Donnerstag, 30. April 2026

Gewokter Spargel mit Shiitake und Udon-Nudeln


Eine Kollegin hatte mir ein Sträußchen frischen Koriander mitgebracht und ich wollte, damit etwas zaubern. Auf dem Weg nach Hause hatte ich dann noch einen Abstecher auf de Wochenmarkt gemacht und mir das passende Gemüse gekauft. Das Gesicht von dem Spargelverkäufer war echt sehenswert, als ich 3 Stangen Spargel verlangt habe. Aber mehr habe ich eben nicht gebraucht.

Zutaten für 1 Portion:
3 Stangen Spargel
1/2 Möhre
1 Frühlingszwiebel
3 Shiitake-Pilze
1 Esslöffel Sojasoße
1 Teelöffel Ketchup manis
1 Teelöffel Austernsoße
1 Packung Udon-Nudeln
etwas Limettensaft
Pfeffer
Erdnußöl zum Braten
Sesamkörner und frischer Koriander

Zubereitung:
Den Spargel schälen, waschen und in schräge Scheiben schneiden. Die Möhre schälen, waschen und mit einem Sparschäler feine Streifen schneiden. Die Lauchzwiebel ebenfalls waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Shiitake in Streifen schneiden.

Etwas Erdnußöl in einem Wok erhitzen. Gleichzeitig etwas Wasser zum Kochen bringen. Dann Spargel, Möhre und Pilze in den Wok geben und unter Rühren braten. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln hineingeben und 2-3 Minuten kochen. Jetzt das Weiße der Frühlingszwiebel in den Wok geben, dann die Nudeln direkt aus dem Kochwasser in den Wok geben. Alles weiter braten.

Derweil Sojasoße, Ketchup manis, Austernsoße und einigen Spritzern Limettensaft verrühren. Die Soßenmischung über die Nudeln geben und alles vermischen dann mit Pfeffer würzen. Alles in eine Schüssel geben und mit Sesamkörnern und frischen Koriander dekorieren.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 29. April 2026

Pizzaschnecke aus Dinkelmehl


Bei uns auf dem Markt gibt es zweimal die Woche einen Stand, der Backwaren aus Dinkelmehl verkauft. Da habe ich diese Dinkelschnecken schon mal gegessen, allerdings hatten sie dort ein Basilikumpesto verwendet. Die Teilchen waren echt lecker, haben aber auch 5€ das Stück gekostet. Da habe ich mir gedacht, das bekomme ich preiswerter hin.

Beim aktuellen Blogevent, das Felix auf Zorras Kochtopf veranstaltet geht es um Aufgerolltes, Gewickeltes und Eingeschlagenes und da passt meine Pizzarolle doch hervorragend.

Blog-Event CCXXIX – Lasst es rollen! (Einsendeschluss 15. Mai 2026)

Zutaten:
150 g Griechischer Joghurt
130 g Dinkelmehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Glas rotes Pesto
2 Teelöffel getrocknetes Oregano
150 g geriebener Mozzarella
50 g Oliven ohne Kerne
Pfeffer, Salz
geriebener Parmesan
frisches Basilikum zum Dekorieren

Zubereitung:
Den Joghurt mit Mehl, Backpulver und Natron zu einen glatten Teig verkneten, falls er noch kleben sollte, einfach etwas Mehl unterarbeiten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (20x30cm) ausrollen.

Die Teigplatte mit dem Pesto bestreichen, den Oregano darüber streuen. Die Oliven in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Käse auf dem Pesto verteilen. Den Teig von der kürzeren Seite her aufrollen und in 8 Scheiben schneiden.

Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170° für etwa 15-20 Minuten backen. Die Pizzaschnecken herausnehmen und mit geriebenen Parmesan bestreuen. Dann mit frischem Basilikum dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 28. April 2026

Hähnchen aus der Heißluftfritteuse mit Glasnudelsalat


Zum Abendessen wollte ich etwas Leichtes, das nicht viel Arbeit macht und voilà genau das gab es und heute teile ich das Rezept mit euch.

Zutaten:
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Pfeffer
2 Teelöffel 5-Gewürze-Pulver
1 Teelöffel gemahlener Ingwer
2 Esslöffel Olivenöl
8 Hähnchenunterkeulen
200 g Glasnudeln
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Gurke
1 große Möhre
1 Knoblauchzehe
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Esslöffel Sesamöl
1 Esslöffel Reisessig
1 Limette (Saft)
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Das 5-Gewürze-Pulver mit dem gemahlenen Ingwer und je 1 Teelöffel Salz und Pfeffer zusammen mit dem Olivenöl in einen Gefrierbeutel geben. Alles vermischen und dann darin die Hühnerkeulen marinieren. Dabei alles immer mal wieder durchkneten.

Während das Hühnchen mariniert, den Salat zubereiten. Dafür die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Gurke waschen und mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. 

Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein reiben. Beides mit Sesamöl, Reisessig, Limettensaft sowie etwas Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing verarbeiten. Dieses mit den Glasnudeln, Möhre, Gurke und Frühlingszwiebeln vermischen.

Die Hähnchenkeulen aus der Marinade nehmen und mit etwas Abstand n die Schubladen der Heißluftfritteuse legen. Dann bei 200°C 10 Minuten garen, wenden und weitere 10 Minuten garen.

Den Salat auf Schüsseln verteilen und jeweils 2 Hühnchenkeulen darauf legen. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 27. April 2026

Bärlauchpfannkuchen mit Spargel und Kochschinken


Da hatte ich mich beim Einkaufen mal wieder hinreißen lassen und hatte beim Spargel etwas zu enthusiastisch zugeschlagen. Na ja Spargel wird bei uns immer alle. Und so hatten wir ein sehr leckeres Abendessen, dass auch noch recht schnell zubereitet war.

Zutaten:
1 Bund Schnittlauch
250 g Magerquark
2 Esslöffel Mineralwasser
1 Bund Bärlauch
300 ml Milch
2 Eier
200 g Mehl
500 g weißer Spargel 
10 g Butter
8 Scheiben Kochschinken
Öl (zum Braten)
Zucker, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Den Quark damit und dem Mineralwasser verrühren. Anschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Bärlauch waschen, die Blätter trocken tupfen, die Stiele abschneiden und den Rest grob hacken. Dann in einem Multizerkleinerer fein hacken. Einen Esslöffel beiseite stellen, den Rest mit der Milch pürieren.

Jetzt die Eier mit der Milch verrühren und dann das Mehl unterrühren. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

Den Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden entfernen. Dann ca. 2 Liter Wasser mit 2 Esslöffel Zucker, 1,5 Esslöffel Salz und 10 g Butter zum Kochen bringen. Den Spargel hineingeben und bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis er gar ist. 

Während der Spargel gart, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und jeweils eine Kelle Teig hineingeben und bei mittlerer Temperatur von jeder Seite ausbacken. Die fertigen Pfannkuchen im Backofen warm halten, bis der komplette Teig aufgebraucht ist. 

Jeweils 2 Scheiben Kochschinken auf einen Pfannkuchen legen, dann einen Teil des Spargels darauflegen und einen ordentlichen Klecks vom Schnittlauchquark darüber geben. Den Pfannkuchen zuklappen und mit dem beiseite gestellten Bärlauch bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 26. April 2026

Szegediner Gulasch mit Rindfleisch


Dieses Rezept war das erste nachdem mein Mitesser beschlossen hatte, sich wieder normal zu ernähren. Eigentlich hatte ich ein Blumenkohlpüree dazu geplant. Aber das habe ich mir dann geschenkt und einfach Salzkartoffel dazu gekocht. Ein normales Kartoffelpüree würde aber auch sehr gut passen.

Da solche Schmorgerichte nach dem Aufwärmen am besten schmecken, hatte ich alles am Abend vorher zubereitet. Das hat mir auch ziemlich viel Stress genommen. Ich musste nur noch die Kartoffeln zubereiten und den Gulasch aufwärmen.

Im Original wird gerne Schweinefleisch bzw. Schwein und Rind zum Gulasch verarbeitet aber mir war nach einem leckeren Rindergulasch. 

Zutaten
1 kg Rindsknochen
1 Suppengrün
1 Lorbeerblatt
700 g Rindfleisch aus der Hüfte
6 mittelgroße Zwiebelwürfel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel edelsüßes Paprikapulver
500 g Sauerkraut
gemahlener Kümmel nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Butterschmalz zum Anbraten

Zubereitung:
Die Rindsknochen in kaltes Wasser geben und zum Kochen bringen. Das Suppengrün putzen, waschen und kleinschneiden. Dann mit dem Lorbeerblatt sowie etwas Pfeffer und Salz zu den Knochen geben und ca. 1 Stunde köcheln lassen. 

Das Rindfleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln. Jetzt das Fleisch in einem Bräter in ausgelassenem Butterschmalz anbraten. Die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und mit anbraten. Das Tomatenmark unterrühren, kurz anrösten und mindestens 500 ml von Knochenfond angießen und alles mit dem Paprikapulver sowie etwas Salz und Pfeffer würzen. 

Den Gulasch zugedeckt ca. 1,5 Stunde bei niedriger Temperatur simmern lassen. Wenn das Fleisch fast gar ist, das Sauerkraut zugeben, mit Kümmel würzen und weitere 15 Minuten köcheln lassen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 25. April 2026

Reisbowl mit mariniertem Thunfisch


Neulich hatte ich sehr hochwertigen Thunfisch in Sashimi-Qualität in der Tiefkühlabteilung gefunden und gleich mitgenommen. Allerdings wollte ich den nicht so lange aufheben und deshalb kam er bei uns gleich auf den Tisch.

Um die Qualität des Fisches zu erhalten, diesen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Ich lege den Fisch immer in eine verschließbare Dose mit Abtropfgitter, damit die Auftauflüssigkeit ablaufen kann. 

Zutaten für zwei Portionen:
1 Tasse Sushireis
2 Esslöffel Sake
1 Esslöffel Mirin
3 Esslöffel Sojasoße
einige Tropfen Sesamöl
1 Walnuss großes Stück Ingwer
300 g Thunfisch in Sashimi-Qualität
1 Blatt Yakinori (geröstete Alge)
2 Teelöffel weißer Sesam
2 Lauchzwiebeln (nur das Grüne)
1 Teelöffel Furikake (ich hatte Hichimi Togarashi)
10 g Sprossen

Zubereitung:
Den Reis sehr gründlich waschen und gründlich abtropfen lassen. Mit 1 1/4 Tasse Wasser zum Kochen bringen, zugedeckt 10 Minuten auf mittlerer Hitze kochen lassen, danach weitere 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Dann den Reis auflockern und mit Salz würzen, das geht übrigens am besten mit Koch-Stäbchen.

Jetzt die Marinade bereiten, dafür Sake, Mirin und Sojasoße vermischen und aufkochen lassen, damit der Alkohol verfliegt. Dann einige Tropfen Sesamöl unterrühren. Den Ingwer fein reiben, ausdrücken und den Saft ebenfalls unterrühren. Den Thunfisch trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden und auf einen Teller legen, dann die Marinade darüber verteilen und alles wieder in den Kühlschrank stellen.

Die Yakinori in feine Streifen zerschneiden, geht am besten mit einer Schere. Das Lauchzwiebelgrün waschen und in feine Ringe schneiden. Den Reis auf zwei Schüsseln aufteilen und mit Furikake bestreuen. Danach den Thunfisch auf dem Reis verteilen. Darüber die Algenstreifen, das Lauchzwiebelgrün und den Sesam streuen. Obenauf die Sprossen geben.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 24. April 2026

Glutenfreie Bärlauchravioli in Nußbutter


Mir war mal wieder nach rumbasteln in der Küche. Ich hatte einen Beitrag gelesen, in dem ein glutenfreies Mehl für Nudeln in den Himmel gehoben wurde. Angeblich wäre es genauso zu händeln wie ein normales Mehl Typ00. Natürlich wollte ich das ausprobieren, da mein Mitesser keinen Weizen mehr verträgt und deshalb lieber glutenfrei isst. Allerdings sollten es keine Nudeln werden, sondern Ravioli, denn die gibt es hier bei uns glutenfrei nicht zu kaufen.

Wie man auf dem Bild sehen kann, ja ich habe Ravioli zustande gebracht aber es war ein Kampf. Der Teig war fest, trocken und irgendwie unwillig und das obwohl ich zu den ganzen Eiern auch noch Wasser und Olivenöl untergeknetet hatte. Wahrscheinlich wäre noch etwas Olivenöl hilfreich gewesen, deshalb habe ich das Rezept entsprechend angepasst. Das Problem war, dass der Teig beim Durchlaufen in der Nudelmaschine immer brüchiger wurde und so habe ich dann die Ravioli aus einzelnen Stücken zusammengesetzt. Es hat für jeden 6 Stück gegeben und den restlichen Nudelteig habe ich einfach zu Bandnudeln verarbeiten.

Beim Essen kam mein Mitesser dann auf die Idee, dass ich aus dem Nudelteig auch sogenannte Scherennudeln hätte machen können, dann wäre das ganze Gemehre nicht notwendig gewesen. Aber geschmeckt haben sie wirklich sehr gut und die Bärlauchfüllung hatte so eine leichte Schärfe - mmmmmmmmm.

Felix von FEL!X KITCHEN veranstaltet den aktuellen Blogevent auf Zorras Kochtopf, dabei geht es um eingerolltes, eingewickeltes oder eingeschlagenes. Na ja und da dachte ich mir, dass meine Ravioli da ganz gut passen würden.

Blog-Event CCXXIX – Lasst es rollen! (Einsendeschluss 15. Mai 2026)

Zutaten:
150 g Kartoffeln
300 g glutenfreies Mehl für Nudeln
2 Eier
4 Eigelb
3 Esslöffel Wasser
3 Esslöffel Olivenöl + etwas zum Bestreichen
1 Bund Bärlauch
3 Esslöffel Frischkäse
30 g geriebener Parmesan
1 Zitrone (Schale)
einige Chiliflocken
50 g Pinienkerne
4 Esslöffel Butter
Pfeffer, Salz
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Derweil den Nudelteig bereiten, dafür das Mehl in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde machen, dahinein die Eier und Eigelbe geben. Diese mit einer Gabel verschlagen, dabei das Wasser und das Olivenöl dazu geben und langsam das Mehl unterarbeiten. Danach den Teig mit der Hand kräftig verkneten. Notfalls dabei noch etwas Wasser mit unterarbeiten, wenn der Teig schön glatt ist, zu einer Kugel formen, mit etwas Olivenöl einreiben und mit einem feuchten Tuch bedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

Währenddessen die fertig gekochten Kartoffeln abkühlen lassen und schälen. Im Anschluss mit einer Gabel zerdrücken und komplett erkalten lassen. Die Bärlauchblätter waschen, trockenschleudern und bis auf acht Blätter grob hacken, dann mit dem Frischkäse in einem Multizerkleinerer pürieren. Die Bärlauchmasse mit den Kartoffeln vermengen. Dann Parmesan, Zitronenschale und Chiliflocken unterarbeiten. Die Masse mit Pfeffer und Salz abschmecken und daraus kleine Bällchen formen

Den Nudelteig vierteln und jeden Teil zu einem flachen Rechteck formen, dann 2 mal auf Stufe Null durch die Nudelmaschine laufen lassen. Die Stärke verringern und den Teig jeweils 2mal durchlaufen lassen bis er schön dünn ist. (war bei mir die Stufe 5)

Die Teigplatten auf eine bemehlte Fläche legen und die Bällchen im 5cm Abstand darauf legen, mit etwas Wasser besprühen, dann eine zweite Teigplatte darüberlegen, die Zwischenräumen herunterdrücken und die Raviolis rundherum verschließen, danach mit einem Teigrädchen zerteilen. 

Die Pinienkerne ohne Fett anrösten. Die 8 übriggebliebenen Bärlauchblätter in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Butter langsam anbräunen lassen. Wenn sie Farbe bekommen hat, den Bärlauch zugeben, kurz frittieren, danach vom Herd nehmen und warm halten. Die Ravioli in kochendem Salzwasser 3 Minuten kochen und mit einem Schaumlöffel herausnehmen und sofort zur Butter geben. Danach die Ravioli auf Teller verteilen und reichlich Parmesan darüber reiben. Mit den Pinienkernen bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 23. April 2026

Reispuffer mit Bärlauch-Dip


Ich weiß auch nicht, dass es mir nie gelingt, die richtige Menge Reis zu kochen. Es bleibt immer etwas übrig. Da meine Tiefkühltruhe gerade recht voll ist, fiel einfrieren aus und ich musste mir etwas einfallen lassen. Wie ich auf die Idee mit den Puffern gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr, nur das ich Reis, Zucchini und Möhre da hatte und das alles zusammengemischt hatte. Das Ergebnis war echt lecker und ich werde sie bestimmt mal wieder machen.

Zutaten:
1/2 Bund Bärlauch
150 g Joghurt
200 g Quark
1 kleine Zucchini geraspelt
1 Möhre
350 g gekochter Reis
3 Esslöffel geriebener Parmesan
1 Ei Größe L
5 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Bärlauch waschen und trocken tupfen, danach mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann mit Quark und Joghurt vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und den Rest nicht zu fein reiben. Die Möhre schälen, waschen und ebenfalls reiben. Das Gemüse mit Reis, Käse, Ei und Mehl vermengen und mit Pfeffer sowie Salz würzen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und jeweils 2 Esslöffel vom Reis hineingeben, flach drücken und von beiden Seiten goldgelb braten. Zum Warmhalten in den Backofen stellen.

Dann die Puffer mit dem Bärlauch-Dip anrichten.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 22. April 2026

Safran-Risotto mit Spargel, Ziegenkäse und Brunnenkressesalat

Zur Zeit genieße ich es wieder, lauter leckere kohlehydrathaltige Sachen zu kochen ;) und Risotto hatten wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Dazu frischer deutscher Spargel direkt vom Markt und schon hatten wir zum Samstag ein leckeres vegetarisches Mittagessen.

Zutaten:
je 250 g weißer und grüner Spargel
1 Döschen (0,1 g) Safranfäden
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Olivenöl
250 g Risottoreis
100 ml trockener Weißwein 
1 Esslöffel Butter
1 Zitrone
2 handvoll Brunnenkresse
Honig nach Geschmack
100 g Ziegenkäsetaler
2 Esslöffel gehackte Kräuter (ich hatte Schnittlauch und Petersilie) 
Salz, Zucker, Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst den Spargel waschen, dann den weißen Spargel schälen, von beiden Sorten die holzigen Enden abschneiden. Dann die Stangen in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden und in kaltes Wasser legen. Die weißen Spargelschalen und -enden in 1 l kochendem Salzwasser mit 1 Teelöffel Zucker ca. 15 Minuten köcheln. Den Spargelsud durch ein Sieb gießen. 

Etwas Spargelsud mit dem Safran vermischen. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Danach in etwas Olivenöl glasig dünsten. Jetzt den Reis zufügen und kurz mit ­anschwitzen. Den Reis mit dem Wein und dem Safran-Spargelsud ablöschen. Nach und nach den heißen Spargelsud zugießen, dabei gelegentlich umrühren. Nächste Portion Sud immer erst zugießen, wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Zum Schluss Butter und Parmesan unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecke. Zugedeckt warm stellen.

Aus der Zitrone zwei Scheiben schneiden, den Rest für das Dressing auspressen. Kräftig gesalzenes Wasser mit einem Teelöffel Zucker und den Zitronenscheiben zum Kochen bringen. Darin erst die weißen Spargelstücke ca. 6 Minuten garen und den grünen Spargel nach ca. 2 Minuten zugeben und bissfest garen. 

Die Brunnenkresse waschen. Aus 2 Esslöffel Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und etwas Honig ein Dressing bereiten und mit der Brunnenkresse vermischen.

Das Risotto auf Teller verteilen, jeweils etwas Brunnenkresse an der Seite anrichten, dann den Spargel und Ziegenkäse über das Risotto verteilen und zum Schluss mit den Kräutern bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 21. April 2026

Salat aus Wiener Würstchen mit Gürkchen und Tomaten


Zwei Salate hatte ich ja schon nach den Bildern des Wurstsalatkalenders zubereitet. Heute gibt es das Rezept, dass ich nach dem Bild des Monats März zubereitet hatte. Dieses Mal hatte mir die Google-KI geholfen, einen leckeren Salat zu zubereiten. 

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Gemüsezwiebel
1 Packung Wiener Würstchen ohne Pelle
2 Gewürzgurken
4 Esslöffel Sonnenblumenöl
4 Esslöffel Weißweinessig
4 Esslöffel Wasser
1 Prise Zucker
1 Tomate
2 handvoll Feldsalat
etwas gehackte Petersilie
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Würstchen und Gewürzgurken in Scheiben schneiden. Aus Sonnenblumenöl, Essig, Wasser, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten und mit Zucker abschmecken. Zwei Esslöffel Dressing über die Zwiebeln geben. Das restliche Dressing mit den Würstchen und den Gurken vermischen. Eventuell noch etwas Gurkenwasser zugeben. Alles ca. 1 Stunde marinieren lassen.

Die Tomate in 6 Stücke teilen. Den Feldsalat waschen, trocken schütteln und auf zwei Teller verteilen. Auf jeden Teller die Hälfte der Würstchen geben, dann die marinieren Zwiebeln obenauf geben und jeden Teller jeweils mit der Hälfte der Tomatenstücke toppen. Mit der Petersilie bestreuen. Dazu schmeckt eine Scheibe Brot. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 20. April 2026

Eine Woche ohne funktionierende Küche

Neulich hatte ich das Problem, dass ich für eine ganze Woche meine Küche nicht nutzen konnte. Angefangen hatte es nach unserem Sonntagsessen, als ich die Pfanne aufgewaschen habe, stand ich auf einmal mit den Füßen im Wasser. Nachdem ich nachgesehen hatte, musste ich feststellen, dass meine Abflussgarnitur undicht geworden war. Da dachte ich noch, dass ist kein großes Problem. Am Montag bin ich dann in den Baumarkt marschiert und wollte eine neue Garnitur kaufen. Im ersten Baumarkt hatte ich einen "sehr" fachkundigen Verkäufer, der mir erzählte, dass das was ich will nicht DIN-gerecht sei und sie das nicht hätten. Komischerweise lagen da Einzelteile, die genau so aussahen, wie die, die ich brauchte. Allerdings wären nicht die kompletten Teile da gewesen. Also in den nächsten Baumarkt gefahren, der hatte gar keine Abflussgarnituren und im Dritten wurde ich dank eines netten Verkäufers beinahe fündig. Leider hat meine Spüle einen runden Überlauf und zu kaufen gab es nur eckige. Grrrrrrrrrr

Wieder zuhause ging's ins Internet und ich habe mich durch das riesige Angebot gesucht. Nachdem ich das passende gefunden hatte, wurde es bestellt und war am übernächsten Tag da. Als mein Mitesser  es einbauen wollte, musst er feststellen, dass die Befestigungshülse einfach zu kurz war und das obwohl ich extra eine Garnitur für eine Keramikspüle ausgesucht hatte. Also wieder ins Internet und eine neue Hülse bestellt. Derweil hatte ich es vermieden Aufwasch zu provozieren, denn ohne Spüle und Geschirrspüler blieb mir nur eine Schüssel im Badezimmer und das war echt nervig.

Aber nicht nur das meine Spüle keinen Abfluss mehr hatte und damit auch der Geschirrspüler nicht mehr ging, fiel auch noch mein Herd aus. Für den Herdanschluss haben wir einen Starkstromanschluss und der musste wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet werden. Das war so nervig. Nicht nur das ich alles in einer Schüssel im Bad aufwaschen musste, jetzt hatte ich nicht mal mehr einen Herd. 

Als ich donnerstags die neue Hülse aus dem Briefkasten nahm, dachte ich, jetzt geht zumindestens das Aufwaschen wieder aber als mein Mitesser alles zusammenschrauben wollte, musste er feststellen, das ich das falsche Gewinde bestellt hatte. Statt dem metrischen, das wir gebraucht hätten, hatte ich Zollgewinde bestellt. Das war so dusselig. Na ja zum Glück kann man ja alles zurück schicken und neu bestellen. Also wieder warten. 

Derweil hatten die Handwerker den Stromanschluss repariert. Als ich Freitag Nachmittag nach Hause kam, hat mein Herd wieder funktioniert. Die richtige Hülse kam dann am Samstag und am Sonntag hatte ich wieder eine voll funktionierende Küche.

Zum Glück hatte ich genug vorbereitete Beiträge, damit es hier ordentlich weiterging, denn gekocht habe ich in der Woche gar nicht.

Allerdings bin ich auch nicht verhungert. Montag Mittag hatte ich auf Arbeit belegte Brote, die unsere Küchenfee gezaubert hat. Da ich zeitlich sehr angespannt war, wurde es ein schneller Imbiss am Schreibtisch.

Abends hatte ich mir einfach eine Pizza bestellt und gleich aus der Schachtel gefuttert, das hat den Aufwasch gespart ;)

Am Dienstag hatte ich mir mittags eine Poke Bowl und eine handvoll Weintrauben geholt

und abends war ich in einem ukrainischem Restaurant und da hatte ich einen wirklich sehr leckeren Borschtsch.

Mittwochs ging es mittags ins Kaffee Küche Kante und ich hatte eine wirklich geniale Entenbrust mit Kartoffelkloß und Rotkraut.

Abends gab es dann einfach ein belegtes Brötchen mit Kohlrabistiften. Farblich hätte etwas Petersilie gut gepasst. Na ja in der Woche war ich etwas puristisch

Am Donnerstag hatte ich mir mittags im  Kaffee Küche Kante ein Kalbsragout mit Nudeln gegönnt.

Abends gab es dann Stulle mit Bärlauchfrischkäse und Tomaten.

Freitags haben wir auf Arbeit wie immer unser Hackfrühstück veranstaltet und da lasse ich das Mittagessen immer ausfallen.

Abends war ich dann unterwegs und es gab eine Kartoffelsuppe und eine leckere Erdbeer-Quarkspeise. 

Samstags hatte ich mich mit zwei Freundinnen zum Frühstück getroffen. Ich hatte extrem geniale Wildsalami.

Abends wurde es dann ein Lieferdienst mit einem halben Hähnchen, Kartoffel- und Gurkensalat. 

  



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 19. April 2026

Schäufele vom Reh mit Rahmwirsing und Dinkelspätzle


Die Rehschäufele hatte ich aus meinem Urlaub in Schwaben mitgebracht. Ich hatte bei meiner Urlaubsplanung ein kleines Wildlädle entdeckt und auf der Internetseite hatte ich unteranderem diese Rehscäufele gesehen. Natürlich hatte ich mir gleich ein passendes Rezept überlegt. Allerdings hatte ich da noch eine kohlehydratarme Beilage dazu geplant. Kurz vor meinem Urlaub hat mir mein Mitesser aber mitgeteilt, dass er jetzt doch wieder Kohlehydrate essen würde. 

Auch während meines Urlaubes hatte auf so einem kleinen Minimarkt frische handwerklich zubereitete Dinkelspätzle gekauft. Mein Mitesser verträgt zwar keinen Weizen aber bei Dinkel hat er erstaunlicherweise keine Probleme und das obwohl Dinkel ja eine Weizenunterart ist. Er hat mir erklärt, dass hat wohl damit zu tun, dass Dinkel eine andere Eiweißstruktur hat als Weizen. Dinkel enthält kein Omega-5-Gliadin, welches das Hauptallergen im Weizen ist und besonders bei Erwachsene zu allergischen Reaktionen führen kann.

Zutaten für 2 Portionen:
1 kg Wildknochen (z.B. Hirsch, Reh oder als Ersatz Kalbsknochen)
1 x Suppengrün
5 Zwiebeln
½ Teelöffel Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2-3 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
2 Rehschäufele (Rehschulter je 300-350g pro Stück)
2 Esslöffel Tomatenmark
0,5 l Rotwein
½ Wirsing (ca. 500 g)
½ Zwiebel
1 Esslöffel Butterschmalz
100 g Sahne
Frisch gemahlene Muskatnuss nach Geschmack 
frische Dinkelspätzle
2 Esslöffel Butter
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
2 gehäufte Teelöffel Wildpreiselbeeren 
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Knochen mit etwas Öl auf ein Blech geben und im auf 200°C vorgeheizten Ofen rösten. Die Knochen öfter wenden und rösten bis sie eine kräftige Farbe bekommen haben. Das Suppengrün und 4 Zwiebeln putzen bzw. schälen und würfeln, dann die eine Hälfte in etwas Öl anrösten. Die Knochen dazu geben und ordentlich vermischen. Mit so viel kalten Wasser angießen bis alles bedeckt ist. Alles mit Pfefferkörnern, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren, Thymian, Rosmarin und etwas Salz zum Kochen bringen, dabei den Schaum entfernen. 2 bis 3 Stunden köcheln lassen, durch ein Tuch passieren. Den Fond auf 1 Liter reduzieren.

Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Dann die Rehschäufele kalt abspülen, trocken tupfen und gegebenenfalls parieren. Danach von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch in einen Bräter scharf anbraten, wieder herausnehmen. Dann das restliche Suppengrün in dem Bräter anbraten, bis es Farbe bekommen, hat, danach das Tomatenmark dazu und dieses leicht anschwitzen. Dann mit einem kräftigen Schluck Rotwein ablöschen, aufkochen und dann den restlichen Rotwein in zwei Portionen angießen, zwischendurch immer wieder aufkochen lassen. Danach mit dem Wildfond aufgießen und das Fleisch wieder dazu geben. Alles mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Den Bräter auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben, mit einem Deckel verschließen und den Backofen auf 150 °C Umluft herunter schalten. Die Rehschäufele ca. 90 Minuten schmoren lassen und währenddessen ein- bis zweimal wenden. Für die letzten ca. 30 Minuten Garzeit den Deckel abnehmen.

Die äußeren Blätter von Wirsing entfernen. Die restliche Blätter ablösen, dann waschen und in feine Streifen schneiden. Die letzte Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Das Butterschmalz erhitzen, darin die Zwiebelwürfel und den Wirsing andünsten. Jetzt die Sahne angießen, aufkochen und zugedeckt ca. 10 Minuten schmoren lassen. Wirsinggemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Das fertig geschmorte Rehschäufele aus dem Bräter nehmen, in Alufolie einwickeln und warm stellen. Die Soße durch ein Sieb gießen und das Gemüse durchstreichen. Jetzt mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Auf jeden Teller ein Rehschäufele mit etwas Wirsing, Soße, Spätzle sowie einem Löffel Wildpreiselbeeren anrichten. Zum Schluss mit gehackter Petersilie bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 18. April 2026

Keto-Brownies mit Pekannüssen


Das Rezept stammt noch aus der Zeit, als mein Mitesser auf Kohlehydrate verzichtet hat. Ich wollte für uns eine kleine Nascherei für den Sonntagsnachmittag zubereiten. Das Leckerchen ist ziemlich schnell zubereitet, in der Heißluftfritteuse braucht man keine 20 Minuten. Natürlich kann man die Brownies auch im Backofen zubereiten. Dabei die gleiche Temperatur verwenden aber die Backzeit auf 25 Minuten verlängern.

Natürlich passt hier auch gut eine Kugel Eis und Sahne dazu aber ich wollte es nicht übertreiben mit den Kalorienbomben. ;)

Zutaten
25 g Pekannüsse
100 g Schokolade (Zuckerfrei oder mit 70% Kakaoanteil)
60 g Butter
85 g Erythrit (alternativ 95g Zucker, dann ist es aber nicht mehr keto ;)
2 Eier
50 g Mandelmehl
15 g Kakaopulver
½ Teelöffel Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
½ Vanilleschote (Mark)
Pudererythrit
frische Früchte (ich hatte Erdbeeren)

Zubereitung:
Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten. Danach abkühlen lassen und grob hacken.

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Wasserbad verflüssigen. Abkühlen lassen. Derweil das Erythrit mit den Eiern verrühren, bis sich alles aufgelöst hat, dann die erkaltete Schokomasse unter Rühren hineinfließen lassen.

Mandelmehl mit Kakaopulver, Backpulver, Salz und Vanillemark vermischen und löffelweise unter die Eier-Schokoladen-Masse rühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jetzt alles in eine gefettet Form füllen.

Die Heißluftfritteuse bei 170° 3 Minuten vorheizen, dann die Brownies für 18 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in 6 Stücke schneiden. Mit etwas Pudererythrit bestäuben und mit frische Früchte servieren. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 17. April 2026

Einfach mal entspannen


Heute gibt es keinen Beitrag, denn ich habe es mir einfach mit einem Stück leckeren Käsekuchen und einer Tasse Tee auf meinem Balkon bequem gemacht.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 16. April 2026

Schwäbischer Kartoffelsalat mit gebratenen Maultaschen


In Geislingen hatte ich mir ja bei einem dortigen Fleischer frisch zubereitete Maultaschen gekauft, die ich dann aber nicht gegessen hatte. Und so waren sie in der Kühltasche mit nach Hause gekommen und natürlich wollte ich sie mit passenden Beilagen servieren.

Zu Maultaschen wird sehr gerne ein schlotziger Kartoffelsalat und bunter Gemüsesalat serviert und eigentlich kommen auch immer Zwiebeln obenauf. Allerdings sind mir meine etwas dunkel gerate, so dass ich sie lieber weggelassen habe. 

Zutaten:
1 kg Kartoffeln (festkochend)
1 kleine Zwiebel
300 ml Fleischbrühe (ich hatte eine Brühe von Rinderknochen)
4 Esslöffel Weißwein-Essig
1 Teelöffel Senf
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel gehackte Petersilie
500 g frische Maultaschen
2 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer 
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in reichlich Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebel schälen, würfeln und in etwas Öl glasig andünsten, dann mit Brühe, Essig, Senf sowie etwas Salz und Pfeffer erhitzen. 

Die Kartoffeln noch lauwarm schälen und in Scheiben schneiden. Dann das warme Dressing darüber gießen und alles gründlich vermischen. Dabei einige Kartoffelstücke zerdrücken, dass macht den Salat besonders schlotzig. Zum Schluss das Sonnenblumenöl und die Petersilie unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Salat einige Stunden marinieren lassen.

Die Maultaschen in Salzwasser 8 Minuten ziehen lassen, dann herausnehmen und gründlich abtropfen lassen. Die Butter schmelzen und darin die Maultaschen von beiden Seiten anbraten.  Die Maultaschen mit einer Portion Kartoffelsalat und etwas frischen Salat (ich hatte Möhre, Kirschtomaten und Feldsalat) anrichten.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 15. April 2026

Geräucherte Forelle zum Abendessen


Für den Abend nach meinem Urlaub hatte ich ein entspanntes Abendessen geplant. Ich verwende ja relativ selten Fertigprodukte aber ab und zu kaufe ich auch fertige Sachen. Allerdings nehme ich da gerne handwerklich zubereitete Lebensmittel. Und so hatte ich für mein Abendessen auch eine Mischung aus fertig gekauft, aufgepimpt und frisch zubereitet.  

Die Forelle hatte ich mir auf dem Weg nach Hause in der oberen Roggenmühle geholt. Die waren so frisch, dass sie noch warm vom Räuchern waren, echt genial. Für meinen Mitesser hatte ich ein paar leckere Wildwürstchen mitgenommen, denn der mag Forelle nicht und geräucherte geht bei ihm gar nicht. 

Da ich nicht wirklich wusste, wie gestresst ich nach der Heimfahrt sein würde, hatte ich mir auch noch leckeren Kartoffelsalat bei einem Fleischer mitgenommen. Den hatte ich zuhause dann mit etwas frischer Salatgurke aufgepimpt.

Auf dem Weg nach Hause musste ich auch noch ein paar alltägliche Dinge einkaufen und legte so einen Zwischenstopp bei Globus ein. Dort an der Frischetheke wanderte je eine Schale Bohnensalat und Rotkrautsalat in den Einkaufwagen. Noch ein paar Kirschtomaten und etwas Blattsalat hatte ich auch mitgenommen. Dazu zuhause noch eine einfache Vinaigrette angerührt und schon war mein "kleiner Beilagensalat" fertig.

Zum Schluss hatte ich noch einen superschnellen Dip zubereitet. Dafür kamen eingelegte rote Beete mit geriebenen Meerrettich und 2 Esslöffel Frischkäse zum Schreddern in den Multizerkleinerer. Das Ganze pikante abgeschmeckt und mit den anderen Sachen serviert, hatte ich mein Abendessen mit wenig Aufwand fertig.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 14. April 2026

Schwäbische Kässpätzle mit kleinen Beilagensalat


Natürlich wollte ich auch die klassischen Kässpätzle probieren. Okay ich hätte sie in fast jeden Restaurant bzw. Gasthof essen können aber da ich sowieso frische Spätzle zubereitet hatte, war es sozusagen eine sinnvolle Resteverwertung. Viel Arbeit machen sie auch nicht und zu guter Letzt sind sie sehr sättigend. Um es ein bisschen bunter zu gestalten gab es den berühmten "kleinen Beilagensalat", der in den seltensten Fällen klein ist. ;)

Zutaten für 1 Portion:
3 Radieschen
3 Kirschtomaten
1/4 Gurke
1 handvoll gemischter Blattsalat
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Teelöffel Honig-Senf
Honig nach Geschmack
1 große Zwiebel
etwas Mehl
1 Esslöffel Butter
1 Portion gegarte Spätzle
100 g geriebener Bergkäse
1 Schluck Sahne
1 Esslöffel Schnittlauchröllchen 
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Radieschen, waschen, putzen und zwei in Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Den Salat waschen und trocken schütteln. Das Gemüse auf einen Teller appetitlich anrichten. Aus Olivenöl, Essig, Senf, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten und mit dem Honig abschmecken.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, dann mit etwas Mehl bestäuben. Die Butter schmelzen und darin die Zwiebeln goldbraun anbraten (bei mir war es etwas dunkler geworden), dann auf Küchenpapier geben.

Die Spätzle in der heißen Butter erwärmen, dann den Käse und die Sahne zugeben und alles gründlich vermischen und erwärmen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Dann auf den Teller geben und mit den Zwiebeln sowie Schnittlauch toppen. 

Das Dressing über dem Salat verteilen und diesen zu den Spätzle servieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 13. April 2026

Bunter Spätzlesalat mit Bratwürstchen


Da ich zuhause schon geplant hatte Spätzle in der Ferienwohnung zumachen, hatte ich mir eine Spätzlepresse mitgenommen und das war auch gut so. Da mir der Teig etwas dünn geraten war, war ich darüber froh, denn ohne de Presse wäre das alles nur keine Spätzle geworden ;) So waren sie zwar etwas dünn und lang geworden aber trotzdem lecker.

Zutaten:
1 Lauchzwiebel
4 Radieschen
2 Gewürzgurken
50 g Schinkenspeck-Würfel
1 Teelöffel Olivenöl
2-3 Esslöffel Gurkenwasser
1 Teelöffel Honigsenf
etwas Zitronensaft
100 g gekochte Spätzle
1 handvoll Feldsalat
2 Stängel Petersilie
Pfeffer, Salz

Zubereitung
Die Lauchzwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Radieschen ebenfalls putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Gewürzgurken in Scheiben schneiden.

Die Schinkenwürfel in Olivenöl knusprig anbraten, dann das Gurkenwasser und den Senf zugeben, Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit den vorbereiteten Zutaten vermischen und die vorgekochten Spätzle unterheben. Den Salat mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Kurz vor dem Servieren den Feldsalat waschen und trocken schleudern, danach unter den Salat mischen. Alles auf einen Teller geben, etwas frisch gehackte Petersilie darüber streuen und dazu Bratwürste servieren. 



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 12. April 2026

Gaisburger Marsch


Beim Fleischer hatte ich mir eine kleine Beinscheibe gekauft und die hatte richtig schönes Knochenmark. Ich finde, das hat immer eine Wirkung, als würde man Geschmacksverstärker mit in die Brühe geben.

Für die Spätzle hatte ich richtiges Spätzlemehl von einer örtlichen Mühle und Eier von glücklichen Hühnern gekauft. Und weil die Zubereitung von nur einer Portion Spätzle etwas aufwendig ist, hatte ich drei Portionen gemacht. Aus der zweiten hatte ich einen schmackhaften Salat für den nächsten Tag zubereitet. Und die dritte Portion wurden zu Kässpätzle.

Allerdings muss ich mit der Spätzlepresse noch etwas üben. Ich glaube, ich hatte den Teig nicht gut genug geschlagen und er war etwas zu flüssig. So waren die Spätzle etwas zu lang und zu dünn. Geschmeckt haben sie trotzdem.

Zutaten für 1 Portion:

1 kleine Beinscheibe (ca. 300g)
1 weiße Zwiebel
1 Lorbeerblatt
½ Suppengrün
1-2 Esslöffel Mineralwasser
100 g Mehl
2 Eier
200 g Kartoffeln
1 Möhre
1 Stück Lauch
Muskatnuss
Butter
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Beinscheiben unter fließenden Wasser abwaschen, um kleine Knochenstücke zu entfernen. Dann mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Jetzt die Zwiebel waschen, halbieren (Schale kann dranbleiben, wenn die Zwiebel frisch ist) und eine Hälfte zur Beinscheibe geben. Mit Pfeffer, Salz und dem Lorbeerblatt würzen und zum Kochen bringen. Das Suppengemüse putzen, waschen und grob zerkleinern, zum Rindfleisch geben, dann alles ca. 2 Stunden köcheln lassen. Im Anschluss alles durch ein Sieb gießen und dabei die Brühe auffangen.

Während die Brühe kocht, die Spätzle herstellen. Dafür die Eier verquirlen, das Mehl mit einer Prise Salz darüber sieben und mit einem Holzlöffel kräftig verrühren, dabei etwas Mineralwasser unterrühren. Den Teig schlagen, bis sich Blasen bilden. Einige Minuten ruhen lassen.

Die restliche halbe Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Dann mit etwas Mehl bestäuben und in Butter goldbraun braten. Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und kleinschneiden. Dann in die Brühe geben und weich kochen.

Jetzt die Spätzle fertig stellen, dafür einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Spätzleteig mit einer Spätzlepresse oder -reibe ins Wasser bringen. Sobald die Spätzle nach oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz in kaltem Wasser abschrecken. (Die Spätzle für den Salat gleich mit dem Dressing vermischen)

Das Rindfleisch vom Knochen lösen und klein schneiden, mit den Spätzle in die Brühe geben. Diese auf einen tiefen Teller geben und mit etwas Petersilie servieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr