Montag, 20. Mai 2024

Brezen-Weißwurst-Salat

Heute gibt es einen einfachen aber sehr leckeren Resteverwertungssalat. Eigentlich wollten wir die Weißwürste und Brezen zum Frühstück essen aber ich hatte zuviel gekauft und diese hier waren übrig geblieben und so kamen sie in den Salat.

Zutaten:
1 rote Zwiebel
2,5 Esslöffel Weißweinessig
½ Bund Radieschen
2-3 Mini-Gurken
Gemischter Blattsalat (ich hatte welchen mit Blüten)
2-3 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel süßer Senf
Agavendicksaft nach Geschmack
1 Laugenbrezel
3 Weißwürste
Öl zum Braten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, dann mit einem Teelöffel Weißweinessig vermischen. Die Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Gurken schneiden und in Scheiben hobeln. Den Blattsalat waschen und trocken schleudern.

Aus Weißweinessig, Olivenöl, Senf, Pfeffer, Salz und Agavendicksaft ein Dressing bereiten. Die Laugenbrezel klein schneiden und in etwas Öl knusprig anbraten. Dann abkühlen lassen. Gleichzeitig die Weißwürste in heißem Wasser garen. Dann herausnehmen, die Schale abziehen und in Scheiben schneiden.

Alle Zutaten mit dem Dressing vermischen und die Zwiebelringe obenauf verteilen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 19. Mai 2024

Dreierlei Smörrebröd


Bei unserem Brunch hatte ich kein Smörrebröd zubereitet aber der Stullenklassiker wird in Skandinavien sowohl als Mittagsgericht, zum Frühstück oder als Zwischendurchsnack sehr gerne gegessen. Und da ich einiges an Resten von unserem Brunch übrig hatte, wollte ich diese sinnvoll verarbeiten.

Unter Smörrebröds versteht man sehr reichhaltig belegte Butterbrote. Der Art und Weise der Belege sind keine Grenzen gesetzt. Es kann aufs Brot, was schmeckt. Ich habe mich für Schinken und zwei vegetarische Varianten entschieden. Wer etwas veganes will, macht einfach den Avocado-Tzatziki unter das marinierte Gemüse.

Smörrebröd mit Avocado – Tzatziki und Käse


Zutaten für zwei Portionen:

¼ Gurke
1 Knoblauchzehe
1 Avocado
½ Zitrone (Saft)
1 Ei
1 Tomate
2 Scheiben Vollkornbrot
Einige Blätter Salat
4-6 Scheiben Schnittkäse (ich hatte Tine Østavind)
Kresse
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Gurke waschen und grob raspeln. Mit etwas Salz bestreuen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Derweil die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Die Avocado halbieren, entkernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Knoblauch und Zitronensaft unterrühren. Die Gurke gründlich ausdrücken, ebenfalls unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Ei in kochendem Wasser aufsetzen und ca. 6 Minuten kochen, dann abschrecken und schälen. Das Ei und die Tomate in Scheiben schneiden. Die Brotscheiben mit der Avocadocreme bestreichen. Dann mit Salat, Käse, Eierscheiben, Tomatenscheiben belegen und mit Kresse bestreuen.

Smörrebröd mit Kräuterquark und marinierten Spargel, Gurken und Kirschtomaten


Zutaten für zwei Portionen:

200 g Quark
4 Esslöffel gehackte Kräuter (ich hatte Schnittlauch, Basilikum, Estragon, Petersilie)
2 grüne Spargelstangen
1-2 Minigurken
6 Radieschen
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Esslöffel Olivenöl
½ rote Zwiebel
6-8 Kirschtomaten
2 Scheiben Vollkornbrot
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Quark mit Kräutern sowie etwas Pfeffer und Salz verrühren. Die Gurken und den Spargel waschen, beim Spargel die holzigen Enden entfernen und das Gemüse mit einem Sparschäler in längliche, dünne Scheiben schneiden. Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Etwas frisches Radieschengrün aufheben.

Das vorbereitete Gemüse mit Essig, Öl und etwas Salz vermischen und ca. 30 Minuten marinieren lassen. Die Tomaten halbieren. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden.

Den Kräuterquark auf den Broten verteilen, dann mit Gurke, Radieschenscheiben, halbe Kirschtomaten, Spargel und Zwiebelringen belegen. Mit dem beiseitegelegten Radieschengrün dekorieren.

Smörrebröd mit Kochschinken und Rote Beete Ketchup


Zutaten:

250 g Rote Beete
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Öl
50 ml Weißweinessig
25 g Rohrohrzucker
2 Messerspitzen Korianderpulver
1 Messerspitze Nelkenpulver
Pfeffer und Salz
2 Scheiben Vollkornbrot
Etwas Blattsalat
4 Scheiben Kochschinken
Einige Scheiben dänische eingelegte Gurken
1 Esslöffel Kapern
1 Esslöffel Röstzwiebeln

Zubereitung:
Die rote Beete schälen, waschen und würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl goldbraun schwitzen. Dann die rote Beete, Zucker, Essig, einer Teelöffelspitze Salz und Gewürze hinzufügen und alles ca. 40 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Den Ketchup mit einem Stabmixer fein pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Brot mit dem Rote Beete Ketchup bestreichen, dann mit Blattsalat, Kochschinken, Gewürzgurken, Röstzwiebeln und Kapern belegen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 18. Mai 2024

Krabbelurer (schwedische Pfannkuchen)


Als letztes Rezept meines skandinavischen Brunchs gibt es heute diese leckeren Pfannkuchen. In Schweden mögen besonders die Kinder die kleinen süßen Teilchen. Von der Konsistenz erinnern sie mich an Dorayaki, die japanischen Pfannkuchen.

Zu diesen Pfannkuchen passen sehr gut verschiedene Konfitüren, Sahne und frische Früchte. Es ist auch üblich die fertig gebackenen Pfannkuchen in Zimt-Zucker zu wenden.

Zutaten:
120 g Rohrzucker
2 Eier
300 ml Milch
490 g Weizenmehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
2 Esslöffel Butter
Zimtzucker und frische Beeren

Zubereitung:
Zuerst den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, dann die Milch unterrühren und zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und Salz am besten mit einem Holzlöffel unterrühren.

Einen Teelöffel Butter in einer schweren Pfanne erhitzen und jeweils esslöffelgroße Kleckse hineingeben. Solange bei mittlerer Temperatur braten, bis die Oberfläche trocken erscheint, dann wenden und ca. 2 Minuten weiterbraten. Alles mit der restlichen Butter und dem restlichen Teig wiederholen.

Dazu passen geschlagene Sahne, Früchte, Marmelade, Apfelmus und Zimtzucker.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 17. Mai 2024

Karrysalat – ein typischer dänisch Brotaufstrich


Dieser leckere Eiersalat mit der leichten Currynote ist ein typischer Brotaufstrich, der sehr gerne zum Frühstück gegessen wird. Mir persönlich hat die Mischung aus Eiern, Apfel, Curry und Kapern sehr gut geschmeckt und deshalb wird es diesen leckeren Salat hier bestimmt nocheinmal geben.

Zutaten:
4 Eier
1 Apfel
1 Schalotte
4-5 Cornichons
1 Esslöffel Kapern
½ Bund Schnittlauch
4 Esslöffel Créme Fraîche
4 Esslöffel Mayonnaise
1 Teelöffel Dijjon-Senf
1 Prise Zucker
2 – 3 Teelöffel Curry
Salz und Pfeffer
1 Teelöffel Forellenkaviar
Etwas Dill

Zubereitung:
Die Eier hart kochen, herausnehmen, unter kaltem Wasser abschrecken und schälen. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Cornichons und Kapern sehr fein würfeln. Den Schnittlauch in sehr feine Ringe schneiden.

Créme Fraîche mit Mayonnaise, Senf, Curry, etwas Pfeffer und Salz verrühren. Mit Apfel, Schalotten, Cornichons und Kapern vermischen. Die Eier halbieren, die Eigelbe herausnehmen und mit einer Gabel zerdrücken. Das Eiweiß grob hacken und beides zum Salat geben. Jetzt etwas Gurkenwasser dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Den Eiersalat mindestens eine Stunde marinieren lassen. Vor dem Servieren mit dem Dill und Kaviar dekorieren.

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Donnerstag, 16. Mai 2024

Skinkesalat – dänischer Schinkensalat


Mein absolutes Highlight war ja dieser Schinkensalat. Da ich ja am Samstag die Salate schon vorbereitet hatte, war der Schinkensalat am Sonntag schon richtig gut durchgezogen und gerade die Silberzwiebelchen machten das Ganze schön knackig.

Allerdings sollte man schon einen vernünftigen Kochschinken verwenden. Ich hatte mir welchen von meinem Fleischer geholt, bei dem bekomme ich immer welchen, der keinen Fettrand hat.

Zutaten:
200 g Kochschinken
1 kleine rote Zwiebel
1/2 Bund Schnittlauch
100 g Mayonnaise
2 Esslöffel Créme Fraîche
1 Teelöffel Senf
2 Esslöffel Silberzwiebeln
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Schinken in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Mayonnaise mit der Créme Fraîche und dem Senf verrühren. Jetzt Schinken, Zwiebelwürfel, Silberzwiebeln und Schnittlauchröllchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

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Mittwoch, 15. Mai 2024

Tomatsild – norwegischer Heringssalat


Rezepte mit Hering habe ich zu hauf gefunden, da eine Auswahl zu treffen war echt schwierig. Da ich Tomatenfisch mag, hatte ich mich dann für eine tomatige Variante entschieden.

Der Vorteil dieses Salates war zudem, dass man ihn hervorragend einen Tag vor dem Essen zubereiten konnte, da er besonders gut schmeckt, wenn man ihn einige Zeit durchziehen lässt. Außerdem hält sich der Salat in einem dicht verschlossenen Behälter ca. 1 Woche.

Zutaten:
150 ml Tomatenmark
200 g Zucker
8 Esslöffel Weißweinessig
100 ml Wasser
50 ml Sonnenblumenöl
2 Esslöffel gelbe Senfkörner
3 Lorbeerblätter
1 TL gemahlener Pfeffer
Salz
2 mittelgroße, rote Zwiebeln
8 eingelegte Heringsfilets
3-4 Stängel Dill

Zubereitung:
Zuerst Tomatenmark, Zucker, Wasser, Sonnenblumenöl, Essig, Senfkörner, Lorbeerblätter, Pfeffer und einer kräftigen Prise Salz verrühren. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Heringsfilets abspülen, mit Küchenpapier trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Bis auf einen Stängel den Dill fein hacken.

Zwiebeln, Fisch und gehackten Dill zur Tomatenmarinade geben und vermischen. Dann gut verschlossen über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Vor dem Servieren mit dem restlichen Dill dekorieren.

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Dienstag, 14. Mai 2024

Dänische Plunderteig-Brötchen (Wienerbrød)


Unter Wienerbrød versteht man in Dänemark Plunderteig in den unterschiedlichsten Varianten. Entweder man macht aus dem Plunder Brötchen (so wie ich) oder man füllt den Teig mit Vanillecreme und/oder Früchten wie Kirschen oder Äpfeln. Dänischer Plunderteig besteht üblicherweise aus 27 "Ziehfettlagen". Dafür wird der Teig mehrfach touriert, das heißt dadurch entstehen 27 Schichten Butter zwischen dem Hefeteig.

Nun habe ich hier schon einmal beschrieben, wie man Plunder selber zubereitet und seien wir ehrlich, es ist schon sehr aufwendig und wirklich zeitraubend, deshalb möchte ich heute eine schnellere Variante des Plunderteiges vorstellen. Hier muss der Teig nicht mehrfach gefaltet und gekühlt werden, sondern die Schichten werden mit einem Trick hergestellt, indem man einfach 10 Teiglinge mit 9 Schichten Butter übereinanderlegt und diese dann noch zweimal faltet und schon hat man auch 27 Butterschichten.

Wer diese Teilchen ohne großen Aufwand nachbacken will, sollte auf keinen Fall fertigen Blätterteig verwenden, denn Wienerbrød ist kein Blätterteig. Geschmacklich liegen dazwischen Welten.

Zutaten:
40 g frische Hefe
2 Teelöffel Zucker
300 ml lauwarmes Wasser
1 Ei
500 g Mehl
1 Teelöffel Salz
250 g gefrorene Butter
1 Eigelb
2 Esslöffel Milch
Weißer und schwarzer Sesam

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker solange rühren, bis sie sich verflüssigt hat. Dann das lauwarme Wasser dazugießen und verrühren. Jetzt 100 g Mehl unterrühren und alles für 20 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Das restliche Mehl mit dem Salz vermischen, den Vorteig und das Ei zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen die Butter grob reiben und sofort wieder in die Tiefkühlung geben.

Den Teig in 10 gleichgroße Stücke teilen und jedes davon auf die gleiche Größe ausrollen. (Ich hatte einen großen Tisch und konnte die Teiglinge nebeneinander legen, wer den Platz nicht hat, die Teiglinge mit etwas Mehl bestäuben und übereinander stapeln.)

Jetzt einen Teigling auf die bemehlte Arbeitsfläche legen, mit einem Pinsel vorhandenes Mehl entfernen und die geriebene Butter gleichmäßig darauf verteilen, dabei einen 1cm großen Rand lassen. Vom nächsten Teigstück das Mehl entfernen und mit der mehlfreien Seite auf die Butter legen. Auf der anderen Seite ebenfalls das Mehl entfernen und wieder mit der Butter bestreuen. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Teiglinge und die Butter aufgebraucht sind.

Nun den oberen Teigling mit Mehl bestäuben und alles zu einem länglichen Rechteck ausrollen. Das Mehl wieder ebbürsten, danach ein Drittel der Teigplatte einschlagen und das restliche Drittel darüber klappen, dann auf eine Stärke von 4cm ausrollen. Daraus 12-14 trapetzförmige Stücke schneiden.

Das Eigelb mit der Milch verquirlen, damit die Teigstücke bestreichen und mit dem Sesam dick bestreuen. Alles mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220° Umluft 5 Minuten backen. Die Temperatur auf 200° reduzieren und weitere 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 13. Mai 2024

Dänische Hörnchen


Dieses Hörnchenrezept ist ein Klassiker bei einem dänischen Frühstück. Allerdings kann man sie auch zu jeder anderen Tageszeit essen. Da der Teig nicht süß ist, schmecken die Hörnchen auch mit Käse und/oder herzhaften Aufstrichen.

Mir haben dazu frische Butter und Konfitüre besonders gut geschmeckt. Damit es frühs nicht zu stressig wird, habe ich meine Prep&Cook benutzt. Das hatte den Vorteil, dass während die Maschine gelaufen ist und den Teig zubereitet hat, ich Zeit für Bad und ähnliches hatte. Zu guter Letzt musste ich sie nur noch entspannt aufrollen und während sie das zweite Mal gegangen sind, konnte ich schonmal den Tisch decken.

Wem das vor dem Frühstück zu aufregend ist, kann den Teig auch am Abend vorher zubereiten und ihn dann über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Zutaten für 12 Hörnchen:
42 g frische Hefe
1 Teelöffel Zucker
200 ml lauwarme Milch
420 g Weizenmehl
50 g weiche Butter
1 Prise Salz

Zubereitung in der Prep&Cook:
Die Hefe zerbröseln und mit dem Zucker solange verrühren bis sich die Hefe verflüssigt hat. Die Lauwarme Milch dazu geben und alles gründlich verrühren.

Alle Zutaten mit der Hefemilch in den Rührbehälter geben und mit dem Knet- und Mahlaufsatz mit dem Teigprogramm P2 zu einem glatten Teig verarbeiten, den Knet- und Mahlaufsatz herausnehmen, den Teig zu einer Kugeln formen und wieder hineinlegen und 45 Minuten gehen lassen.

Zuerst das Weizenmehl in eine Schüssel sieben. Im Anschluss die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen. Im nächsten Schritt die Milch sowie die Butter zusammen mit dem Zucker als auch der Hefe in die Schüssel mit dem Mehl geben und alles zu einem Teig verkneten.

Den Teig herausnehmen, kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen. Dann in 12 gleich große Teigdreiecke schneiden.

Die Teigdreiecke von der langen Seite her zur Hörnchen rollen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einem Küchentuch abgedeckt 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für 25-30 Minuten backen.



 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 12. Mai 2024

Gemütlicher skandinavischer Brunch

Als ich die Frühstücksangebote in Jena getestet hatte, war ich auch in einem Café, das Holz & Hygge heißt. Dort hatte ich unteranderem einen sehr leckeren Eiersalat. Auf der Suche nach entsprechenden Rezepten bin ich auf so viel Interessantes gestoßen, dass ich beschlossen habe, einen skandinavischen Brunch auszurichten. Genug Mitesser kann ich ja immer auftreiben ;)

Welche Länder man zu Skandinavien dazurechnet, kommt immer auf das Thema an. Geografisch gehören dazu alle Länder, die sich auf der skandinavischen Halbinsel befinden, wie Schweden, Norwegen und ein Teil von Finnland. Sprachlich und geschichtlich sind es Schweden, Norwegen und Dänemark. Mir ist da eine Definition nicht so wichtig, ich habe mir aus den nordischen Ländern die Leckereien ausgesucht, auf die ich Lust hatte. Es war erstaunlich wie ähnlich die einzelnen Gerichte in den jeweiligen Ländern sind.

Ein typisches Beispiel ist der Haferbrei. Dieser wird sowohl in Schweden, Dänemark, Norwegen als auch Finnland sehr gerne zum Frühstück gegessen. Meins ist es ja immer nicht so aber mein Mitesser mag die verschiedenen Haferflockengerichte gern. Für meinen Brunch hatte ich mich für ein finnisches Rezept für Puuro entschieden. Der ist recht einfach zubereitet, Haferflocken mit leicht gesalzenem Wasser im Verhältnis 1:2 zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen, dann etwas kalte Milch dazu gießen und mit den verschiedensten Toppings wie Butter, Nüssen, Beeren sowie anderen Früchten versehen.

In Skandinavien beginnt der Morgen gerne süß, salzig, deftig und herzhaft, also von allem etwas. Das fängt schon mit den unterschiedlichen Brot- und Brötchensorten an. Es gibt Brötchen (Rundstykker), süße Hefeteig-Brötchen (Bolle), Plunderbrötchen (Wienerbrød), dänische Hörnchen, Knäckebrot, Roggenvollkornbrot, Skorpor (schwedischer Zwieback) und Finn-Crisp, um nur einige zu nennen.

Auch bei Wurst, Schinken und Käse gibt es eine große Auswahl. Für unser Essen musste ich da natürlich eine Auswahl treffen. Wir hatten dänischen Blauschimmel, norwegischen Ziegenfrischkäse, dann einen norwegischen Braunkäse (Brunost). Diese norwegische Spezialität hat einen sehr interessanten Geschmack. Dieser Molkekäse (meiner war aus Ziegenmilch, es gibt aber auch welchen aus Kuhmilch und Schafmilch) hat einen sehr karamelligen Geschmack und erinnert nicht wirklich an Käse. Mir hat er geschmeckt aber nicht jedem meiner Mitesser. Dann hatten wir noch Rentiersalami, einen norwegischen Schnittkäse (Tine Østavind) und Rentierschinken.

Natürlich gehört auch immer Lachs mit zu einem ordentlichen skandinavischem Frühstück, gerne auch mit einer Dill-Senfcreme. Gerne werden auch gekochte Eier mit schwedischer Kaviarcreme gegessen. Diese Creme wird aus geräuchertem Rogen von Dorsch und Seelachs hergestellt und als Brotaufstrich oder als Topping für Eier und belegte Brötchen verwendet.

Bei meiner Rezeptrecherche habe ich auch unzählige Zubereitungsweisen für Hering gefunden. Ich hatte mich für einen Heringssalat mit Tomatencreme (Tomatsild) entschieden. Dieses norwegische Rezept ist sehr ausgeglichen und lecker.

Ebenfalls ein fester Bestandteil jedes skandinavischen Frühstücks (oder Brunchs) sind unterschiedliche Aufstriche und Salate. Bei der großen Auswahl war es echt schwierig, etwas auszuwählen. Aber da ich nicht zwei Tage im Vorfeld mit Kochen anfangen wollte, hatte ich mich für einen dänischer Schinkensalat (Skinkesalat) und einen Karrysalat, einem typischen dänischen Brotaufstrich entschieden.

Auch Süßes gehört hier mit auf den Tisch, wie zum Beispiel verschiedene Marmeladen und Konfitüren. Leider konnte ich die bekannte Marmelade aus Moltebeeren nirgendwo kaufen, na ja beim nächsten Mal. Lecker waren bei uns auch die schwedischen Pfannkuchen (Krabbelurer) mit Zimt-Zucker und frischen Beeren.

Zum Schluss noch etwas über die immer recht leckeren Smørrebrød oder auch Smörrebröd. Dieser dänische Sandwichklassiker wird immer recht gut belegt und ist eigentlich ein typisches Mittagsgericht. Allerdings werden die belegten Brote auch gerne zum Frühstück oder als Snack zwischendurch gegessen. Nur zum Abendessen wie bei uns ist es eigentlich nicht üblich. Für unseren Brunch hatte ich keine gemacht aber mit den ganzen Zutaten und Resten sind es dann drei verschiedene geworden.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 11. Mai 2024

Faulenzen auf dem Balkon


Heute gibt es mal kein Rezept (obwohl ich eigentlich eins vorbereitet hatte aber es ist noch nicht fertig). Gestern hatte ich meinen Balkon fertig bepflanzt und hatte für heute einen Ausflug geplant aber dann kam es anders und so wurde es kurzfristig einfach ein fauler Tag. 

Am Nachmittag habe ich mir dann einen leckeren Eisbecher gegönnt. Das Eis hatte ich frühs für unser Sonntagsessen vorbereitet und da musste ich doch vorher mal kosten. Dazu hatte ich gestern wirklich reife Erdbeeren hier aus der Gegend gekauft und die wollte ja auch verwendet werden ;)



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 10. Mai 2024

Mein Balkon 2024


Für dieses Jahr habe ich meinen Balkon fertig und ihn gleich mit einem leckeren Frühstück eingeweiht. Die letzten zwei Feiertage habe ich zum (Balkon)gärtnern genutzt.

Zum ersten Mai hatte ich mit den Kräutern und meinem Salatbaum angefangen. Da es letzten Mittwoch recht warm warm, musste ich zwischendurch immer mal eine Pause einlegen.

Wie jedes Jahr konnte ich mich bei den Pflanzen wieder nicht entscheiden und es sind wieder reichlich geworden aber das ist kein Problem, denn zum Kochen kann ich immer welche gebrauchen. Von oben rechts angefangen habe ich Rosmarin, Schnittknoblauch, Vietnamesische Minze, Zitronenverbene, Schnittsellerie, XXXX, Zitronenthymian, Wasabi-Rucola, Liebstöckel, Dill, Salbei, Oregano, Pimpinelle und Blutampfer. Ganz unten gibt es Rauke und die winzigen Sprößlinge wollen asiatischer Blattsalat werden.

Gestern habe ich mich dann um mein vertikales Blumenbeet gekümmert. Dazu hatte ich mir einige Pflanzen in meiner Lieblingsgärtnerei besorgt. 

Jetzt auf dem Foto habe ich festgestellt, ich muss wohl noch etwas Deko besorgen ;)

Jetzt muss ich nur noch die Tomaten einpflanzen aber dafür brauche ich noch etwas Erde.

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Donnerstag, 9. Mai 2024

Knusprige Enten-Lasagne mit grünem Salat

Heute gibt es ein Rezept für das man etwas Zeit mitbringen muss. Nicht dass man die ganzen Zeit in der Küche stehen muss aber durch die jeweiligen Garzeiten im Backofen dauert es schon eine Weile.

Die fertige Lasagne war lecker aber leider ging der feine Entengeschmack zwischen den ganzen Zutaten etwas verloren. Die Tomaten in Kombination mit dem Spinat und der Käsesoße waren schon echt dominant. Falls ich diese Lasagne noch einmal zubereiten sollte, würde ich das Entenragout nur mit Wurzelgemüse und etwas Tomatenmark zubereiten und nur eine einfache Bechamelsoße dazu machen.

Was mir dieses Mal aber extrem gut gelungen ist, war das Dressing für meinen grünen Salat.

Zutaten:
1 kleine Ente
4 Zweige Rosmarin
4 Esslöffel Olivenöl
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 Stangen Sellerie
3 Möhren
2-3 frische Lorbeerblätter
200 g altbackenes Brot
200 ml italienischer Rotwein
3 Dosen gehackte Tomaten
3-4 Zweige Majoran
500 g frischer Spinat
Etwas geriebene Muskatnuss
50 g Butter
50 g Mehl
0,5 l Milch
150 g geriebener Käse (ich hatte eine Mischung aus Parmesan, Cheddar, Fontina)
50 g geriebener Parmesan
2 Köpfe grüner Salat
3-4 Stängel Dill
100 g saure Sahne (18% Fettanteil)
1 Bio-Zitrone (Saft)
1 Teelöffel Orangenmarmelade
2 Teelöffel Rohrzucker
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Von zwei Rosmarinzweigen die Nadeln grob abzupfen. Dann die Ente mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl sowie den Rosmarinnadeln einreiben. Dann 2 Rosmarinzweige in die Ente stecken. Die Ente im Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze 2 Stunden garen lassen.

Derweil die Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen schälen und würfeln. Sellerie und Möhren putzen bzw. schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Etwas Entenfett in einen großen Topf geben und darin das Gemüse mit den Lorbeerblättern ca. 20 Minuten schmoren lassen. Jetzt den Wein zum Gemüse gießen, aufkochen und solange köcheln lassen, bis der Wein verkocht ist. Die Dosentomaten dazugeben.

Derweil die Ente auf einen Rost legen und das Fett abgießen und auffangen. Dann etwas kochendes Wasser in den Bräter gießen und die Röststoffe vom Boden lösen. Diese zum Gemüse geben. Die Haut und das Fleisch von der abgekühlten Ente lösen. Das Fleisch dabei etwas kleiner zupfen und zum Gemüse geben. Die Haut mit dem altbackenem Brot in der Küchenmaschine zerkleinern und in einer Pfanne knusprig anbraten. Dann beiseite stellen. Das Entenragout ca. 1 Stunde bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

2 Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. Die Majoranblätter von den Stielen zupfen und grob hacken. Beides in etwas Entenfett anrösten. Den gewaschenen Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Solange köcheln bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Die Butter schmelzen und das Mehl dazu geben und alles gründlich verrühren. Jetzt die Milch unter Rühren angießen und alles köcheln lassen, bis eine cremige Soße entstanden ist. Nun die Käsemischung unterrühren. Sollte die Soße zu dickflüssig sein, noch etwas Milch zugeben.

Die Lasagne schichten. Dafür etwas Spinat in die gefettete Lasagneform geben, eine Schicht Lasagneblätter darauf, dann die Hälfte das Ragouts und etwas von der Käsesoße darauf verteilen. Wieder Lasagneblätter darauf legen, den restlichen Spinat darauf geben und mit Lasagneblättern abdecken. Darauf wieder Ragout und Käsesoße geben und mit den Lasagneblättern abdecken. Die restliche Käsesoße darauf verteilen und etwas Parmesan darüber reiben. Für 30 bis 40 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze im Backofen garen. Die Lasagne 20 Minuten ruhen lassen.

Derweil den Salat putzen, in einzelne Blätter teilen und diese gründlich waschen und abtropfen lassen. Große Blätter etwas zerkleinern. Die Stiele vom Dill entfernen und die Blättchen fein hacken. Aus saurer Sahne, Zitronensaft, der Orangenmarmelade, dem Dill und dem Rohrzucker ein Dressing bereiten. Kurz vor dem Servieren das Dressing mit dem Salat mischen.

Die Lasagne aus dem Ofen nehmen und mit den Entenhautkrümeln bestreuen und mit dem grünen Salat servieren.

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Mittwoch, 8. Mai 2024

Asiatische Hackpfanne mit Spargel und Zuckerschoten

Uns war mal wieder nach etwas Asiatischen. Der Wunsch meiner Mitesser war mir Befehl und so hatte ich nach der Arbeit noch schnell einen Abstecher in den Supermarkt gemacht und geschaut, auf was ich so Lust hatte. Der Spargel und die Zuckerschoten haben mich angelacht und so wanderten sie in den Einkaufskorb. 

Zutaten:
700 g Rinderhackfleisch
1 Bund Frühlingszwiebeln
400 g grünen Spargel
200 g Zuckerschoten
100 g Shiitake-Pilze
2 rote Zwiebeln
2 kleine Chilis
3 Zehen Knoblauch
300 ml Hühnerfond
70 ml Ponzu Soße
Sweet Chilisoße nach Geschmack
1 Limette
4 Portionen frische chinesische Weizennudeln
Pflanzenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer
Koriandergrün, Sesam

Zubereitung:
Die Frühlingszwiebeln putzen und waschen. Dann in Ringe schneiden und den grünen Teil beiseite legen. Spargel waschen, die holzigen Enden entfernen und in ca. 3cm lange Stücke schneiden. Die Zuckerschoten putzen, waschen und in Streifen schneiden. Die Stiele der Pilze entfernen und die Köpfe je nach Größe zerkleinern. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in Streifen schneiden. Chili längs aufschneiden, entkernen und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Das Rinderhackfleisch zusammen mit den weißen Frühlingszwiebeln in etwas Öl anbraten, bis es Farbe bekommen hat. Dann Zwiebeln, Spargel, Zuckerschoten, Pilze, Chili und Knoblauch zugeben und mitbraten. Mit dem Hühnerfond ablöschen, einige Minuten einkochen lassen. Mit Ponzu Soße, Chilisoße, Limettensaft sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Danach die Nudeln in kochendem Wasser 2 Minuten garen, abgießen, abtropfen lassen, zum Hackfleisch geben und ebenfalls kurz braten. Alles auf Tellern anrichten und mit fein geschnittenen Koriandergrün, dem beiseite gestellten Lauchzwiebeln und Sesam bestreuen.

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Dienstag, 7. Mai 2024

Gegrilltes Gemüse mit Joghurt-Tahin-Creme und Brunnenkresse-Salat

Bei einer Fernsehsendung hatten sie so ein ähnliches Gericht gezeigt. Bei der Sendung ging es um internationale vegetarische Gerichte und eins davon war der gegrillte Blumenkohl mit Tahin-Creme.

Da das genaue Rezept nicht erklärt wurde, habe ich einfach improvisiert und alles dazu gepackt, was ich passend fand. Das Ergebnis war wirklich lecker.

Zutaten:
½ Blumenkohl
3-4 Tomaten
250 g grüner Spargel
6 Esslöffel Olivenöl
150 g griechischer Joghurt (10% Fett)
2 Esslöffel Tahin
2 Bio-Zitronen
1 Knoblauchzehe
gemahlen Koriander nach Geschmack
gemahlen Kreuzkümmel nach Geschmack
1 Esslöffel heller Sesam
1 Teelöfffel Schwarzkümmelsaat
1 Teelöfffel Sumach
2-3 Esslöffel Granatapfelessig
2 Bund Brunnenkresse
3 Stiele glatte Petersilie
2 Stängel Dill
2-3 Stängel Koriander
1 Stiel Minze
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Blumenkohl putzen, in große Röschen teilen, waschen, dann in Scheiben schneiden. Die Tomaten in dicke Scheiben schneiden. Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen in 5-6 cm lange Stücke schneiden. Alles mit 4 Esslöffel Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse in einer Grillpfanne garen.

Joghurt mit Tahin und einem Schluck heißem Wasser verrühren. Von einer Zitrone die Schale abreiben und von beiden den Saft auspressen. Beides zum Joghurt geben. Den Knoblauch schälen und fein würfeln, zum Joghurt geben. Die Joghurt-Tahin-Creme mit Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz würzen

Sesam- und Schwarzkümmelsaat in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und mit Sumach mischen. 2 Esslöffel Olivenöl und Granatapfelessig unterschlagen. Brunnenkresse waschen, trocken schleudern und mit dem Dressing vermischen.

Die Blätter von den Kräutern zupfen und fein hacken. Die Joghurt-Tahin-Creme in eine Schüssel geben und das Gegrillte Gemüse darüber anrichten, mit den Kräutern bestreuen. Dazu frischen Hummus und Fladenbrot servieren.

Man kann übrigens auch alles in Pita-Taschen füllen.

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Montag, 6. Mai 2024

Hackfleischbällchen in Lauchsoße

Erst wollte ich uns Köttbullar machen aber mein Mitesser hatte da nicht wirklich Lust drauf. Ich wollte aber unbedingt Fleischbällchen und dann wurde es eine andere Soße und schon waren es keine Köttbullar *lach*

Aber die Lauchsoße war auch recht lecker und Reis passt aus meiner Sicht immer recht gut zu Fleischbällchen, noch einen Klecks Preiselbeeren und schon hatte ich ein leckeres Mittagessen.

Zutaten:
2 Scheiben Toastbrot
4 Esslöffel heiße Milch
2 Knoblauchzehen
1 mittelgroße Zwiebel
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Esslöffel Dijonsenf
1 Ei
Semmelbrösel nach Bedarf
2 Lauchstange
1 gehäuften Esslöffel Mehl
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten
Preiselbeeren

Zubereitung:
Das Tostbrot fein würfeln und mit der heißen Milch übergießen. Dann Knoblauch und Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Knoblauch und die Hälfte der Zwiebeln mit dem eingeweichten Brot, dem Ei und Senf zum Hackfleisch geben und alles gründlich verkneten. Dabei so viele Semmelbrösel unterarbeiten bis die Hackmasse nicht mehr klebt. Daraus ungefähr wallnussgroße Bällchen formen. Diese in etwas Öl rundherum anbraten und aus der Pfanne nehmen.

Den Lauch putzen, längs halbieren, waschen und in nicht zu dicke Streifen schneiden. Den Lauch im Bratenfond zusammen mit der restlichen Zwiebel anschwitzen. Mit dem Mehl bestäuben und alles gut miteinander vermischen, dann die Brühe und die Sahne angießen, alles unter Rühren aufkochen und kurz köcheln lassen. Die Hackbällchen wieder hineingeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fleischbällchen mit der Soße am besten mit Reis und einigen Preiselbeeren servieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 5. Mai 2024

Italienisch marinierte Kalbshaxe mit Knoblauchpolenta und Rotweinschalotten

Für dieses Gericht habe ich mit den Vorbereitungen schon einige Tage vorher begonnen. Damit das Fleisch schön zart wird, hatte ich das Fleisch drei Tage lang mariniert. Auch um eine aromatische Soße ziehen zu können, hatte ich eine Kalbsjus gekocht und die braucht eine gewisse Zeit, so dass ich schon am Tag vorher mit dem Kochen begonnen hatte.

Durch das Marinieren war das Fleisch sehr zart und ich hatte sogar ein paar Probleme, das Fleisch in ordentliche Scheiben zu schneiden, weil alles auseinanderfallen wollte. Na ja zumindest fürs Foto habe ich eine schöne Scheibe hinbekommen *lach*

Zutaten:
1 kg Kalbsknochen
200 g Knollensellerie
5 Möhren
6 Zwiebeln
2 Esslöffel Tomatenmark
1,5 l Rotwein (ich hatte einen Primitivo di Manduria)
2 Teelöffel Pfefferkörner
5 – 6 Wacholderbeeren
3 – 4 Pimentkörner
6 Lorbeerblätter
2 Stangen Staudensellerie
6–8 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
1 hintere Kalbshaxe (ca. 2 kg)
200 ml Portwein
2 Esslöffel Mehl
500 g Schalotten
3 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Rohrohrzucker
100 ml Aceto Balsamico
600 ml Gemüsebrühe
120 g Polenta
30 g Parmesan (gerieben)
2-3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
Pfeffer, Salz
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Zwei Zwiebeln und 3 Möhren schälen und grob würfeln. Den Knollensellerie schälen, waschen und würfeln. Das Gemüse, 1 Teelöffel Pfefferkörner, 3 Lorbeerblätter, Thymian, Rosmarin sowie das Fleisch in einen Tiefkühlbeutel geben und mit 1 l Wein auffüllen. Soviel Luft wie möglich herausdrücken und dicht verschließen, dann für 3 Tage im Kühlschrank marinieren lassen. Dabei täglich einmal wenden.

Die Kalbsknochen in einen Bräter geben und etwas Olivenöl darüber verteilen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft 30 Minuten anrösten. Restliche Zwiebeln und Möhren schälen, waschen und würfeln. Den Stangensellerie putzen, waschen und ebenfalls würfeln. Das Gemüse zu den Knochen geben und weitere 30 Minuten anrösten.

Knochen und Gemüse in einen Topf umfüllen, zusammen mit dem Tomatenmark erneut anrösten und mit dem restlichen Rotwein sowie Portwein ablöschen und aufkochen lassen, dabei die Röststoffe vom Topfboden lösen. 1,5 l kaltes Wasser angießen, Wacholderbeeren, 3 Lorbeerblätter, Pimentkörner und 1 Teelöffel Pfefferkörner dazugeben und zum Kochen bringen. Einen halben Liter kaltes Wasser in den Bräter geben und im Backofen ca. 10 Minuten erhitzen, dann die Röststoffe lösen und ebenfalls in den Topf geben. Alles für 2 Stunden köcheln lassen. Dann durch ein Sieb gießen und den Fond auf 500 ml reduzieren.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen. Marinade durch ein Sieb gießen, Gemüse und Kräuter abtropfen lassen. Fleisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben. In einem Bräter etwas Öl erhitzen und darin das Fleisch von allen Seiten goldbraun anbraten. Derweil den Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Das mariniertes Gemüse und Kräuter zum Fleisch geben und einige Minuten weiterbraten. Mit der Hälfte der Marinade ablöschen und alles etwas einkochen lassen. Einen Deckel aufsetzen und die Kalbshaxe für zwei Stunden im Backofen garen lassen. Dabei gelegentlich die restliche Marinade und den reduzierten Fond zugeben.

Die Schalotten schälen, längs in Spalten schneiden. 1 Esslöffel Butter zerlassen, die Schalotten darin kurz anbraten, den Rohrohrzucker darüber verteilen, karamellisieren lassen und mit Balsamico ablöschen. Die Schalotten bei kleiner Hitze weiter garen, dabei immer wieder umrühren.

Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Butter erhitzen und leicht anbräunen lassen, dann den Knoblauch zugeben und bei niedriger Temperatur anschwitzen, bis alles goldgelb ist. Gemüsebrühe und Polenta in einen Topf geben und mit einem Schneebesen kräftig umrühren. Polenta bei starker Hitze zum Kochen bringen, auf niedrige Hitze zurückschalten und weitere 5-8 Min. unter Rühren köcheln lassen. Vom Herd nehmen und bei geschlossenem Deckel weitere 10 Min. ziehen lassen. Parmesan und Knoblauchbutter unter die Polenta ziehen.

Petersilienblätter abzupfen, fein hacken. Haxe aus dem Bräter nehmen, vom Knochen lösen, in Stücke schneiden. Sauce aus dem Bräter mit dem Gemüse durch ein Sieb passieren, dabei etwas Gemüse durchdrücken. Braten mit Sauce und Balsamico-Schalotten anrichten, mit Petersilie bestreuen und servieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 4. Mai 2024

Mango-Quark-Dessert

Dieses Dessert hatte ich für uns am Karfreitag zubereitet aber dann irgendwie vergessen, es zu veröffentlichen. Da die Mangocreme aber wirklich lecker war und das fertige Dessert ein wirklicher Hingucker, hole ich es heute nach.

Die Idee hatte im Liebstöckel gemopst, da gibt es immer solche Leckerchen mit Quark oder Joghurt und gelegentlich sind sie auch so schön geschichtet.

Zutaten:
1 reife Mango
250 g Quark
2 Esslöffel Rohrzucker
60 ml Sahne
2 Esslöffel Zitronensaft
½ rotschaliger Apfel
1 Banane
1 handvoll Blaubeeren
Minze und Macarons als Deko

Zubereitung:
Mit einem scharfen Messer entlang des Mangokerns das Fruchtfleisch abschneiden, dieses dann rautenförmig einschneiden ohne dabei die Schale durchzuschneiden. Die Fruchtwürfel nach außen drücken und diese mit einem Messer abschneiden. Das Fruchtfleisch fein pürieren.

Den Quark mit Sahne, Zucker und 1 Esslöffel Zitronensaft cremig rühren. Dann abwechselnd mit dem Mangopüree in Gläsern schichten.

Den Apfel fein würfeln. Die Banane schälen und ebenfalls würfeln. Beides mit dem restlichen Zitronensaft marinieren. Die Fruchtmischung oben auf die Gläser geben und mit Macarons und Minze dekorieren.

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Freitag, 3. Mai 2024

Fischburger ala Filet-o-Fish

Das ausschlaggebende Geschmackselement bei diesem Burger ist die Sauce Tatar. Da ich nicht wirklich viel Erfahrung bei dem Fastfood mit dem goldenem M habe, hatte ich auf deren Internetseite nachgeschaut, was dort alles in die Soße kommt und hatte folgende Inhaltsangaben gefunden: „Wasser, Rapsöl, Gurken, Branntweinessig, Zwiebeln, modifizierte Maisstärke, Eigelb, Zucker, Salz, Verdickungsmittel (E 415), Senfmehl, Kapern, Konservierungsstoff (E 202), Festigungsmittel (E 509), getrocknete Petersilie, natürliches Aroma.“

Okay Konservierungsstoffe habe ich keine gebraucht und ein Verdickungsmittel auch nicht, obwohl ich glaube, dass ist in der Mayonnaise enthalten alles andere kam bei mir dann in die Soße. Laut meinem Mitesser kam sie wohl recht nah an das Original.

Zutaten:
4 Kabeljaufilets
1 Ei
Mehl nach Bedarf
Semmelkrumen nach Bedarf
1 Gewürzgurke
1 Teelöffel Kapern
1 kleine Zwiebel
3-4 Stängel Petersilie
125 g Mayonnaise
2 Esslöffel Gurkensud
Etwas Zitronensaft
4 Burger Brötchen
4 Scheiben Cheddar (Schmelzkäse)
Salz, Pfeffer, Zucker
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Fischfilets mit Pfeffer und Salz würzen, dann mit Mehl bestäuben. Das Ei verquirlen und die Fischfilets durch das Ei ziehen und dann in den Semmelkrumen wenden. Die Filets in tiefen Fett bei mittleren Temperaturen von allen Seiten ausbacken.

Die Gewürzgurke in feine Würfel schneiden. Die Kapern fein hacken. Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Alles mit der Mayonnaise und dem Gurkensud verrühren. Mit Pfeffer, Salz, Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Brötchen quer halbieren und mit der Schnittfläche nach oben unter dem Grill einige Minuten anrösten. Dann auf die Unterteile den Käse legen und jeweils ein Fischfilet legen. Dann jeweils etwas Sauce Tatar darüber geben und mit den Brötchenoberteilen abdecken.

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Donnerstag, 2. Mai 2024

Weißwurstgulasch mit Kartoffeln und frischem Salat

Der Weißwurstgulasch war mal wieder so eine Kochaktion, bei der ich in meiner Küche Zutaten auf den Tisch gestellt hatte und dann erst überlegt hatte, was ich daraus kochen könnte. Erst wollte ich die Packung Weißwürste mit Brezeln essen aber dann hatte sich kurzfristig Besuch angekündigt und da wäre ich mit 5 Weißwürsten nicht weitgekommen aber so, mit Pilzen, Kartoffeln und Salat wurden auch vier Leute satt.

Zutaten:
2 Kohlrabis mit frischen Blättern
1 Bund Radieschen
½ Gurke
1 Bund Schnittlauch
1-2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Weißweinessig
1,5 Esslöffel süßer Senf
Honig nach Geschmack
1 kg Kartoffeln
8 (à 75 g) Weißwürste
300 g Champignons
2 rote Zwiebeln
200 ml Bier
300 ml Rinderbrühe
4 Stiele Majoran
6 Stiele Petersilie
1 EL Butter
Öl zum Braten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Kohlrabis schälen, waschen und grob hobeln. Die Kohlrabiblätter waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gurke waschen und in dünne Scheiben hobeln. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden, einen Esslöffel davon beiseite stellen.

Olivenöl, Weißweinessig, 1 Teelöffel süßer Senf, Honig, Pfeffer und Salz zu einem Dressing verrühren und mit dem vorbereiteten Gemüse gut vermischen und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen, halbieren und in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Derweil die Haut von der Wurst abziehen und die Wurst in Scheiben schneiden. Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.

Die Weißwurstscheiben in Mehl wenden. Zwiebeln und Pilze in etwas Öl anbraten. Die Weißwurst zugeben und von allen Seiten anbraten. Mit Bier und Brühe ablöschen. Alles köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Majoran fein hacken und mit einem Esslöffel Senf zum Gulasch geben.

Die Kartoffeln abgießen und abdampfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Butter schmelzen, die Kartoffeln und Petersilie dazugeben und durchschwenken.

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Mittwoch, 1. Mai 2024

Warmer Kartoffel-Spargelsalat mit Fischfrikadelle und selbstgemachter Remoulade


Ich hatte für die Frikadellen das Welshack direkt bei einem Fischzuchtbetrieb hier gekauft. Wer diese Möglichkeit hat, kann das Fischfilet entweder durch einen Fleischwolf drehen oder mit einem Messer fein hacken. Das Zerkleinern in einer Küchenmaschine würde ich nicht empfehlen, denn dann hat man sehr wahrscheinlich Fischmus und ein bisschen Struktur kann nicht schaden.

Neulich war ich Essen und dort hatte ich eine Remoulade auf Joghurtbasis und diese war echt lecker. Da zu den Fischfrikadellen Remoulade recht gut passt, hatte ich diese Variante versucht.

Zutaten:
1 Teelöffel Kapern
1 Teelöffel Kapernsud
2 kleine Gewürzgurken
3 Stängel Estragon
1/2 Bund Schnittlauch
4-5 Stängel glatte Petersilie
2 Teelöffel Dijon-Senf
150 g Joghurt
1 Esslöffel Mayonnaise
Zitronensaft zum Abschmecken
1 rote Zwiebel
2 El Rotweinessig
3 Esslöffel Olivenöl
2 Tl Dijonsenf mit Honig
1 kg Kleine Kartoffeln
400 g grüner Spargel
½ Bund Estragon
400 g Welsfilet
½ Brötchen vom Vortag
1 Ei
1 kleine Zwiebel
3-4 Stängel glatte Petersilie
Semmelbrösel nach Bedarf
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Kapern und Gewürzgurken abtropfen lassen und sehr fein hacken. Die Kräuter waschen, gründlich trockenschütteln und fein hacken. Alles mit Joghurt, Mayonnaise und Senf verrühren. Die Remoulade mit Kapernsud, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die rote Zwiebel schälen, feine Streifen schneiden und mit dem Rotweinessig, Olivenöl, Dijonsenf, Pfeffer und Salz zu einem Dressing verarbeiten.

Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser Den Spargel putzen, dafür die holzigen Enden abschneiden und am unteren Ende bei Bedarf schälen. Den Spargel gründlich waschen und in ca. 5cm große Stücke schneiden. Die zimmerwarmen Eier in kochendes Salzwasser geben, den Spargel in ein Sieb darüber geben, zudecken und die Eier 5 einhalb Minuten kochen. Die Eier aus dem Wasser nehmen, abschrecken und abkühlen lassen. Den Spargel mit dem Dressing vermischen. Die Estragonblätter abzupfen, fein hacken und zum Spargel geben.

Die Schalotte schälen und fein würfeln, dann in etwas Öl anschwitzen, bis sie glasig sind. Das Brötchen in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken, zerzupfen und zum Fisch geben. Ein Ei aufschlagen und mit der Zwiebel ebenfalls zum Fisch geben. Die Blätter von der Petersilie zupfen und fein hacken, ebenfalls zum Fisch geben. Alles kräftig mit Pfeffer und Salz würzen und so viel Semmelbrösel unterkneten, bis die Masse nicht mehr klebt. 4 Frikadellen daraus formen und in etwas Öl von allen Seiten bei mittlerer Temperatur anbraten.

Jeweils eine Portion Salat auf den Teller geben und dazu je eine Frikadelle und etwas Remoulade servieren.

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Dienstag, 30. April 2024

Sandwich mit Roastbeef, Broccolini, pochierten Wachteleiern und dänischer Remoulade

Bereits gestern hatte ich ein wirklich leckeres Sandwich veröffentlicht, mit dem ich an Zorras aktuellen Blogevent teilgenommen habe. Sarah von kinderkommtessen.de fragt nach besonderen Sandwichrezepten und da habe ich jetzt noch ein zweites.

Die selbstgemachte Remoulade harmonierte sehr gut mit dem Roastbeef und auch der Broccolini passt sehr gut dazu. Die pochierten Eier waren auf den Punkt, haben aber das Essen ganz schön schwierig gemacht. Auf dem Teller sah es nach kurzer Zeit aus wie in einem Kampfgebiet aber egal lecker war's trotzdem.

Blog-Event CCVII - Sandwiches (Einsendeschluss 15. Mai 2024)



Zutaten:
1 Blatt Weißkohl (ca. 60-70g)
1 kleine Zwiebel
1 kleine Gewürzgurke
1 Eigelb
½ Teelöffel Senf
1 Teelöffel Weissweinessig
100 ml Rapsöl
½ Teelöffel Currypulver
2 Esslöffel Creme Fraiche
1 Spritzer Zitronensaft
8 Stängel Broccolini
4 Scheiben Vollkornbrot (ich hatte Haferbrot)
Etwas Butter
Einige Salatblätter
4 Scheiben Roastbeef
2 Esslöffel Weißweinessig
6 Wachteleier
2 Radieschen
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Den Weißkohl waschen, trocken tupfen und in sehr feine Würfel schneiden. Jetzt die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Gewürzgurke ebenfalls in sehr kleine Würfel schneiden. Das Eigelb mit Senf und dem Weißweinessig aufschlagen. Dann das Öl tropfenweise unterschlagen. Currypulver und Creme fraiche unterrühren. Die Remoulade mit Zitronensaft, Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken.

Den Broccolino in Salzwasser blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken und mit Küchenkrepp gründlich trocknen. 2 Scheiben Brot mit Butter bestreichen. Die 2 anderen Brote dick ;) mit der Remoulade bestreichen, dann mit Salatblättern belegen. Darauf Roastbeef und Broccolini verteilen.

Ein halben Liter Wasser mit dem Essig und etwas Salz zum Kochen bringen. Derweil die Eier öffnen (geht am besten mit einem spitzen Messer) und in Schälchen oder kleine Tassen geben. Wenn das Wasser kocht, die Temperatur soweit minimieren, dass das Wasser nur noch ganz leicht simmert. Mit einem Paar Stäbchen in der Mitte einen Strudel erzeugen und das Ei da hineingleiten lassen. Nach 2-3 Minuten mit dem Schaumlöffel vorsichtig herausnehmen und in lauwarmes Salzwasser geben und mit dem nächsten Ei wiederholen.

Die Radieschen putzen, waschen und in feine Würfel schneiden. Dann die Eier auf dem Sandwich anrichten, mit den Radieschenwürfeln bestreuen und mit der gebutterten Scheibe Brot abdecken.

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Montag, 29. April 2024

Süßes Arme-Ritter-Sandwich mit frischen Beeren


Bei Zorras aktuellen Event geht es um Sandwiches. Dazu eingeladen hat Sarah von kinderkommtessen.de. Da ich immer mal wieder Sandwiches zubereite, dachte ich mir, dass ich mir etwas Besonderes dafür einfallen lassen muss ;) Bei meinen Überlegungen kam dann dieses süße Sandwich heraus. Der knusprige Mandeltoast hat sehr gut zu den süßen Beeren und dem frischen Quark gepasst.

Blog-Event CCVII - Sandwiches (Einsendeschluss 15. Mai 2024)

Zutaten für 2 Portionen:
1 Ei
4 Esslöffel Milch
3 Teelöffel Vanillinzucker
4 Scheiben Weißbrot
50 g Mandelblättchen
200 g frische Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
200 g Quark
½ Zitrone

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Derweil Ei, Milch und 1 Teelöffel Vanillinzucker verrühren. Das Weißbrot darin wenden und zwei davon mit den Mandelblättchen bestreuen. Danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im Backofen ca. 10 Minuten backen, die Mandeln sollten goldbraun sein. Dann abkühlen lassen.

Währenddessen die Erdbeeren waschen, putzen und kleinschneiden. Himbeeren und Heidelbeeren ebenfalls waschen. Den Quark mit dem restlichen Vanillezucker verrühren. Die Schale von der Zitrone abreiben und mit etwas Saft zum Quark geben.

Die Mandeltoasts auf der glatten Seite mit der Hälfte des Quarks bestreichen und den Rest auf die zwei anderen Brote streichen. Auf diese die Beeren verteilen und mit dem Mandeltoast abdecken. Dann mit einem scharfen Messer diagonal durchschneiden.

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