Sonntag, 26. April 2026

Szegediner Gulasch mit Rindfleisch


Dieses Rezept war das erste nachdem mein Mitesser beschlossen hatte, sich wieder normal zu ernähren. Eigentlich hatte ich ein Blumenkohlpüree dazu geplant. Aber das habe ich mir dann geschenkt und einfach Salzkartoffel dazu gekocht. Ein normales Kartoffelpüree würde aber auch sehr gut passen.

Da solche Schmorgerichte nach dem Aufwärmen am besten schmecken, hatte ich alles am Abend vorher zubereitet. Das hat mir auch ziemlich viel Stress genommen. Ich musste nur noch die Kartoffeln zubereiten und den Gulasch aufwärmen.

Im Original wird gerne Schweinefleisch bzw. Schwein und Rind zum Gulasch verarbeitet aber mir war nach einem leckeren Rindergulasch. 

Zutaten
1 kg Rindsknochen
1 Suppengrün
1 Lorbeerblatt
700 g Rindfleisch aus der Hüfte
6 mittelgroße Zwiebelwürfel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel edelsüßes Paprikapulver
500 g Sauerkraut
gemahlener Kümmel nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Butterschmalz zum Anbraten

Zubereitung:
Die Rindsknochen in kaltes Wasser geben und zum Kochen bringen. Das Suppengrün putzen, waschen und kleinschneiden. Dann mit dem Lorbeerblatt sowie etwas Pfeffer und Salz zu den Knochen geben und ca. 1 Stunde köcheln lassen. 

Das Rindfleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln. Jetzt das Fleisch in einem Bräter in ausgelassenem Butterschmalz anbraten. Die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und mit anbraten. Das Tomatenmark unterrühren, kurz anrösten und mindestens 500 ml von Knochenfond angießen und alles mit dem Paprikapulver sowie etwas Salz und Pfeffer würzen. 

Den Gulasch zugedeckt ca. 1,5 Stunde bei niedriger Temperatur simmern lassen. Wenn das Fleisch fast gar ist, das Sauerkraut zugeben, mit Kümmel würzen und weitere 15 Minuten köcheln lassen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 25. April 2026

Reisbowl mit mariniertem Thunfisch


Neulich hatte ich sehr hochwertigen Thunfisch in Sashimi-Qualität in der Tiefkühlabteilung gefunden und gleich mitgenommen. Allerdings wollte ich den nicht so lange aufheben und deshalb kam er bei uns gleich auf den Tisch.

Um die Qualität des Fisches zu erhalten, diesen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Ich lege den Fisch immer in eine verschließbare Dose mit Abtropfgitter, damit die Auftauflüssigkeit ablaufen kann. 

Zutaten für zwei Portionen:
1 Tasse Sushireis
2 Esslöffel Sake
1 Esslöffel Mirin
3 Esslöffel Sojasoße
einige Tropfen Sesamöl
1 Walnuss großes Stück Ingwer
300 g Thunfisch in Sashimi-Qualität
1 Blatt Yakinori (geröstete Alge)
2 Teelöffel weißer Sesam
2 Lauchzwiebeln (nur das Grüne)
1 Teelöffel Furikake (ich hatte Hichimi Togarashi)
10 g Sprossen

Zubereitung:
Den Reis sehr gründlich waschen und gründlich abtropfen lassen. Mit 1 1/4 Tasse Wasser zum Kochen bringen, zugedeckt 10 Minuten auf mittlerer Hitze kochen lassen, danach weitere 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Dann den Reis auflockern und mit Salz würzen, das geht übrigens am besten mit Koch-Stäbchen.

Jetzt die Marinade bereiten, dafür Sake, Mirin und Sojasoße vermischen und aufkochen lassen, damit der Alkohol verfliegt. Dann einige Tropfen Sesamöl unterrühren. Den Ingwer fein reiben, ausdrücken und den Saft ebenfalls unterrühren. Den Thunfisch trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden und auf einen Teller legen, dann die Marinade darüber verteilen und alles wieder in den Kühlschrank stellen.

Die Yakinori in feine Streifen zerschneiden, geht am besten mit einer Schere. Das Lauchzwiebelgrün waschen und in feine Ringe schneiden. Den Reis auf zwei Schüsseln aufteilen und mit Furikake bestreuen. Danach den Thunfisch auf dem Reis verteilen. Darüber die Algenstreifen, das Lauchzwiebelgrün und den Sesam streuen. Obenauf die Sprossen geben.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 24. April 2026

Glutenfreie Bärlauchravioli in Nußbutter


Mir war mal wieder nach rumbasteln in der Küche. Ich hatte einen Beitrag gelesen, in dem ein glutenfreies Mehl für Nudeln in den Himmel gehoben wurde. Angeblich wäre es genauso zu händeln wie ein normales Mehl Typ00. Natürlich wollte ich das ausprobieren, da mein Mitesser keinen Weizen mehr verträgt und deshalb lieber glutenfrei isst. Allerdings sollten es keine Nudeln werden, sondern Ravioli, denn die gibt es hier bei uns glutenfrei nicht zu kaufen.

Wie man auf dem Bild sehen kann, ja ich habe Ravioli zustande gebracht aber es war ein Kampf. Der Teig war fest, trocken und irgendwie unwillig und das obwohl ich zu den ganzen Eiern auch noch Wasser und Olivenöl untergeknetet hatte. Wahrscheinlich wäre noch etwas Olivenöl hilfreich gewesen, deshalb habe ich das Rezept entsprechend angepasst. Das Problem war, dass der Teig beim Durchlaufen in der Nudelmaschine immer brüchiger wurde und so habe ich dann die Ravioli aus einzelnen Stücken zusammengesetzt. Es hat für jeden 6 Stück gegeben und den restlichen Nudelteig habe ich einfach zu Bandnudeln verarbeiten.

Beim Essen kam mein Mitesser dann auf die Idee, dass ich aus dem Nudelteig auch sogenannte Scherennudeln hätte machen können, dann wäre das ganze Gemehre nicht notwendig gewesen. Aber geschmeckt haben sie wirklich sehr gut und die Bärlauchfüllung hatte so eine leichte Schärfe - mmmmmmmmm.

Felix von FEL!X KITCHEN veranstaltet den aktuellen Blogevent auf Zorras Kochtopf, dabei geht es um eingerolltes, eingewickeltes oder eingeschlagenes. Na ja und da dachte ich mir, dass meine Ravioli da ganz gut passen würden.

Blog-Event CCXXIX – Lasst es rollen! (Einsendeschluss 15. Mai 2026)

Zutaten:
150 g Kartoffeln
300 g glutenfreies Mehl für Nudeln
2 Eier
4 Eigelb
3 Esslöffel Wasser
3 Esslöffel Olivenöl + etwas zum Bestreichen
1 Bund Bärlauch
3 Esslöffel Frischkäse
30 g geriebener Parmesan
1 Zitrone (Schale)
einige Chiliflocken
50 g Pinienkerne
4 Esslöffel Butter
Pfeffer, Salz
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Derweil den Nudelteig bereiten, dafür das Mehl in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde machen, dahinein die Eier und Eigelbe geben. Diese mit einer Gabel verschlagen, dabei das Wasser und das Olivenöl dazu geben und langsam das Mehl unterarbeiten. Danach den Teig mit der Hand kräftig verkneten. Notfalls dabei noch etwas Wasser mit unterarbeiten, wenn der Teig schön glatt ist, zu einer Kugel formen, mit etwas Olivenöl einreiben und mit einem feuchten Tuch bedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

Währenddessen die fertig gekochten Kartoffeln abkühlen lassen und schälen. Im Anschluss mit einer Gabel zerdrücken und komplett erkalten lassen. Die Bärlauchblätter waschen, trockenschleudern und bis auf acht Blätter grob hacken, dann mit dem Frischkäse in einem Multizerkleinerer pürieren. Die Bärlauchmasse mit den Kartoffeln vermengen. Dann Parmesan, Zitronenschale und Chiliflocken unterarbeiten. Die Masse mit Pfeffer und Salz abschmecken und daraus kleine Bällchen formen

Den Nudelteig vierteln und jeden Teil zu einem flachen Rechteck formen, dann 2 mal auf Stufe Null durch die Nudelmaschine laufen lassen. Die Stärke verringern und den Teig jeweils 2mal durchlaufen lassen bis er schön dünn ist. (war bei mir die Stufe 5)

Die Teigplatten auf eine bemehlte Fläche legen und die Bällchen im 5cm Abstand darauf legen, mit etwas Wasser besprühen, dann eine zweite Teigplatte darüberlegen, die Zwischenräumen herunterdrücken und die Raviolis rundherum verschließen, danach mit einem Teigrädchen zerteilen. 

Die Pinienkerne ohne Fett anrösten. Die 8 übriggebliebenen Bärlauchblätter in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Butter langsam anbräunen lassen. Wenn sie Farbe bekommen hat, den Bärlauch zugeben, kurz frittieren, danach vom Herd nehmen und warm halten. Die Ravioli in kochendem Salzwasser 3 Minuten kochen und mit einem Schaumlöffel herausnehmen und sofort zur Butter geben. Danach die Ravioli auf Teller verteilen und reichlich Parmesan darüber reiben. Mit den Pinienkernen bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 23. April 2026

Reispuffer mit Bärlauch-Dip


Ich weiß auch nicht, dass es mir nie gelingt, die richtige Menge Reis zu kochen. Es bleibt immer etwas übrig. Da meine Tiefkühltruhe gerade recht voll ist, fiel einfrieren aus und ich musste mir etwas einfallen lassen. Wie ich auf die Idee mit den Puffern gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr, nur das ich Reis, Zucchini und Möhre da hatte und das alles zusammengemischt hatte. Das Ergebnis war echt lecker und ich werde sie bestimmt mal wieder machen.

Zutaten:
1/2 Bund Bärlauch
150 g Joghurt
200 g Quark
1 kleine Zucchini geraspelt
1 Möhre
350 g gekochter Reis
3 Esslöffel geriebener Parmesan
1 Ei Größe L
5 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Bärlauch waschen und trocken tupfen, danach mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann mit Quark und Joghurt vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und den Rest nicht zu fein reiben. Die Möhre schälen, waschen und ebenfalls reiben. Das Gemüse mit Reis, Käse, Ei und Mehl vermengen und mit Pfeffer sowie Salz würzen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und jeweils 2 Esslöffel vom Reis hineingeben, flach drücken und von beiden Seiten goldgelb braten. Zum Warmhalten in den Backofen stellen.

Dann die Puffer mit dem Bärlauch-Dip anrichten.






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Mittwoch, 22. April 2026

Safran-Risotto mit Spargel, Ziegenkäse und Brunnenkressesalat

Zur Zeit genieße ich es wieder, lauter leckere kohlehydrathaltige Sachen zu kochen ;) und Risotto hatten wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Dazu frischer deutscher Spargel direkt vom Markt und schon hatten wir zum Samstag ein leckeres vegetarisches Mittagessen.

Zutaten:
je 250 g weißer und grüner Spargel
1 Döschen (0,1 g) Safranfäden
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Olivenöl
250 g Risottoreis
100 ml trockener Weißwein 
1 Esslöffel Butter
1 Zitrone
2 handvoll Brunnenkresse
Honig nach Geschmack
100 g Ziegenkäsetaler
2 Esslöffel gehackte Kräuter (ich hatte Schnittlauch und Petersilie) 
Salz, Zucker, Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst den Spargel waschen, dann den weißen Spargel schälen, von beiden Sorten die holzigen Enden abschneiden. Dann die Stangen in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden und in kaltes Wasser legen. Die weißen Spargelschalen und -enden in 1 l kochendem Salzwasser mit 1 Teelöffel Zucker ca. 15 Minuten köcheln. Den Spargelsud durch ein Sieb gießen. 

Etwas Spargelsud mit dem Safran vermischen. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Danach in etwas Olivenöl glasig dünsten. Jetzt den Reis zufügen und kurz mit ­anschwitzen. Den Reis mit dem Wein und dem Safran-Spargelsud ablöschen. Nach und nach den heißen Spargelsud zugießen, dabei gelegentlich umrühren. Nächste Portion Sud immer erst zugießen, wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Zum Schluss Butter und Parmesan unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecke. Zugedeckt warm stellen.

Aus der Zitrone zwei Scheiben schneiden, den Rest für das Dressing auspressen. Kräftig gesalzenes Wasser mit einem Teelöffel Zucker und den Zitronenscheiben zum Kochen bringen. Darin erst die weißen Spargelstücke ca. 6 Minuten garen und den grünen Spargel nach ca. 2 Minuten zugeben und bissfest garen. 

Die Brunnenkresse waschen. Aus 2 Esslöffel Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und etwas Honig ein Dressing bereiten und mit der Brunnenkresse vermischen.

Das Risotto auf Teller verteilen, jeweils etwas Brunnenkresse an der Seite anrichten, dann den Spargel und Ziegenkäse über das Risotto verteilen und zum Schluss mit den Kräutern bestreuen.

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Dienstag, 21. April 2026

Salat aus Wiener Würstchen mit Gürkchen und Tomaten


Zwei Salate hatte ich ja schon nach den Bildern des Wurstsalatkalenders zubereitet. Heute gibt es das Rezept, dass ich nach dem Bild des Monats März zubereitet hatte. Dieses Mal hatte mir die Google-KI geholfen, einen leckeren Salat zu zubereiten. 

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Gemüsezwiebel
1 Packung Wiener Würstchen ohne Pelle
2 Gewürzgurken
4 Esslöffel Sonnenblumenöl
4 Esslöffel Weißweinessig
4 Esslöffel Wasser
1 Prise Zucker
1 Tomate
2 handvoll Feldsalat
etwas gehackte Petersilie
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Würstchen und Gewürzgurken in Scheiben schneiden. Aus Sonnenblumenöl, Essig, Wasser, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten und mit Zucker abschmecken. Zwei Esslöffel Dressing über die Zwiebeln geben. Das restliche Dressing mit den Würstchen und den Gurken vermischen. Eventuell noch etwas Gurkenwasser zugeben. Alles ca. 1 Stunde marinieren lassen.

Die Tomate in 6 Stücke teilen. Den Feldsalat waschen, trocken schütteln und auf zwei Teller verteilen. Auf jeden Teller die Hälfte der Würstchen geben, dann die marinieren Zwiebeln obenauf geben und jeden Teller jeweils mit der Hälfte der Tomatenstücke toppen. Mit der Petersilie bestreuen. Dazu schmeckt eine Scheibe Brot. 

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Montag, 20. April 2026

Eine Woche ohne funktionierende Küche

Neulich hatte ich das Problem, dass ich für eine ganze Woche meine Küche nicht nutzen konnte. Angefangen hatte es nach unserem Sonntagsessen, als ich die Pfanne aufgewaschen habe, stand ich auf einmal mit den Füßen im Wasser. Nachdem ich nachgesehen hatte, musste ich feststellen, dass meine Abflussgarnitur undicht geworden war. Da dachte ich noch, dass ist kein großes Problem. Am Montag bin ich dann in den Baumarkt marschiert und wollte eine neue Garnitur kaufen. Im ersten Baumarkt hatte ich einen "sehr" fachkundigen Verkäufer, der mir erzählte, dass das was ich will nicht DIN-gerecht sei und sie das nicht hätten. Komischerweise lagen da Einzelteile, die genau so aussahen, wie die, die ich brauchte. Allerdings wären nicht die kompletten Teile da gewesen. Also in den nächsten Baumarkt gefahren, der hatte gar keine Abflussgarnituren und im Dritten wurde ich dank eines netten Verkäufers beinahe fündig. Leider hat meine Spüle einen runden Überlauf und zu kaufen gab es nur eckige. Grrrrrrrrrr

Wieder zuhause ging's ins Internet und ich habe mich durch das riesige Angebot gesucht. Nachdem ich das passende gefunden hatte, wurde es bestellt und war am übernächsten Tag da. Als mein Mitesser  es einbauen wollte, musst er feststellen, dass die Befestigungshülse einfach zu kurz war und das obwohl ich extra eine Garnitur für eine Keramikspüle ausgesucht hatte. Also wieder ins Internet und eine neue Hülse bestellt. Derweil hatte ich es vermieden Aufwasch zu provozieren, denn ohne Spüle und Geschirrspüler blieb mir nur eine Schüssel im Badezimmer und das war echt nervig.

Aber nicht nur das meine Spüle keinen Abfluss mehr hatte und damit auch der Geschirrspüler nicht mehr ging, fiel auch noch mein Herd aus. Für den Herdanschluss haben wir einen Starkstromanschluss und der musste wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet werden. Das war so nervig. Nicht nur das ich alles in einer Schüssel im Bad aufwaschen musste, jetzt hatte ich nicht mal mehr einen Herd. 

Als ich donnerstags die neue Hülse aus dem Briefkasten nahm, dachte ich, jetzt geht zumindestens das Aufwaschen wieder aber als mein Mitesser alles zusammenschrauben wollte, musste er feststellen, das ich das falsche Gewinde bestellt hatte. Statt dem metrischen, das wir gebraucht hätten, hatte ich Zollgewinde bestellt. Das war so dusselig. Na ja zum Glück kann man ja alles zurück schicken und neu bestellen. Also wieder warten. 

Derweil hatten die Handwerker den Stromanschluss repariert. Als ich Freitag Nachmittag nach Hause kam, hat mein Herd wieder funktioniert. Die richtige Hülse kam dann am Samstag und am Sonntag hatte ich wieder eine voll funktionierende Küche.

Zum Glück hatte ich genug vorbereitete Beiträge, damit es hier ordentlich weiterging, denn gekocht habe ich in der Woche gar nicht.

Allerdings bin ich auch nicht verhungert. Montag Mittag hatte ich auf Arbeit belegte Brote, die unsere Küchenfee gezaubert hat. Da ich zeitlich sehr angespannt war, wurde es ein schneller Imbiss am Schreibtisch.

Abends hatte ich mir einfach eine Pizza bestellt und gleich aus der Schachtel gefuttert, das hat den Aufwasch gespart ;)

Am Dienstag hatte ich mir mittags eine Poke Bowl und eine handvoll Weintrauben geholt

und abends war ich in einem ukrainischem Restaurant und da hatte ich einen wirklich sehr leckeren Borschtsch.

Mittwochs ging es mittags ins Kaffee Küche Kante und ich hatte eine wirklich geniale Entenbrust mit Kartoffelkloß und Rotkraut.

Abends gab es dann einfach ein belegtes Brötchen mit Kohlrabistiften. Farblich hätte etwas Petersilie gut gepasst. Na ja in der Woche war ich etwas puristisch

Am Donnerstag hatte ich mir mittags im  Kaffee Küche Kante ein Kalbsragout mit Nudeln gegönnt.

Abends gab es dann Stulle mit Bärlauchfrischkäse und Tomaten.

Freitags haben wir auf Arbeit wie immer unser Hackfrühstück veranstaltet und da lasse ich das Mittagessen immer ausfallen.

Abends war ich dann unterwegs und es gab eine Kartoffelsuppe und eine leckere Erdbeer-Quarkspeise. 

Samstags hatte ich mich mit zwei Freundinnen zum Frühstück getroffen. Ich hatte extrem geniale Wildsalami.

Abends wurde es dann ein Lieferdienst mit einem halben Hähnchen, Kartoffel- und Gurkensalat. 

  



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr