Samstag, 22. August 2026

Herziges Beeren-Tiramisu


Zu ihrem 22. Blog-Geburtstag veranstaltet zorra einen Blog-Event mit dem Thema "So isst Italien" und zu einer Geburtstagsparty gehören auch immer  die passenden Desserts. Da eines der bekanntesten italienischen Desserts das Tiramisu ist, dachte ich mir, dass ist genau die richtige Geburtstagsnascherei. 

Ein klassisches Tiramisu ist es allerdings nicht geworden, denn es sollte schon etwas Besonderes sein. Als ich die Idee mit den Tiramisu-Herzen bei TikTok gesehen hatte, wollte ich diese unbedingt mal ausprobieren. Gesagt getan und so gab es die sehr leckeren Teilchen bei uns zum Sonntag als Dessert. 

Eigentlich bereite ich Tiramisus in letzter Zeit gerne mit Joghurt und/oder Quark zu, um die Creme etwas leichter zu machen. Aber da ich hier Tupfen spritzen wollte, wäre die Creme zu flüssig gewesen. Deshalb hatte ich geplant, für die Creme eine Hälfte Sahne und eine Hälfte Mascarpone zu verwenden aber nachdem ich auch den zweiten Becher Sahne zu Butter geschlagen hatte, wurde der Plan geändert und weil ich gerade sehr frische Eier von einer Kollegin bekommen hatte, blieb zumindest die Creme sehr klassisch.

Liebe zorra mit diesem kleinen Leckerchen möchte ich dir meinen herzlichen Glückwunsch zu 22 Jahren mit interessanten Berichten, Rezepten und Events ausspreche. Ich hoffe, dass uns dein interessanter Blog noch lange erhalten bleibt ;) 

Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Zutaten:
50 g Schokolade Vollmilch, Zartbitter oder weiß
8 Löffelbiskuit
200 g gemischte Beeren
4 Esslöffel Rohrzucker
200 g Mascarpone
2 Eigelb 
1/2 Vanilleschote
2 Orangen (Saft)
2 Esslöffel Arancello (Orangenlikör)
5-6 gefriergetrocknete Beeren (ich hatte Erdbeeren)
frische Beeren zum Dekorieren

Zubereitung:
Als erstes die Löffelbiskuits schräg durchschneiden. Je schräger man schneidet, desto schmaler wird das Herz. Wenn die Oberseite der Herzen immer gleich aussehen soll, dann jeweils die Hälfte der Biskuits von links nach rechts und den Rest von rechts nach links durchschneiden. So kann man jeweils Herzen mit gleicher Oberfläche zusammensetzen.

Die Kuvertüre grob hacken und dann über einem Wasserbad schmelzen lassen. Dann die Schnittflächen der Löffelbiskuits in die geschmolzene Schokolade tauchen und herzförmig zusammenkleben. Die Herzen auf Backpapier gut durchtrocknen lassen.

Die Beeren waschen, putzen und klein schneiden. Dann mit 2 Esslöffel Rohrzucker verrühren und kurz erhitzen. Gut abkühlen lassen. 

Derweil die Mascarpone mit den Eigelben und 2 Esslöffel Rohrzucker verrühren. Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark herauskratzen und unter die Mascarponecreme rühren. Diese dann in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Die Orangen auspressen und den Saft mit dem Orangenlikör verrühren. Vier Biskuitherzen mit dem Orangensaft beträufeln und jeweils ein Herz auf je einen Teller legen. Dann mit dem Spritzbeutel die Hälfte der Mascarponecreme auf die Herzen in Tupfen aufspritzen. Die Beeren dazwischen verteilen.

Die restlichen Herzen mit dem restlichen Orangensaft beträufeln und oben auf die Mascarponecreme setzen. Dann die restliche Mascarponecreme obenauf dressieren. Die gefriergetrockneten Beeren in einer Kaffeemühle fein zerkleinern und damit die Herzen bestäuben. Mit Beeren dekorieren. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 21. August 2026

Bento Nr. 863 Sandwich für den Badbesuch


Das ich ins Bad fahren würde, war eine sehr kurzfristige Entscheidung aber da wiedermal  sehr heißes Wetter angekündigt wurde und ich für den Samstag nicht wirklich etwas geplant hatte, war es schon eine gute Idee. Normalerweise plane ich sowas ja und kaufe dann dafür auch passend ein aber da ich mir das erst am Morgen überlegt hatte, mussten die Vorräte in meiner Küche herhalten und zum Glück wächst der Salat und die Tomaten auf meinem Balkon gut

Zum Sattwerden hatte ich mir ein Sandwich zubereitet. Dafür hatte ich ein rustikales Stück Baguette  mit Frischkäse bestrichen, dann mit Salat, Kochschinken und einem sehr aromatischen Bärlauchkäse belegt. Darauf kam noch eine halbe Tomate, die ich in dünne Scheiben geschnitten hatte.

Dazu hatte ich mir auch noch ein paar Vitamine eingepackt. Ein halber Apfel, ein paar Weintrauben, ein paar Gurkenscheiben und dann noch Mini-Tomaten vom Balkon und fertig war mein Mittagessen.

Meine Entscheidung fürs Bad war genau richtig, es ist doch immer wieder schön hier.

Nach zwei Runden Planschen gab es dann erstmal etwas zum Schnabulieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 20. August 2026

Scharfes One-Pot-Hähnchen mit Reis


Im Originalrezept kam reichlich Paprika mit in den Topf aber da ich den nicht essen kann, habe ich ihn ersatzlos gestrichen und dann lieber einen schnellen Salat dazu serviert. Also wer keine Probleme mit Paprika hat und einen höheren Gemüseanteil möchte, schnippelt einfach noch zwei Paprikaschoten mit ins Essen. 

Optisch ist das Gericht nicht wirklich ein Hingucker aber geschmacklich ist dieses One-Pot-Hähnchen wirklich sehr lecker gewesen.

Zutaten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g Hähnchenoberkeulen (ohne Haut)
2 gehäufte Teelöffel Currypaste
1 Esslöffel Tomatenmark
1 kleiner Becher Reis (ca.120g)
1 Dose gehackte Tomaten
1 kleine Dose Kokosmilch
Salz und Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in Streifen bzw. Scheiben schneiden. Die Hähnchenoberkeulen in etwas Olivenöl rundherum anbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen und die Zwiebeln zugeben und weiter braten. schälen und in Spalten schneiden. Zum Hähnchen geben und mit braten. 2 Esslöffel Currypaste und 1 Esslöffel Tomatenmark zugeben

Einen Becher mit Reis füllen und zum Hähnchen geben und den selben Becher zweimal mit Wasser füllen und dazugeben, alles vermischen. Dann 1 Dose gehackte Tomaten angießen, mit Pfeffer und Salz würzen und alles zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen 1 kleine Dose Kokosmilch darüber gießen, weitere 5 Minuten zugedeckt garen lassen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 19. August 2026

Lasagne mit Salsiccia aus der Heißluftfritteuse


Zur Zeit bekomme ich von einer Kollegin immermal leckeres selbstangebautes Gemüse geschenkt, sowie neulich reichlich viele Tomaten. Nachdem ich davon einige zu Salat verarbeitet hatte und auch welche aufs Brot gepackt hatte, waren immer noch welche da und mittlerweile waren sie sehr reif. Also genau das richtige für eine leckere Soße.

Nur sollte es jetzt keine Soße werden, sondern wir hatten Appetit auf eine leckere Lasagne. Damit mein Mitesser keine Probleme bekommen würde, hatte ich glutenfreie Lasagneplatten verwendet. Die waren ganz okay, kamen aber an meine normalen nicht heran. 

Oben auf dem Bild ist eine der Schalen, die ich verwendet hatte. Mein Mitesser hat seine komplett aufgefuttert, mir hat die Hälfte gereicht, um satt zu werden.

Zutaten:
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
600 g reife Tomaten
300 g Salsiccia mit Fenchel
2 Esslöffel Tomatenmark
100 ml Gemüsebrühe
8-10 Lasagneplattem (ich hatte glutenfreie)
1 Becher Creme fraiche
150 g geriebener Käse (Mozzarella)
Olivenöl zum Braten
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Die Salsiccia aus der Pelle lösen und grob hacken. Etwas Olivenöl erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch hellgelb anbraten, dann die Salsiccia zugeben und krümelig anbraten. Wenn alles Farbe bekommen hat, Tomatenmark zugeben und kurz anrösten. Jetzt die Tomatenwürfel zugeben und weiterbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zucker abschmecken.

Zwei 15cm-Formen für die Heißluftfritteuse ausfetten, dann etwas Soße hineingeben und mit Lasagneplatten abdecken. Das noch zweimal wiederholen und dann die Lasagneplatten mit Creme fraiche bestreichen. Danach beide Ofenformen in die Heißluftfritteuse stellen und die Lasagnen bei 170° 20 Minuten garen. Danach alles mit dem geriebenen Käse bestreuen und für weitere 5 Minuten garen.





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Dienstag, 18. August 2026

Knackiger Spitzkohlsalat mit Walnüssen und Apfel

Eigentlich hatte ich den Salat als Beilage für ein anderes Gericht geplant gehabt aber dann kam etwas dazwischen und ich hatte meinen kompletten Plan umgeschmissen. Allerdings hatte ich da den Spitzkohl schon gekauft und so gab es den Salat als Abendessen. Noch ein schönes Körnerbrötchen dazu - lecker.

Zutaten:
1 kleiner Spitzkohl
1 Apfel
3 Lauchzwiebeln
1 große Zitrone (Saft)
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Joghurt
Honig nach Geschmack
40 g Walnüsse
Salz, Pfeffer, mildes Chillipulver

Zubereitung:
Die äußeren Blättern des Spitzkohls entfernen, diesen dann vierteln und in feine Streifen hobeln. Den Apfel waschen und bis zum Kerngehäuse grob reiben. Die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Alles mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl und dem Joghurt vermischen. Den Salat mit Honig, Chili, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Walnüsse zerbröseln und über dem Salat verteilen.

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Montag, 17. August 2026

Cremiges Risotto mit Tiroler Speck, Pilzen und Petersilienöl


Nach einem wirklich nervenden Tag brauchte ich Soulfood. Und was ist da besser, als ein wirklich schön cremiges Risotto. Natürlich ist ein nackiges Risotto ziemlich langweilig und deshalb brauchte ich noch ein paar Aromaten zum Reis.

Allerdings sollte das Risotto erst ganz zum Schluss gesalzen werden, denn der Speck und auch der Parmesan bringen ziemlich viel Salz mit und es will ja schließlich niemand versalzenes Essen. 

Zutaten:
600 g gemischte Pilze
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400 g Risotto-Reis
2-3 Zweige Thymian
1,2 l Gemüsebrühe
50 g geriebener Parmesan
1 Esslöffel Butter
100 g Tiroler Speck (Würfel)
½ Bund Petersilie
3-4 Esslöffel Olivenöl
etwas Zitronensaft
etwas Olivenöl zum Anschwitzen
Pfeffer, Salz
Parmesanflocken

Zubereitung:
Die Pilze putzen und falls notwendig etwas zerkleinern. Danach Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln anschwitzen, den Reis zugeben und diesen ebenfalls anschwitzen. Den Thymian zugeben und schluckweise die Gemüsebrühe angießen. Den Reis unter Rühren ausquellen lassen und das so lange wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht ist. Den Käse und einen Löffel Butter unterrühren. Das Risotto zugedeckt einige Minuten ruhen lassen.

Erneut etwas Olivenöl erhitzen und darin die Pilze, den Speck und den Knoblauch anschwitzen. Die Pilzmischung unter das Risotto rühren und alles mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz würzen.

Derweil die Petersilie grob hacken und mit dem Olivenöl im Multizerkleinerer pürieren. Das Risotto auf Teller verteilen. Dann das Petersilienöl über das Risotto klecksen und Parmesanspäne darüber streuen.

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Sonntag, 16. August 2026

Leber Veninzianischer Art mit Knoblauch-Kartoffelpüree


Bei meinem Fleischer lagen wunderschöne Scheiben Kalbsleber und da wurde ich schwach und hatte welche für uns mitgenommen. Damit es nicht langweilig wird, hatte ich eine neue Zubereitungsvariante gesucht. Ich hatte verschiedene Rezepte gefunden und meines wurde eine Mischung aus drei verschiedenen Rezepten.

Zutaten:
800 g Kartoffeln
2-3 Knoblauchzehen
6 Esslöffel Olivenöl
200 ml Gemüsebrühe
600 g Kalbsleber
4 weiße Chioggia Zwiebeln
1 gehäuften Esslöffel Butter
2 Esslöffel Olivenöl
150 ml Weißwein
Pfeffer, Salz
frischer Salbei

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, grob würfeln und mit Salzwasser bedeckt zu kochen bringen, dann ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Derweil den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln in einem Sieb abgießen und 4 Esslöffel Olivenöl in den Topf geben und darin den Knoblauch hellgelb anschwitzen. Jetzt die Kartoffeln wieder zugeben und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Dann so viel Gemüsebrühe angießen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz abschmecken.

Während die Kartoffeln garen, die Kalbsleber in nicht zu dicke Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Butter und 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln bei niedriger Temperatur anschwitzen. Wenn die Zwiebeln goldbraun sind den Weißwein angießen und alles einige Minuten köcheln lassen. Wenn die Zwiebeln weich sind, die Leber zugeben und alles schmoren, bis die Leber gar ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Das Püree auf Teller verteilen, dann die Leber darüber geben und mit frischem Salbei dekorieren.

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