Montag, 12. April 2021

Artischocken - ein wirklich interessantes Gemüse


Eine Freundin und ich hatten einen Online-Anbieter testen wollen, der Bio-Obst und Gemüse direkt aus Spanien anbietet. Dabei hatte ich mir auch ein Kilo Artischocken bestellt und war von der Qualität echt überzeugt. Allerdings musste ich mir dann auch einfallen lassen, was ich mit den grünen Scheißerchen so anstellen könnte. Bisher hatte ich frische Artischocken noch nicht zubereitet sondern nur die konservierten Artischockenböden und -herzen. Allerdings konnte ich bei Freunden schonmal wirklich gut zubereitete Artischocken mit einem leckeren Dip kosten.

Artischocken sind distelartige Korblütengewächse, die aus dem Mittelmeerraum stammen. Bei großen Exemplaren kann man die unteren Enden der fleischigen Blätter essen. Auch der Blütenkorbboden ist sehr schmackhaft. Ihn gibt es eingelegt und/oder konserviert als Artischockenherz zu kaufen. Das direkt über dem Korbboden befindliche "Heu" (nicht geöffnete Blütenblätter) kann man nicht essen und sollte es entfernen. Bei kleineren Artischocken (meist italienischen) kann man alles essen und muss nur die ganz harten Spitzen abschneiden.

Mir geht es bei den Artischocken sicher so wie vielen anderen, man traut sich nicht ran, da sie gar nicht so einfach vorzubereiten sind - dachte ich. Aber nachdem ich mir reichlich Videos angeschaut hatte, habe ich es einfach mal versucht und fand es dann gar nicht so schwer.

Zuerst den harten Stiel abschneiden, dann die äußeren harten Blätter entfernen. Danach die obere Spitze abschneiden. Man kann auch die Spitzen der einzelnen Blätter mit einer Schere abschneiden aber das war mir zu umständlich. Die Artischocke danach unbedingt sofort in Zitronenwasser legen, da sich die Schnittflächen sehr schnell braun färben. 

Wenn man die Artischocken in anderen Gerichten mitverwenden möchte, muss man etwas mehr putzen. Als erstes die Spitzen abschneiden. Wenn der Stiel noch frisch ist, diesen mit einem Sparschäler schälen. Die harten Blätter mit einem Messer entfernen.

Natürlich sollte man auch hier das Heu entfernen. Wenn man die Artischocke geviertelt hatte, kann man das Heu ganz einfach mit einem spitzen Messer entfernen.

Übrigens habe ich die folgenden Rezepte nicht alle hintereinander gekocht, sondern in den letzten drei Monaten ;)


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 11. April 2021

Banh Cuon Nuoc Mam (Reispapierröllchen) und Cháo Gà (Reissuppe mit Hühnchen)


Letztens kam ja wieder eine Staffel Kitchen Impossible und dort musste der Koch Sven Elverfeld Vietnamesisches nachkochen. Die Reispapierröllchen kennt ma hierzulande schon, meistens werden sie als Sommerrollen beim Asiaten angeboten. Allerdings macht da niemand das Reispapier selbst. Jetzt hatte das die Originalköchin aber sehr gut erklärt, so dass ich es mal versuchen wollte. Leider hatte ich aber so einen Metallspannring nicht und habe mir da einfach mit Küchengarn geholfen. Das hat aber nur semiprofessionell geklappt. Da das Tuch in der Mitte immer etwas durchhing, wurde da das Reispapier etwas dicker. Geschmacklich waren da wirklich Welten zwischen dem selbst gemachten Reispapier und dem gekauften. Optisch war der Unterschied nicht so auffällig.

Viel einfacher war dann die Reissuppe mit Hühnchen zukochen. Da dieses Gericht in Vietnam eher als leichte Kost für Kranke gekocht wird, ist sie recht nüchtern gewürzt, so dass mein Mitesser ordentlich mit Fischsoße nachgewürzt hat. 

Banh Cuon Nuoc Mam

Zutaten:
50 g Reismehl
50 g Kartoffelmehl
50 g Tapiokamehl im Verhältnis
2-3 Morchel
1-2 Schalotten
150 g Schweinehackfleisch
1 Teelöffelspitze Rohrzucker
5 Esslöffel Kokosnusswasser
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
1 Limette
1 Esslöffel Palmzuckersirup
1 Esslöffel Fischsoße
2 Möhren
1 Teelöffel Reisessig
1 Zwiebel
2 Hand voll Sojasprossen
1 Mini-Gurke
1-2 Stängel Minze
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die drei Mehlsorten mit 200ml Wasser verrühren, bis ein relativ flüssiger Teig entstanden ist, eine halbe Stunde ruhen lassen. Etwas von dem überstehenden Wasser abschöpfen, das entfernte Wasser durch frisches ersetzen. Den Teig wieder verrühren und weitere 2 Stunden stehen lassen. Während der Teig ruht, die Morcheln einweichen, dann in feine Streifen schneiden. Schalotten schälen und sehr fein hacken. Pilze und Schalotten mit dem Hackfleisch in etwas Öl krümelig anbraten. Alles mit einer Teelöffelspitze Rohrzucker, Pfeffer und Salz würzen.

Jetzt den Dip bereiten. Dafür das Kokosnusswasser in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Chili zur Hälfte in Ringe schneiden (Deko) und den Rest fein würfeln. Beides zum Kokosnusswasser geben. Die Limette auspressen und mit dem Fruchtfleisch ebenfalls dazu geben. Den Palmzuckersirup und einen Esslöffel Fischsoße zum Kokoswasser geben.

Eine Möhre schälen, in dünne Scheiben hobeln und diese in feine Streifen schneiden. Den Reisessig darüber geben, mit den Möhren vermischen und beides ebenfalls zum Kokoswasser geben. Den gut vermischten auf 4 Schalen verteilen.

Die Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und in Öl goldbraun braten. Die Möhre schälen und mit einem Sparschäler dünne Streifen abschneiden, diese in sehr feine Streifchen schneiden. Mit der Gurke wiederholen. Die Sprossen putzen und gründlich waschen.

Ein glattes Tuch auf einen Topf spannen (im Video hatte die Originalköchin einen Metallring, ich habe einfach Küchengarn genommen). Dann zwei Liter Wasser durch das Tuch gießen, dadurch kann man es gut nachspannen. Dann das Wasser zum Kochen bringen. Den Teig mit einer Schöpfkelle von Innen nach Außen auf das Tuch geben. Dann mit einem Deckel zudecken. Der Teig ist fertig, wenn er durchsichtig wird. 

Das Reispapier mit einer Palette vom Stoff abziehen und auf einen Teller legen. Während das nächste Blatt gart, etwas Füllung auf das Reispapier geben und das Röllchen aufwickeln. Am besten gleich auf den Servierteller legen.

Jetzt Sojasprossen, Gurken- und Möhrenstreifen über die Reisröllchen anrichten, einige Lauchzwiebeln in Streifen schneiden und mit den Röstzwiebeln darüber verteilen. Zum Schluss einige Ringe Chilischote und grob gehackte Minze darüber streuen.


Cháo Gà

Zutaten:
2 Keulen vom Maishähnchen
4 Lauchzwiebeln
1 Schalotte
1-2 Korianderwurzeln
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
80 g Klebreis
160 g Bruchreis
1 Zwiebel
Etwas Koriander

Zubereitung:
Die Keulen vom Maishähnchen in 1,5 l Wasser kochen (anders als im Video habe ich den ersten Ansatz nicht weggeschüttet und meine Suppe war trotzdem klar). Zwei Lachzwiebeln in 3-4 cm lange Streifen schneiden. Die Schalotte in Ringe schneiden. Die Korianderwurzeln leicht anschlagen und mit den Lauchzwiebeln und der Schalotte zum Hühnchen geben. Den Ingwer waschen und halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Alles zusammen 30 Minuten kochen lassen.
Klebreis und Bruchreis mischen und gründlich in Wasser waschen und abtropfen lassen. Eine Lauchzwiebel in 3-4 cm Stücke schneiden und mit dem Messer flach drücken. Die Lauchzwiebel in etwas Öl anbraten, den Reis dazu geben und ebenfalls anbraten. Den Reis mit der Brühe auffüllen und unter gelegentlichem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen. Falls die Suppe zu dickflüssig wird, etwas Wasser dazu geben. Mit Salz und braunem Zucker abschmecken.

Während die Suppe gart, die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, dann in Öl goldbraun anbraten. Die Reissuppe in Schalen geben, das abgezupfte Hühnerfleisch darauf geben. Dann etwas Koriander, Lauchzwiebel und Röstzwiebeln obenauf anrichten.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 10. April 2021

Bananenquark mit Blutorangen-Topping


Heute stelle ich euch mal wieder ein Rezept vor, dass aus dem entstanden ist, was ich gerade zu hause hatte. Eigentlich hatte ich fürs Mittagessen kein Dessert geplant aber dann musste ich einiges beim Gemüse wegwerfen, so das die fertige Portion doch etwas klein geworden wäre. Also was macht man, wenn das eigentliche Essen nicht reicht, es gibt einfach Nachtisch ;)

Zutaten:
100 g Schlagsahne
500 g Quark
2 Esslöffel Honig oder Ahornsirup
1 Msp. Zimt
2 Bananen
1-2 Orangen
4 Esslöffel gemischte Nüsse

Zubereitung:
Die Sahne steif schlagen. Den Quark mit Honig (oder Agavendicksaft) und Zimt verrühren. Nun die Bananen schälen, mit einer Gabel sehr fein zerdrücken und zum Quark geben und gut verrühren. 

Die Orange filetieren, dafür das oberen und unteren Ende abschneiden, dann die Schale (auch die weiße Haut) mit einem Messer abschneiden und die einzelnen Segmente herauslösen.

Die Orangen mit dem Saft über dem Quark verteilen. Die Nüsse grob hacken und über die Orangen streuen.

 so weit es geht entfernen. 4. In Scheiben schneiden oder Filets trennen und den eventuell dabei austretenden Orangensaft auffangen. 5. Zwei Orangenscheiben pro Glas für die Garnitur schneiden und zur Seite legen. 6. Die Sahne steif schlagen, 3/4 davon mit dem eventuell aufgefangenen Orangensaft unter den Quark heben. 7. 4 bis 6 Gläser je nach Größe bereitstellen, jeweils eine Scheibe oder ein paar Stückchen auf den Boden legen und eine Schicht Quark daraufgeben. 8. Weiter schichten, bis die Gläser gefüllt sind. 9. Die restliche Sahne in eine Spritztülle füllen und auf die Quarkdessert-Gläser Sahnetupfer setzen, Orangenstückchen daraufgeben und mit dem restlichen Topping garnieren. 10. Bis zum Servieren kalt stellen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 9. April 2021

Leckere Pancakes mit frischen Beeren zum Frühstück


Gerade hatte ich ein neues Rezept für Pancakes ausprobiert und meiner Familie zum Samstags-Frühstück vorgesetzt, da habe ich das Blogevent, das Ilka von Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf veranstaltet, entdeckt. 

Man glaubt es kaum aber die Pancakes schmecken richtig gut und sind auch schön fluffig geworden und das obwohl sie vegan, glutenfrei und ohne Kristallzucker sind.

Eigentlich hatte ich vor, ein Orangenragout zu den Pancakes zu machen aber dann bin ich in meinem Bio-Laden über eine Schale mit gemischten Beeren aus Spanien gestolpert und habe sie dann mitgenommen. Und was soll ich sagen, die Beeren waren wirklich lecker. Besonders die Erdbeeren haben echt genial geschmeckt.

Zutaten für 6 Stück:
1/2 Vanilleschote
240 ml Reismilch
80 g Birkenzucker
140 g Kichererbsenmehl
10 g Weinsteinbackpulver
60 g glutenfreies Mehl (Mischung für Feingebäck)
Pflanzenöl zum Braten
250 g gemischte Beeren

Zubereitung:
Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Das Mark mit der Reismilch, dem Kichererbsenmehl, dem Birkenzucker und dem Backpulver mit einem Stabmixer ca. 1 Minuten aufmixen. Das glutenfreies Mehl mit einem Löffel unterrühren und den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

Derweil die Beeren waschen, putzen und die Erdbeeren halbieren.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, 2 Esslöffel Teig hinein geben, auf niedriger Temperatur braten, bis der Teig obenauf nicht mehr feucht ist. Den Pancake wenden und noch einige Minuten braten lassen, dann warm halten. Das solange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Jeweils 3 Pancakes auf einen Teller stapeln und die Hälfte der Beeren darüber anrichten. Wer nicht wie ich auf Zucker verzichten will, kann auch noch Puderzucker darüber stäuben oder einen ordentlichen Klecks Ahornsirup darüber geben.


Blog-Event CLXXIII - Frühstücksideen (Einsendeschluss 15. April 2021)

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 8. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Himbeer-Joghurt-Creme mit Lemon Curd


Da ich immer noch raffinierten Zucker vermeide, muss ich mir bei den Desserts immer etwas einfallen lassen. Hier hatte ich ein Rezept gefunden, bei dem ein Himbeeraufstrich und Lemon Curd verwendet wurden aber das bekommt man nicht zuckerfrei zu kaufen. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als beides selber zu machen. Das Ergebnis war damit aber wirklich lecker und ich hatte noch ausreichend Aufstrich fürs Frühstück am Ostermontag.

Zutaten:
500 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
1 Bio-Zitrone
1 Eigelb
20 g Birkenzucker
30 g kalte Butter
2 Blatt Gelatine
200 g Himbeeren (tiefgeroren)
1 Esslöffel Agavendicksaft
125 g frische Himbeeren
2 Esslöffel Pistazienkerne  

Zubereitung:
Als erstes den Joghurt über Nacht abtropfen lassen. Dafür ein Sieb mit einem sauberen Tuch auslegen und den Joghurt hineingeben. Zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Ca. einen Teelöffel von der Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen (es werden 30 ml benötigt). Das Eigelb mit dem Birkenzucker verrühren, bis die Masse fast weiß ist. Den Zitronensaft erhitzen und dann langsam unter Rühren dazu gießen. Jetzt die Creme auf einem Wasserbad unter Rühren stocken lassen, dann etwas abkühlen lassen und die kalte Butter in Würfeln unterrühren.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die gefrorenen Himbeeren mit dem Agavendicksaft und zwei Esslöffeln Wasser erhitzen, leicht köcheln lassen, dann durch ein Sieb rühren. Die Gelatine ausdrücken und unter die heißen Himbeeren rühren. Abkühlen lassen.

Die Himbeercreme unter den Joghurt rühren, so dass Schlieren entstehen. Dann auf Desserttellern verteilen. In die Mitte mit einem Löffel eine Mulde drücken und etwas von der Zitronencreme hinein geben. Die frischen Himbeeren auf der Creme anrichten und mit Pistazien bestreuen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 7. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Roastbeef mit Erbsen-Kartoffelpüree und rote Beete mit Nuss-Crumble

Da ich dieses Jahr ja schon alles am Wochenende vorher eingekauft hatte, brauchte ich Zutaten, die nicht so schnell schlecht werden.  Kartoffeln, rote Beete, Möhren und Sellerie kamen in den Keller und das Fleisch wurde einfach einvakuumiert. Der Fleischer meines Vertrauens macht das sogar umsonst. Im übrigen entscheidet über das Gelingen und damit den Essgenuß die Qualität des Fleisches. Wer hier billig kauft, wird niemals ein wirklich zartes Roastbeef hinbekommen.

Eigentlich wollte ich ja bunte Beete verwenden aber derzeit ist es bei einigen Lebensmitteln schwierig sie zu bekommen. Aber die rote schmeckt ja auch lecker.

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 x Suppengrün
2 Esslöffel Butterschmalz
400 g Rinderknochen
1 Esslöffel Tomatenmark
etwas brauner Zucker
500 ml kräftiger, trockener Rotwein
250 ml Portwein
2 Lorbeerblätter
2 Wacholderbeeren,
2 Pimentkörner
2 Knoblauchzehen
4 Stängel Thymian
2 Stängel Rosmarin
1 Teelöffel bunter Pfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Honig
1 kg Roastbeef
800 g kleine rote Beetekugeln
800 g  mehligkochende Kartoffeln
200 g  TK-Erbsen
150 ml  heiße Milch
1 Esslöffel  Butter
etwas Muskatnuss
1/2 Bund  Petersilie
6-8  Walnusskerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln und das Suppengrün putzen, waschen und grob zerkleinern. Die Knochen in 1 Esslöffel Butterschmalz anschwitzen, dann Zwiebel und Suppengrün zugeben und mit anbraten. Das Tomatenmark zugeben, alles verrühren, den Zucker darüber streuen und anrösten. Mit einem Liter kaltem Wasser ablöschen, dabei den Bratansatz ablösen. Den Rotwein und den Portwein zufügen und mit den Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Piment, Pfeffer und Salz würzen. Alles auf kleiner Flamme mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und gegebenenfalls Wasser zugeben.

Den Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Thymian und Rosmarin grob hacken. Die Pfefferkörner leicht zerstoßen. Alles mit 2 Esslöffeln Olivenöl, Senf und Honig verrühren. Die Fettschicht des Roastbeefs über Kreuz einschneiden und mit Pfeffer und Salz würzen und im Butterschmalz rundum cross anbraten. Das Fleisch in eine Ofenform setzen und mit dem Kräuteröl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 100° Ober-/Unterhitze garen, bis die gewünschte Kerntemperatur (52-55° medium rare/ Rosa, 56-59° medium, well done 60-62°). Wenn man es wie wir medium rare mag, sollte es ca. 90 Minuten dauern. Dann das Fleisch in Alufolie wickeln und für 15 Minuten ruhen lassen.

Die rote Beete Kugeln waschen, schälen und dann vierteln. Mit dem restlichen Olivenöl vermischen, mit Pfeffer und Salz würzen und zuerst in Backpapier und dann in Alufolie wickeln. (ich mache das immer portionsweise, dann gart es besser und läßt sich leichter anrichten) Mit zum Fleisch in den Ofen stellen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern. In Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Die Erbsen gleichzeitig in 150 ml Wasser ca. 10 Minuten garen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Kartoffeln abgießen, mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei das Erbsenpüree, die heiße Milch und Butter unterarbeiten. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Walnüsse ebenfalls hacken und mit der Petersilie vermischen. Die Soße durch ein Sieb gießen, etwas von dem Gemüse mit durchpassieren. Das Fleisch in 0,5 cm breite Scheiben schneiden und zusammen mit dem Püree und der Beete auf Teller anrichten. Die Walnuss-Petersilien-Mischung über die Beete streuen und jeweils etwas Soße dazu gießen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 6. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Lauwarmer Spargel-Tomatensalat


Da die Spargelsaison gerade beginnt, wollte ich unbedingt welchen in meinem Menü haben. Als Vorspeise hat das dann gut gepasst. Mit etwas Parmaschinken und einem Baguette kann man diesen Salat auch als Hauptmahlzeit essen. Aber hier im Rahmen meines Ostermenüs wäre das zuviel geworden. Hier hatte ich nur ein Scheibchen Brot dabei, um das leckere Dressing aufzusaugen.

Zutaten:
200 g Kirschtomaten
500 g grüner Spargel
1 rote Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
Agavendicksaft nach Geschmack
2 Esslöffel Kapern
1 handvoll Oliven
etwas Kresse (ich hatte Knoblauchkresse)
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Tomaten waschen und halbieren. Spargel waschen, holzige Enden abschneiden. Dicke Stangen eventuell längs halbieren. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Etwas Öl erhitzen und den Spargel darin rundherum anbraten und herausnehmen. Tomaten und Zwiebeln ebenfalls anbraten. Alles in eine Schale geben.

Aus Olivenöl, Essig, Pfeffer, Salz, Kapern und Agavendicksaft ein Dressing bereiten.  Oliven in Scheiben schneiden (ging bei mir nicht, weil ich die Kalamata-Oliven nicht vom Stein bekommen habe). Dressing und Oliven über dem Gemüse verteilen. Die Kresse über den Salat streuen.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr