Das heutige Gericht benötigt einige Vorbereitungszeit, da das eingelegte Gemüse mindestens 3-4 Wochen fermentieren muss. Allerdings kann man dieses Gemüse auch sehr gut vorbereiten, wenn man das Gemüse nach dem Einlegen einweckt, hält sich das eine geraume Zeit. Auch wenn man das Gemüse nicht einweckt, hält es sich zwei Wochen im Kühlschrank.Das Adana Kebap dagegen ist relativ schnell vorbereitet. Im Original wird da gerne Paprika miteingearbeitet aber den vertrage ich nicht wirklich, deshalb kam etwas mehr Paprikapulver ins Fleisch. Das wichtige ist hier, dass das Fleisch sehr gründlich verknetet wird, je länger es geknetet wird, um so besser hält es an den Spießen. Da ich keine passenden Spieße dafür hatte, musste ich improvisieren und habe dafür 3 dicke Holzspieße mit Alufolie umwickelt.
Bei Zorra veranstaltet Tanja von Schlundis den aktuellen Blogevent "Alles rund um den Rost". Da passen meine gegrillten Hackfleischspieße doch richtig gut.
Für unser Essen hatte ich noch Hummus und Baba Ghanoush
Zutaten:
500 g Rinderhackfleisch
500 g Lammhackfleisch
2 Esslöffel Paprikapulver
1 Teelöffel Pul Biber
2 Teelöffel Salz
1 weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie (die hatte ich dussliger Weise vergessen zu kaufen)
4 Tomaten
100 g gemischten Blattsalat
½ rote Zwiebel
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Granatapfelessig
Pfeffer, Salz
4 Fladenbrote
Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ganz fein hacken (ich habe ich über meine Parmesanreibe gerieben). Die Blätter der Petersilie abzupfen und fein hacken. Alles mit dem Hackfleisch sowie 2 Teelöffel Salz, dem Paprikapulver und Pul Biber vermischen und gründlich durchkneten. Dann das Fleisch für eine Stunde abgedeckt in den Kühlschrank ruhen lassen.
Den Salat waschen und trocken schütteln. Die Tomaten waschen, eine vierteln und die andern würfeln. Die rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, dann mit dem Sumach bestreuen. Salat, Zwiebelringe und klein geschnittene Tomaten miteinander vermischen und auf vier Tellern anrichten. Für das Dressing Olivenöl mit Granatapfelessig, Pfeffer und Salz verrühren.
Jeweils eine Handvoll von der Hackmasse an einen Spieß drücken. Vor allem die Enden sollten fest angedrückt werden. Die Fleischspieße auf dem Grill von beiden Seiten braten, dabei gelegentlich wenden. Die Garzeit dauert ca. 10 bis 15 Minuten. Die geviertelte Tomate mitgrillen. Das gegrillte Fleisch mit einem Messer vom Spieß schieben und zum Salat auf die Teller legen. Das Dressing über den Salat verteilen und das eingelegte Gemüse und das Fladenbrot dazu servieren.
Da das eingelegte Gemüse eine Weile braucht, sollte man es bereits 3- 4 Wochen vorher zubereiten. Hier mein Rezept dazu:
Türkisch eingelegtes Sauergemüse (Karisik Tursu)
Zutaten für 0,75l Glas:
500 g frisches Gemüse (ich hatte kleine Gürkchen, Möhren und Kohlrabis)
2 Knoblauchzehen
1 kleine Peperoni
1 Esslöffel Kichererbsen
500 ml Wasser
50 ml Apfelessig
1 Esslöffel grobes Meersalz (ca. 20 g)
½ Teelöffel Zucker
Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Das Gemüse sehr fest in ein sterilisiertes Glas mit den Kichererbsen, Knoblauchzehen und der Peperoni schichten, zwischendurch immer wieder andrücken.
Das Wasser mit dem Essig, Salz und Zucker aufkochen lassen, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben. Den Sud etwas abkühlen lassen. Wenn er lauwarm ist, über das Gemüse gießen, bis es bedeckt ist. Das Glas verschließen und im Gemüsefach des Kühlschranks 3-4 Wochen marinieren lassen. Ein bis zweimal in der Woche das Glas aufschrauben und entlüften.
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