Mittwoch, 18. Juli 2018

Salsiccia al sugo con pasta fresca (Fenchelbratwurst mit Tomatensoße und frischen Nudeln)


Bei diesem Rezept ist Vorbereitung alles. Am besten alles putzen und schnippeln und direkt neben den Herd stellen. Denn die eigentliche Zubereitung dauert nicht mal eine Viertelstunde. Ich hatte übrigens die Nudeln wieder selbstgemacht, das Rezept hatte ich ja hier schon vorgestellt. Allerdings waren die Nudeln ohne Zitronenaroma.

Ich bin gerade in letzter Zeit ein paar Mal gefragt worden, was man machen soll, wenn man keine Salsiccia zu kaufen bekommt. Natürlich kann man jede grobe Bratwurst verwenden, allerdings ist es dann nicht so würzig. Da kann man aber nachhelfen, etwas gemahlenen Fenchel dazu und noch etwas nachwürzen.

Zutaten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 g Cherry-Tomaten
einige Blätter Basilikum
4 Stück Salsiccia
1/8 l Weißwein
250 g passierte Tomaten
500 g frische Nudeln
frisch geriebener Parmesan
etwas frisch geriebene Zitronenschale
Salz, Pfeffer, Zucker
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Tomaten waschen und halbieren. Das Basilikum in dünne Streifen schneiden.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und dann das Brät aus den Würsten drücken. Dann alles von allen Seiten anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und ebenfalls anbraten, wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, die Tomaten zugeben und weiter braten. Mit Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen. Jetzt die passierten Tomaten zugeben und alles mit Pfeffer, Salz und einer kräftigen Priese Zucker würzen. Die Soße etwas einkochen lassen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Dann abgießen und zur Soße geben. Alles miteinander vermischen, dabei die Basilikumstreifen mit unterheben und auf Teller verteilen. Dann mit frisch geriebenen Parmesan und der Zitronenschale bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 17. Juli 2018

Risotto mit Lammbratwurst und Tomaten die zweite


Nachdem wir neulich schon ein Tomatenrisotto zum Mittag hatten, hatte mein Mitesser einige Verbesserungsvorschläge, die geschmacklich auch echt gut waren. Allerdings ließ die Optik zu wünschen übrig, vielleicht hätte ich doch einen Löffel Tomatenmark mit ins Risotto geben sollen, den irgendwie war es grau. Aber gerade bei Risotto ist das eh immer schwierig, dass es toll aussieht. Geschmacklich war das Gericht aber echt der Hammer.

Zutaten:
2 Schalotten 
2-3 Knoblauchzehen
10 getrocknete Tomaten
400 g Champignons
250 g Risotto-Reis (Carnaroli)
800 ml Geflügelfond
2 Esslöffel Olivenöl
200 ml Weißwein
4 Lammbratwürste
1 Esslöffel Butter
3 Esslöffel geriebener Parmesan
etwas Zitronensaft
1/2 Bund Schnittlauch
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Schalotten und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Tomaten nicht ganz fein würfeln. Champignons putzen, waschen und in Scheiben schneiden.

Schalotten und Knoblauch im Olivenöl goldbraun anbraten, dann den Reis dazugeben und weiter anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und solange köcheln lassen bis er fast verkocht ist. Den Fond schluckweise dazugeben und dabei das Risotto gründlich verrühren. Unter stetigem Rühren bei niedriger Temperatur garen.

Währenddessen das Bratwurstbrät aus der Pelle drücken und in einer Pfanne anbraten, dann die Pilze zugeben und ebenfalls braten. Am Ende der Garzeit des Risottos die Wurst-Pilz-Mischung unterheben und mit etwas Pfeffer würzen. Die Butter zugeben und kurz ruhen lassen. Jetzt den Parmesan unterrühren und alles mit etwas Salz und Zitronensaft abschmecken. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und über das fertige Risotto streuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 16. Juli 2018

Grüner Spargel mit Salbeibutter, Topinambur-Püree


Als ich das Topinambur-Püree das erste Mal gekocht hatte, habe ich Topinambur mit den Kartoffeln zusammen gekocht und leider waren die Knollen nicht so weich wie die Kartoffeln, deshalb koche ich diese zwei Gemüse jetzt lieber getrennt. Ganz wichtig ist es auch, alles gut ausdämpfen zu lassen, ansonsten wird das Püree zu flüssig.

Mir hat besonders die Kombination aus Spargel und Salbei geschmeckt. Die Salbeiblättchen waren richtig schön knusprig. Falls ich dieses Gericht nochmal kochen sollte, würde ich allerdings den Spargel anbraten. Ich glaube das würde noch besser schmecken.

Zutaten:
500 g Topinambur
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
6 Esslöffel Butter
Muskatnuss
1 kg grüner Spargel
6-7 Blätter Salbei
8-12 Scheiben Coppa Piacentina
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Den Topinambur und die Kartoffeln schälen und kleinschneiden, getrennt mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis beides weich ist. Dann abgießen, kurz ausdämpfen lassen, zerstampfen und dann die warme Milch mit 2 Esslöffeln Butter mit dem Kartoffelstampfer unterarbeiten. Mit Salz und Muskatnus abschmecken.

Den Spargel gründlich waschen und die holzigen Enden entfernen. Dann in mit Salz und etwas Zucker gewürztem kochendem Wasser bissfest garen. Abgießen und warm stellen.

Den Coppa Piacentina ohne Fett in einer Pfanne von beiden Seiten braten, dann auf Küchenkrepp legen, damit er schön kross bleibt. Die restliche Butter schmelzen und vorsichtig bräunen, wenn sie eine schöne Farbe bekommen hat, den Salbei und eine Prise Salz und zugeben und bei sehr wenig Temperatur ziehen lassen.

Püree mit dem Spargel anrichten und die Salbeibutter sowie etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben. Den Coppa Piacentina als Topping obenauf legen.

Natürlich kann man den Schinkenspeck auch weglassen, dann hat man ein leckeres vegetarisches Gericht.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 15. Juli 2018

Lachs mit Flusskrebsen in einer Tomaten-Sahne-Soße


Wie das Spargelrezept, dass ich neulich ausprobiert habe, stammt die Idee zu diesem Gericht aus dem Fernsehen. Allerdings habe ich nur die Idee gemopst und bei der Umsetzung dann doch lieber meinen Weg verwendet. Dazu gehörte auch, dass ich zuerst nur eine normale Tomaten-Sahne-Soße zubereitet hatte und einen Teil davon dann zu den gebratenen Flusskrebsen gegeben habe, denn ich bin bei uns die einzige, die Flusskrebse isst. Ich bin da ja nicht böse drüber, bleibt mehr für mich  ;)

Zutaten:
4 Lachsfilets
200 g Flusskrebse (küchenfertig)
2 Esslöffel Tomatenmark
2 Knoblauchzehen
4 Lauchzwiebeln
1 Chili
500 g passierte Tomaten
1/8 l Weißwein
etwas Zitronensaft
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Wurzeln der Lauchzwiebel entfernen und in dünne Ringe schneiden. Die Chili halbieren, die Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden.

Knoblauch, Lauchzwiebel und Chili in etwas Öl anschwitzen. Dann das Tomatenmark unterrühren, mit dem Wein ablöschen und kurz köcheln lassen. Jetzt die passierten Tomaten zugeben, mit Pfeffer und Salz und einer kräftigen Prise Zucker würzen und etwas einreduzieren.

Die Flusskrebse abspülen, sehr gut abtropfen lassen und in etwas Öl anbraten, dann zur fertigen Tomatensoße geben. Nicht mehr kochen.

Den Lachs von beiden Seiten anbraten, dann noch einige Minuten ruhen lassen. Zusammen mit der Flusskrebssße servieren. Bei uns gab es Farfalle dazu.

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Samstag, 14. Juli 2018

Erdbeer-Yogurette-Törtchen


Heute gibt es nun das Rezept der leckeren Erdbeertörtchen, mit denen ich meine "Losfee" bestochen hatte, die Gewinner meines Gewinnspiels zu ermitteln. Da ich mich ja meistens um das Backen von Biskuit drücke, war ich echt erstaunt, wie fluffig er mir dieses Mal gelungen ist. Da nach dem Ausstechen der Böden noch genügend übrig war, hatte ich gleich etwas zum Wegnaschen. Yummie

Der leichte Teig mit dem sehr aromatischen Erdbeeren passten sehr gut zur Yogurette-Sahne. Da ich es ja nicht ganz so süß mag, kam bei mir in die Sahne recht wenig Zucker, also wer es süßer möchte, sollte kosten bevor er die Sahne auf die Erdbeeren verteilt.

Zutaten:
3 Eier
1 Prise Salz
75 g + 2 Esslöffel Zucker
100 g Mehl
25 g Speisestärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
2 Esslöffel Schokoladensplitter
300 g Erdbeeren
1 Päckchen roter Tortenguss
200 g Sahne
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Packung Yogurette
einige Erdbeeren zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Eier trennen, dass Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit dem Zucker weißschaumig schlagen und dann Mehl, Stärke und Backpulver darüber sieben und vorsichtig unterrühren. Dann das Eiweiß in zwei Portionen unterheben, dabei nicht zu viel rühren, damit die Luft nicht rausgerührt wird. Zum Schluss die Schokosplitter ebenso vorsichtig unterarbeiten.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform oder Schnittblech (1/2 Blech) streichen und im gut vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Dann gut auskühlen lassen.

Aus dem Teig 6 ca. 5 cm große Kreise ausstechen und jeweils einen Dessertring daraufsetzen. Die geputzten und klein geschnittenen Erdbeeren auf den Böden verteilen. Das Tortengusspulver mit 2 Esslöffel Zucker vermischen, dann 250 ml kaltes Wasser zugeben und gut verrühren. Bei niedriger Hitze unter stetem Rühren zum Kochen bringen und flott über den Erdbeeren verteilen. Den Tortenguss erkalten lassen.

Aus zwei bis drei Schokoriegeln die Dekoration schneiden und den Rest fein hacken. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Dann die gahckte Yogurette unterheben und die Sahnemischung auf die Törtchen verteilen. Mit den vorher vorbereiteten Schokostücken und kleinen Erdbeeren garnieren.

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Freitag, 13. Juli 2018

Spargel-Eier-Ragout


Ja ja ich weiß schon wieder Spargel aber ich kann auch nichts dafür, dass ich dieses Gemüse so liebe. Vorallem als mir während meines Krank eingefallen ist, dass ich das langwierige Gemüse putzen und vorbereiten auch sitzend auf der Couch realisieren konnte, musste mein Mitesser nur noch die fertigen Zutaten garen. Ein paar Sachen konnte ich ja dann auch schon wieder selber und solange ich nicht zu lange stehen musste, war alles gut.

Zutaten:
8 mittelgroße Kartoffeln
2-3 Möhren
500 g grüner Spargel
1 Esslöffel Butter
2 gehäufte Esslöffel  Mehl
1/8 l Milch
1/2 l Gemüsebrühe
8 Eier
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
1 Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und würfeln. Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden, dann in gleichmäßige Stücke schneiden  und waschen. Das Gemüse in Salzwasser bissfest garen.

Butter schmelzen, das Mehl darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, dann die Milch zugießen. Die Soße etwas köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken. Das Gemüse in die Soße geben.

Die Petersilie und den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken. Bis auf etwas zur Dekoration unter das Ragout heben. Die Eier 8 Minuten kochen , abschrecken, schälen und dann halbieren. Das Ragout auf Teller verteilen, die Eier darauf setzen und mit den restlichen Kräutern bestreuen.

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Donnerstag, 12. Juli 2018

Spargel-Kartoffel-Salat mit Dilldressing



Ja ich weiß, die Spargelzeit ist vorbei aber keine Angst sie kommt wieder. Ich habe diese Zeit wiedermal so richtig ausgelebt und ihr müsst auch jetzt noch Spargelrezepte ertragen ;) es kommen glaube ich noch ein paar.

Den Salat gab es bei uns zum Abendbrot, da liebe ich ja eher leichte Sachen und da passte der Salat genau in mein Beuteschema. Ich hatte neulich ein kleines Fläschchen Leinöl geschenkt bekommen und da das sehr schnell ranzig schmeckt, habe ich es gleichmal verarbeitet.

Zutaten:
700 g festkochende Kartoffeln
500 g weißer Spargel
1/2 Gurke
1/2 Bund Dill
3 Esslöffel Leinöl
3 Esslöffel Weinessig
100 ml Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Kartoffeln Waschen, kochen, schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Aus Essig, Öl und der Brühe verrühren, über die Kartoffeln gießen, salzen und pfeffern, mischen. 2. Spargel schälen, putzen und quer dritteln. In Salzwasser 12-15 Min. garen, die letzten 2 Min. die Erbsen zugeben. Abgießen und abtropfen lassen. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Bärlauch und Kräuter waschen, hacken, mit übriger Brühe pürieren. Mit Senf, Sahne und Zwiebeln verrühren, alles mit Kartoffeln mischen.



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