Donnerstag, 19. Februar 2026

Hühnersuppe mit Ingwer und Zitrone


Nachdem ich für mein Sonntagsessen eine leckere Maispoulade gekauft hatte und auch so einiges an Gemüse für die Beilagen und für meinen Veggi-Samstag aber dann hat mich über Nacht so ein garstiger Virus erwischt. Da ich niemanden anstecken wollte, hatte ich alle Mitesser ausgeladen. Da meine Tiefkühltruhe gerade recht voll ist, hätte die ganze Poulade nicht hineingepasst. Außerdem wollte ich mir noch ein leckeres Süppchen kochen, denn was hilft besser bei einer Erkältung als eine heiße Hühnersuppe. Deshalb hatte ich die Maispoulade tranchiert und die Einzelteile für eine spätere Verwendung einzeln eingefroren.

Um die Erkältung noch ein bisschen mehr zu erschrecken, kamen auch noch Ingwer und Zitrone mit in die Suppe. Allerdings sollte man den Zitronensaft erst zugeben, wenn die Suppe nicht mehr kocht, da Vitamin C nicht hitzebeständig ist und ab 60° zerstört wird. Deshalb ist eine „heiße Zitrone“ auch so sinnfrei, wenn man sie mit kochendem Wasser aufgießt, hier ist eine Temperatur um 40° sinnvoller.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 x Suppengrün
4cm-Stück Ingwer
2 Lorbeerblätter
1 Teelöffel Pfefferkörner
1 Hühnchenkarkasse mit Flügeln
1/2 Bio-Zitrone
2 Möhren
1 Petersilienwurzel
100 g grüne Bohnen
100 g Kaiserschoten
150 g Suppennudeln
Pfeffer, Salz 
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und vierteln. Das Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft beiseite stellen. Zwei Liter Wasser mit Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und Ingwer zum Kochen bringen, dann die Hühnerkarkasse und das vorbereitete Gemüse sowie die ausgepresste Zitrone dazugeben und ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Derweil das Gemüse putzen bzw. schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Karkasse aus dem Fond nehmen und diesen durch ein Sieb gießen. Dann den Fond wieder zum Kochen bringen und das vorbereitete Gemüse bissfest garen. Derweil das Hähnchenfleisch von den Knochen lösen und kurz vor Ende der Garzeit wieder zur Suppe geben und erwärmen.

Die Nudeln in Salzwasser nach Packungsangabe bissfest garen, dann abgießen und zur Suppe geben. Jetzt die Suppe mit dem Zitronensaft abschmecken. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 18. Februar 2026

Fenchel-Salat mit Lachs und Grapefruit

Zur Zeit ist mir abends immer mal nach einem knackigem Salat und deshalb gibt es davon hier auch das ein oder andere Rezept. Heute hatte ich mir auf dem Weg nach Hause noch en paar Scheibchen Graved Lachs mitgenommen. 

Für mich gab es zum Salat noch ein paar geröstete Scheibchen Brot, auf die hat mein Mitesser verzichtet. Ihm hat der Salat gereicht.

Zutaten:
2 Esslöffel Pinienkerne
2 Grapefruits
1 Fenchelknolle
150 g Endivien-Salat
2 Teelöffel Kapern (Nonpareilles)
4 Stiele Dill
2 Teelöffel flüssigen Honig
1 Teelöffel Dijon-Senf
1 Esslöffel Zitronensaft
4 Esslöffel Olivenöl
150 g Graved Lachs in Scheiben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun ­rösten. Herausnehmen. Grapefruits so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Fruchtfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Fenchel waschen, halbieren, Strunk entfernen und Fenchel in feine Streifen (ca. 3 mm) schneiden bzw. hobeln. Rucola waschen und zerzupfen.

Kapern fein hacken. Dill waschen, einige Fähnchen abzupfen und beiseitelegen. Rest fein schneiden. Mit Kapern, Honig, Senf, Zitronensaft und Salz verrühren. Öl darunterschlagen. Vinaigrette mit Rucola, Fenchel und Grapefruits vermengen. Lachs in grobe Stücke schneiden, auf den Salat geben. Mit Pinien­kernen und Dillfähnchen bestreut servieren.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 17. Februar 2026

Doppel-Smash-Burger mit Kirsch-Bacon-Marmelade


Als ich für die vernünftigen Bilder von unserem Burgeressen auf Arbeit den Burger noch einmal zubereitet hatte, musste ich natürlich Burgerbuns kaufen und natürlich sind wieder welche übrig geblieben. Also hatte ich sie einfach eingefroren. Da ich aber nicht schon wieder das gleiche essen wollte, überlegte ich, was ich mir zwischen die Brötchenhälften packen könnte. Dabei kam ich auf die Idee, mal wieder eine Portion Bacon Jam zurecht zu machen. Allerdings wollte ic dieses Mal etwas Neues probieren und dem Ganzen eine etwas fruchtige Note geben. Da es jetzt nicht wirklich die Saison für frische Kirschen ist, kamen tiefgefrorene in meine Fleischmarmelade. Oh die war ja soooo lecker.

Da hier schon ordentlich Rohrzucker in die Bacon-Jam kommt, hat mein Mitesser darauf verzichtet und hat seine Burger ohne gegessen. Statt der Burger-Brötchen hatte ich zum Fleischfesthalten mal wieder Oopsies gebacken.

Zutaten für zwei Burger:
100 g Frühstücksspeck
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel geriebener Ingwer
100 g tiefgefrorene Sauerkirschen (ohne Kerne gewogen)
1 Teelöffel Tomatenmark
100 ml Sauerkirschsaft
4 Esslöffel Aceto Balsamico
½ Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
¼ Teeöffel Piment d’Espelette
Rohrzucker nach Geschmack
1 Teelöffel Chilisoße
500 g Rindertatar
1 Teelöffel Cajun-Gewürzmischung
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Speck in feine Streifen schneiden. Dann Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Jetzt den Speck bei mittlerer Temperatur unter Rühren anbraten, anschließend bei niedriger Temperatur ca. 30 Minuten köcheln lassen. Jetzt den Speck durch ein Sieb gießen und gründlich abtropfen lassen, das ausgelassene Fett auffangen.

Einen Esslöffel des Fetts zurück in die Pfanne geben und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen. Wenn alles glasig ist, die Kirschen zugeben und alles zusammen weiter braten lassen, das Tomatenmark dazu geben und ebenfalls mit anschwitzen. Mit Sauerkirschsaft und Balsamico ablöschen. Paprikapulver und Chili-Soße sowie den Speck dazu geben und miteinander verrühren. Solange köcheln lassen, bis eine schöne Konsistenz erreicht ist. Jetzt alles mit Rohrzucker, Chilisoße, Pfeffer und Salz abschmecken.

500 g Tatar mit Cajun-Gewürzmischung, Pfeffer und Salz würzen und gründlich verkneten, dann vierteln und jeweils Kugeln daraus formen. Zwei Pfannen erhitzen, etwas Öl hineingeben, dann in jede Pfanne 2 Kugeln Fleisch setzten und diese mit einem kleinen Topf nach unten drücken, bis eine Stärke von 0,5 cm erreicht ist, wenn das Fleisch knusprig ist, wenden und auf jeweils ein Patty in jeder Pfanne 2 Scheiben Cheddar legen. Fertig braten und den Patty ohne Käse auf den mit Käse setzen.

Die Burgerbuns halbieren und die Schnittflächen anrösten. Auf die Unterteile etwas Chili-Mayonnaise geben, mit Salat und 1 – 2 Tomatenscheiben belegen, dann die Patties daraufsetzen. Zum Schluss die Cherry-Bacon-Jam daraufgeben und mit dem Brötchenoberteil zudecken.

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Montag, 16. Februar 2026

Monte Cristo Sandwich

Beim Lesen eines Krimis aßen die zwei Hauptfiguren ständig Monte Christo Sandwiches und schwärmten davon, wie lecker die Teilchen wären. Das hat mich neugierig gemacht und da habe ich es einfach mal gegoogelt. Das Ergebnis war wirklich lecker und auch der kleine Salat, den ich mir dazu gemacht hatte.

Zutaten für 1 Portion:

1 Mandarine (Saft)
1 Teelöffel Honigsenf
1 Teelöffel Olivenöl
1handvoll Endiviensalat
je 5 rote und gelbe Kirschtomaten 
2 Scheiben Brot
1 Teelöffel Mayonnaise
1 Teelöffel mittelscharfer Senf
2 Scheiben gekochter Schinken
1 Scheibe Schweizer Käse
1 großes Ei
1⁄2 Tasse Milch
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
Preiselbeeren als Dip

Zubereitung:

Mandarinensaft mit dem Honigsenf, Olivenöl sowie etwas Pfeffer und Salz verrühren. Den Endiviensalat und die Tomaten waschen, die Tomaten halbieren. Tomaten und Endiviensalat mit dem Dressing vermischen.

Auf einer Seite einer Brotscheibe die Mayonnaise verteilen. Den Senf auf einer Seite der zweiten Brotscheibe verteilen. Dann auf die Mayonnaise den Schinken und den Käse legen. Danach mit der zweiten Brotscheibe abdecken.

Das Ei mit der Milch in einer flachen Schüssel verquirlen. Das Brot dort hinein legen und einmal wende. Immer etwas darin liegen lassen, damit die Eiermischung gut einziehen kann. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin das Sandwich unter wenden braten.

Dazu den Salat und die Preiselbeeren servieren.



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Sonntag, 15. Februar 2026

Hackfleisch-Ragout mit Linsen, Pilzen und Rippchen


Dieses Ragout ist eine gute Möglichkeit, ein leckeres Gericht zu kochen und dabei die Fleischmenge zu reduzieren. Ich mache das ja schon sehr lange, dass ich zum Beispiel für eine Bolognese nicht nur Hackfleisch verwende sondern da auch eine ordentliche Menge Gemüse untermogle. Das hat einerseits den Vorteil, Fleisch zu sparen aber es ergibt andererseits auch mehr Geschmack, denn gerade Zwiebeln, Sellerie sowie Möhren verbessern das Aroma ungemein. 

Durch die große Menge muss man sich nur einmal die Arbeit machen und hat dann für mehrere Mahlzeiten die Grundlage. Wenn ich manchmal auf Arbeit erzähle, dass bei mir Bolognese oder auch Tomatensoße mehrere Stunden vor sich hinköchelt, werde ich immer gefragt, ob das wirklich notwendig ist. Ja, es ist notwendig. Probiert es ruhig mal aus. Bereitet eine Tomatensoße in 20 Minuten zu und eine mit den selben Zutaten lasst ihr anderthalb Stunden köcheln. Der Unterschied ist durchaus schmeckbar.  

Für mich hatte ich zu dem Ragout frische Linguini gekocht und mein Mitesser bekam Konjak-Nudeln dazu. Dann noch eine ordentliche Portion Parmesan obenauf und schon war unser leckeres Essen fertig. Zusätzlich hatten wir noch einenschmackhaften Endiviensalat dazu, das Rezept gab es gestern. Im übrigen lässt sich das Ragout vielseitig verwenden, zum Beispiel für Lasagne.

Zutaten für 10 Portionen:
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
500 g Champignons
2 Zweige Rosmarin
100 g Pancetta
250 g Rinderhackfleisch
250 g Schweinehackfleisch
100 g Tomatenmark
2 Dosen Linsen (à 400 g)
1 Flasche Passata (à 750 ml)
1 gehäuften Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 Teelöffel getrockneter Oregano
500 g Baby Back Ribs
Aceto Balsamico nach Geschmack
Pfeffer, Salz
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Möhren schälen, waschen und ebenfalls in feine Würfel schneiden. Den Sellerie putzen, waschen und klein schneiden. Die Pilze ebenfalls putzen und klein hacken. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. Den Pancatta in feine Streifen schneiden, dann würfeln. 

Etwas Olivenöl erhitzen und darin Rosmarin und Pancetta anbraten, wenn der Rosmarin anfängt zu duften, das Hackfleisch dazugeben und krümelig anbraten. Wenn das Fleisch schön angeröstet ist, das vorbereitete Gemüse mit den Pilzen zugeben und ebenfalls anbraten. Jetzt das Tomatenmark zugeben und kurz mitanrösten. Die Passata mit der selben Menge Wasser sowie die Linsen samt Saft angießen. Alles mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Oregano zum Kochen bringen. Derweil die Rippchen in 3 bis 4 Stücke unterteilen und ebenfalls in den Topf geben. Alles für 2,5 Stunden unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.

Die Knochen der Rippchen heraussuchen, falls es noch größere Fleischstücke gibt, diese mit zwei Gabeln auseinanderzupfen. Das Ragout mit Aceto, Pfeffer und Salz abschmecken.

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Samstag, 14. Februar 2026

Endiviensalat mit Speckdressing und Apfel


Passend zu unserem morgigen Gericht hatte ich einen leckeren Endiviensalat zubereitet. Ich weiß auch nicht, warum ich zur Zeit so auf bittere Salate stehe. Aber beim Einkaufen konnte ich nicht an dem Endivienherz vorbei gehen und da dieses recht groß war, habe ich in den letzten Tagen überall welche hinein gemogelt.

Als Ausgleich für die bitteren Endivien hatte ich einen süßen Apfel mit hineingeschnitten. Ich fand das richtig lecker, mein Mitesser hat die Äpfel ordentlich aussortiert *lach* Na ja jedem das seine.

Zutaten:
1/2 Endiviensalatherz
150 g Schinkenspeck
1 süßen Apfel
1 Knoblauchzehe
4 Esslöffel Olivenöl
1 Zitrone (Saft)
Etwas Erytrit (oder Zucker)
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
Den Endiviensalat von der Mitte abschneiden, waschen und trocken schleudern. Den Schinkenspeck in Würfel schneiden und in einer Pfanne auslassen. Derweil den Knoblauch schälen und fein würfeln. Danach zu dem Schinkenspeck geben und leicht anschwitzen. Jetzt vom Herd nehmen und das Olivenöl, den Zitronensaft, Zucker sowie etwas Salz und Pfeffer zugeben.

Den Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch klein schneide. Sofort zum Dressing geben, damit der Apfel nicht braun wird. Danach alles mit den Endivien vermischen und einige Minuten marinieren lassen.


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Freitag, 13. Februar 2026

Vietamesische Hackfleisch-Omeletts mit Papaya-Mango-Salat


Die kleinen Hackfleisch-Omeletts kenne ich von vietnamesischen Freunden. Die kamen immer mit auf den Tisch, wenn der Mann meiner Freundin uns alle bekochte. Da ich jetzt leider nicht mehr in den Genuss komme, musste ich sie mir selber zubereiten. Da es zu aufwendig war, ein komplettes vietnamesisches Menü auf den Tisch zu bringen, hatte ich nur einen schnellen Saat dazu gemacht.

Für den Salat brauchte ich sowohl eine unreife Mango als auch eine unreife Papaya. Die Mango war nicht das Problem aber bei der Papaya war es schon etwas schwieriger. Aber zum Glück bekam ich den Tipp es mal in einem Asialaden zu versuchen und da wurde ich fündig. 

Zutaten:
2 Teelöffel geröstetes Sesamöl
4 Esslöffel Fischsoße
4 Esslöffel Sojasoße
2 Esslöffel frisch gepresster Limettensaft
1 Knoblauchzehe
½ grüne Papaya (ca. 200 g)
1 unreife Mango
4-5 Stängel Koriander
4 frische Shiitake-Pilze
2 Frühlingszwiebeln
250 g gemischtes Hackfleisch
4 Eier
Pfeffer
Öl zum Braten
Sesamsamen
frischen Koriander zum Dekorieren

Zubereitung:
Zuerst das Dressing herstellen, dafür Sesamöl mit dem Limettensaft sowie je 2 Esslöffeln Fischsoße und Sojasoße verrühren. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln, danach mit einer Prise Salz zerdrücken und zum Dressing geben.

Papaya und Mango schälen, die Kerne entfernen und mit einem Sparschäler oder Julienneschneider in feine Streifen schneiden. Beides mit dem Dressing vermischen. Den frischen Koriander sehr fein hacken und unterheben.

Die Pilze fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Beides mit Hackfleisch, Eiern und je 2 Esslöffeln Fischsoße und Sojasoße vermischen. Mit Pfeffer abschmecken.

Jetzt Öl erhitzen und da hinein jeweils einen gehäuften Esslöffel Hackfleisch-Masse geben und etwas flach drücken. Die Hackfleisch-Ei-Masse von beiden Seiten goldbraun braten. Mit der restlichen Masse genauso verfahren.

Die Omeletts mit dem Salat zusammen anrichten, dann den Salat mit etwas Sesam bestreuen und mit Koriander dekorieren.

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