Die Rehschäufele hatte ich aus meinem Urlaub in Schwaben mitgebracht. Ich hatte bei meiner Urlaubsplanung ein kleines Wildlädle entdeckt und auf der Internetseite hatte ich unteranderem diese Rehscäufele gesehen. Natürlich hatte ich mir gleich ein passendes Rezept überlegt. Allerdings hatte ich da noch eine kohlehydratarme Beilage dazu geplant. Kurz vor meinem Urlaub hat mir mein Mitesser aber mitgeteilt, dass er jetzt doch wieder Kohlehydrate essen würde.
Auch während meines Urlaubes hatte auf so einem kleinen Minimarkt frische handwerklich zubereitete Dinkelspätzle gekauft. Mein Mitesser verträgt zwar keinen Weizen aber bei Dinkel hat er erstaunlicherweise keine Probleme und das obwohl Dinkel ja eine Weizenunterart ist. Er hat mir erklärt, dass hat wohl damit zu tun, dass Dinkel eine andere Eiweißstruktur hat als Weizen. Dinkel enthält kein Omega-5-Gliadin, welches das Hauptallergen im Weizen ist und besonders bei Erwachsene zu allergischen Reaktionen führen kann.
Zutaten für 2 Portionen:
1 kg Wildknochen (z.B. Hirsch, Reh oder als Ersatz Kalbsknochen)
1 x Suppengrün
5 Zwiebeln
½ Teelöffel Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2-3 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
2 Rehschäufele (Rehschulter je 300-350g pro Stück)
2 Esslöffel Tomatenmark
0,5 l Rotwein
½ Wirsing (ca. 500 g)
½ Zwiebel
1 Esslöffel Butterschmalz
100 g Sahne
Frisch gemahlene Muskatnuss nach Geschmack
frische Dinkelspätzle
2 Esslöffel Butter
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
2 gehäufte Teelöffel Wildpreiselbeeren
gehackte Petersilie
Zubereitung:
Die Knochen mit etwas Öl auf ein Blech geben und im auf 200°C vorgeheizten Ofen rösten. Die Knochen öfter wenden und rösten bis sie eine kräftige Farbe bekommen haben. Das Suppengrün und 4 Zwiebeln putzen bzw. schälen und würfeln, dann die eine Hälfte in etwas Öl anrösten. Die Knochen dazu geben und ordentlich vermischen. Mit so viel kalten Wasser angießen bis alles bedeckt ist. Alles mit Pfefferkörnern, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren, Thymian, Rosmarin und etwas Salz zum Kochen bringen, dabei den Schaum entfernen. 2 bis 3 Stunden köcheln lassen, durch ein Tuch passieren. Den Fond auf 1 Liter reduzieren.
Den Bräter auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben, mit einem Deckel verschließen und den Backofen auf 150 °C Umluft herunter schalten. Die Rehschäufele ca. 90 Minuten schmoren lassen und währenddessen ein- bis zweimal wenden. Für die letzten ca. 30 Minuten Garzeit den Deckel abnehmen.
Die äußeren Blätter von Wirsing entfernen. Die restliche Blätter ablösen, dann waschen und in feine Streifen schneiden. Die letzte Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Das Butterschmalz erhitzen, darin die Zwiebelwürfel und den Wirsing andünsten. Jetzt die Sahne angießen, aufkochen und zugedeckt ca. 10 Minuten schmoren lassen. Wirsinggemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Das fertig geschmorte Rehschäufele aus dem Bräter nehmen, in Alufolie einwickeln und warm stellen. Die Soße durch ein Sieb gießen und das Gemüse durchstreichen. Jetzt mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Auf jeden Teller ein Rehschäufele mit etwas Wirsing, Soße, Spätzle sowie einem Löffel Wildpreiselbeeren anrichten. Zum Schluss mit gehackter Petersilie bestreuen.
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