Mittwoch, 8. April 2026

Urlaub im Schwabenländle


Gerade hatte ich mir eine interessante Woche Urlaub am Fuße der schwäbischen Alb gegönnt. Das es Bad Ditzenbach wurde, war eher ein Zufall. Ich war vor Jahren mal zu einer BKK-Aktivwoche in Bad Überkingen und mir hatte die Gegend dort sehr gefallen. Allerdings konnte ich direkt in Bad Überkingen keine für mich passende Ferienwohnung finden. Also habe ich einfach in den Nachbarorten geschaut und bin fündig geworden.

Da ich es gerade beim Start in meinen Urlaub gerne entspannt angehen lasse, hatte ich schon die Anreise recht stressarm geplant. Nach 3 Stunden Fahrt hatte ich eine Mittagspause im Landgasthof Förster eingelegt. Nach einem wirklich leckeren Salat hatte ich diese Riesenportion mit fränkischem Sauerbraten und wirklich sehr schmackhaften Semmelknödeln. 

Nachdem ich mir noch etwas die Beine vertreten hatte, ging es weiter bis Bad Ditzenbach und dort zog ich in meine Wohnung für 1 Woche.

Nachdem ich alles ausgepackt hatte und es dahin geräumt hatte, wo es hin sollte, machte ich es mir mit einem Krimi auf der Couch bequem. Für den Balkon mit der schönen Aussicht war es einfach zu frisch. Aber was soll's, eine Tasse Tee zum Buch und schon ging's ans Entspannen.

Für mein Abendessen hatte ich mir alles mitgenommen, zumindest hatte ich das geplant aber dann doch etwas vergessen. Na ja die Schwäbische Zwiebelsuppe habe ich gekocht, auch wenn ich sie anders geplant hatte. 

Schließlich musste ich ja meine neue Küche testen ;)

Da ich mir nicht so viele Lebensmittel von zuhause mitschleppen wollte, startete mein Montagmorgen im Caféhaus Kalik. Ich hatte schon zuhause nach einem schönen Café gesucht und wie man am Foto sehen kann, hatte ich gut ausgesucht. 

Niedlich fand ich auch die wirklich kleinen Blumentöpfe der Frühlingsdeko, die gegen das graue Wetter ankämpften.

Danach fuhr ich zum City Outlet, dort gibt es eine Vielzahl an interessanten Geschäften. Okay ich würde da nicht die Erstausstattung für eine Wohnung kaufen aber wenn jemand auf schönes Geschirr und Tischwäsche sowie tolle Küchenaccessoires steht, kann man hier das ein oder andere Schnäppchen machen.

Hier hatte man schon den Eindruck, dass sich jemand einen Kopf darüber gemacht hat, dass sich Kunden wohl fühlen. Überall Sitzgelegenheiten, ausreichend Parkplätze, kostenlose und saubere Toiletten sowie verschiedene Möglichkeiten zwischendurch etwas zu schnabulieren.

Zum Glück stehe ich nicht auf Naschen, sonst wären mir die Süßigkeitenläden dort gefährlich geworden ;)

Für mich ging es zuallererst in den WMF-Werksverkauf. (im Übrigen bekomme ich hier keine Werbung bezahlt) Mit Absicht hatte ich nur Bargeld dabei und meine Karten in der Ferienwohnung gelassen. Allerdings habe ich mir das eine oder andere Teilchen gegönnt. 

Nachdem ich es geschafft hatte, mich von den interessanten Messerchen zu trennen, erledigte ich meinen Lebensmitteleinkauf, denn bei einer Ferienwohnung ist man Selbstversorger. Aber das habe ich ja so gewollt ;)

Nach einem entspannten Nachmittag auf der Couch, das tolle Wetter lies nicht so viel mehr zu, ging es in die Küche. Dort habe ich mir zwei Salate für mein Abendessen gezaubert.

Am nächste Tag faulenzte ich den Vormittag über und las meinen Krimi fertig, um dann zu meinem leckeren Sushi-Essen nach Geislingen zu fahren. Im Kibo kann man es sich gut gehen lassen. 

Angefangen hatte ich dort mit einer leckeren Miso-Suppe mit Lachs.

Danach hatte ich gegrillten Jakobsmuscheln mit Ponzu. 

Als Hauptgericht gab es Sushi nach Wahl des Küchenchef's, auf Nachtisch hatte ich dann verzichtet, denn ich war pappsatt.

Eigentlich hatte ich an dem Nachmittag den Besuch des Museums im alten Bau geplant. Da das erst am Nachmittag öffnet, wollte ich bis dahin etwas durch die Altstadt schlendern aber nicht nur, dass es dort einfach keinen Parkplatz gab, wurde das Wetter noch bescheidener. Jetzt war es nicht nur grau und nass sondern auch noch kalt. Da bin ich lieber in meine beheizte Ferienwohnung gefahren und habe mir den nächsten Krimi zu einer Tasse Tee gegönnt. 

Abends hatte ich mir einen Salat mit schwäbischen Kartoffeldressing gemacht. Eigentlich wollte ich noch frische Maultaschen dazu servieren aber ich war vom Mittag einfach zu satt. Da blieben die Maultaschen, die ich in einer Fleischerei gekauft hatte, im Kühlschrank.

Da ich am Mittwoch in die Therme wollte und ich dort nichts essen wollte, gab es frühs erstmal ein ordentliches Frühstück. Ich hatte mir ein fluffiges Rührei mit Schinken und Schnittlauch gemacht.

Die Therme sah von außen ziemlich unscheinbar aus

aber man kann dort eine gute Zeit verbringen. Na ja mit schwimmen ist es nicht so aber es ist ja auch ein Bewegungsbad. Man hat dort viele Massagedüsen und außerdem wird dort zu jeder vollen Stunde Wassergymnastik angeboten.

Als ich vom Bad wegfahren wollte, musste ich an einem Mini-Wochenmarkt vorbei und den habe ich mir doch gleich angeschaut. Normalerweise stehen dort wohl 10 Händler, da aber jetzt noch "Winter" ist, waren es nur 5 Verkäufer.

Neben Obst und Gemüse, Fleisch und Geflügel gab es auch einen Fairtrade-Stand mit niedlichen Filzarbeiten.

Auf dem Weg zur Ferienwohnung hatte ich noch eine kleine Pause beim Sanct Bernhard Kräuterhaus eingelegt. Leider konnte ich das imposante Gebäude nur von hinten fotografieren, denn vorne fuhr gerade ein Reisebus mit Ausflüglern vor und die wollte ich nicht mit auf dem Bild haben.

Die hatten schon interessante Produkte aber dank der ganzen Leute, die mit dem Bus angekommen waren, wurde es mir zu hektisch und ich habe mich verdrückt.

Danach bin ich noch durch den Wintergarten gelaufen, denn den eigentlichen Kräutergarten kann man sich erst wieder ab April anschauen.

Zum Schluss bin ich noch in dem angeschlossenen Café über eine Waffel mit Banane gestolpert. 

Zurück in meiner Ferienwohnungen gab's dann erstmal ein kleines Nickerchen und danach habe ich mir  für meine nächsten Abendessen frische Spätzle zubereitet, einmal Arbeit und dreimal Essen. Den Rest für meinen Gaisburger Marsch hatte ich schon am Abend vorher gekocht.

Da Abends endlich die Handwerker vor dem Haus weg waren, hatte ich mir auf meinem Balkon noch eine leckere Limo beim Sonnenuntergang gegönnt.

Eigentlich hatte ich für den Donnerstag eine kleine Wanderung geplant aber mein Knie hatte mir schon vor meinem Urlaub Schwierigkeiten gemacht und während meines Urlaubes ist es nicht besser geworden. Dazu kam, dass es ja von letzter Woche bis Mittwoch ständig geregnet hat und dadurch die Wege nicht besonders gut zu laufen waren. Also habe ich in aller Ruhe gefrühstückt und bin dann später mit dem Auto gefahren.

Mit dem Auto war ich natürlich viel schneller und so habe ich den Vormittag mit einem guten Buch verbracht und bin kurz vor dem Mittag losgefahren. Bei der oberen Roggenmühle angekommen, hat sich das Wetter von seiner besten Seite gezeigt, so dass ich dort zumindest einen kleinen Spaziergang gemacht habe.

Angefangen bei den niedlichen Lamas,

vorbei an einer alten Hütte,

bis zu den Forellenzuchtbecken.

Hier mal ein Blick auf die vielen, vielen Forellen.

In diesem knuffigen Gasthaus war ich vor vielen Jahren schon einmal. Bei meiner Aktivwoche in Bad Überkingen war ein Programmpunkt die Wanderung hierher mit einem Forellenessen.

Die Forelle wollte ich jetzt auch wieder essen und hatte mir eine nach Müllerin Art bestellt.

Danach stand noch ein bisschen shoppen auf dem Plan. In der NaturGenussMühle hatten sie neben vielen schönen Dekosachen auch einiges an Leckereien, da musste ich noch etwas mitnehmen. Danach war ich noch in der Wildwerkstatt, dort hatte ich mir zwei Rehschäufele für unser Sonntagsessen gekauft.  

Nach einer schönen Pause auf meinem Balkon, hatte ich mir einen schnellen Spätzlesalat gezaubert und dazu zwei Würstchen gebraten.

Den Abend verbrachte ich wieder mit einem Krimi und dazu hatte ich mir unterwegs eine leckere Limonade aus der Gegend mitgenommen.

Mein letzter Urlaubstag war ein Freitag und wie immer, gab es da bei mir ein ordentliches Hackfrühstück. Ich hatte mir dafür beim Fleischer Rindertatar geholt und beim Bäcker gleich daneben ein frisches Brötchen. Noch ein paar Zwiebeln und Gürkchen, eine Tasse Tee und mein Lieblingsfrühstückssaft machten mein Frühstück komplett.

Für meinen letzten Urlaubstag hatte ich einen Ausflug nach Göppingen auf dem Plan. Ich hatte zufällig bei meinen Urlaubsvorbereitungen einen Hinweis auf das Märklineum entdeckt.

Das knuffige Museum der Firma Märklin hatten sehr viel sehenswertes. Die interessanten Sachen fingen schon vor der Tür an. Direkt auf dem Parkplatz konnte man sich eine schönen Freiluftbahnanlage anschauen.  

Auf drei Etagen verteilt gab es nicht nur geschichtliches zu sehen.

Auch eine Vielzahl von interessanten Modellen konnte man bewundern.

Zwischendurch gab es immer wieder Schautafeln mit wissenswerten Informationen.

Aber auch so kleine Highlights wie dieses Rennwagenmodell

oder die Mini-Eisenbahn in einer Bratpfanne.

Hier konnte man sich Modelle von historischen Feuerwehrautos anschauen

und hier war eine authentische Küche von 1890 zu sehen.

Im Untergeschoss war eine große Modellanlage mit vielen kleinen Highlights zu sehen.

Wie dieser kleine Drache, der auf Knopfdruck Feuer speit.

Es gab so viel Interessantes, dass ich kaum entscheiden konnte, welche Bilder ich euch zeigen wollte. 

Es gab auch eine Original-Dampflok zum Anschauen.

Bei meinem letzten Besuch in Göppingen hatte ich ein wirklich interessantes asiatisches Restaurant besucht und da wollte ich eigentlich auch wieder hin. Na ja die Internetseite gab es noch aber das Restaurant selber war geschlossen. Da ich unbedingt etwas Asiatisches wollte, wurde es dann ein All-you-can-eat-Bufett-Restaurant. Angefangen hatte ich mit einem Teller Sushi.

Dann gab es ein buntes Potpourri von asiatischen Gerichten.

Zum Schluss noch etwas Süßes und dann ging es wieder in Richtung Bad Ditzenbach.

Weil das Wetter wirklich toll war und ich noch nicht wieder in meine Ferienwohnung wollte, machte ich einen kleinen Abstecher nach Bad Überkingen. Hier auf dem Bild sieht man den Quelltempel.

Und hier ein Blick über die Wasserkaskaden im Kurpark.

Wieder in meiner Ferienwohnung habe ich mich an einem Original schwäbischen Gericht versucht. Von den letzten Spätzle, die ich noch da hatte, habe ich mir leckere Kässpätzle mit Röstzwiebeln und einem kleinen Beilagensalat zubereitet.

Danach kam das leidige Zusammenpacken und ich hatte auch schon einen Teil ins Auto geräumt, denn ich wollte mir am Abfahrtstag keinen Stress machen. Nachdem ganzen Geräume war noch ein bisschen Faulenzen mit meinem Krimi angesagt.

Dann gab es am Samstag noch ein letztes Frühstück

und einen letzten Blick auf die Baustelle vorm Haus. Auf die hätte ich wirklich verzichten können.

Auf dem Weg nach Hause legte ich noch einen Zwischenstopp in der Oberen Roggenmühle ein und nahm zwei geräucherte Forellen für zuhause mit. Die waren so frisch, dass sie noch warm waren.

Nach zwei Stunden Fahrt legte ich eine entspannte Mittagspause im Distelhäuser Brauhaus ein. 

Ich hatte ein echt leckeres Essen, es war nur etwas viel aber dort war man vorbereitet und sie hatten ausreichend Mitnahmeboxen.

 

 



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

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