Samstag, 31. Januar 2015

Hauchdünne, knusprige Pizza mit Artischocken und Tiroler Karree Speck


Wie es manchmal so passt. Neulich war ich bei zwei Kollegen zum Pizza essen eingeladen und ich muss gestehen, die Pizzen waren einfach phantastisch. Besonders gelungen fand ich ich den hauchdünnen Knusperboden. Beim Belag hatten die beiden die verschiedensten Variationen zubereitet. Eine davon war mit Artischockenherzen. Da mir diese sehr gut geschmeckt hatte, wollte ich die Pizza unbedingt mal nach backen. Während meine Kollegen nur Käse und Artischocken als Belag verwendet hatten, kamen bei mir noch Schinken und Rucola dazu - einfach genial.  

Zutaten:
500 g Mehl
1 Teelöffel Salz
1 Packung Trockenhefe
1 Teelöffel gemischte getrocknete Kräuter (Basilikum, Oregano, Thymian)
4 Esslöffel Olivenöl
1/4l lauwarmes Wasser
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten mit Kräutern
200 g geriebener Mozzarella
400 g Artischockenherzen
120 g Tiroler Karree Speck (dünn geschnitten)
100 g Rucola

Zubereitung:
Mehl, Salz, Hefe und Kräuter miteinander vermischen. 3 Esslöffel Öl und Wasser dazu gießen und alles zu einem glattem Teig verarbeiten. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und 45 Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Dann im restlichen Öl anbraten. Das Tomatenmark dazu geben und kurz anschwitzen, die Tomaten dazu geben und alles mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen. Die Tomatensoße etwas einkochen.

Die Artischockenherzen abtropfen lassen und halbieren. Rucola gründlich waschen und trockenschleudern.

Den Teig erneut durchkneten und in 4 Portionen teilen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz zu sehr dünnen Fladen (ca 30 cm Ø) ausrollen. Die Teigfladen jeweils auf ein Stück Backpapier legen, die Tomatensoße darauf verteilen, den Käse darauf streuen und mit den Artischockenherzen belegen. Mit etwas schwarzem Pfeffer bestreuen.

Die Pizzen im auf 250°C vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 5-7 Minuten backen. Dabei den unteren Einschub nutzen. Nach dem Backen Speck und Rucola auf den Pizzen verteilen und heiß genießen.

Tipp:
Wenn bei mir Pizzateig übrig bleibt, friere ich ihn mir zusammen mit einer Portion Soße ein. So habe ich immer ein Pizza-Kit auf Vorrat da.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 30. Januar 2015

Über-Nacht-Müsli mit Apfel und Banane



Wie üblich bin ich auf der Suche nach für neuen Frühstücksideen auf dieses interessante Müsli gestoßen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Müslityp, mir ist ein leckeres Vollkornbrötchen oder eine Scheibe frisches Brot viel lieber. Aber ein bisschen Abwechslung kann nicht schaden. Als ich letztens wieder mal auf Ideensuche durchs Internet gesurft bin, sind mir verschiedene Varianten dieses Müslis auf verschiedenen Blogs begegnet und ich wollte es einfach mal probieren. Ich habe einfach alles verwendet, was ich gerade in meiner Küche hatte und das ist dabei herausgekommen.

Zutaten:
50 g Haselnüsse
5 Esslöffel Basicmüsli
1 kleine Orange
1 Mini-Banane
1/2 kleinen Apfel
1 Esslöffel Rosinen
1 Esslöffel Mandelblättchen

Zubereitung:
Die Haselnüsse mit 300 ml Wasser sehr fein pürieren. Die Nussmilch mit dem Müsli vermischen. Die Orange auspressen und den Saft ebenfalls zum Müsli geben. Den Apfel entkernen und klein schneiden. Die Banane in Scheiben schneiden und mit dem Apfel zum Müsli geben. Zum Schluss die Rosinen und Mandelblättchen dazu geben. Das Müsli gut mit einander verrühren und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ich persönlich mag es ja nicht so süß und da ich Bananen immer sehr reif esse, reicht mir die Süße der Früchte und der Rosinen. Wem das nicht süß genug ist, kann mit Honig oder Agavendicksaft nachsüßen.



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Donnerstag, 29. Januar 2015

Heute mal kein Bento aber trotzdem ein leckerer Bürolunch


Es muss ja nicht immer ein Bento sein, wenn man sich etwas Leckeres mit auf Arbeit nehmen möchte. Bei dem klammen Wetter zurzeit wollte ich ein warmes Mittag haben. Vom Wochenende hatte ich noch eine Portion fruchtige Tomatensoße übrig und da diese sehr lecker war, durfte sie natürlich nicht verkommen.

Passend zu der Soße habe ich einfach ein paar Nudeln gekocht und diese mit etwas Öl vermischt, damit sie beim Erkalten nicht zusammen kleben. Dazu hatte ich noch etwas Parmesan in ein Döschen gefüllt und schon hatte ich etwas fürs Mittag fertig.

Aber Nudeln allein da hat mir doch noch etwas Frisches gefehlt. Deshalb musste noch ein Salat her. Nach einen Blick in meinen Kühlschrank war die Entscheidung schnell gefallen, es sollte ein Artischocken-Rucola-Salat werden. Den habe ich dann soweit vorbereitet und nur das Dressing mit den getrockneten separat abgefüllt, damit der Rucola zum Mittag nicht total matschig ist. Damit hatte ich zum Mittag eine kleine Ansammlung an Dosen und hier sieht man einen der Vorteile des Bentos, statt 5 Dosen hat man eine Box und kann die natürlich auch besser transportieren. Aber mit meinem Fresskörbchen hatte ich auch keine Probleme.

Dieser Salat eignet sich übrigens auch als Vorspeise für ein mediterranes Menü.

Artischocken-Rucola-Salat
Zutaten:
1 Knoblauchzehe
1 Dose/ Glas Artischockenherzen 
5-6 getrocknete Tomaten
3 Esslöffel Balsamico bianco
1 Teelöffel Akazienhonig
2 Handvoll Rucola 
etwas gehobelter Parmesan
1-2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Knoblauchzehe schälen und sehr fein würfeln. Die Artischockenherzen abtropfen lassen und jeweils halbieren. Die Tomaten in dünne Streifen schneiden. Aus Öl, Essig, Akazienhonig, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten und zum Knoblauch, den Artischocken und den Tomaten geben. Alles ca. eine halbe Stunde ziehen lassen.

Den Rucola verlesen, gründlich waschen und dann trocken schleudern. Mit den marinieren Zutaten vermischen und mit dem Parmesan bestreuen.

Bei der Blogparade vom Küchenatlas hatte ich ja schon ein leckeres Bento eingereicht aber Bento ist ja nicht jedermanns Sache. Deshalb hätte ich hier noch einen zweiten Beitrag.


KüchenAtlas-Blogparade: Lunch


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Mittwoch, 28. Januar 2015

Bento Nr. 382 Veganes Bento mit Cousous und reichlich Grünzeug


Da hatte ich mal wieder überhaupt keine Zeit und ich wusste aber, dass ich noch mein Fresskörbchen packen musste. Da ist Couscous immer eine wirklich gute Alternative. Denn der ist innerhalb weniger Minuten zubereitet, schnell ein Dressing zurechtgemacht und dann noch ein paar Tomaten, etwas Gurke und Frühlingszwiebel hinein geschnippelt und schon war der Hauptteil meines Bentos fertig. Da ich diesmal keine Butter verwendet habe sondern Olivenöl, wurde daraus ein veganes Mittag.

Auch die Beilagenschale war schnell gefüllt. Ich hatte eine Mandarine, Weintrauben, Tomaten und ein paar Scheiben Kaki eingepackt.

Im Prinzip habe ich keine 10 Minuten gebraucht, nur der Couscous musste noch abkühlen.

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Dienstag, 27. Januar 2015

Bento Nr. 381 Geflügelsalat mit Misodressing und dazu Kartoffelsalat


Dieses Bento ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit guter Planung mit einmal Kochen zwei unterschiedliche Gerichte zubereiten kann. Da ich abends total durchgefroren nach hause gekommen bin, habe ich mir ein heißes Hühnersüppchen mit frischem Gemüse gekocht. Da ich für den nächsten Tag ein Bento brauchte, habe ich das gleichzeitig zubereitet.

Während die Hühnerbeine vor sich hinkochten, bereitete ich den Kartoffelsalat zu und dämpfte den Brokkoli. Bis auf das Schälchen mit Geflügelsalat hatte ich somit mein Bento fast fertig, bevor mein eigentliches Abendessen fertig war. Ich hatte auch genügend Zeit, das Gemüse für mein Süppchen vorzubereiten. Als das Hühnchenfleisch weich war, habe ich davon etwas beiseite gestellt und dann erstmal meine Suppe fertig gemacht. Nach dem Abendessen ging es dann an die Geflügelsalat-Zubereitung.

Dafür habe ich das gekochtes Hühnchenfleisch mit einem Dressing aus etwas hellem Miso, Reisessig, Sesamöl, Chiliflocken, Pfeffer, Salz und Zucker vermischt. Dazu kamen in dünne Scheiben geschnittene Radieschen und Frühlingszwiebelringe. Obenauf habe ich dann noch etwas schwarzen Sesam gestreut.

In die andere Schale kamen wie üblich ein paar Vitamine. Eine halbe Mandarine, einige Himbeeren und Heidelbeeren. Außerdem hatte ich noch gedämpften Brokkoli, Mais und eine Mini-Tomate eingepackt.




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Montag, 26. Januar 2015

Bento Nr. 380 Rindfleisch mit Gemüse aus dem Wok


Das heutige Bento habe ich bereits vor einer geraumen Zeit zum Mittag mitgenommen. Es war ein typisches Restebento. Wir hatte zum Abendessen mariniertes Rindfleisch mit Gemüse im Wok gebraten. Aber hier kann man sehr schön die 3:2:1-Regel sehen. Drei Teile Kohlehydrate, 2 Teile Obst und Gemüse und 1 Teil Eiweiß.

Das Rindfleisch hatte ich mit Teriyakisoße, Honig und Knoblauch mariniert. Nachdem ich es angebraten hatte, nahm ich heraus und habe dann das geputzte Gemüse pfannengerührt. Passend dazu kam noch etwas frisches Obst ins Bento. Ich hatte Himbeeren, Heidelbeeren und Weintrauben mit.

Zum satt werden hatte ich gedämpften Reis und Glasnudelsalat. Den Reis habe ich mit kleinen Gemüseblüten dekoriert.

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Sonntag, 25. Januar 2015

Bento Nr. 379 Mein Japanischer Garten


Bei dem Interview bin ich von Sarah auch über Foodart befragt worden. Wer hier öfters mitliest weiß, dass ich selten Charaben zubereite. Meistens sind meine Bentos praktisch und gut strukturiert. Für viel Schnickschnack habe ich auch häufig keine Zeit. Aber ab und zu probiere ich es aus, wie man an diesem Bento sehen kann. Für die Zubereitung habe ich ca. 25 Minuten gebraucht, allerdings waren sowohl der Reis als auch das Fleisch bereits fertig. Obwohl die Zubereitung relativ schnell ging, hat mich das Bento doch einiges an Zeit gekostet. Bis ich mit meiner Ideenfindung fertig war, hatte ich mir den Abend um die Ohren geschlagen.

Nun zum Inhalt - als Grundlage hatte gebratenen Reis mit Möhre, Zwiebel und Ei und etwas normalen Reis. Dazwischen hatte ich als "Grenze" einige Salatblätter. Der "Stein" auf dem weißen Reis ist einfach etwas Rührei mit Sojasoße.

Den Baum habe ich aus Brokkoli und pulled Beef zurecht gemacht. Auch der Blütenzweig war aus pulled Beef und Schinkenblüten. Als farblichen Hingucker kam als letztes eine Physalis als "Sonne" hinein.


Sarah hat das Bild von diesem Bento zwar nicht in dem Interview-Beitrag verwendet aber ich finde es zu gelungen, um es in der Versenkung verschwinden zu lassen.


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Samstag, 24. Januar 2015

Bento Nr. 378 ausgewogenes Bento für Anfänger


Heute gibt es was für die schlanke Linie. Ich bin ja kein Diättyp aber gesund und ausgewogen darf es bei mir schon zugehen. Deshalb verwende ich in meinen Bentos auch immer gerne frisches Gemüse und Obst. Bei meinem Interview bin ich gefragt worden, was ich einem Bentoneuling empfehlen würde, wenn dieser sich ausgewogen ernähren würde. Als Antwort würde dieses Bento sehr gut passen.

Es ist relativ einfach und auch schnell zurechtgemacht. Ich habe knapp 25 Minuten gebraucht aber auch nur weil ich die Nudeln frisch gekocht habe. Da es ein ausgewogenes Bento sein sollte, habe ich mich an den Weight Watchers Punkten orientiert. Wenn ich mich noch richtig erinnert habe, müsste das Bento nur 4 Punkte haben und trotzdem war ich nach dem Essen richtig satt. Mit einem Punkt mehr hätte man dann Nudeln zum satt essen.

Zutaten:
120 g Vollkornnudeln (2 Punkte)
5-6 Minimozzarella (1 Punkt)
100 g Cocktailtomaten (0 Punkte)
3 Zweige Basilikum (0 Punkte)
5-6 Stängel Petersilie (0 Punkte)
1/2 kleine rote Zwiebel (0 Punkte)
1 Handvoll Rucola (0 Punkte)
1 Stück Möhre (0 Punkte)
1 Stück Gurke (0 Punkte)
3/4 Mandarine (0 Punkte)
1 Weintraube (0 Punkte)
3 Physalis (0 Punkte)
1 Stück Möhre (0 Punkte)
1 Stück Gurke (0 Punkte)
Balsamico bianco
2-3 Prisen Zucker (0 Punkte)
1 Teelöffel Olivenöl (1 Punkt)

Zubereitung:
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Während die Nudeln kochen, das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Tomaten halbieren. Rucola gründlich waschen und etwas zerkleinern. Basilikum und Petersilie fein hacken. Aus dem Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Zucker ein Dressing herstellen und mit dem vorbereiteten Gemüse vermischen. Die fertig gekochten Nudeln, abgießen und abkühlen lassen. Dann zusammen mit den Mozzarellakugeln zum Salat geben.

Die Mandarine schälen und in einzelne Segmente teilen, dann dekorativ mit einer Weintraube in der Mitte in ein Silikonschälchen legen. Gurke und Möhre in dünne Streifen schneiden und ebenfalls in ein Silikonförmchen legen bzw. stellen. Die Förmchen in einen größeren Behälter (Bentobox oder auch eine andere Box) stellen und dann den Nudelsalat einfüllen.Die Physalis in eine Lücke stecken und fertig.

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Freitag, 23. Januar 2015

Bento Nr. 377 Lachs Teriyaki


Dieses Bento habe ich mir nicht für unterwegs zubereitet, sondern ich wollte damit einen meiner Mitesser überzeugen, das Speisen nach dem Washoku-Prinzip zu servieren nicht wirklich schwierig ist. Außerdem fand ich, dass das Bento gut zu meinem kleinen Interview beim Küchenatlas gepasst hat.

Im Bento hatte ich vegetarische Futo-Maki. Die waren mit Gurke, Tomate, Tamago und Frischkäse gefüllt. Da noch etwas Tamago übrig war, habe ich das daneben gepackt. Dann hatte ich noch Glasnudelsalat mit Ingwer, Knoblauch und Chili zurechtgemacht und etwas Wakamesalat und die obligatorische Bento-Tomate ins Schälchen getan.

In der oberen Hälfte des Bentos war links etwas Gemüse, blanchierte Kaiserschoten, Radieschen, Möhrenblüten und eingelegter Daikon. Rechts daneben hatte ich eine gebratene Crevette und Lachs in Teriyaki-Soße mariniert.

Und nun zum Washoku:
Go-shiki (5 verschiedene Farben) war wie üblich das einfachste.
Kaiserschoten, Salatblätter, Gurke und Wakamesalat - grün
Reis, Gari und Glasnudeln - weiß
Radieschen, Tomaten, Möhre, Crevette und Chili - rot
Daikon, Tamago und Zitrone - gelb
Nori und Lachs - braun/schwarz

Go-mi (5 verschiedene Geschmacksrichtgungen) war schon etwas schwieriger, besonders bittere Zutaten sind immer schwierig.
Reis, Tamago, Tomate und Kaiserschoten - süß (amai)
Daikon, Zitrone und Sushi - sauer (suppai)
Gari- bitter (nigai)
Daikon, Lachs - salzig (shiokarai)
Wakamesalat, Glasnudelsalat, Crevette - scharf (karai)

Go-hou (5 Zubereitungswege) schafft man ja nicht immer aber diesmal hat es geklappt.
Radieschen, Möhre, Tomate, Salatblätter und Gurke - roh
Reis - gedämpft
Kaiserschoten - blanchiert
Glasnudeln - gekocht
Lachs und Crevette - gebraten
Daikon und Gari - sauer eingelegt

Go-kan (5 Sinne) werden angesprochen aber bei den Texturen habe ich diesmal nur vier geschafft.
Kaiserschoten - bissfest
Möhre, Radieschen, Daikon - knackig
Glasnudel und Tamago weich
Reis - körnig

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Donnerstag, 22. Januar 2015

Lunch mit Nähr-Wert und Mehr-Wert


Die aktuelle Blogparade beim Küchenatlas dreht sich um vernünftiges Mittagessen für unterwegs. Im Vorfeld bin ich gefragt worden, ob ich ein paar Fragen zum Thema Bento beantworten könnte, klar konnte ich. Das kleine Interview könnt ihr hier lesen. Übrigens gibt es auch etwas zu gewinnen und zwar drei wirklich schöne Monbeto-Boxen.

Da ich in letzter Zeit das Essen in unserer Kantine nicht mehr wirklich gut vertrage und nehme ich wieder häufiger mein Essen von zu hause mit. Das ist auch der Grund, warum es hier wieder mehr Bentos zu sehen gibt. Auf dem oberen Bild sieht man zum Beispiel mein Verpflegungskörbchen, dass ich für einen langen Tag gefüllt habe.

Ich hatte für das Frühstück ein Sandwich mit Hühnchenaufschnitt und Käse und einen Apfel dabei. Übrigens das schöne grüne Sandwichbag habe ich bei einer Blogparade vom Küchenatlas gewonnen.

Fürs Mittag hatte ich mir ein veganes Bento mit Couscous und frischem Gemüse zubereitet. Außerdem hatte ich noch einen kleinen Snack für den kleinen Hunger am Nachmittag und einen selbstgemachten Eistee dabei.

Für die Zubereitung habe ich etwas mehr als eine halbe Stunde gebraucht, ok der Eistee war da noch warm. Und von den Kosten her lag ich so bei 4,50€ für alles.

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Mittwoch, 21. Januar 2015

Süßkartoffelsuppe asiatisch angehaucht


Das Wetter ist gerade gräulich einfach nur nass, kalt und grau. Als ich gestern nach hause gekommen bin, war ich so durchgefroren, dass ich mir ganz schnell ein wärmendes Süppchen gekocht habe. Damit die Suppe so richtig schön durchwärmt, hatte ich reichlich Chili und Ingwer drin. Wenn ich nicht immer so Schwierigkeiten mit Kokosmilch hätte, wäre auch noch welche mithinein gekommen, geschmacklich hätte das bestimmt sehr gut gemacht.

Zutaten:
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehe
2 mittelgroße Süßkartoffeln
3 Möhren
750 ml Hühnerbrühe
1 Chilischote
2 Stück Zitronengras
1 wallnussgroßes Stück Ingwer
Olivenöl
Pfeffer, Salz
Sesamöl
Thaibasilikum

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffeln und Möhren ebenfalls schälen und grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen, dann Möhren- und Süßkartoffelwürfel dazu geben und mit der Hühnerbrühe auffüllen. Den Ingwer schälen und fein hacken und mit der Chili und dem Zitronengras zur Suppe geben. Dann mit Pfeffer und Salz würzen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Chili und Zitronengras entfernen und dann fein pürieren. Eventuell mit etwas Wasser verdünnen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vier Teller verteilen und mit Thaibasilikum und etwas Sesamöl dekorieren.



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Dienstag, 20. Januar 2015

Bento Nr. 376 Jägerschnitzel mit Pesto-Nudelsalat


Langsam muss ich mal die Bentos, die bei mir noch so im Fotospeicher sind, abarbeiten. Es wäre ja schließlich schade drum.

Hier hatte ich zum Abendessen einfach etwas mehr gemacht und schon hatte ich die wichtigsten Bestandteile für mein Mittagsbento zusammen. Statt der Tomatensoße hatte ich die Nudeln mit einem Dressing aus Pesto Rosso, Balsamico, Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker zurecht gemacht. Dazu gab es zwei Jägerschnitzel, die ich auf ein paar Petersilienblätter gelegt habe. Dazu hatte ich noch etwas Möhrensalat gemacht und einige Tomaten und Weintrauben eingepackt.




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Montag, 19. Januar 2015

Bento Nr. 375 Nudelsalat mit Petersilien-Zitronen-Pesto


Gerade gestern hatte ich einen Beitrag zu Birgits Blogevent "Kräuter & Gewürze" eingereicht und als ich abends in meiner Küche stand, fiel mir wieder ein leckeres Gericht ein, was genau zu diesem Event passt.

Sonntags muss ich immer schauen, was noch so in meiner Küche und im Kühlschrank ist, damit ich Montags etwas leckeres zum Mittag habe. In der Woche ist das nicht so schlimm, da kann man ja notfalls noch schnell was kaufen aber am Sonntag muss das herhalten, was da ist. Beim Sichten meiner Vorräte fiel mir der Bund frische Petersilie ins Auge und da ich immer Bio-Zitronen da habe, war meine Rezeptidee klar - ein Petersilien-Zitronen-Pesto. Durch die Zitronenschale hat das eine schöne Frische und Blattpetersilie ist auch im Winter sehr aromatisch.

Der Rest war dann recht einfach, die Hackbällchen aus meinem Tiefkühlvorrat, ein paar Tomaten, Silberzwiebeln am Spieß und eine einsame Physalis. Außerdem hatte ich noch eine Mini-Banane mitgenommen.

Zutaten:
400 g Spaghetti
1 Bund Petersilie
geriebene Schale einer Zitrone
2 gehäufte Esslöffel geriebener Parmesan
1 Knoblauchzehen
Olivenöl
1 Esslöffel Balsamico Bianco
50 g Schinkenwürfel
50 g Pinienkerne
1 kleine rote Zwiebel
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Währenddessen das Pesto bereiten, dafür die Petersilie grob zerkleinern und den Knoblauch schälen. Das zusammen mit der Zitronenschale und etwas Öl pürieren. Zum Schluss den Parmesan unterheben.

Das Pesto mit dem Essig, etwas Pfeffer und Salz sowie einer Prise Zucker zu einem Dressing verrühren. Die Spaghetti abgießen und gleich mit dem Dressing vermischen.Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Dann die Pinienkerne und die Schinkenwürfel ohne fett anrösten. Alles zu den Nudeln geben und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.



1. Blog-Geburtstag BirgitD


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Sonntag, 18. Januar 2015

Wickelklöße mit Petersiliensoße


Normale Wickelklöße werden meist nur mit gebratenen Semmelbröseln gefüllt, ich fand das schon immer langweilig und habe irgendwann mal meine eigene Version kreiert. Das Ganze ist schon etwas gehaltvoller aber mir schmeckt es so bedeutend besser.

1. Blog-Geburtstag BirgitD

Da man dafür reichlich frische Petersilie und auch frischen Majoran sowie Muskatnuss und Knoblauch benötigt, passt das Gericht sehr gut zum Blogevent "Kräuter & Gewürze" von Birgit, welches sie zum 1. Geburtstag ihres Blogs veranstaltet.

Zutaten:
800 g mehlig-kochende Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 g Schinkenspeckwürfel
1 Bund Majoran
2 Bund Petersilie
1 Ei
1 Esslöffel Kartoffelstärke
6 Esslöffel Mehl
Muskatnuss
3 Esslöffel Semmelbrösel (Paniermehl)
40 g Butter
3 Esslöffel Mehl
500 ml Rindsbrühe
Salz, Pfeffer

Zutaten:
Die Kartoffeln waschen, schälen, grob würfeln und in Salzwasser weich kochen.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Den Schinkenspeck ohne Fett anbraten, dann Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und goldgelb braten. Jetzt die Semmelbrösel unterrühren und ebenfalls etwas anbraten. Alles abkühlen lassen. Den Majoran und 1/4 Bund Petersilie fein hacken und zur Schinken-Zwiebel-Füllung geben. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Kartoffeln abgießen und gut abdampfen lassen, dann heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit etwas Muskatnuss würzen. Die nicht mehr heiße Kartoffelmasse mit 3 Esslöffel Mehl und Kartoffelstärke bestäuben und leicht verkneten, wenn die Masse nicht mehr heiß ist das Ei ebenfalls unterkneten. Falls der Teig etwas klebt, noch Mehl unterarbeiten.

Die Masse halbieren und jeweils etwa 1 cm dick auf Klarsichtfolie zu einem Rechteck streichen und dann die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Die Folie vorsichtig aufrollen und die Enden gut verdrehen. Dann die Rollen in Alufolie wickeln. In siedendes Salzwasser geben und bei minimaler Hitze ca. 30 Minuten garziehen lassen.

Währenddessen die Butter schmelzen, das restliche Mehl dazugeben und alles gut verrühren. Dann die Brühe schluckweise dazugießen und ausquellen lassen. Die restliche Petersilie fein hacken und dazu geben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Wickelklöße aus dem Wasser nehmen, die Folie entfernen und in Scheiben schneiden, mit der Petersiliensoße anrichten.



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Samstag, 17. Januar 2015

Wenn Hermann schon zum Frühstück kommt


Wie ich ja schon geschrieben hatte bekommt man Hermann nicht so schnell los, wenn man ihn einmal zu Besuch hat. Aber da der Kreativität keine Grenzen gesetzt ist, habe ich es jetzt mal mit süßen Brötchen versucht und auch das Ergebnis war echt lecker. Die Brötchen waren zwar nicht so fluffig, wie normale Kuchenbrötchen aber das hat mich nicht gestört.


Zutaten für 12 Brötchen:

15 g frische Hefe
100 ml lauwarme Milch
500 g Mehl Typ 550
2 Portionen Hermann-Teig
80 g weiche Butter
1 Ei
1 gehäuften Teelöffel Salz
etwas zusätzliche Milch zum Bestreichen

Zubereitung:
Zuerst die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken und die Hefemilch in die Mulde gießen, dann etwas verrühren. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles zu einen glatten Teig verkneten. Am Anfang klebt der etwas aber nach einigem Kneten, hört das auf. Falls nicht noch etwas Mehl unterarbeiten.

Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig fast verdoppelt hat. Jetzt noch einmal alles gut durchkneten und in 12 gleichgroße Stücke (jeweils ca. 100g) teilen. Daraus Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zugedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen.

Die Brötchen mit etwas Milch bestreichen und eventuell mit Sesam oder Mohn bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (keine Umluft) 25 Minuten backen.




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Freitag, 16. Januar 2015

Schoko-Muffins vom Hermann


Wie man die letzten Tage sehen konnte, gibt es sehr viele Hermann-Variationen. Heute gibts das Hermännchen mal als Muffins. Die Muffins sind nicht so fluffig, wie die die ich normalerweise backen. Aber obwohl sie etwas kompakter sind, schmecken sie schokoladig lecker.

Zutaten:
200 g Mehl
30 g Kakao
2 Teelöffel Backpulver
125 ml Öl
1 Ei
1 Vanillezucker
80 g Apfelmus
1 Portion Hermann
etwas Zimt

Zubereitung:
Mehl, Kakao und Backpulver vermischen. Öl, Ei, Vanillezucker, Apfelmus, Hermann und den Zimt miteinander verrühren und zur Mehlmischung geben. Alles zu einem glattem Teig verrühren.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und in jedes Förmchen einen gehäuften Esslöffel Teig geben und im vorgeheizten Backofen bei 165°C ca 25 Minuten backen.

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Donnerstag, 15. Januar 2015

Butterkuchen vom Hermann


Wie ihr merkt, wohnt Hermann jetzt schon eine Weile bei mir und hier taucht auch eines der Probleme, welche man mit ihm hat, auf. Man muss alle 10 Tage etwas backen und man braucht auch immer Abnehmer für die Hermannbabys oder man fängt an etwas zu mogeln. Dafür einfach nach 5 Tagen nur die Hälfte füttern und auch am 10. Tag nur die Hälfte dazu geben und schon hat man am Ende statt vier nur zwei Portionen. Eine zum Behalten und eine zum Backen bzw. zum Verschenken. Notfalls kann man die Portion auch einfrieren und hat dann erstmal eine Pause. Jetzt habe ich aber noch ein paar von mir kreierte Rezepte, die es auszuprobieren gilt, wie diesen leckeren Blechkuchen.

Zutaten:
375 g Mehl
1 Packung Trockenhefe
50 g Zucker
125 ml lauwarme Milch
1 Ei
175 g flüssige Butter
100 g Hermann-Teig
4 Esslöffel Vanillezucker
50 g Mandelblättchen

Zubereitung:
Das Mehl mit der Trockenhefe und dem Zucker gut vermischen. Milch, 100g Butter, Ei und Hermann-Teig zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann zugedeckt an einem warmen Ort ungefähr 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig erneut gut durchkneten und auf einem gefetteten tiefen Backblech ausrollen. Mit dem Finger oder dem Stiel eines Holzlöffels Dellen in die Oberfläche drücken. Dann die restliche flüssige Butter darüber verteilen. Die Mandelblättchen und den Vanillezucker gleichmäßig darüber streuen. Wieder 30 Minuten gehen lassen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 225° für 10 bis 12 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

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Mittwoch, 14. Januar 2015

Kirsch-Schoko-Hermann


Das der Kuchen, den ich heute vorstelle, überhaupt etwas geworden ist, grenzt geradezu an ein Wunder. Hier hatte der Rezepteintrag "und dann das Mehl zum Schluss vorsichtig unterheben" eine ganz neue Dimension erreicht. Wie immer hatte ich mir die Zutaten auf ein Zettelchen geschrieben, noch ein paar Anmerkungen dazu und schon gings in die Küche. Als der Teig fertig war, dachte ich mir noch, dass der ganz schön flüssig ist aber na ja kann ja sein. Deshalb hatte ich die Kirschen auch nicht untergehoben, sondern in der Form verteilt. Als ich dann nochmal im Lappi nachgesehen habe, bei welcher Temperatur und wie lange, habe ich es gesehen, da kommt ja Mehl rein. *grrrr* Da hatte ich doch auf meinem Zettelchen vergessen, das Mehl darauf zu schreiben. Erst wollte ich den Kuchen wieder aus der Form holen aber dann habe ich einfach das Mehl obenauf verteilt und vorsichtig untergerührt. Das Ergebnis war dann wider Erwarten sehr gut und hat auch schön schokoladig geschmeckt.

Zutaten:
1 Glas Sauerkirschen
200 g Mehl
2 Esslöffel Stärke
2 Esslöffel Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
150 ml Öl
1 Portion Hermann-Teig
100 g Zartbitter Schokoladenraspeln
etwas Zimtpulver
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Zuerst die Sauerkirschen abgießen und gut abtropfen lassen, den Saft für etwas anderes verwenden.

Dann Mehl, Stärke, Kakao Backpulver und Zimt in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Vanillezucker, Eier und Öl dazu geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss Schokoladenraspeln und Sauerkirschen unterheben.

Den Teig in eine gut gefettete Springform mit Rohrboden (Gugelhupfform geht auch) füllen und oben glatt streichen. Im nicht vorgeheizten Backofen 180° C (Keine Umluft) ca. 50 Minuten backen. Mit einem Holzspieß prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Den Kuchen etwa 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben.



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Dienstag, 13. Januar 2015

Apfelkuchen vom Hermann


Optisch sieht dieser Kuchen im Anschnitt dem gestrigen schon recht ähnlich aber geschmacklich war da nicht viel gleiches. Der Vorteil von diesem Apfel-Hermann ist auch, dass er durch die reduzierte Ölmenge viel leichter geworden ist. Durch die reingeriebenen Äpfel ist der Kuchen trotzdem schön saftig.

Zutaten:
1 Teil Hermannteig
90 ml Öl
150 ml Milch
3 Eier
250 g Mehl
1 Teelöffel geriebene Orangenschale
1 Päckchen Backpulver
125 g Zucker
1 Prise Salz
2 Äpfel
1 Handvoll getrocknete Sauerkirschen
Puderzucker

Zubereitung:
Hermann mit Öl, Milch, Eiern, Zucker, Orangenschale und Salz verrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und flott unter das Eiergemisch rühren. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann am besten direkt in den Teig reiben. Zum Schluss die getrockneten Kirschen dazu geben. Alles noch einmal gut durchrühren und in eine gefettete Kastenform füllen. Dann bei 180°C (Umluft) ca. 45 Minuten backen, mit einem Stäbchen überprüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Falls nicht einfach noch 5 Minuten weiterbacken. Kurz abkühlen lassen und dann aus der Form entfernen. Den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 12. Januar 2015

Hermann Grundrezept


Wenn man einen kleinen Hermann geschenkt bekommt, hat man 10 Tage Zeit, um sich zu überlegen, was man damit anstellen will. Mittlerweile gibt es ja eine Vielzahl von Rezepten. Ein einfaches und leicht abzuwandelndes Grundrezept möchte ich heute vorstellen. Zum Abwandeln einfach bis zu 150 g Rosinen, Mandeln, Nüsse, Schokostückchen, Trockenfrüchte, Kokosflocken oder anderes in den Teig geben. Man kann auch 2 Esslöffel Mehl durch Kakao ersetzen und erhält so eine Schokovariante. Bei meinem heutigen Rezept habe ich mal alle extra Zutaten weggelassen.

Zutaten:
1 Portion Hermann
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
250 ml Öl
3 Eier

Zubereitung:Alle Zutaten miteinander verrühren, die zusätzlichen Zutaten zum Schluss unterarbeiten. In eine gut gefettete Kastenform bzw. eine andere Form gleicher Größe füllen und 10 Minuten ruhen lassen. Derweil den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. Den Kuchen 50-60 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen nach 45 Minuten probieren, ob der Teig schon durchgebacken ist.



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Sonntag, 11. Januar 2015

Hermann


Und er lebt immer noch - der Hermann. Wer noch nicht weiß, wer Hermann ist, wird es in nächsten Zeit sicherlich erfahren. Hermann ist eigentlich der Grundteig für einen leckeren Kuchen aber mit der Zeit kann er schon ganz schön nerven. Lange hatte ich von ihm nichts mehr gehört und jetzt habe ich ihn auf einem anderen Blog wieder entdeckt.

Ich kann mich noch erinnern, als der Hermann in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sein Unwesen trieb. Ehe man sich versah, stand ein lieber Mensch vor der Tür und wollte ein Hermann-Baby in deiner Küche aussetzen. Denn das Problem mit dem Hermann ist, man hat eine Portion Teig und nach anderthalb Woche sind es dann vier Portionen und die wollen verarbeitet werden. Außerdem kann man ihn ja schließlich nicht umbringen, den süßen Kleinen.

Dann habe ich entdeckt, man kann den Kerl ja einfrieren, bis man mal wieder Appetit darauf hat. So habe ich mir immer so einen kleinen Kerl aufgehoben und mit entsprechend großen Abständen habe ich dann irgendeine leckere Variante des Hermann gebacken und davon gibt es einige. Aber dann hat sich einer der kleinen Hermänner auf die Flucht gemacht. Der Sauerteig ist aus seiner Tiefkühlbox gekrochen und hat es sich am Boden meiner Tiefkühltruhe bequem gemacht, das war vielleicht eine Sauerei. Danach hatte ich erstmal die Nase voll von dem frechen Kerl.

Vor ein paar Jahren habe ich dann das Rezept geschenkt bekommen, wie man sich den Hermann-Teigansatz selbst herstellen kann. Das habe ich jetzt mal wieder rausgekramt, weil mir mal wieder nach einem kleinen Hermann ist. Übrigens mag er kein Metall, deshalb sollte man nur Kunststoff bzw. Holzutensilien verwenden.

Zutaten:
300 g Weizenmehl
300 g + 1 Esslöffel Zucker
2 gestrichene Teelöffel Trockenhefe
150 ml lauwarmes Wasser
300 ml Milch

Zubereitung:
100 g Mehl  mit einem Esslöffel Zucker und der Hefe in einer verschließbaren Schüssel (mindestens anderthalb bis zwei Liter Inhalt) vermischen. Das lauwarmes Wasser unter Rühren dazugießen und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die verschlossene Schüssel bei Zimmertemperatur zwei Tage stehen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Nun ist der Teigansatz fertig.

Ab hier verfährt man mit dem Teig genauso, wie bei einem geschenkten Hermännchen.

Am ersten Tag einfach ruhen lassen, dabei die Schüssel nicht öffnen.

Vom zweiten bis vierten Tag jeweils einmal täglich gründlich umrühren.

Am fünften Tag wird Hermann das erste Mal gefüttert. Dafür 100 g Mehl, 150 g Zucker und 150 ml Milch zum Teigansatz geben und wieder zu einem glatten Teig verrühren. Die Schüssel verschließen.

Vom sechsten bis neunten Tag wird wieder täglich einmal gerührt.

Jetzt am zehnten Tag wird der Kleine das zweite Mal gefüttert. Die restlichen Zutaten zum Teig geben und wieder gründlich rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Den Teig in vier gleiche Portionen (jeweils ca. 220 g) unterteilen. Eine kann man sich für den nächsten Hermann aufheben, zwei kann man verschenken und aus einer Portion einen leckeren Kuchen backen.

Rezepte dafür gibt es dann in den nächsten Tagen.

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Samstag, 10. Januar 2015

Whisky-Trüffel





Bereits vorletztes Jahr hatte ich einen besonderen Whisky-Trüffel zubereitet und da der richtig gut angekommen ist, habe ich auch in diesem Jahr wieder welche gemacht. Auch diesesmal habe ich einen getorften Whisky verwendet. Da dieser sehr geschmacksintensiv ist, brauchte ich eine ebenso kräftige Kuvertüre, damit diese gegen den Whisky ankam. Allerdings habe ich dieses Mal die Trüffel nicht mit der Hand gerollt, sondern Hohlkörper verwendet


Zutaten:
1 Lage Pralinenhohlkörper (Zartbitter)
100 g Sahne
350 g Zartbitter-Kuvertüre
150 g Callebaut Finest Selection Satongo 72 %
50 ml Ardbeg (Single Islay Malt Scotch Whisky)
30 g Butte
rosa Pfeffer

Zubereitung:
Die Sahne aufkochen und auf ca. 40°C abkühlen lassen. Dann die Callebaut-Kuvertüre zugeben und rühren bis sich die Kuvertüre aufgelöst hat. Wenn die Canache auf ca. 27°C abgekühlt ist, die Butter unterrühren. Jetzt den Whisky unterrühen und die Canache in die Hohlkörper bis kurz unter den Rand einfüllen.

Über Nacht fest werden lassen und die Hohlkörper mit etwas Kuvertüre verschließen und trocknen lassen. Nun die Pralinen mit der restlichen temperierten Kuvertüre überziehen, dabei mit der Pralinengabel gründlich abtropfen lassen und auf Backpapier fest werden lassen. Mit dem rosa Pfeffer bestreuen.

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Freitag, 9. Januar 2015

Bento Nr. 374 Onigiris mit Thunfisch-Frischkäse-Füllung



Auf Onigiris hatte ich schon eine ganze Zeit Appetit aber irgendwie hat es nicht gepasst. Jetzt hatte ich einem Kollegen ein Mittagsbento versprochen und war da etwas hin und her gerissen, was ich in die Box füllen soll. Die Onigiris haben gewonnen. Dazu habe ich das Gemüse, was ich gerade in meiner Küche rumliegen hatte, verarbeitet.

Die Onigiris hatte ich mit Thunfisch im eigenen Saft, etwas Frischkäse und Chili gefüllt. Dazu hatte ich jeweils ein Tonkatsu gebraten und Shiitake-Pilze in Sojasoße und Dashi gegart. Zusätzlich hatte ich grüne Bohnen gebraten und mit Ingwer und Sesam gewürzt. Dann gab es noch Namasu, eine Tomate, Weintraauben, Physalis und eine leckere Mandel mit Matcha.  

Durch das Chili waren die Onigiris richtig schön würzig. Die Shiitake waren mir besonders gut gelungen echt lecker. Dadurch das ich die Bohnen in Sesamöl angebraten hatte, kam der Sesamgeschmack richtig gut zur Geltung. 

Um die Onigiris besser anfassen zu können, hatte ich noch einige Blätter gewürztes Nori mitgenommen.





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Donnerstag, 8. Januar 2015

Veganer Mexikanischer Burger


Was Neues ausprobieren , gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Gerade was Essen und Lebensmittel betrifft, bin ich da für sehr vieles offen. Das hat besonders den Vorteil, dass ich auch weiß wovon ich rede, wenn ich zum Beispiel meine Meinung über veganes Essen zum besten gebe.

Ich habe mir letztens in einem veganen Café einen Mexikanischen Burger gegönnt und ich muss sagen, der war echt lecker. So ganz genau wusste ich zwar nicht was ich da esse, denn die haben mir nicht verraten, aus was der Burgerpatty war aber ich würde den jederzeit wieder essen.

In dem selbstgebackenen Sesambrötchen hatte ich frischen, knackigen Salat, dann eine scharfe mexikanische Soße unter dem Patty, der sehr gut gewürzt war. Darauf war eine vegane Mayonnaise, Avokadocreme und Gurkenscheiben, die haben den Ganzen noch einen schönen Biss verpasst.

Ebenfalls positiv fand ich die Verpackung des Burgers, so kann man auch mal mit gutem Gewissen Fastfood essen.

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