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Samstag, 1. August 2026

Sommerfrüchte-Crumble aus der Heißluftfritteuse (glutenfrei)


Für das Wochenende wollte ich mal wieder einen Crumble backen. Da ich allerdings in letzter Zeit eher kleinere Portionen brauche, wollte ich dafür nicht den Backofen anwerfen. Seit in meiner Küche eine Heißluftfritteuse steht, nutze ich dieses Teil sehr gerne. Gerade für nicht so große Mengen ist es in meinen Augen immer Energieverschwendung, den Backofen zu nutzen. Mit der Heißluftfritteuse funktioniert das genau so gut und dort muss man einen viel kleineren Raum erwärmen.

Einen Crumble zu backen ist keine Wissenschaft. Man nimmt Obst seiner Wahl, macht da einen einfachen Streuselteig obenauf und schiebt alles in den Backofen oder wie ich dieses Mal in die Heißluftfritteuse. Also musste ich nur Obst auswählen und das ist zur Zeit kein Problem, den davon gibt es reichlich.

Genau wegen den verwendeten Sommerfrüchten passt mein heutiger Beitrag hervorragend zum aktuellen Blogevent bei zorra. Dort veranstaltet Friedericke vom Blog Fliederbaum ein Event mit dem Thema "Sommerobst".   

Blog-Event CCXXXII - Sommerobst (Einsendeschluss 15. August 2026)

Zutaten für 4 Portionen:
300 g gemischtes Sommerobst
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Esslöffel Haferflocken
70 g Rohrohrzucker
80 g Butter
1 Prise Salz
100 g glutenfreies Allzweckmehl
250 g Mascarpone
200 ml Sahne
1 Teelöffel Vanillepaste

Zubereitung:
Das Obst waschen, falls notwendig putzen bzw. entkernen und größere Früchte klein schneiden. Den Vanillezucker mit dem Obst vermischen und alles eine halbe Stunde Saft ziehen lassen. Jetzt die Haferflocken unterrühren. Eine 15cm-Form einfetten und das Obst hinein füllen.

Aus 60 g Rohrohrzucker, Butter, Salz und Mehl Streusel bereiten und diese über das Obst verteilen. Die Backform in ein Fach der Heißluftfritteuse stellen und bei 180° ca. 15 Minuten backen. Dann etwas abkühlen lassen.

Die Mascarpone mit dem restlichen Zucker, der Sahne und der Vanillepaste verrühren. Mit einem großen Löffel den Crumble auf vier Teller verteilen und jeweils einen Klecks Mascarponecreme darauf geben und schmecken lassen.



  

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 23. Juli 2026

Sülze vom Tafelspitz zu Kartoffel-Zwuler


Bei unserem Abendessen hatten wir nicht alle Tafelspitzreste aufgegessen und ich hatte aus dem Fleisch, dass dann noch übrig war, diese leckere Sülze zubereitet. Da mein Mitesser für zwei Tage weg sein würde und ich das Fleisch nicht einfrieren wollte musste ich mir etwas einfallen lassen. Dadurch dass die Sülze gut Essig enthält. kann man sie für zwei Tage im Kühlschrank stehen lassen.

Ich hatte mich von einem Rezept von Martina und Moritz inspirieren lassen, allerdings hatte das bei mir nicht wirklich funktioniert. Deshalb hatte ich die Menge der Gelatine erhöht und gleichzeitig die Menge der Zutaten verringert. Da ich bei meinem Versuch die Sülze auch nicht so gut aus der Schüssel bekommen hatte, habe ich mit etwas Schnittlauch-Vinaigrette, die ich noch da hatte, nachgeholfen. Das hat übrigens geschmacklich hervorragend gepasst. Man kann aber auch einen Klecks Remoulade verwenden.

Zutaten:
4 Blatt Gelatine
1 kleine Möhre
1 kleine Pastinake
1 Frühlingszwiebel
6-8 Cornichons
1 Strauchtomate (oder roter Paprika)
300 g gekochter Tafelspitz
einige Chiliflocken
200 ml Tafelspitz-Brühe
2 Esslöffel Weißweinessig
1 rote Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
½  Bund Schnittlauch
Agavendicksaft nach Geschmack
8-10 gekochte Kartoffeln (am besten 2 Tage vorher kochen und gut kühlen)
3 Esslöffel gehäufte Mehl (ich hatte Maismehl)
2 Esslöffel Butter
Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Möhre und Pastinake schälen, waschen, klein schneiden und in Salzwasser bissfest garen. Die Frühlingszwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Cornichons in dünne Scheiben schneiden. Die Tomate vierteln, die Kerne entfernen, das Fruchtfleisch fein würfeln. Den Tafelspitz in kleine gleichmäßige Würfel schneiden (ca. 0,5cm). Alles miteinander vermischen. Mit etwas Pfeffer, Salz und Chiliflocken würzen.

Die Brühe sehr kräftig mit Essig, Pfeffer und Salz abschmecken (so knapp an der Grenze zum Überwürzen). Dann langsam erhitzen, dabei die Gelatine ausgedrückt dazu geben und auflösen lassen. Wenn die Gelatine aufgelöst ist, die restlichen Zutaten zugeben und alles gründlich vermischen. Anschließend in 4 kleine Schalen oder Förmchen füllen. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Die rote Zwiebel schälen. Das Olivenöl mit dem Balsamico bianco verrühren, Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und zum Dressing geben. Mit Pfeffer, Salz und Agavendicksaft abschmecken. 

Die Kartoffeln grob reiben und mit dem Mehl bestäuben, danach gründlich durchmischen, bis alles dick mit Mehl überzogen sind. Die Butter schmelzen und darin die Kartoffeln auf mittlerer Temperatur anbraten, dabei gelegentlich wenden. Wenn alles schön kross ist mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Die Schalen mit der Sülze kurz in heißes Wasser stellen, dann direkt auf die Teller stürzen. Dazu die Kartoffeln servieren und die rote Zwiebel hauchdünn darüber hobeln. Die Schnittlauch-Vinaigrette darüber verteilen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 14. Juli 2026

Mazamorra Morada (Perualischer lila Maispudding)


Wie ich ja schon gestern geschrieben hatte, hatte alles damit angefangen, dass ich für das Blogevent "Die Küche bleibt kalt" bei zorra Ceviche zubereiten wollte. Na ja und wie so oft habe ich dann auch noch nach passenden Rezepten aus Peru gesucht. Bei den Desserts war es etwas schwierig, denn die meisten sind extrem süß, enthalten Weizenmehl und/oder gezuckerte Kaffeesahne. Alles nicht unbedingt das, was wir gerne essen. Als ich dann diesen lila Maispudding mit Früchten gefunden hatte, war ich wirklich davon angetan. Vor allem weil ich den lila Mais hier in meinem Asialaden bekommen konnte.  

Dieses Dessert wird sowohl lauwarm als auch kalt serviert und gerne auch in Kombination mit Arroz con Leche (Milchreis) gegessen. Der lila Mais wird in den Anden schon sehr lange angebaut und das Dessert entstand wohl in der Zeit als Spanier dieses Gebiet kolonialisiert hatten und dabei Zucker, Trockenfrüchte und Gewürze mitbrachten. 

Mir hat das Rezept sofort gefallen, keine Milch, kein Weizen und dazu Früchte. Die Zubereitung ist zwar etwas zeitraubend aber das Ergebnis war wirklich lecker. Allerdings solltet ihr, wenn ihr das Rezept ausprobiert, einen größeren Topf verwenden, denn gerade die Trockenfrüchte quellen gut auf.   

Zutaten:
1 kleine Ananas
1/2 Zitrone
250 g getrockneter lila Mais (Maíz Morado)
1 Zimtstange
4 Nelken
1 Sternanis
1,2 l Wasser
6-8 getrocknete Pflaumen ohne Kern
4-5 getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
1 Apfel
100 g Rohrohrzucker 
Saft von 1 Limette
100g Kartoffel- oder Maisstärke
Gemahlener Zimt (zum Garnieren)

Zubereitung:
Den Schopf der Ananas abschneiden und die ganze Frucht gründlich waschen, dann vierteln und die Schale sowie den harten Kern entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln, dann mit etwas Zitronensaft vermischen und in den Kühlschrank stellen.
 
Die Ananasschale mit Mais, Zimtstange, Nelken und Sternanis sowie 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und 45 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Alles durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen, den Rest entsorgen.

Während der Mais köchelt, die Pflaumen und Aprikosen in kleine Stücke schneiden und kurz mit heißem Wasser übergießen. Danach in die abgegossene Maisflüssigkeit geben und für 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Den Apfel schälen, entkernen und würfeln, dann mit den Ananaswürfeln, dem Zucker und dem Limettensaft in den Topf geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss die Stärke mit dem restlichen kaltem Wasser anrühren und unter Rühren in den Topf geben, dann einige Minuten ausquellen lassen. Dabei gelegentlich rühren. Den Maispudding vom Herd nehmen und abkühlen lassen. In vier Schalen oder Gläser abfüllen und kalt stellen. Mit etwas Zimt betreuen. 





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 6. Juli 2026

Krosser Schweinebauch aus der Heißluftfritteuse mit gegrillter Ananas und asiatischen Nudeln


Eigentlich ist ja Schweinebauch nicht die gesündeste Wahl aber gut zubereitet einfach wirklich lecker. Als ich neulich das erste Mal die Heißluftfritteuse dafür benutzt habe, musste ich feststellen, dass das Ergebnis schön kross und saftig wurde. Außerdem war es ein bedeutend minimaler Aufwand als wenn man den Backofen verwenden würde.

Die Kombination mit der saftigen, karamellisierten Ananas und dem knackigen Gemüse im Nudelsalat war wirklich ein Genuss.

Zutaten:
500g Schweinebauch
Chinesisches Fünf-Gewürz-Pulver nach Geschmack
Olivenöl
1 kleine Ananas (600g)
200g Reisnudeln
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 Limette
2 Esslöffel Sojasauce
2 Teelöffel Sesamöl
2 Teelöffel Fischsauce
Honig nach Geschmack
Chiliflocken
einige Stängel  Minze
einige Stängel Petersilie
1/2 Gurke 
1 Bund Radieschen
1 kleine Fenchelknolle
1 Esslöffel Sesamsamen
Kräuter zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Schweinebauchscheiben mit 5Gewürzepulver und Olivenöl einreiben und in die Heißluftfritteuse legen (ich hatte Backpapier hineingelegt) und bei 170° 40 Minuten garen. Das Fleisch herausnehmen und in Alufolie einwickeln und weitere 20 Minuten garen. Danach herausnehmen und ca. 10 Minuten eingewickelt ruhen lassen. 

Die Ananas achteln und die Schale sowie den harten Kern entfernen. Die Ananasstücke mit Fünf-Gewürz-Pulver bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann in der Heißluftfritteuse bei 200° 20 Minuten garen.

Den Ingwer schälen und fein reiben. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit dem Limettensaft, Sojasoße, Sesamöl, Fischsoße, Chiliflocken und Honig verrühren. Die Minze und Petersilie fein hacken und unter das Dressing rühren. 

Die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten. Meine mussten nur mit kochendem Wasser übergossen werden. Nach 5 Minuten abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen und mit dem Dressing vermische.

Die Gurke waschen und in dünne Scheiben hobeln. Die Radieschen putzen, waschen und ebenfalls in dünne Scheiben hobeln. Die Fenchelknolle putzen, waschen und ebenfalls fein hobeln. Die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Das Gemüse zu den Nudeln geben und auf Schüsseln verteilen.

Das Fleisch auswickeln, mit etwas Honig beträufeln und für weiter 5 Minuten bei 240° in die Heißluftfritteuse geben. Herausnehmen und in Scheiben schneiden. Die Ananas ebenfalls herausnehmen und in Scheiben schneiden. Beides über den Nudeln anrichten. Zum Schluss mit etwas Sesam und den Kräutern bestreuen.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 4. Juli 2026

Erdbeer-Quark-Dessert mit Crunch


Für unser Sonntagsessen brauchte ich noch ganz schnell eine Idee für ein Dessert. Erdbeeren hatte ich beim Einkaufen mitgenommen aber noch keine Idee, was ich daraus machen würde. Sahne, Quark und Joghurt habe ich eigentlich immer im Kühlschrank, deshalb hatte ich recht schnell die Idee mit der Erdbeercreme. Allerdings hat mir da noch was gefehlt und so kamen noch ein paar Cornflakes obenauf.

Zutaten:
500 g Erdbeeren
200 g Quark
2 Esslöffel Rohrohrzucker
200 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
2 handvoll Cornflakes (ich hatte ungesüßte)

Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen, 4 Beiseite legen, die restlichen putzen und grob zerkleinern. Dann zusammen mit dem Quark und dem Zucker pürieren. Die Sahne mit dem Sahnesteif zusammen aufschlagen, bis sie fast steif ist. Danach unter die Quarkmasse heben.

Die Creme auf vier Gläser verteilen. Die Cornflakes grob mit der Hand zerdrücken und oben auf die Creme geben. Die vier beiseite gelegten Erdbeeren halbieren und als Deko obenauflegen. 

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Freitag, 3. Juli 2026

Pikanter Hähnchenburger mit buntem Krautsalat (glutenfrei)


Das Rezept hatte ich in einem Video von Jamie Oliver gesehen und da ich es relativ einfach glutenfrei zubereiten konnte, kam es bei uns auf den Tisch. Das schwierige war die Gochujang-Paste. Darin ist meistens Weizen enthalten aber zum Glück hat mein Mitesser eine Sorte entdeckt, die glutenfrei ist.

Eigentlich wollte ich die Burger-Buns selber backen und hatte auch ein passendes Rezept gefunden. Allerdings lagen beim Einkaufen wirklich appetitlich aussehende Buns im Regal und da siegte bei mir die Faulheit ;)

Zutaten für 2 Portionen:
1-2 Blatt Rotkraut (ca. 150g)
1 mittelgroße Möhre
2 Lauchzwiebeln
4-5 Radieschen
1 Chilischote 
1 Stück Ingwer nach Geschmack
2 Esslöffel Olivenöl
1/2 Zitrone (Saft)
Honig nach Geschmack
1 Esslöffel geröstetes Sesam
2 große hautlose knochenlose Hähnchenschenkel
2 Esslöffel Maismehl
1 Ei
2 Esslöffel Gochujang-Paste
75g Paniermehl (ich hatte glutenfreies)
2 Burgerbrötchen (auf dem Foto ist ein glutenfreier, für mich hatte ich einen normalen)
2 Esslöffel griechischer Joghurt
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Das Rotkraut waschen, trocken tupfen und in sehr feine Streifen schneiden. Dann jeweils mit einer guten Prise Salz und Zucker bestreuen und kräftig durchkneten. Danach ca. 30 Minuten marinieren lassen.

Die Möhre schälen, waschen und grob reiben. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in fein Ringe schneiden. Die Radieschen putzen, waschen, und in feine Streifen schneiden. Die Chilischote sehr fein würfeln. Den Ingwer schälen und fein reiben.

Das Olivenöl mit dem Zitronensaft verrühre, dann mit Honig, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit dem vorbereiteten Gemüse und dem Sesam vermischen.
 
Das Hähnchenfleisch zwischen zwei Blatt Backpapier legen und plattieren bis zu einer Stärke von 1cm, dann mit dem Mehl bestäuben.

Das Ei mit 1 Esslöffel Gochujang auf einen Teller verrühren und mit je einer Prise Salz sowie Pfeffer würzen. Das Paniermehl auf einen zweiten Teller geben. Das Hähnchen erst durch die Eimasse ziehen und dann im Paniermehl wenden.

Die Heißluftfritteuse auf 200°C und 18 Minuten einstellen und anschalten. Nach zwei Minuten das Hühnchen hineingeben und garen, nach der Hälfte der Garzeit wenden. Eventuell die Garzeit verlängern bis alles goldbraun ist.

Die Brötchen aufschneiden und die Schnittflächen kurz anrösten. Die restliche Gochujang-Paste mit dem Joghurt verrühren und mit Pfeffer sowie Salz würzen. Dann damit die Brötchen bestreichen.

Das Hähnchenfleisch jeweils halbieren und mit dem Krautsalat auf die Brötchenunterseite schichten. Mit der zweiten Brötchenhälfte abdecken.

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Mittwoch, 1. Juli 2026

Bananen-Schokoladen-Muffins aus Kastanienmehl


Zum Geburtstag hatte lauter interessante italienische Lebensmittel bekommen und da war eine Packung Kastanienmehl dabei und das hat mich natürlich sofort neugierig gemacht. Allerdings hatten alle Rezepte, die ich gefunden hatte, neben dem Kastanienmehl auch immer normales Mehl dabei und das kann ja mein Mitesser nicht essen.

Also versuchte ich einfach mal etwas kleines. Bei Muffins könnte es vielleicht auch ohne Weizenmehl funktionieren und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Die Muffins waren schön saftig und hatten einen sehr angenehmen nussigen Geschmack. Für den Fall, dass es nichts wird, hatte ich nur das halbe Rezept probiert. 

Zutaten für 6 Muffins:
100 g Kastanien-Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1,5 Esslöffel Kakao
1/2 Ei
80 g brauner Zucker
50 ml Öl
60 g Joghurt
1 reife Banane
30 g Pekannüsse

Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen. Dann das Ei verquirlen, Zucker, Öl und Joghurt unterrühren. Die Banane mit einer Gabel sehr fein zerdrücken und zu der Joghurtmasse geben. Die Pekannüsse mit der Hand grob zerkleinern.

Die Mehlmischung in die Joghurtmischung geben und mit einem Löffel grob verrühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jeweils 2 bis 3 Muffinförmchen ineinander stecken oder eine Muffinfom mit Papierförmchen auslegen und dann mit dem Teig zu 2/3 befüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 160° 20 - 25 Minuten backen. 




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Samstag, 27. Juni 2026

Glutenfreie Erdbeer-Quark-Torte


Jetzt könnte ich ja behaupten, guck mal wie toll ich den glutenfreien Tortenboden gebacken habe aber ich bin hier immer ehrlich. Ja ich habe dieses Mal einfach eine glutenfreie Backmischung verwendet und wie man sehen kann, es hat hervorragend funktioniert.

Wirklich viel backe ich ja in letzter Zeit nicht mehr aber bei so leckeren aromatischen Erdbeeren wollte ich unbedingt eine Torte haben. Ich muss sagen, dass der Boden aus der Muffinmischung eine wirklich schöne Konsistenz hatte und sich sehr gut halbieren ließ. Übrigens hätte ich hier einen kleinen Tipp. Damit die Torte schön glatt wird und die Oberfläche sich gut bestreichen lässt, den oberen Boden der Torte verkehrt herum auf den Tortenteller legen und den unteren Boden mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen. So hat man oben den schönen glatten Boden, den man erhält, wenn man das Backpapier abzieht. 

Zutaten:
1 Packung Backmischung für glutenfreie Schokomuffins
(bei meiner kamen noch 2 Eier, 150 ml Wasser, 125 Pflanzenöl dazu)
4 Blatt Gelatine
500 g Erdbeeren
400 g Quark (ich hatte einen Becher Magerquark und einen mit 40%)
4 Esslöffel Rohrzucker
200 ml Sahne
3 Esslöffel Aprikosenaufstrich
etwas Zitronenmelisse

Zubereitung:
Die Backmischung nach Packungsangaben zubereiten und in eine mit Backpapier ausgelegten 20cm-Form füllen und dann bei 160° Umluft ca. 25 Minuten backen (mit einem Holzstäbchen prüfen). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Erdbeeren waschen, putzen und die Hälfte klein schneiden. Den Quark mit dem Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine ausdücken, in einem Topf vorsichtig erwärmen, bis alles flüssig ist und einen Esslöffel Quark unterrühren, dann alles unter den Rest der Quarkcreme rühren. Jetzt die Sahne unterheben. 

Den Kuchen einmal quer durchschneiden und den oberen Boden mit der Oberseite nach unten auf einen Tortenteller legen. Einen Tortenring darum machen. Ein Viertel der Sahne-Quark-Masse auf den Boden streichen, dann die kleingeschnittenen Erdbeeren daraufgeben. Ein weiteres Viertel der Creme über die Erdbeeren geben und mit dem zweiten Boden abdecken. Den Rest der Creme locker obenauf geben und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Die restlichen Erdbeeren halbieren. Den Aprikosenaufstrich in der Mikrowelle erwärmen. Danach den Tortenring entfernen.  Den Aprikosenaufstrich oben auf der Torte verteilen und dann die Erdbeeren hineindrücken. Mit Zitronenmelisse dekorieren und schmecken lassen.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 24. Juni 2026

Erdbeertörtchen mit Orangenquarkcreme


Bereits zum zweiten Mal darf ich bei einem von Zorras Blogevents Gastgeberin sein. Das Thema lautet "Die Küche bleibt kalt". Und das es dabei nicht nur Stulle geben muss, zeigen die Rezept, die schon eingereicht wurden. Auch für diese Törtchen kann man den Herd auslassen, denn man braucht keine Hitze, um so kleine Leckerchen zurecht zu machen. 

Blog-Event CCXXXI - Die Küche bleibt kalt! (Einsendeschluss 15. Juli 2026)

Bei uns gab es die Törtchen als Dessert, deshalb hatte ich auch nur 4 Stück zubereitet aber sie eignen sich auch ganz gut, wenn lieber Besuch vorbeikommt. Vor allem direkt aus dem Kühlschrank ist es eine wirklich erfrischende Nascherei. 

Damit es mein Mitesser ohne Bauchgrummeln genießen kann, habe ich das Törtchen glutenfrei zubereitet. Wer hier auch Probleme hat oder seine Gäste, muss bei dem Sahnesteif aufpassen, es gibt da auch Produkte aus Weizenstärke. Wer damit keine Schwierigkeiten hat, kann auch ganz normale Kekse verwenden. 

Da ich schon seit längerem sehr wenig Zucker verwende, hatte ich die Erdbeeren nicht gesüßt. Das musste ich hier auch nicht, diese Erdbeeren waren hier aus der Gegend, total reif und sehr aromatisch und von sich aus süß. Wer nicht so süße Erdbeeren bekommt oder wer seine Törtchen etwas süßer mag, kann natürlich die Erdbeeren süßen. Das sollte allerdings erst kurz vor dem Servieren passieren, damit die Erdbeeren keinen Saft ziehen, da sonst das Törtchen etwas matschig werden kann.

Zutaten für 4 Stück:
250 g glutenfreie Kekse
80 g zimmerwarme Butter
200 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Bio-Orange
250 g Quark
8 große Erdbeeren
2 Esslöffel Rohrohrzucker

Zubereitung:
Die Kekse in einen Tiefkühlbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Krümeln zerkleinern. Die Butter mit den Krümeln verkneten. Vier kleine Tortenringe auf vier Teller setzen und die Kekskrümel hineingeben und festdrücken. Die Teller für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Die Orangenschale abreiben und den Saft auspressen. Den Quark mit 2 Esslöffel Zucker, der Orangensschale und dem Safts verrühren, die Sahne vorsichtig unterheben und alles in einen Spritzbeutel füllen. 

Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und 6 Erdbeeren in kleine Würfeln schneiden. Die restlichen Erdbeeren über eine feine Reibe ziehen und mit den Erdbeerwürfeln vermischen.

Die Quarkcreme in einen Spritzbeutel geben und auf die Keksböden verteilen. Dann die Erdbeeren als Topping obenauf geben.





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Samstag, 9. Mai 2026

Blondies mit Erdnussbutter und Johannisbeergelee


Für das Wochenende wollte ich für den Nachmittag mal wieder einen Kuchen backen. Da wir nur zu zweit essen würden, sollte es nur ein kleiner werden. Aufwendiges wollte ich auch nicht backen und so hatte ich mich für einen einfachen, schnell in der Heißluftfritteuse entschieden.

Das Rezept hatte ich bei einem Video von Jamie Oliver mitgeschrieben aber dann unseren eigenen Vorstellungen angepasst. Als erstes hatte ich die Menge des Zuckers reduziert und glaubt mir, die Blondies waren immer noch süß genug und dann hatte ich das normale Mehl durch Mandelmehl ersetzt. Das hat dem Ganzen noch eine schöne Geschmacksnote gegeben.

Zutaten:
100 g weiche Butter
65 g Rohrohrzucker
100 g weiße Schokolade
80 g Mandelmehl
1 Teelöffel Backpulver
2 Eier 
3 Teelöffel Erdnussbutter
3 Teelöffel schwarzes Johannisbeergelee
Vanilleeis
Minze zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker in eine Küchenmaschine mit Schlagmesser geben und alles gut vermischen. Dann die Schokolade in Stücke brechen und ebenfalls zum Teig geben, erneut alles miteinander vermischen. Das Mandelmehl mit dem Backpulver vermischen, in die Küchenmaschine geben und kurz vermischen. Zum Schluss die Eier unterarbeiten. 

Eine Backform für die Heißluftfritteuse (15x15 cm) mit Backpapier auslegen, dann dieses mit etwas Olivenöl bestreichen und den Teig einfüllen. 

Die Erdnussbutter mit 2 Esslöffeln warmen Wasser verrühren, bis sie schön cremig ist, dann auf dem Teig verteilen. Das Gelee ebenfalls auf den Teig geben und dann beides mit einer Gabel mit dem Teig verwirbeln.

Bei der Heißluftfritteuse 170° und 21 Minuten einstellen und anschalten, die Blondies nach 3 Minuten hineinstellen und dann 18 Minuten backen lassen. Aus der Heißluftfritteuse nehmen und abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form nehmen, in vier Stücke teilen und jeweils mit einer Kugel Vanilleeis servieren und mit etwas Minze dekorieren.

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Donnerstag, 7. Mai 2026

Bento Nr. 857 Käse-Schinken-Sandwich auf Haferbrot


Dieses Brot ist zu lecker und auch sehr sättigend. Ich hatte an dem Tag das Frühstück ausfallen lassen und mir dann das Sandwich zum Mittag gegönnt. Da ich abends warm essen wollte, kam mir das Sandwich zum Mittag gerade recht.

Das leckere Haferbrot hatte ich mit einem Kräuterziegenfrischkäse bestrichen, dann mit Kochschinken und Käse sowie etwas Salat belegt. Dazu gab es Weintrauben, Erdbeeren, ein gekochtes Ei und etwas Schokoladenpudding. 

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Montag, 4. Mai 2026

Bento Nr. 854 Pastramie-Haferkorn-Sandwich


In letzter Zeit musste ich einen Kollegen vertreten und wie immer, wenn das so ist, komme ich mal wieder dazu ein Bento zu machen. Für das Frühstück hatte ich ein wirklich sehr leckeres Pastramie-Sandwich zurecht gemacht. Das Brot war etwas Besonderes, es bestand zu 100% aus Hafer und Saaten, kein Mehl und auch keine Hefe - sehr lecker. Außerdem hatte es eine tolle Konsistenz. Das Brot machte allerdings auch sehr satt, so dass ich nur ein halbes Sandwich essen konnte aber weggeworfen habe ich nichts, ich habe es einfach verschenkt ;) 

Für das Sandwich hatte ich zwei Scheiben Brot mit etwas Butter bestrichen, dann eine davon mit Rucola, Pastramie, Honig-Dijonsenf, Avocado und Sprossen belegt und mit der zweiten Scheibe abgedeckt. Damit das alles nicht auseinanderfiel, hatte ich die Brote straff in Frischhaltefolie eingewickelt und halbiert.

Zu den Sandwiches hatte ich mir noch etwas Joghurt mit Honig, Erdbeeren, ein Ei, Radieschen, Tomaten, Mandarinenschnitze und ein paar Blaubeerspießchen eingepackt.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 24. April 2026

Glutenfreie Bärlauchravioli in Nußbutter


Mir war mal wieder nach rumbasteln in der Küche. Ich hatte einen Beitrag gelesen, in dem ein glutenfreies Mehl für Nudeln in den Himmel gehoben wurde. Angeblich wäre es genauso zu händeln wie ein normales Mehl Typ00. Natürlich wollte ich das ausprobieren, da mein Mitesser keinen Weizen mehr verträgt und deshalb lieber glutenfrei isst. Allerdings sollten es keine Nudeln werden, sondern Ravioli, denn die gibt es hier bei uns glutenfrei nicht zu kaufen.

Wie man auf dem Bild sehen kann, ja ich habe Ravioli zustande gebracht aber es war ein Kampf. Der Teig war fest, trocken und irgendwie unwillig und das obwohl ich zu den ganzen Eiern auch noch Wasser und Olivenöl untergeknetet hatte. Wahrscheinlich wäre noch etwas Olivenöl hilfreich gewesen, deshalb habe ich das Rezept entsprechend angepasst. Das Problem war, dass der Teig beim Durchlaufen in der Nudelmaschine immer brüchiger wurde und so habe ich dann die Ravioli aus einzelnen Stücken zusammengesetzt. Es hat für jeden 6 Stück gegeben und den restlichen Nudelteig habe ich einfach zu Bandnudeln verarbeiten.

Beim Essen kam mein Mitesser dann auf die Idee, dass ich aus dem Nudelteig auch sogenannte Scherennudeln hätte machen können, dann wäre das ganze Gemehre nicht notwendig gewesen. Aber geschmeckt haben sie wirklich sehr gut und die Bärlauchfüllung hatte so eine leichte Schärfe - mmmmmmmmm.

Felix von FEL!X KITCHEN veranstaltet den aktuellen Blogevent auf Zorras Kochtopf, dabei geht es um eingerolltes, eingewickeltes oder eingeschlagenes. Na ja und da dachte ich mir, dass meine Ravioli da ganz gut passen würden.

Blog-Event CCXXIX – Lasst es rollen! (Einsendeschluss 15. Mai 2026)

Zutaten:
150 g Kartoffeln
300 g glutenfreies Mehl für Nudeln
2 Eier
4 Eigelb
3 Esslöffel Wasser
3 Esslöffel Olivenöl + etwas zum Bestreichen
1 Bund Bärlauch
3 Esslöffel Frischkäse
30 g geriebener Parmesan
1 Zitrone (Schale)
einige Chiliflocken
50 g Pinienkerne
4 Esslöffel Butter
Pfeffer, Salz
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Derweil den Nudelteig bereiten, dafür das Mehl in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde machen, dahinein die Eier und Eigelbe geben. Diese mit einer Gabel verschlagen, dabei das Wasser und das Olivenöl dazu geben und langsam das Mehl unterarbeiten. Danach den Teig mit der Hand kräftig verkneten. Notfalls dabei noch etwas Wasser mit unterarbeiten, wenn der Teig schön glatt ist, zu einer Kugel formen, mit etwas Olivenöl einreiben und mit einem feuchten Tuch bedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

Währenddessen die fertig gekochten Kartoffeln abkühlen lassen und schälen. Im Anschluss mit einer Gabel zerdrücken und komplett erkalten lassen. Die Bärlauchblätter waschen, trockenschleudern und bis auf acht Blätter grob hacken, dann mit dem Frischkäse in einem Multizerkleinerer pürieren. Die Bärlauchmasse mit den Kartoffeln vermengen. Dann Parmesan, Zitronenschale und Chiliflocken unterarbeiten. Die Masse mit Pfeffer und Salz abschmecken und daraus kleine Bällchen formen

Den Nudelteig vierteln und jeden Teil zu einem flachen Rechteck formen, dann 2 mal auf Stufe Null durch die Nudelmaschine laufen lassen. Die Stärke verringern und den Teig jeweils 1mal durchlaufen lassen bis er schön dünn ist. (war bei mir die Stufe 5)

Die Teigplatten auf eine bemehlte Fläche legen und die Bällchen im 5cm Abstand darauf legen, mit etwas Wasser besprühen, dann eine zweite Teigplatte darüberlegen, die Zwischenräumen herunterdrücken und die Raviolis rundherum verschließen, danach mit einem Teigrädchen zerteilen. 

Die Pinienkerne ohne Fett anrösten. Die 8 übriggebliebenen Bärlauchblätter in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Butter langsam anbräunen lassen. Wenn sie Farbe bekommen hat, den Bärlauch zugeben, kurz frittieren, danach vom Herd nehmen und warm halten. Die Ravioli in kochendem Salzwasser 3 Minuten kochen und mit einem Schaumlöffel herausnehmen und sofort zur Butter geben. Danach die Ravioli auf Teller verteilen und reichlich Parmesan darüber reiben. Mit den Pinienkernen bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 18. April 2026

Keto-Brownies mit Pekannüssen


Das Rezept stammt noch aus der Zeit, als mein Mitesser auf Kohlehydrate verzichtet hat. Ich wollte für uns eine kleine Nascherei für den Sonntagsnachmittag zubereiten. Das Leckerchen ist ziemlich schnell zubereitet, in der Heißluftfritteuse braucht man keine 20 Minuten. Natürlich kann man die Brownies auch im Backofen zubereiten. Dabei die gleiche Temperatur verwenden aber die Backzeit auf 25 Minuten verlängern.

Natürlich passt hier auch gut eine Kugel Eis und Sahne dazu aber ich wollte es nicht übertreiben mit den Kalorienbomben. ;)

Zutaten
25 g Pekannüsse
100 g Schokolade (Zuckerfrei oder mit 70% Kakaoanteil)
60 g Butter
85 g Erythrit (alternativ 95g Zucker, dann ist es aber nicht mehr keto ;)
2 Eier
50 g Mandelmehl
15 g Kakaopulver
½ Teelöffel Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
½ Vanilleschote (Mark)
Pudererythrit
frische Früchte (ich hatte Erdbeeren)

Zubereitung:
Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten. Danach abkühlen lassen und grob hacken.

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Wasserbad verflüssigen. Abkühlen lassen. Derweil das Erythrit mit den Eiern verrühren, bis sich alles aufgelöst hat, dann die erkaltete Schokomasse unter Rühren hineinfließen lassen.

Mandelmehl mit Kakaopulver, Backpulver, Salz und Vanillemark vermischen und löffelweise unter die Eier-Schokoladen-Masse rühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jetzt alles in eine gefettet Form füllen.

Die Heißluftfritteuse bei 170° 3 Minuten vorheizen, dann die Brownies für 18 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in 6 Stücke schneiden. Mit etwas Pudererythrit bestäuben und mit frische Früchte servieren. 

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Dienstag, 7. April 2026

Ostermenü 2026 - Joghurt-Tiramisu mit Limette und Maracuja


Als Abschluss für unser Ostermenü hatte ich etwas Leichtes und Erfrischendes gesucht und mit diesem Tiramisu auch gefunden. Ich hatte mich gegen die übliche Anrichteweise entschieden, da ich da bedeutend mehr Löffelbiskuits gebraucht hätte. Ich hatte glutenfreie gekauft und die sind etwas größer als Normale. Wenn ihr also keine glutenfreien benutzt, dann rechnet so ungefähr mit 100g Biskuits oder Keksen.

Zutaten:
2 Bio-Limetten
40 ml Cointreau
6 Löffelbiskuits (glutenfrei)
2 Blätter weiße Gelatine
50 g weiße Kuvertüre
350 g griechischer Joghurt
20 g Puderzucker
4 Passionsfrüchte
10 g Zucker

Zubereitung:
Limetten heiß abwaschen und abtrocknen. Limettenschale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Hälfte vom Limettensaft mit dem Cointreau mischen. Die Löffelbiskuits halbieren und darin wenden, dann in 4 Gläser geben.

Den restlichen Limettensaft mit dem Joghurt und dem Puderzucker verrühren. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und den Limetten-Joghurt unterrühren. Die Masse über die Löffelbiskuits verteilen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Maracujas halbieren und auslöffeln, durch ein Sieb streichen und mit dem Zucker verrühren. Kurz vor dem Servieren über den Joghurt geben.

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Montag, 6. April 2026

Ostermenü 2026 - Hähnchen-Pikata mit Frühlingsgemüse


Für unser Ostermenü hatte ich als Hauptgang ein leichtes Gericht zubereitet. Ein mit Bärlauch gefülltes Hähnchenfilet mit knackigem Gemüse. Ich hatte zwar schon Spargel in der Vorspeise aber da der hier anders zubereitet wurde, hat es zu guter Letzt doch recht gut gepasst.

Wer keine Probleme mit Weizen hat, kann gerne normale Nudeln und auch normales Mehl verwenden. Geschmacklich ist da kein wirklicher Unterschied. Allerdings sollte man das Maismehl nicht durch Stärke ersetzen, da ändert sich die Konsistenz der Panade etwas. 

Zutaten:
500 g grüner Spargel
2 Kohlrabis
2-3 Möhren
1 Bio-Zitrone
2 Schalotten
6 Stiele Kerbel
4 Hähnchenfilets (à ca. 180 g)
200 g Schmand
ca. ½ Bund Bärlauch
2 Esslöffel Maismehl
2 Eier
40 g Parmesan
4 Esslöffel Semmelbrösel (glutenfreie)
3 Esslöffel Butter
100 ml trockener Weißwein 
500 g frische Nudeln (ich hatte glutenfreie)
Salz, Pfeffer 
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden, eventuell die Spargelstangen am unteren Ende schälen. Die Zitrone waschen, 4 Scheiben daraus schneiden, den Rest auspressen. Die Schalotten schälen, würfeln. Den Kerbel waschen, die Hälfte davon hacken. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in jedes Filet längs eine Tasche schneiden, je einen halben Teelöffel Schmand hinein­streichen. Bärlauch waschen, trocken tupfen, 4 Blätter in jede Tasche füllen.

Drei Behälter für das Panieren vorbereiten. Einen mit Maismehl, den zweiten mit den verquirlten Eiern und ein dritten mit dem Parmesan und den Semmelbröseln füllen. Die Hähnchenfilets mit Salz und Pfeffer würzen und dann panieren, erst in Maismehl, dann durchs Ei ziehen und zum Schluss in der Parmesanmischung wenden. Die Hühnerfilets in heißem Öl von beiden Seiten kräftig anbraten und dann im vorgeheizten Backofen bei 120° Umluft ca. 10 Minuten garen.

Salzwasser zum Kochen bringen, darin Kohlrabi und Möhren blanchieren, danach aus dem Kochwasser nehmen. Den vorbereiteten Spargel in kochendem Salzwasser für ca. 3 Minuten garen. Dann das Gemüse in etwas Butter anbraten. Mit etwas Pfeffer würzen.

Die Nudeln im kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten garen. Die Zitronenscheiben in der Pfanne im Bratfett anbraten, herausnehmen. Danach die Schalotten im Bratfett andünsten. Jetzt den Wein, 150–200 ml Nudelwasser, Schmand und gehackten Kerbel einrühren und auf­kochen lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln abgießen und mit der Soße vermischen. Dann mit dem Gemüse und dem Hähnchen anrichten. Jeweils eine Zitronenscheibe obenaf setzen.
 

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Samstag, 14. März 2026

Schwarzwälder Kirschdesserts aus der Heißluftfritteuse (low carb)


Zur Zeit probiere ich immer noch leckere Sachen in meiner Heißluftfritteuse aus und diese Küchlein waren einer meiner letzten Experimente. Für den Boden hatte ich kein wirkliches Rezept und habe einfach etwas versucht und es hat geklappt. Durch das Mandelmehl hatte alles so eine leichte Marzipannote. 

Zutaten:
1 Ei
30 g Erythrit
1 Prise Salz
15 ml Milch
1 Teelöffel flüssige Butter
45 g Mandelmehl
10 g Kakao
½ Teelöffel Backpulver
1 Glas Kirschen ohne Zucker (185g Abtropfgewicht) 
200 ml Skyr
Schokoflocken

Zubereitung:
Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Vier flache Weckgläser einfetten und mit Mandeln ausstreuen. Die Kirschen gut abtropfen lassen, den Saft andersweitig verwenden. Das Ei trennen. Eigelb mit 20g Erythrit schaumig schlagen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die flüssige Butter, Milch, Mandelmehl, Backpulver und Kakao unter die Eimasse rühren, dann vorsichtig den Eischnee unterheben. Den Teig in gefettete Weckgläser füllen, die Kirschen darauf verteilen und in der Heißluftfritteuse bei 160 °C ca. 13 Minuten backen.

Den Skyr mit dem restlichen Erythrit verrühren und auf dem ausgekühlten Küchlein verteilen. Mit den Schokoflocken bestreuen. 




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Mittwoch, 11. Februar 2026

Leckere Keto-Blaubeer-Muffins


Heute gibt es mal wieder ein Experiment, wie man am Ergebnis sehen kann, ist es ein erfolgreiches. Für meinen Kohlehydratverweigerer hatte ich nach einem Leckerchen für den Sonntag Nachmittag gesucht und hatte etliche Muffin-Rezepte gefunden aber die waren alle mit Butter. Ich weiß auch nicht aber ich verwende bei Muffins schon immer lieber Öl. Auch habe ich wie bei meinen normalen Muffins Joghurt und Natron zugesetzt. Denn dadurch werden sie noch etwas fluffiger, weil das Natron in Kombination mit einem sauren Milchprodukt dafür sorgt, dass Kohlendioxid gebildet wird und damit kommt es zu einer feinporigen Teigstruktur. Es ginge statt Joghurt auch saure Sahne, Kefir oder Skyr.  

Bei Zorras aktuellen Blogevent geht es unter anderem um süße Seelentröster gegen graue Tage und genau das sind diese leckeren Muffins. Deshalb nehme ich damit an dem von Anika von Ani’s bunte Küche organisierten Event teil.

Blog-Event CCXXVI - Winterküche mit Herz (Einsendeschluss 15. Februar 2026)

Wer übrigens keine Probleme mit Kohlehydraten hat, kann das Erythrit 1:1 mit Rohrzucker ersetzen. Das Mandelmehl würde ich aber auf jeden Fall beibehalten, dadurch erinnerten die Muffins so ein bisschen an Marzipan. Ohhh ich könnte die schon wieder backen.

Zutaten:
75 ml Pflanzenöl
75 g Erythrit (Rohrzuckerersatz)
1 Ei
90 ml Milch
60 g Joghurt
1/2 Teelöffel Vanilleextrakt
120 g Mandelmehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffelspitze Natron
75 g tiefgefrorene Blaubeeren
Pudererythrit
Einige Löffel Naturjoghurt 
Frische Blaubeeren zur Deko

Zubereitung:
Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Öl mit Erythrit, Ei, Milch, Joghurt und Vanilleextrakt verrühren, bis sich das Erythrit aufgelöst hat.

Mandelmehl mit Backpulver und Natron vermischen, dann die Blaubeeren unterrühren. Jetzt das Mehl zu den restlichen Zutaten geben und alles grob miteinander verrühren.

Den Teig auf 6 Muffinförmchen verteilen und einige Blaubeeren oben in den Teig drücken. Dann im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Muffins durchgebacken sind.

Die abgekühlten Muffins mit Pudererythrit bestäuben und mit Joghurt und frischen Blaubeeren servieren.




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Freitag, 21. November 2025

Saltimbocca vom Igelstachelbart auf Tomaten-Kartoffel-Püree


Auf meinem Balkon habe ich immer noch eine ganze Menge an Kräutern. Besonders mein Salbei ist geradezu riesig und so kam ich auf die Idee, ein paar der aromatischen Blätter zu verarbeiten.Ursprünglich wurde ja für Saltimbocca Kalbfleisch verwendet aber heute kann man da ruhig etwas kreativer sein. Da ich immer noch Igelstachelbart im Gemüsefach habe, hatte ich es mal mit diesen Pilzen versucht und das Ergebnis war wirklich lecker. 

Eigentlich wollte ich Bandnuden dazu machen aber ich hatte vergessen, glutenfreie zu kaufen und so wurde es einfach ein Kartoffelpüree, denn ich darf wieder Kohlehydrate. Mein Mitesser hat beschlossen, dass er wieder normal isst. 

Zutaten für 2 Portionen:
4 große Kartoffeln
100 ml warme Milch
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Tomatenmark
300 g Igelstachelbart
6 Scheiben Schinken (ich hatte einen italienischen Landschinken)
6 Blätter Salbei
1 Esslöffel Mehl (ich hatte Maismehl)
1 Esslöffel Olivenöl
1/8 l Weißwein
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. In Salzwasser weich kochen, dann abgießen und etwas ausdampfen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern, dann Milch und 1 Esslöffel Butter zugeben. Das Tomatenmark unterrühren und mit Salz abschmecken.

Die Pilze in 6 ca. 2cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Pfeffer würzen. Dann jede Pilzscheibe mit einer Scheibe Schinken umwickeln, jeweils ein Salbeiblatt darauflegen und mit einem Zahnstocher feststecken. Die Pilzscheiben in etwas Mehl wälzen und das überschüssige Mehl vorsichtig abklopfen.

Das Olivenöl erhitzen und darin die Pilze unter mehrmaligen Wenden von beiden Seiten anbraten. Wenn die Pilze gegart sind, in Alufolie einschlagen und zum Warmhalten bei 50° in den Backofen legen. Den Weißwein in die Pfanne gießen und unter Rühren etwas einkochen. Zum Schluss die restliche Butter unterrühren und die Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Donnerstag, 20. November 2025

Auberginen-Igelstachlbart-Spieße mit Teriyaki-Soße und Reisnudelsalat


Damit die vielen Igelstachelbart-Rezepte nicht langweilig werden, hatte ich mich hier an einer asiatische Version versucht und so lecker wie das Bild aussah, war es auch. Von meinen ganzen Versuchen hat mir dieser am besten geschmeckt.

Außerdem waren hier alle meine Lieblingsaromen vertreten und das Schüsselchen war auch sehr schnell zubereitet. Die Kombination mit knackigem Gemüse und soften Nudeln kann bei mir immer auf den Tisch kommen.

Zutaten für 1 Portion:
100 g breite Reisnudeln
1 Limette (Saft) 
3 Teelöffel Sesamöl
1 Esslöffel Fischsoße
½ Teelöffel geriebener Ingwer
1 kräftige Prise Chiliflocken
3-4 Radieschen
¼ Salatgurke
2-3 Blätter vom Salatherz
1 Lauchzwiebel
1 Knolle Igelstachelbart
1 japanische Aubergine
etwas Pflanzenöl
4 Esslöffel dickflüssige Teriyaki-Soße
1 Zitrone
1 Teelöffel helle Sesamsamen
frische Kräuter (Minze, Petersilie, Koriander) 
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Die Limette auspressen und mit 2 Teelöffeln Sesamöl, Fischsoße und 1 Esslöffel Wasser verrühren. Dann Knoblauch schälen, fein würfeln und mit dem Ingwer und den Chiliflocken unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Hälfte des Dressings mit den Nudeln vermischen und diese in eine Schüssel geben.

Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gurke teilweise schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Blätter der Salatherzen abzupfen, waschen und trocken schütteln. Die Lauchzwiebel waschen, putzen und in Ringe schneiden. Alles dekorativ auf den Reisnudeln anrichten.

Den Igelstachelbart in grobe Stücke schneiden. Die Aubergine waschen und in 2cm dicke Scheiben schneiden. Pilzstücke sowie Auberginenscheiben in etwas Pflanzenöl mit 1 Teelöffel Sesamöl anbraten. Kräftig salzen und etwas abkühlen lassen. Dann im Wechsel auf Holzspieße stecken und mit der Teriyaki-Soße bestreichen. Bei niedrigerer Temperatur rundherum anbraten und immer wieder mit der Teriyaki-Soße bestreichen. Die fertigen Spieße oben auf die Schüssel legen und mit etwas Sesam bestreuen. Mit den frischen Kräutern dekorieren.




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