Sonntag, 26. Juli 2026

Rosa gebratene Entenbrust mit Johannisbeersoße, Rosmarin-Gnocchis und pochierter Balsamico-Birne


Das Gericht hatte ich im Liebstöckel gegessen und meinem Mitesser davon vorgeschwärmt, so dass er auch eine Portion wollte. Also gab es dann bei uns zwei Wochen später zum Sonntagsessen. Da ich für die Soße richtig schöne reife schwarze Johannisbeeren von einer Kollegin geschenkt bekommen hatte und weil auch eine reife Birne mit auf den Teller kommt, dachte ich mir, dass mein Gericht gut zum aktuellen Blogevent bei zorra passen würde. Diesen Event richtet Friedericke vom Blog Fliederbaum aus und das Thema ist Sommerobst.

Blog-Event CCXXXII - Sommerobst (Einsendeschluss 15. August 2026)

Die Gnocchis hatte ich für mich mit Semola-Mehl zubereitet. Da das mein Mitesser aber nicht verträgt, hatte ich, nachdem ich die Kartoffeln mit dem Ei verknetet hatte, die Masse halbiert und in die eine Hälfte statt dem Semola glutenfreies Allzweckmehl gegeben. Die Konsistenz war nicht so schön, wie die von meinen aber meinem Mitesser hat es geschmeckt und das ist die Hauptsache. 

Falls sich jemand über die komische Mengenanzeige beim Mehl wundert, muss ich sagen, dass die Konsistenz der Gnocchis sehr abhängig von der Kartoffelsorte ist. Ich habe nach diesem Rezept schon mehrfach welche zubereitet und ich habe jedes Mal eine andere Menge gebraucht. Beim letzten Mal, war der Teig nach dem Kühlschrank wieder sehr feucht, so dass ich eine gute Menge Mehl zugeben musste.

Zutaten für zwei Portionen:
500 g mehlig-kochende Kartoffeln
1 Ei
75-100 g Semola-Mehl + etwas zum Ausrollen
1 Zweig Rosmarin
1 reife Birne
200 ml Traubensaft
2 Esslöffel Aceto Balsamico
Honig nach Geschmack
1 Nelke
1 Stück Zimtstange 2 Entenbrustfilets (à ca. 200–250 g)
Szechuan-Pfeffer
125 g Schwarze Johannisbeeren
2 Schalotten
2 Teelöffel Rohrohrzucker
5 Stiele Thymian
100 ml Portwein
200 ml Entenfond
20 g kalte Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann abgießen und Kartoffeln ausdampfen lassen. Wenn die Kartoffeln leicht abgekühlt sind, schälen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffeln weiter ausdampfen lassen und wenn sie abgekühlt sind, das Ei untermischen. Jetzt 75 g Mehl zugeben und mit den Kartoffeln verkneten, dann soviel Mehl zugeben, bis ein glatter Teig entstanden ist, der nicht mehr klebt. Den Teig mit Salz würzen. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, dann ebenfalls zum Teig geben, alles verkneten, zu einer Kugel formen und mit einem Tuch abdecken. Im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. 

Die Birne schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Danach die Birne mit Fruchtsaft, Balsamico, Honig, Zimt, Nelke und etwas Salz in einer hohen Pfanne aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 6-8 Minuten köcheln lassen. Danach die Birne, den Zimt und die Nelke aus dem Sud nehmen und den Sud sirupartig einkochen lassen und mit etwas Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Birne mit dem Sud beträufeln. 

Die Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden, ohne in das Fleisch zu schneiden. Von beiden Seiten mit Szechuan-Pfeffer und Salz würzen. Mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen und langsam erhitzen. Bei mittlerer Hitze ca. 8-10 Minuten braten, bis das Fett austritt und die Haut goldbraun ist. Wenden und weitere 4 Minuten auf der Fleischseite braten, in Alufolie wickeln und bei 80 °C im Ofen ca. 20 Minuten ruhen lassen.

Derweil die Johannisbeeren waschen und von den Stielen zupfen. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Das überschüssige Fett aus der Entenpfanne abgießen. Die Schalotten im verbleibenden Bratfett anschwitzen, den Rohrohrzucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen. Danach mit dem Portwein und dem Entenfond ablöschen. Danach die Johannisbeeren und den Thymian dazugeben. Alles ca. 10 Minuten köcheln lassen 2 Esslöffel von den Johannisbeeren aus der Soße nehmen, den Rest durch ein Sieb passieren. Dann die Johannisbeeren wieder zugeben und die Soße mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Zucker abschmecken. 

Den Kartoffelteig halbieren, mit Semola-Mehl bestäuben und zwei ca. daumenstarke Rollen formen und mit einem scharfen Messer in gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke hochkant stellen und mit einer in Mehl getauchten Gabel etwas nach unten drücken. In kochendes Salzwasser geben und garziehen lassen (sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen) In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die fertigen Gnocchis mit einem Schaumlöffel aus dem Salzwasser holen, abtropfen lassen und ins heiße Öl geben. Jetzt die Soße fertig machen, dafür die kalter Butter unterrühren. Die Entenbrust in Scheiben schneiden und alles zusammen anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 25. Juli 2026

Schwarzkohl-Pasta mit Hähnche-Piccata und Butter-Zitronen-Soße


Mein Schwarzkohl auf dem Balkon wuchert so vor sich hin und muss deshalb immer mal wieder im Topf landen. Okay dieses Mal kam der Schwarzkohl in die Pfanne. Natürlich wäre der Kohl alleine zu langweilig und da kam mir die Idee mit der Hähnchen-Piccata. Da passten aus meiner Sicht die Schwarzkohl-Nudeln hervorragend dazu.

Damit mein Mitesser keine Probleme bekommt, hatte ich für ihn glutenfreie Nudeln verwendet, allerdings waren das kurze und die waren nicht so fotogen wie meine Bandnudeln ;)
Allerdings war mir dann meine Portion zu groß und ich konnte nicht wie früher die Reste zu meinen Mitesser schieben. *lach*

Zutaten:
6 Knoblauchzehen
2 handvoll Schwarzkohl
4 Hähnchenbrustfilets
2 Esslöffel Mehl (ich hatte Maismehl)
4 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Butter
3 Esslöffel Kapern
250 ml trockener Weißwein
250 ml Hühnerbrühe
1,5 mittelgroße Zitronen
400 g frische Nudeln
Salz, Pfeffer
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Strunke aus den Schwarzkohlblättern entfernen, alles in feine Streifen schneiden, waschen und abtropfen lassen. Die Hähnchenbrustfilets in Scheiben schneiden und zwischen zwei Blätter Backpapier plattieren. Dann mit Pfeffer und Salz würzen. Danach von beiden Seiten mit Mehl bestäuben.

2 Esslöffel Olivenöl und die Butter erhitzen und darin das Fleisch von beiden Seiten anbraten. Derweil schon mal das Wasser für die Nudeln aufsetzen. Wenn das Fleisch schön Farbe bekommen hatte, aus der Pfanne nehmen und warmhalten.

Jetzt Knoblauch und Kapern im Bratenfett anschwitzen, bis der Knoblauch schön duftet. Dann mit dem Weißwein ablöschen und die Geflügelbrühe angießen. Unter gelegentlichem Rühren die Soße etwas einkochen lassen. Die Zitrone halbieren, auspressen und den Saft zur Soße geben. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken.

Das restliche Olivenöl erhitzen und darin den Schwarzkohl anschwitzen (die Portion für meinen Mitesser kam in eine extra Pfanne). Mit Pfeffer und Salz würzen. Das Nudelwasser salzen und die Nudeln hineingeben, ca. 2 Minuten garen, dann tropfnass zum Schwarzkohl geben. 

Das Fleisch in die Soße geben. Die halbe Zitrone in Scheiben schneiden und mit in die Soße geben. Etwas Soße mit den Nudeln vermischen und diese auf die Teller verteilen. Das Fleisch mit den Zitronenscheiben auf den Nudeln anrichten und die restliche Soße darüber geben. Alles mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Dazu gab es bei uns einen schnellen Tomatensalat.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 24. Juli 2026

Kartoffelrösti nach italienischer Art


Beim Einkaufen hatte ich eine Packung Mini-Büffelmozzarell-Bällchen mitgenommen und die dann zuhause in den Kühlschrank gestellt und dann vergessen. Da ich aber immer die Verfallsdaten im Auge behalte, ist mir natürlich aufgefallen, dass da etwas war, was verbraucht werden wollt. Auf einen einfachen Salat hatte ich keine Lust und da kam mir die Idee mit dem Rösti.

Alles andere, was ich oben auf das Rösti packen wollte, fand ich wie so oft in meinem Kühlschrank bzw. das Grünzeug auf meinem Balkon.

Zutaten:
800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Eigelb
1 Packung Mini-Büffelmozzarella
2 reife Strauchtomaten
4 Scheiben Parmaschinken
1 handvoll Oliven
16 Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten 
etwas Basilikum

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, waschen und grob raspeln. Zwiebel schälen und zu den Kartoffeln reiben. Eigelb unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse 4 Rösti in tiefem Öl bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden braten.

Die Rösti jeweils auf Küchenkrepp abtropfen lassen, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die Mozzarellakugeln halbieren und darauf verteilen. Unter dem Grill im Backofen 3-4 Minuten gratinieren lassen. Derweil die Tomaten achteln und zusammen mit den Oliven sowie dem Parmaschinken auf den Röstis verteilen. Zum Schluss mit gewaschenen Rucola toppen und mit Basilikum dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 23. Juli 2026

Sülze vom Tafelspitz zu Kartoffel-Zwuler


Bei unserem Abendessen hatten wir nicht alle Tafelspitzreste aufgegessen und ich hatte aus dem Fleisch, dass dann noch übrig war, diese leckere Sülze zubereitet. Da mein Mitesser für zwei Tage weg sein würde und ich das Fleisch nicht einfrieren wollte musste ich mir etwas einfallen lassen. Dadurch dass die Sülze gut Essig enthält. kann man sie für zwei Tage im Kühlschrank stehen lassen.

Ich hatte mich von einem Rezept von Martina und Moritz inspirieren lassen, allerdings hatte das bei mir nicht wirklich funktioniert. Deshalb hatte ich die Menge der Gelatine erhöht und gleichzeitig die Menge der Zutaten verringert. Da ich bei meinem Versuch die Sülze auch nicht so gut aus der Schüssel bekommen hatte, habe ich mit etwas Schnittlauch-Vinaigrette, die ich noch da hatte, nachgeholfen. Das hat übrigens geschmacklich hervorragend gepasst. Man kann aber auch einen Klecks Remoulade verwenden.

Zutaten:
4 Blatt Gelatine
1 kleine Möhre
1 kleine Pastinake
1 Frühlingszwiebel
6-8 Cornichons
1 Strauchtomate (oder roter Paprika)
300 g gekochter Tafelspitz
einige Chiliflocken
200 ml Tafelspitz-Brühe
2 Esslöffel Weißweinessig
1 rote Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
½  Bund Schnittlauch
Agavendicksaft nach Geschmack
8-10 gekochte Kartoffeln (am besten 2 Tage vorher kochen und gut kühlen)
3 Esslöffel gehäufte Mehl (ich hatte Maismehl)
2 Esslöffel Butter
Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Möhre und Pastinake schälen, waschen, klein schneiden und in Salzwasser bissfest garen. Die Frühlingszwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Cornichons in dünne Scheiben schneiden. Die Tomate vierteln, die Kerne entfernen, das Fruchtfleisch fein würfeln. Den Tafelspitz in kleine gleichmäßige Würfel schneiden (ca. 0,5cm). Alles miteinander vermischen. Mit etwas Pfeffer, Salz und Chiliflocken würzen.

Die Brühe sehr kräftig mit Essig, Pfeffer und Salz abschmecken (so knapp an der Grenze zum Überwürzen). Dann langsam erhitzen, dabei die Gelatine ausgedrückt dazu geben und auflösen lassen. Wenn die Gelatine aufgelöst ist, die restlichen Zutaten zugeben und alles gründlich vermischen. Anschließend in 4 kleine Schalen oder Förmchen füllen. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Die rote Zwiebel schälen. Das Olivenöl mit dem Balsamico bianco verrühren, Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und zum Dressing geben. Mit Pfeffer, Salz und Agavendicksaft abschmecken. 

Die Kartoffeln grob reiben und mit dem Mehl bestäuben, danach gründlich durchmischen, bis alles dick mit Mehl überzogen sind. Die Butter schmelzen und darin die Kartoffeln auf mittlerer Temperatur anbraten, dabei gelegentlich wenden. Wenn alles schön kross ist mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Die Schalen mit der Sülze kurz in heißes Wasser stellen, dann direkt auf die Teller stürzen. Dazu die Kartoffeln servieren und die rote Zwiebel hauchdünn darüber hobeln. Die Schnittlauch-Vinaigrette darüber verteilen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 22. Juli 2026

Linguini mit schwarzem Trüffel und grüner Salat mit italienischem Dressing


Durch Zufall hatte ich einen schwarzen Trüffel zu kaufen bekommen. Okay es war ein recht kleiner aber das sollte für meine Portion reichen. Dazu hatte ich frische Nudeln gemacht. Das geht ja recht einfach, wie ich es hier schonmal gezeigt hatte. Allerdings hätten Bandnudeln wohl besser gepasst als die dünnen, die ich zubereitet hatte. 

Das Dressing ist eigentlich für vier Portionen gedacht aber es hätte in einer kleineren Menge nicht wirklich funktioniert. Es hält sich allerdings in einem verschlossen Glas im Kühlschrank für mindestens eine Woche.

Zutaten:
3 Esslöffel Olivenöl extra vergine
½ Zitrone (Saft)
1 Teelöffel mittelscharfer Senf
Honig nach Geschmack
2 kleine Knoblauchzehe
1 Zweig Oregano
4-5 Blätter Basilikum
1 Stängel glatte Petersilie
1 Esslöffel Pinienkerne
Parmesanhobel nach Geschmack
1/4 Kopf grüner Salat
1 kleine Schalotte
1 schwarzer Sommer Trüffel (ca. 15g)
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Olivenöl
100 g frische Linguini
geriebener Parmesan nach Geschmack
Salz, schwarzer Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
:
Zuerst das Dressing zubereiten, dafür den Zitronensaft mit Senf, Honig und Salz sowie Pfeffer verrühren. Danach das Olivenöl unterschlagen. Die Blätter der Kräuter von den Stielen zupfen und fein hacken. Eine Knoblauchzehe schälen und sehr fein würfeln. Die Kräuter und den Knoblauch unter das Dressing rühren. Die Blätter vom grünen Salat abzupfen und gründlich waschen, dabei eventuell klein rupfen. Den Salat in eine Schüssel geben und den gehobelten Parmesan darüber geben. Die Pinienkerne kurz anrösten und ebenfalls über dem Salat verteilen.

Reichlich Wasser zum Kochen bringen. Gleichzeitig die Schalotte und die zweite Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Den Trüffel so fein wie möglich hobeln (ich habe dazu einen Sparschäler verwendet).

Die Butter mit dem Olivenöl schmelzen und darin Schalotte sowie Knoblauch glasig anschwitzen, dann den gehobelten Trüffel unterheben und ebenfalls anschwitzen. Mit schwarzen Pfeffer und einer Prise Salz würzen.

Derweil das kochende Wasser kräftig salzen und die Linguini hineingeben. Die Nudeln sehr aldente kochen, dauert bei meinen frischen nur 2 Minuten. Dann mit einer Nudelzange zu den Trüffeln geben. Den Parmesan darüber reiben und eventuell noch etwas Nudelwasser zugeben. Alles gründlich vermischen bis eine cremige Soße entstanden ist.

Die Nudeln auf einen Teller geben, noch etwas Parmesan und den Rest des Trüffels darüber reiben. Etwas Dressing über den Salat geben und schmecken lassen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 21. Juli 2026

Feta-Käse mit Tomaten aus der Heißluftfritteuse


Da ich nur Abendessen für mich zubereiten musste, wollte ich etwas einfaches und schnelles. Und da ich derzeit gerne mit meiner Heißluftfritteuse herumexperimentiere, war die Idee schnell geboren. 

Wie so oft fand ich die entsprechenden Zutaten in meinem Kühlschrank bzw. die Tomaten auf meinem Balkon. Und dann musste ich nur noch alles in eine Auflaufform werfen und in die Heißluftfritteuse stellen.

Okay der optische Hingucker ist es jetzt nicht geworden aber lecker war es auf jeden Fall. Bei einem nächsten Mal würde ich wahrscheinlich die Tomaten separat grillen, da sie so besser garen können und dann erst alles zusammen auf einem Teller anrichten. 

Zutaten:
1 handvoll Kirschtomaten (ich hatte rote und gelbe)
1 kleine rote Zwiebel
3 Esslöffel Kalamata-Oliven
2 Teelöffel Honig
Chili-Flocken nach Geschmack
etwas frischer Thymian
1 Esslöffel Olivenöl
1 Fetakäse à 150 g
1/2 Zitrone (Saft)

Zubereitung:
Die Tomaten waschen und halbieren. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Beides mit den Oliven vermischen, in eine Auflaufform geben und mit Pfeffer sowie Salz würzen. Den Honig mit dem Olivenöl, Chiliflocken und Thymian verrühren und die Hälfte über die Tomaten geben.

Den Fetakäse auf die Tomaten legen und die restliche Marinade darüber geben. Die Auflaufform in die Heißluftfritteuse stellen und dann bei 180° ca. 12 Minuten garen. Herausnehmen und den Zitronensaft darüber geben und mit etwas Baguette schmecken lassen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 20. Juli 2026

Röstbrot mit Tafelspitz, rote Beete und Schnittlauch-Vinaigrette


Natürlich hatte ich zu viel Tafelspitz zubereitet und wollte natürlich die Reste sinnvoll verwerten. Da mein Mitesser am nächsten Tag wegfahren musste, gab es einen Teil der Reste gleich zum Abendessen.

Da ich noch Brot da hatte, was allerdings nicht mehr ganz frisch war, kam ich auf die Idee mit dem Röstbrot. Das ist immer wieder eine gute Variante, um Brotreste zu retten.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Knolle rote Beete (ca. 250g)
2 Esslöffel Aceto Balsamico
2 Esslöffel Olivenöl
½  Bund Schnittlauch
1 Esslöffel Weißweinessig
2 Scheiben Brot
etwas Butter
300 g gekochter Tafelspitz
2 Teelöffel geriebener Meerrettich
½ rote Zwiebel
2 Teelöffel Kapern
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die rote Beete schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen, die rote Beete hineingeben und anschwitzen, nach einigen Minuten den Rohrzucker darüber streuen und karamellisieren lassen. Mit dem Balsamico ablöschen, 3 Esslöffel Wasser zugeben und mit Pfeffer sowie Salz würzen. Bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die rote Beete weich ist.

Für die Vinaigrette den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Dann den Weißweinessig mit dem restlichen Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer verrühren. Den Schnittlauch unterheben und mit einer Prise Zucker abschmecken.

Die Brotscheiben mit etwas Butter in einer Pfanne rösten. Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden. Das Brot auf zwei Teller legen, dann jeweils mit dem Meerrettich bestreichen. Da Fleisch darauf legen und rote Beete sowie Kapren darüber verteilen. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe darüberhobeln. Zum Schluss noch die Vinaigrette über allem verteilen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr