Mittwoch, 7. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Roastbeef mit Erbsen-Kartoffelpüree und rote Beete mit Nuss-Crumble

Da ich dieses Jahr ja schon alles am Wochenende vorher eingekauft hatte, brauchte ich Zutaten, die nicht so schnell schlecht werden.  Kartoffeln, rote Beete, Möhren und Sellerie kamen in den Keller und das Fleisch wurde einfach einvakuumiert. Der Fleischer meines Vertrauens macht das sogar umsonst. Im übrigen entscheidet über das Gelingen und damit den Essgenuß die Qualität des Fleisches. Wer hier billig kauft, wird niemals ein wirklich zartes Roastbeef hinbekommen.

Eigentlich wollte ich ja bunte Beete verwenden aber derzeit ist es bei einigen Lebensmitteln schwierig sie zu bekommen. Aber die rote schmeckt ja auch lecker.

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 x Suppengrün
2 Esslöffel Butterschmalz
400 g Rinderknochen
1 Esslöffel Tomatenmark
etwas brauner Zucker
500 ml kräftiger, trockener Rotwein
250 ml Portwein
2 Lorbeerblätter
2 Wacholderbeeren,
2 Pimentkörner
2 Knoblauchzehen
4 Stängel Thymian
2 Stängel Rosmarin
1 Teelöffel bunter Pfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Honig
1 kg Roastbeef
800 g kleine rote Beetekugeln
800 g  mehligkochende Kartoffeln
200 g  TK-Erbsen
150 ml  heiße Milch
1 Esslöffel  Butter
etwas Muskatnuss
1/2 Bund  Petersilie
6-8  Walnusskerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln und das Suppengrün putzen, waschen und grob zerkleinern. Die Knochen in 1 Esslöffel Butterschmalz anschwitzen, dann Zwiebel und Suppengrün zugeben und mit anbraten. Das Tomatenmark zugeben, alles verrühren, den Zucker darüber streuen und anrösten. Mit einem Liter kaltem Wasser ablöschen, dabei den Bratansatz ablösen. Den Rotwein und den Portwein zufügen und mit den Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Piment, Pfeffer und Salz würzen. Alles auf kleiner Flamme mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und gegebenenfalls Wasser zugeben.

Den Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Thymian und Rosmarin grob hacken. Die Pfefferkörner leicht zerstoßen. Alles mit 2 Esslöffeln Olivenöl, Senf und Honig verrühren. Die Fettschicht des Roastbeefs über Kreuz einschneiden und mit Pfeffer und Salz würzen und im Butterschmalz rundum cross anbraten. Das Fleisch in eine Ofenform setzen und mit dem Kräuteröl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 100° Ober-/Unterhitze garen, bis die gewünschte Kerntemperatur (52-55° medium rare/ Rosa, 56-59° medium, well done 60-62°). Wenn man es wie wir medium rare mag, sollte es ca. 90 Minuten dauern. Dann das Fleisch in Alufolie wickeln und für 15 Minuten ruhen lassen.

Die rote Beete Kugeln waschen, schälen und dann vierteln. Mit dem restlichen Olivenöl vermischen, mit Pfeffer und Salz würzen und zuerst in Backpapier und dann in Alufolie wickeln. (ich mache das immer portionsweise, dann gart es besser und läßt sich leichter anrichten) Mit zum Fleisch in den Ofen stellen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern. In Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Die Erbsen gleichzeitig in 150 ml Wasser ca. 10 Minuten garen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Kartoffeln abgießen, mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei das Erbsenpüree, die heiße Milch und Butter unterarbeiten. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Walnüsse ebenfalls hacken und mit der Petersilie vermischen. Die Soße durch ein Sieb gießen, etwas von dem Gemüse mit durchpassieren. Das Fleisch in 0,5 cm breite Scheiben schneiden und zusammen mit dem Püree und der Beete auf Teller anrichten. Die Walnuss-Petersilien-Mischung über die Beete streuen und jeweils etwas Soße dazu gießen.


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Dienstag, 6. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Lauwarmer Spargel-Tomatensalat


Da die Spargelsaison gerade beginnt, wollte ich unbedingt welchen in meinem Menü haben. Als Vorspeise hat das dann gut gepasst. Mit etwas Parmaschinken und einem Baguette kann man diesen Salat auch als Hauptmahlzeit essen. Aber hier im Rahmen meines Ostermenüs wäre das zuviel geworden. Hier hatte ich nur ein Scheibchen Brot dabei, um das leckere Dressing aufzusaugen.

Zutaten:
200 g Kirschtomaten
500 g grüner Spargel
1 rote Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
Agavendicksaft nach Geschmack
2 Esslöffel Kapern
1 handvoll Oliven
etwas Kresse (ich hatte Knoblauchkresse)
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Tomaten waschen und halbieren. Spargel waschen, holzige Enden abschneiden. Dicke Stangen eventuell längs halbieren. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Etwas Öl erhitzen und den Spargel darin rundherum anbraten und herausnehmen. Tomaten und Zwiebeln ebenfalls anbraten. Alles in eine Schale geben.

Aus Olivenöl, Essig, Pfeffer, Salz, Kapern und Agavendicksaft ein Dressing bereiten.  Oliven in Scheiben schneiden (ging bei mir nicht, weil ich die Kalamata-Oliven nicht vom Stein bekommen habe). Dressing und Oliven über dem Gemüse verteilen. Die Kresse über den Salat streuen.




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Montag, 5. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Mango-Maracuja-Spritz


Die jetzige Zeit ist so chaotisch, dass wir uns auf ein paar ruhige Tage gefreut haben. Natürlich gehört bei mir da auch immer ein gutes Essen dazu. Zu einem Essen sollte man auch immer ein passendes Getränk genießen.  

Da ich ja eher selten Alkohol trinke, habe ich häufig das Problem, dass für mich meistens nur Softdrinks und Wasser zur Verfügung stehen. Deshalb kreiere ich da gerne erfrischende Getränke für mich. Für meinen Mango-Maracuja-Spritz hatte ich einen alkohlfreien Prisecco und zwar ApfelSinfonie aus der Manufaktur Jörg Geiger.

Zutaten:
2 Stiele  Minze
5  Maracujas
100ml Mangosirup
100 ml Verjus Muskat
750 ml  alkoholfreier Sekt
Eiswürfel nach Bedarf

Zubereitung:
Die Minze waschen und sehr gründlich trocken tupfen, dann die Blätter abzupfen. Die Maracujas halbieren, das Fruchtfleisch herauslöffeln und durch ein Sieb streichen, den Saft dabei auffangen. Den Saft mit Sirup, Minze, Verjus Muskat und den Eiswürfeln vermischen und in 4 Gläser verteilen. Mit Prisecco auffüllen.


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Sonntag, 4. April 2021

Mein Ostermenü 2021


Bereits seit einiger Zeit hatte ich mir Gedanken über ein leckeres Ostermenü gemacht und hatte da auch schon die ein oder andere Idee. Aber dann kam mal wieder ein unerwartetes Coronatheater. Als die Ansage kam, dass Ostern bereits einen Tag vorgezogen wird, begannen auch in meinem Umfeld die Leute an der Sinnhaftigkeit zu zweifeln. Da ich mir den angedrohten Einkaufswahnsinn nicht gönnen wollte, hatte ich meine Pläne angepasst. Ich wollte nur noch Zutaten verwenden, die man schon ein paar Tage vorher einkaufen könnte. Die einzige Ausnahme wären die frischen Himbeeren vom Dessert geworden aber die hätte ich einfach ersatzlos gestrichen ;) 

Nun kam ja dann doch wieder alles anders aber da ich bereits letzten Samstag den Großteil eingekauft hatte, konnte ich dem Wochenende ganz entspannt entgegensehen und habe lieber noch etwas gebastelt.

Da wir alle recht vernünftig sind, haben wir auch keine große Familienfeier daraus gemacht, sondern uns das leckere Menü nur im kleinen Kreis schmecken lassen. Aus diesem Grund habe ich auch die Deko sehr minimalistisch gestaltet ;)

Weil man sich den ganzen Wahnsinn nur noch schön trinken kann, hatte ich vorneweg einen kleinen Aperitif. Ok meiner war alkoholfrei *lach* aber geschmeckt hat er trotzdem.

Da ich Spargel liebe und die Saison gerade anfängt, hatten wir als Vorspeise einen Spargel-Tomaten-Salat.

Als Hauptspeise gab es ein langsam gegartes Roastbeef mit Erbsen-Kartoffelpüree und roter Beete mit Nusscrumble.

Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Da hatte ich mich für eine Himbeer-Joghurt-Creme entschieden, die war schön leicht und trotzdem lecker.

Für den Nachmittag hatte ich dann ein paar leckere Hasis besorgt.

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Samstag, 3. April 2021

Bento Nr. 767 Osterbento


In letzter Zeit habe ich ja nicht wirklich Gründe für Bentos. Im Homeoffice ist das ja echt sinnfrei und auch wenn ich direkt auf Arbeit bin, habe ich gerne meine Lieblingsspeisebar unterstützt und mir da Essen geholt.

Da ich keine Lust hatte, vier Tage zu hause zu hocken und auch nirgendwo bestimmtes hinwollte, habe ich mich für einen etwas längeren Spaziergang entschieden, denn Wandern würde ich das dann doch nicht nennen ;)

Als kleinen Snack habe ich mir ein Bento mitgenommen. Zum Schinkensandwich gab es ein Osterei, Käse-Weintraub-Spieße, eine Tomate und etwas zum Naschen.



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Freitag, 2. April 2021

Rührei mit Stremellachs


Heute zum Karfreitag habe ich beschlossen, es einmal ruhig angehen zu lassen. Dank Corona wird es zu Ostern keine Familienbesuche geben und ich werde auch nirgendwohin verreisen. Einfach mal alle Viere gerade sein lassen und es mir gut gehen lassen. Angefangen mit einem leckeren Frühstück.

Zutaten für eine Portion:
3 Eier
25ml Milch
1-2 Stiele Petersilie
1/4 Bund Schnittlauch
1 Lauchzwiebel
2 Scheiben Mischbrot
Butter
100 g Stremellachs
etwas Limettensaft
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Eier mit der Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter waschen, trocken scheudern und fein hacken, dann zu den Eiern geben. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Etwas Zwiebelgrün als Deko beiseite stellen, den Rest unter die Eier rühren.

Etwas Öl erhitzen und die Eimasse darin stocken lassen, gelegentlich rühren, damit sich nichts ansetzt.

Das Brot mit Butter bestreichen. Das Rührei auf dem Brot verteilen, den Lachs zerzupfen, mit den beiseite gestellten Lauchzwiebeln darüber anrichten. Etwas Limettensaft darüber geben. ­

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Donnerstag, 1. April 2021

Kassler mit Grünkohlstrudel

Jetzt wo die Grünkohlzeit fast vorbei ist, möchte ich noch dieses Gericht vorstellen. Gegessen haben wir das bereits Anfang des Jahres aber irgendwie bin ich immer nicht dazu gekommen, das Rezept richtig aufzuschreiben.

Beim Einkaufen hatte ich frischen Grünkohl gesehen und diesen gleich mitgenommen, da wusste ich allerdings noch nicht, was ich damit anstellen sollte. Wieder zuhause bin ich auf die Suche nach interessanten Rezepten gegangen. Da ich noch Yufka-Teig im Kühlschrank hatte, war die Idee mit dem Strudel schnell geboren. Und da mir nach etwas Deftigen war, kam dann noch der Kassler dazu.

Zutaten:
800 kg Kasseler Nacken (ohne Knochen)
3 Zwiebeln
1 Möhre
1 Stange Sellerie
3 Wacholderbeere
2 Lorbeerblätter
800 g Grünkohl (geputzt gewogen)
2 Esslöffel Schweineschmalz
300 g Kartoffeln
2–3 Esslöffel Haferflocken
1 Packung Filoteig
2 Teelöffel körniger Senf
2 Esslöffel Paniermehl
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Kassler in etwas Öl von allen Seiten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Derweil eine Zwiebel schälen und grob würfeln. Die Möhre schälen, waschen und grob zerkleinern. Den Sellerie putzen und in Schneiben schneiden. Alles zum Kassler geben und mitbraten. Mit einem Liter Wasser ablöschen und mit Wacholderbeeren, Lorberblättern, Pfeffer und Salz würzen. Den Kassler ca. 2 Stunden garen lassen. Dann die Soße durch ein Sieb passieren.

Den Grünkohl verlesen, die Blattrispen entfernen, den Kohl etwas klein zupfen, alles waschen und gründlich abtropfen lassen. Dann in kochendem Salzwasser 2–3 Minuten blanchieren. Den Grünkohl in Eiswasser abschrecken, abtropfen und etwas abkühlen lassen. Den Grünkohl grob hacken. Zwei Zwiebeln schälen und würfeln. 

Einen Esslöffel Schmalz erhitzen, darin die Zwiebeln andünsten. Dann den Grünkohl dazu geben. Ca. 200 ml Wasser angießen. Aufkochen und zugedeckt ca. 45 Minuten schmoren. Die letzten 20 Minuten die Haferflocken mitkochen lassen. Die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. 

Den Strudelteig aus dem Kühlschrank nehmen und 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Kartoffeln abgießen, abschrecken, schälen und würfeln. Kohl mit Salz, Pfeffer, Zucker und 2 Teelöffel Senf abschmecken.
Sehr gut abtropfen lassen, evtl. leicht ausdrücken. Kartoffeln unter den Kohl mischen. 

Das restliche Schmalz zerlassen. Ein Küchentuch auf die Arbeitsfläche legen, dann ein Teigblatt darauflegen, mit Schmalz bestreichen, dann das 2. Blatt quer darauflegen, wieder mit dem Schmalz bestreichen. Danach das 3. Blatt wieder längs darauflegen, bestreichen und zum Schluss das 4. quer darauf­legen. Auch die letzte Schicht mit Schmalz bestreichen und mit dem Paniermehl bestreuen. 

Die Grünkohlmischung darauf verteilen, dabei rund­herum ca. 2 cm Rand lassen. Die seitlichen Teigränder über den Kohl legen. Von der ­unteren Seite mithilfe des Küchentuchs fest auf­rollen. Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 35 Minuten backen.


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