Sonntag, 6. September 2026

Steak nach Florentiner Art mit Salsa verde und Salat Mista


Bei einer Fernsehsendung hatten sie richtig gut aussehende Bistecca alla fiorentina zubereitet. Da mir die Teilchen wirklich gut gefallen haben, kamen sie auf unseren Speiseplan. Das originale Fleisch vom Chianina-Rind hätte ich bei uns nicht zu kaufen bekommen aber mein Lieblingsfleischer hat auch Rindfleisch in einer sehr guten Qualität. Da ein 1,5 kg Steak dort auch nicht jeden Tag verkauft wird, hatte ich mir mein Teil bestellt und ein wirklich schönes Stück Fleisch mit einer tollen Marmorierung bekommen.

Da mein Mitesser zur Zeit mal wieder auf Kohlehydrate verzichtet, gab es bei uns nur einen Salat und eine Salsa verde dazu. Die Salsa hatte ich auf den Fotos vergessen und mir ist es erst aufgefallen, als wir schon mit essen angefangen hatten. Na ja auf den Fotos war sie nicht aber zu unserem Fleisch konnten wir sie dann doch noch essen. 

Da das Bistecca alla fiorentina ein Klassiker der italienischen Küche ist, passt das sehr gut zum aktuellen Blog-Event "So isst Italien" von zorra, den sie zum 22. Bloggeburtstag veranstaltet. Obwohl ganz klassisch ist meine Zubereitung nicht, denn bei dem originalem italienischem Rezept wird das Fleisch ausschließlich auf dem Grill zubereitet und wird dort recht blutig gegessen. Da mein Mini-Grill nicht wirklich gut geeignet ist, so ein Stück Fleisch ordentlich zu garen, hatte ich das Steak darauf nur angegrillt, um eine rauchige Not zu erhalten aber dann das Ganze im Backofen fertig gegart.  

Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Zutaten:
1,5 kg T-Bone-Steak, (6-8 cm dick)
2 Stängel frische Minze
1/2 Bund glatte Petersilie
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel Kapern (in Salzlake)
2 Sardellenfilets in Öl
1/2 Teelöffel Dijjon-Senf
2 Esslöffel Rotweinessig
Chiliflocken nach Geschmack
6 San Marzano Tomaten
1 Gurke
1 rote Zwiebel
1 Esslöffel gehackte Kräuter (ich hatte Basilikum, Oregano und Estragon)
3 Esslöffel Aceto Balsamico
2 handvoll gemischter Blattsalat
2 Esslöffel Pinienkerne
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur bringen. (Ich habe das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen und dann den Rost angezündet, bis der die richtige Temperatur hatte, war das Fleisch auch so weit)

Das Steak mit einer Fleischseite auf den Rost legen und dort solange grillen, bis sich das Fleisch vom Rost löst, dann wenden und das auf der zweiten Seite wiederholen. Danach wieder wenden und so auf den Rost legen, dass ein schönes Muster entsteht. Das Fleisch nochmal wenden und auch die zweite Seite braten, bis sie eine schöne Farbe hat. Dann das Steak für weitere 5-8 Minuten auf den Knochen stellen.

Das Fleisch vom Grill nehmen, mit einem Fleischthermometer versehen und im Backofen ohne Umluft bei 120° garen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. (Da ich 53° Kerntemperatur haben wollte, brauchte das Fleisch knapp eine Stunde) Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und erst in Backpapier, dann in zwei Lagen Alufolie wickeln und für 20-30 Minuten ruhen lassen. (keine Angst das große Stück Fleisch kühlt nicht so schnell ab)

Während das Fleisch im Ofen gart, die Salsa verde zubereiten. Dafür die Blätter von Petersilie und Minze abzupfen und grob hacken. Den Knoblauch schälen und grob würfeln. Die Kräuter mit Knoblauch, Kapern, Sardellenfilets, Senf, Rotweinessig und einem kräftigen Schluck Olivenöl in einen Multizerkleinerer geben und pürieren, dann mit Pfeffer, Salz und Chiliflocken abschmecken.

Für den Salat die Tomaten und die Gurke waschen, dann die Tomaten würfeln und die Gurke dünn hobeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Ringe hobeln. Die Kräuter fein hacken und mit dem Aceto Balsamico sowie der gleichen Menge Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer verrühren. Das Dressing über das vorbereitete Gemüse geben. Den Blattsalat waschen und erst kurz vor dem Essen zum Dressing geben. Dann den Salat mit Pinienkernen bestreuen.

Das Fleisch mit einem scharfen Messer vom Knochen lösen und in Scheiben schneiden. Alles zusammen auf den Tisch stellen, so dass sich jeder nehmen kann, was er möchte. Hierzu passt ein frisches Stück Ciabatta oder auch Rosmarin-Kartoffeln.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 5. September 2026

Spritziges Beerengelee


Als ich mir dieses Dessert überlegt hatte, wusste ich noch nicht, dass mein Mitesser gerade wieder keine Kohlehydrate essen möchte. Aber das habe ich mir dieses Mal recht einfach gemacht. Ich hatte nur die Hälfte vom Gelee zubereitet und mein Mitesser bekam die Früchte pur mit etwas Erytrit und einem Löffel Joghurt ;)

Zutaten:
400 g gemischte Beeren (ich hatte Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren)
5 Blatt Gelatine
5 Esslöffel Holunderblütensirup
2 kleine Flaschen alkoholfreier Sekt (je 200 ml)
4 Esslöffel griechischer Joghurt
etwas Minze

Zubereitung:
Zuerst 4 Gläser für eine Stunde in den Tiefkühler legen. Wenn die Stunde vorbei ist, die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Beeren waschen, putzen, eventuell halbieren und auf die Gläser verteilen. Diese in den Kühlschrank stellen.

Den Holunderblütensirup und 2 Esslöffel Wasser erhitzen, dabei etwas einkochen lassen. Die Gelatine ausdrücken und in den Sirup geben und gründlich verrühren. Dann 3-4 Eiswürfel hineingeben, wenn diese geschmolzen sind, den Sekt dazugeben, alles gründlich verrühren, bis der Schaum weg ist und sofort über den Beeren verteilen. Das Gelee für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Auf jedes Glas einen Klecks Joghurt geben und mit etwas Minze dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 4. September 2026

Zander-Spitzkohl-Pfanne in Senf-Rahm


Heute gibt es mal wieder etwas zum Kühlschrank bzw. Tiefkühlschrank aufräumen. Ich hatte noch einen halben Spitzkohl im Kühlschrank und zwei Zanderfilets im Tiefkühlschrank. Das wollte ich verarbeiten. Herausgekommen ist diese leckere Fischpfanne.

Bei diesem leckeren Fischgericht ist man relativ flexibel mit den Beilagen. Ich hatte ein schnelles Kartoffelpüree, mein Mitesser hatte ein Püree aus Sellerie und Kohlrübe aber auch ganz einfache Salzkartoffeln passen dazu.

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Spitzkohl (ca. 350 g)
2-3 Schalotten
50 g Schinkenspeckwürfel
2 Esslöffel Pflanzenöl 
1 Glas Weißwein
200 ml Sahne
3-4 Teelöffel Senf mit Honig
1/2 Zitrone (Saft)
300 g Zanderfilet (ohne Haut und Gräten)
30 g Butter
Salz, Pfeffer
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Den Spitzkohl putzen, in mundgerechte Stücke schneiden, waschen und gut abtropfen lassen. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Das Pflanzenöl erhitzen und darin den Schinkenspeck auslassen. Mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen und beiseite stellen. Im Fett den Spitzkohl und die Schalotten anschwitzen, dann mit dem Weißwein ablöschen. Kurz köcheln lassen, danach die Sahne angießen und köcheln lassen, bis der Kohl weich ist. Den Senf unterrühren und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Den Fisch trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Butter schmelzen und darin den Fisch von beiden Seiten anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen und zum Kraut geben. Alles mit der Beilagen anrichten, den Schinkenspeck darüber verteilen und mit der Petersilie bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 3. September 2026

Last Minute Dessert


Ein wirkliches Rezept möchte ich euch heute nicht vorstellen, denn obwohl das Dessert wirklich gut geschmeckt hat, hatte ich es einfach nur zusammengerührt.

Sehr kurzfristig wurde ich zu einer Gartenparty eingeladen und ich hatte genauso kurzfristig beschlossen, dass ich zu unserem gemeinsamen Essen, ein kleines Dessert mitnehmen wollte. Dafür hatte ich alle möglichen verschließbaren kleine Döschen gefüllt.

Unten in die Dosen hatte ich Kekse gekrümelt. Ich hatte Hafer-Nuss-Cockies verwendet, damit mein Mitesser auch mitessen konnte, da diese Kekse Weizen frei sind.

Über die Kekse kam Jogurt, den ich mit Rohrzucker und Vanillepaste aromatisiert hatte. Zum Schluss kam dann auf den Joghurt jeweils ein Löffel Johannisbeermarmelade und schon war ein kleines Dessert fertig.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 2. September 2026

Kohlrabi-Schnitzel mit Kartoffelstampf und Spinat


Da ich in letzter Zeit recht Fleischlastig gekocht hatte, wollte ich unbedingt mal wieder etwas vegetarisches. Und da im Supermarkt gerade sehr schöne Kohlrabis im Angebot waren, hatte ich recht schnell die passende Idee.

Dazu ein leckeres Kartoffelpüree und etwas Spinat. Damit mein Mitesser keine Probleme bekommt, hatte ich beim Panieren Maismehl verwendet. Da ich gerade keine glutenfreien Semmelkrumen da hatte, hatte ich einfach ein paar Cornflakes zerkrümelt. Ich kaufe ja immer die ohne Zucker und die lassen sich beim Panieren sehr gut verwenden.

Zutaten für 2 Portionen:
1 große Kohlrabi (ca. 450 g)
500 g Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300 g Spinat
Muskatnuss
1 Ei
60 g Cornflakes (ungesüßte)
2 Esslöffel Maismehl
150 ml Milch
1 Esslöffel Butter
2-3 Esslöffel Haselnussblättchen
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Das Kohlrabi schälen, waschen und in 4 gleich dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten garen, danach gut abtropfen und abkühlen lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern, dann in Salzwasser zum Kochen bringen und 20 Minuten garen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, in etwas Öl anschwitzen, dann den gewaschenen Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Den Weißwein angießen und kurz aufkochen. Den Frischkäse unterrühren und den Spinat mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken.

Das Ei verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen. Die Cornflakes mit der Hand fein zerkrümeln. Die Kohlrabischeiben erst im Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und zuletzt in den Cornflakes wenden, dabei die Panade gut andrücken. Jetzt alles im tiefen Fett bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

Derweil die Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Die Milch und Butter unterrühren und mit Salz und Muskatnuss abschmecken. 

Den Kartoffelstampf auf zwei Teller verteilen, dann den Spinat dazu geben und die Schnitzel obenauf anrichten. Mit den Haselnussblättchen bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 1. September 2026

Asiatisch marinierter Schweinebauch mit Gemüse und Pilzen


Solche schnellen pfannengerührte Gerichte liebe ich. Sie sind extrem schnell gekocht und gerade das knackige Gemüse wird bei uns sehr gerne gegessen. Reis als Beilage ist auch recht praktisch, da muss ich nicht extra glutenfreie Sachen kaufen und wenn mein Mitesser mal wieder keine Kohlehydrate essen möchte, bekommt er statt normalen Reis welchen aus Blumenkohl oder einfach Konjakreis. Allerdings kaufe ich seit geraumer Zeit nur noch glutenfreie Sojasoße, die ist zwar etwas teurer als normale aber geschmacklich merkt man keinen Unterschied.

Zutaten:
500 g Schweinebauch
1 Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
4 Esslöffel Sojasoße
2 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Sesamöl
200 g Shiitake
1 mittelgroßes Kohlrabi
150 g Zuckerschoten
1 Möhre
150 g Mungobohnensproßen
1 Frühlingszwiebel

Zubereitung:
Den Schweinebauch in mundgerechte Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Dann beides mit 4 Esslöffel Sojasoße, Honig und Sesamöl verrühren. Das Fleisch mit der Marinade vermischen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.

Die Pilze putzen und je nach Größe in Streifen schneiden. Das Gemüse waschen. Das Kohlrabi schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zuckerschoten ein bis zwei Mal einschneiden. Die Möhre schälen, längst halbieren und in schräge Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebel putze und in feine Ringe schneiden. Das Lauchzwiebelgrün zur Seite stellen.

Den Schweinebauch im Wok ohne zusätzliches Fett anbraten, bis er kross ist und dann herausnehmen. Jetzt die Pilze und das Gemüse  im ausgelassenen Fett vom Schweinebauch anbraten. Dabei mit Pilzen, Kohlrabi und Möhren anfangen, dann die Zuckerschoten zugeben und zum Schluss die Sprossen dazu geben. Nun das Fleisch mit der restlichen Marinade zurück zum Gemüse geben und kurz erwärmen. Alles mit de Lauchzwiebelgrün bestreuen und mit Reis servieren. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 31. August 2026

Hackfleisch-Nudel-Pfanne mit Cheddar und Gürkchen


Das heutige Gericht gab es bei uns zum Abendessen. Ich hatte ein schnelles Gericht kochen wollen, dass keinen großen Aufwand macht und da passt diese Nudelpfanne hervorragend. Während die Nudeln gekocht haben, konnte ich die Soße zubereiten. Also stand unser Essen nach weniger als 30 Minuten auf dem Tisch.

Zutaten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 mittelgroße Gewürzgurken
500 g Rinderhackfleisch
1 Esslöffel Tomatenmark
400 ml passierte Tomaten
300 g kurze Nudeln (ich hatte glutenfreie)
150 g geriebener Cheddar
Salz, Pfeffer, Zucker 
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Etwas Öl erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Dann Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und mitbraten. Jetzt erst das Tomatenmark unterrühren und dann die passierte Tomaten hinzugeben und alles etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. 

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Dann die fertigen Nudeln abgießen und zum Hackfleisch geben und unterheben. Den Cheddar darüber streuen und bei geschlossenem Deckel schmelzen lassen. Zum Schluss mit den Gewürzgurken bestreuen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr