Sonntag, 28. Februar 2021

Kalbstafelspitz (sous vide gegart) mit leichtem Kartoffelsalat

 Beim Fleischer meines Vertrauens lag ein wirklich schönes Stück Kalbstafelspitz in der Auslage und da habe ich ihn einfach mitgenommen. Allerdings wollte ich das Fleisch nicht einfach im Kochtopf garen, sondern mal wieder das Wasserbad nutzen. Persönlich finde ich ja dass das Fleisch auf diese Art gegart saftiger ist, mein Mitesser sieht das allerdings nicht so aber schmecken lassen hat er sich den Kalbstafelspitz trotzdem ;)

Zutaten:
800 g Kalbstafelspitz
4 Esslöffel Olivenöl
4 Zweige Petersilie
8 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
700 g festkochende Kartoffeln
etwas gemahlener Kümmel
3 Schalotten
150 ml Gemüsebrühe
2 Esslöffel Balsamico bianco
3 Teelöffel Senf
1 Prise Zucker
1/2 Bund Radieschen
1/2 grüne Gurke
2 Lauchzwiebeln
einige Blätter Friseesalat
etwas Kresse
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zuerst das Fleisch mit dem Olivenöl einreiben, dann mit Salz und Pfeffer würzen und in einen Vakuumierbeutel geben. Die Wacholderbeeren leicht andrücken und mit Lorbeerblättern und Petersilie zum Fleisch geben, dann den Beutel verschließen und vakuumieren. Im vorgewärmten Wasserbad bei 62°C 24 Stunden garen.

Für den Salat die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser mit etwas Kümmel weich kochen. Die abgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Schalotten schälen, fein würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Die Gemüsebrühe, Senf und Essig dazugeben, aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.  Das Dressing über die Kartoffeln geben und alles gründlich vermengen.

Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gurke waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Alles zu den Kartoffeln geben. Den Friseesalat waschen und trocken schleudern.

Den Kartoffelsalat mit Pfeffer, Salz und gegebenenfalls etwas Essig abschmecken. Den Salat mit dem Friseesalat anrichten und mit der Kresse bestreuen. Das Fleisch aus dem Wasserbad nehmen, trocken tupfen, in Scheiben schneiden und über dem Salat anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 27. Februar 2021

Marinierter Ziegencamenbert mit Honig, Orange und Thymian

 Da meine Thüringer Tapas recht wurstlastig daher gekommen sind, wollte ich auch noch etwas mit Käse. Ich esse diesen Ziegencamembert aus Altenburg sehr gerne. Dazu hatte ich einen wirklich sehr aromatischen Honig.

Zutaten:
1 Camembert aus Ziegenmilch
1 Esslöffel Honig
2-3 Zweige Thymian
Orangenschale (von 1/2 Bio-Orange)
2 Esslöffel Pinienkerne
50 g kernlose Trauben

Zubereitung:
Den Camembert in Ecken schneiden. Den Honig mit den Thymianblättchen und der Orangenschale verrühren und über den Käse geben. Dann die Pinienkerne und Weintrauben darüber verteilen.

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Freitag, 26. Februar 2021

Geräucherte Forelle auf Möhrensalat

Dieses Häppchen ist recht einfach und schnell zubereitet. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Qualität der Zutaten. Ich hatte besonders süße Möhren und die Forellen waren aus dem Fisch-Hofladen vom Kressepark Erfurt. Mild geräuchert über Buchenholz sind diese Forellen einfach genial.

Zutaten:
200 g geräucherte Forelle
2 Möhren
1 Limette
etwas Sesamöl
Agavendicksaft
einige Stängel Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Möhren schälen, waschen und in feine Streifen hobeln. Die Limette auspressen und etwas Schale abreiben. Den Limettensaft sowie die Limettenschale mit dem Sesamöl, etwas Agavendicksaft, Pfeffer und Salz verrühren und über die Möhren geben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und zum Salat geben.

Auf jeden Löffel etwas Salat geben und ein Stück geräucherte Forelle darauf legen.

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Donnerstag, 25. Februar 2021

Ecken vom Bauernfrühstück

Ein typisches spanisches Gericht ist die Tortilla de patatas, auf deutsch Omelette mit Kartoffeln. Ein Bauernfrühstück ist ja auch nichts anderes. Ich bereite dies immermal wieder gerne zu, wenn ich übrig gebliebene Kartoffeln verwerten möchte. Denn Eier und Zwiebeln habe ich eigentlich immer da und der Speck muss ja nicht immer sein. Wir hatten zu unserem gemütlichen Abend das Bauernfrühstück warm auf den Tisch gestellt aber die leckeren Ecken haben auch kalt noch geschmeckt.

Zutaten:
500 g festkochende Kartoffeln
100 g Schinkenspeck
1 Zwiebel
2 EL Butter
1 TL getrockneter Majoran
4 Eier (Größe M)
3 Esslöffel Milch
Pfeffer, Salz
etwas gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser in ca. 20 Minuten garen. Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, diese schälen und würfeln.

Den Schinkenspeck in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Einen Löffel Butter schmelzen und darin den Schinkenspeck anbraten. Die Kartoffeln zugeben und wenn diese etwas Farbe bekommen haben, die Zwiebeln hinzugeben und alles goldbraun braten. Mit etwas Pfeffer, Salz und dem Majoran würzen.

Die Eier mit der Milch verrühren. Die restliche Butter in der Pfanne schmelzen, dann die Hälfte der Eier-Milch-Mischung hineingießen. Die Kartoffeln darüber geben und die restliche Eiermischung über die Kartoffeln gießen. Die Pfanne für mindestens 5 Minuten auf dem Herd stehen lassen, dann für 20 Minuten bei 120° Umluft im Backofen fertig garen.

Das fertige Bauernfrühstück auf einen Teller geben, in Ecken schneiden und mit der Petersilie bestreuen.

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Mittwoch, 24. Februar 2021

Bratwurstbällchen auf pikantem Sauerkraut

Albondigas sind ja Klassiker der spanischen Tapasküche. Nun wollte ich diese leckeren kleinen Hackfleischbällchen etwas thüringischer gestalten. Natürlich kam mir da als erstes die Thüringer Bratwürste in den Sinn. Allerdings kommt da auf keinen Fall eine Tomatensoße dazu, wenn man einen Thüringer fragt ;)

Aber was passt da besonders gut dazu? Ja genau - Sauerkraut schmeckt einfach immer wieder genial zu Bratwürsten. Allerdings wollte ich es etwas würziger, deshalb kam das Sauerkraut in einer recht pikanten Variante daher.

 Zutaten:
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
1 kleines Glas Sauerkraut (ca. 330ml)
etwas Butter
50 g Schinkenwürfel
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren
1 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Teelöffel Rosenpaprika
2 Thüringer Bratwürste (ungebrüht)
Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer,  Zucker

Zubereitung:
Die Möhre schälen, waschen und grob hobeln. Die Zwiebel schälen und würfeln, mit den Schinkenwürfeln in der Butter anschwitzen. Wenn alles Farbe bekommen hat, das Sauerkraut mit etwas Wasser dazu geben. Mit Pfeffer, Salz, Lorbeerblatt und den Wacholderbeeren würzen. Die Kartoffel schälen und fein reiben und zum Sauerkraut geben und alles unter gelegentlichem Rühren 15-20 Minuten garen. Zum Schluss mit Paprika, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. 

Die Bratwurstmasse aus der Pelle drücken, Kugeln formen und in etwas Öl anbraten. Dann das Sauerkraut auf Schalen verteilen und die Bratwurstbällchen darauf legen.

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Dienstag, 23. Februar 2021

Thüringer Tapas mit Brot

Bei meinen Überlegungen, was sich an typischen Thüringer Lebensmitteln als Tapas eignen könnte, bin ich bei den durchaus leckeren Wurstsorten hängen geblieben. Für die Leberwursthäppchen hatte ich eine Geflügelleberwurst verwendet. Für die Optik wäre eine feine Kalbsleberwurst wahrscheinlich besser geeignet gewesen aber ich wollte es halt authentisch. Bei den kleinen Fettbemmchen hatte ich mich dann aber für ein pflanzliches Griebenschmalz entschieden, da ich von dem aus Schweineschmalz immer so furchtbares Sodbrennen bekomme. 

Die Brötchen für die Hackepeter-Brötchen hatte ich mal durch Zufall beim Einkaufen entdeckt und die kleinen Dingerchen für sehr lecker befunden. Warum da Pizzabrötchen drauf stehen, konnte ich allerdings nie nachvollziehen. Genauso geht es mir mit der Touristenblutwurst. Warum die so heißt, konnte mir auch noch keiner erklären. Diese Wurst ist aus Schweinefleisch und enthält unter anderem Speck und Schwarte. Meine Vermutung ist ja, dass die Wurst so heißt, weil sie auch ungekühlt haltbar ist und man sie so zum Wandern mitnehmen kann. Aber das ist auch nur eine Vermutung von mir.

Leberwurst-Häppchen

Zutaten
:
2 Scheiben Roggenbrot (3-4 cm)
200 g Leberwurst
4-5 Cornichons
etwas Senf

Zubereitung:
Aus dem Brot kleine Kreis (ca. 3cm) ausstechen. Die Leberwurst in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen undkleine Rosetten auf das ausgestochene Brot dressieren. Dann die Gürkchen in Scheiben schneiden und jeweils 3 Scheiben in die Leberwurstrosetten stecken. Das Ganze mit einem Klecks Senf dekorieren.

Gebratene Rotwurst

Zutaten:
300 g Touristenblutwurst
2 Scheiben Mischbrot
1 Esslöffel Mehl
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Rotwurst in 3 cm dicke Scheiben schneiden, dann die Schnittflächen mit Mehl bestäuben. Die Wurstscheiben in etwas Öl von beiden Seiten anbraten.

Das Brot in Ecken schneiden und diese mit der gebratenen warmen Rotwurst in eine Schale legen.

Hackepeter-Minibrötchen

Zutaten:
6-8 Mini-Brötchen (zum Aufbacken)
300 g Hackepeter (gewürztes Schweinehack)
2 rote Zwiebeln
glatte Petersilie

Zubereitung:
Die Brötchen nach Vorgabe aufbacken, leicht abkühlen lassen. Die Brötchen halbieren und mit dem Hackfleisch bestreichen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, dann damit die Brötchen belegen und diese mit der Petersilie dekorieren.

Fettbemmchen

Zutaten:
Grieben- oder Zwiebelschmalz
2-3 Scheiben rustikales Mischbrot
1/2 Bund Schnittlauch
Fleur de sel

Zubereitung:
Das Brot mit dem Schmalz bestreichen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Damit die Brot bestreuen. Dann die Bemmchen mit dem Fleur de sel würzen und in Stücke schneiden.


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Montag, 22. Februar 2021

Thüringer Tapas - kleine Häppchen für einen gemütlichen Abend

Tapas kennt ja mittlerweile jeder als kleine spanische Köstlichkeiten. Letztens hatte ich hier ja ein paar vorgestellt. Jetzt hatte ich mich für eine Thüringer Variante entschieden. Angelehnt an die bekannten spanischen Tapas habe ich mir passende, äquivalente Rezepte überlegt. Diese werde ich euch im laufe der Woche vorstellen.

Zu den hier vorgestellten Häppchen hatte ich noch eingelegte Gürkchen, Perlzwiebeln und ein rustikales Brot.

Wie auch bei einem normalen Tapasabend hatte ich einen Teller mit verschiedenen Wurst-, Schinken- und Käsesorten auf den Tisch gestellt. Hier hatte ich noch ein paar Kirschtomaten darüber verteilt, so als keine Farbtupfer.

Die kleines Häppchen mit einem leckeren rustikalem Brot hatte ich mit Leberwurst, Rotwurst, Hackepeter und Griebenschmalz zurecht gemacht.


Die Bratwurstbällchen auf pikantem Sauerkraut waren mein Äquivalent zu den herkömmlichen Albondigas.

Zum Sattwerden hatten wir Ecken vom Bauernfrühstück.

Auf den kleinen Löffelchen hatten wir Möhrensalat mit geräucherter Forelle.

Ein typischer Käse ist auch dieser Ziegencamenbert. Den hatte ich mit Honig mariniert.

Angelehnt an Melone mit Serranoschinken hatte ich Birne im Schinkenspeckmantel gemacht. Dafür einfach sehr reife Birnen verwenden, diese achteln, das Kerngehäuse entfernen und in jeweils eine halbe Scheibe Schinkenspeck wickeln.




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Sonntag, 21. Februar 2021

Kabeljau mit Pistazien-Orangen-Kruste auf Spinatreis mit Buttermöhren


Obwohl das Gericht jetzt doch recht lecker aussieht, wars ja ganz anders geplant. Ja Fisch sollte es werden aber eigentlich wollte ich Dorade auf den Teller bringen, beim Einkaufen musste ich dann aber feststellen, dass der einzige vernünftige Fisch Kabeljau war. Hier rächt es sich gelegentlich, dass ich mittlerweile ganz bestimmte Vorstellungen habe, wo mein Fisch herkommt und nicht mehr alles einkaufe. Für die Optik wollte ich kleine Möhrchen kaufen aber weil ich keine bekommen habe, musste ich normal große verwenden und die dann in Scheiben schneiden. Sah zwar nicht so schön aus, hat aber genauso gut geschmeckt.

Zutaten:
200 g Basmati-Reis
3-4 Möhren
200 g weiche Butter
200 g Blattspinat
1 kleine Zwiebel
1 Esslöffel Olivenöl
100 g Pistazienkerne
1 Handvoll Cornflakes
1 Bund glatte Petersilie
1 Bio-Orange
4 Kabeljaufilets
Salz Pfeffer

Zubereitung:
Den Reis gründlich waschen, ca. 20 Minuten trocknen lassen und dann mit der anderthalben Menge Wasser entweder im Reiskocher oder im Kochtopf garen. Wer sich für den Kochtopf entscheidet sollte den Reis mit dem Wasser zum Kochen bringen, zugedeckt 10 Minuten auf niedriger Temperatur köcheln lassen und dann für 10 Minuten ruhen lassen. 

Die Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Dann in Salzwasser bissfest garen und abgießen. Derweil die Hälfte der Butter schmelzen und unter gelegentlichem Rühren bräunen. Wenn die Butter eine schöne Farbe bekommen hat, die Möhren hineingeben und warm stellen.

Die Pistazien grob hacken. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Die Cornflakes in einem Gefrierbeutel zerkleinern. Die Schale der Orange abreiben und den Saft auspressen. Jetzt die Hälfte der Butter, Pistazien, Petersilie und Cornflakes miteinander verkneten und mit Pfeffer und Salz würzen.

Den Fisch trockentupfen und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Auflaufform setzen und auf jedes Filet einen Teil der Buttermasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/ Unterhitze oder 160°C Umluft ca. 15 Minuten garen.

Den Spinat putzen, sehr gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und im Olivenöl anschwitzen, den Spinat zugeben und ebenfalls anschwitzen. Wenn der Spinat zusammengefallen ist, den Orangensaft dazugießen, mit Pfeffer und Salz würzen, den Reis zugeben und alles miteinander vermischen.

Den Spinat-Reis auf die Teller verteilen und den Fisch sowie die Möhren darauf anrichten. 


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Samstag, 20. Februar 2021

Ofenkartoffeln mit saure Sahne Dip


Wenn es neue Kartoffeln gibt, bereite ich diese sehr gern ganz einfach zu. Genau so ein Rezept möchte ich heute vorstellen. Einfache im Ofen gegarte Kartoffeln mit einem leckeren Dip sind immer wieder echt lecker. Heute hatte ich mich für einen Dip aus russischer saurer Sahne entschieden. Wer kein Smetana (saure Sahne russischer Art) zu kaufen bekommt, kann sich das auch selber machen. Einfach 1 Becher saure Sahne mit einem halben Becher Creme fraiche verrühren.

Zutaten:
800 g neue Kartoffeln
5-6 Tomaten
1/2 Gurke
1/2 Bund Petersilie
einige Stängel Dill
2 Lauchzwiebeln
400 g saure Sahne russischer Art (Smetana)
3 Esslöffel Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, trocken reiben und halbieren. Das Öl auf einem Blech verteilen, dann die Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 150° Umluft ca. 45 Minuten backen.

Die Tomaten vierteln, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Gurke schälen und grob raspeln. Petersilie und Dill fein hacken. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Tomaten (einige Würfel als Deko beiseite stellen), Gurke, Petersilie, Dill und Lauchzwiebeln mit der sauren Sahne vermischen und alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Kartoffeln auf Teller verteilen, mit Salz würzen und dann den Dip darüber verteilen, mit den beiseite gestellten Tomatenwürfeln und etwas Dill dekorieren.



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Freitag, 19. Februar 2021

Chili con Bratwurst


Gerade bin ich wieder dabei meine Tiefkühltruhe etwas zu erleichtern. Bei der Durchsicht meiner gehorteten Schätze hatte ich eine Packung mit eingefrorenen Bratwürsten gefunden. Da ich aber keine Lust auf normal gebratene Bratwürste mit Kartoffelpüree hatte, wurde es dann doch kreativer. Für Chili habe ich meistens alles da und da wollte ich mir etwas pikantes kochen.

Zutaten:
2 Zwiebeln
4 Bratwürste
120 g gewürfelter Schinkenspeck
1 Esslöffel Tomatenmark
2 Dosen gemischte Bohnen
1 Dose stückige Tomate
2 Esslöffel Sweet-Chili-Soße
1 Messerspitze Kreuzkümmel
1 Messerspitze gemahlener Koriander
1/2 Teelöffel Oregano
Chiliflocken nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Die Bratwürste in Scheiben schneiden. Zwiebeln, Knoblauch, Bratwürste und Schinkenspeck in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls mitanschwitzen, mit einem Viertelliter Wasser ablöschen und aufkochen.

Die Bohnen abgießen und kurz abspülen, gründlich abtropfen lassen und mit den Tomaten in den Topf geben. Das Chili mit der Sweet-Chili-Soße, Kreuzkümmel, Koriander, Oregano, Chili, Pfeffer und Salz würzen und unter gelegentlichem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen. Eventuell nochmal abschmecken. 

Bei mir gab es da knuspriges Baguette dazu.

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Donnerstag, 18. Februar 2021

Schinkenröllchen mit Hackfleischfüllung

Neulich hatte ich im Fernsehen bei einer Sendung gesehen, wie dort Schinkenröllchen zubereitet wurden. Allerdings hat mir das Ergebnis nicht wirklich gefallen. Aber die Idee fand ich gut und deshalb habe ich einfach nach Gutdünken etwas zusammen gebastelt. Das Ergebnis war wirklich sehr lecker. Statt Nudeln hätte aus meiner Sicht auch ein selbstgemachtes Kartoffelstampf, Reis oder ein knuspriges Baguette gepasst.

Zutaten:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Dosen stückige Tomaten (à 425 ml)
500 g gemischtes Hackfleisch
2 Esslöffel Semmelbrösel
1 Ei
2 Esslöffel gehackte gemischte Kräuter (ich hatte Basilikum, Oregano, Rosmarin, Schnittlauch)
Paprika (edelsüß) nach Geschmack
8 Scheiben gekochter Schinken
150 g geriebener Bergkäse
Basilikum nach Geschmack
Salz, Pfeffer, Zucker,
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Dann die Hälfte davon in etwas Öl anschwitzen. Die Tomaten dazu geben und alles einige Minuten köcheln lassen. Die Tomatensoße mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.

Das Hackfleisch mit den restlichen Zwiebeln und Knoblauch, den Semmelbröseln, dem Ei, den gemischten Kräuter, Paprika, Pfeffer und Salz vermengen und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Jeweils etwas Hackfleisch auf jede Scheibe Kochschinken geben und zu gleichgroßen Röllchen verarbeiten.

In eine gefettete Auflaufform etwas Tomatensoße geben, dann da hinein die Röllchen legen und die restliche Tomatensoße darüber verteilen. Das Ganze erst mit grob gehackten Basilikum, dann mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei  180°C Umluft ca. 30 Minuten garen.


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Mittwoch, 17. Februar 2021

Rindfleisch-Eintopf mit Weißkohl, Kartoffeln und Möhren


Bei Eintopf habe ich ja immer das Problem, dass ich zuviel koche und dann brauche ich Abnehmer. Zum Glück habe ich da eher selten Probleme welche zu finden. Da wir dieses Mal nicht alle zusammen essen konnten, musste ich die Portionen für jeden einzeln abfüllen aber das hat dem Genuss keinen Abbruch getan.

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 Rinderbeinscheibe (ca. 500g)
1 Lorbeerblatt
6-7 Pfefferkörner
1 kleiner Kopf Weißkohl
4 Kartoffeln
3 Möhren
1 Teelöffel gemahlener Kümmel
edelsüßes Paprikapulver nach Geschmack
Salz und Pfeffer
etwas Öl zum Anbraten 

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, eine halbieren und die zweite in dünne Streifen schneiden. Die Schnittfläche der halbierte Zwiebel ohne Fett anrösten, dann das Fleisch dazu geben und alles mit Wasser auffüllen. Das Fleisch ca. 2 Stunden köcheln lassen. Das Fleisch aus dem Fond nehmen, den Knochen herauslösen und das Fleisch würfeln. Den Fond durch ein Sieb gießen.

Die äußeren Blätter vom Weißkohl entfernen. Den Kohlkopf halbieren, den Strunk entfernen, dann alles in feine Streifen schneiden. Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in Würfel schneiden.

Öl erhitzen, darin die Zwiebelwürfel anbraten, wenn sie etwas Farbe bekommen haben den Kohl dazugeben. Mit Kümmel- und Paprikapulver würzen. Wenn das Kraut schön Farbe genommen hat, den Rinderfond dazugeben. Alles solange köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Bei Suppe habe ich immer noch gerne einen Nachtisch und dieses Mal war es ein Kokosjoghurt mit Mango. Der war zwar nicht selbstgemacht aber trotzdem lecker.

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Dienstag, 16. Februar 2021

Beignets - Fettgebäck aus New Orleans


Fasching ist ja so gar nicht meins. Auch ohne Corona bin ich ein wirklicher Faschingsmuffel. Aber natürlich gibt es auch Sachen die mir an Fasching gefallen, wie zum Beispiel das leckere Fettgebäck, das man zu der Zeit immer wieder gerne isst. Hier bei uns sind das ja eher Berliner, Pfannkuchen, Kräppelchen, Kameruner, Krapfen oder Mutzen. Im Prinzip sind die Rezepte recht ähnlich. Zumeist wird Hefeteig manchmal auch ein Backpulverteig in Öl ausgebacken und dann mit Zucker bestreut bzw. darin gewälzt.

In New Orleans wird ja auch sehr gerne gefeiert und dort gehören die kalorienhaltigen Beignets zum „Fat Tuesday“(bei uns Faschingsdienstag) dazu. Einfach um sich nach den feierträchtigen Tagen wieder zu kräftigen. Die leckeren Teigteilchen haben Auswanderer aus Europa mit nach Amerika gebracht. Besonders leckere soll es im Café du Monde am Rande des historischen French Quarter geben. Passend dazu wird ein in den Südstaaten üblicher Zichorienkaffee (Milchkaffee aus Kaffeebohnen und gerösteten Chicoréewurzeln) serviert.

Der fertige Teig ist sehr weich, muss auch so sein, sonst werden die fertigen Beignets nicht so schön fluffig. Ich habe dafür dann lieber meine Küchenmaschine verwendet, natürlich kann man den Teig auch mit der Hand kneten.

Zutaten:
150 ml lauwarme Milch
1 gestrichener Teelöffel Trocken-Hefe
1 Esslöffel flüssige Butter
1 kleines Ei
1 Esslöffel Zucker
1 kräftige Prise Salz
300 g Mehl (Typ 550)
1 l Sonnenblumenöl zum Frittieren
Puderzucker nach Geschmack

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Milch mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Mehl, Ei, Butter und Salz zufügen und mit dem Teigprogramm P2 verkneten. Am Ende der Knetphase den Knet- und Mahlaufsatz entfernen und den Teig zu einer Kugel formen. Den Deckel schließen und das Teigprogramm weiterlaufen lassen. Bei 30° für 40 Minuten gehen lassen.

Den Teig aus der Rührschüssel nehmen, kurz durchkneten und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca 1 cm dick ausrollen. Den Teig mit einem bemehlten Messer in Quadrate (4 cm  Seitenlänge) schneiden und etwas auseinander rücken.

Dass Öl auf 175 °C erhitzen. Die Teigstücke einzeln unter Wenden im heißen Öl ausbacken, dabei jeweils vorher das Mehl entfernen. Die frittierten Beignets auf Küchenkrepp entfetten und dann reichlich mit Puderzucker bestreuen.

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Montag, 15. Februar 2021

Schinkenteller zum Mittagessen

 

 

Heute gibt es kein Rezept, denn meinen leckeren Schinkenteller habe ich frei denkste zusammen gestellt. Ich hatte einen wirklich guten Nussschinken und einige Scheiben Pastrami auf dem Teller verteilt. Dazu kam dann noch das, was ich so in meiner Küche hatte, wie Lauchzwiebeln, Gürkchen, Tomaten und Physalis. Passend dazu gab es ein frisches Vollkornbrot von meinem Lieblingsbäcker und schon hatte ich eine einfache aber leckere Mahlzeit fertig.

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Sonntag, 14. Februar 2021

Hühnerkeulen in Weiswein gegart

Alkohol trinke ich ja sehr selten und wenn eigentlich nur trockenen Rotwein. Zu Weihnachten hatte ich allerdings eine Flasche Müller-Thurgau geschenkt bekommen. Da es kein billiger Wein war, wollte ich ihn auch nicht entsorgen. Also habe ich mir Rezepte rausgesucht, bei denen ich ihn verwenden kann. Da der Wein sehr viel Säure enthält, war er für Desserts nicht wirklich geeignet aber für dieses leckere Geflügelgericht, war er sehr passend.

Zutaten:
4 Hühnerkeulen
2 Esslöffel Butter
4 Esslöffel Olivenöl
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
750 g kleine Kartoffeln
1-2 Zweige Rosmarin
250 ml trockenen Weißwein
250 ml Hühnerfond
2 handvoll Weintrauben
Salz, Pfeffer
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Keulen von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Öl und Butter in eine Auflaufform verteilen und die Hühnerkeulen darauf legen. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen, gegebenenfalls halbieren. Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln und Rosmarin um die Hühnerkeulen verteilen und mit Pfeffer sowie Salz würzen. 

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C insgesamt 90 Minuten garen. Nach 15 Minuten den Weißwein und den Geflügelfond dazu gießen und weiter schmoren lassen. Gelegentlich das Hühnchen mit dem Bratenfond übergießen. 15 Minuten vor Ende der Garzeit die gewaschenen Weintrauben dazu geben.

Das Hühnchen mit Kartoffeln und Weintrauben auf Teller anrichten. Jeweils etwas von dem entstandenen Bratenfond dazu geben und mit gehackter Petersilie bestreuen.


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Samstag, 13. Februar 2021

Gebundene Hühnersuppe mit frischem Gemüse

Da ich auch bei dem zweiten Hühnchen die Karkasse für eine kräftige Brühe mit Suppengrün zusammen gekocht hatte und es da auch noch einiges an Fleischresten an den Knochen gab, wollte ich alles zu einer einfachen Suppe verarbeiten. Da ja nicht jeder eine Hühnerkarkasse rumliegen hat, kann man auch einfach zwei Hühnerkeulen verwenden.

Zutaten:
2 Hühnerkeulen
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
6-8 Pfefferkörner
etwas Liebstöckel (ich hatte getrocknetes)
2 Möhren
1 kleine Lauchstange
2 Stangen Bleichsellerie
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
1 Eigelb
3 Esslöffel Sahne
1 Schluck Weißwein
etwas Zitronensaft zum Abschmecken
Salz, Pfeffer
etwas gehackte Petersilie 

Zubereitung:
Die Hühnerkeulen mit 1,5 l Wasser, dem Lorbeerblatt, den Pfefferkörnern, Liebstöckel und etwas Salz zum Kochen bringen. Solange köcheln lassen, bis sich das Fleisch von den Knochen löst. Die Hühnerkeulen aus der Brühe nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann das Fleisch von den Knochen lösen und etwas zerkleinern. Warm stellen.

Derweil das Gemüse putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Geflügelfond durch ein Sieb gießen, danach mit Pfeffer und Salz abschmecken und wieder zum Kochen bringen. Das Gemüse hineingeben und bissfest garen. 

Die Butter in einem zweiten Topf schmelzen, das Mehl einrühren und dann hellgelb anrösten. Mit der Brühe auffüllen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist und unter Rühren ausquellen lassen. Die Sahne mit dem Eigelb verquirlen und langsam zur Suppe geben. Bei niedriger Temperatur solange köcheln lassen, bis die Brühe gebunden ist. Den Wein zugeben und kurz weiter köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt kann man das Geflügelfleisch und das Gemüse wieder in die Suppe geben oder so wie ich es gemacht habe, beides auf Teller verteilen und mit der gebundenen Brühe übergießen. Zum Schluss mit der Petersilie bestreuen.



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Freitag, 12. Februar 2021

Coq au vin blanc - Huhn in Weißweinsauce

Während meiner Quarantäne hatte ich einen lieben Einkaufsservice. Ich bestellte alles Online und mein Mitesser stellte es mir dann vor die Wohnungstür. In der zweiten Woche ist dann etwas schief gegangen, eigentlich hatte ich eine Entenbrust bestellt aber aus irgendeinem Grund wurde die Ente in ein Hühnchen verwandelt. Na ja das war kein wirkliches Problem, mir sind dann schon ein paar leckere Sachen eingefallen. Fürs bessere Nachkochen ist das Rezept wieder für vier Portionen.

Zutaten:
frische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Lorbeerblatt)
4 Schalotten
3-4 Knoblauchzehe
2 kleine Möhren
1 - 2 Stangen Bleichsellerie
4 Hühnerkeulen
400 g braune Champignons
100 g Schinkenspeckwürfel
500 ml trockener Weißwein
250 ml Geflügelfond
1 Esslöffel Mehl
2 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:
Die Kräuter zu einem Sträußchen zusammenbinden. Schalotten und Knoblauch schälen und nicht zu fein würfeln. Möhren und Sellerie putzen, waschen und in gleich große Würfel schneiden. 

Die Hühnerkeulen im Gelenk zerteilen und zusammen mit dem Gemüse in einen Tiefkühlbeutel geben. Den Wein dazugießen sowie Pfefferkörner und die Kräuter mit hineingeben und alles über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Champignons putzen, eventuellen Schmutz mit dem Pinsel entfernen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Das Hühnchen aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen, dabei auffangen, das Gemüse ebenfalls trocken tupfen.

Die Hühnerkeulen rundherum mit Pfeffer und Salz würzen, dann im Butterschmalz kräftig von beiden Seiten anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen. Zuerst den Schinkenspeck danach das Gemüse aus der Marinade mit den Pilzen im Bratenfett anschwitzen.

Jetzt den Wein und den Geflügelfond dazugießen und nochmals mit Pfeffer und Salz würzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 60 Minuten garen, dabei regelmäßig mit dem Bratenfond begießen.

Die Butter mit dem Mehl verkneten und im Bratenfond auflösen, erneut aufkochen lassen. Alles in tiefen Tellern servieren und ein knuspriges Baguette dazu essen.

 


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Donnerstag, 11. Februar 2021

Fruchtiger Hühnchensalat mit Avocados


Nachdem ich die Brustfilets herausgelöst hatte, war natürlich noch reichlich Huhn übrig. Also kam der Rest mit Gewürzen und Wasser in einen großen Topf. Da eine Person auch nicht so viel isst, hat dann das fertig gekochte Hühnerfleisch noch für ein paar kleine Gerichte gereicht.

Zutaten:
ca. 200 g gekochtes Hühnerfleisch
1 kleine Orange (Filets und Saft)
1 kleine Avocado
4-5 Kirschtomaten
1/2 kleiner Apfel
1 Teelöffel Mayonnaise
Chiliflocken
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Orange schälen, dabei das Weiße mitentfernen. Dann die Filets herauslösen und aus dem Rest den Saft auspressen. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und dann das Fruchtfleisch mit dem Messer einschneiden und mit einem Esslöffel herauslösen. Danach mit dem Orangensaft marinieren. Die Tomaten waschen und halbieren. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann würfeln. 

Alle vorbereiteten Zutaten miteinander vermischen. Mayonnaise mit Chili, Pfeffer und Salz abschmecken und zu den restlichen Zutaten geben. Den Salat einige STunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


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Mittwoch, 10. Februar 2021

Pikantes Hühnchen-Sandwich


Da ich ja eine ganze Maispoularde zur Verfügung hatte und ich auch etwas Abwechslung bei den verschiedenen Gerichten haben wollte, hatte ich das zweite Hühnerbrustfilet mit einigen Gewürzen angebraten und dann für dieses leckere Sandwiches verwendet. Ich habe mich da an dem typisches vietnamesischen Bánh mì orientiert.

Zutaten für 1 Sandwich:
1/2 Limette
etwas frischer Ingwer
1 gehäufter Teelöffel Mayonnaise
etwas Chili
1/2 Möhre
einigen Scheiben Gurke
1-2 Blätter Weißkohl
etwas Sesamöl
Zucker
200 g gegartes Hühnerfleisch
1 Esslöffel süße Chilisauce
1 Teelöffelspitze Sojasauce
1mittelgroßes Baguettes
frischer Koriander

Zubereitung:
Die Schale der Limette abreiben, dann den Saft auspressen. Den Ingwer schälen und reiben. Den Limettensaft und den Ingwer mit der Mayonnaise verrühren, mit etwas Chili, Pfeffer und Salz abchmecken.

Die Möhre schälen und in feine Streifen schneiden. Das Weißkraut ebenfalls in feine Streifen schneiden. Dann Möhren- und Kohlstreifen mit dem Sesamöl, einer Prise Zucker und Salz in einen Gefrierbeutel geben und gut durchkneten.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, das leicht zerkleinerte Geflügelfleisch hineingeben und erwärmen, dann die Chilisoße, Sojasoße und die Limettenschale dazu geben und alles ca. 5 Minuten braten. 

Die Baguettes im Backofen aufbacken, dann quer einschneiden. Beide Hälften mit Mayonnaise bestreichen, dann Gurkenscheiben auf die eine Seite legen, das Fleisch auf beide Baguettes verteilen und dann das Kraut mit den Möhrenstreifen obenauf geben. Je nach Geschmack frischen Koriander darüber streuen und schmecken lassen.



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Dienstag, 9. Februar 2021

Hühnerbrustfilet in der Cornflakes-Knusperhülle mit Quittenchutney und Petersilien-Nudeln

Da ich ja meine Wohnung nicht verlassen kann, konnte ich auch nicht in meine Lieblingsspeisebar und mir etwas Leckeres holen. Da habe ich einfach ein Gericht der Speisekarte nachgekocht. Natürlich war es meine Interpretation, denn ich hatte ja nur einen Namen.

Außerdem musste ich mit den Zutaten zurecht kommen, die ich zu diesem Zeitpunkt zuhause hatte. Ich hatte ja für mich alleine gekocht aber das Rezept ist doch für vier Personen zum besseren Nachkochen.

Zutaten:
1 Quitte
1 Schalotte
1 Esslöffel Agavendicksaft
1 Esslöffel Quittengelee
etwas Ingwer
1 Zitrone (Saft)
Süße Chilisoße nach Geschmack
4 Hühnerbrustfilets
2 handvoll Cornflakes (ohne Zucker)
1 Ei
2-3 Esslöffel Mehl
400 g kurze Nudeln
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
3 Esslöffel Olivenöl extra virgine
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Quitte schälen, waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Die Schalotte ebenfalls schälen und nicht zu fein würfeln. Beides in etwas Öl anschwitzen, Agavendicksaft, Quittengelee, Zitronensaft, geriebenen Ingwer und Chilisoße dazu geben und solange köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Eventuell etwas Wasser zugeben. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Die Filets von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Die Cornflakes in einen Tiefkühlbeutel geben und zerkleinern. Das Ei mit einer Gabel aufschlagen. Dann die Filets erst in Mehl, dann im Ei und zum Schluss in den Cornflakes wälzen. Im Anschluss daran im tiefen Fett bei nicht so hohen Temperaturen ausbacken. Dann warm stellen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und dann nicht zu fein hacken. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden, dann im Olivenöl anbraten, die Nudeln und die Petersilie zugeben und im Olivenöl wenden.

Alles zusammen servieren.



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Montag, 8. Februar 2021

Was man alles aus einer Maispoularde zubereiten kann.


Da hatte es mich jetzt auch erwischt. Dank eines Kontaktes zu einer Kollegin, die danach positiv getestet wurde, musste ich mich in Quarantäne begeben und meine Mitesser abbestellt. Blöd nur dass ich gerade eine schöne Maispoularde gekauft hatte. Was stellt man nur mit einem ganzen Huhn an, wenn man alleine essen muss.

Als erstes habe ich die Brustfilets ausgelöst und das eine gab es dann paniert mit Nudeln zum Mittagessen.

Und das andere Filet hatte ich einfach gewürzt gleich mit gebraten und dann für das Abendessen als Füllung für ein Sandwich verwendet.

Die restliche Poularde kam dann mit einer angerösteten Zwiebel, Lorbeerblätter, Pfefferkörnern, Liebstöckel und Salz in einen Kochtopf. Mit dem ausgelösten Fleisch habe ich mir dann ein leckeres Frikassee mit Reis gekocht.

Ein Teil des gekochten Hühnerfleisches habe ich für einen fruchtigen Salat verwendet, den es mit einem Vollkornbrötchen zum Abendessen gab.

Natürlich hatte ich reichlich Brühe übrig und mit einer ordentlichen Portion frischem Gemüse und ein paar Nudeln wurde daraus einen wirklich schmackhafte Nudelsuppe.

Aus dem letzten Rest Hühnerfleisch wurde dann ein einfaches Ragout fin.



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Sonntag, 7. Februar 2021

Beefstew mit Steckrübenpüree

 Beefstew ist immer wieder ein sehr leckeres Essen. Und dabei lässt es sich ohne wirklichen Aufwand zubereiten. Einfach alles vorbereiten und dann in den Backofen stellen und vorsichhinschmoren lassen.

Bei der Beilage werdet ihr euch bestimmt wundern, dass ich Steckrübe und Kartoffeln getrennt voneinander koche aber bei meinem ersten Versuch des Steckrübenpürees waren die Kartoffeln schon Matsch und die Steckrübe ließ sich immer noch nicht mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Ich hatte damals dann den Pürierstab genommen aber das wird die Konsistenz der Kartoffeln immer so komisch. Deshalb bereite ich jetzt beides getrennt voneinander und rühre erst alles zusammen, wenn jeweils der richtige Gargrad erreicht ist.

Zutaten:
3 Möhren
1 Stange Porree
1/2 kleinen Kopf Weißkraut
4 Zwiebeln
800 g Rindergulasch
Öl zum Braten
Salz, Pfeffer
Edelsüßpaprika
3 Esslöffel Tomatenmark
2 Esslöffel Mehl
1/2 l Guinnes
3 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
1 Steckrübe (600-700g)
6 mehligkochende Kartoffeln
4 Esslöffel Butter
Muskatnuss
gehackte Petersilie 

Zubereitung
Die Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Den Porree putzen, gründlich waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Das Weißkraut waschen, putzen, den Strunk entfernen, dann in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und würfeln. 

Etwas Öl erhitzen und darin Fleisch anbraten, wenn dieses Farbe bekommen hat, das Gemüse dazu geben und ebenfalls anbraten. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.

Das Tomatenmark kurz anschwitzen. Dann das Mehl darüberstäuben, alles miteinander verrühren. Das Bier und ca einen halben Liter Wasser angießen und aufkochen lassen. Jetzt die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben. 

Alles im vorgeheizten Backofen bei 200 °C oder 180 °C Umluft zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.  Dabei eventuell noch etwas Wasser zugeben.

Während das Fleisch gart, die Steckrübe und die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Dann beides getrennt in kochendem Salzwasser ca. 25 Minuten garen. Das Gemüse abgießen und etwas abdampfen lassen, dann die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerkleinern. Die Steckrübe fein pürieren. Beides vermischen, dabei die Butter unterarbeiten. Mit Salz und Muskat abschmecken.

Das Püree auf Teller verteilen, das Fleisch darauf anrichten und mit der gehackten Petersilie dekorieren.




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Samstag, 6. Februar 2021

Saftige Walnussbrownies

Nach wie vor verzichte ich auf raffinierten Zucker und probiere da ganz gerne auch ein paar Kuchenrezepte aus, denn Zuckerersatzstoffe verhalten sich beim Backen nicht immer wie normaler Zucker. Gerade Honig und Agavendicksaft verändern die ganze Teigkonsistenz und bei Birkenzucker muss man mit den Mengen jonglieren, damit der fertig gebackene Kuchen nicht zu süß wird. Eines meiner Experimente seht ihr hier. 

Zutaten:
200 g Zartbitter-Schokolade
100 g gehackte Walnüsse
100 g Mehl
100 g Butter
3 Stück Eier
80 g Birkenzucker
40 g Kakaopulver 
30 g Milch
9 g Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
2 handvoll Walnüsse

Zubereitung:
Die Schokolade mit einem Messer in Stücke hacken. Die gehackten Walnüsse, das Mehl, den Birkenzucker, das Kakaopulver, das Salz und das Backpulver vermischen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen, dann mit den Eiern und der Vollmilch zu den trockenen Zutaten gießen und gründlich verrühren. Zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben. 

Den Teig in eine gefettete Backform oder in einen Backrahmen füllen (ca. 17cm x 18 cm). Obenauf die restlichen Walnüsse mit der Hand grob zerkleinern und darüber streuen. Die Brownies bei 180°C Ober-und Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Falls der Brownie zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken. 

 

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Freitag, 5. Februar 2021

Mutton Masala - Hammelcurry mit Kichererbsen


Da ich ja noch ein paar Kilo Hammelfleisch in der Tiefkühltruhe habe, lasse ich mir dafür gerne neue leckere Rezepte einfallen. Heute habe ich mich für ein wirklich aromatisches Curry entschieden. Wer keinen Hammel bekommt oder nicht essen möchte, kann natürlich auch eine Lammkeule verwenden aber das wäre dann etwas milder im Geschmack.

Normalerweise liest man bei den meisten Rezepte, dass Currypaste oder -pulver verwendet wird. Da ich aber noch Vadouvan da habe, wollte ich diese Gewürzmischung verwenden. Da meine Mischung sehr grob ist und da ganze Lorbeerblätter, Fenchelssamen und Senfkörner enthalten sind, musste ich dies zerkleinern, denn Krümel beim Essen machen keinen Spaß.

Zutaten:
1 kg Hammelkeule
2 Lorbeerblätter
1/2 Teelöffel Pfefferkörner
1 Teelöffel geriebener Ingwer
3 Knoblauchzehen
3 Esslöffel Joghurt
2 Esslöffel Vadouvan-Gewürzmischung
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 Teelöffel Rosenpaprikapulver
1 Gemüsezwiebel
3 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Chilischote
2 Dosen gehackte Tomaten
1 Teelöffel Garam Masala
1 Dose Kichererbsen
frischer Koriander nach Geschmack
Salz 

Zubereitung:
Das Fleisch vom Knochen lösen, dabei Sehnen und überschüssiges Fett entfernen. Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden. Die Knochen und Fleischabschnitte mit kaltem Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Dabei mit Salz, Pfefferkörnern und Lorbeerblättern würzen.

Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln (oder gleich mit dem Ingwer über eine Reibe ziehen), dann mit dem geriebenen Ingwer, dem Chili, Kurkuma, Paprikapulver und dem Joghurt vermischen. Dazu das Fleisch geben und alles in einem Tiefkühlbeutel über Nacht marinieren lassen.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Zwei Esslöffel Kokosöl im Wok erhitzen und die Vadouvan-Gewürzmischung hineingeben und bei niedriger Hitze anschwitzen, bis die Gewürze gut duften. Die Zwiebelwürfel dazugeben und anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, alles aus dem Wok in einen Pürierbehälter geben und gründlich zerkleinern. Den letzten Löffel Kokosöl in den Wok geben und das Fleisch dazu geben und ebenfalls anbraten.

Das Tomatenmark zum Fleisch geben und mitanbraten. Dann mit zwei Kellen vom Knochenfond ablöschen. Jetzt die Zwiebeln wieder zugeben, dann die Tomaten ebenfalls dazu geben und mit Garam Masala würzen. Das Curry unter gelegentlichem Rühren 1,5 Stunden köcheln lassen. Dann die Kichererbsen abgießen und dazu geben, mit Salz würzen und eine weitere halbe Stunde köcheln lassen.

Den Koriander fein hacken, zum Curry geben und alles mit Salz abschmecken. Dazu passt Reis oder Naan-Brot.

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Donnerstag, 4. Februar 2021

Udonnudeln mit Schwarzkohl-Kimchi

Eigentlich hatte ich den Schwarzkohl im Liebstöckel als Salat gekauft aber mir war das ganze zu würzig, um die ganze Portion zu essen. Als ich dann nach der Zubereitung gefragt hatte, erfuhr ich, dass sie den Schwarzkohl fermentiert hätten, was ihn zum Kimchi macht ;)

Da ich den fermentierten Schwarzkohl nicht wegwerfen wollte, habe ich nach eine Verwendungsmöglichkeit gesucht und eine gefunden. Das Rezept hatte ich so ähnlich in einem Kochbuch für schnelle japanische Küche gefunden, allerdings mit normalem Kimchi.

Zutaten für 1 Portion:
1 Lauchzwiebel
1 Esslöffel Char Siu Sauce (chinesische Barbecuesoße)
1 Esslöffel Sojasauce
1 Teelöffel süße Chilisoße
100 g Schwarzkohl-Kimchi
200 g Udon-Nudeln
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Lauchzwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden. Das Weiße der Zwiebel in etwas Öl anschwitzen, dann die Soßen dazu geben und alles kurz anschwitzen. Das Kimchi dazu geben und alles unter stetem Rühren erhitzen. 

Derweil Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Udon-Nudeln darin nach Packungsangabe zubereiten (bei mir mussten sie 3 Minuten gekocht werden). Die Nudeln abgießen und mit etwas Kochwasser zur Soße geben und gut vermischen.

Die Nudeln in eine Schale füllen und mit dem Lauchzwiebelgrün bestreuen.

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Mittwoch, 3. Februar 2021

Tom kha gei - thailändische Hühnersuppe


Da ich ja Hühnchen gerne im Ganzen kaufe bleibt immer so einiges für Suppen übrig und da ich mal wieder Appetit auf etwas asiatisches hatte, wurde es eine Tom kha gei. Wie auch bei dem Rezept bei meiner letzten Suppe hatte ich statt der Hühnerreste Hühnerkeulen aufgeschrieben. 

In letzter Zeit habe ich bei Essen mit Kokosmilch häufig Probleme mit Sodbrennen und habe diese deshalb auch vermieden. Jetzt gibt es bei uns Kokosmilch in einer Lightversion und mit dieser komme ich gut zurecht. Natürlich könnt ihr normale Kokosmilch nehmen, das dürfte geschmacklich keinen Unterschied machen.

Zutaten:
3 Stängel Zitronengras
2 Hühnerkeulen
1 walnussgroßes Stück Galgant (als Ersatz geht auch Ingwer)
2 rote Chilischoten
5-6 Kaffir-Limettenblätter
2 Esslöffel Fischsauce
200 g Champignons
1 Dose Kokosmilch à 400 ml
2 Limetten
Palmzuckersirup nach Geschmack
Koriandergrün
2-3 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
Das Zitronengras halbieren und leicht anschlagen. Von einer Chilischote einige Scheiben für die Deko abschneiden. Mit den Hühnerkeulen, den in Scheiben geschnittenen Galgant, den Limettenblätter und den Chilis in 1,5 Liter Wasser geben, mit der Fischsauce würzen und alles mindesten 30 Minuten köcheln lassen. 

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Hühnerkeulen aus dem Kochsud nehmen, abkühlen lassen und die Brühe durch ein Sieb gießen. Die Brühe mit der Kokosmilch erhitzen und darin die Champignons garen. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden, das Grün für die Deko aufheben und den Rest zur Suppe geben. Mit Limettensaft und Palmzucker abschmecken.

Das Hühnerfleisch von den Knochen lösen und auf Schalen verteilen, die Suppe darüber geben und die Schalen jeweils mit Koriandergrün, Chili und Lauchzwiebelringen dekorieren.



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Weißbrot blitzschnell gebacken

Während meiner Quarantäne hatte ich mich mit meinem Frühstücksgebäck verkalkuliert. Ich dachte, ich hätte noch Brötchen in der Tiefkühltruhe aber da war nichts mehr. Meinen Einkaufsservice ;) wollte ich auch nicht schon wieder durch die Gegend scheuchen. Also wollte ich mir einfach etwas selber backen aber auch da musste ich mit dem zurechtkommen, was ich zuhause hatte und Hefe war da nicht dabei. In einem Backbuch entdeckte ich dann ein Rezept, allerdings enthielt das Rosinen und die wollte ich nicht zum Frühstück. Das fertig gebackene Brot war schön flauschig und hat auch nach 3 Tagen noch gut geschmeckt.

Ich hatte ja die Rosinen weggelassen aber die könnte ich mir im fertigen Brot gut vorstellen. Auch Mandeln, Nüsse oder andere Saaten, wie Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne. Auch Kräuter, getrocknete Tomaten und/oder Käse könnten aus meiner Sicht geschmacklich sehr gut passen und damit das Brot abwechslungsreicher gestalten.

Zutaten:
350g Mehl Typ 550
1 Teelöffel Salz
125 ml Milch
125 ml Wasser.
1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann nach und nach unter rühren die Milch dazugeben. Mit dem Rührgerät die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, der ist dann noch etwas klebrig. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten backen.

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Dienstag, 2. Februar 2021

Schwarzbier-Kartoffelpuffer im Fitnesslook


Fertigprodukte kaufe ich ja eher selten aber Heichelheimer Kartoffelprodukte kann man schon immer mal kaufen. Vor einiger Zeit gab es von dort Schwarzbier-Kartoffelpuffer aber die gibt es jetzt nicht mehr im Angebot. Deshalb habe ich es jetzt mal selbst versucht.

Zutaten:
800 g Kartoffeln
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
6 Esslöffel Weizenmehl
6 Esslöffel Schwarzbier
Pflanzenöl zum Braten
1 Bund Schnittlauch
2-3 Zweige Dill
1 Bund Rucola
2 Tomaten
½ grüne Gurke
1 rote Zwiebel
Sprossen
Kresse

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und fein reiben. Die Kartoffelmasse mit 1 Teelöffel Salz würzen und alles gut verrühren. Zwei bis drei Minuten warten, dann in ein Mulltuch geben und gründlich auspressen. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln bzw. ebenfalls reiben, danach zur Kartoffelmasse geben. Diese mit Pfeffer würzen. Das Mehl mit dem Bier verrühren und ebenfalls zur Kartoffelmasse geben, dabei alles gründlich miteinander verrühren. Aus der Kartoffelmasse 8 flache Puffer formen und diese in heißem Öl bei mittlerer Temperatur von beiden Seiten goldbraun braten. Dann im Backofen bei 50° warm halten.

Dill und Schnittlauch fein hacken und mit dem Quark verrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Die Tomaten und die Gurke in Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Jeweils einen Kartoffelpuffer auf die Teller legen, dann einen Klecks Quark darauf verstreichen. Tomaten, Gurken, Rucola und Zwiebeln darauf verteilen. Darauf dann den Lachs anrichten, mit Kresse und Sprossen bestreuen und mit einem zweiten Puffer abdecken.


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Montag, 1. Februar 2021

Milchreispudding mit Apfelmus und Zimtzucker


Als Kind habe ich Milchreis gehasst. Ich weiß auch nicht warum aber ich habe weder Milchreis noch Grießbrei gemocht. Na ja vielleicht lag es daran, dass meine Mutter da immer einen ziemlichen Pams draus gemacht hat. In den letzten Jahren hatte ich es zuerst mal mit Milchreis als Nachtisch mit vielen Früchten probiert aber neulich hatte ich einen richtigen Hieper. Da ich solchen Gelüsten gelegentlich nachgebe, habe mir eine schöne Portion Milchreis zubereitet. Dazu kam dann noch ein selbstgemachtes Apfelmus und ordentlich Zimt-Zucker. Ok der Zucker war eher Birkenzucker aber das ist ja nicht so wichtig ;)

Zutaten:
4 Äpfel
2 + 3 Esslöffel Zucker
1 Zitrone
200 ml Apfelsaft
1 l Milch
1 Prise Salz
125 g Rundkornreis
1 Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und grob zerkleinern. Zusammen mit dem 2 Esslöffel Zucker, Zitronen- und Apfelsaft aufkochen und unter gelegentlichen Rühren weich kochen. Danach fein pürieren und Abkühlen lassen.

4 Esslöffel Milch abnehmen und beiseite stellen. Den Reis mit der restlichen Milch aufsetzen, die Prise Salz und den restliche Zucker dazu geben. Unter gelegentlichen Rühren erhitzen und bei niedriger Temperatur ca. 20 Minuten köcheln lassen. 

Das Puddingspulver mit der beiseite gestellten Milch verquirlen und unter den Milchreis geben. Diesen kurz köcheln lassen und dann zugedeckt einige Minuten ruhen lassen. Wenn der Milchreis nicht cremig genug ist, einfach noch etwas Milch zugeben. 

 

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