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Samstag, 29. November 2025

Herbstliches Reisfleisch vom Blech mit saure Sahne-Dip


Bei mir waren mal wieder Mitesser zu Besuch und da ich mir für meine Gäste Zeit nehmen wollte, hatte ich mir ein Essen überlegt, dass wenig Zeit in der Küche braucht. Und da ist so ein Gericht, dass sich alleine im Backofen zubereitet genau das richtige.

Unser Essen hatte ich passend zum aktuellen Blogevent von Zorra gekocht, denn bei ihr geht es bis in den Januar um Rezepteaus dem Ofen. Das Event wird von Nadja von Little Kitchen and more veranstaltet.

Blog-Event CCXXV - Aus dem Ofen! (Einsendeschluss 15. Januar 2026)

Zutaten:
4 Schweinenackensteak
½ Teelöffel Rosenpaprika
1Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
1Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1Esslöffel flüssigen Honig
2 Esslöffel Olivenöl
1 kleiner Kürbis
1 Fenchelknolle
1 mittelgroße Zucchini
2 rote Zwiebeln
1 gehäuften Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
1 Esslöffel Harissa
2 Esslöffel Tomatenmark
1 l heißes Wasser
200 g Vollkornreis
200 g Cocktailtomaten
1 Knoblauchzehe
200 g saure Sahne
½ Bund Schnittlauch
5 Stiele Stiele Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Steaks trocken tupfen und in Streifen schneiden. Diese mit den verschiedenen Paprikapulvern, Honig und 2 Esslöffel Olivenöl marinieren. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Kürbis und Fenchel putzen und waschen. Beides in Spalten schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls in Spalten schneiden. Die Zucchini waschen, die Enden entfernen, dann die Zucchini längst halbieren und in Scheiben schneiden. Das Gemüse zuerst mit dem restlichen Olivenöl dann mit dem Fleisch vermischen und auf ein Backblech geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft ca. 15 Minuten backen.

Jetzt das Wasser mit Brühe, Harissa, Tomatenmark und Reis verrühren und alles zum Fleisch geben und gut untermischen. Weitere 15 Minuten bei 200° Umluft garen. Die Tomaten waschen, halbieren und auf dem Blech verteilen, dann die Temperatur auf 160° Umluft reduzieren und alles weitere 15 Minuten garen. Dann mit Alufolie abdecken und 15 Minuten im ausgeschalteten Backofen ruhen lassen.

Derweil den Knoblauch schälen, fein würfeln und den Schnittlauch in Röllchen schneien und beides mit der sauren Sahne verrühren, mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Das Reisfleisch mit der Petersilie bestreuen, dann auf Teller verteilen und jeweils einen Klecks saure Sahne darüber geben und etwas Fenchelgrün darüber streuen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 2. November 2025

Kalbsrollbraten mit Kürbis und Pilzen


Bisher gab es bei uns recht wenig Kürbis, dafür das der Herbst ja schon fast vorbei ist aber das wird jetzt nachgeholt. Auf dem Markt hatte ich dann auch noch frische Pfifferlinge bekommen und da musste ich mir nur noch überlegen, welches Fleisch ich dazu machen möchte. Da wir schon seit einer geraumen Zeit kein Kalbfleisch mehr hatten, fiel meine Wahl darauf. 

Erst wollte ich das Fleisch für den Rollbraten selber vorbereiten aber dann habe ich das meinem Fleischer überlassen, die sind da geschickter. Allerdings meinten sie dort auch, sie würden mir den Rollbraten auch gleich fertig machen aber ich hatte andere Vorstellungen von meiner Füllung, wie sie bei meinem Fleischer üblich ist.

Blog-Event CCXXIV - Herbstgenüsse (Einsendeschluss 15. November 2025)

Dieses Gericht passt sehr gut zum aktuellen Blogevent das Adele & Lukas von Yummy Lavender bei Zorra veranstalten.

Zutaten:
1 kg Kalbsrücken
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 gehäufter Esslöffel Frischkäse mit Chili
100 g Schinkenspeck
1 kleine rote Zwiebel
250 ml Fleischbrühe
200 ml trockenen Weißwein 
2 Knoblauchzehen
6 Schalotten
2 Rosmarinzweige
4-5 Thymianzweige
2 Lorbeerblätter
½ kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500g)
700 g Kartoffeln
400 g Pfifferlinge
200 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zuerst das Fleisch so aufschneiden, dass ein flaches rechteckiges Stück Fleisch entsteht. (ich habe das von meinem Fleischer machen lassen) Dann etwas plattieren. Von beiden Seiten mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Auf einer Seite mit dem Frischkäse bestreichen. Die Zwiebel schälen und in fein Streifen schneiden, dann mit dem Schinkenspeck auf dem Frischkäse verteilen. Von einer Seite her aufrollen und dann mit Küchengarn oder einem Fleischnetz (kann man beim Fleischer kaufen) fixieren.

Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneide. Die Schalotten schälen und in Spalten schneiden. Etwas Öl in einem Bräter erhitzen, darin das Fleisch rundherum anbraten. Dann Schalotten und Knoblauch zugeben und kurz anschwitzen. Dann Brühe und Weißwein angießen. Die Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt zugeben,  mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Zugedeckt ca. 1 Stunde garen lassen. Das Fleisch herausnehmen und das Netz bzw. das Küchengarn entfernen, dann wieder in den Bräter legen.

Derweil den Kürbis vierteln, entkernen, waschen und in Spalten schneiden, diese dann ­halbieren. Die Kartoffeln gründlich waschen und halbieren bzw. vierteln. Die Pilze putzen. Kartoffeln, Kürbis und Pilze um das Fleisch verteilen. Sahne angießen und im vorgeheizte Backofen  bei 180° ca. 30 Minuten weitergaren. Dabei alles gelegentlich mit der Soße begießen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 11. Oktober 2025

Mit Chili con carne gefüllter Spaghettikürbis


Bisher hatte ich Spaghetti-Kürbisse nicht wirklich beachtet aber jetzt hatten sie die Teile im Angebot und da habe ich einfach einen mitgenommen. Und was soll ich sagen, es war genau die richtige Entscheidung. Der Kürbis selber hatte einen feinen Geschmack, der ein bisschen an Kohlrabi erinnert und mit der Füllung vermischt, war es echt lecker.

Auch die Zubereitung hat sich als sehr einfach herausgestellt. Als ich die Kürbishälften nach 40 Minuten umgedreht hatte, ließ sich das Fruchtfleisch mit zwei Gabeln gut in "Spaghettis" verwandeln. 

Zutaten für 2 Portionen:
1 Spaghetti-Kürbis (ca. 800-900g)
3 Knoblauchzehen
4 Esslöffel Olivenöl
2 Zwiebeln
400 g Tatar (oder Rinderhackfleisch)
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel rosenscharfes Paprikapulver
1 Teelöffel getrockneter Oregano
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Dose schwarze Bohnen
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose stückige Tomaten
Grün von 2 Lauchzwiebeln
Parmesan nach Geschmack
Pfeffer, Salz
2 Esslöffel saure Sahne
einige Lauchzwiebelringe
80 g Tortilla-Chips

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und die Hälfte davon mit einer Prise Salz fein zerreiben. Den fein zerriebenen Knoblauch mit 2 Esslöffel Olivenöl verrühren und damit die Innenseite der Kürbisse einstreichen. Dann diese mit den Schnittflächen nach unten auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170° Umluft ca. 40 Minuten garen.

Derweil die Zwiebeln schälen, fein würfeln. Das restliche Olivenöl erhitzen, dann die Zwiebeln und den restlichen Knoblauch kurz anschwitzen. Das Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Mit Cayennepfeffer, Paprikapulver, Oregano, Pfeffer und Salz würzen, Tomatenmark zugeben und ebenfalls anschwitzen. Dann Tomaten und die selbe Menge Wasser zugeben. Die Bohnen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen, zum Hackfleisch geben und zugedeckt mindestens. 25 Minuten köcheln lassen.

Die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Den Parmesan reiben. Die Kürbishälften aus dem Ofen nehmen und das Fruchtfleisch mit zwei Gabeln zu "Spaghetti" zerkleinern. Das Fruchtfleisch mit Pfeffer und Salz würzen, einen Teil des Chilis in die Kürbishälften füllen und mit den "Kürbis-Spaghetti" mischen. Das restliche Chili obenauf geben. Tortilla-Chips in die Kürbishälften stecken, das Lauchzwiebelgrün und den Parmesan darüber streuen und mit  je 1 Esslöffel saure Sahne toppen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 9. Februar 2025

Schweinefilet im Ahornsirup-Speckmantel dazu glasierter Rosenkohl mit Kürbis, Cranberrys und Haselnüssen


Bei ersten Lesen könnte man denken, 10 Esslöffel Ahornsirup - das ist auf keinen Fall low carb. Aber ich hatte hier statt normalen Ahornsirup eine zuckerfreie Variante, die geschmacklich sehr nah heran kam. Gerade in der Kombination mit dem Rosenkohl war der karamellige Geschmack ein echtes Highlight. 

Da ich das Schweinefilet zum Sonntagsessen auf den Tisch gebracht hatte, gab es noch eine leckere Vorsuppe

und zum Abschluss hatte ich einen einfachen Erdbeer-Quark zubereitet. Dafür hatte tiefgefrorene Erdbeeren aufgetaut und mit Erythrit püriert, dann den Quark untergerührt.

Zutaten:
750 g Rosenkohl
1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
2 Zwiebeln
3 Esslöffel Olivenöl
10 Esslöffel Ahornsirup
etwas Zimtpulver
1 Schweinefilet (ca. 600g)
10 Streifen Bacon
2 Esslöffel getrocknete Cranberrys
3 Esslöffel Haselnüsse grob gehackt
Saft ½ Orange
5 Esslöffel Balsamico
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen, waschen und halbieren. Den Kürbis waschen, vierteln, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in gleichgroße Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, in Spalten schneiden und mit einem Esslöffel Olivenöl vermischen. 2 Esslöffel Olivenöl mit 2 Esslöffeln Ahornsirup und dem Kürbis vermengen. Zwiebeln und Kürbiswürfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit Zimt bestreuen.

Das dünne Ende des Schweinefilets einschlagen, mit einer Rouladennadel feststecken, dann mit Salz und Pfeffer würzen und in Olivenöl rundherum anbraten. Bacon nebeneinander auf Backpapier legen und das Filet darauf legen und alles aufrollen. Dann in eine Auflaufform legen und mit 4 Esslöffeln Ahornsirup bestreichen.

Kürbis und Fleisch im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 15 Minuten garen. Die Lende mit dem ausgetretenen Fleischsaft bestreichen und die Beeren zusammen mit den Haselnüssen über den Kürbis verteilen. Nach 5 Minuten das Fleisch aus dem Ofen nehmen und zugedeckt ruhen lassen. Den Kürbis nach weiteren 10 Minuten aus dem Ofen nehmen, mit dem Orangensaft beträufeln und mit Salz sowie Pfeffer würzen.

Während Fleisch und Kürbis garen, den Rosenkohl in Salzwasser bissfest garen. Den Knoblauch schälen und fein würfeln, 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch anschwitzen, dann 4 Esslöffel Ahornsirup mit dem Balsamico dazu geben und kurz reduzieren lassen. Den Rosenkohl zugeben und gründlich vermischen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 27. Dezember 2024

Mein Weihnachtsmenü 2924 - Sauerbraten vom Wildschwein mit Kürbispüree und gebackenen Rosenkohl


Bereits im Oktober wurde ich bei meinem Fleischer des Vertrauens angesprochen, ob ich für Weihnachten Wild bestellen möchte. Man arbeitet dort mit einem örtlichen Jäger zusammen und ich sollte mir nicht zuviel Zeit lassen, da dieser nur begrenzte Mengen zur Verfügung stellen kann. Also hatte ich kurz überlegt und mir ein Stück Wildschwein bestellt. Das hatte ich dann schon die Woche darauf tiefgefroren bekommen. Da ich meine Tiefkühltruhe bereits für mein halbes Schaf leer geräumt hatte, war das kein Problem.

Die Idee mit dem Sauerbraten hatte ich recht schnell. Mir fehlten nur noch die Beilagen. Da ich in letzter Zeit öfter Rotkraut hatte, wollte ich es zu Weihnachten nicht, zumindest nicht als normales Gemüse. Rosenkohl ist bei uns immer etwas heikel. Ich esse ihn sehr gerne aber mein Mitesser ist da nicht ganz so begeistert. Da muss ich mir immer etwas mit dem Rosenkohl einfallen lassen. Ich glaube mit dem heutigen Rezept habe ich eine passende Variante gefunden.

Die Suche nach einer kohlehydratarmen Sättigungsbeilage war nicht ganz so einfach. Ich hatte recht viele Sachen gefunden aber häufig hätte ich da irgendwelchen sehr teureren Zutaten zukaufen müssen. Außerdem waren die Rezepte meistens recht aufwendig. Allerdings kam mir bei meiner Suche auch ein Kürbispüree unter. Das Rezept hatte mir zwar nicht gefallen aber die Idee war jetzt da und ich konnte mir selber etwas einfallen lassen.

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 Bund Suppengrün
125 ml Rotwein-Essig
750 ml Rotwein
2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
4 Wacholderbeeren
⅔ Teelöffel Pfefferkörner
3 Pimentkörner
1 kg Wildschweinkeule (ohne Knochen)
1 Esslöffel Tomatenmark
Birkenzucker nach Geschmack (wer es nicht low carb mag, kann auch Agavendicksaft nehmen)
1 Hokkaidokürbis
1 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Butter
etwas gemahlene Muskatnuss
Zitronensaft
500 g Rosenkohl
100 g Schinkenwürfel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Suppengrün putzen, waschen und schälen, ebenfalls grob würfeln. Fleisch mit Küchengarn fest zusammenbinden. Essig, Rotwein, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Piment, Suppengemüse und Fleisch in einen großen Gefrierbeutel geben. Fest verschließen und 3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen, in dieser Zeit den Beutel mehrmals wenden.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen, Flüssigkeit dabei auffangen. Das Fleisch rundherum mit Salz und Pfeffer würzen, dann in einem Bräter in etwas Öl von allen Seiten kräftig anbraten. Das abgetropftes Gemüse dazugeben und ebenfalls kräftig anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Mit der Marinade ablöschen und aufkochen lassen. Zugedeckt bei niedriger Temperatur ca. 3 1/2 Stunden schmoren.

Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in gleichgroße Würfel schneiden. In eine Ofenform geben, mit dem Olivenöl vermischen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 25 Minuten garen. Dann herausnehmen, in einen Topf geben und mit einem Esslöffel Butter pürieren. Mit Salz, Muskatnuss und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren, in eine Ofenform geben, den Schinkenspeck darüber verteilen und dann die restliche Butter in Flöckchen obenauf setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 25 Minuten garen lassen. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Nach der halben Backzeit zum Rosenkohl geben, alles umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Fleisch aus dem Bratfond nehmen, warm halten. Die Soße durch ein Sieb passieren und mit Salz, Pfeffer und etwas Birkenzucker (Agavendicksaft) abschmecken. Das Fleisch in Scheiben schneiden. Dann zusammen mit Kürbispüree und Rosenkohl anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 10. November 2024

Meine Woche der Resteverwertung - Gezupftes Lamm zu Buttercouscous und Ofenkürbis


Am Mittwoch hatte ich ja ein Foto von meiner gut gefüllten Tiefkühltruhe gezeigt und da waren auch noch ein paar Stücke Lamm vom letzten Jahr drin. Aber alles so Stücke die nicht für 4 Personen gereicht hätten. Da waren ein paar Rippchen dabei und auch eine kleine Haxe. Auf den einen Beutel hatte ich "für Suppe" geschrieben und wusste schon nicht mehr, was das genau für Fleisch war. Dazu hatte ich auch noch zwei Beutel mit Lammfond gefunden und so kam ich auf die Idee, alles zusammen mit dem Fond und etwas Rotwein zu schmoren und dann einfach mit den Fingern von den Knochen zupfen.

Aufgrund der Gewürze, die ich verwendet hatte, passte aus meiner Sicht Couscous hervorragend zum Lamm. Da mein Mitesser immer noch auf Kohlehydrate verzichtet, gab es für ihn Blumenkohlcouscous. Das Rezept dafür gibt es morgen.

Zutaten:
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 wallnussgroßes Stück Ingwer
1 Chilischote
2 bis 3 Möhren
1/2 Lauchstange
2 Selleriestangen
700 bis 800 g Lammfleisch
300 ml Rotwein
600 ml Lammfond
1 Zimtstange
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
Petersilie, Koriander, Thymian Kräuter
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
3 Esslöffel Olivenöl
rosenscharfes Paprikapulver nach Geschmack
250 g Couscous
2 Esslöffel Butter
2-3 Stängel Petersilie
4 Esslöffel griechischer Joghurt
1/2 Zitrone
4 Esslöffel frische Granatapfelkerne
Öl zum Anbraten
Pfeffer, Salz
frischer Koriander

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls kleinschneiden. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen und grob würfeln. Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Möhren schälen, waschen und grob zerkleinern. Lauch und Sellerie ebenfalls putzen, waschen und grob zerkleinern.

Etwas Öl erhitzen und darin das Fleisch rundherum anbraten, danach Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Ingwer Möhren, Lauch und Sellerie zugeben und ebenfalls anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen, aufkochen lassen und dann den Lammfond angießen. Mit Zimt, Pfeffer, Salz, Paprika und Kreuzkümmel würzen.

Alles zugedeckt für ca. 2,5 Stunden bei niedriger Temperatur garen.  Das Fleisch und die Zimtstange aus der Soße nehmen und den Rest pürieren. Das Fleisch mit den Fingern von den Knochen lösen und alles grob zerzupfen. Danach wieder in die Soße geben.

Während das Fleisch gart, den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und dann das Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Diese auf ein Backblech legen, mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft 30 Minuten garen, mit Pfeffer, Salz und etwas rosenscharfen Paprikapulver würzen.

250 ml Wasser mit einem Teelöffel Salz würzen und zum Kochen bringen, dann den Couscous hineingeben, alles gründlich vermischen und ca. 10 Minuten zugedeckt ausquellen lassen. Den Couscous mit einer Gabel lockern und dabei die Butter unterarbeiten.

Den Joghurt mit etwas Zitronensaft und -schale verrühren und mit einer Prise Salz würzen. Couscous, Kürbis und Lamm zusammen anrichten. Jeweils einen Esslöffel Zitronenjoghurt und Granatapfelkerne obenauf geben. Mit Koriander dekorieren.





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Freitag, 19. Januar 2024

Pikantes Kürbiscurry mit Kichererbsen und Ananas


Natürlich kam für den Herbsttermin Kürbis auf den Plan und Curry läßt sich immer recht einfach kochen. Alle Zutaten vorbereiten und dann in den Topf und köcheln lassen. Bei dem heutigen Rezept wird der Kürbis im Backofen gegart, denn auch dies ist recht entspannt.

Zuhause mische ich in letzter Zeit meine Gewürze selber oder ich verwende Currypasten. Normales Currypulver benutze ich eher seltener aber für den Kochkurs muss ich natürlich auch immer etwas nach den Finanzen schauen und da muss man eben auch etwas vernünftig sein ;)

Da ich mittlerweile nur noch Dosenobst ohne Zuckerzusatz kaufe, ist die Brühe darin nicht so süß wie bei normalem Dosenobst. Deshalb musste ich noch mit etwas Agavendicksaft nachhelfen.

Zutaten:
1 Butternusskürbis (1,2 kg)
Etwas Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 cm Stück Ingwer
1 Teelöffel Koriandersamen
1 Teelöffel Bockshornkleesamen
2 Teelöffel mittleres Currypulver
1 Dose Kirschtomaten (400 g)
1 kleine Dose Ananas
1 Dose leichte Kokosmilch (400 ml)
1 Chilischote
1 Dose Kichererbsen 400 g)
etwas frischer Koriander
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, längs halbieren und entkernen, dann in 2 cm große Stücke schneiden. Alles auf ein Backblech geben, mit 1 Esslöffel Olivenöl, etwas Meersalz und schwarzem Pfeffer vermischen. Im Backofen bei 160° Umluft 1 Stunde lang garen.

Derweil die Zwiebel schälen und grob hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Bockshornklee und Currypulver in etwas Öl anrösten. Dann Tomaten, die gewürfelten Ananasringe und die Chili im Ganzen dazu geben, dann 10 Minuten köcheln lassen. Danach die Chili entfernen und die Kokosmilch zugeben und alles pürieren. Die Kichererbsen abgießen und dazugeben und leicht köcheln lassen, bis die Soße eingedickt ist. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Nun die Kürbiswürfel unterrühren, ca. 10 Minuten köcheln lassen und das Curry mit dem Ananassaft sowie etwas Salz abschmecken. Mit gedämpften Reis servieren und etwas Koriander darüber zupfen.


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Sonntag, 3. September 2023

Pfeffer-Medallion (plant-based) mit Kürbispüree und Pilzragout


Viele Fleischersatzprodukte schmecken ja nicht wirklich wie echtes Fleisch, zumindest nicht für jemanden, der gerne mal ein gutes Stück Fleisch isst. Wer lange kein normales Fleisch gegessen hat, merkt das wahrscheinlich nicht so.

Nun hatte ich mir eigentlich aus purer Neugier diese plant-based Pfeffer-Medallions mitgenommen und war echt überrascht, wie ähnlich dieses Produkt geschmeckt hat. Okay im Abgang war da so ein leichter Geschmack, den man bei Weizenprodukten häufiger hat aber ansonsten geschmacklich und auch von der Struktur hat es schon sehr an "normales" Fleisch erinnert. Ich glaube mit einem pikanten Sößchen, fällt der leichte Nachgeschmack gar nicht mehr auf.

Zutaten für zwei Portionen:
2 große Kartoffeln
1 kleiner Hokkaido Kürbis (ca. 600 g)
1 Esslöffel Olivenöl
300 g gemischte Pilze
1 Schalotte
1/2 Becher Kräuter-Frischkäse
1 Packung Pfeffer-Medallions (plant-based )
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
etwas gemischter Sesam

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen. Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen, dann alles in grobe Stücke schneiden. Die Kürbisstücke mit etwas Salz würzen und mit einem Esslöffel Olivenöl vermischen, dann in Backpapier einschlagen und danach nochmals in Alufolie einwickeln. Kürbis und Kartoffeln im vorgeheizten Backofen bei 170° C Umluft ca. 45 Minuten garen.

Währenddessen die Pilze putzen, gegebenenfalls mit Küchenkrepp abreiben und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Schalotte schälen und würfeln. Pilze und Schalottenwürfel in etwas Öl anbraten, wenn beides Farbe bekommen hat, den Frischkäse zugeben und alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Kartoffeln schälen und zusammen mit dem Kürbis fein zerkleinern. Einen Esslöffel Olivenöl unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Püree auf die Teller verteilen, jeweils etwas Pilzragout dazugeben und je ein Pfeffer-Medallion darauf setzen.




Eure Danii vonLecker Bentos und mehr

Dienstag, 20. Dezember 2022

Kürbissuppe mit Kürbiskernpesto


Da meine eigentlichen Assistenten beide zu dem Termin kurzfristig verhindert waren, hatte ich dieses Mal zwei neue. Meine Kollegin, die zum Glück sehr kurzfristig eingesprungen ist, hatte noch nicht viel Erfahrung beim Anleiten bei einem Kochkurs aber dafür hat sie es wirklich sehr toll gemacht und auch eine wirklich sehr leckere Suppe gekocht.

Für die Suppe brauchten wir Gemüsebrühe und so hatte ich am Nachmittag welche zubereitet. Da wir die einzelnen Gericht immer viermal kochen, benötigten wir 4 Liter Gemüsebrühe und da auch welche ins Hauptgericht kam, hatte ich die gleich mit gekocht.

Zutaten:
½ Hokkaidokürbis
2 Zwiebeln
6 Esslöffel Olivenöl
1 l Gemüsebrühe
200 g Mascarpone
Etwas Muskatnuss
Etwas Curry
50 g Kürbiskerne
40 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Kürbiskernöl
50 ml Olivenöl
1 Kressebeet
1 Zitrone (Saft)
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl als Deko

Zubereitung
:
Den Kürbis waschen, vierteln, entkernen und würfeln. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Beides in 2 Esslöffel Olivenöl anschwitzen. Dann die Brühe hinzugeben und alles auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Die Suppe mit Curry, Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Wenn der Kürbis weich ist, mit dem Pürierstab fein sämig pürieren. Die Mascarpone unterrühren, einige Minuten köcheln lassen und nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Während die Suppe gart, den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kürbiskerne ohne Fett geröstet, einen Teil als Deko beiseite tun und den Rest mit Knoblauch, Zitronensaft, Kresse, Parmesan, Kürbiskernöl und 4 Esslöffel Olivenöl pürieren.

Die Kürbissuppe in Schüsseln füllen und einen guten Esslöffel von dem Kürbiskernpesto in die Mitte geben und die beiseite gelegten Kürbiskerne sowie das Kürbiskernöl darüber verteilen.

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Sonntag, 4. Dezember 2022

Hammelgulasch mit Pflaumen und Kürbis aus dem Ofen


In letzter Zeit hatte ich ja die letzten Reste meines Junghammelfleisches aus der Tiefkühltruhe zubereitet, weil ich ja neues bekommen sollte. Und jetzt habe das neue Fleisch bekommen und gleich eines der Gerichte, die ich mir überlegt hatte, zubereitet.

Da ich die Fleischstücke immer mit reichlich Knochen bekomme, hatte ich daraus und aus einer Portion Suppengrün einen Fond bereitet, den ich dann natürlich für die Soße verwenden konnte.

Zutaten:
6 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g Softpflaumen (ohne Steine)
1 kg Hammel
1⁄2 l trockener Rotwein
500 ml Fleischfond
1 Zimtstange
5 Pimentkörner
2 Lorbeerblätter
3 Stück Sternanis
1⁄2 Hokkaidokürbis (ca. 300 g)
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. Die Pflaumen grob hacken. Das Fleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden und in einem ofentauglichen Bräter in Öl rundherum anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und mit anbraten. Mit dem Rotwein und dem Fleischfond ablöschen. Mit Zimt, Piment, Lorbeer, Sternanis, Pfeffer und Salz würzen. Die Pflaumen zugeben und den Gulasch zugedeckt im Ofen bei 180° Umluft ca. 1,5 Stunden schmoren lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Den Kürbis putzen, die Kerne entfernen, gründlich waschen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit 200 ml Wasser zum Gulasch geben und offen für weitere 20 Minuten garen lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Wir hatten Kartoffelpüree dazu aber auch Nudeln hätten gut gepasst.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 12. November 2022

Kürbisgnocchis mit Salbeibutter und Schinkenspeck


Vor jetzt schon 11 Jahren hatte ich hier schonmal ein Rezept für Kürbisgnocchis veröffentlicht. Lecker waren sie und passten sehr gut zu der fruchtigen Tomatensoße. Heute habe ich ein neues Rezept ausprobiert, dass sehr entspannt daher kommt. Kürbis und Kartoffeln habe ich im Backofen gegart, so dass ich derweil gemütlich auf meiner Couch ein Buch lesen konnte.

Die Gnocchis sind einfach zubereitet aber recht weich, deshalb alles und auch die Finger gut mit Mehl bestäuben, sonst kleben sie fest.  Man kann den Teig leider nicht vorfertigen, sondern muss ihn frisch verarbeiten, denn je länger man wartet, umso weicher werden die Gnocchis und man bekommt sie dann nicht mehr ins Wasser.

Wer keinen Schinkenspeck dazu möchte, kann auch eine einfache Nussbutter bereiten und dieser zum Schluss den Salbei zugeben. So sah eigentlich mein Plan aus aber dann wollte ich doch etwas Würzigeres ;)

Blog-Event CXCI - Hygge & Cozy – Comfortfood für den Herbst (Einsendeschluss 15. November 2022)

Auch mit diesem Rezept möchte ich gern an Zorras aktuellen Blogevent um Comfortfood teilnehmen, den Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum veranstaltet.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis (ca. 1kg)
4-5 mittelgroße mehligkochende Kartoffeln (ca. 500g)
100 g Mehl
100 g Kartoffelstärke
100 g geriebenen Parmesan
3 Eigelb
Muskat
2-3 Esslöffel Butter
150 g Schinkenspeckstreifen
12-16 Salbeiblätter
Salz und Pfeffer
Mehl zum Ausrollen

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Die Kartoffeln waschen und trocken reiben. Beides auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft für ca. 1 Stunde garen lassen. Dann alles etwas abkühlen lassen. Das Kürbisfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen. Die Kartoffeln schälen. Beides mit einem Kartoffelstapfer fein zerkleinern.

Die Kartoffel-Kürbis-Mischung mit Mehl, Kartoffelstärke, Parmesan und Eigelb verkneten. Mit Salz und etwas Muskatnuss würzen. Der Gnocchiteig sollte nicht mehr kleben, deshalb eventuell noch etwas Mehl unterkneten. 

Aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zwei jeweils 2 cm dicke Röllchen formen. Daraus ca. 1 cm breite Stücke abschneiden. Diese hochkant mit einer bemehlten Gabel etwas eindrücken.

Während das Wasser erhitzt wird, die Butter schmelzen und darin die Schinkenspeckstreifen knusprig braten, wenn sie etwas Farbe bekommen haben die Salbeiblätter zugeben und bei niedriger Temperatur mitbraten.

Die Gnocchis in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten garziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen, gründlich abtropfen lassen und zum Schinkenspeck geben. In der Pfanne schwenken und auf vier Teller verteilen. Etwas Parmesan darüber reiben und mit Pfeffer bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 28. März 2022

Buntes Kürbisgemüse mit Olivennudeln und frischer Tomatensoße


Die Idee für dieses Essen hatte ich mir mal wieder im Liebstöckel stibitzt. Während ich mir das Fleischgericht dort schmecken ließ, nahm ich die Idee für das vegetarische Gericht mit nach Hause. Für das Foto hatte ich alles schön ordentlich angerichtet aber richtig gut geschmeckt hat es erst, als ich alles durcheinander gemischt habe.

Zutaten:
1/2 Hokaidokürbis
2 kleine Zucchini
3 Möhren
3 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Dosen gehackte Tomaten
1 Esslöffel Tomatenmark
400 g kurze Nudeln (ich hatte Penne)
Öl zum Braten
Pfeffer, Salz
Parmesanflocken

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in gleich große Stücke schneiden, dann mit dem Olivenöl vermischen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umlift 25 Minuten garen lassen.

Derweil Zwiebel und Knoblauch schneiden und fein würfeln. Beides in etwas Öl anschwitzen, dann das Tomatenmark zugeben und ebenfalls mitanschwitzen. Die Tomaten zugeben und mindestens eine der Dosen voll Wasser. Die Tomatensoße etwas einkochen lassen und mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen.

Die Nudeln nach Packungsangaben in reichlich Salzwasser bissfest garen und im ANschluss abgießen. Die Oliven abtropfen lassen und in Scheiben schneiden, dann mit den Nudeln vermischen.

Alles zusammen anrichten. Nach Geschmack mit Parmesanflocken bestreuen.

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Freitag, 28. Januar 2022

Kürbis-Sauerkraut-Pfanne

Ich hatte mal wieder Appetit auf Sauerkraut aber ich wollte gerade kein Fleisch dazu essen. Auf dem Speiseplan im Liebstöckel hatte ich vor einiger Zeit etwas von einer Kürbis-Sauerkraut-Pfanne gelesen und da sich das interessant angehört hatte, dachte ich mir, da bekomme ich bestimmt etwas leckeres hin. Und was soll ich sagen, das Ergebnis war wirklich sehr schmackhaft.

Zutaten:
1 Glas Sauerkraut (ca. 680 g)
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 große Zwiebel
3-4 Stängel Basilikum
1/2 Bund Petersilie
1 Esslöffel Sonnenblumenöl 
1 l Gemüsebrühe
etwas Chili
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Sauerkraut gründlich abtropfen lassen. Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne mit einem Esslöffel entfernen und das Fruchtfleisch in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und bis auf etwas Petersilie zum Dekorieren fein hacken.

Wenn alles vorbereitet ist, die Zwiebel anbraten. Dann den Kürbis zugeben und ebenfalls anbraten. Jetzt das Sauerkraut und die Brühe zugeben, mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Ohne Deckel unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten garen lassen. Die Kräuter dazu geben und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kürbis-Sauerkraut-Pfanne anrichten. Wir hatten Kartoffelpüree dazu aber es hätten auch Salzkartoffeln gut gepasst.


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Samstag, 15. Januar 2022

Kürbis-Quitten-Cremesuppe mit getrockneten Tomaten

Bei meiner Weihnachtsplanung hatte ich auch dieses leckere Süppchen auf dem Plan. Das war mal wieder so, dass ich das auf dem Speiseplan des Liebstöckels gelesen hatte, dann aber keine Zeit hatte, die Suppe dort zu essen. Also hatte ich am darauffolgenden Wochende die Suppe freidenkste nachgekocht und das Ergebnis war echt lecker. Bei unseren Weihnachtsmenüs konnte ich es aber nicht unterbringen.

Zutaten:
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
2 Quitten
1 Esslöffel Butter
1 Glas Weißwein
1 l Gemüsebrühe
200 ml Sahne
50 g getrocknete Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Die Quitten vierteln, entkernen und mit Schale grob zerkleinern. 

Das vorbereitete Gemüse in der Butter kräftig anschwitzen. Dann mit dem Wein ablöschen. Kurz aufkochen lassen, dann Gemüsebrühe und Sahne zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und alles weich kochen. (dauert ca. 20 Minuten)

Die Kirschtomaten mit kochendem Wasser übergießen und einweichen lassen. Diese abgießen und das Einweichwasser zur Suppe geben. Diese abschmecken und auf vier Teller verteilen. Jeweils einige Kirschtomaten darüber geben und mit der Petersilie dekorieren.

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Donnerstag, 23. Dezember 2021

Samtsuppe von Kaninchen und Kürbis

Von einem Kollegen hatte ich ein Kaninchen bekommen. Den Rücken hatte ich für unser Weihnachtsessen vorgesehen und die Keulen kamen erstmal in die Tiefkühlung. Wie üblich blieben die Vorderkeulen und der Kopf übrig. Daraus habe ich dann für uns ein leckeres Süppchen gekocht. Wer natürlich nicht solche Reststücken verarbeiten will, nimmt einfach eine Kaninchenkeule, die gibt es ja auch einzeln zu kaufen.

Zutaten:
Zwei Kaninchenvorderläufe oder 1 Kaninchenkeule
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
1 kleine Porreestange
2 Stangen Sellerie
500 g Hokkaidokürbis (ohne Kerne gewogen)
200 ml Sahne
2 Eigelb
2 Esslöffel gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Fleisch abspülen. Die Zwiebel schälen und vierteln, dann mit dem Kaninchen und dem Lorbeerblatt mit 1,5 l Wasser zum kochen bringen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach einer Stunde das Fleisch aus dem Fond nehmen und diesen durch ein Sieb gießen.

Die Porreestange waschen, längst vierteln und in gleich große Stücke schneiden. Die Selleriestangen gründlich waschen und ebenfalls klein schneiden. Den Kürbis waschen und würfeln. Das Gemüse in den Kaninchenfond geben und bissfest garen.

Derweil das Fleisch von den Knochen lösen und zerkleinern. Danach wieder in die Suppe nehmen und erwärmen. Derweil die Sahne mit dem Eigelb in einem zweiten Topf verquirlen. Danach unter ständigem Rühren eine Kelle von dem Kaninchenfond zu dieser Mischung geben, wenn alles gut verrührt ist, den restlichen Fond angießen. Dabei das Gemüse und das Fleisch warmstellen. Jetzt die Suppe auf niedriger Temperatur erhitzen (Achtung nicht kochen lassen) und unter Rühren binden lassen. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Gemüse und das Fleisch auf vier Teller verteilen und den Fond angießen. Alles mit der gehackten Petersilie bestreuen. 



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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Bolognese mit Kürbis


Da ich noch einen halben Kürbis übrig hatte, der verarbeitet werden wollte, musste ich mir etwas passendes einfallen lassen. Auf Kürbissuppe hatte bei uns keiner Appetit und auch aus dem Backofen wollten wir keinen Kürbis mehr. Na ja und Bolognese strecke ich gerne mal mit etwas mehr Gemüse. Das Ergebnis war wirklich sehr lecker.

Zutaten:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Stangen Sellerie
1/2 Hokkaido-Kürbis
400 g gemischtes Hackfleisch
3 Esslöffel Tomatenmark
2 Dosen stückige Tomaten
1/2 Bund Basilikum
etwas Öl zum Anbraten
Pfeffer, Salz, Zucker
Basilikum zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Den Sellerie waschen, eventuell vorhanden Fäden ziehen und ebenfalls fein würfeln. Den Kürbis waschen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. 

Jetzt alles in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, das Hackfleisch dazu geben und krümelig anbraten. Jetzt das Tomatenmark dazu geben und nicht zu dunkel anrösten. Mit den Tomaten und der selben Menge Wasser ablöschen und mit Pfeffer, Salz und einer kräftigen Prise Zucker würzen. 

Die Soße so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Dann den Basilikum fein hacken und untermischen.

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Sonntag, 5. Dezember 2021

Rehgulasch mit Pfifferlingen, Kürbis-Lauch-Gemüse und böhmischen Kartoffelknödel


Von Ausflügen nach Tschechien kenne ich die böhmischen Kartoffelknödel und ich liebe sie. Wenn man aus Thüringen kommt, kennt man ja hauptsächlichst die bekannten Thüringer Klöße aber ich fand immer das Gleiche seit jeher langweilig.

Für die Zubereitung der Knödel habe ich noch ein paar Tipps. Es ist besonders wichtig, dass die Kartoffeln vor dem Reiben komplett erkaltet sind. Deshalb ist es sinnvoll, sie am Abend vorher zu kochen. Wenn der Kartoffelteig fertig ist, sollte er sehr schnell ins Wasser kommen. Wenn man den Teig ungekocht stehen läßt, verflüssigt dieser. Wie bei anderen Knödeln auch sollte man reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und nachdem die Knödel eingelegt sind, das Wasser nur auf ganz niedriger Temperatur weiter köcheln lassen.

Zutaten:
750 g Kartoffeln (am Vortag in der Schale gekocht)
1 kg Rehkeule
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Möhren
1 Stück Knollensellerie
1 Esslöffel Tomatenmark
300 ml trockener Rotwein
500 ml Wildfond
1 Lorbeerblatt
4 Wacholderbeeren
500 g Pfifferlinge
1 kleiner Hokkaidokürbis (ca. 600g)
1 rote Zwiebel
1 Stange Porree
330 g Weizenmehl Typ 550
1 Ei
1 Esslöffel Kartoffelstärke
4 Teelöffel Preiselbeeren
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser weichkochen. Ich habe dafür 8 Minuten im Schnellkochtopf gebraucht. Dann abgießen und auskühlen lassen.
Beim Fleisch vorhandene Silberhaut, Sehnen und eventuelles Fett abschneiden, dann das Fleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und grob würfeln. Möhren und Sellerie schälen, waschen und ebenfalls in Würfel schneiden.

Etwas Öl erhitzen und darin das Fleisch rundherum anbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen und aus dem Topf nehmen. Im Bratenfond das vorbereitete Gemüse anschwitzen, wenn es Farbe bekommen hat, das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anrösten. Mit Rotwein und Fond ablöschen. Das Fleisch wieder in den Topf geben, alles mit Pfeffer, Salz, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren würzen.

Auf niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist, eventuell etwas Wasser zugeben. Dann das Lorbeerblatt aus dem Gulasch entfernen. Die Fleischstücke aus dem Topf nehmen und die Soße mit dem Gemüse durch ein Sieb drücken, dann das Fleisch wieder hineingeben. (ich hatte das Gemüse fein püriert und dann durch das Sieb gestrichen, das macht die Soße cremiger)
Während das Fleisch gart, die Pfifferlinge putzen, mit Küchenpapier trocken abreiben und zum weichen Fleisch geben. Den Gulasch erneut für 15 Minuten köcheln lassen.

Den Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die rote Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Den Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Jetzt 2 Esslöffel Butter erhitzen und den Kürbis darin ca. 5 Minuten anbraten. Zwiebel und Porree dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 100 ml Wasser angießen, aufkochen und zugedeckt 20–25 Minuten garen.

Die Kartoffeln vom Vortag schälen und fein reiben. Mit dem Mehl, der Kartoffelstärke, 1 Teelöffel Salz und dem Ei verkneten. Falls der Kartoffelteig noch klebt eventuell noch etwas Mehl zufügen.
Nun den Knödelteig in vier Portionen teilen und jede mit bemehlten Händen zu einer Rolle von 5-6 cm im Durchmesser formen. Die Knödelrollen in leicht simmerndes Salzwasser legen. Falls sie am Boden kleben, vorsichtig lösen und ca 20-25 Minuten sanft köcheln lassen.

Die Knödel vorsichtig herausnehmen und gründlich abtropfen lassen. Danach in gleichmäßige Scheiben schneiden. Dann mit dem Gulasch und dem Kürbis-Lauch-Gemüse anrichten. Auf jeden Teller noch einen Löffel Presielbeeren auf den Gulasch geben.





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Mittwoch, 6. Oktober 2021

Bergkäsefrikadellen mit einem Salat aus Kürbis, Pfifferlingen und einem Senf-Birnen-Dressing


Die Idee für die Brotfrikadellen hatte ich bei Galileo gesehen und wollte das Ganze mal ausprobieren. Da ich keinen Feldsalat bekommen hatte, wie im dortigen Rezept und nicht in ein anderes Geschäft wollte, überlegte mir eine andere Variante, während ich beim Einkaufen war. Die Frikadellen selber waren echt lecker. Mir hat besonders der cremige Käse in den Frikadellen gefallen.

Pfifferlinge und Kürbis passen sehr gut zusammen und man kann sie vielseitig kombinieren. Sowie hier als lauwarmer Salat. Um das Dressing aromatischer zu machen, hatte ich den historischen Senf aus der Senfmühle in Cochem und geschrotete Senfkörner verwendet.

Und weil da so schön herbstliche Zutaten Verwendung fanden, nehme ich auch mit diesem Gericht an dem Blog-Event von Zorra teil, den Caroline von Linal’s Backhimmel veranstaltet.


Blog-Event CLXXIX - Leckeres für die Herbstzeit (Einsendeschluss 15. Oktober 2021)

Zutaten:
4 altbackene Brötchen (ca. 500 g)
200 ml heiße Milch
2 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehen
Etwas geriebene Muskatnuss
1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
1 Teelöffelspitze Chilipulver
½ Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
½ Bund Petersilie
2 Eier
100 g Bergkäse
750 g Hokkaido-Kürbis
6 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel rosenscharfes Paprikapulver
5 Esslöffel Ahornsirup
400 g Pfifferlinge
100 g Rauke
2 reife Birnen
2 Teelöffel Senf
1 Teelöffel geschrotete Senfkörner (ich hatte dunkle)
2 Esslöffel Walnussöl
Birnenbalsamico (oder ein Balsamico bianco) nach Geschmack
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Brötchen in gleichmäßige Würfel schneide, die heiße Milch dazu geben und gut durchkneten. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen, in Ringe schneiden und zu den Brötchen geben. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und mit Muskatnuss, Zitronenschale, Chili- und Paprikapulver, der gehackten Petersilie und den Eiern vermengen. Den Bergkäse in gleichgroße Würfel (ca. 1,5 cm) schneiden und zur Frikadellenmasse geben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und für 30 Minuten ruhen lassen.

Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und den Kürbis in etwa 2 cm breite Spalten schneiden. Die Kürbisspalten mit 2 Esslöffel Olivenöl bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft ca. 15 Minuten garen. Das rosenscharfe Paprikapulver mit 3 Esslöffel Ahornsirup und 1 Esslöffel Olivenöl verrühren. Damit die Kürbisspalten einstreichen und weitere 10 Minuten backen.

Inzwischen die Pfifferlinge putzen und vorsichtig reinigen, dazu am besten etwas Küchenkrepp verwenden. Den Rucola verlesen, gründlich waschen, abtropfen lassen und trocken schleudern. Die Birnen vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann schälen, dann in kleine Würfel schneiden. Aus dem restlichen Ahornsirup, Senf, Senfkörner, Zitronensaft, Balsamico und Nussöl ein Dressing bereiten. Dieses kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Birnenwürfel unterheben.

Die Brötchenmasse erneut durchkneten, falls die Masse noch klebt, soviel Semmelkrumen unterarbeiten, bis sich Frikadellen formen lassen. 8 Frikadellen formen, das geht am besten mit leicht angefeuchteten Händen. Diese in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Zum Warmhalten zum Kürbis in den ausgeschalteten Backofen stellen.

Derweil die Pfifferlinge in etwas Öl anbraten. Die Lauchzwiebeln in Röllchen schneiden und das Weiße zu den Pilzen geben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die lauwarmen Kürbisspalten auf Teller anrichten, Rucola und Birnendressing vermischen und auf den Kürbisspalten verteilen. Die Frikadellen obenauf setzen und die Pfifferlinge über den Salat geben. Zum Schluss das übrig gebliebene Lauchgrün über den fertigen Salat streuen.






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Sonntag, 3. Oktober 2021

Gratiniertes Schweinefilet mit Pfifferling-Lauch-Sahne und Kürbisstampf


Optisch macht das Gericht nicht wirklich etwas her aber das ist gerade bei gratinierten Sachen gerne so aber geschmacklich war es wirklich genial. Der Kürbis mit leichten Röstaromen und einer feinen Knoblauchnote war so lecker, dass ich mich geärgert hatte, nur so einen kleinen Kürbis verarbeitet zu haben. Aber auch das Fleisch mit den Kräutern und Pilzen war echt lecker. Ich hatte zum Glück auch den richtigen Gargrad getroffen, das ist ja gerade bei Schweinelende wichtig, denn sie trocknet sehr schnell aus. 

Da wir am letzten Sonntag nur zu zweit waren, hatte ich auch nur eine entsprechende Portion zubereitet. Wie schon geschrieben, hätte vom Kürbisstampf etwas mehr da gewesen sein können. Aber zum Glück ist ja gerade Kürbissaison, da wird es bestimmt nochmal eine Möglichkeit geben, den Stampf als Beilage zu servieren.
 
Und weil dieses Gericht so gut zu dem von Caroline von Linal’s Backhimmel veranstalteten Blog-Event bei Zorra passt, nehme ich damit daran teil.

Blog-Event CLXXIX - Leckeres für die Herbstzeit (Einsendeschluss 15. Oktober 2021)

Zutaten für 2 Portionen:

1 kleiner Hokkaidokürbis (ohne Kerne ca. 500 g)
4 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Paprikapulver
400 g Schweinefilet
3 Knoblauchzehen
1/2 Bund glatte Petersilie
4-5 Zweige Thymian
3 Zweige Rosmarin
1 kleine Stange Porree
300 g Pfifferlinge
50 g Schinkenspeckwürfel
1 Esslöffel Mehl
300 ml Geflügelbrühe
100 g Sahne
100 g Mascarpone
1/2 Bund Schnittlauch
1 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer
Etwas Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in 2 cm dicke Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen, eine Zehe beiseite legen, die anderen in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Die Kürbisstücke mit dem Olivenöl, Paprikapulver und den Knoblauchscheiben vermischen. Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft 25 Minuten garen.

Beim Schweinefilet eventuell vorhandene Häute und Sehnen entfernen. Das Filet in etwa 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die übrig gelassen Knoblauchzehe halbieren, dann damit eine gefettete Auflaufform ausreiben. Kräuter abspülen, trocknen und hacken. Die Filetscheiben mit Salz und Pfeffer würzen und in etwas Öl oben und unten anbraten, dann in den Kräutern wenden und in die Form setzen. 

Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Pfifferlinge putzen und je nach Größe halbieren oder in Scheiben schneiden. Speck würfeln. Etwas Öl erhitzen, Speck darin kross auslassen und herausnehmen. Pilze unter Wenden im heißen Speckfett anbraten. Mehl über die Pilze streuen und kurz anschwitzen. Brühe und Sahne angießen und unter Rühren aufkochen. Den Speck mit der Mascarpone zufügen. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dann für 30 Minuten im Backofen mitgaren. 

Den Kürbis aus dem Backofen nehmen und in einen Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Die Butter unterarbeiten. Danach  mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm stellen. Den Schnittlauch waschen, trocken schleudern und in feine Röllchen schneiden. Kurz vor dem Servieren unter den Kürbisstampf heben.


 



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Samstag, 16. Januar 2021

Walnusskuchen mit Datteln und Kürbis


Mit diesem Kuchen habe ich mich mal wieder daran versucht, eine Kuchen ohne zusätzlichen Zucker zu backen. Wie neulich schon bei den Muffins kam die Süße hier unter anderem von den Datteln. Wenn ihr euren Multizerkleinerer nicht zerstören wollt, nehmt auf jeden Fall nur Softdatteln oder Medjool-Datteln. Die einfachen aus dem Supermarkt sind so hart, dass damit normale Küchemaschinen echt Probleme haben.

Zutaten:
100 ml Öl
100 g Honig
100 g Medjool-Datteln ohne Stein (oder Softdatteln)
75 g Walnusskerne
250 g Hokkaido-Kürbis (geputzt gewogen)
2 Eier
1 Prise Salz
½ Vanilleschote
1 gestrichener Teelöffel Zimt
250 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:
Öl, Datteln und Honig in einen Mixer geben und fein zerkleinern. Die Walnüsse hacken und zu den Datteln geben, erneut zerkleinern. Den Kürbis vierteln, die Kerne entfernen, waschen und grob raspeln.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Vanillemark, Kürbis und Zimt zur Dattelmasse geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes verrühren. Mehl und Backpulver miteinander vermischen, zum Teig geben und gleichmäßig unterrühren. Zum Schluss das Eiweiß unterheben.

Den Teig in eine gut gefettete Springform (18 cm Ø) füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C Umluft ca. 1 Stunde backen. In der Form auskühlen lassen.

Dazu passt etwas angeschlagene Sahne und gehackte Walnüsse.

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