Mittwoch, 1. Juli 2026

Bananen-Schokoladen-Muffins aus Kastanienmehl


Zum Geburtstag hatte lauter interessante italienische Lebensmittel bekommen und da war eine Packung Kastanienmehl dabei und das hat mich natürlich sofort neugierig gemacht. Allerdings hatten alle Rezepte, die ich gefunden hatte, neben dem Kastanienmehl auch immer normales Mehl dabei und das kann ja mein Mitesser nicht essen.

Also versuchte ich einfach mal etwas kleines. Bei Muffins könnte es vielleicht auch ohne Weizenmehl funktionieren und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Die Muffins waren schön saftig und hatten einen sehr angenehmen nussigen Geschmack. Für den Fall, dass es nichts wird, hatte ich nur das halbe Rezept probiert. 

Zutaten für 6 Muffins:
100 g Kastanien-Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1,5 Esslöffel Kakao
1/2 Ei
80 g brauner Zucker
50 ml Öl
60 g Joghurt
1 reife Banane
30 g Pekannüsse

Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen. Dann das Ei verquirlen, Zucker, Öl und Joghurt unterrühren. Die Banane mit einer Gabel sehr fein zerdrücken und zu der Joghurtmasse geben. Die Pekannüsse mit der Hand grob zerkleinern.

Die Mehlmischung in die Joghurtmischung geben und mit einem Löffel grob verrühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jeweils 2 bis 3 Muffinförmchen ineinander stecken oder eine Muffinfom mit Papierförmchen auslegen und dann mit dem Teig zu 2/3 befüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 160° 20 - 25 Minuten backen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 30. Juni 2026

Karamellisierte Pfirsiche im Bacon-Mantel


Für ein Essen mit Freunden hatte ich noch eine Vorspeise gebraucht und da haben die Pfirsiche gut gepasst. Eigentlich hatte ich ein Rezept gefunden, da sollte der ganze Pfirsich gegrillt werden aber das war mir für eine Vorspeise zu viel. Deshalb hatte ich nur jeweils einen halben Pfirsich mit Bacon pro Portion geplant und die restliche Hälfte kam in den Salat.

Zutaten:
4 reife, große Pfirsiche
4 dicke Scheiben Ziegenkäse (ca. 100g)
8 Scheiben Bacon 
ein paar Zweige frischen Rosmarin und frischen Thymian
flüssigen Honig
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
100 g Blattsalat
200g gelbe Mini-Tomaten 
Salz, Pfeffer
frischer Thymian
2 Esslöffel Madelstifte

Zubereitung:
Die Pfirsiche waschen, halbieren und die Kerne entfernen. In vier Hälften jeweils ein Stück Ziegenkäse, etwas Rosmarin und Thymian geben und dann das Ganze mit jeweils 2 Scheiben Bacon über Kreuz einwickeln. Die restlichen Pfirsiche jeweils in 6 Spalten teilen.

Die umwickelten Pfirsichhälften mit dem Käse nach oben in die Heißluftfritteuse legen, jeweils etwas Honig darüber geben und bei 180° für 12 Minuten garen. Nach 6 Minuten die restlichen Pfirsiche mithineingeben. 

Währenddessen den Salat und die Tomaten waschen. Aus Olivenöl, Balsamico und etwas Honig ein Dressing bereiten und dieses mit Pfeffer und Salz abschmecken. Salat, Tomaten und Pfirsichspalten mit dem Dressing vermischen und zusammen mit jeweils einem gefüllten Pfirsich anrichten. Die Mandeln und etwas frischen Thymian darüber streuen.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 29. Juni 2026

Einfacher Steakburger für ein schnelles Abendessen


Die Idee für mein heutiges Essen kam von einer KI. Auf meine Frage "Was esse ich heute?" Wollte die KI wissen, was ich in meinem Kühlschrank habe. Das habe ich aufgeschrieben und dann diesen Vorschlag erhalten.

Zubereitet war dann alles in 20 Minuten. Während das Steak in der Heißluftfritteuse vor sich hingarte, hatte ich die Zeit, alles andere zurecht zu machen. Ein weiterer Vorteil war, dass die Heißluftfritteuse bedeutend weniger Hitze ausstrahlte als es bei der Zubereitung in derPfanne gewesen wäre.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Entrecote-Steak
1,5 Esslöffel Barbecue-Rub
1/2 rote Zwiebel
1 Tomate
einige Blätter Kopfsalat
2 Burgerbrötchen (für mich hatte ich ein Laugenbrötchen)
Chili-Barbecuesoße
2 Scheiben Cheddar
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Steak rundherum mit dem Rub einreiben. Dann die Heißluftfritteuse auf 11 Minuten einstellen, nach 3 Minuten das Steak hineinlegen und garen. Nach 4 Minuten das Steak einmal wenden. Die Heißluftfritteuse auf 55° einstellen und das Steak darin weitere 4 Minuten garen.

Während das Fleisch gart, den Salat waschen und trocken tupfen. Die Zwiebel schälen und über eine Mandoline in feine Ringe schneiden. Das selbe mit der Tomate wiederholen. Die Burgerbrötchen aufschneiden und die Schnittflächen antoasten.

Das Fleisch aus der Fritteuse nehmen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit Pfeffer und Salz würzen. Auf die unteren Brötchenhälften jeweils etwas Barbecuesoße geben, dann mit Salatblättern, Fleisch, Käse, Tomaten und Zwiebeln belegen. Die obere Brötchenhälfte mit etwas Barbecuesoße bestreichen und obenauf setzen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 28. Juni 2026

Lachs mit Nusskruste aus der Heißluftfritteuse mit Salzkartoffeln und Spargel


Mir war mal wieder nach Fisch und der Lachs hat mich beim Einkaufen so angelacht und da die Spargelsaison jetzt vorbei ist, hatte ich da auch noch eine Portion mitgenommen. Na ja und was passt besser zu frischem Spargel natürlich eine selbst angerührte Hollandaise.

Zutaten:
8 mittelgroße Kartoffeln
500 g weißer Spargel
1 Packung grüner Spargel
4 Lachsfilets mit Haut (à ca. 140 g)
100 g Haselnussblättchen
Schale von ½ Zitrone
2 Esslöffel Honig-Senf
150 g Butter
3 Eigelb
1/8 l Weißwein
1 Schalotte
3-4 Pfefferkörner
Zucker
1 Stück Zitronenschale
Worcestersauce
einen Stiel Petersilie
1 Bund Schnittlauch
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer 
4 Scheiben Zitrone

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen. Den weißen Spargel schälen, waschen und die holzigen Enden abschneiden. Den grünen Spargel ebenfalls waschen und die holzigen Enden abschneiden. Dann Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker aufkochen und den Spargel (da mein grüner recht dünn war, habe ich ihn nur 5 Minuten mitgekocht) im kochenden Wasser bis zu 12 Minuten garen (je nach Dicke der Stangen).

Fisch kalt abwaschen und trocken tupfen. Haselnüsse auf einen großen flachen Teller geben. Lachs auf der Fleischseite mit je 1/2 Esslöffel Senf bestreichen und in die Haselnüsse drücken. Die Heißluftfritteuse auf 160° und 13 Minuten einstellen, den Lachs nach 3 Minuten Vorheizen hineingeben und garen. Eventuell bis zu 2 Minuten weitergaren, wenn die Kruste nicht goldbraun gebräunt ist.

Die Schalotte schälen und fein würfeln und zusammen mit dem Wein, den Pfefferkörnern, einem Stiel Petersilie und der Zitronenschale aufkochen und reduzieren bis ca. ein Esslöffel Flüssigkeit übrig bleibt. Die Reduktion abkühlen lassen und mit den Eigelb auf einem Wasserbad schaumig aufschlagen und die Butter in Würfel unterschlagen. Wenn eine cremige Soße entstanden ist, mit Pfeffer, Salz und ein paar Spritzern Worcestersauce abschmecken. Den Schnittlauch waschen, trocken schleudern und in feine Röllchen schneiden, ca. 2/3 zur Soße geben.

Kartoffeln abgießen und zusammen mit dem Spargel auf den Tellern anrichten, den Fisch obenauf setzen und mit je einer Zitronenscheibe dekorieren. Etwas Soße über den Spargel geben und mit dem übrigen Schnittlauch bestreuen. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 27. Juni 2026

Glutenfreie Erdbeer-Quark-Torte


Jetzt könnte ich ja behaupten, guck mal wie toll ich den glutenfreien Tortenboden gebacken habe aber ich bin hier immer ehrlich. Ja ich habe dieses Mal einfach eine glutenfreie Backmischung verwendet und wie man sehen kann, es hat hervorragend funktioniert.

Wirklich viel backe ich ja in letzter Zeit nicht mehr aber bei so leckeren aromatischen Erdbeeren wollte ich unbedingt eine Torte haben. Ich muss sagen, dass der Boden aus der Muffinmischung eine wirklich schöne Konsistenz hatte und sich sehr gut halbieren ließ. Übrigens hätte ich hier einen kleinen Tipp. Damit die Torte schön glatt wird und die Oberfläche sich gut bestreichen lässt, den oberen Boden der Torte verkehrt herum auf den Tortenteller legen und den unteren Boden mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen. So hat man oben den schönen glatten Boden, den man erhält, wenn man das Backpapier abzieht. 

Zutaten:
1 Packung Backmischung für glutenfreie Schokomuffins
(bei meiner kamen noch 2 Eier, 150 ml Wasser, 125 Pflanzenöl dazu)
4 Blatt Gelatine
500 g Erdbeeren
400 g Quark (ich hatte einen Becher Magerquark und einen mit 40%)
4 Esslöffel Rohrzucker
200 ml Sahne
3 Esslöffel Aprikosenaufstrich
etwas Zitronenmelisse

Zubereitung:
Die Backmischung nach Packungsangaben zubereiten und in eine mit Backpapier ausgelegten 20cm-Form füllen und dann bei 160° Umluft ca. 25 Minuten backen (mit einem Holzstäbchen prüfen). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Erdbeeren waschen, putzen und die Hälfte klein schneiden. Den Quark mit dem Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine ausdücken, in einem Topf vorsichtig erwärmen, bis alles flüssig ist und einen Esslöffel Quark unterrühren, dann alles unter den Rest der Quarkcreme rühren. Jetzt die Sahne unterheben. 

Den Kuchen einmal quer durchschneiden und den oberen Boden mit der Oberseite nach unten auf einen Tortenteller legen. Einen Tortenring darum machen. Ein Viertel der Sahne-Quark-Masse auf den Boden streichen, dann die kleingeschnittenen Erdbeeren daraufgeben. Ein weiteres Viertel der Creme über die Erdbeeren geben und mit dem zweiten Boden abdecken. Den Rest der Creme locker obenauf geben und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Die restlichen Erdbeeren halbieren. Den Aprikosenaufstrich in der Mikrowelle erwärmen. Danach den Tortenring entfernen.  Den Aprikosenaufstrich oben auf der Torte verteilen und dann die Erdbeeren hineindrücken. Mit Zitronenmelisse dekorieren und schmecken lassen.




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Freitag, 26. Juni 2026

Garnelen auf Glasnudelsalat mit Baby-Spargel im Glas


Neulich hatte ich eine Weiterbildung und da ich die Verpflegung dort kenne und immer wieder Probleme habe, das Essen zu vertragen. Es ist halt immer wieder nervig, wenn zu viele Zusatzstoffe im Essen sind. Na ja und deshalb hatte ich mir eben mein Essen mitgenommen. Ein Kollege von mir hat die gleichen Probleme und deshalb bekam er auch eine Portion, denn der Salat ließ sich von den Mengen her leichter für 2 zubereiten. 

Da ich gerade wirklich tolle Erdbeeren zuhause hatte, habe ich uns auch noch ein kleines Dessert zubereitet. Einfach Naturjoghurt in ein Glas und die gewaschen und klein geschnittenen Erdbeeren obenauf. Für meinen Kollegen hatte ich noch etwas Rohrzucker oben auf die Erdbeeren gegeben. 

Zutaten für zwei Portionen:
1 Packung Glasnudeln
1 Esslöffel Sesamöl
2 Limetten (Saft)
3 Esslöffel helle Sojasoße
Agavendicksaft nach Geschmack
200 g Baby-Spargel
1/2 Zuckermelone (ich hatte eine Charentais-Melone)
2-3 Lauchzwiebeln (nur das Grüne)
200 g Garnelen
1 handvoll Rucola
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen. Aus Sesamöl, Limettensaft, Sojasoße und Agavendicksaft ein Dressing bereiten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Spargel waschen, die Enden abschneiden, den Rest in mundgerechte Stücke schneiden. 

Den Spargel auf die zwei Gläser verteilen. Die Glasnudeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, dann gut abtropfen lassen. Mit einer Schere etwas kleinschneiden und über den Spargel ins Glas geben. Die Kerne der Melone entfernen, dann das Fruchtfleisch mit einem Kugelausstecher herauslösen und über die Glasnudeln geben. Jetzt das Dressing darüber gießen.

Die Lauchzwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Die Garnelen in etwas Öl rundherum anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen und abkühlen lassen. Über der Melone auf beide Gläser verteilen. Rucola waschen und trocken tupfen und über die Garnelen in die Gläser geben.   

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Donnerstag, 25. Juni 2026

Geräucherte fränkische Bratwürste mit Sauerkraut, Kartoffelstampf und Malzbiersoße


Für unser erstes Essen nach meinem Urlaub in Franken hatte ich geräucherte fränkische Bratwürste und Sauerkraut von dem dortigen Fleischer mitgenommen. Anders als bei uns erinnerten die "Bratwürste" an Knackwürste aber die waren schon echt lecker.

Eigentlich musste ich nur den Kartoffelstampf und die Soße zubereiten und den Rest aufwärmen. Na ja beim Sauerkraut hatte ich gewürztechnisch noch etwas nachgeholfen.

Zutaten für 2 Portionen:
5 Schalotten
1 Esslöffel Butterschmalz
1 Esslöffel Mehl
1 kleine Flasche Malzbier (0,33)
250 ml Fleischbrühe
2-3 Zweige Thymian
500 g Kartoffeln 
1/2 Zwiebel
1 Esslöffel Schweineschmalz
1 Esslöffel Butter
100 ml warme Milch
etwas Muskatnuss
400 g Sauerkraut
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren
Pfeffer, Salz, Zucker
1 gehackter Esslöffel Petersilie

Zubereitung:
Die Schalotten schälen, halbieren und in Streifen schneiden. dann im Butterschmalz goldbraun anschwitzen. Mit dem Mehl bestäuben und kurz anrösten, danach mit Malzbier und Fleischbrühe ablöschen. Die Thymianblätter von den Stielen zupfen und fein hacken, zur Soße geben. Alles ca. 30 Minuten köcheln lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser weich kochen. Abgießen und kurz unter kaltem Wasser abschrecken. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, dann in dem Schweineschmalz und der Butter goldbraun anschwitzen. Derweil die Kartoffel schälen, zu den angeschmorten Zwiebeln geben und zerstampfen. Die Milch unterrühren und mit etwas Salz sowie Muskatnuss abschmecke.

Das Sauerkraut mit dem Lorbeerblatt und den Wacholderbeeren erhitzen und etwas köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Währenddessen die Würste in heißem Wasser einige Minuten erhitzen, dabei sollten sie nicht kochen. 

Die Würste mit Kartoffelstampf, Soße und Sauerkraut anrichten, dann mit der Petersilie bestreuen.



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