Montag, 2. April 2018

Ostermenü 2018 - Eierlikör-Panna-Cotta


Beim Dessert musste es dieses Jahr etwas einfaches sein und Panna cotta ist eine zwar extrem leckere aber doch sehr einfach zuzubereitende Nachspeise. Den eigentlich ist es ja nur eingekochte Sahne. Heute ist alles noch viel einfacher, wenn man Gelatine verwendet. Denn dabei muss man die Sahne nicht mehr einreduzieren und man kann durch Verwendung von Milch auch noch den Fettgehalt etwas reduzieren.

Wer die Panna cotta übrigens stürzen möchte sollte mindestens ein Gelatineblatt mehr verwenden. Diese Version ist schön cremig und würde wahrscheinlich beim Stürzen etwas Ärger machen.

Zutaten:
7 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
400 g Sahne
200 ml Milch
4 Esslöffel Zucker
100 ml Eierlikör
100 g Himbeeren
Minze

Zubereitung:
Als erstes die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Sahne, Milch, Zucker, Vanilleschote und -mark auf­kochen und einige Minuten köcheln lassen. Die Vanilleschote entfernen und die ausgedrückte Gelatine in die Sahne-Mischung rühren. Alles etwas abkühlen lassen, dann den Eierlikör unterrühren. Die Sahne-Mischung in vier Gläser füllen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 1. April 2018

Ostermenü 2018 - Auf der Haut gebratener Zander mit Petersilienrisotto und zweierlei grünen Erbsen


Eigentlich wollte ich ja zu Ostern Kaninchen zubereiten aber da bin ich gerügt worden. Ich kann doch nicht den Osterhasen auf den Tisch bringen, wer soll denn dann die bunten Eier und Süßigkeiten verstecken. Also gibt es Fisch, den essen wir alle sehr gerne und er ist auch noch sehr schnell zubereitet, man möchte sich ja für seine Familie auch Zeit nehmen und nicht nur in der Küche stehen.

Ich persönlich habe dieses Mal nicht gekocht sondern meinen Mitesser nur "angeleitet", denn so fit war ich noch nicht wieder, dass ich die ganze Zeit in der Küche hätte rumwirbeln können.Das Foto stammt übrigens noch vom Probekochen, da wollte ich meine "Küchenhilfe" doch nicht so unter Druck setzen. Obwohl unsere Teller auch recht ordentlich aussahen aber selbst zum Fotografieren war ich nicht fit genug.
 
Zutaten:
2 Schalotten
1 Esslöffel Olivenöl
350 g Risottoreis
1 Glas Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Butter
50 g geriebener Parmesan
1/2 Bund Petersilie
100 g Kaiserschoten
200 g grüne Erbsen
1 Lauchzwiebel
1 Esslöffel Butterschmalz
3 Knoblauchzehen
1/2 Chilischote
4 Zanderfilets
1 Esslöffel Mehl
8 Riesengarnelen
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Schalotten schälen und würfeln. Dann in die Prep&Cook geben, einen Esslöffel Olivenöl dazu geben und mit dem Rühr- und Mischaufsatz das Garprogramm P1 nutzen. Den Reis dazu geben und das Garprogramm P1 erneut starten, nach 3 Minuten den Weißwein durch die Öffnung dazu gießen. Die Gemüsebrühe in drei Portionen dazu gießen und das Garprogramm P3 (22 Minuten, 95°C) starten, dabei den Stopfen nicht einsetzen. Am Ende des Programms die die Butter und den Parmesan mit dem Silikonspatel unterarbeiten. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken, dann unter das Risotto mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kaiserschoten putzen und dann jeweils halbieren. Die Lauchzwiebel waschen, die Wurzel entfernen und dann in dünne Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen schälen, eine fein würfeln, die restlichen beiden zur Seite legen. Die Chili in dünne Ringe schneiden.Die Knoblauchwürfel und die Hälfte der Chiliringe im Butterschmalz anbraten, dann die Erbsen und die Lauchzwiebel dazu geben.

Die Fischfilets trocken tupfen, mit Pfeffer und Salz würzen und von beiden Seiten leicht mit Mehl bestäuben. Dann im gut erhitzten Öl auf der Hautseite kräftig anbraten. Derweil dir geputzten Riesengarnelen mit den zwei Knoblauchzehen und dem Chili anbraten. Den Zander und die Garnelen kurz wenden und die Garnelen mit Pfeffer und Salz würzen.

Dann alles zusammen anrichten. Als Soße hatten wir eine Dill-Hollandaise, die war aber nicht selbstgemacht, dass wäre für meinen Mitesser dann doch zu stressig geworden. Da haben wir einfach eine fertige Hollandaise mit frischem Dill aufgewertet.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 31. März 2018

Ostermenü 2018 - Crostini mit Spinat und Wachtelei


Als ich mein Ostermenü geplant hatte, wusste ich nicht, dass ich Ostern auf einem Bein durch meine Küche hüpfen muss. Deshalb hatte ich auch wie immer ein schönes 3-Gänge-Menü vorbereitet. Allerdings musste ich dann alles umorganisieren, denn mein Mitesser ist nicht so ein Kochfreak wie ich und ich wollte ihn auch nicht wirklich stressen. So wurde die Vorspeise ersatzlos gestrichen. Da ich das Rezept aber schon ausprobiert hatte und es wirklich sehr schmackhaft war. Außerdem hatte ich auch schon ein paar appetitliche Fotos geschossen hatte und deshalb möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Zutaten:
1 Baguette
20 g Pinienkerne
1 Zehe Knoblauch
100 g Babyspinat
Pfeffer, Salz
Muskatnuss
12 Wachteleier
Parmesanspäne nach Geschmack
rosa Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Spinat waschen, gründlich abtropfen lassen.

Etwas Öl erhitzen, den Knoblauch darin andünsten, dann den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss würzen. Jetzt die Pinienkerne untermischen und warm halten.

Das Baguette in 12 Scheiben schneiden, diese mit etwas Olivenöl beträufeln und bei 160°C Umluft knusprig anrösten.

Die Wachteleier in etwas Öl anbraten und mit Pfeffer und Salz würzen. Jeweils auf jede Brotscheibe einen Löffel Spinat, einige Parmesanspäne und ein Mini-Spiegelei geben. Mit rosa Pfeffer bestreuen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 30. März 2018

Struwen - die Fastenspeise aus dem Münsterland


Heute zum Karfreitag habe ich ein typisches Gericht, dass besonders im Münsterländischen an diesem Tag gerne gegessen wird. Früher als Fastenspeise recht bekannt, ist es heute bei den meisten eher der Genuss an der leckeren Süßspeise und warme Kindheitserinnerungen, warum sie immer noch gerne zubereitet wird. Bei uns kennt man solche Hefepfannkuchen eher weniger, da kommen schon lieber Quarkkeulchen auf den Tisch.

Die Struwen lassen sich sehr einfach zubereiten, nur beim Ausbacken muss man ein bisschen aufpassen, denn der Teig verbrennt sehr gerne, deshalb die Temperatur recht niedrig wählen, denn Hefeteig braucht immer etwas Zeit, um fluffig zu werden und schön aufzugehen. 

Zutaten:
1 Würfel Hefe
2 Esslöffel Zucker
3/8 l lauwarme Milch
500 g Mehl
2 Eier
1-2 Prisen Salz
250 g Rosinen
Öl zum Ausbacken
1 Teelöffelspitze Zimt
1 Esslöffel Puderzucker
Apfelmus

Zubereitung:
Die Hefe zerbröckeln und in der lauwarmen Milch auflösen. Dann den Zucker zugeben und gut verrühren. Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Kuhle machen, dahinein die Hefemilch gießen und diese langsam mit dem Mehl verrühren. Die Eier zugeben und ebenfalls vermengen. Als letztes die Rosinen unterarbeiten, dabei den Teig nochmals gut verrühren. An einem warmen Ort zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und esslöffelgroße Portionen (dafür am besten zwei Esslöffel verwenden und diese mit etwas Mehl bestäuben) hinein geben und von beiden Seiten bei niedriger Temperatur goldbraun backen, dabei mehrfach wenden.

Den Puderzucker mit dem Zimt vermischen und mit einem Sieb über die fertigen Hefepfannkuchen stäuben, dazu dann Apfelmus reichen.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 29. März 2018

Ein Beitrag in eigner Sache

Leider ist es gerade notwendig, dass ich mich mal zu einem Problem äußere, dass mich derzeit betrifft. Wer hier mitliest, weiß, dass ich eigentlich nicht viele private Interna auf diesen Blog schreibe. Klar ein paar Einblicke kann man schon gewinnen aber mir geht es hier eigentlich hauptsächlich um den Genuss an lecker zubereiteten Gerichten.

Jetzt hat es mich allerdings gesundheitlich erwischt und ich muss mich darum kümmern. Keine Angst ich werde jetzt nicht um eine Tüte Mitleid bitten und auch auf keinen Fall hier herumjammern. Das würde es auch nicht verbessern, sondern mir geht es nur darum, dass ihr euch nicht wundert, wenn es in nächster Zeit hier etwas ruhiger wird. Für die nächsten Tage werde ich einfach die Sachen vorstellen, die ich noch auf der hohen Kante habe und das sind schon einige. Da ich gerade in der Zeit, in der ich bereits krank geschrieben war, ja jeden Tag gekocht habe, denn irgendwie muss man sich ja bei Laune halten. *grins* Außerdem hatte ich auch so die Möglichkeit, schonmal ein paar Beiträge vorzubereiten. ;)

Allerdings hatte ich jetzt eine Op und ich kann nicht sagen, wann ich wieder Lust und Laune habe mich in meiner Küche auszutoben bzw. wann ich überhaupt wieder gerade auf meinen Beinen stehe. Da die ganze Sache ambulant durchgeführt wurde, wird es bei mir selbstverständlich auch weiter irgendetwas auf dem Teller geben aber ich glaube nicht, dass das so interessant ist, dass ich das hier unbedingt veröffentlichen muss. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich meine Tiefkühltruhe gut gefüllt, so dass meine Family nur noch die Mikrowelle bedienen muss. Auch Bentos wird es nicht geben, denn wenn ich nicht außer Haus gehe, brauche ich auch keine Unterwegsverpflegung.

Auf eins könnt ihr euch aber verlassen, wenn ich wieder fit bin und davon gehe ich ganz sicher aus, wird es hier wie immer weitergehen, denn ich lasse mir die Freude an leckeren, genussvollen Speisen nicht nehmen. Aber bis dahin nicht wundern, wenn hier ein Pausenbildschirm erscheint.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 28. März 2018

Fladenbrotpizza zweimal anders


Nach einem anstrengenden Arbeitstag habe ich meistens keine Lust, mich ewig in die Küche zu stellen. Das habe ich ja hier bestimmt schon das eine oder andere Mal geschrieben. Aber der Mensch braucht ja etwas zu essen und lecker soll es dann auch sein. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach einfachen schnellen Gerichten. Genauso eins ist das hier. Mit wenig Aufwand etwas schnell und lecker auf den Tisch bringen.

Zutaten:
1 kleines Fladenbrot
1 Knoblauchzehe
1 Packung mediterrane Kräuter (Thymian, Oregano, Rosmarin, Basilikum)
5 Esslöffel Olivenöl
2-3 Strauchtomaten
1/2 Packung Mini-Mozzarella (ich hatte Büffelmozzarella)
40 g Rucola
1 Esslöffel Aceto balsamico
einige Parmesanspäne
5-6 Scheiben Brie
3-4 Scheiben Bacon
einige Weintrauben
etwas Thymian
etwas Honig
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die mediterranen Kräuter, waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stilen zupfen, dann alles fein hacken und mit dem Olivenöl und dem Knoblauch verrühren.

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden, dann die Mozzarellakugeln abtropfen lassen und halbieren.

Das Fladenbrot quer einmal durchschneiden und beiden Hälften mit der Kräuter-Öl-Mischung bestreichen. Dann auf die eine Hälfte die Tomaten und den Mozzarella verteilen, darüber einige Parmesanspäne hobeln.

Die andere Fladenbrothälfte mit dem Bacon und dem Brie belegen, dann die halbierten Weintrauen obenauf verteilen und dann die Blättervom Thymian abzupfen und darüber streuen.

Beide Hälften mit Pfeffer und Salz würzen. Alles im vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft ca. 15 Minuten backen (bis der Käse etwas zerlaufen ist).

Über die Tomaten-Mozzarella-Variante den Rucola und den Balsamico verteilen und über die Hälfte mit Brie etwas Honig träufeln.






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Dienstag, 27. März 2018

Kräuterschmalz von Gans und Ente


Letztens hatte ich confierte Entenkeulen gemacht und hatte danach reichlich leckeres Schmalz übrig. Fürs Confieren hatte ich Gänseschmalz verwendet, da aber die Entenkeulen 5 Stunden darin gegart haben und dann noch knapp zwei Wochen darin vor sich hin aromatisiert hatten, war da sicherlich auch ganz schön viel Ente dabei.

Da das Gänseschmalz nicht gerade billig war, wollte ich es nicht wegwerfen, außerdem war es durch die vielen Kräuter sehr aromatisch. Um das Ganze noch geschmackvoller zu machen, hatte ich für die Menge (1kg) 3 rote Zwiebeln geschält und gewürfelt. Diese habe ich dann im Schmalz angebraten.

Natürlich läßt sich so ein leckeres Schmalz auch zubereiten, wenn man keine Entenkeulen confiert. Hier also mein Rezept, wenn man nur das Schmalz zubereiten möchte. Übrigens kann man das Gänse- und Entenfett bei einem guten Fleischer kaufen. Wir haben hier bei uns einen Geflügel- und Wildhändler, da kann man sowas bestellen. Allerdings waren mir seine Preise für die Mengen, die ich zum Confieren gebraucht habe, zu hoch und ich habs im Supermarkt gekauft. Das enthält aber immer eine gewisse Menge Schweineschmalz, da der Geflügelschmalz schon bei 25° relativ flüssig ist.

Zutaten:
200 g Schweineflomen (durchgedrehter Speck, gibt es auch beim Fleischer)
150 g Gänsefett 
150 g Entenfett
3 Knoblauchzehen
2 rote Zwiebeln
1 Packung Kräuter der Provence (Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Bohnenkraut)
1 Teelöffel geriebene Zitronenschale
1 Teelöffel geriebene Orangenschale
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Bei niedriger Temperatur die Schweineflommen auslassen, dabei gelegentlich rühren. (ich persönlich entferne alle festen Bestandteile mit einer Schaumkelle aber ich mag auch Speckstücke nicht so wirklich). Dann das ENten- und Gänsefett zugeben und ebenfalls verflüssigen.

Die Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Bei den Kräutern die Blätter von den Stielen zupfen und diese fein hacken. Dann die Zwiebel- und Knoblauchwürfel im Fett anschwitzen und wenn diese die richtige Farbe bekommen haben, die Kräuter und die Zitrusschalen zugeben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und in Gläser füllen.

Im Kühlschrank hält sich dieses Schmalz eine geraume Zeit, wenn es nicht vorher aufgegessen wird.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr