Dienstag, 3. Dezember 2024

Insalata Caprese mal anders


Abends ist mir häufig nur nach einem Salat, schnell zubereitet und keinen Stress. Einfach ein bisschen Gemüse zusammen geschnibbelt und ein Dressing angerührt und schon ist ein Salat fertig. Hier hatte ich beim Einkaufen Mozzarellasticks gesehen, die gerade im Angebot waren. Meistens mache ich ja auch solche Sachen gerne selber aber nach einem 8 Stunden Arbeitstag ......

Apropro Dressing - ich hatte neulich mal wieder eine Diskussionsrunde, dass fertige Dressings so eine Arbeitserleichterung sind und auch so lecker schmecken. Über den Geschmack kann ich nichts sagen, da ich mich bei Fertigdressings nicht auskenne aber was ist einfacher als ein selbstgemachtes Dressing. Man nimmt ein Öl nach seinem Geschmack, dann im gleichen Verhältnis etwas Saueres wie Zitronensaft, Rotwein- oder Weißweinessig, Balsamico oder einen anderen Essig. Dazu verwendet man je nach Geschmack etwas Süßes, wie Agavendicksaft, Honig oder Zucker. Noch etwas Salz und Pfeffer. Dann alles in ein Glas geben und gründlich durchschütteln und fertig.

Zutaten für zwei Portionen:
300 g Tomaten
4 Esslöffel Condimeto Bianco
1 Teelöffel brauner Zucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
4 Esslöffel Olivenöl
Eine Handvoll Basilikum
Einige Zweige frischen Oregano
2 handvoll Blattsalat
50 g Oliven
30 g Pinienkerne
1 Packung Mozzarellasticks
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten
Basilikum zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Tomaten waschen und in Spalten schneiden. Für das Dressing den Condimento Bianco, Salz, braunen Zucker, den Abrieb der Zitrone und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer miteinander verrühren. Das Olivenöl zum Schluss unterschlagen und anschließend mit den Tomaten vermengen. Basilikum und Oregano in feine Streifen schneiden und zum Tomatensalat geben.

Den Blattsalat waschen, trocken schleudern und mit den Oliven und Pinienkernen mit den Tomaten vermischen und auf zwei Teller verteilen.

Den Mozzarella in etwas Öl rundherum anbraten und oben auf den Salat setzen. Mit Basilikum dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 2. Dezember 2024

Ein Faulenztag, der mit einem süßen Frühstück beginnt


Da ich noch ein paar Tage Urlaub übrig hatte, habe ich mir jetzt lange Wochenenden gezaubert. Einfach montags frei gemacht und alle viere gerade sein lassen. Genau das habe ich heute gemacht. Und natürlich beginnt so ein Tag mit einem leckeren Frühstück.

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Sonntag, 1. Dezember 2024

Fischeintopf mit Arroz a banda


Bei meinem heutigen Fischtopf hatte ich mich vom Bullit de peix, einem Fischeintopf aus Ibiza inspirieren lassen. Allerdings ist es hier so gut wie unmöglich die dort verwendeten Fischsorten hier zu kaufen, so dass ich auf ähnliche zurückgreifen musste. Des weiteren ist eine der geschmacksgebenden Zutaten roter und grüner Paprika aber den kann ich ja nicht essen und deshalb musste ich wieder etwas improvisieren. Deshalb wird mein Fischtopf mit Tomaten zubereitet und ich habe außerdem geräuchertes Paprikapulver verwendet, denn im Original wird der Fischtopf gerne auf offenen Holzfeuer zubereitet und da erhält man eine schöne rauchige Note.

Auch beim Reis bin ich nicht authentisch geblieben, denn an Sepia bin ich nicht gekommen, die wird normalerweise zusammen mit Tomate und Knoblauch als Grundlage angeschwitzt. Auch den Paella-Reis konnte ich hier nirgendwo bekommen und musste auf Arborio zurückgreifen. Deshalb hatte ich dann auch nur 750 ml Fischbrühe verwendet, denn der Risottoreis nimmt nicht soviel Flüssigkeit auf wie der Bomba-Reis. Um eine authentische Fischbrühe hinzubekommen, hatte ich einen ganzen Wolfsbarsch gekauft. Denn beim Originalrezept werden auch ganze Fische verwendet, da diese mehr Aroma bringen. Da man hier allerdings weder Steinbeißer noch Rotbarsch im Ganzen bekommt, hatte ich eben einen Wolfsbarsch mitgenommen. Den hatte ich mir im Laden gleich filetieren lassen, damit ich es einfacher bei der Zubereitung hatte.

Zutaten:
1 Suppengrün
1 Karkasse vom Wolfsbarsch
2 l Gemüsebrühe
3-4 Pimentkörner
700 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 Tomaten
200 g grüne Bohnen
1 kg Fischfilet (Steinbeißer, Rotbarsch, Wolfsbarsch)
3 Esslöffel Zitronensaft
5 Esslöffel Olivenöl
250 g Tomaten
2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
1 kräftige Priese Safran
1 große Fleischtomate
300 g Paela-Reis (Bomba-Reis)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Suppengrün putzen, waschen und in gleich große Stücke schneiden, dann ohne Fett etwas anrösten. Die Gemüsebrühe angießen und mit den Pimentkörnern sowie Pfeffer und Salz würzen. Alles ca. 1 Stunde köcheln lassen, dann durch ein feines Sieb gießen und den Fond auffangen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Dann Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln. Die Tomaten waschen, achteln und die Achtel nochmals halbieren. Die Bohnen putzen, waschen und in 3 bis 4 cm lange Stücke schneiden.

Die verschiedenen Fischsorten abspülen, trockentupfen, gegebenenfalls vorhandene Gräten entfernen und in etwa 4 cm große Würfel schneiden. Den Fisch mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

3 Esslöffel Olivenöl erhitzen, darin Zwiebeln und 3/4 des Knoblauchs glasig anschwitzen. Die Kartoffelwürfel dazugeben und etwa 5 Minuten mit braten. Jetzt die Bohnen  zufügen und 1,2 l Fischfond angießen. Alles aufkochen lassen und für etwa 15–20 Minuten leise köcheln. 

Den Safran im Mörser zerkleinern, dann mit den Tomaten in den Eintopf geben. Jetzt die Fischstücke mit in den Topf geben und zugedeckt 10 Minuten bei mittlerer bis kleiner Hitze köcheln lassen. Nicht zuviel umrühren, dann bleiben die Fischstücke in Ihrer Form und fallen nicht auseinander. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles im Backofen bei ca. 70° warmhalten.

Die Fleischtomate waschen und in kleine Würfel schneiden. 2 Esslöffel Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, restlichen Knoblauch und Tomatenstücke dazugeben. Danach 800 ml Fischfond angießen und den Reis unterrühren. Leicht salzen und ohne Deckel etwa 9 bis 12 Minuten sanft kochen lassen. Dabei die Pfanne vorsichtig schütteln, nicht umrühren, sonst kann sich die Kruste nicht bilden. Der Reis ist gar, wenn er noch bissfest ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat.

Fischstücke und Gemüse mit etwas Sud in eine flache Servierform geben oder auf Tellern anrichten. Dazu den Reis und Aioli servieren.




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Samstag, 30. November 2024

Cheesecake im Glas mit Passionsfruchttopping


Passionsfrüchte enthalten relativ wenig Fruchtzucker und passen daher in eine kohlhydratarme Ernährung.Für unser Sonntagsessen war ich auf der Suche nach einem schnellen Dessert gewesen und bin auch relativ flott fündig geworden.

Zutaten:
250 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
200 ml Sahne
50g Birkenzucker
4 Passionsfrüchte
1/2 Vanilleschote
Minze als Deko

Zubereitung:
Den Frischkäse mit der Hälfte der Sahne und dem Birkenzucker verrühren. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und unter die Frischkäsecreme rühren. Die restliche Sahne steif schlagen und vorsichtig unterziehen. Danach die Frischkäse-Masse in kleine Gläser füllen.

Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. Dann oben auf die Gläser verteilen. im Anschluss für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit Minze dekorieren.



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Freitag, 29. November 2024

Kohlrabisalat mit Knusper-Backfisch


Auf der Suche nach kohlehydratarmen Gerichten ist mir dieser Fakekartoffelsalat untergekommen, den ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Gleich zu Anfang nein es schmeckt nicht genauso wie Kartoffelsalat. Man merkt deutlich, dass es Kohlrabis sind, was vielleicht auch daran lag, dass ich die Kohlrabiwürfel bissfest gegart hatte. Aber es war trotzdem ein sehr leckerer Salat eben ein Kohlrabisalat.

Bei dem Knusperfisch war ich zuerst auch ein bisschen unsicher aber die Kruste aus Kokosflocken und Mandeln war geschmacklich ein Genuss. Dabei ging der Kokosnussgeschmack unter und es erinnerte wirklich an eine Kruste aus geröstetem Brot.

Zutaten:
3 mittelgroße Kohlrabis
125 g Schinkenspeck
1 Zwiebel
2 Lauchzwiebel
1/2 Bund Radieschen mit Blättern
1/2 Glas Gewürzgurken
4 hartgekochte Eier
1 Esslöffel saure Sahne
5 Esslöffel Mayonnaise
1 Esslöffel Senf
50 ml Gurkenwasser
1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
Chiliflocken
80 g Parmesan
4 Zweige Petersilie
1 Zitrone
1 Ei
1 Eigelb
50 g Mandelstifte
70 g Kokosflocken
600 g Kabeljau (waren bei mir 2 Filets)
Petersilie als Deko
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Kohlrabis schälen und in Würfel schneiden. Dann in Salzwasser bissfest garen, abgießen und abkühlen lassen. Den Schinkenspeck in Würfel schneiden und ohne Fett anschwitzen. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden und zum Speck geben und ebenfalls anschwitzen, dann abkühlen lassen. Die Lauchzwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Radieschen putzen, dabei das Grün aufheben. Die Radieschen und die Blätter waschen und abtropfen lassen. Die Radieschen in Scheiben schneiden und die Blätter in feine Streifen schneiden. Die Gewürzgurken ebenfalls würfeln. Alle vorbereiteten Zutaten in eine Schüssel geben.

Zwei Eier halbieren, das Eigelb herauslösen und mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen zwei Eier und das Eiweiß grob würfeln und zu den Salatzutaten geben. Das zerdrückte Eigelb mit saurer Sahne, Mayonnaise, Senf, Gurkenwasser und Gemüsebrühe vermischen, mit Pfeffer, Salz und den Chiliflocken abschmecken. Die Gewürzgurken würfeln und mit dem Dressing zu den restlichen Salatzutaten geben. Alles gründlich vermischen und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) durchziehen lassen.

Der Parmesan fein reiben. Die Blätter der Petersilie abzupfen und fein hacken. Die Zitrone halbieren. Von einer halben die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die zweite Hälfte in 4 Teile schneiden und beiseite stellen. Jetzt Parmesan mit Petersilie, Zitronenschale, Mandelstiften, Kokosflocken, Ei  und Eigelb verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Filets in 8 Stücke schneiden, mit Pfeffer, Salz und dem Zitronensaft würzen und die Parmesanmasse darauf verteilen, dabei leicht andrücken. In eine Ofenform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft 15 Minuten garen.

Alles zusammen anrichten und dazu einen knackigen Gurkensalat mit Dill servieren.


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Donnerstag, 28. November 2024

Tatar vom Jenzigrind im Labskaus-Style

Als ich nach meinem Urlaub krank auf der Couch lag und gelangweilt durch das Fernsehprogramm gezappt bin, bin ich über eine Sendung gestolpert bei der verschiedene Gastronomen gegen einander antreten. Bei der Folge hatten sie sehr interessante Gerichte dabei, so dass ich schnell mitgeschrieben habe. Zu der Zeit war mir nicht nach viel Essen und viel geschmeckt hätte ich auch nicht aber jetzt habe ich das dann mal nachgeholt.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
500 g Rindertatar
1 Esslöffel Aoli
1 Teelöffel Sambal Olek
1 gekochtes Ei
2 Esslöffel Mayonnaise
Limettensaft
1 rote Zwiebel
1 kleines Glas eingelegte rote Beete
250 g Bismarck oder Matjes Hering
1 handvoll Kartoffelchips
einige Salatblättchen und Kresse als Deko
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, dann beides mit dem Rindfleisch, der Aoli und dem Sambal Olek vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das gekochte Ei sehr fein hacken und mit der Mayonnaise verrühren. Mit Limettensaft und etwas Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Tatar mit Hilfe eines Servierringes auf Tellern anrichten, dann Eier-Vinnaigrette darum klecksen, die marinierte rote Beete, Kartoffelchips und Matjes (Bismarck) dekorativ rundherum drapieren. Zum Schluss die Salatblättchen darüber verteilen. Dazu etwas Brot servieren.

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Mittwoch, 27. November 2024

Kartoffelsuppe mit Würstchen, Schinkenspeck und Salzgurken


Eigentlich wollte ich Gewürzgurken kaufen, allerdings hatte ich mich wohl vergriffen, denn beim Auspacken zuhause fand ich Salzgurken. Auf der Suche nach einer sinnvollen Verwendung wollte ich erst eine polnische Gurkensuppe kochen aber dafür hätte ich nochmal einkaufen gehen müssen und dazu hatte ich keine Lust.

Also musste ich mit Zutaten zurechtkommen, die ich gerade zu hause hatte. Das Ergebnis war eine recht schnelle und sehr leckere Suppe, die gerade bei dem furchtbaren Wetter so richtig durchwärmte.

Zutaten:
100 g Schinkenspeck
1 mittelgroße Zwiebel
1 Bund Suppengrün
1 kg Kartoffeln
4 mittelgroße Salzgurken
1,5 l Fleischbrühe
Salz, Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Den Schinkenspeck würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Das Suppengrün und die Kartoffeln putzen bzw. schälen, waschen und klein schneiden. Die Salzgurken in gleichgroße Würfel schneiden.

Den Schinkenspeck ohne Fett anrösten, dann die Zwiebelwürfel zugeben und diese ebenfalls anbraten. Mit der Fleischbrühe aufgießen und solange köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. 

Gemüse und Schinkenwürfel mit einem Schaumlöffel aus der Brühe holen und beiseite stellen. Die Kartoffelwürfel in die Brühe geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit einem Kartoffelstampfer alles zerkleinern, das Gemüse wieder in die Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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