Sonntag, 7. April 2019

Frikadelle aus Kidneybohnen mit Bärlauch-Kohlrabigemüse


Auf dem Markt konnte ich am Bärlauch nicht vorbeigehen, wenn man keinen frischen mehr bekommt, kann man auch Bärlauchbutter oder Bärlauchpesto nehmen. Das ergibt auch immer ein schönes Aroma.

Die Frikadellen werden wir auf jeden Fall mal wieder machen, die waren richtig genial. Allerdings hatte ich einen normalen Gouda, das nächste mal würde ich auf jeden Fall einen gereiften nehmen, deshalb habe ich das Rezept gleichmal angepasst, denn ich glaube die Bohnenmasse kann einen kleinen Kick vertragen.

Zutaten:
4 Kohlrabis
1 Bund Bärlauch
2 Esslöffel Butter
100 ml Sahne
2 Dose Kidneybohnen, Abtropfgewicht 400 g
4 Frühlingszwiebeln
4 Knoblauchzehen
100 g Semmelbrösel
2 Eier
200 g Gouda (mittelalter)
Salz, Pfeffer
Paprikapulver
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kohlrabis schälen und in nicht zu dünne Streifen schneiden. In der Butter leicht anschwitzen, dann etwas Wasser (ca. 100 ml) und die Sahne zugießen und mit etwas Salz würzen, zugedeckt garen, dabei gelegentlich umrühren. Zum Schluss den Bärlauch sehr fein hacken und unter das Kohlrabigemüse rühren.

Die Kidneybohnen abgießen und gründlich abspülen. Nach dem Abtropfen mit einer Gabel zerdrücken. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in sehr feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Alles mit den Eiern, den Semmelbröseln, Pfeffer, Salz und Paprikapulver verkneten. Den Käse fein würfeln und als letztes unterkneten. Aus der Masse 8 Frikadellen formen und diese in etwas Öl anbraten.

Dazu hatten wir Kartoffelpüree aber auch Salzkartoffeln hätten gut gepasst.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 6. April 2019

Crêpes auf die pikante Art mit Lachs


Seit ich ein einfaches Grundrezept für Crêpes gefunden habe, gibt es die leckeren Teilchen bei uns öfters. Da ich noch eine Packung Lachs im Kühlschrank hatte, für die ich mir etwas einfallen lassen wollte, dachte ich mir, dass die hauchdünnen Crêpes gut passen würden.

Bei uns ergaben die 6 Stück ein Abendessen für zwei aber man kann das ganze natürlich auch als Vorspeise zubereiten, dann die Crêpes etwas kleiner machen, so dass 8 Stück dabei herauskommen und immer zwei Stück auf einen Teller geben.

Zutaten für 6 Stück:
125 g Mehl
1 Prise Salz
30 g flüssige Butter
3 Eier
300 ml Milch
2 Esslöffel Mineralwasser
2 Esslöffel Dijon-Senf
2 Esslöffel Weißweinessig
1 Esslöffel Honig
3 Esslöffel Pflanzenöl
1 Bund Dill
250 g geräucherter Lachs
etwas Römer-Salat
etwas Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Mehl sieben, Salz, Butter und Eier dazu geben und mit dem Schneebesen zu einem glattem Teig verrühren. Unter Rühren langsam die Milch dazu gießen und zum Schluss das Mineralwasser. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen, dann durch ein Sieb streichen.

Während der Teig ruht Senf, Essig, Zucker und Öl mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Die Hälfte vom Dill waschen, trockenschütteln, fein hacken und unterrühren.

Eine beschichtete Pfanne mit einem mit Öl getränktem Küchentuch auswischen und erhitzen. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und eine Kelle Teig hineingeben, dann den Teig kreisend in der Pfanne verteilen. Die Pfanne wieder auf den Herd stellen und den Teig bei mittlerer Hitze trocknen lassen. Wenn der Rand leicht gebräunt aussieht, den Crêpe vorsichtig mit den Fingern aus der Pfanne ziehen und wenden, dann auch die zweite Seite braten. Diesen Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Jeweils einen Crêpe mit einem Teelöffel Senfcreme bestreichen, den Lachs und den Römersalat auf einem Viertel verteilen, dann den Teig zweimal falten. Jeweils 3 Crêpes übereinanderlegen, mit feingezupften Dill bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 5. April 2019

Cremige Käsepolenta mit pikantem Spinat und Kalbsbratwurst


Mittlerweile gibt es bei uns immer öfter Polenta. Sie ist schnell zubereitet und schmeckt auch sehr gut. Ich habe auch verschiedene Varianten ausprobiert von cremig bis fest, das macht die Polenta für mich noch interessanter. Bei der heutigen Variante hatte ich reichlich Käse mithineingetan. Ich hatte noch einen wirklich aromatischen Gruyère Käse da und damit dieser so richtig zur Geltung kam, hatte ich nur noch frischen Spinat dazu nehmen wollen aber mein Mitesser wollte unbedingt etwas fleischiges. Na ja Bratwürste mussten dann reichen.

Zutaten:
200 g Polenta (Maisgrieß)
850 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Esslöffel Butter
100 g Gruyère (gerieben)
50 g Pecorino (gerieben)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 kg Blattspinat
Cayennepfeffer
3 Kalbsbratwürste
50 g Pinienkerne
Olivenöl zum Braten
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, dann unter Rühren die Polenta zugeben sowie das Lorbeerblatt und alles ca. 10 Minuten auf niedriger Temperatur ausquellen lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten zugedeckt quellen lassen. Dann die Butter und den geriebenen Käse zugeben und mit etwas Salz abschmecken.

Während die Polenta gart die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln sowie den Spinat verlesen und gründlich waschen. Etwas Olivenöl erhitzen, dann Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Wenn beides etwas Farbe bekommen hat, den Spinat zugeben und solange braten, bis er zusammengefallen ist. Mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz würzen.

Die Pininienkerne ohne Fett anrösten und beiseite stellen. Dann die Bratwürste in etwas Öl anbraten und in Scheiben schneiden. Polenta portionieren und den Spinat sowie die Bratwurst als auch die Pinienkerne darüber anrichten.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 4. April 2019

Schokoladenkuchen mit Kirschen


Der Schokokuchen war richtig gut gelungen und das obwohl uns ein richtig dicker Fehler passiert war. Meine eine Assistentin hatte mit ihrer Gruppe den Teig zubereitet und war dann abgelenkt. Um sie zu unterstützen, hatte ich mir die Teigschüssel geschnappt und den Teig aufs Blech gestrichen. Gerade als ich das Blech in den Ofen schieben wollte, fiel meiner Assistentin ein, dass noch gar keine Eier im Teig sind. Also überlegten wir, ob es besser wäre den Teig vom Blech zu Kratzen oder einfach die Eier auf dem Blech unterzurühren. Wir hatten uns dann für die letzte Variante entschieden und es hatte geklappt.

Zutaten:
4 Eier
240 g Mehl
240 g Zucker
240 ml Milch
170 g weiche Butter
70 g Kakao
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Glas Schattenmorelle
1 Esslöffel Speisestärke
1 Messerspitze Zimt

Zubereitung:
Butter, Zucker und Milch langsam erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Mehl mit Kakaopulver, Backpulver, Vanillezucker und Salz vermischen. Das Butter-Zucker-Milch-Gemisch dazugeben, alles gründlich verrühren. Die Eier einzeln unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft etwa 45-60 Minuten backen.

Die Kirschen abgießen, 3 Esslöffel Kirschsaft abnehmen und diese mit Stärke und Zimt verrühren. Den restlichen Saft aufkochen und das Saft-Stärke-Gemisch unter Rühren dazu gießen. Nach dem Aufkochen die Kirschen dazu geben, abkühlen lassen.

Den Kuchen in Stücke schneiden und mit den Kirschen anrichten.

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Mittwoch, 3. April 2019

Bunter Gemüseeintopf mit Kassler


Ich persönlich esse ja sehr gerne eine gute Suppe aber gerade bei den Kochkursteilnehmern sind einige dabei, die Suppe maximal als Vorspeise essen wollen. Der Spruch ich ess keine Suppe kommt da schon immer recht schnell. Na ja wir haben ja eigentlich keine Suppe sondern einen Eintopf gekocht.

Ein guter Eintopf braucht allerdings schon seine Zeit und da habe ich ja bekanntlich das Problem, dass mir nur 3 Stunden insgesamt zur Verfügung stehen. Außerdem musste ich auch noch das Budget im Auge behalten und Kassler ist ja bekanntlich nicht teuer.

Zutaten:
1 Zwiebel
250 g Rindsknochen
5 Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
Salz
300 g Kasseler
¼ Knollensellerie
3 Möhren
3 mittlere Kartoffeln
1 Pastinake oder Petersilienwurzel
1 Porreestange
1 Esslöffel gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und halbieren, dann die Schnittflächen ohne Fett anrösten. Die Knochen zur Zwiebel geben und ca. 2 Liter Wasser zugeben. Mit Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Salz würzen. Den Kassler zugeben und alles zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen (wir haben einen Schnellkochtopf genutzt, dass halbiert die Zeit)

Das Gemüse waschen, putzen und in Würfel bzw. Scheiben schneiden, zur Suppe geben und bissfest garen. Den Kasseler herausnehmen, ebenfalls in Würfel schneiden und wieder in die Suppe geben. Den Eintopf mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 2. April 2019

Zweierlei Aufstriche zu frischem Brot


Eigentlich gibt es ja bei Suppe keine Vorspeise aber da auch ein Salat nicht wirklich passen wollte, hatte ich mich für zwei verschiedene Aufstriche entschieden, denn ich musste ja auch noch genügend Schnippelarbeiten besorgen. Gerade beim Griebenschmalz durften dann die Kochkursteilnehmer sich an reichlich Zwiebeln austoben. Allerdings haben wir kein richtiges Griebenschmalz verwendet und die Aufstriche wurden beide vegetarisch.

Zutaten für das Griebenschmalz:
100 g Kokosfett
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
½ Apfel
2 Teelöffel getrocknete Kräuter (Oregano, Majoran)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebel und den Apfel sehr klein würfeln und beides in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten. Das Kokosfett bei geringer Hitze schmelzen und dann das Sonnenblumenöl unterrühren. Die Kräuter und das Apfel-Zwiebel-Gemisch hinzufügen und etwa zehn Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in saubere Gläser füllen.

Zutaten für den Kräuteraufstrich:
100 g Frischkäse
2 Esslöffel Olivenöl
1 Knoblauchzehe
3 Esslöffel frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und ebenfalls fein hacken. Den Frischkäse mit dem Olivenöl und den restlichen Zutaten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 1. April 2019

Kochkurs 2018 7. Tag

Die Kurs fand im Herbst statt und ich wollte etwas passendes zum kalten Herbstwetter kochen. Außerdem musste ich das Budget sehr im Auge behalten, denn ich hatte ja beim 4. Kochkurstag das Budget mit dem Lachs ziemlich überzogen und musste das dann bei den folgenden Kursen wieder einsparen.

Sozusagen als Vorspeise hatte ich zwei verschiedene Aufstriche angedacht. Zu diesen gab es frisches Brot, welche ich allerdings nur gekauft habe.

Der Hauptgang war ein bunter Gemüseeintopf mit Kassler, der allen wirklich sehr gut geschmeckt hat.

Der Hit wurde dann der Schokoladenkuchen mit Kirschen, den ich als Nachtisch geplant hatte. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr