Mittwoch, 7. Mai 2014

Themenwoche Plunder - Bento Nr. 338 Herzhafter Plundersnack mit Ziegenkäse


Damit mein heutiges Bento zur aktuellen MittwochsBox und zu meiner Plunderwoche passt, gibt es heute herzhafte Plunderteilchen. Ich hatte extra nur die Hälfte Zucker in den Plunderteig gegeben. Und mein dritter Plunderversuch ging schon viel leichter, allerdings hatte ich diesmal ein anderes Rezept versucht, dass weniger aufwendig war.

Damit das Bento auch wirklich zum Thema "Frühling" passt, kam dann noch ein frischer Frühlingssalat aus Spargel, Kohlrabi, Gurke und Radieschen mit ins Bento. Zusätzlich hatte ich noch ein paar Spinatblätter in ein Schälchen gepackt, damit die im Dressing nicht matschig werden.

Plundersnack mit Ziegenkäse
Zutaten für 8 Stück:
1/2 Menge Plunderteig (alternativ 4 Platten Tiefkühl-Blätterteig)
2 kleine rote Zwiebeln
200 g Ziegenkäserolle
4 Scheiben Schinkenspeck (ich hatte Bacon)
8 Spargelspitzen
1 Esslöffel Pinienkerne
1 Esslöffel  Bärlauchpesto
1 Ei
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Plunderteig ausrollen (bei Tiefkühl-Blätterteig diesen auftauen lassen), dann 8 Teigstücke (ca. 10 cm im Durchmesser) ausstechen. Das Ei verquirlen und damit die Teigstücke bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft 8-9 Minuten vorbacken.

Die Zwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Die Spargelspitzen halbieren. Den Käse ebenfalls in 8 Scheiben zerschneiden. Käse, Schinken, Zwiebeln, Spargel und Pinienkerne auf dem vorgebackenen Teig verteilen, mit Pfeffer und Salz würzen und mit dem Rosmarin bestreuen. Weitere ca. 8-10 Minuten backen. Noch warm mit dem Bärlauchpesto nappieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 6. Mai 2014

Themenwoche Plunder - Puddingbrezeln bzw. -kringel


Am besten hatten mir ja bei Mari die Puddingbrezel gefallen und die waren auch der Grund, warum ich den Plunderteig selbst zubereiten wollte. Allerdings habe ich nicht nur Brezel gemacht sondern auch einfache Kringel.

Zutaten:
1 Portion Plunderteig
250 g Milch
1 Teelöffel Butter
1/2 Vanilleschote
2 Eigelb
40 g Zucker
1 Esslöffel Mehl
20 g Speisestärke
1 Ei
50 g Puderzucker
1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:
Den Plunderteig zu einem Rechteck ausrollen, bis er eine Stärke von 3-4mm hat, dann von der langen Seite her 1,5cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen leicht verdrehen und Brezel oder Kringel formen. Dann gut abgedeckt 2 Stunden gehen lassen (der Raum sollte nicht zu warm sein).

Während der Teig geht, die Konditorencreme zubereiten. Dafür die Vanilleschote auskratzen, Mark und Vanilleschote mit der Milch und der Butter erhitzen. Eigelb mit dem Zucker verquirlen, dann Mehl und Stärke dazu geben und alles glatt rühren. Die heiße Milch schluckweise zur Eiercreme geben, verrühen und dann durch ein Sieb zurück in den Topf gießen. Dann bei niedriger Temperatur unter stetigen Rühren aufkochen und kurz köchel lassen. Die Creme im kalten Wasserbad abkühlen und mit Frischhaltefolie abdecken.

Das Ei verquirlen und damit die Teilchen bestreichen. Dann die Konditorencreme in die Öffnungen füllen. Ich habe einfach Teelöffel verwendet, professioneller wird es natürlich, wenn man einen Spritzbeutel verwendet.

Den Backofen auf 190°C vorheizen und dann die Plunderteilchen 10-14 Minuten backen. Am besten Umluft verwenden, ansonsten die Temperatur etwas erhöhen.

Zum Schluss den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und auf den Teilchen verteilen.

Übrigens die 2 Fotos von der Zubereitung habe ich mit Blätterteig nachstellen müssen, da die eigentlichen Fotos total verwackelt waren. In meiner Küche war es wohl zu dunkel.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 5. Mai 2014

Themenwoche - Mein erster selbstgemachter Plunderteig


Bei Mari konnte ich die leckersten Plunderteilchen bewundern und das hat bei mir den Appetit auf selbstgemachte Plunderteilchen geweckt. Als ich mir dann die Rezeptlinks genauer angeschaut hatte, bekam ich doch schon ganz schön Bedenken, ob ich das überhaupt hinbekommen würde. Denn Plunderteig selbst zu machen ist schon eine Herausforderung. Insgesamt benötigt man durch die ganzen Wartezeiten fast 6 Stunden und da ist er noch nicht mal gebacken. Da ich Ostermontag den ganzen Tag Zeit hatte, habe ich es dann doch mal versucht.

Leider landete die erste Portion Teig komplett im Müll. Manchmal bin ich ja schon etwas blond. Nachdem ich den Teig fertig hatte (da sah er auch noch gut aus), wollte ich die Hälfte einfrieren. Ohne nachzudenken habe ich dann den Teig in der Mitte durchgeschnitten und danach ließ er sich nicht mehr ausrollen, denn da kam die ganze Butter raus. Ich habe zwar versucht, das ganze Elend noch zu retten aber es war hoffnungslos. Allerdings wurde ich dadurch nur motivierter, ich habe eben einen sturen Schädel und lass mich doch von so einem Plunder nicht austricksen. Also alle Zutaten nochmal verknetet und gefaltet und gekühlt.

Ich habe das Rezept von der Kochpoetin verwendet, welches Mari empfohlen hat.

Anders als bei Blätterteig wird bei Plunder Hefe verwendet, dadurch wird das Gebäck saftiger, denn das Gebäck wird dadurch besser aufgelockert. Der verwendetet Hefeteig ist relativ fest, was auch notwendig ist, damit sich das Ziehfett (Butterschicht zwischen den einzelnen Teigschichten) nicht mit dem Teig vermischt. Wichtig sind auch die Temperaturen. Die verwendete Milch sollte kalt sein, damit der Teig nicht zu warm wird und dadurch das Ziehfett schmilzt. Auch die Butter sollte gut gekühlt sein. Zwischendurch immer wieder in den Kühlschrank legen, ist auch wichtig, damit sich das Fett nicht mit dem Teig vermischt und die Hefe nicht zu sehr gärt.

Übrigens habe ich die Fotos von meinem ersten Versuch verwendet, beim zweiten habe ich dann alles dünner ausgerollt, dadurch ließ es sich besser verarbeiten aber bei der zweiten Runde habe ich mich auf den Teig konzentriert und nicht zwischendurch fotografiert.

Zutaten:
175 g Mehl Typ 550
75 g Mehl Typ 405
20 g Zucker
120 g kalte Milch
6 g Salz
50 g weiche Butter
12 g frische Hefe
125 g Süßrahmbutter (gut gekühlt)

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Milch, dem Salz, der weichen Butter und der Hefe zu einem glattem Teig verkneten. Am Anfangs ist der Teig etwas klebrig aber je länger man knetet, umso weniger klebt er. Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt für 2 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

Währenddessen die Süßrahmbutter in dünne Scheiben schneiden und auf Frischhaltefolie legen, mit einem zweiten Bogen Folie abdecken und mit einem Nudelholz zu einer rechteckigen Platte ausrollen. Ebenfalls in den Kühlschrank legen.

Den Teig rechteckig ausrollen und die Butter auf die eine Hälfte legen, mit dem restlichen Teig abdecken, dabei darauf achten, dass die Butter komplett bedeckt ist.

Den Teig um 90° drehen und dann längst ausrollen, bis zu einer Stärke von 6-7mm erreicht ist. Dann den Teig so zusammenklappen, dass sich die Teigkanten in der Mitte treffen.

Jetzt den Teig in der Mitte zusammenfalten und mit den Händen vorsichtig flachdrücken. Wieder in Frischhaltefolie einschlagen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Dann den Teig mit der Bruchkante nach rechts erneut längst ausrollen, bis eine Stärke von 6-7 mm erreicht ist. Nun ein Drittel des Teiges einschlagen und das andere Teigende obenauf legen. Den Teig wieder mit der Hand flach drücken und erneut in Frischhaltefolie einschlagen und wieder für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Nach der letzten Ruhephase den Teig vorsichtig zu einem Rechteck von einer Stärke von 3-4 mm ausrollen.

Jetzt kann der Teig nach Wunsch weiterverarbeitet werden. Allerdings sollte er nach dem Füllen erneut 1-2 Stunden abgedeckt gehen.

Sonntag, 4. Mai 2014

Bento Nr. 337 Schneller Spargelsalat für Pimp my Lunchbox


Bei Mones LunchLiebe habe ich einen schönen Blogevent von Tina entdeckt. Sie ist auf der Suche nach Rezeptideen für eine gepimpte Luchbox. Da bin ich immer gerne behilflich und verbreite den Bentovirus. Ein Kriterium für die Teilnahme am Event ist, dass man die Boxen zu 80% am Vortag zubereitet. Wer hier mitliest, weiß ja schon, dass ich meine Bentos fast immer am Abend vorher zubereite, da mir morgens jede Minute, die ich länger schlafen kann, wichtig ist. Wenn man die Boxen bereits am Vortag zubereitet, sollte man schon ein paar Hinweise beachten, damit das Essen am nächsten Tag ein Genuss wird. Hier hatte ich darüber ja schon so einiges geschrieben. Die meisten meiner Bentos kann man sehr gut kalt essen und sie müssen nicht aufgewärmt werden, welches das zweite Kriterium bei Tinas Blogevent war.

Passend zur Jahreszeit dachte ich mir, dass ein frühlingsfrischer Spargelsalat genau das Richtige für dieses Event ist. Nur allein den Salat wollte ich nicht mitnehmen, deshalb habe ich mir noch ein paar Croutons miteingepackt. Dafür habe ich Vollkornbrot in Würfel geschnitten und in etwas Chili-Butter angebraten. Damit die Croutons nicht matschig werden, nach dem Anrösten gründlich auf Küchenkrepp entfetten. Zum Essen dann einfach die Croutons über den Salat streuen. Für den "Nachtisch" hatte ich noch etwas Obst eingepackt.


Schneller Spargelsalat
Zutaten für 4 Portionen:
500 g grüner Spargel
250 g Cocktail-Tomaten
1 Bund Radieschen
50 g Pinienkerne
1 rote Zwiebel
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Beet Kresse
1 Knoblauchzehe
3 Esslöffel natives Olivenöl
3 Esslöffel hellen Balsamico
1 Teelöffel grober süßer Senf
1-2 Teelöffel Honig (ich hatte Akazienhonig)
Pfeffer, Salz
Parmesanspäne

Zubereitung:
Den Spargel putzen, dafür die holzigen Enden entfernen und eventuell nachschälen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. Den Spargel in Salzwasser blanchieren. Die Radieschen putzen und waschen, dann in dünne Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, dann den Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden. Alles in eine Schüssel geben und vermischen.

Den Knoblauch schälen und fein würfeln, mit Öl, Essig, Senf, Honig, Pfeffer und Salz in ein Schraubglas geben und gründlich schütteln. Das Dressing über die Salatzutaten geben und alles gründlich miteinander vermischen. Zum Schluss mit den Pinienkernen, der Kresse und einigen Parmesanspänen bestreuen.

Und hier hätte ich dann noch ein paar Ideen, vielleicht ist ja was passendes dabei für die gepimpte Lunchbox.

Bentos kann man ja ganz nach seinem Gusto füllen, es gibt da die verschiedensten Möglichkeiten und man muss nicht nur japanische Gerichte verwenden. Für dieses Event habe ich mal ein paar Bentos herausgesucht, die ich in normalen Boxen verpackt habe, damit man sie besser nachmachen kann. Als erstes hätte ich hier ein lecker belegtes Brötchen.

Natürlich packe ich mir auch gerne Nudeln ein, besonders in Salatform. Damit es nicht langweilig wird, lasse ich mir da immer mal was neues einfallen, wie zum Beispiel diesen Melonen-Nudelsalat. Zusätzlich zum Salat packen ich dann immer noch sehr gerne Gemüse und Obst als Beilage ein.

Allerdings verpacke ich auch häufig "Reste" vom Abendessen, die ich dann noch mit frischen Beilagen aufwerte, denn man will ja nicht genau das gleiche zweimal essen.

Viel Fleisch packe ich selten ein, denn ein ausgewogenes Bento sollte aus einem Teil Proteine/Eiweiß (u. a. Fleisch), zwei Teilen Obst und Gemüse und drei Teilen Kohlenhydraten bestehen. Wobei ich mich da nicht immer dran halte. Wie zum Beispiel bei diesem leckeren Salat aus Ofengemüse, da war der Kohlehydratanteil deutlich minimiert.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 3. Mai 2014

Matchaküchlein


Ich arbeite mich gerade Stück für Stück durch meine Tiefkühltruhe, da haben sich so einige Schätze angesammelt. So ein Ding ist schon praktisch, Essen gekocht, nicht alles aufgegessen und dann den Rest eingefroren. Allerdings muss man das dann auch mal wieder auftauen. Deswegen verbiete ich mir regelmäßig das Einkaufen, bis ich mindestens die Hälfte wieder aus der Truhe raus habe. Heute habe ich einen Rest Hefeteig verarbeitet und bei Mari das Rezept für eine Konditorcreme assimiliert und rausgekommen sind diese leckeren Matcha-Küchlein. Allerdings waren sie 5 Minuten zu lange im Ofen.

Zutaten:
250 g + 1 Esslöffel Mehl
375 ml Milch
1/2 Stück Hefe
40 g + 50 g Zucker
3 Eigelb
30 g + 1 Teelöffel Butter (weich)
1/2 Vanilleschote
20 g Stärke
1 gehäufter Esslöffel Matcha

Zubereitung:
Die Hefe mit 1 Teelöffel Zucker verrühren bis sie sich verflüssigt. Dann 125 ml lauwarme Milch dazugießen und mit 50g Mehl verrühren und für 20 Minuten gehen lassen. Das Mehl mit 30g Butter, 40g Zucker und einem Ei verkneten, das Hefestück dazugeben und alles gründlich durchkneten und erneut 45 Minuten gehen lassen.

Für die Creme die restliche Milch und Butter erhitzen. Das Mark und die Vanilleschote ebenfalls in die Milch geben und mit erhitzen. Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker verrühren, bis sich dieser aufgelöst hat, dann den Matcha, die Stärke und den Esslöffel Mehl dazu geben und alles glatt rühren. Die heiße Milch langsam unter Rühren in die Eigelbmasse geben und dann durch ein Sieb wieder zurück in den Topf gießen. Jetzt die Creme bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei ständig rühren, damit die Creme nicht anbrennt und sich keine Klümpchen bilden. Nun unter gelegentlichen Rühren abkühlen lassen bzw. mit Frischhaltefolie abgedeckt erkalten lassen.

Den Hefeteig auf ca. 25x40 cm ausrollen und zu zwei Dritteln mit der Matcha-Creme bestreichen. Dann vorsichtig aufrollen und in 12 gleich breite Stücke schneiden.

Diese in eine gefettete Muffinform legen und für 10 Minuten ruhen lassen. Bei 190°C (keine Umluft) im vorgeheizten Backofen maximal 20 Minuten backen. Nach dem Abkühlen die Röllchen aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 2. Mai 2014

Produkttest Kerrygold Buttervariationen


Bei Brandnooz wurde ich ausgewählt, die vier leckeren Buttervariationen Meersalz-Butter mit Salzkristallen, Kräuter-Butter, Chili-Paprika-Butter und Pfeffer-Butter zutesten. Dafür gleichmal vielen Dank, es war wirklich ein leckerer Test. Diese Butter im 150 g Becher soll es seit Juli 2013 geben aber an mir muss das wohl vorbeigegangen sein. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Butter hier bei uns nur bei Globus finden konnte. Bei den Noozie-Informationen stand dabei, dass der durchschnittliche Preis 1,49€ beträgt aber ich habe sie auch schon für 1,29 gesehen.

Lustig fand ich die Verpackung, wenn man entdeckt hat, wie es funktioniert, bekommt man die Butter optisch schick auf den Tisch. Allerdings hatte ich meinen Kollegen einfach welche auf den Frühstückstisch gestellt und da hat natürlich niemand die Anleitung gelesen. Sie waren dann erstaunt, als ich ihnen gezeigt habe, wie einfach das ist. Dafür die Butter aus der Schachtel nehmen, die obere Folie abziehen, dann die Butter auf den Deckel stellen und nach der Anleitung die Metallfolie abziehen - fertig. Mit dem Unter- oder Oberteil (das kommt auf die jeweilige Sichtweise an) der Box kann dann die Butter wieder verschlossen werden.

Sehr erfreulich fand ich die Zutatenlisten, da ich  nichts von Emulgatoren und Stabilisatoren und irgendwelcher unidentifizierbarer Zusatzstoffe lesen musste. Trotzdem war die Butter schön streichzart und das schon wenige Minuten, nachdem man sie aus dem Kühlschrank genommen hat.

Meersalz-Butter
Zutaten:Butter, Meersalz: 2%
Die Meersalz-Butter schmeckte wie ganz normale Butter, halt mit ein paar Salzkrümeln drin. Da schmeckt mir persönlich die normale Kerrygold besser, denn die Salzkristalle waren schon sehr hart und ich hatte ein bisschen das Gefühl, als wäre Sand in der Butter.

Kräuter-Butter
Zutaten:Butter (85 %), Salz (1,8 %), Knoblauch (1,2 %), Kräuter (7,4 % Petersilie und Schnittlauch), Zwiebeln, Wasser, Pfeffer, Zitronensaft, Zitronenfasern, natürliches Knoblaucharoma
Die Kräuter-Butter war sehr aromatisch mit einer leichten Knoblauchnote und hat uns allen sehr gut geschmeckt. Ich habe sie nicht nur auf Brot gegessen, nein auch zum Kochen finde ich die Butter sehr gut geeignet.

Chili-Paprika-Butter
Zutaten:
Butter (85 %), Paprika (6,9 %), Salz (1,2 %), Chili (0,5 %), Wasser, Tomatenmark, Zwiebeln, Zitronensaft, Zitronenfasern, Paprikapulver, Chiliextrakt
Bei dieser Butter waren die Meinungen sehr unterschiedlich, einigen hat sie auf Brot sehr gut geschmeckt andere waren da nicht so begeistert. Mir persönlich war sie nicht ausgewogen genug. Ich habe eine Ecke mit einer Prise Zucker vermischt und da wurde das Aroma harmonischer. Beim Kochen empfanden wir sie alle als sehr würzig.

Pfeffer-Butter
Zutaten:Butter (78 %), Salz (0,8 %), Pfeffer (3,5 % schwarzer, rosa und grüner Pfeffer), Wasser, Paprika, Zwiebeln, Kräuter (Schnittlauch und Thymian), Zucker, Zitronenfasern, Gewürze, natürliches Pfefferaroma
Die Pfeffer-Butter war unser Highlight. Die Pfefferaromen waren sehr harmonisch aufeinander abgestimmt und uns hat diese Butter sowohl auf Brot als auch auf einem leckeren Steak sehr gut geschmeckt. Ich könnte sie mir auf jeden Fall auch noch in anderen Gerichten gut vorstellen und muss mir deshalb gleich noch ein zwei Schächtelchen kaufen.

Zum Schluss hätte ich noch zwei Beispiele bei denen die Buttervariationen beim Kochen verwendet wurden.

Bei diesem leckeren Spargelsalat habe ich die Kräutercroutons in der Kerrygold Kräuter-Butter angebraten.
Hier habe ich die Chili-Paprika-Butter für den Lachs verwendet und das Ergebnis war sehr schmackhaft.

Jetzt hätte ich doch glatt dieses leckere Frühstücksbild vergessen, bei der ich mir die Kerrygold zum Osterfrühstück habe schmecken lassen.




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Donnerstag, 1. Mai 2014

Böhmische Buchteln nach dem Originalrezept meiner Oma


Das Rezept, dass ich immer für Hefeteig verwende, ist eigentlich das Buchtelrezept meiner Oma. Das ergibt immer einen total fluffigen Hefeteig, den man vielseitig verwenden kann. Jetzt hatte ich aber mal wieder so richtig Appetit auf leckere Buchteln. Die kann man mit und ohne Füllung zubereiten. Als Füllung eignet sich Quark, Mohn, Marmelade und Pflaumenmus. Meine Oma hat da dann immer flüssige Butter darüber gegossen, mir schmeckt es aber mit Vanillesoße besser.

Zutaten:
500 g Mehl
+ 1-2 Esslöffel Mehl zum Teig kneten
100 g Zucker
250 ml Milch
70 g + 30 g Butter
12 Teelöffel Pflaumenmus
1 Ei
1 Würfel Hefe

Zubereitung:
Die Hefe mit einem Teelöffel Zucker flüssig rühren, dann die zimmerwarme Milch dazu gießen und gründlich verrühren. 100 g Mehl ebenfalls unterrühren und zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

70 g Butter verflüssigen. Das restliche Mehl in eine Schüssel geben, das Hefestück, Zucker und Ei dazu geben und alles gründlich zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei eventuell noch etwas Mehl zugeben, bis der Teig nicht mehr klebt. Alles erneut 45 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Jetzt den Teig nochmals gründlich durchkneten und in 12 gleichgroße Stücke teilen. Daraus Kugeln formen, jeweils flachdrücken, einen Teelöffel Pflaumenmus darauf geben und vorsichtig verschließen.

Die restliche Butter verflüssigen und in einen tiefen Teller gießen. Jede Kugel vorsichtig in der flüssigen Butter wenden und dann mit etwas Abstand in die Auflaufform setzen.

Die Buchteln noch einige Minuten ruhen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C 30 Minuten backen.

Noch heiß mit Puderzucker bestäuben und am besten warm genießen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr