone von Reishunger


Es ist ja jetzt schon eine geraume Zeit her, dass ich von Reishunger ein Probierpaket erhalten habe. Ich hatte hier bereits darüber berichtet. Letzte Woche hatte ich dann als nächstes die Minestrone probiert.

Ein Blick auf die Zutatenliste zeigte mit einer Ausnahme leckere Zutaten in Bioqualität. Schade das auch so ein doch hochwertiges Produkt nicht ohne Geschmacksverstärker, wenn auch hier in Form von Hefeextrakt, auskommt. Die Suppe enthält Vollkornreis, Bohnen, Linsen, Kartoffeln, Zucchini, Lauch, Karotten, Gemüsebrühe (die enthielt auch den Hefeextrakt und dann noch Zwiebel, Sellerie, Petersilie, Majoran, Soja-Miso und Curcuma).

Die Zubereitung war denkbar einfach, es ist ja immerhin eine "Beutelsuppe". Zuerst etwas Olivenöl in den Kochtopf geben und den gesamten Beutelinhalt mit 1L kalten Wasser verrühren und dann ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Jetzt ganz wichtig mit Salz und Pfeffer würzen, denn die Suppe hatte durchaus Würze nötig. Das ist vielleicht neben dem Hefeextrakt der einzigste kleine Minuspunkt, den man aber gut beheben konnte. 

So und jetzt zum Wichtigsten dem Geschmack mir hat die Minestrone nach dem Nachwürzen gut geschmeckt, das Gemüse hatte Biss und die Mischung war geschmacklich interessant.

Montag, 14. April 2014

Bärlauch-Limetten-Butter


Ein Rezept für Bärlauchbutter hatte ich ja bereits hier veröffentlicht. Aber ich probiere gerne mal neue Varianten aus und habe mal versucht, wie die Kombination Bärlauch und Limette schmeckt. Das leckere Ergebnis kam dann auf ein wirklich rustikales Holzofenbrot und obenauf noch etwas Fleur de Sel, es war ein wahrer Genuss. Wenn man den Bärlauch mit dem Messer hackt, wird die Butter nicht so grün, sondern man erkennt die Butter deutlicher aber mir gefällts so und es macht auch weniger Arbeit.

Zutaten:
250 g Butter
1 Bund Bärlauch
1 Limette
Chilipulver
etwas Salz

Zubereitung:
Die Butter rechtzeitig herausstellen, damit sie schön geschmeidig wird. Die Bärlauchblätter waschen, trocken tupfen und grob hacken. Dann mit dem Multizerkleinerer fein hacken und jetzt die Butter zugeben und nochmals durchmixen. Die Schale von der Limette reiben und zusammen mit einem Spritzer Limettensaft zur Butter geben, verrühren und mit etwas Salz und Chilipulver würzen.

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Sonntag, 13. April 2014

Lachs auf Spinat, Enoki-Pilzen und Süßkartoffelstampf


Dieses leckere Lachsfilet habe wir auch schon vor geraumer Zeit gegessen aber ich wollte Euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich fand die Süße des Süßkartoffelstampfs harmonierte sehr gut mit dem würzigen Spinat. Beim Lachs hatte ich auch die richtige Garstufe getroffen und er war in der Mitte schön glasig und damit auch sehr saftig.

Zutaten:
2-3 Süßkartoffeln
4 Lachsfilets
800 g Blattspinat  (ich hatte tiefgefrorenen)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Sojasoße
1 Esslöffel Sake
1 Esslöffel Mirin
2 Esslöffel Sesam (ich hatte schwarzen)
3 Esslöffel Butter
100 g Enoki-Pilze
Pfeffer, Salz
Öl

Zubereitung:
Die Süßkartoffeln schälen, waschen, grob würfeln und in Salzwasser garen. Dann abgießen, einen Esslöffel Butter zugeben und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Eventuell mit Salz abschmecken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Dann in etwas Öl anschwitzen, den Spinat dazugeben und unter gelegentlichem Rühren zusammenfallen lassen. Mit Pfeffer würzen und etwas Sojasoße, Mirin und Sake kurz dünsten.

Den Sesam ohne Fett anrösten, herausnehmen und beiseite stellen. Dann den Lachs in 2 Esslöffel Butter von jeder Seite anbraten, dann mit etwas Sojasoße und Pfeffer würzen. Von den Enokis das Wurzelstück abschneiden. Pilze mit der Hälfte Sesam unter den Spinat heben. Abschmecken. Mit Lachs anrichten und mit Rest Sesam bestreuen.



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Freitag, 11. April 2014

Hack-Pilz-Ragout mit Pastinakenstampf


In meinem Gemüsefach hatte ich noch angebrochene Packungen mit Shimeji- und Shiitake-Pilzen. Das ist das Problem bei den abgepackten Lebensmitteln, man hat meistens mehr als man wirklich braucht. Die Shiitake und die Shimeji waren von meinen letzten Ramen übrig. Nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank ist das Rezept dann rausgekommen.

Zutaten:
500 g gemischte Pilze (ich hatte Shimeji- und Shiitake-Pilze)
300 g Hackfleisch
400 g mehligkochende Kartoffeln
400 g Pastinaken
300 ml Milch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Schnittlauch
Pfeffer, Salz
Muskatnuss
Öl

Zubereitung:
Kartoffeln und Pastinaken schälen und würfeln. Milch aufkochen und Kartoffeln sowie Pastinaken zugeben, salzen und bei niedriger Temperatur 25 Minuten kochen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer das Gemüse zerdrücken und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Während die Kartoffeln kochen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Pilze putzen und grob zerteilen bzw in Streifen schneiden. Die Zwiebeln anbraten, das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Wenn das Hackfleisch gut gebräunt ist, die Pilze und den Knoblauch zugeben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Alles zusammen anrichten und mit dem in Röllchen geschnittenen Schnittlauch bestreuen.

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