Samstag, 2. Januar 2021

Kartoffel-Petersilienwurzel-Frikadelle mit Curry-Tomatensoße und Fenchelgemüse


Da es in letzter Zeit schon recht fleischlastig war, wollte ich mal wieder etwas vegetarisches. Zur Ideenfindung hatte ich mir mal wieder etwas von der Speisekarte des Liebstöckels stibitzt. Wenn mir da ein Gericht auffällt, ich aber nicht zum essen hingehen kann, kommt diese Idee auf meine Nachkochliste.

Zutaten:
3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel Currypaste (mittelscharf)
2 Dosen stückige Tomaten
Agavendicksaft
600 g Kartoffeln
300 g Petersilienwurzeln
1 Ei
2-3 Esslöffel Kartoffelstärke
etwas gemahlene Muskatnuss
1 Bund Blattpetersilie
2 Fenchelknollen
1 Gemüsezwiebel
1 kräftiger Schluck Weißwein
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln, dann die Schalotten und die Hälfte des Knoblauchs in etwas Öl anschwitzen, wenn sie Farbe bekommen haben, das Tomatenmark und die Currypaste dazu geben und ebenfalls anrösten, dann mit den Dosentomaten ablöschen. Die Tomatensoße mit Pfeffer, Salz und etwas Agavendicksaft würzen und leicht köchelnd einkochen lassen. 

Kartoffeln und Petersilienwurzeln schälen, waschen und würfeln. Beides getrennt in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Derweil die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Die Petersilienwurzeln gut abgießen und pürieren. Die Kartoffeln ebenfalls abgießen und fein zerstampfen. Beides mit dem Kartoffelstärke und Ei verkneten, dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Jetzt die Petersilie unterkneten. Aus der Masse 8 Frikadellen formen. Öl erhitzen und die Frikadellen im tiefen Fett von jeder Seite goldbraun braten.

Den Fenchel putzen, vierteln, den Strunk entfernen und das Gemüse in dünne Streifen schneiden. Die Gemüsezwiebel schälen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Beides mit dem restlichen Knoblauch in etwas Öl anschwitzen, dann mit dem Weißwein ablöschen und mit Pfeffer und Salz würzen. Leicht köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 1. Januar 2021

Schneller Pilzburger mit Spiegelei

 
Für den Start ins neue Jahr hatte ich für uns etwas einfaches zubereiten wollen. Außerdem sollte es schnell gehen, denn ich hatte ja gestern erst länger in der Küche gestanden. Da war dieser Burger genau das richtige.
 
Zutaten:
250 g Austernseitlinge
2 Schalotten
4 Eier
4 Vollkorn-Toasties
einige Blätter Lollo bianco
4 Esslöffel Salsa
2 Esslöffel süß-saure Mango-Soße 
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Pilze putzen und eventuell einmal quer durchschneiden. Die Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Beides separat in etwas Öl braten und dabei mit Pfeffer und Salz würzen. Auch die Eier in etwas Öl braten, dann ebenfalls mit Pfeffer und Salz würzen.
 
Derweil die Toasties aufbacken und teilen. Auf die untere Hälfte jeweils etwas Salsa geben, dann den Salat darauf legen. Danach Pilze, Schalotten und Spiegeleier obenauf legen. Jeweils etwas Mango-Soße darüber geben und mit der oberen Hälfte der Brötchen abdecken.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Dinner for one - Meine Singel-Silvesterparty

Jetzt ist eines der chaotischsten Jahre, die ich bisher erlebt habe, fast vorbei. Allerdings hoffe ich, dass das neue Jahr sich zumindest Richtung Sommer hin etwas entspannter gestaltet. Aber weil ich auch vor Corona nicht kleinbeigeben  möchte, werde ich den letzten Tag dieses Jahres genussvoll verbringen.

Da ich beschlossen hatte, alles was wir für Silvester geplant hatten, abzusagen, gibt es bei mir heute ein Dinner for one. Eigentlich wollte ich mit einer Freundin ins neue Jahr feiern aber bei ihr hatte sich dann doch Familienbesuch angesagt. Eigentlich hätten wir trotzdem zusammen feiern können aber mir war dann doch nicht danach. Weil ich es mir aber gut gehen lassen wollte, habe ich ein Menü zusammengestellt, dass ich ganz für mich alleine zubereitet habe.  

Bei einigen Gerichten hatte das mit der einzelnen Portion nicht wirklich funktioniert, denn ein Chutney nur aus einer Viertelquitte zu kochen, hätte nicht geklappt und auch bei dem Sorbet hätte meine Eismaschine nichts Vernünftiges zustande gebracht. Deshalb habe ich da normale Mengen hergestellt und gerade bei dem Sorbet wird es auch später Abnehmer geben.

Außerdem hatte ich mir auch ein paar Menübestandteile ausgesucht, die sich gut vorbereiten ließen. So das ich wirklich einen gemütlichen Abend haben werde. Die Fotos wird es übrigens erst morgen geben, denn das hätte in Stress ausgeartet und den wollte ich vermeiden.

Rindertatar mit Kaviar

Zutaten:
50 g Rinderfilet
2-3 Ringe Schalotten
1 Teelöffelspitze Kapern
1/4 Sardelle
1 Messerspitze Senf
etwas Limettenschalenabrieb
schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz
2-3 Tropfen Balsamico bianco
etwas Olivenöl
1 Teelöffelspitze Kaviar
1 Cornichon

Zubereitung:
Das Rindfleisch mit einem Messer fein zerhacken. Die Schalottenringe, das Sardellenfilet und die Kapern ebenfalls fein hacken. Alles miteinander vermischen. Dann mit Senf, Limettenschale, Pfeffer, Salz, Balsamico und Olivenöl würzen.

Mit zwei Löffeln eine Nocke formen und auf den Servierlöffel legen. Von der Gurke drei Scheiben schneiden und diese an die Seite stecken. Den Kaviar obenauf setzen.

Radieschencarpaccio mit Jakobsmuschel

Zutaten:
3 große Radieschen
1 Teelöffel weißen Balsamessig
1 Teelöffel Olivenöl
etwas fein abgeriebene Zitronenschale
Salz, Pfeffer
1 küchenfertig ausgelöste Jakobsmuscheln
etwas Butter
etwas Fleur de Sel
Kresse

Zubereitung:
Radieschen putzen und fein hobeln. In Kreisen gefächert auf einem Teller anrichten. Aus Balsamessig, Olivenöl, Zitronenschale, etwas Salz und Pfeffer ein Dressing bereiten und über die Radieschen träufeln.

Die Jakobsmuschel in etwas Butter kurz von beiden Seiten anbraten, mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen und mittig auf das Carpaccio setzen.

Ziegenkäse-Nuss-Crostini mit Wintersalat

Zutaten:
1 Scheibe Baguette
Olivenöl
1Esslöffel Orangensaft
1 Teelöffelspitze körniger Senf
Meersalz, Pfeffer,
Agavendicksaft nach Geschmack
1/2 kleine Schalotte
Einige Blätter Eichblattsalat, Rucola und Endiviensalat
2 Scheiben Ziegenkäse
1 Esslöffel gemischte Nüsse
1 Teelöffel Honig
Etwas Chili

Zubereitung:
Die Baguettescheibe mit etwas Öl beträufeln. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft knusprig rösten, dabei einmal wenden.

Aus Orangensaft, etwas Olivenöl, Senf, Salz, Pfeffer und etwas Honig ein Dressing herstellen. Die Schalotte schälen und in feine in feine Ringe schneiden. Den Blattsalat verlesen, waschen, trocken schleudern.

Die Nüsse grob hacken und mit Chili und Honig verrühren. Den Ziegenkäse auf das Baguette legen und die Nussmischung darauf verteilen. Im Backofen bei 180° Umluft ca. 5 Minuten gratinieren lassen.

Salate, Zwiebeln und Granatapfelkerne mit der Vinaigrette mischen. Das Ziegenkäse-Crostinis auf einen Teller legen, den Salat daneben anrichten und diesen mit dem Dressing beträufeln.

Hirschmedaillon mit Quittenchutney und Maronenpüree

Zutaten:
1 Quitte
1 Schalotte
1 Esslöffel Agavendicksaft
1 Esslöffel Quittengelee
etwas Ingwer
1 Zitrone (Saft)
Chili
1 Hirschmedallion
½ Knoblauchzehe
2 Wacholderbeeren
1 Zweig Rosmarin
1 kräftiger Schuss Rotwein
1 Teelöffel Johannisbeergelee
60 g Maronen (vorgegart)
1 Esslöffel Milch
2 mittelgroße Kartoffeln
2 Esslöffel Butter
Öl zum Braten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Quitte schälen, waschen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Die Schalotte ebenfalls schälen und würfeln. Beides in etwas Öl anschwitzen, Agavendicksaft, Quittengelee, Zitronensaft, geriebenen Ingwer und Chili dazu geben und solange köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Eventuell etwas Wasser zugeben. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken. Chutney im Kühlschrank abkühlen lassen.

Den Knoblauch schälen, Die Wacholderbeeren leicht andrücken. Das Hirschmedallion mit Salz und Pfeffer würzen und in einer heißen Pfanne mit Öl mit dem Knoblauch, Wacholderbeeren und Rosmarin anbraten. Dann mit den Gewürzen in eine Auflaufform geben und im Backofen bei 100°C Umluft circa 15 Minuten garen. Anschließend in Alufolie gewickelt ruhen lassen. Derweil den Bratenfond in der Pfanne mit dem Rotwein ablöschen und reduzieren lassen. Das Johannisbeergelee einrühren.

Die Maronen mit einem Esslöffel Milch in einem Multizerkleinerer fein zerkleinern, dann durch ein Haarsieb streichen. Die Kartoffeln schälen, waschen, grob würfeln, in Salzwasser weich kochen, abgießen und zwei mal durch die Kartoffelpresse pressen. Durchgepresste Kartoffeln und durchgestrichene Maronen in einen Topf geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Butter nach und nach einarbeiten.

Das Püree auf den Teller geben, das Medaillon daraufsetzen, etwas Chutney obenauf geben und etwas Jus daneben gießen.

Mandarinen-Sorbet mit Labneh

Zutaten:
3 Passionsfrüchte
150 g Mandarinensaft
1 Limette (Saft)
1 gehäuften Teelöffel Johannisbrotkernmehl
80 g Zucker
100 g Birkenzucker
3 Esslöffel Griechischer Joghurt
etwas Agavendicksaft
½ Orange
1 Weihnachtskeks
Pistazien (gehackt)
1 Macaron

Zubereitung:
Die Passionsfrüchte halbieren, das Fruchtfleisch in ein Sieb geben und den Saft ausdrücken. Dann mit dem Mandarinen- und dem Limettensaft vermischen, den Zucker zugeben und solange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Jetzt das Johannisbrotkernmehl unter rühren und alles in einer Eismaschine gefrieren.

Ein Sieb mit einem Küchentuch auslegen und den Joghurt in das Papier geben, 1 Stunde abhängen lassen, damit die Molke des Joghurts abtropfen kann. Dann den Joghurt (Labneh) mit dem Agavendicksaft verrühren. Etwas Schale von der Orange abreiben und ebenfalls unterrühren. Dann die Filets herausschneiden.

Den Joghurt in die Mitte des Tellers geben, die Orangenfilets darauf verteilen. An die Stelle, wo das Sorbet hinsoll, den Keks krümeln (damit das Eis nicht rutscht), dann eine Nocke des Sorbets obenauf setzen und mit Pistazien und Macaron dekorieren.

 

Nur noch ein paar Gedanken im Nachgang

Also wenn ihr jetzt denkt, die hat ja einen Knall, werdet ihr nicht so Unrecht haben aber ich hatte Spaß. Schon beim Einkaufen war es lustig, als ich zum Beispiel eine Jakobsmuschel und ein Hirschmedaillon gekauft hatte. Um mir den Stress gering zu halten hatte ich schon einiges vorbereitet. Chutney und Sorbet hatte ich bereits am Abend vorher gemacht. Auch bei den anderen Zutaten konnte ich einiges vorbereiten. Salat und Radieschen hatte ich am späten Nachmittag geputzt und gewaschen, die Dressings in kleinen Gläschen vorbereitet. Auch das Maronenpüree und das Labneh waren schon fertig genau wie die Nussmischung für die Crostinis. 

Am Abend war es dann entspannt, während die Baguettescheibe unter dem Grill meiner Mikrowelle vorsichhinröstete, bereitete ich das Tatar vor. Das ließ ich mir dann mit einem lecker Gläschen alkoholfreien Schaumwein aus der Champagner Bratbirne schmecken. Dann kam auch schon die Jakobsmuschel in die Pfanne. Während die gebraten hat, hatte ich Zeit die Radieschen auf den Teller zu verteilen und das Crostini zum Gratinieren unter den Grill legen. Auch das war dann recht schnell angerichtet. 

Beim Hauptgang hatte ich dann doch etwas zu tun, das Fleisch muss man eben ala minute zubereiten aber da das Püree und das Chutney schon fertig waren, war es nicht so schlimm und ich hatte ja keine Gäste, die man unterhalten musste ;) Passend dazu hatte ich einen wirklich leckeren alkoholfreien Prisecco aus Birne, Schlehe und Douglasie.

Beim Dessert musste ich nur noch anrichten und genießen. Zum Glück hatte ich von dem Sorbet mehr gemacht, es war soooooo lecker und schön cremig, obwohl die Farbe leider doch etwas hell war, dabei hatte der Mandarinen-Passionsfrucht-Saft so eine kräftige Farbe.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Trinkschokolade mit Schuss

 

Da ich dieses Jahr keine Pralinen machen wollte, hatte ich mir als kleine Weihnachtsüberraschung für Freunde und Kollegen diese leckere Trinkschokolade mit Schuss gemacht. Bis auf den Alkohol habe ich die Trinkschokoladen genau wie diese hier gemacht. 

Man benötigt dafür:

  • Einwegschnapsgläschen
  • 4ml Kunststoff-Pipetten 
  • Holzstiele oder -löffelchen
  • Minimarshmallows
  • Kuvertüre oder Schokolade je nach Gusto
  • Gewürze (Vanille, Tonka-Bohne, Zimt, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz)
  • verschiedene Liköre oder andere Alkoholitäten

Im Prinzip ist die Herstellung ziemlich simpel. Man schmilzt die Kuvertüre bzw. die Schokolade, füllt den Becher bis zur Hälfte, gibt dann etwas Gewürz dazu und füllt dann die restliche Schoki in die Gläschen.  Die Marshmallows obenaufstreuen und einen Holzstiel oder -löffel hineinstecken.

Dann nimmt man eine Pipette und füllt diese mit dem Alkohol der Wahl. Bei meinem ersten Versuch hatte ich einfach die Pipette zusamengedrückt und so den Alkohol hineinbefördert. Beim nächsten Mal würde ich allerdings lieber eine Spritze mit Kanüle zum Füllen verwendet. Dann die Pipette in die noch weiche Schoki stecken und alles gut abkühlen lassen (am besten über Nacht). Dann die Einweggläschen zerbrechen und die Trinkschokolade vorsichtig herausziehen.


Peru-EdelVollmilch + Whiskey + Tonkabohne

Equatorial Noire + Kaffelikör + Esspressopulver

Carma Dark Koutek + Orangenlikör + Orangenschale

Guanaja dunkel + weißer Rum + Orangenschale

Valrhona Zartbitter zuckerfrei + Amarula + Tonkabohne

Peru-EdelVollmilch + Mandel-Zimt-Likör + Lebkuchengewürz

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 29. Dezember 2020

Dreierlei Whiskey-Trüffel 2020

 

Da ich ja nach wie vor Zucker vermeide und auch in der letzten Zeit ziemlich viel beruflichen Stress hatte, hatte ich mich entschieden, dieses Jahr keine Pralinen zu machen. Eine Ausnahme habe ich natürlich gemacht. Mein Mitesser bekommt wie jedes Jahr seine Spezial-Wiskey-Trüffel. Ich hatte mit einem anderen Whiskey-Liebhaber gedealt - Whiskey gegen fertige Pralinen. 

Besonders lecker waren die Tuffs. Allerdings hat mir dann die Form nicht gefallen. Ich hätte die Tuffs etwas größer spritzen müssen, na ja es fiel mir erst auf, als die Pralinen fertig waren. Um die Probleme mit der Kuvertüre zu verhindern, die ich letztes Jahr hatte, hatte ich dieses Mal die Kuvertüre ebenfalls erwärmt und schon krisselte nichts mehr.

Whiskey-Trüffel mit Chili

Zutaten:
90 ml Sahne
50 ml rauchiger Whiskey (ich hatte einen 12 jährigen Kilchoman)
30 g Butter
200 g Valrhona Abinao 85%
200 g Zartbitterkuvertüre
Chiliflocken

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und die Valrhona Kuvertüre in einem Wasserbad erwärmen. Die aufgekochte Sahne über die Kuvertüre gießen und beides miteinander verrühren. Dann die Butter unterrühren und den Whiskey zugeben, wenn die Ganache unter 25° abgekühlt ist. Alles zugedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen oder wenn man Zeit hat, über Nacht in einen kühlen Raum stellen (mach ich immer).

Aus der Ganache mit einem Löffel jeweils kleine Mengen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Derweil die Zartbitterkuvertüre temperieren und die Kugeln darin mit der Kuvertüre überziehen, dann auf einem Gitter igeln, auf Backpapier setzen und mit Chili bestreuen.

Whiskey-Pralinen

Zutaten:
80 ml Sahne
50 ml leicht rauchiger Whiskey (ich hatte einen Highlandpark)
30 g Butter
200 g Valrhona Tropilia Amer dunkel 70%
200 g Zartbitterkuvertüre
Kakao

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und die Valrhona Kuvertüre in einem Wasserbad erwärmen. Die aufgekochte Sahne über die Kuvertüre gießen und beides miteinander verrühren. Dann die Butter unterrühren und den Whiskey zugeben, wenn die Ganache unter 25° abgekühlt ist. Alles zugedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen oder wenn man Zeit hat, über Nacht in einen kühlen Raum stellen (mach ich immer).

Aus der Ganache mit einem Löffel jeweils kleine Mengen abstechen und zu Würfeln formen. Derweil die Zartbitterkuvertüre temperieren und die Würfel mit der Hand mit der Kuvertüre überziehen und im Kakao wälzen. Dann ebenfalls auf Backpapier ablegen und fest werden lassen.

Whiskey-Tuffs

Zutaten:
80 ml Sahne
50 ml Whiskey (ich hatte einen Nikka Coffey Malt)
30 g Butter
200 g Carma Dark Koutek 60 % (Zartbitter)
200 g Zartbitterkuvertüre
Zuckerperlen

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und die Kuvertüre in einem Wasserbad erwärmen. Die aufgekochte Sahne über die Kuvertüre gießen und beides miteinander verrühren. Dann die Butter unterrühren und den Whiskey zugeben, wenn die Ganache unter 25° abgekühlt ist. 

Alles zugedeckt für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (eventuell noch etwas länger, bis die Ganache cremig ist), dann die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tuffs auf Backpapier spritzen. Diese für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. 

Derweil die Zartbitterkuvertüre temperieren und die Tuffs portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Kuvertüre überziehen, gut abtropfen lassen und auf Backpapier ablegen, jeweils mit einer Zuckerperle dekorieren und fest werden lassen.

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 28. Dezember 2020

Zucchini-Tomaten-Nudeln mit Knoblauchgarnelen


Nachdem ganzen Weihnachtsgeschlemme hatte ich Appetit auf etwas Leichtes und da ich noch Garnelen in der Tiefkühltruhe hatte und weiß Gott keine Lust mich in das chaotische Einkaufsgetümmel zu stürzen, bin ich auf die Idee mit diesem schnellen Pastagericht gekommen.

Zutaten:
1 Zucchini
250 g Kirschtomaten
Olivenöl
1 Bio-Zitrone
400 g Bandnudeln
1 Knoblauchzehe
250 g Garnelen
4-6 Blätter Shiso
2-3 Stängel Basilikum
Pfeffer, Salz
 
Zubereitung:
Die Zucchini waschen, die Ende abschneiden, dann den Rest mit einem Sparschäler in gleichmäßige Streifen schneiden. Die Zucchinistreifen mit etwas Salz bestreuen. Die Tomaten waschen und halbieren. Etwas Olivenöl erhitzen, darin die abgetropften Zucchinistreifen und Tomaten anbraten. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft würzen. Warm stellen.

Die Bandnudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Derweil die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln, dann mit den Garnelen in etwas Olivenöl anbraten. Mit etwas Pfeffer und Salz würzen und die Zitronenschale darüber reiben.

Die Kräuter fein hacken. Die Nudeln abgießen, mit den Zucchini und Tomaten vermengen, die Kräuter dazu geben und alles eventuell noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Garnelen obenauf anrichten.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 27. Dezember 2020

Weihnachtsmenü 2020 - Trifle mit Lebkuchen und Portweinkirschen


Natürlich durfte auch ein weihnachtliches Dessert nicht fehlen. Eigentlich sollte es ja ein Tiramisu werden aber ich habe einfach keine laktosefreie Mascarpone zu kaufen bekommen. Aber man ist ja kreativ ;)

Für dieses Dessert hatte ich extrem leckere Lebkuchen von einer Nürnberger Bäckerei. Die sind ja alleine schon ein Gedicht aber in der Kombination mit den Portweinkirschen einfach genial.

Zutaten:
1 kleines Glas Sauerkirschen entkernt
1/8 l Portwein
2 Teelöffel Speisestärke
200 g Elisenlebkuchen
250 g griechischer Joghurt
150 g sauere Sahne
2 Esslöffel Vanillezucker
2 Esslöffel Zimt-Mandel-Likör
Minze

Zubereitung:
Die Kirschen abgießen, den Saft auffangen und bis auf zwei Esslöffel anderweitig verwenden. Den Portwein erhitzen, die Kirschen  und einen Esslöffel Vanillezucker zugeben und aufkochen. Die Stärke mit den zwei Esslöffel Kirschsaft glatt rühren und zu den Kirschen geben. Leicht köcheln lassen und wenn die Kirschen abgebunden sind, unter gelegentlichem Rühren erkalten lassen.

Die Lebkuchen fein zerkleinern, etwas für die Dekoration beiseite stellen. Den restlichen Vanillezucker mit dem Joghurt, der saueren Sahne  und Likör zu einer Creme verrühren. 

Anschließend die Hälfte der Joghurtcreme in 4 Gläschen füllen, dann den zerkleinerten Lebkuchen und die Sauerkirschen darüber und dann die restliche Joghurtcreme. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren den beiseite gelegten Lebkuchen darüber krümeln und mit etwas Minze dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr