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Sonntag, 12. Juli 2026

Ceviche nach Andreas Caminada


Noch läuft der Blogevent "Die Küche bleibt kalt" den ich bei zorra organisiere und dafür habe ich dieses Rezept für das peruanische Nationalgericht zubereitet. Gefunden habe ich es auf einem Kanal des Gault Millau Schweiz. 

Bei uns gab es die Ceviche als Vorspeise, man kann sie aber auch als Hauptgericht genieße. Allerdings muss man schon eine ordentliche Säure mögen. Der Zitronen- und Limettensaft wird ungesüßt verwendet, um den Fisch kalt zu garen.

Blog-Event CCXXXI - Die Küche bleibt kalt! (Einsendeschluss 15. Juli 2026)

Zutaten:
4 Limetten (Saft)
4 Zitronen (Saft)
20 g Ingwer
4 weiße Zwiebeln
1 kleines Bund Koriander
200 ml Wasser
50 g Fischabschnitte
2 Weissfischfilets (z.B. Wolfsbarsch, Zander)
1  kleine rote Zwiebel
3 Teelöffel Weißweinessig
2 Stangen Bleichsellerie (aus der Staudenmitte)
1 kleine Fenchelknolle
4-5 Radieschen
Einige Dill- und Fenchelblätter
Essbare Blüten )ich hatte welche vom Dill und Basilikum)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Limetten und die Zitronen auspressen. Den Ingwer schälen und würfeln. Die weißen Zwiebeln schälen und grob hacken. Alles zusammen mit dem Koriander, dem Wasser und den Fischabschnitten pürieren. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann durch ein Sieb passieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden und mit dem Zitrus-Zwiebel-Sud begießen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.

Derweil das Gemüse vorbereiten. Die fünfte Zwiebel schälen, in feine Spalten schneiden, mit 1 Teelöffel Weißweinessig und einem Esslöffel Wasser vermischen. Den Sellerie waschen und putzen, dabei die feine Fäden ziehen. Den Sellerie in feine Scheiben hobeln. Den Fenchel und die Radieschen putzen, waschen und ebenfalls fein hobeln. 

Das Gemüse mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und den restlichen Weißweinessig darüber geben. Danach alles auf zwei Tellern verteilen und den marinierten Fisch mit der Marinade darüber anrichten. Mit etwas Dill und essbaren Blüten dekorieren.

Dazu passt etwas Ciabatta. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 13. Dezember 2025

Pasta mit Fenchel, Kirschtomaten und Garnelen


Heute gibt es ein einfaches Gericht, dass nur aus wenigen Zutaten besteht und sehr schnell zubereitet ist. Genau das Richtige für einen entspannten Feierabend.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Fenchelknolle
150 g bunte Tomaten
200 g Garnelen
150 g Linguini
Olivenöl zum Braten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Den Fenchel putzen, dabei das Fenchelgrün beiseite legen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Garnelen bei Bedarf schälen.

Salzwasser zum Kochen bringen. Währenddessen etwas Olivenöl erhitzen und darin den Fenchel anbraten, wenn dieser etwas Farbe bekommen hat, die Tomaten zugeben.

Die Nudeln in kochendes Wasser geben und bissfest garen. Das Gemüse an den Rand der Pfanne schieben und in der Mitte die Garnelen braten. Alles vermischen und mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Nudeln unterheben und alles auf zwei Teller anrichten und mit dem Fenchelgrün bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 29. November 2025

Herbstliches Reisfleisch vom Blech mit saure Sahne-Dip


Bei mir waren mal wieder Mitesser zu Besuch und da ich mir für meine Gäste Zeit nehmen wollte, hatte ich mir ein Essen überlegt, dass wenig Zeit in der Küche braucht. Und da ist so ein Gericht, dass sich alleine im Backofen zubereitet genau das richtige.

Unser Essen hatte ich passend zum aktuellen Blogevent von Zorra gekocht, denn bei ihr geht es bis in den Januar um Rezepteaus dem Ofen. Das Event wird von Nadja von Little Kitchen and more veranstaltet.

Blog-Event CCXXV - Aus dem Ofen! (Einsendeschluss 15. Januar 2026)

Zutaten:
4 Schweinenackensteak
½ Teelöffel Rosenpaprika
1Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
1Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1Esslöffel flüssigen Honig
2 Esslöffel Olivenöl
1 kleiner Kürbis
1 Fenchelknolle
1 mittelgroße Zucchini
2 rote Zwiebeln
1 gehäuften Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
1 Esslöffel Harissa
2 Esslöffel Tomatenmark
1 l heißes Wasser
200 g Vollkornreis
200 g Cocktailtomaten
1 Knoblauchzehe
200 g saure Sahne
½ Bund Schnittlauch
5 Stiele Stiele Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Steaks trocken tupfen und in Streifen schneiden. Diese mit den verschiedenen Paprikapulvern, Honig und 2 Esslöffel Olivenöl marinieren. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Kürbis und Fenchel putzen und waschen. Beides in Spalten schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls in Spalten schneiden. Die Zucchini waschen, die Enden entfernen, dann die Zucchini längst halbieren und in Scheiben schneiden. Das Gemüse zuerst mit dem restlichen Olivenöl dann mit dem Fleisch vermischen und auf ein Backblech geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft ca. 15 Minuten backen.

Jetzt das Wasser mit Brühe, Harissa, Tomatenmark und Reis verrühren und alles zum Fleisch geben und gut untermischen. Weitere 15 Minuten bei 200° Umluft garen. Die Tomaten waschen, halbieren und auf dem Blech verteilen, dann die Temperatur auf 160° Umluft reduzieren und alles weitere 15 Minuten garen. Dann mit Alufolie abdecken und 15 Minuten im ausgeschalteten Backofen ruhen lassen.

Derweil den Knoblauch schälen, fein würfeln und den Schnittlauch in Röllchen schneien und beides mit der sauren Sahne verrühren, mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Das Reisfleisch mit der Petersilie bestreuen, dann auf Teller verteilen und jeweils einen Klecks saure Sahne darüber geben und etwas Fenchelgrün darüber streuen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 14. November 2025

Italienische Häppchen mit Fenchelsalat zum Sattessen


Wir hatten Besuch von Freunden und dafür hatte ich ein paar Häppchen vorbereitet. Damit für jeden Geschmack etwas dabei ist, hatte ich 2 Dipps und geröstetes Ciabatta vorbereitet. Dazu gab es dann noch einen schnellen Salat aus Fenchel, gebratene Sardinen und ein paar Scheiben italienischen Schinken.

Passend dazu hatte ich noch eine alkoholfreien Cocktail vorbereitet und wir hatten somit alles, was man für einen schönen gemütlichen Abend so braucht. 

Zutaten:
4 Knollen rote Beete
Aceto Balsamico nach Geschmack
1/2 Bund Basilikum
1 Dose Kichererbsen
1 gehäuften Teelöffel Erdnussbutter
3 Bio-Zitronen
3 Esslöffel griechischer Joghurt
Kreuzkümmel
2 Ciabattas
2 Fenchelknollen
3 Stängel Minze
2 Esslöffel Olivenöl
Honig nach Geschmack
8 kleine Sardinen 
edelsüßes Paprikapulver
Chilipulver
1 Knoblauchzehe
1 reife Tomate
8 Scheiben Prosciutto
1 handvoll reife Oliven
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Zuerst die rote Beete vorbereiten, dafür die Knollen waschen, schälen und in Backpapier einwickeln. Danach für 1 Stunde im Backofen bei 180° Umluft garen. Die rote Beete abkühlen lassen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Die Basilikumblätter abzupfen, fein hacken und unterrühren. Mit Balsamico, Pfeffer und Salz würzen. 

Die Kichererbsen abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Dann in einer Küchenmaschine mit der Erdnussbutter, dem Saft einer halben Zitrone und dem Joghurt pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.

Die Ciabattas zweimal der Länge nach durchschneiden. Danach im Backofen bei 180° Umluft knusprig aufbacken.

Den Fenchel putzen, waschen und grob raspeln oder in Streifen schneiden. Eine Zitrone waschen und in hauchdünne Scheiben schneiden bzw. hobeln. Die Minzblätter in feine Streifen schneiden. Die letzte Zitrone auspressen und den Saft mit Olivenöl, Pfeffer und Salz zu einem Dressing verrühren, dann mit dem Fenchel und der Minze vermischen. Mit Honig abschmecken.

Die Sardinen mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Chilipulver würzen, danach ohne Öl in einer Grillpfanne von jeder Seite ca. 3 Minuten braten. Etwas Zitronensaft darüber geben.

Die Brote aus dem Backofen nehmen und mit dem Knoblauch einreiben. Die Tomate halbieren und damit ebenfalls über die Brote reiben. Dann alles mit dem Prosciutto und den Oliven anrichten. 





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 3. Februar 2025

Gebratener Fenchel mit Kräuter-Kartoffelpüree und Kapern-Senfsoße


Zur Zeit schaffe ich es nicht jeden Tag, ein vernünftiges Mittag zu essen und deshalb koche ich fast jeden Abend, denn einmal am Tag möchte ich schon eine warme Mahlzeit genießen. Und immer wenn mein Mitesser nicht da ist, gibt es bei mir leckere Gerichte, bei denen Kohlehydrate nicht stören. ;)

Zutaten für eine Portion:
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Esslöffel Kräuter-Butter
etwas geriebene Muskatnuss
1 kleine Fenchelknolle
1 kräftiger Schluck Weißwein
1 Teelöffel Butter
1 Teelöffel Mehl
50 ml Sahne
50 ml Gemüsebrühe
 1 Esslöffel süßer Senf
etwas Zitronensaft
1 Esslöffel Kapern
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln abgießen, abdampfen lassen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Jetzt die Kräuter-Butter unterrühren und das Püree mit Salz und Muskatnuss abschmecken. Warm stellen.

Den Fenchel waschen, putzen, dabei das Grün beiseite legen. Die Knolle in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Den Weißwein angießen und auf niedriger Temperatur köcheln lassen, bis der Wein verdampft ist.

Derweil die Butter schmelzen, das Mehl dazu geben und miteinander verrühren. Die Gemüsebrühe und die Sahne unter Rühren angießen und köcheln lassen. Jetzt Senf und Kapern zugeben und die Soße mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Kartoffelpüree auf einen Teller geben, den Fenchel darüber anrichten und alles mit der Soße beträufeln. Mit dem beiseite gelegten Fenchelgrün bestreuen.


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Freitag, 31. Januar 2025

Tomatenrisotto mit gebackenen Feta und Fenchel-Möhren-Gemüse


Wie so oft hatte ich samstags einen Veggietag eingelegt und da mein Mitesser nicht da war, konnte ich so richtig in Kohlehydraten schwelgen. Da ich Risotto liebe, habe ich mir gleich ein leckeres zubereitet. Es ist zwar etwas flüssig gewesen aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. Auch der Feta-Käse hat sich gewehrt, dekorativ auf den Teller zu fallen aber ich habe ihn besiegt *lach*

Zutaten:
400 g Feta-Käse
3-4 getrocknete Chilis
3-4 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
2 Knoblauchzehen
2 kleine Fenchelknollen
3-4 Möhren
1 Zwiebel
400 g Risottoreis
100 ml Weißwein
1 Flasche Passata (à 500 g)
900 ml Gemüsebrühe
50 g Parmesan
4 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
3-4 Stängel Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Den Feta halbieren und in eine Ofenform legen, etwas Olivenöl darüber geben dann Chilis, Thymian, Rosmarin und etwas Pfeffer darauf verteilen. Eine Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Ebenfalls auf dem Feta verteilen. Kurz marinieren lassen, dann im vorgeheizten Backofen bei 120° Umfluft 20 Minuten backen.

Das Fenchelgrün entfernen und beiseite legen. Danach die Fenchelknollen putzen, waschen und klein schneiden. Die Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen, da hinein erst die Stiele des Fenchels geben und nach zwei Minuten den restlichen Fenchel, sowie die Möhren und alles bissfest garen.

Derweil die Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Etwas Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und unter Rühren 1-2 Minuten weiterrösten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und kurz aufkochen. Jetzt die Passata angießen, alles gründlich verrühren und einige Minuten köcheln lassen. Danach die heiße Brühe kellenweise zum Risotto geben und unter Rühren köcheln lassen. Hat der Reis die Brühe aufgenommen, immer wieder neue Brühe nachgießen und unter Rühren köcheln lassen, bis der Reis aldente ist. (dauert zwischen 20 und 30 Minuten) Das Risotto vom Herd nehmen. Geriebenen Parmesan und Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Risotto bei geschlossenem Deckel 2-3 Minuten ruhen lassen.

Möhren und Fenchel abgießen, den Fond dabei auffangen. Die restliche Butter schmelzen und dann das Mehl unterrühren, kurz ausquellen lassen, dann mit soviel Fond angießen, bis eine cremige Soße entstanden ist. Möhren und Fenchel in die Soße geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilienblätter abzupfen und fein hacken, dann zum Gemüse geben.

Risotto und Gemüse in tiefen Tellern anrichten und jeweils ein Stück Feta-Käse obenauf setzen.
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Freitag, 24. Januar 2025

Sizilianischer Salat mit Fenchel, Chicoree und Roma-Salat


Früher konnte man mich Fenchel jagen, bereits als kleines Kind hat niemand Fencheltee in mich hineinbekommen. Fenchel als Gemüse kannten wir gar nicht und auch als Gewürz war es nicht üblich und dann hatte ich das erste Mal Salsiccia kosten dürfen. Hier hat mir der Geschmack so gut gefallen, dass ich sie immer mal wieder auf unseren Speiseplan setze. Einige Zeit später bekam ich dann Fenchelgemüse vorgesetzt und fand auch das sehr lecker. Allerdings an Fencheltee komme ich immer noch nicht ran.

Da es in letzter Zeit Fenchel recht günstig zu kaufen gibt, nehme ich mir immer mal wieder eine Knolle mit, denn gerade ein Salat geht schon ziemlich schnell. Dieses Mal hatte ich noch so einiges dazu eingekauft, unter anderem auch leckere Kalamataoliven, die ich dann aber vergessen hatte.

Zutaten:
1 mittelgroße Fenchelknolle
1 Chicoree
2 Roma-Salat
2 Orangen
1 kleine rote Zwiebel
3 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst den Fenchel waschen, die harten Stiele entfernen und das Fenchelgrün beiseite legen. Den Rest in dünne Scheiben schneiden. Chicoree und Roma-Salat ebenfalls waschen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Eine Orange auspressen und mit Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer und Salz zu einem Dressing verrühren. Die zweite Orange schälen, so dass die weiße Haut mit entfernt wird. Dann die Orange in Scheiben schneiden.

Das vorbereitete Gemüse mit dem Dressing vermischen und als letztes die Orangen unterheben, dann mit dem beiseite gelegten Fenchelgrün bestreuen.


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Mittwoch, 22. Januar 2025

Bresaola mit Fenchel-Antipasti

Eigentlich hatte ich die Bresaola als Vorspeise zu einem unserer Weihnachtsessen gekauft aber dann hatte sich meine Planung nochmal komplett geändert und deshalb hatte ich diese leckere Vorspeise einfach zu einem unserer Sonntagsessen zubereitet.

Zutaten:
1 Fenchelknolle (à ca. 400 g)
3-4 Stiele Thymian
4 Esslöffel Olivenöl
4 Esslöffel Balsamico-Essig
1 Esslöffel Honig
100 g Feldsalat
8 Scheiben Bresola (luftgetrockneter Rinderschinken)
Salz, Pfeffer
80 g Tête de Moine

Zubereitung:
Den Fenchel putzen, dabei das Grün beiseite legen, waschen, längs in ca. 1 cm dünne Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Fenchelscheiben zusammen mit dem Thymian von jeder Seite ca. 2 Minuten braten. Balsamico mit Honig verrühren und über den Fenchel geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und ca. 1 Stunde marinieren lassen.

Den Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Dann mit Bresaola und Fenchel anrichten und den Bratensud darüber träufeln. Mit dem Käse dekorieren.

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Freitag, 17. Januar 2025

Linguini mit Shiitake-Pilzen und Fenchel


Neulich war ich mal wieder in unserer örtlichen Pilzfarm und wollte mir mal wieder ein paar ausgefallene Pilze holen. Allerdings scheint es zur Zeit wohl zu kalt sein, denn außer Shiitake hatten sie gerade nichts da. Also habe ich mir davon eine ordentliche Portion mitgenommen. So frische Pilze findet man sonst nur selbst im Wald ;)

Zutaten:
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
1 kleine Fenchelknolle
3 Esslöffel Olivenöl
250 g frische Shiitake
300 g Linguine
1 x Creme fraiche (150g)
Salz, Pfeffer
Schnittlauchröllchen

Zubereitung:
Nudelwasser mit einer ordentlichen Portion Salz zum Kochen bringen. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Dann Fenchel und Pilze putzen, den Fenchel waschen und beides in dünne Scheiben schneiden. Das Olivenöl erhitzen und darin Knoblauch und Zwiebelwürfel zwei Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Jetzt Fenchel und Pilze hinzufügen und knusprig braten.

Wenn das Wasser kocht, die Nudeln zugeben und bissfest garen. Derweil das Creme fraiche sowie etwas Nudelkochwasser zu den Pilzen geben, alles mit Pfeffer sowie Salz würzen und leicht köcheln lassen. Die Nudeln tropfnass dazu geben und alles gut vermischen. Auf Teller anrichten und mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.

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Sonntag, 7. Juli 2024

Greetsieler Fischtopf

Als ich mich mit den Krabben eingedeckt hatte, hatte ich auch einige Fischfilets mitgenommen, die es dann bei uns zuhause zum Sonntagsessen gab. Bei diesem Rezept habe ich das Gemüse und den Fisch separat gegart, um zu verhindern, dass der Fisch verkocht ist und das Gemüse noch schnurpsig ist. Aus dem Grund habe ich auch keine Garzeit für den Fisch angegeben, da muss jeder schauen, wie es am besten gefällt. Bei mir hat der Fisch nur knapp 5 Minuten geköchelt.

Zutaten:
600 g festkochende Kartoffeln
1 kleine Zucchini
1 Möhre
½ Fenchelknolle
400 ml Fischfond
1 Rotbarschfilet
250 g Seelachsfilet
½ Kabeljaufilet
1 Zwiebel
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
200 ml trockener Weißwein
1 Esslöffel Senf
½ Teelöffel Kurkumapulver
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
4 Esslöffel gegarte Nordseekrabben
4 Esslöffel saure Sahne
etwas Dill zum Dekorieren
4 Scheiben Zitrone

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Möhre und Fenchel putzen und kleinschneiden. Den Fond mit der gleichen Menge Wasser erhitzen und zuerst die Kartoffeln hineingeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen, danach Möhren und Fenchel zugeben und weiter köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Den Fond abgießen und auffangen.

Die Fische waschen, trocken tupfen und in ca. 3 cm breite Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Butter zerlassen, das Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen. Nach und nach den Wein einrühren und etwas einkochen lassen, den Fond zugeben und alles zum Kochen bringen. Den Fisch zugeben und diese bei niedriger Temperatur garziehen lassen.

Das Gemüse zum Fisch geben, erhitzen und alles mit Senf, Kurkuma, Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken. Auf vier Teller verteilen und jeweils einen Löffel saure Sahne und Krabben darüber geben. Mit Dill und Zitronenscheibe dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 20. April 2024

Kalbshaxe auf Marsala-Jus mit Spargel-Fenchel-Zuckerschoten-Salat

Bei meinem Fleischer hatte ich mir eine schöne Kalbshaxe bestellt und das Teil war dann etwas größer als erwartet aber mit diesem Rezept war die Haxe so lecker, dass alles alle geworden ist. Selbst vom knackigen Salat ist nichts übrig geblieben.

Dazu hatten wir Mini-Gnocchis, die ich allerdings fertig gekauft hatte. Dafür hatte ich die Kalbsjus selbst zubereitet. Dazu hatte ich mir einfach zwei Kilo Kalbsknochen beim Fleischer mitbestellt.

Zutaten:
2 Zitronen
1 Orange
5 Knoblauchzehen
1 TL Kreuzkümmelsamen
10 Esslöffel Olivenöl
1 hintere Kalbshaxe (ca. 1,8 kg)
2 Petersilienwurzeln
2 Möhren
2 Zwiebeln
3 Tomaten
400 ml Kalbsjus
500 g weißer Spargel
2 Fenchelknollen
200 g Zuckerschoten
2-3 Zweige Minze
Agavendicksaft
50 g Pinienkerne
1 Bund Petersilie
3 Scheiben Weißbrot
1 Glas Marsala
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Schale von einer Zitrone und der Orange hauchdünn (nicht das Weiße) abschälen, Saft einer Zitrone und der Orange auspressen. 4 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Knoblauch mit Kreuzkümmel, 1 Teelöffel Salz, Pfeffer mit 3 Esslöffeln Olivenöl vermischen. Damit das Fleisch einreiben. Zusammen mit den Zitrusschalen in einem Tiefkühlbeutel für einen Tag im Kühlschrank marinieren lassen.

Petersilienwurzeln, Möhren und Zwiebeln schälen und in gleichgroße Würfel schneiden. Die Tomaten ebenfalls würfeln. Die Keule aus der Marinade nehmen, die Zitrusschalen entfernen, dann in Olivenöl rundherum anbraten. Petersilienzucker, Möhren und Zwiebeln mithineingeben und ebenfalls anbraten. Den Saft der Zitrone und der Orange mit den Tomaten in den Bräter geben. Die Kalbsjus angießen und alles zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft 2,5 Stunden garen.

Den Spargeln schälen, die holzigen Enden abschneiden, gründlich waschen und in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden. Den Fenchel putzen, das Grün beiseite tun und die Knolle fein hobeln. Die Zuckerschoten waschen, Fäden ziehen und in Streifen schneiden.

Die 5. Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Die Zitronenschale der zweiten Zitrone fein abreiben und beiseite stellen, dann die Zitrone auspressen. Die Minze in feine Streifen schneiden. Knoblauch, Zitronensaft, Minze, 3 Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verarbeiten. Mit etwas Agavendicksaft abschmecken. Das Gemüse mit dem Dressing verrühren und mindestens eine Stunde marinieren lassen. Derweil die Pinienkerne ohne Fett anrösten und über den Salat geben.

Die Blätter der Petersilie abzupfen und mit dem Fenchelgrün fein hacken. Die beiseite gestellte Zitronenschale damit vermischen. Das Weißbrot zerrupfen und in 4 Esslöffel Olivenöl anrösten. Dann mit der Petersilienmischung vermengen.

Den Braten aus dem Bräter nehmen, in eine Schale legen und bei 50° einige Minuten ruhen lassen. Den Marsala zur Soße gießen und diese so lange einkochen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Den Knochen aus der Haxe lösen und das Fleisch in Scheiben schneiden. Die Gemüsesoße auf einen Teller geben, das Fleisch darauf legen und die Brotkrumen darüber geben. Den Salat dazu servieren. Wir hatten Gnocchis dazu, es hätte aber auch Kartoffelpüree oder Polenta gepasst.

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Samstag, 27. Januar 2024

Rotwein-Risotto mit Fenchel und Salsiccia

Heute gibt es mal wieder ein Gericht, dass man ohne großen Aufwand zubereiten kann. Durch die zwei Käsesorten und die kräftig gewürzte Salsiccia ist das fertige Risotto schön würzig.

Im Großen und Ganzen habe ich keine halbe Stunde gebraucht, um das Risotto zurecht zumachen. Die schnelle Zubereitung hat aber dem Geschmack nicht geschmälert.

Zutaten:
1 rote Zwiebel
1 Fenchel-Knolle
300 g Salsiccia
1 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel ungesalzene Butter
300 g Risottoreis (ich hatte einen Arborio)
250 ml Barolo-Rotwein
1,2 Liter heiße Hühnerbrühe
50 g ganze Haselnüsse
50 g Parmesan
50 g Pecorino
Pfeffer, Salz
gehobelter Parmesan (nach Geschmack)

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen, den Fenchel waschen und putzen, dabei das Fenchelgrün beiseite legen. Beides in feine Streifen schneiden. Die Salsiccia aus der Pelle holen und grob hacken.

Das Olivenöl mit einem Esslöffel Butter erhitzen und darin die Zwiebel anschwitzen, jetzt den Fenchel zugeben und alles kurz anrösten. Die Salsiccia zugeben und ebenfalls anbraten. Nun den Reis dazu geben und glasig anbraten. Alles mit dem Rotwein ablöschen und diesen zum Kochen bringen, danach die Hühnerbrühe kellenweise dazu gießen und das Risotto unter gelegentlichem Rühren ausquellen lassen.

Währenddessen die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und danach grob hacken. Den Käse und die restliche Butter ins Risotto rühren und dieses mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, dann zugedeckt ruhen lassen.

Das Risotto auf Teller verteilen, Parmesan darüber hobeln und mit dem Fenchelgrün sowie den Haselnüssen bestreuen.



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Freitag, 24. November 2023

Auberginen-Zucchini-Pfanne mit Bulgur und Joghurtdip


Kennt ihr das? Da braucht ihr zwei kleine Zucchini aber die Bio-Dinger gib es nur zu 3 Stück und schon liegt wieder eine einzelne Zucchini im Gemüsefach. Oder eigentlich braucht man nur eine kleine Fenchelknolle aber alle Knollen sind riesig groß, also kommt eine halbe ins Essen und die restliche Hälfte landet im Gemüsefach.

In regelmäßigen Abständen liegt dann genug in dem Fach, dass man da eine vernünftige Mahlzeit zaubern kann. Meistens wird das dann eine Suppe oder wie hier Ein-alles-in-der-Pfannegerührtes.

Zutaten für 2 Portionen:
125 g Bulgur
250 ml Gemüsebrühe
1 kleine Aubergine
1 Zucchini
3 Tomaten
1/2 Fenchelknolle
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Olivenöl
1 Dose stückige Tomaten (220 g )
3-4 Zweige Thymian
2 Zweige Oregano
Kreuzkümmel nach Geschmack
150 g griechischer Joghurt
1 Esslöffel frisch gehackte Petersilie
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Bulgur gründlich abspülen. Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, den Bulgur einrühren und ca. 30 Minute ziehen lassen.

Die Aubergine, Zucchini und Tomaten waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Fenchelknolle putzen, das Fenchelgrün beiseite legen und alles in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel und 1 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Dann in heißem Öl kurz anbraten, dann das vorbereitete Gemüse hinzufügen und einige Minuten braten. Die Dosentomaten mit derselben Menge Wasser und den Kräuter unterrührern. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen und bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 20 Minuten schmoren lassen.

Für die Joghurtsoße die letzte Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken, mit Joghurt und Petersilie glatt rühren, dann mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse auf dem Bulgur anrichten und mit der Joghurtsauce nappieren. Mit dem Fenchelgrün bestreuen.



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Donnerstag, 2. November 2023

One-Pot-Pasta mit Salsiccia und Fenchel


Gerade wenn ich nur für mich oder maximal noch meinen Mitesser koche, muss es nicht so aufwendig sein. Da ist One-Pot-Pasta immer recht praktisch. Kaum Aufwand, nur wenig Aufwasch und die Küche bleibt ordentlich ;)

Bei diesem Nudelgericht passt der gebratene Fenchel sehr gut zu der aromatischen Salsiccia. Dazu der würzige Pecorino einfach nur lecker.

 Zutaten:
130 g Fenchel
100 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 g Salsiccia
1 Esslöffel Olivenöl
150 ml Weißwein
650 ml Gemüsebrühe
1 Dose stückige Tomaten (ca. 400 g)
300 g Spirellis
4-5 Stängel Basilikum
Salz, Pfeffer, Zucker
Pecorino

Zubereitung:
Den Fenchel putzen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Salsiccia aus der Pelle drücken und grob hacken.

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen, dann Fenchel, Zwiebeln, Knoblauch und Salsiccia darin anschwitzen. Jetzt Weißwein, stückige Tomaten und Brühe angießen, mit Pfeffer und Salz würzen und zum Kochen bringen. Die Nudeln zugeben und alles unter gelegentlichem Rühren solange köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind (ca. 10 Minuten).

Die Basilikumblätter in Streifen schneiden und mit den Nudeln vermischen, alles nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und auf Teller verteilen und mit Percorino und Fenchelgrün bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 5. Oktober 2023

Linguini mit Fenchel-Weißwein-Soße und frischen Nordseekrabben


Meine Freundin hatte mir zwei Packungen mit Nordseekrabben mitgebracht. Die erste Packung hatte ich ja mit den Röstis zusammen verarbeitet und bei der  zweiten Portion sollte es etwas mit Nudeln werden. Eigentlich wollte ich eine Estragon-Weißwein-Soße zubereiten aber ich habe einfach keinen Estragon zu kaufen bekommen und diesen dann ersatzlos gestrichen.

Die Idee mit dem Fenchel und dem Lauch hatte ich mal bei einem Video von Jamie Oliver gesehen und gerade das langsame Garen ohne Röstaromen ergibt eine schöne cremige Soße.

Zutaten für zwei Portionen:
1 dünne Stange Lauch
1 Fenchelknolle
1-2 Schalotten
1 Esslöffel Olivenöl
1 Glas Weißwein
200 ml Sahne
1 Zitrone
200 g Linguini
100 g Nordseekrabben
etwas Butter zum Braten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Wurzel vom Lauch abschneiden und die Stange dann längst vierteln und gründlich waschen. Danach klein schneiden. Die Fenchelknolle putzen, dabei das Grün beiseite legen und den Rest in sehr feine Streifchen schneiden. Die Schalotten schälen und auch in sehr feine Scheibchen schneiden. Das Olivenöl erhitzen und darin Lauch, Fenchel und Schalotten anschwitzen. Dabei darauf achten, dass das Gemüse keine Farbe bekommt. Weißwein und Sahne angießen und zugedeckt bei kleiner Temperatur ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Die Schale von der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Die Nudeln nach Packungsangaben in reichlich Salzwasser bissfest garen. Dann tropfnass zurm Gemüse geben. Die Zitronenschale dazu geben und mit einem Teil des Zitronensaftes,Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Nordseekrabben unter fließendem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Die Butter schmelzen und die Krabben darin kurz erwärmen. Mit dem restlichen Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Nudeln auf Teller anrichten, die Krabben darüber geben und das Fenchelgrün gehackt obenauf streuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 9. August 2023

Hähnchensalat mit Fenchel, Orangen und Radiccio


Ich hatte mal wieder Appetit auf Fenchel und hatte mir welchen beim Einkaufen mitgenommen. Da wusste ich allerdings noch nicht, was ich damit machen würde. Als dann ein heißer Tag nach dem anderen kam, hatte ich keine wirkliche Lust, etwas zu kochen. Also wurde es ein Salat der ist einfach und schnell gemacht und ich musste den Herd nicht anschalten.

Passend zum Fenchel hatte ich mir auch ein paar Bio-Orangen eingekauft. Den Rest habe ich dann in meinem Kühlschrank gefunden. Die Hähnchenkeulen hatte ich noch vom Tag davor übrig. Zwiebeln habe ich eigentlich immer da und einen Rest Radiccio und eine Gurke lagen im Gemüsefach. Das Ergebnis war wirklich sehr lecker.

Zutaten:
3 Fenchelknollen
3 Orangen
1 Gurke
1 kleiner Radiccio
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
4 gegarte Hähnchenunterkeulen
3 Esslöffel Mayonnaise
1 Esslöffel Dijonsenf
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Balsamico bianco
½ Esslöffel Worcestershire Sauce
50 g Pinienkerne
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
Die Fenchelknolle putzen, dabei die harten Strunke entfernen, waschen und dann fein hobeln. Eine Orange auspressen und den Saft zum Fenchel geben. Mit einer kräftigen Prise Salz und Zucker vermengen und 30 Minuten ziehen lassen.

Die Gurke waschen, hobeln und mit einem halben Teelöffel Salz vermischen. Ebenfalls 30 Minuten ziehen lassen. Die Gurken in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen, danach zum Fenchel geben.

Die restlichen zwei Orangen schälen, dabei die weiße Haut mitentfernen, danach vierteln und in Scheiben schneiden. Den Radiccio waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Das Fleisch von den Hühnerkeulen lösen und klein schneiden.

Mayonnaise mit Dijonsenf, Olivenöl, Balsamico bianco und Worcestershire Sauce miteinander verrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit den restlichen Zutaten vermischen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.

Den Salat auf Teller verteilen, mit etwas Fenchelgrün und den Pinienkernen bestreuen.

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Sonntag, 16. April 2023

Garnelen-Fenchel-Risotto mit Ofentomaten


Zufällig hatte ich samstags nichts besseres zu tun als mich auf meiner Couch auszuruhen und mir dabei etwas Fernsehen zu gönnen. Dabei zappte ich in die Sendung "Jamie kocht Italien" und konnte zuschauen, wie dort ein sehr schmackhaft aussehendes Meeresfrüchterisotto zubereitet wurde.

Da ich vor einiger Zeit bei einem Gericht Muscheln mit Nudeln auf ein verirrtes Stück Muschelschale gebissen hatte und das mich ein Stück Zahn gekostet hat, koche ich Muscheln jetzt lieber separat. Deshalb wurde aus dem Meeresfrüchterisotto ein Garnelenrisotto ;) und es hat auch ohne Muscheln sehr gut geschmeckt.

Zutaten:
400 g Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
½ Bund frischer Rosmarin
3 Esslöffel Olivenöl
2 Selleriestangen
1 Fenchelknolle
1 große Zwiebel
900 g Riesengarnelen
250 ml Roséwein
2 frische Lorbeerblätter
1 Prise Safran
300 g Risottoreis
1 Esslöffel Butter
50 g Parmesankäse
etwas Zitronensaft
Olivenöl zum Braten
Pfeffer, Salz
Natives Olivenöl extra
Parmesan

Zubereitung:
Die Tomaten waschen, über Kreuz einschneiden und in kochendes Wasser geben. Dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken, danach die Haut abziehen. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit den Tomaten in eine Auflaufform geben. Die Rosmarinnadeln von den Stielen zupfen und über die Tomaten geben. Drei Esslöffel Olivenöl über die Tomaten verteilen und alles im vorgeheizten Backofen bei 160° Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten garen lassen.

Den Sellerie und Fenchel waschen und putzen (Sellerieblättchen und Fenchelgrün aufheben), dann in feine Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und eine würfeln, die andere vierteln. Bis auf die geviertelte Zwiebel das Gemüse abgedeckt beiseite stellen, die Abschnitte und Reste aufheben. Die Riesengarnelen waschen, dann schälen. Das Garnelenfleisch wieder kalt stellen.

Die Garnelenschalen in etwas Olivenöl anrösten, dann die geviertelte Zwiebel, die Gemüseabschnitte und auch die Tomatenhäute zugeben und mit anschwitzen. Mit 100 ml Roséwein ablöschen. Knapp 2 Liter kaltes Wasser angießen und zum Kochen bringen. Die Lorbeerblätter und etwas Salz zugeben und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den Garnelenfond durch ein feines Sieb gießen. Es werden ca. 1,2 l Fond benötigt.

Den Safran mit ca. 50 ml kochendem Wasser übergießen. Das vorbereitete Gemüse (Fenchel, Zwiebel und Sellerie) in etwas Olivenöl bei niedriger Temperatur anschwitzen, so dass das Gemüse keine Farbe bekommt. Nach einigen Minuten den Reis zugeben und solange anschwitzen, bis er glasig ist. Dann den restlichen Wein zugeben und unter Rühren aufkochen. Den vorbereiteten Fond kellenweise zum Reis geben, dabei immer rühren und erst neuen Fond zugeben, wenn die vorherige Menge vom Reis aufgenommen wurde.

Wenn der Reis noch etwas Biss hat, das Safranwasser und die Garnelen zugeben. Alles ca. 2-3 Minuten weiter köcheln lassen. Dann die Butter und den Parmesan unterrühren und das Risotto einige Minuten zugedeckt ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer  und etwas Zitronensaft abschmecken.

Die aufgehobenen Sellerieblättchen und das Fenchelgrün fein hacken. Die Ofentomaten mit Pfeffer und Salz würzen. Das Risotto auf Teller verteilen, die Tomaten obenauf verteilen. Darüber die Sellerieblättchen und das Fenchelgrün streuen. Parmesan darüber reiben und mit etwas nativen Olivenöl beträufeln.





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Dienstag, 2. August 2022

Bandnudeln mit frischer Tomatensoße, Kapern und gebratenen Fenchel

Eigentlich hatte ich mir eine Fenchelknolle für einen Salat gekauft aber dann hatte ich doch keinen Appetit darauf und weil ich ihn nicht wegwerfen wollte, hatte ich verschiedene Verwendungsmöglichkeiten überlegt. Eine war dieses Gericht. 

Gerade in letzter Zeit esse ich abends gerne fleischlos und wenn ich mittags nur Stulle hatte, gibt dann etwas Warmes. Der Vorteil hier war, die sehr schnelle Zubereitung. Ich hatte nichtmal eine halbe Stunde für alles gebraucht und die meiste Zeit benötigte ich, um die Tomatensoße einzukochen.

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 Stange Sellerie
2 Esslöffel Tomatenmark
500 g passierte Tomaten
1 kleines Glas Kapern
2 Fenchelknollen
400 g Bandnudeln
Parmesan nach Geschmack
Olivenöl zum Braten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Sellerie putzen, waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel- und Selleriewürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, wenn sie Farbe bekommen haben, das Tomatenmark dazu geben und anrösten, dann mit den passierten Tomaten und der gleichen Menge Wasser ablöschen. Die Tomatensoße unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen und mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen. Die Hälfte der Kapern in die Tomatensoße geben.

Derweil den Fenchel putzen, waschen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Das Grüne aufheben. Diese in etwas Olivenöl kräftig von beiden Seiten anbraten und mit Pfeffer und Salz würzen. Derweil die Bandnudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Nudeln abgießen, auf Teller verteilen und jeweils etwas Tomatensoße darüber geben. Den gebratenen Fenchel obenauf anrichten, die restlichen Kapern darüber verteilen und Parmesan über die Nudeln hobeln. Mit etwas Fenchelgrün dekorieren.


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Samstag, 30. Oktober 2021

Salsiccia und buntes Gemüse aus dem Backofen

Auch wenn das Gericht kochtechnisch genauso geworden ist, wie ich mir das vorgestellt hatte, war ich mit dem Foto nicht zufrieden. Irgendwie hatte ich dann doch zuviel auf den Teller gepackt aber es sollte auch der von meinem Mitesser sein, denn wie man sehen kann, war hier reichlich Paprika mit dabei und den hätte ich nicht gegessen.

Die Salsiccia hatte eigentlich eher zufällig beim Fleischer meines Vertrauens gesehen und gleich mitgenommen. So geht es mir öfters. Eigentlich wollte ich mir für das Wochenende etwas Aufschnitt kaufen und hatte dann in der Auslage diese leckeren Würstchen liegen sehen. 

Zu diesem leckeren Ofengericht passt sowohl ein knuspriges Baguette als auch Kartoffelpüree oder so wie bei uns eine cremige Polenta.

Zutaten:
300 g Salsiccia
4 Möhren
2 Zucchini
je 2 gelbe und rote Paprikaschoten
1 Fenchelknolle
250 g Champignons
6 Esslöffel Olivenöl
300 g griechischer Joghurt
1 Bio-Zitrone
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in nicht zu kleine Stücke schneiden, da die verbrennen würden. Das Fenchelgrün als Deko beiseite legen. Dann das Gemüse in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl vermengen. Danach alles auf einem Backblech verteilen. Mit etwas Pfeffer bestreuen. Die Salsiccia auf dem Gemüse verteilen.

Jetzt alles in den vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten garen lssen. Die Würste nach der Hälfte der Zeit wenden.

Während das Gemüse gart, den Joghurtdipp zubereiten. Dafür die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen. Schale und Saft unter den Joghurt rühren und mit Salz abschmecken.

 

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Samstag, 2. Januar 2021

Kartoffel-Petersilienwurzel-Frikadelle mit Curry-Tomatensoße und Fenchelgemüse


Da es in letzter Zeit schon recht fleischlastig war, wollte ich mal wieder etwas vegetarisches. Zur Ideenfindung hatte ich mir mal wieder etwas von der Speisekarte des Liebstöckels stibitzt. Wenn mir da ein Gericht auffällt, ich aber nicht zum essen hingehen kann, kommt diese Idee auf meine Nachkochliste.

Zutaten:
3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel Currypaste (mittelscharf)
2 Dosen stückige Tomaten
Agavendicksaft
600 g Kartoffeln
300 g Petersilienwurzeln
1 Ei
2-3 Esslöffel Kartoffelstärke
etwas gemahlene Muskatnuss
1 Bund Blattpetersilie
2 Fenchelknollen
1 Gemüsezwiebel
1 kräftiger Schluck Weißwein
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln, dann die Schalotten und die Hälfte des Knoblauchs in etwas Öl anschwitzen, wenn sie Farbe bekommen haben, das Tomatenmark und die Currypaste dazu geben und ebenfalls anrösten, dann mit den Dosentomaten ablöschen. Die Tomatensoße mit Pfeffer, Salz und etwas Agavendicksaft würzen und leicht köchelnd einkochen lassen. 

Kartoffeln und Petersilienwurzeln schälen, waschen und würfeln. Beides getrennt in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Derweil die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Die Petersilienwurzeln gut abgießen und pürieren. Die Kartoffeln ebenfalls abgießen und fein zerstampfen. Beides mit dem Kartoffelstärke und Ei verkneten, dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Jetzt die Petersilie unterkneten. Aus der Masse 8 Frikadellen formen. Öl erhitzen und die Frikadellen im tiefen Fett von jeder Seite goldbraun braten.

Den Fenchel putzen, vierteln, den Strunk entfernen und das Gemüse in dünne Streifen schneiden. Die Gemüsezwiebel schälen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Beides mit dem restlichen Knoblauch in etwas Öl anschwitzen, dann mit dem Weißwein ablöschen und mit Pfeffer und Salz würzen. Leicht köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.

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