Sonntag, 8. Februar 2026

Chili von der Rinderbeinscheibe mit Salsa und Krautsalat


Eigentlich hatte ich die Rinderbeinscheiben bei meinem Fleischer bestellt, weil ich Ossobuco machen wollte aber dann fiel mir wieder ein, dass da Beilagen dazu gehören wie Risotto oder Ciabatta, für beides fiel mir keine Ersatzbeilage ein, die für meinen Kohlehydratverweigerer gepasst hätte.  Also hatte ich überlegt, was man aus dem Rindfleisch noch machen könnte und da fiel mir dieses Chili ein. 

Hier gab es als Beilage einfach Konjak-Reis, der ist einfach zubereitet und macht keine zusätzliche Arbeit. Bei mir gab es normalen Basmati-Reis, denn da hatte ich noch eine Portion eingefroren. Also kein Stress ;) 

Beim Krautsalat nehme ich ja normalerweise einen Apfel mit dazu, das habe ich dieses Mal nicht gemacht. Auch beim Dressing hatte ich Mayonnaise weggelassen aber nicht aus irgendwelchen diätetischen Gründen, nein ich hatte einfach vergessen welche zu kaufen.

Zutaten:
2 rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 frische rote Chilis
1 Bund frischer Koriander
2 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
2 Teelöffel geräucherte Paprika
1 Teelöffel gemahlener Zimt
2 Dosen gehackte Tomaten (400 g)
1 kg Rinderbeinscheibe
2 frische Lorbeerblätter
1 Dose Cannellini-Bohnen (400 g)
1/2 kleinen Chinakohl
5 Lauchzwiebeln
1/2 Salatgurke
1 große Möhre
150 g griechischer Joghurt
1 Zitrone (Saft)
Erythrit nach Geschmack
200 g gelbe und rote Kirschtomaten
1 Limette (Saft)
1 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten
4 Esslöffel Joghurt

Zubereitung:
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und würfeln. Die Chilis ebenfalls würfeln. Die Stiele des Korianders abschneiden und klein schneiden, die Blätter in Eiswasser legen. Etwas Öl erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Korianderstiele anschwitzen. Kreuzkümmel, Zimt und Paprikapulver zugeben und kurz verrühren. Die gehackten Tomaten und die gleiche Menge Wasser zugeben und alles zum Kochen bringen.

Die Rinderbeinscheiben sowie die Lorbeerblätter in die Tomatensoße geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 170° Ober-/Unterhitze 5 Stunden garen lassen. Zwischendurch umrühren und gegebenenfalls noch etwas Wasser zugeben. Nach den 5 Stunden, die Knochen entfernen und das Fleisch mit zwei Gabeln auseinanderzupfen. Die Bohnen abgießen und zum Fleisch geben, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Während das Fleisch gart, den Krautsalat zubereiten. Dafür die äußeren Blätter des Chinakohl entfernen, dann der Länge nach halbieren und in sehr feine Streifen schneiden. Drei Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Gurke waschen und in Scheiben hobeln. Die Möhre schälen, waschen und grob raspeln. Den griechischen Joghurt mit dem Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Erythrit verrühren. Alles mit dem Chinakohl, den Lauchzwiebeln, der Gurke und den Möhren vermischen.

Die restlichen Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Beides vermischen, dann den Limettensaft, Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer zugeben.

Den Reis bzw. Konjak-Reis nach der jeweiligen Packungsangabe zubereiten. Dann auf die Teller verteilen, das Chili darüber geben und die Tomatensalsa obenaufgeben. Darüber einen Klecks Joghurt und etwas frischen Koriander geben. Dazu den Krautsalat servieren.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 7. Februar 2026

Geschichtete Beeren-Quark-Speise


Gerade um diese Jahreszeit verwende ich gerne gefrorene Beeren und deshalb habe ich immer verschiedene Beutel in meiner Tiefkühltruhe. Für das heutige Dessert hatte ich alle Reste zusammen in den Mixer geworfen. Es war eine Mischung aus Brombeeren, Blaubeeren und Erdbeeren.

Da es gerade bei Low-carb-Ernährung schwierig ist, passende Desserts zu finden, verwende ich gerne Milchprodukte, denn diese enthalten wenig Kohlehydrate dafür eine ordentliche Menge an Eiweiß. 

Zutaten:
250 g tiefgefrorene Beeren (ich hatte Brombeeren, Blaubeeren und Erdbeeren)
3 Esslöffel Puder-Erythrit
1 Bio-Zitrone
1 Vanilleschote
500 g Quark 
150 g griechischer Joghurt 
frische Beeren als Deko
Minze

Zubereitung:
Die Beeren mit einem Esslöffel Puder-Erythrit auftauen lassen, dann fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark herauskratzen. Quark, Joghurt, Vanillemark, Zitronenschale und -saft sowie das restliche Puder-Erythrit zu einer glatten Creme verrühren.

Die Quarkcreme und das Beerenmus jeweils in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme und das Mus abwechselnd in vier Gläser füllen, bis beides aufgebraucht ist. Danach mit frischen Beeren und Minzblättern dekorieren.

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Freitag, 6. Februar 2026

Erdbeer-Bananen-Vanillemilchshake


Da meine Kollegen nur die Zutaten bezahlen mussten, wollte ich einen runden Betrag haben und da war noch ein bisschen übrig für ein leckeres Getränk. Da es gerade keine Beerensaison ist, hatte ich mich für tiefgefrorene entschieden, allerdings für die späteren Fotos hatte ich dann doch eine frische Beere als Deko verwendet. 

Auf Arbeit hatten wir den Shake kurz vor dem Essen püriert und in Gläser gefüllt, das Eis hat dann meine Kollegin jedes Mal ins Glas gegeben, wenn ich einen Burger fertig hatte. Teamwork vom Feinsten ;)

Zutaten:
250 g gefrorene Erdbeeren
250 ml Milch
2 Bananen
1 Limette (Saft)
1/2 Teelöffel Vanilleextrakt
4 Kugeln Vanilleeis

Zubereitung:
Die gefrorenen Erdbeeren mit der Milch zusammen pürieren, dann geschälte Bananen, Limettensaft und Vanilleextrakt zugeben und erneut pürieren.

Den Milchshake auf vier Gläser verteilen und jeweils 1 Kugel Vanilleeis hineingeben. 

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Donnerstag, 5. Februar 2026

Chinakohl-Salat im Coleslaw-Style


Erst wollte ich einen einfachen grünen Salat machen aber der lässt sich schlecht vorbereiten, da er ziemlich empfindlich ist und relativ schnell zusammenfällt. Außerdem ist jetzt im Winter Kohlzeit, deshalb ist der auch recht preiswert. Na ja und so ein gut durchgezogener Coleslaw ist immer wieder lecker.

Zutaten:
½ Kopf Chinakohl (ca.500g)
1 große Möhre
1/3 Salatgurke
1 Apfel
3 Lauchzwiebeln
3-4 Stängel Dill
100 g griechischer Joghurt
1 Esslöffel Mayonnaise
Zitronensaft nach Geschmack
Honig nach Geschmack
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die äußeren Blätter des Chinakohls entfernen, den Rest in feine Streifen schneiden. (Wer nicht so geschickt mit dem Messer ist, kann das letzte Stück auch mit eine groben Reibe zu zerkleiner). Die Möhre schälen, waschen und grob reiben. Gurke und Apfel waschen und ebenfalls grob reiben. Die Lauchzwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Blätter vom Dill zupfen und fein hacken.

Joghurt und Mayonnaise verrühren, mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft und Honig abschmecken. Danach mit den Salatzutaten vermischen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen. 

Soviel Salat war es insgesamt ;)

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Mittwoch, 4. Februar 2026

Lecker Hamburger für meine Kollegen


Unsere Arbeit ist schon recht anstrengend aber ein leckeres Essen in der Mittagspause sorgt da für ein wenig Entspannung. Unsere Küchenfee und ich hatten beschlossen, unseren Kollegen so ein entspanntes Essen zu liefern. Wir hatten uns in die Arbeit geteilt, damit es nicht ganz so anstrengend wird. Meine Kollegin hatte sich um die Balsamico-Zwiebeln und die Burgersoße gekümmert. Ich hatte am Sonntag den Salat vorbereitet, denn durchgezogen schmeckt der eh besser. Den Rest haben wir vor dem Mittag frisch zurecht gemacht.

Für mich gab es die Burger gleich zweimal, denn die Fotos auf Arbeit waren mir nicht wirklich gelungen (wie man hier sehen kann). Um ein paar ordentliche Fotos zu bekommen, habe ich mich am nächsten Tag geopfert und den Burger ein zweites Mal zurecht gemacht. Zum Glück hatte meine Kollegin sowohl von den Zwiebeln als auch der Soße ausreichend vorbereitet und auch vom Salat war reichlich da, so dass ich nur noch das Patty formen und braten musste. 

Wir hatten das Ganze ein bisschen unterschätzt. Obwohl wir den größten Teil des Essens vorbereitet hatten, wie zum Beispiel den Salat und den Milchshake portionsweise abzufüllen und die Burgerzutaten kleinzuschnippeln, mussten dann ja noch 17 Burger frisch zubereitet werden. Da meiner der letzte war, wollte ich den nur noch genießen und hatte keine wirkliche Lust, das Bild zu arrangieren. Na ja auch wenn er nicht sehr schön aussah,  geschmeckt hat er trotzdem. 

Zutaten für 4 Stück:
3 rote Zwiebeln
1 Esslöffel Honig
3 Esslöffel Aceto Balsamico
1 Eigelb
100 ml Sonnenblumenöl
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Weißweinessig
1 Teelöffel Kapern
2 Stängel Dill
1 Schalotte
1 Esslöffel Sweet-Chilisoße
1 große Tomate
2-3 Gewürzgurken
¼ Kopf Eisbergsalat (zuhause hatte ich Blattsalat)
4 Burgerbrötchen (zuhause hatte ich Laugenbrötchen)
750 g Rindertatar
8 Scheiben Bacon
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden, dann in etwas Öl anschwitzen, wenn sie glasig sind, den Honig darüber geben und diesen kurz karamellisieren lassen, dann mit dem Aceto ablöschen. Bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Zwiebeln schön weich sind. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecke.

Das Eigelb mit dem Sonnenblumenöl, Senf, Weißweinessig, Kapern und Dill in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab mixen, bis eine cremige Soße entsteht. Diese mit Sweet-Chilisoße, Pfeffer, Salz und etwas Zucker abschmecken.

Die Tomate und Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Den Eisbergsalat in feine Streifen schneiden. Das Rindfleisch mit Salz und Pfeffer würzen, gründlich verkneten und daraus 4 Patties formen (schön flach drücken). Diese in etwas Öl von beiden Seiten kräftig anbraten und im Backofen bei 50° warm halten. Den Bacon ohne Fett knusprig braten. 

Die Schnittfläche der Burgerbrötchen anrösten, dann mit der Burgersoße bestreichen. Auf die Unterteile den Eisbergsalat verteilen, darauf je zwei Tomatenscheiben, einen Patty, einen Esslöffel Zwiebeln, eine Scheibe Käse, ein paar Gurkenscheiben und den Bacon legen. Zum Schluss mit dem Brötchenoberteil abdecken. 




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Dienstag, 3. Februar 2026

Bagel mit Rührei, Avocadomus und Forellen-Kaviar


Nachdem ich mir den Bagel mit Heilbutt gegönnt hatte, war noch einer übrig und ich hatte auch noch eine halbe Avocado, die weg musste. Also gab es beides einen Tag später mit dem, was ich da hatte.

Zutaten für 1 Stück:
1/2 reife Avocado
etwas Limettensaft
1 Prise Chiliflocken
2 Eier
1 Esslöffel Forellen-Kaviar
1 Bagel
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Fruchtfleisch der Avocado mit einem Esslöffel herauslösen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Danach das Mus mit Limettensaft, Chiliflocken, Salz und etwas Pfeffer anmachen. 

Die Eier verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen und in etwas Öl anbraten, dabei das Ei zusammenfalten. Den Bagel auftoasten, aufschneiden und die Schnittflächen mit dem Avocadomus bestreichen. 

Das Rührei darauflegen und dann den Forellenkaviar darüber geben und mit dem Bageloberteil abdecken.



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Montag, 2. Februar 2026

Heilbutt-Bagel mit Avocadomus


Heute gibt es einen einfachen Bagel, den ich kreativ belegt hatte. Ich hatte noch 2 Stück eingefroren und die wollte ich jetzt mal endlich verwenden. Außerdem hatte ich Appetit auf geräucherten Heilbutt und da beschloss ich, dann gibt es eben einen Heilbutt-Bagel. 

Zutaten für 1 Stück:
1/2 reife Avocado
etwas Limettensaft
1 Prise Chiliflocken
1 Stück Salatgurke
1-2 Stängel Dill
1 x Lauchzwiebelgrün
150 g geräucherter Heilbutt 
1 Bagel
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Kern der Avocado entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen, danach mit einer Gabel fein zerdrücken. Das Mus mit Limettensaft, Chiliflocken, Salz und etwas Pfeffer anmachen. 

Die Gurke waschen und in feine Scheiben schneiden, danach mit etwas Salz bestreuen. Nach einigen Minuten mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Blätter vom Dill zupfen und fein hacken. Das Lauchzwiebelgrün in feine Ringe schneiden. Den Heilbutt von den Gräten lösen, dabei die Haut entfernen.

Den Bagel auftoasten, aufschneiden und die Schnittflächen mit dem Avocadomus bestreichen, dann den Heilbutt auf die Unterseiten verteilen, mit den Gurkenscheiben belegen und mit  dem Dill sowie den Lauchzwiebelringen bestreuen. Mit dem Bageloberteil abdecken und schmecken lassen.


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