Montag, 25. Oktober 2021

Roter Heringssalat mit Salzkartoffeln

Für das Abendessen hatte ich ein Glas mit Bismarck-Heringen gekauft, weil ich Appetit auf ein saftiges Fischbrötchen hatte. Natürlich blieben da ein paar Fischfilets übrig. Da ich ungern Lebensmittel verderben lasse, hatte ich mir dafür etwas einfallen lassen.

Damit der Salat richtig gut schmeckt, hatte ich ihn bereits am Tag vorher zubereitet. So konnte er gut durchziehen. Normalweiser benutze ich bei solchen Salaten gerne das Einlegewasser der Gewürzgurken hier hatte ich aber lieber das von der Roten Beete benutzt, da kam gleich noch etwas Farbe mit ins Spiel.

Zutaten:
2 doppelte Bismarck-Heringsfilet (ca. 300g)
150 g Gewürzgurken
150 g eingelegte rote Bete
1 großer Apfel
1 rote Zwiebel
3-4 Stängel frischer Dill
1 Esslöffel Mayonnaise
150 g saure Sahne
1 Teelöffel Senf
etwas geriebener frischer Meerrettich
8 - 10 mittelgroße Kartoffeln
Salz, Pfeffer, Zucker 

Zubereitung:
Als erstes die Fischfilets aus der Lake nehmen und klein schneiden. Gewürzgurken und rote Beete in nicht zu große Würfel schneiden. Den Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Dill bis auf etwas zur Dekoration fein hacken. 

Die Mayonnaise mit der sauren Sahne, dem Senf und Meerrettich verrühren. Etwas vom rote Beete Wasser dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig abschmecken. Alle vorbereitete Salatzutaten zum Dressing geben und gut durchziehen lassen.

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser bissfest garen. Bei mir im Schnellkochtopf hat das nur 8 Minuten gedauert. Die Kartoffeln abgießen, etwas abdämpfen lassen und mit dem Salat zusammen servieren. Mit Dill garnieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 24. Oktober 2021

Pfeffersteak mit Limetten-Ofenkartoffeln und asiatisch angehauchten Rotkrautsalat

Für das Sonntagsessen habe ich ein Gericht benötigt, dass man recht schnell zubereiten konnte, denn ich wollte Sonntags Vormittag Schwimmen gehen. Da wäre es ja blöd, wenn ich danach noch Stunden in der Küche stehen müsste.

Hier konnte ich den Rotkrautsalat gut vorbereiten und das Fleisch sowie die Kartoffeln haben ja dann nur knapp eine halbe Stunde gebraucht.

Zutaten:
400 g Rotkohl 
5 EL Aceto Balsamico
Palmsirup nach Geschmack
1 Zwiebel 
5 Knoblauchzehen 
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1/2 Bund Koriander 
4 EL Teriyakisoße 
800 g festkochende Kartoffeln
6 Esslöffel Limettensaft
2 Esslöffel Olivenöl
2-3 Stiele Thymian
6 getrocknete Tomaten in Öl
4 Rumpsteaks (à ca. 250 g)
3 Zweige Rosmarin 
Pfeffer, Salz

Zubereitung
Rotkohl putzen, waschen, Strunk abschneiden. Kohl in feine Streifen schneiden. Mit Essig, 1 EL Öl und 1⁄2 TL Salz mischen und mit den Händen kräftig durchkneten.

Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein würfeln. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Koriander und Teriyakisoße unter den Kohl mischen. Mit Salz, Pfeffer und Palmsirup würzen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Kartoffeln waschen, schälen und vierteln. Zwei Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln und Knoblauch in eine Schüssel geben. Den Limettensaft mit dem Olivenöl verrühren und mit den Kartoffeln mit vermischen. Die Thymianblättchen abzupfen und ebenfalls dazu geben.

Die Kartoffeln in einer Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 25-30 Minuten garen. Dabei einmal wenden. Derweil die Tomaten abtropfen lassen, klein schneiden und nach 10 Minuten zu den Kartoffeln geben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Steaks trocken abtupfen und in einer heißen Pfanne bei starker Hitze von jeder Seite 1 Minute anbraten. Dann die restlichen zwei Knoblauchzehen und den Rosmarin in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von jeder Seite 2-3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen, mit dem Rosmarin und dem Knoblauch in Alufolie wickeln und ca. 10 Minuten bei 80°C ruhen lassen.

Den Salat nochmals abschmecken. Dann mit den Steaks und den Ofenkartoffeln anrichten, jeweils eine Limettenspalten als Deko dazu legen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 23. Oktober 2021

Würziger Curry-Burger


Irgendwie sieht der Burger ungewöhnlich aus aber das liegt nur an dem Käse, der über das Rindspatty geschmolzen ist. Geschmacklich war er wirklich lecker. Dieses Mal hatte ich keine fertigen Patties verwendet sondern diese aus Rindertatar selbst gemacht. Dadurch konnte ich sie etwas pikanter würzen, als das normalerweise üblich ist und die Curry-Mayonnaise hat hervorragend zu den pikanten Patties gepasst.

Zutaten:
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Esslöffel Vaudouvan
600 g Rindstatar
1 Teelöffelspitze Chilipulver
4 Scheiben Bacon
1/2 Teelöffel Currypaste
3 Esslöffel Mayonnaise
2 Tomaten
einige Blätter Lollo Bianco
4 Scheiben Cheddar

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, dann in etwas Öl goldbraun anbraten. Das Vaudouvan in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, dann in einem Multizerkleinerer zu einem Pulver verarbeiten. Vaudouvan, Tatar und Chili vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen.

Currypaste mit Mayonnaise verrühren, mit etwas Salz abschmecken. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Den Lollo waschen und danach sehr trocken schleudern.

Jetzt die Burger fürs Zusammensetzen vorbereiten. Dafür die Burgerbrötchen auf den Schnittflächen anrösten. Alle Brötchenhälften mit der Currymayonnaise bestreichen und die Unterteile mit Salat und Tomatenscheiben belegen.

Aus dem Hackfleisch vier Patties formen, diese kräftig zusammen mit dem Bacon erst von einer Seite anbraten, dann wenden, die Patties mit dem Käse belegen und zudecken. Die zweite Seite fertig braten. Jetzt den Bacon auf die Tomaten legen, darauf kommt der fertig gebratene Patty und zum Schluss ein paar Röstzwiebeln. Mit dem Brötchenoberteil abdecken und schmecken lassen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 22. Oktober 2021

Deftiger Eintopf mit Rindswürsten, Schwarzkohl und weißen Bohnen

Da ich nicht den gesamten Schwarzkohl in dem Auflauf verwendet hatte, blieb noch genug übrig, um daraus eine leckere Suppe zu kochen. Ich kann es mir auch nicht erklären aber ich habe zur Zeit immer so einen Appetit auf eine deftige Suppe oder so wie hier einen Eintopf. Das wärmt so richtig schön durch und schmeckt mit jedem Aufwärmen besser.

Zutaten:
150 g Schinkenspeck
500 g Schwarzkohl
3-4 Kartoffeln
2 Möhren
2 Knoblauchzehen
1l Gemüsebrühe
1 Dose gehackte Tomaten
2 Esslöffel Tomatenmark
4-5 Blätter Salbei
1 Lorbeerblatt
4 Rindswürste Frankfurter Art
1 Dose mit kleinen weißen Bohnen
1 Prise scharfes Paprikapulver
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Schinkenspeck in Würfel schneiden. Den Schwarzkohl gründlich waschen, die harten Stiele entfernen und den Kohl in Streifen schneiden. Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und klein schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.

Den Schinkenspeck ohne Fett anbraten, dann das vorbereitete Gemüse in den Topf geben. Danach die Gemüsebrühe, die gehackten Tomaten und das Tomatenmark zugeben und alles zum Kochen bringen. Die Salbeiblätter in feine Streifen schneiden und mit dem Lorbeerblatt in die Suppe geben. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Würste in Scheiben schneiden. Die Bohnen abgießen und kurz abspülen, dann mit den Wurstscheiben zur Suppe geben. Diese solange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken.



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Donnerstag, 21. Oktober 2021

Schwarzkohlauflauf mit Hackbällchen, Kartoffeln und Tomaten

Bei meinem Einkauf auf dem Wochenmarkt hatte ich bei einem Bio-Bauern mal wieder den wirklich leckeren Schwarzkohl bekommen und musste mir dafür natürlich etwas passendes einfallen lassen. Gerade bei dem gräußeligen Wetter sind Aufläufe genau das Richtige, um sich aufzuwärmen.

Zutaten:
500 g Kartoffeln
400 g Schwarzkohl
2-3 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Becher (à 200g) saure Sahne
3 Eier
Saft einer halben Zitrone
2-3 Stängel Thymian
2-3 Stängel glatte Petersilie
200 g Kirsch-Tomaten
6 Rindsbratwürste
Pfeffer, Salz 

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Schwarzkohl ebenso waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Kartoffeln ca. 5 Minuten garen, herausnehmen und abtropfen lassen. Den Schwarzkohl ebenfalls in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten garen, abgießen und gut abtropfen lassen. 

Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in nicht zu feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Lauchzwiebeln und Knoblauch mit saurer Sahne, Eiern und dem Zitronensaft verrühren. Thymian und Petersilie fein hacken und mit etwas Pfeffer und Salz zur sauren Sahne geben.

Kartoffeln, Schwarzkohl und Tomaten vermischen und in eine gefettete Auflaufform (oder in Portionsschälchen) füllen. Das Fleischbrät aus der Pelle drücken und zu Bällchen formen. Diese auf dem Auflauf verteilen, danach die saure Sahne darüber gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170° Umluft 20 Minuten garen.
 


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Sandwich mit Südtiroler Schinkenspeck und Bergkäse

Die Idee zu diesem Sandwich hatte ich beim Lesen einer Angebotszeitung von meinem üblichen Supermarkt. Dort hatten sie Südtiroler Schinkenspeck und mehrere Sorten Bergkäse im Angebot. Dazu ein leckeres Dinkelvollkornbrötchen und schon war mein Abendessen fertig.

Zutaten:
2 Scheiben Bergkäse
1 Dinkelvollkornbrötchen
etwas Butter
1-2 Blätter Roma-Salat
2-3 Scheiben Tomate
3-4 Scheiben Südtiroler Schinkenspeck
1 Teelöffel Aprikosensenf

Zubereitung:
Den Bergkäse auf Backpapier legen und unter dem Grill erwärmen. Derweil das Brötchen aufschneiden und mit Butter bestreichen. Dann mit Salat, Tomaten und Gurken belegen. Darauf dann den Schinken legen und den warmen Käse darüber geben. Zum Schluss den Aprikosensenf darauf klecksen.

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Dienstag, 19. Oktober 2021

Basilikum-Rahmmöhren mit Frischkäse-Kartoffelpüree und Pekannüsse


Dieses Gericht hatte ich mal wieder auf dem Speiseplan des Liebstöckels gemopst. Ich liebe so einfache Gerichte und zur Zeit esse ich auch sehr gerne Kartoffelpüs in den unterschiedlichsten Varianten. Gerade bei dem nasskaltem Wetter passt das sehr gut.

Zutaten:
500 g Möhren
800 g vorwiegend mehligkochende Kartoffeln
200 g Frischkäse
Muskatnuss
1 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
200 ml Sahne
1 Topf Basilikum
50 g Pekannüsse
1 Esslöffel Honig
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Möhren und Kartoffeln schälen, waschen, dann die Kartoffeln würfeln und die Möhren in Scheiben schneiden. Beide Gemüse getrennt in Salzwasser weich kochen.

Wenn die Kartoffeln weich sind, diese abgießen, dabei etwas vom Kartoffelwasser auffangen. Die Kartoffeln fein zerstampfen, dann den Frischkäse unterrühren und soviel Kochwasser zugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Die Butter schmelzen und dann das Mehl unterrühren, die Sahne unter Rühren zugießen und leicht ausquellen lassen. Falls die Soße zu dickflüssig ist, etwas von dem Möhrenkochwasser zugeben. Die Soße mit etwas Salz abschmecken. Die Möhren abgießen und in die Soße geben.

Die Pekannüsse grob hacken. Den Honig in einer Pfanne schmelzen lassen und darin die Nüsse karamellisieren lassen.

Die Basilikumblätter von den Stängeln zupfen und in feine Streifen schneiden, dann zu den Möhren geben.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr