Sonntag, 28. Februar 2021

Kalbstafelspitz (sous vide gegart) mit leichtem Kartoffelsalat

 Beim Fleischer meines Vertrauens lag ein wirklich schönes Stück Kalbstafelspitz in der Auslage und da habe ich ihn einfach mitgenommen. Allerdings wollte ich das Fleisch nicht einfach im Kochtopf garen, sondern mal wieder das Wasserbad nutzen. Persönlich finde ich ja dass das Fleisch auf diese Art gegart saftiger ist, mein Mitesser sieht das allerdings nicht so aber schmecken lassen hat er sich den Kalbstafelspitz trotzdem ;)

Zutaten:
800 g Kalbstafelspitz
4 Esslöffel Olivenöl
4 Zweige Petersilie
8 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
700 g festkochende Kartoffeln
etwas gemahlener Kümmel
3 Schalotten
150 ml Gemüsebrühe
2 Esslöffel Balsamico bianco
3 Teelöffel Senf
1 Prise Zucker
1/2 Bund Radieschen
1/2 grüne Gurke
2 Lauchzwiebeln
einige Blätter Friseesalat
etwas Kresse
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zuerst das Fleisch mit dem Olivenöl einreiben, dann mit Pfeffer würzen und in einen Vakuumierbeutel geben. Die Wacholderbeeren leicht andrücken und mit Lorbeerblättern und Petersilie zum Fleisch geben, dann den Beutel verschließen und vakuumieren. Im vorgewärmten Wasserbad bei 62°C 24 Stunden garen.

Für den Salat die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser mit etwas Kümmel weich kochen. Die abgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Schalotten schälen, fein würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Die Gemüsebrühe, Senf und Essig dazugeben, aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.  Das Dressing über die Kartoffeln geben und alles gründlich vermengen.

Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gurke waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Alles zu den Kartoffeln geben. Den Friseesalat waschen und trocken schleudern.

Den Kartoffelsalat mit Pfeffer, Salz und gegebenenfalls etwas Essig abschmecken. Den Salat mit dem Friseesalat anrichten und mit der Kresse bestreuen. Das Fleisch aus dem Wasserbad nehmen, trocken tupfen, in Scheiben schneiden, salzen und über dem Salat anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 27. Februar 2021

Marinierter Ziegencamenbert mit Honig, Orange und Thymian

 Da meine Thüringer Tapas recht wurstlastig daher gekommen sind, wollte ich auch noch etwas mit Käse. Ich esse diesen Ziegencamembert aus Altenburg sehr gerne. Dazu hatte ich einen wirklich sehr aromatischen Honig.

Zutaten:
1 Camembert aus Ziegenmilch
1 Esslöffel Honig
2-3 Zweige Thymian
Orangenschale (von 1/2 Bio-Orange)
2 Esslöffel Pinienkerne
50 g kernlose Trauben

Zubereitung:
Den Camembert in Ecken schneiden. Den Honig mit den Thymianblättchen und der Orangenschale verrühren und über den Käse geben. Dann die Pinienkerne und Weintrauben darüber verteilen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 26. Februar 2021

Geräucherte Forelle auf Möhrensalat

Dieses Häppchen ist recht einfach und schnell zubereitet. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Qualität der Zutaten. Ich hatte besonders süße Möhren und die Forellen waren aus dem Fisch-Hofladen vom Kressepark Erfurt. Mild geräuchert über Buchenholz sind diese Forellen einfach genial.

Zutaten:
200 g geräucherte Forelle
2 Möhren
1 Limette
etwas Sesamöl
Agavendicksaft
einige Stängel Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Möhren schälen, waschen und in feine Streifen hobeln. Die Limette auspressen und etwas Schale abreiben. Den Limettensaft sowie die Limettenschale mit dem Sesamöl, etwas Agavendicksaft, Pfeffer und Salz verrühren und über die Möhren geben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und zum Salat geben.

Auf jeden Löffel etwas Salat geben und ein Stück geräucherte Forelle darauf legen.

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Donnerstag, 25. Februar 2021

Ecken vom Bauernfrühstück

Ein typisches spanisches Gericht ist die Tortilla de patatas, auf deutsch Omelette mit Kartoffeln. Ein Bauernfrühstück ist ja auch nichts anderes. Ich bereite dies immermal wieder gerne zu, wenn ich übrig gebliebene Kartoffeln verwerten möchte. Denn Eier und Zwiebeln habe ich eigentlich immer da und der Speck muss ja nicht immer sein. Wir hatten zu unserem gemütlichen Abend das Bauernfrühstück warm auf den Tisch gestellt aber die leckeren Ecken haben auch kalt noch geschmeckt.

Zutaten:
500 g festkochende Kartoffeln
100 g Schinkenspeck
1 Zwiebel
2 EL Butter
1 TL getrockneter Majoran
4 Eier (Größe M)
3 Esslöffel Milch
Pfeffer, Salz
etwas gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser in ca. 20 Minuten garen. Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, diese schälen und würfeln.

Den Schinkenspeck in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Einen Löffel Butter schmelzen und darin den Schinkenspeck anbraten. Die Kartoffeln zugeben und wenn diese etwas Farbe bekommen haben, die Zwiebeln hinzugeben und alles goldbraun braten. Mit etwas Pfeffer, Salz und dem Majoran würzen.

Die Eier mit der Milch verrühren. Die restliche Butter in der Pfanne schmelzen, dann die Hälfte der Eier-Milch-Mischung hineingießen. Die Kartoffeln darüber geben und die restliche Eiermischung über die Kartoffeln gießen. Die Pfanne für mindestens 5 Minuten auf dem Herd stehen lassen, dann für 20 Minuten bei 120° Umluft im Backofen fertig garen.

Das fertige Bauernfrühstück auf einen Teller geben, in Ecken schneiden und mit der Petersilie bestreuen.

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Mittwoch, 24. Februar 2021

Bratwurstbällchen auf pikantem Sauerkraut

Albondigas sind ja Klassiker der spanischen Tapasküche. Nun wollte ich diese leckeren kleinen Hackfleischbällchen etwas thüringischer gestalten. Natürlich kam mir da als erstes die Thüringer Bratwürste in den Sinn. Allerdings kommt da auf keinen Fall eine Tomatensoße dazu, wenn man einen Thüringer fragt ;)

Aber was passt da besonders gut dazu? Ja genau - Sauerkraut schmeckt einfach immer wieder genial zu Bratwürsten. Allerdings wollte ich es etwas würziger, deshalb kam das Sauerkraut in einer recht pikanten Variante daher.

 Zutaten:
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
1 kleines Glas Sauerkraut (ca. 330ml)
etwas Butter
50 g Schinkenwürfel
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren
1 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Teelöffel Rosenpaprika
2 Thüringer Bratwürste (ungebrüht)
Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer,  Zucker

Zubereitung:
Die Möhre schälen, waschen und grob hobeln. Die Zwiebel schälen und würfeln, mit den Schinkenwürfeln in der Butter anschwitzen. Wenn alles Farbe bekommen hat, das Sauerkraut mit etwas Wasser dazu geben. Mit Pfeffer, Salz, Lorbeerblatt und den Wacholderbeeren würzen. Die Kartoffel schälen und fein reiben und zum Sauerkraut geben und alles unter gelegentlichem Rühren 15-20 Minuten garen. Zum Schluss mit Paprika, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. 

Die Bratwurstmasse aus der Pelle drücken, Kugeln formen und in etwas Öl anbraten. Dann das Sauerkraut auf Schalen verteilen und die Bratwurstbällchen darauf legen.

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Dienstag, 23. Februar 2021

Thüringer Tapas mit Brot

Bei meinen Überlegungen, was sich an typischen Thüringer Lebensmitteln als Tapas eignen könnte, bin ich bei den durchaus leckeren Wurstsorten hängen geblieben. Für die Leberwursthäppchen hatte ich eine Geflügelleberwurst verwendet. Für die Optik wäre eine feine Kalbsleberwurst wahrscheinlich besser geeignet gewesen aber ich wollte es halt authentisch. Bei den kleinen Fettbemmchen hatte ich mich dann aber für ein pflanzliches Griebenschmalz entschieden, da ich von dem aus Schweineschmalz immer so furchtbares Sodbrennen bekomme. 

Die Brötchen für die Hackepeter-Brötchen hatte ich mal durch Zufall beim Einkaufen entdeckt und die kleinen Dingerchen für sehr lecker befunden. Warum da Pizzabrötchen drauf stehen, konnte ich allerdings nie nachvollziehen. Genauso geht es mir mit der Touristenblutwurst. Warum die so heißt, konnte mir auch noch keiner erklären. Diese Wurst ist aus Schweinefleisch und enthält unter anderem Speck und Schwarte. Meine Vermutung ist ja, dass die Wurst so heißt, weil sie auch ungekühlt haltbar ist und man sie so zum Wandern mitnehmen kann. Aber das ist auch nur eine Vermutung von mir.

Leberwurst-Häppchen

Zutaten
:
2 Scheiben Roggenbrot (3-4 cm)
200 g Leberwurst
4-5 Cornichons
etwas Senf

Zubereitung:
Aus dem Brot kleine Kreis (ca. 3cm) ausstechen. Die Leberwurst in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen undkleine Rosetten auf das ausgestochene Brot dressieren. Dann die Gürkchen in Scheiben schneiden und jeweils 3 Scheiben in die Leberwurstrosetten stecken. Das Ganze mit einem Klecks Senf dekorieren.

Gebratene Rotwurst

Zutaten:
300 g Touristenblutwurst
2 Scheiben Mischbrot
1 Esslöffel Mehl
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Rotwurst in 3 cm dicke Scheiben schneiden, dann die Schnittflächen mit Mehl bestäuben. Die Wurstscheiben in etwas Öl von beiden Seiten anbraten.

Das Brot in Ecken schneiden und diese mit der gebratenen warmen Rotwurst in eine Schale legen.

Hackepeter-Minibrötchen

Zutaten:
6-8 Mini-Brötchen (zum Aufbacken)
300 g Hackepeter (gewürztes Schweinehack)
2 rote Zwiebeln
glatte Petersilie

Zubereitung:
Die Brötchen nach Vorgabe aufbacken, leicht abkühlen lassen. Die Brötchen halbieren und mit dem Hackfleisch bestreichen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, dann damit die Brötchen belegen und diese mit der Petersilie dekorieren.

Fettbemmchen

Zutaten:
Grieben- oder Zwiebelschmalz
2-3 Scheiben rustikales Mischbrot
1/2 Bund Schnittlauch
Fleur de sel

Zubereitung:
Das Brot mit dem Schmalz bestreichen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Damit die Brot bestreuen. Dann die Bemmchen mit dem Fleur de sel würzen und in Stücke schneiden.


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Montag, 22. Februar 2021

Thüringer Tapas - kleine Häppchen für einen gemütlichen Abend

Tapas kennt ja mittlerweile jeder als kleine spanische Köstlichkeiten. Letztens hatte ich hier ja ein paar vorgestellt. Jetzt hatte ich mich für eine Thüringer Variante entschieden. Angelehnt an die bekannten spanischen Tapas habe ich mir passende, äquivalente Rezepte überlegt. Diese werde ich euch im laufe der Woche vorstellen.

Zu den hier vorgestellten Häppchen hatte ich noch eingelegte Gürkchen, Perlzwiebeln und ein rustikales Brot.

Wie auch bei einem normalen Tapasabend hatte ich einen Teller mit verschiedenen Wurst-, Schinken- und Käsesorten auf den Tisch gestellt. Hier hatte ich noch ein paar Kirschtomaten darüber verteilt, so als keine Farbtupfer.

Die kleines Häppchen mit einem leckeren rustikalem Brot hatte ich mit Leberwurst, Rotwurst, Hackepeter und Griebenschmalz zurecht gemacht.


Die Bratwurstbällchen auf pikantem Sauerkraut waren mein Äquivalent zu den herkömmlichen Albondigas.

Zum Sattwerden hatten wir Ecken vom Bauernfrühstück.

Auf den kleinen Löffelchen hatten wir Möhrensalat mit geräucherter Forelle.

Ein typischer Käse ist auch dieser Ziegencamenbert. Den hatte ich mit Honig mariniert.

Angelehnt an Melone mit Serranoschinken hatte ich Birne im Schinkenspeckmantel gemacht. Dafür einfach sehr reife Birnen verwenden, diese achteln, das Kerngehäuse entfernen und in jeweils eine halbe Scheibe Schinkenspeck wickeln.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr