Samstag, 18. April 2026

Keto-Brownies mit Pekannüssen


Das Rezept stammt noch aus der Zeit, als mein Mitesser auf Kohlehydrate verzichtet hat. Ich wollte für uns eine kleine Nascherei für den Sonntagsnachmittag zubereiten. Das Leckerchen ist ziemlich schnell zubereitet, in der Heißluftfritteuse braucht man keine 20 Minuten. Natürlich kann man die Brownies auch im Backofen zubereiten. Dabei die gleiche Temperatur verwenden aber die Backzeit auf 25 Minuten verlängern.

Natürlich passt hier auch gut eine Kugel Eis und Sahne dazu aber ich wollte es nicht übertreiben mit den Kalorienbomben. ;)

Zutaten
25 g Pekannüsse
100 g Schokolade (Zuckerfrei oder mit 70% Kakaoanteil)
60 g Butter
85 g Erythrit (alternativ 95g Zucker)
2 Eier
50 g Mandelmehl
15 g Kakaopulver
½ Teelöffel Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
½ Vanilleschote (Mark)
Pudererythrit
frische Früchte (ich hatte Erdbeeren)

Zubereitung:
Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten. Danach abkühlen lassen und grob hacken.

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Wasserbad verflüssigen. Abkühlen lassen. Derweil das Erythrit mit den Eiern verrühren, bis sich alles aufgelöst hat, dann die erkaltete Schokomasse unter Rühren hineinfließen lassen.

Mandelmehl mit Kakaopulver, Backpulver, Salz und Vanillemark vermischen und löffelweise unter die Eier-Schokoladen-Masse rühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jetzt alles in eine gefettet Form füllen.

Die Heißluftfritteuse bei 170° 3 Minuten vorheizen, dann die Brownies für 18 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in 6 Stücke schneiden. Mit etwas Pudererythrit bestäuben und mit frische Früchte servieren. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 17. April 2026

Einfach mal entspannen


Heute gibt es keinen Beitrag, denn ich habe es mir einfach mit einem Stück leckeren Käsekuchen und einer Tasse Tee auf meinem Balkon bequem gemacht.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 16. April 2026

Schwäbischer Kartoffelsalat mit gebratenen Maultaschen


In Geislingen hatte ich mir ja bei einem dortigen Fleischer frisch zubereitete Maultaschen gekauft, die ich dann aber nicht gegessen hatte. Und so waren sie in der Kühltasche mit nach Hause gekommen und natürlich wollte ich sie mit passenden Beilagen servieren.

Zu Maultaschen wird sehr gerne ein schlotziger Kartoffelsalat und bunter Gemüsesalat serviert und eigentlich kommen auch immer Zwiebeln obenauf. Allerdings sind mir meine etwas dunkel gerate, so dass ich sie lieber weggelassen habe. 

Zutaten:
1 kg Kartoffeln (festkochend)
1 kleine Zwiebel
300 ml Fleischbrühe (ich hatte eine Brühe von Rinderknochen)
4 Esslöffel Weißwein-Essig
1 Teelöffel Senf
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel gehackte Petersilie
500 g frische Maultaschen
2 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer 
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in reichlich Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebel schälen, würfeln und in etwas Öl glasig andünsten, dann mit Brühe, Essig, Senf sowie etwas Salz und Pfeffer erhitzen. 

Die Kartoffeln noch lauwarm schälen und in Scheiben schneiden. Dann das warme Dressing darüber gießen und alles gründlich vermischen. Dabei einige Kartoffelstücke zerdrücken, dass macht den Salat besonders schlotzig. Zum Schluss das Sonnenblumenöl und die Petersilie unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Salat einige Stunden marinieren lassen.

Die Maultaschen in Salzwasser 8 Minuten ziehen lassen, dann herausnehmen und gründlich abtropfen lassen. Die Butter schmelzen und darin die Maultaschen von beiden Seiten anbraten.  Die Maultaschen mit einer Portion Kartoffelsalat und etwas frischen Salat (ich hatte Möhre, Kirschtomaten und Feldsalat) anrichten.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 15. April 2026

Geräucherte Forelle zum Abendessen


Für den Abend nach meinem Urlaub hatte ich ein entspanntes Abendessen geplant. Ich verwende ja relativ selten Fertigprodukte aber ab und zu kaufe ich auch fertige Sachen. Allerdings nehme ich da gerne handwerklich zubereitete Lebensmittel. Und so hatte ich für mein Abendessen auch eine Mischung aus fertig gekauft, aufgepimpt und frisch zubereitet.  

Die Forelle hatte ich mir auf dem Weg nach Hause in der oberen Roggenmühle geholt. Die waren so frisch, dass sie noch warm vom Räuchern waren, echt genial. Für meinen Mitesser hatte ich ein paar leckere Wildwürstchen mitgenommen, denn der mag Forelle nicht und geräucherte geht bei ihm gar nicht. 

Da ich nicht wirklich wusste, wie gestresst ich nach der Heimfahrt sein würde, hatte ich mir auch noch leckeren Kartoffelsalat bei einem Fleischer mitgenommen. Den hatte ich zuhause dann mit etwas frischer Salatgurke aufgepimpt.

Auf dem Weg nach Hause musste ich auch noch ein paar alltägliche Dinge einkaufen und legte so einen Zwischenstopp bei Globus ein. Dort an der Frischetheke wanderte je eine Schale Bohnensalat und Rotkrautsalat in den Einkaufwagen. Noch ein paar Kirschtomaten und etwas Blattsalat hatte ich auch mitgenommen. Dazu zuhause noch eine einfache Vinaigrette angerührt und schon war mein "kleiner Beilagensalat" fertig.

Zum Schluss hatte ich noch einen superschnellen Dip zubereitet. Dafür kamen eingelegte rote Beete mit geriebenen Meerrettich und 2 Esslöffel Frischkäse zum Schreddern in den Multizerkleinerer. Das Ganze pikante abgeschmeckt und mit den anderen Sachen serviert, hatte ich mein Abendessen mit wenig Aufwand fertig.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 14. April 2026

Schwäbische Kässpätzle mit kleinen Beilagensalat


Natürlich wollte ich auch die klassischen Kässpätzle probieren. Okay ich hätte sie in fast jeden Restaurant bzw. Gasthof essen können aber da ich sowieso frische Spätzle zubereitet hatte, war es sozusagen eine sinnvolle Resteverwertung. Viel Arbeit machen sie auch nicht und zu guter Letzt sind sie sehr sättigend. Um es ein bisschen bunter zu gestalten gab es den berühmten "kleinen Beilagensalat", der in den seltensten Fällen klein ist. ;)

Zutaten für 1 Portion:
3 Radieschen
3 Kirschtomaten
1/4 Gurke
1 handvoll gemischter Blattsalat
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Teelöffel Honig-Senf
Honig nach Geschmack
1 große Zwiebel
etwas Mehl
1 Esslöffel Butter
1 Portion gegarte Spätzle
100 g geriebener Bergkäse
1 Schluck Sahne
1 Esslöffel Schnittlauchröllchen 
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Radieschen, waschen, putzen und zwei in Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Den Salat waschen und trocken schütteln. Das Gemüse auf einen Teller appetitlich anrichten. Aus Olivenöl, Essig, Senf, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten und mit dem Honig abschmecken.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, dann mit etwas Mehl bestäuben. Die Butter schmelzen und darin die Zwiebeln goldbraun anbraten (bei mir war es etwas dunkler geworden), dann auf Küchenpapier geben.

Die Spätzle in der heißen Butter erwärmen, dann den Käse und die Sahne zugeben und alles gründlich vermischen und erwärmen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Dann auf den Teller geben und mit den Zwiebeln sowie Schnittlauch toppen. 

Das Dressing über dem Salat verteilen und diesen zu den Spätzle servieren.

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Montag, 13. April 2026

Bunter Spätzlesalat mit Bratwürstchen


Da ich zuhause schon geplant hatte Spätzle in der Ferienwohnung zumachen, hatte ich mir eine Spätzlepresse mitgenommen und das war auch gut so. Da mir der Teig etwas dünn geraten war, war ich darüber froh, denn ohne de Presse wäre das alles nur keine Spätzle geworden ;) So waren sie zwar etwas dünn und lang geworden aber trotzdem lecker.

Zutaten:
1 Lauchzwiebel
4 Radieschen
2 Gewürzgurken
50 g Schinkenspeck-Würfel
1 Teelöffel Olivenöl
2-3 Esslöffel Gurkenwasser
1 Teelöffel Honigsenf
etwas Zitronensaft
100 g gekochte Spätzle
1 handvoll Feldsalat
2 Stängel Petersilie
Pfeffer, Salz

Zubereitung
Die Lauchzwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Radieschen ebenfalls putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Gewürzgurken in Scheiben schneiden.

Die Schinkenwürfel in Olivenöl knusprig anbraten, dann das Gurkenwasser und den Senf zugeben, Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit den vorbereiteten Zutaten vermischen und die vorgekochten Spätzle unterheben. Den Salat mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Kurz vor dem Servieren den Feldsalat waschen und trocken schleudern, danach unter den Salat mischen. Alles auf einen Teller geben, etwas frisch gehackte Petersilie darüber streuen und dazu Bratwürste servieren. 



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Sonntag, 12. April 2026

Gaisburger Marsch


Beim Fleischer hatte ich mir eine kleine Beinscheibe gekauft und die hatte richtig schönes Knochenmark. Ich finde, das hat immer eine Wirkung, als würde man Geschmacksverstärker mit in die Brühe geben.

Für die Spätzle hatte ich richtiges Spätzlemehl von einer örtlichen Mühle und Eier von glücklichen Hühnern gekauft. Und weil die Zubereitung von nur einer Portion Spätzle etwas aufwendig ist, hatte ich drei Portionen gemacht. Aus der zweiten hatte ich einen schmackhaften Salat für den nächsten Tag zubereitet. Und die dritte Portion wurden zu Kässpätzle.

Allerdings muss ich mit der Spätzlepresse noch etwas üben. Ich glaube, ich hatte den Teig nicht gut genug geschlagen und er war etwas zu flüssig. So waren die Spätzle etwas zu lang und zu dünn. Geschmeckt haben sie trotzdem.

Zutaten für 1 Portion:

1 kleine Beinscheibe (ca. 300g)
1 weiße Zwiebel
1 Lorbeerblatt
½ Suppengrün
1-2 Esslöffel Mineralwasser
100 g Mehl
2 Eier
200 g Kartoffeln
1 Möhre
1 Stück Lauch
Muskatnuss
Butter
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Beinscheiben unter fließenden Wasser abwaschen, um kleine Knochenstücke zu entfernen. Dann mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Jetzt die Zwiebel waschen, halbieren (Schale kann dranbleiben, wenn die Zwiebel frisch ist) und eine Hälfte zur Beinscheibe geben. Mit Pfeffer, Salz und dem Lorbeerblatt würzen und zum Kochen bringen. Das Suppengemüse putzen, waschen und grob zerkleinern, zum Rindfleisch geben, dann alles ca. 2 Stunden köcheln lassen. Im Anschluss alles durch ein Sieb gießen und dabei die Brühe auffangen.

Während die Brühe kocht, die Spätzle herstellen. Dafür die Eier verquirlen, das Mehl mit einer Prise Salz darüber sieben und mit einem Holzlöffel kräftig verrühren, dabei etwas Mineralwasser unterrühren. Den Teig schlagen, bis sich Blasen bilden. Einige Minuten ruhen lassen.

Die restliche halbe Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Dann mit etwas Mehl bestäuben und in Butter goldbraun braten. Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und kleinschneiden. Dann in die Brühe geben und weich kochen.

Jetzt die Spätzle fertig stellen, dafür einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Spätzleteig mit einer Spätzlepresse oder -reibe ins Wasser bringen. Sobald die Spätzle nach oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz in kaltem Wasser abschrecken. (Die Spätzle für den Salat gleich mit dem Dressing vermischen)

Das Rindfleisch vom Knochen lösen und klein schneiden, mit den Spätzle in die Brühe geben. Diese auf einen tiefen Teller geben und mit etwas Petersilie servieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr