Mittwoch, 4. Februar 2026

Lecker Hamburger für meine Kollegen


Unsere Arbeit ist schon recht anstrengend aber ein leckeres Essen in der Mittagspause sorgt da für ein wenig Entspannung. Unsere Küchenfee und ich hatten beschlossen, unseren Kollegen so ein entspanntes Essen zu liefern. Wir hatten uns in die Arbeit geteilt, damit es nicht ganz so anstrengend wird. Meine Kollegin hatte sich um die Balsamico-Zwiebeln und die Burgersoße gekümmert. Ich hatte am Sonntag den Salat vorbereitet, denn durchgezogen schmeckt der eh besser. Den Rest haben wir vor dem Mittag frisch zurecht gemacht.

Für mich gab es die Burger gleich zweimal, denn die Fotos auf Arbeit waren mir nicht wirklich gelungen (wie man hier sehen kann). Um ein paar ordentliche Fotos zu bekommen, habe ich mich am nächsten Tag geopfert und den Burger ein zweites Mal zurecht gemacht. Zum Glück hatte meine Kollegin sowohl von den Zwiebeln als auch der Soße ausreichend vorbereitet und auch vom Salat war reichlich da, so dass ich nur noch das Patty formen und braten musste. 

Wir hatten das Ganze ein bisschen unterschätzt. Obwohl wir den größten Teil des Essens vorbereitet hatten, wie zum Beispiel den Salat und den Milchshake portionsweise abzufüllen und die Burgerzutaten kleinzuschnippeln, mussten dann ja noch 17 Burger frisch zubereitet werden. Da meiner der letzte war, wollte ich den nur noch genießen und hatte keine wirkliche Lust, das Bild zu arrangieren. Na ja auch wenn er nicht sehr schön aussah,  geschmeckt hat er trotzdem. 

Zutaten für 4 Stück:
3 rote Zwiebeln
1 Esslöffel Honig
3 Esslöffel Aceto Balsamico
1 Eigelb
100 ml Sonnenblumenöl
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Weißweinessig
1 Teelöffel Kapern
2 Stängel Dill
1 Schalotte
1 Esslöffel Sweet-Chilisoße
1 große Tomate
2-3 Gewürzgurken
¼ Kopf Eisbergsalat (zuhause hatte ich Blattsalat)
4 Burgerbrötchen (zuhause hatte ich Laugenbrötchen)
750 g Rindertatar
8 Scheiben Bacon
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden, dann in etwas Öl anschwitzen, wenn sie glasig sind, den Honig darüber geben und diesen kurz karamellisieren lassen, dann mit dem Aceto ablöschen. Bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Zwiebeln schön weich sind. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecke.

Das Eigelb mit dem Sonnenblumenöl, Senf, Weißweinessig, Kapern und Dill in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab mixen, bis eine cremige Soße entsteht. Diese mit Sweet-Chilisoße, Pfeffer, Salz und etwas Zucker abschmecken.

Die Tomate und Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Den Eisbergsalat in feine Streifen schneiden. Das Rindfleisch mit Salz und Pfeffer würzen, gründlich verkneten und daraus 4 Patties formen (schön flach drücken). Diese in etwas Öl von beiden Seiten kräftig anbraten und im Backofen bei 50° warm halten. Den Bacon ohne Fett knusprig braten. 

Die Schnittfläche der Burgerbrötchen anrösten, dann mit der Burgersoße bestreichen. Auf die Unterteile den Eisbergsalat verteilen, darauf je zwei Tomatenscheiben, einen Patty, einen Esslöffel Zwiebeln, eine Scheibe Käse, ein paar Gurkenscheiben und den Bacon legen. Zum Schluss mit dem Brötchenoberteil abdecken. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 3. Februar 2026

Bagel mit Rührei, Avocadomus und Forellen-Kaviar


Nachdem ich mir den Bagel mit Heilbutt gegönnt hatte, war noch einer übrig und ich hatte auch noch eine halbe Avocado, die weg musste. Also gab es beides einen Tag später mit dem, was ich da hatte.

Zutaten für 1 Stück:
1/2 reife Avocado
etwas Limettensaft
1 Prise Chiliflocken
2 Eier
1 Esslöffel Forellen-Kaviar
1 Bagel
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Fruchtfleisch der Avocado mit einem Esslöffel herauslösen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Danach das Mus mit Limettensaft, Chiliflocken, Salz und etwas Pfeffer anmachen. 

Die Eier verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen und in etwas Öl anbraten, dabei das Ei zusammenfalten. Den Bagel auftoasten, aufschneiden und die Schnittflächen mit dem Avocadomus bestreichen. 

Das Rührei darauflegen und dann den Forellenkaviar darüber geben und mit dem Bageloberteil abdecken.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 2. Februar 2026

Heilbutt-Bagel mit Avocadomus


Heute gibt es einen einfachen Bagel, den ich kreativ belegt hatte. Ich hatte noch 2 Stück eingefroren und die wollte ich jetzt mal endlich verwenden. Außerdem hatte ich Appetit auf geräucherten Heilbutt und da beschloss ich, dann gibt es eben einen Heilbutt-Bagel. 

Zutaten für 1 Stück:
1/2 reife Avocado
etwas Limettensaft
1 Prise Chiliflocken
1 Stück Salatgurke
1-2 Stängel Dill
1 x Lauchzwiebelgrün
150 g geräucherter Heilbutt 
1 Bagel
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Kern der Avocado entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen, danach mit einer Gabel fein zerdrücken. Das Mus mit Limettensaft, Chiliflocken, Salz und etwas Pfeffer anmachen. 

Die Gurke waschen und in feine Scheiben schneiden, danach mit etwas Salz bestreuen. Nach einigen Minuten mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Blätter vom Dill zupfen und fein hacken. Das Lauchzwiebelgrün in feine Ringe schneiden. Den Heilbutt von den Gräten lösen, dabei die Haut entfernen.

Den Bagel auftoasten, aufschneiden und die Schnittflächen mit dem Avocadomus bestreichen, dann den Heilbutt auf die Unterseiten verteilen, mit den Gurkenscheiben belegen und mit  dem Dill sowie den Lauchzwiebelringen bestreuen. Mit dem Bageloberteil abdecken und schmecken lassen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 1. Februar 2026

Entenbrust mit Kirsch-Rotkohl, Glühweinsoße und Mandel-Soufflé


Eigentlich hatte ich dieses Essen am vierten Advent geplant aber an diesem Wochenende ging es mir nicht gut und ich hatte mich mit einer Schüssel Hühnersuppe auf meine Couch verkrümelt. Da die Entenbrüste eh gefroren waren, blieben die einfach etwas länger in der Tiefkühltruhe und ich hatte das Essen jetzt nachgeholt.

Als ich das Gericht geplant hatte, wollte ich eigentlich Johannisbeergelee ins Rotkraut machen aber das hatte ich zuckerfrei leider nicht bekomme und selber machen wollte ich es auch nicht, deshalb hatte ich dann einfach auf einen Kirschaufstrich zurückgegriffen. Lecker war es trotzdem. 

Als Beilage hatte ich dieses mal ein Mandel-Soufflé geplant. Im Förmchen sah es nicht wirklich fluffig aus aber als ich es dann aufgeschnitten habe, waren die Teilchen wirklich schön luftig und auch wenn ich mich nicht low carb ernähren möchte, die Soufflés waren wirklich lecker. 

Zutaten:
1/2 Kopf Rotkohl (ca. 700g)
1 Schalotte
1 Esslöffel Schmalz
4 Lorbeerblätter
4 Nelken
2 Esslöffel Kirsch-Fruchtaufstrich (mit Xylit gesüßt)
Erythrit nach Geschmack
Aceto Balsamico nach Geschmack
2 Zwiebeln
2 Möhren
2 Stangen Bleichsellerie
500 ml Glühwein (zuckerfrei)
400 ml Entenfond
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren
4 Pimentkörner
4 kleine Entenbrüste
100 g blanchierte, gemahlene Mandeln
100 g zimmerwarme Butter
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel getrockneter Rosmarin
4 Eier (Größe M)
etwas alter Balsamico
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die äußeren Blätter des Rotkrautes entfernen, dann den Rotkohl achteln und diese jeweils in feine Streifen schneiden. Die Schalotte schälen und würfeln. Jetzt den Schinkenspeck anbraten. Die Schalotten zugeben und ebenfalls anbraten. Danach das Rotkraut zugeben und kurz anschwitzen. Mit 2 Lorbeerblättern, Nelken, 4 Wacholderbeeren und Salz würzen. Ca. 1/2 l Wasser angießen und alles zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Dann den Kirschaufstrich unterrühren und mit Salz, Erythrit sowie Balsamico abschmecken.

Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Die Möhren schälen, waschen und grob würfeln. Den Sellerie waschen und ebenfalls grob zerkleinern. Zwiebel, Möhren und Sellerie in etwas Öl  anbraten. Wenn alles schön angebräunt ist, das Tomatenmark unterrühren und kurz mitanschwitzen. Jetzt mit Glühwein und Entenfond ablöschen, 2 Lorbeerblätter, 4 Wacholderbeeren sowie Pimentkörner zugeben. Alles ca. 1 Stunde bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend die Soße pürieren, danach durch ein Sieb passieren, gegebenenfalls weiter reduzieren oder etwas Wasser angießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit etwas Balsamico, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Fettseiten der Entenbrüste über Kreuz einschneiden, dann mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Mit der Fettseite in eine heiße Pfanne legen und ohne Zugabe von Fett anbraten, wenn diese Seite  ist. Jetzt wenden und von der zweiten Seite einige Minuten braten. In eine Ofenform legen, den Knoblauch und den Thymian dazulegen. Die Entenbrüste im Backofen bei 120° Umluft garen, bis eine Kerntemperatur von 65° erreicht ist. In Alufolie wickeln und kurz ruhen lassen. Den Bratensaft zur vorbereiteten Soße geben.

Mandeln, Butter, etwas Salz, Backpulver und Rosmarin mit einem Rührgerät verrühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Auf vier gut gefettete Soufflé-Schälchen gleichmäßig verteilen und für 13 Minuten bei 160°C in der Heißluftfritteuse garen. 

Die Soße erneut aufkochen und mit etwas altem Balsamico, Salz sowie etwas Pfeffer abschmecken. Das Rotkraut mit der Entenbrust auf Teller anrichten, die Soufflés und die Soße dazu servieren. 




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Samstag, 31. Januar 2026

Bananenquark mit Obstsalat


Desserts müssen nicht immer aufwendig in der Zubereitung sein, um etwas herzumachen. Das beste Beispiel sieht man ja hier. Gegessen haben wir den leckeren Quark bereits letztes Jahr im Sommer. Ich hatte es bloß vergessen zu veröffentlichen. Aber das hole ich heute nach.

Zutaten:
3 reife Bananen
1 Limette (Saft)
500 g Quark
250 g Mascarpone
2 Clementinen
200 g Erdbeeren
200 g Weintrauben
100 g Blaubeeren
4 Johannisbeertrauben
Minze

Zubereitung:
2 Bananen schälen und mit einer Gabel sehr fein zerdrücken, dann den Limettensaft, Quark und Mascarpone zugeben und verrühren. Den Quark auf vier Gläser verteilen.

Eine Clementine halbieren und auspressen. Die andere schälen und in vier Scheiben schneiden. Die letzte Banane schälen und in Scheiben schneiden. Die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Die Weintrauben waschen und halbieren, falls Kerne vorhanden sind, diese entfernen. Die Blaubeeren und Johannisbeeren waschen.

Bananen, Erdbeere, Weintrauben und Blaubeeren mit dem ausgepressten Clementinensaft marinieren und über den Quark anrichten. Die Clementinenscheiben und die Johannisbeeren dekorativ darüber anrichten. Mit Minze dekorieren.



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Freitag, 30. Januar 2026

Heute kein Rezept


Meine Kollegin und ich hatten uns vorgenommen mehr die positiven Seiten zu nehmen und das habe ich letzten Freitag gemacht ;)

Ich musste kurzfristig als Vertretung einspringen und genau neben dem Vertretungsort gibt es eine tolle Bäckerei. Also kurze Pause eingelegt und ein leckeres Stück Käsekuchen gekauft und in den Kofferraum gepackt. Ist ja zur Zeit wie ein Kühlschrank.

Zuhause angekommen habe ich mich dann selber belohnt. Eine große Tasse Tee gekocht und dazu gab es den wirklich genialen Kuchen. Danach konnte das Wochenende beginnen ;)

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Donnerstag, 29. Januar 2026

Nudelsuppe mit Hackbällchen und frischem Gemüse


Das Wetter war so ekelig. Nass, kalt und alles grau, das war so richtig deprimierend. Um mir meinen Feierabend nicht vermiesen zu lassen, wollte ich mir etwas Leckeres kochen und was passt da besser als eine schmackhafte Suppe.

Zutaten:
250 g gewürztes Schweinehackfleisch
2-3 Möhren
3 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Stange Porree
300 g Stangen-Brokkoli
1 Lorbeerblatt
1 Teelöffel Gemüsebrühe
150 g Suppennudeln
Pfeffer, Salz
gehackte Petersilie als Deko

Zubereitung:
Das Hackfleisch kräftige verkneten und daraus kleine Bällchen formen. Die Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und klein schneiden. Den Porree putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden.  Den Brokkoli ebenfalls putzen und waschen.

1,5 Liter Wasser mit der Gemüsebrühe und dem Lorbeerblatt zum Kochen bringen, dann die Hackklößchen hineingeben und auf niedriger Temperatur garziehen lassen. Dann die Hackbällchen herausnehmen und Möhren, Kartoffeln und Porree zugeben. Nach 5 Minuten köcheln, den Brokkoli zugeben und alles weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Gleichzeitig die Suppennudeln in Salzwasser garen, dann abgießen und zur Suppe geben. Die Hackbällchen zugeben und in der Brühe erwärmen. Auf Schüsseln verteilen und mit Petersilie bestreuen.



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