Mittwoch, 3. Juni 2026

Schneller Tomaten-Brot-Salat


Bei Zorra veranstaltet Tanja von Schlundis  gerade einen Blogevent, bei dem es rund ums Grillen geht. Gegrillt habe ich das letzte Mal an Himmelfahrt zu meiner One Woman Grillparty. Deshalb gibt es bei mir heute einen wirklich leckeren Beilagensalat, den man auch noch gut zur Resteverwertung verwenden kann.

Zubereitet habe ich den Salat, bevor ich in den Urlaub gefahren bin, damit ich die frischen Lebensmittel noch aufbrauchen konnte, unter anderem auch das einsame Burgerbrötchen, dass von unserem letzten Burgeressen übrig geblieben war.

Blog-Event CCXXX - Alles rund um den Rost (Einsendeschluss 15. Juni 2026)

Zutaten für 1 Portion:
1 Burgerbrötchen
1 Esslöffel Butter
2 Strauchtomaten
5 gelbe Kirschtomaten
1/2 Schalotte
1 handvoll Blattsalat
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Aceto Balsamico
Agavendicksaft nach Geschmack
5-6 Blätter Basilikum
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Brötchen in Würfel schneiden und in der Butter rundherum anbraten. Derweil die Tomaten waschen und klein schneiden. Die Schalotte schälen und in feine Ringe hobeln. Den Blattsalat waschen und trocken schleudern.

Aus dem Oilvenöl, Aceto, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten, dann mit Agavendicksaft abschmecken. Tomatenstücke und Zwiebelringe mit dem Dressing vermischen. Den Blattsalat auf dem Teller verteilen und dann Tomaten und Brotwürfel darüber anrichten. Die Basilikumblätter darüber zupfen und schmecken lassen.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 2. Juni 2026

Im Backofen gegarte rote Beete mit Zitrusdressing und Pekannüssen


Die typische amerikanische Barbecuebeilage ist für gewöhnlich Coleslaw. Hier gibt es schon einige verschiedene Rezepte. Aber jetzt wollte ich etwas anderes. Ich hatte einen Beitrag gesehen, bei dem texanische BBQ-Restaurants mit Michelin Stern vorgestellt wurden. Von denen hatte ich mir die Speisekarten und Fotos von den dortigen Gerichten angeschaut und mir dann das Rezept hier ausgedacht. 

Zutaten:
4 mittelgroße Knollen rote Beete
4 Esslöffel Olivenöl
1 Bio-Orange
1 Esslöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Aceto Balsamico
1 Teelöffel Dijon-Senf
Ahornsirup nach Geschmack
1 handvoll Pekannüsse
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die rote Beete schälen, waschen und halbieren. Alles in eine Ofenform legen und 2 Esslöffel Olivenöl darüber geben, mit Pfeffer und Salz würzen und die Form mit Alufolie verschließen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 60 Minuten garen. Die rote Beete abkühlen lassen und die Knollen in mundgerechte Scheiben schneiden.

Die Schale der Orange abreiben und den Saft auspressen. Beides mit dem 2 Esslöffeln Olivenöl, Zitronensaft, Aceto Balsamico und Senf verrühren. Mit Ahornsirup, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit der noch warmen roten Beete vermischen.

Die Pekannüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Den Salat auf vier Schüsseln verteilen und mit den Nüssen bestreuen.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 1. Juni 2026

Kartoffelsalat mit Gurken Relish


Das Originalrezept hatte ich auf einem texanischen Foodblog gefunden aber es war zu süß und extrem fettig, wer gibt schon 400 g Mayonnaise zu einem Kilo Kartoffeln. Hätten ich meinem Salat so zubereitet, wäre er wahrscheinlich als Dessert durchgegangen. Aber ich fand die Idee mit dem Relish einfach toll und die habe ich gemopst, denn einige der dort angeführten Zutaten wie Malzsirup wollte ich nicht verwenden. Es gab auch Zutaten, die es bei uns einfach nicht zu kaufen gibt. Na ja aber so mache ich es ja meistens, ich lese ein Rezept, klaue mir eine grundlegende Idee und denke mir den Rest selber aus. ;) 

Zutaten:
1 kg Kartoffeln
150 g Mayonnaise 
100 g Süßes Gurke Relish
1 Esslöffel Dijon Senf
1 Esslöffel Weißweinessig
Gewürzgurkenbrühe nach Geschmack
½ Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
½ Teelöffel Kurkuma
2 hartgekochte Eier, geschält und gehackt
1-2 Stangen Sellerie (ich hatte drei aus dem Inneren mit Blättern)
1 Bund Lauchzwiebeln (nur das Grüne)
3-4 Stängel frischer Dill
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser 15 - 16 Minuten kochen, bis sie weich sind. Derweil die Mayonnaise mit Relish, Senf, Essig, Paprikapulver und Kurkuma verrühren. 

Die Eier schälen und fein hacken. Den Sellerie waschen. putzen, dabei die Fäden ziehen und danach fein würfeln. Das Lauchzwiebelgrün waschen und in feine Ringe schneiden. Die Dillblättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Alles unter das Dressing rühren und mit Gewürzgurkenbrühe, Pfeffer sowie Salz kräftig abschmecken.

Die Kartoffeln abgießen, abkühlen lassen und schälen, danach jeweils vierteln und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln mit den restlichen Zutaten vermischen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 31. Mai 2026

Beef Brisket aus dem Backofen


Schon seit längerer Zeit wollte ich mal ein richtiges Barbecue mit Beef Brisket zubereiten aber ich besitze eben keinen Smoker und auch auf meinem Minigrill hätte es nicht funktioniert, da man den temperaturtechnisch sehr schlecht steuern kann. Also wollte ich es einfach im Backofen probieren aber da hätte die feine Rauchnote gefehlt. Da kam ich auf die Idee, das fertige Brisket einfach mit einem Räuchergerät nach dem Garen zu räuchern. Es ist ja sowieso wichtig, dass das Fleisch nach dem Garen eine Zeit ruht und dann hat es eben im Rauch geruht.

Passend zu unserem leckeren Fleisch hatte ich natürlich auch noch ein paar Beilagen zubereitet. Zum satt werden gab es einen sehr schmackhaften Kartoffelsalat. Da ich gerade keinen Appetit auf Cole slow hatte, habe ich einen rote Beete Salat gemacht, der durch sein Zitrus-Dressing mit Ahornsirup genau zum Thema gepasst hat. Eigentlich wollte ich auch noch eine eigene Barbecuesoße kochen aber dafür hatte ich die Zeit nicht und deshalb hatte ich die einfach gekauft. 

Zutaten:
1 Esslöffel Rohrzucker
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
1 Teelöffel Zwiebelgranulat
1 Teelöffel Knoblauchgranulat
1 Teelöffel gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Teelöffel Senfmehl
1/2 Teelöffel Chiliflocken
2 Kg Rinderbrust

Zubereitung:
Rohrzucker, Salz, edelsüßes Paprikapulver, geräuchertes Paprikapulver, Zwiebelgranulat, Knoblauchgranulat, Pfeffer, Senfmehl und Chiliflocken zu einem Rub vermischen.

Das Fleisch parieren, dabei eventuelle dicke Fettstellen abschneiden und alles in eine gleichmäßige Form bringen, danach mit dem Rub rundherum einreiben. Dann das Fleisch in einen Tiefkühlbeutel geben und über Nacht marinieren lassen.

Den Backofen auf 130° Umluft vorheizen. Das Fleisch auf ein Gitter über einem tiefen Blech legen. Falls noch etwas Rub übrig ist, diesen auf dem Fleisch verteilen. Danach im Ofen garen, bis eine Kerntemperatur von 65° erreicht ist, das kann ca. 2 - 2,5 Stunden dauern. Wenn die Temperatur erreicht ist, das Fleisch erst in Backpapier dann in Alufolie wickeln und weiter garen, bis eine Temperatur von 95° erreicht ist, dafür ca. 1,5 Stunden einplanen. Den Ofen ausschalten und das Brisket eine dreiviertel Stunde ruhen lassen.

Das Fleisch in eine feuerfeste Schale legen, mit Alufolie dicht verschließen, dabei den Schlauch des Räuchergerätes miteinarbeiten. Jetzt das Fleisch für 30 Minuten je nach Bedienungsanleitung räuchern.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 30. Mai 2026

Ein leckeres Steak aus der Heißluftfritteuse mit mashed Potatoe


Kartoffelpüree oder auch Stampfkartoffeln mache ich immer ganz gerne, manchmal auch weil die Kartoffeln garstig sind und zerfallen, häufig aber weil mein Mitesser Salzkartoffeln nicht so mag. Außerdem kann man Kartoffelpüree mit untergerührten Zutaten wie Möhren, Sellerie und Röstzwiebeln auch recht einfach aromatisieren.

Das heutige Gericht ist recht puristisch geworden, ein gutes Stück Fleisch mit einfachen Gewürzen und ein paar zerdrückte Kartoffeln. Na ja die Kartoffeln waren schon ein wenig gehaltvoller ;)

Steakzubereitungsvarianten gibt es hier einige aber dieses Mal wollte ich es mal in der Heißluftfritteuse versuchen und wir ihr sehen könnt, habe ich den Gargrad genau erwischt und lecker wars.

Genau wie beim Braten in der Pfanne muss man auch mit der Heißluftfriiteuse etwas basteln. Bei den Temperaturen bewegt man sich zwischen 180° und 200°. Die Gardauer muss man nach der Stärke des Steaks entscheiden. Hier mal ein paar Empfehlungen:

Dünne Steaks (1,5-2cm Stärke) sind nach 6 Minuten medium gegart
Dicke Steaks (2,5-3cm Stärke) sind nach 6 Minuten rare, nach 8 Minuten medium und nach 10 Minuten durch gegart

Wem das zu unsicher ist, man kann auch ein Fleischthermometer verwenden und hat bei 54°-56° ein leckeres medium Steak. 

Ich hatte es mit 200° versucht und weil ich sehr dünne Steaks nicht so mag, hatte ich mein gut 2,5cm starkes Entrecote Steak 8 Minuten gegart. Nach 4 Minuten hatte ich es einmal gewendet. Wichtig ist übrigens die Heißluftfritteuse ca. 3 Minuten vorzuheizen.

Zutaten:
2 Entrecote Steaks
6 mittelgroße Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
4 Esslöffel ungesalzene Butter
120 ml lauwarme Sahne
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Steaks ca. 30 Minuten vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen. Die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Danach in Salzwasser zum Kochen bringen und ca 15 Minuten köcheln lasse, bis die Kartoffeln weich sind.

Die Steaks rundherum mit Pfeffer und Salz würzen. Ein Gitter in die Schublade der Heißluftfritteuse legen. Dann die Heißluftfritteuse auf 200° einstellen und 3 Minuten zur geplanten Garzeit dazu geben und anschalten. Nach 3 Minuten die Steaks auf das Gitter legen und die Schublade schließen. Nach der Hälfte der Garzeit wenden.

Die Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Butter und Knoblauch unterrühren, jetzt die lauwarme Sahne angießen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Alles mit Salz abschmecken. 

Die Steaks herausnehmen und in Alufolie gewickelt noch 5 Minuten ruhen lassen. Den Kartoffelstampf auf zwei Teller verteilen und je ein Steak obenauf legen. Den Fleischsaft aus der Heißluftfritteuse darübergießen. 

Bei uns gab es zum Steak noch einen gehackten Salat.

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Freitag, 29. Mai 2026

Gehackter Salat mit selbstgemachtem Ranch Dressing


Gehackte Salate sieht man jetzt öfters, okay meistens werden sie eingedenglischt als chopped salad bezeichnet. Gehackte Salate haben den großen Vorteil, dass sie schnell zubereitet sind und man eigentlich nur ein großes Brett mit einem großen Messer braucht.

Als Dressing hatte ich mich dieses Mal für das bekannte Ranch-Dressing entschieden und ja man kann Ranch-Dressing kaufen aber ich finde, selbstgemacht schmeckt am besten. Vor allem weil ich so die Menge der Mayonnaise reduzieren konnte

Zutaten:
2 Esslöffel Mayonnaise
3 Esslöffel saure Sahne
100 ml Buttermilch
1 Esslöffel frischer Zitronensaft
3-4 Stängel frischer Dill
3-4 Stängel Petersilie
½ Bund Schnittlauch
etwas Zwiebelpulver
etwas Knoblauchpulver
Worcestershire Sauce nach Geschmack
1 Bund Radieschen
500 g bunte Tomaten
1 rote Zwiebel
1 Avocado
2 Möhren
1 Roma-Salat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Mayonnaise mit der sauren Sahne, der Buttermilch und dem Zitronensaft verrühren. Die Blätter von Dill und Petersilie von den Stängeln zupfen und fein hacken. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Kräuter unter das Dressing rühren, dann mit Zwiebel- und Knoblauchpulver, Worcestershire Sauce, Pfeffer und Salz abschmecken. 

Die Radieschen putzen und waschen. Die Tomaten waschen und vierteln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls vierteln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen. Die Möhren schälen, waschen und längst halbieren. Den Romasalat gründlich waschen und trocken schütteln.

Das vorbereitete Gemüse auf ein großes Brett legen und zuerst Zwiebel und Möhren hacken, dann das restliche Gemüse dazu geben und alles klein hacken. Dann alles mit dem Dressing vermischen. 

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Donnerstag, 28. Mai 2026

Isländische Lammsuppe (Kjötsúpa)


Von meinem halben Schaf in meiner Tiefkühltruhe habe ich schon gut was weggekocht. Aber gerade den Stücken, die ich für Suppe vorgesehen hatte, sind noch reichlich da. Auf der Suche nach passenden Ideen, bin ich über das Bild einer lecker aussehenden Suppe gestolpert. Das das ein isländisches Rezept war, habe ich erst beim Aufrufen der Seite gemerkt. Im Großen und Ganzen hatte mir das Rezept gefallen, bis auf das eine der Hauptzutaten eine Fertigsuppe war. Na ja das habe ich dann besser hinbekommen.

Zutaten:
600 g Lammfleisch mit Knochen
1,2 l Wasser
1/2 Kohlrübe (ca- 300-350g)
4 mittelgroße Möhren
4-5 Kartoffeln
1/4 Kopf Weißkohl (ich hatte Spitzkohl)
1 Zwiebel
30 g Reis
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten
3-4 Stängel Petersilie

Zubereitung:
Zuerst die Fleischstücke mit kaltem Wasser abspülen, dann in einen Topf geben und mit dem Wasser zum Kochen bringen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und 40 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Mit einem Schaumlöffel den entstehenden Schaum entfernen.

Derweil das Gemüse vorbereiten. Kohlrübe, Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Weißkohl in sehr feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln.

Die Zwiebeln in etwas Öl anrösten, dann die Lammbrühe durch ein Sieb direkt dazu gießen und zum Kochen bringen. Wenn alles wieder kocht, das Gemüse und den Reis zugeben und alles weichkochen.

Das Fleisch von den Knochen lösen und kleingeschnitten wieder in die Suppe geben. Die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Blätter der Petersilie abzupfen und fein hacken. Die Suppe auf vier Teller verteilen und mit der Petersilie bestreuen. Dazu passt eine Scheibe frisches Brot.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr