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Montag, 11. November 2024

Blumenkohl-Couscous nach Alexander Herrmann


Zur Zeit versuche ich die Beilagen unseres Sonntagsessens durch kohlehydratarme Varianten zu ersetzten. Bei der Suche nach Ideen ist mir dieses Rezept unter gekommen und ich wollte es gleich mal ausprobieren. Gerade durch die Cashewkerne hatte es eine interessante Konsistenz und meinem Mitesser hat es wirklich geschmeckt. Er hat dann auch gleich alle Reste für sich reserviert.

Zutaten für 2 Portionen:
400 g Blumenkohl
100 g Cashewkerne
Saft einer Limette
Salz
Raz el Hanout (Couscous-Gewürz)
1 Teelöffel Pflanzenöl

Zubereitung:
Die Cashewkerne in einer Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft 10 bis 12 Minuten hellbraun rösten. Dann abkühlen lassen, mit einem Messer grob zerkleinern und dann im Mörser leicht zerstoßen.

Den Blumenkohl in große Röschen teilen, gründlich waschen, trocken tupfen und mit einer Prise Salz in einer Küchenmaschine zu couscous-ähnlichen Bröseln zerkleinern. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin den Blumenkohl anschwitzen bis sich leichte Röstaromen bilden, danach die zerstoßenen Cashewkerne zugeben und mit Salz und Raz el Hanout, sowie dem Saft der Limette abschmecken.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 9. November 2024

Meine Woche der Resteverwertung - Blumenkohl-Bolognese zu Linguini


Neulich hatte ich für meinen Mitesser Couscous aus Blumenkohl gemacht und hatte davon noch einen halben Blumenkohl übrig. Normales Blumenkohlgemüse oder auch einen Salat wollte ich nicht zubereiten und da ist mir bei der Suche nach einer sinnvollen Verwertung ein Rezept für eine vegetarische Bolognese untergekommen.

Allerdings waren da soviele Sachen drinne, die aus meiner Sicht nicht gepasst hätten bzw. die ich nicht essen, wie zum Beispiel Paprika und Mascarpone. Also Idee gemopst und komplett eigenes Rezept gezaubert. Wichtig ist nur, ordentliche Röstaromen zu erzeugen. Den Ketjap manis hatte ich übrigens verwendet, weil mir die Farbe nicht gefallen hat aber die süße Sojasoße hat auch geschmacklich sehr gut gepasst.

Zutaten:
25 g getrocknete Steinpilze
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
1/2 Blumenkohl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Glas Rotwein
2 Esslöffel Ketjap manis
1 Dose gehackte Tomaten
2 Zweige Oregano
Aceto Balsamico
400 g Linguini
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
Parmesan nach Geschmack
frischer Basilikum

Zubereitung:
Die Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Möhren schälen, waschen und fein würfeln. Den Sellerie putzen, waschen und ebenfalls fein würfeln. Den Blumenkohl in Röschen teilen und gründlich waschen, dann abtropfen lassen und in einer Küchenmaschine zerkleinern (bei meiner Prep&Cook hatte ich dazu auf Intervall geschaltet) 

Die Steinpilze abgießen und das Einweichwasser auffangen. Etwas Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln goldbraun anrösten, das restliche vorbereitete Gemüse und die Pilze zugeben und unter gelegentlichem Rühren anrösten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls anrösten. Mit dem Rotwein ablöschen. Ketjap manis, Einweichwasser, Dosentomaten und 400 ml Wasser angießen und alles bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Die Oreganoblätter abzupfen und fein hacken, zur Soße geben und diese mit Aceto balsamico, Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen.

Die Linguini in reichlich Salzwasser bissfest garen, dann abgießen und mit der Bolognese vermischen (hatte ich auf dem Foto nicht gemacht), auf Teller verteilen, Parmesan darüber hobeln und mit Basilikum dekorieren.

 

 



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 13. Mai 2024

Dänische Hörnchen


Dieses Hörnchenrezept ist ein Klassiker bei einem dänischen Frühstück. Allerdings kann man sie auch zu jeder anderen Tageszeit essen. Da der Teig nicht süß ist, schmecken die Hörnchen auch mit Käse und/oder herzhaften Aufstrichen.

Mir haben dazu frische Butter und Konfitüre besonders gut geschmeckt. Damit es frühs nicht zu stressig wird, habe ich meine Prep&Cook benutzt. Das hatte den Vorteil, dass während die Maschine gelaufen ist und den Teig zubereitet hat, ich Zeit für Bad und ähnliches hatte. Zu guter Letzt musste ich sie nur noch entspannt aufrollen und während sie das zweite Mal gegangen sind, konnte ich schonmal den Tisch decken.

Wem das vor dem Frühstück zu aufregend ist, kann den Teig auch am Abend vorher zubereiten und ihn dann über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Zutaten für 12 Hörnchen:
42 g frische Hefe
1 Teelöffel Zucker
200 ml lauwarme Milch
420 g Weizenmehl
50 g weiche Butter
1 Prise Salz

Zubereitung in der Prep&Cook:
Die Hefe zerbröseln und mit dem Zucker solange verrühren bis sich die Hefe verflüssigt hat. Die Lauwarme Milch dazu geben und alles gründlich verrühren.

Alle Zutaten mit der Hefemilch in den Rührbehälter geben und mit dem Knet- und Mahlaufsatz mit dem Teigprogramm P2 zu einem glatten Teig verarbeiten, den Knet- und Mahlaufsatz herausnehmen, den Teig zu einer Kugeln formen und wieder hineinlegen und 45 Minuten gehen lassen.

Zuerst das Weizenmehl in eine Schüssel sieben. Im Anschluss die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen. Im nächsten Schritt die Milch sowie die Butter zusammen mit dem Zucker als auch der Hefe in die Schüssel mit dem Mehl geben und alles zu einem Teig verkneten.

Den Teig herausnehmen, kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen. Dann in 12 gleich große Teigdreiecke schneiden.

Die Teigdreiecke von der langen Seite her zur Hörnchen rollen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einem Küchentuch abgedeckt 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für 25-30 Minuten backen.



 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 11. September 2023

Selbstgebackene Bagels mit der Prep&Cook


Ein Bagels Rezept habe ich bereits hier  veröffentlicht. Damals habe ich noch alles mit der Hand geknetet. Jetzt benutze ich gerade für Hefeteig immer sehr gerne meine Prep&Cook. Dadurch dass hier der Teig bei 30° ruhen kann, hat man den Vorteil, dass der Teig viel besser aufgeht. Mein altes Rezept habe ich auch noch mit Butter und Milch zubereitet, dieses Rezept ist, wenn man den Honig durch Zucker ersetzt, vegan. Gebacken habe ich die Leckerchen für die Salt Beef Bagel, die ich letzten Sonntag zubereitet hatte.

Aber ein Problem, was ich mit meinem Küchenmaschinchen habe, ist, dass man die Knetdauer bei den Teigprogrammen nicht beeinflussen kann und wenn man den Teig einfach auf Stufe 3 10 Minute bearbeitet, hat man leider nicht das selbe Knetergebnis. Deshalb trickse ich die Maschine gerne aus und breche das Programm nach dem Knetteil einfach ab und lass es dann ein zweites Mal durchlaufen. So kann ich auch Teige zubereiten, die eine längere Knetdauer brauchen, wie zum Beispiel beim Brioche Teig. Hier kann man sehen, wie gut der Teig gegangen ist. (Das Foto stammt vom Probebacken, da hatte ich das halbe Rezept ausprobiert. Bei der kompletten Menge geht der Teig bis an die obere Kante)

Genau für so etwas könnte ich die tolle Küchenmaschine gebrauchen, die Zorra zur Zeit bei ihrem Doppeljubiläums-Blog-Event – „Backen wie ein MYestro“ verlost. Ihr Blog hat 19. Geburtstag und sie veranstaltet gerade den 200. Blogevent.

Doppeljubiläums-Blog-Event - Backen wie ein MYestro (Einsendeschluss 15. September 2023)


Mit nur einigen einfachen Toppings kann man die Bagels übrigens geschmacklich verändern. Möglich sind unter anderem Sesamkörner, ganze Mohnkörner, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Ein sehr leckeres Topping ist auch das Everything Bagel Seasoning (Bagel Gewürz). Natürlich kann man das fertig kaufen aber es ist auch mit wenigen Handgriffen selbst gemacht.

Dafür einfach je einen Esslöffel geröstete weiße Sesamsamen, schwarze Sesamsamen, Mohnsamen, getrocknete Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie ein Teelöffel Meersalzflocken oder Fleur de sel vermischen.

Zutaten für 8 Bagels:
500 g Mehl
1 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Öl
250 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 Esslöffel Honig
1 Ei
Sesam, Mohn oder Bagel Gewürz zum Bestreuen

Zubereitung:
Das Knet- und Mahlmesser in den Behälter setzen und Mehl, Zucker, Salz, Öl und Wasser hineingeben, dann die Hefe darüber bröseln. Danach das Teigprogramm P3 starten, nachdem der Programmteil mit dem Kneten vorbei ist, das Programm erneut starten. Wenn der Knetteil ein zweites Mal durchgelaufen ist, das Knetmesser herausnehmen und den Teig zu einer Kugel formen, danach wieder in den Behälter legen und fertig durchlaufen lassen.

Den Teig herausnehmen und mit der Hand noch einmal durchkneten. Dann 8 Kugeln formen und daraus dann Bagels formen. Mit einen Kochlöffelstiel ein Loch die Mitte bohren und dann mit den Fingern weiten, es sollte mindestens 4 cm groß sein. Dann die Bagels auf Backpapierstücke legen (so kann man die fertig gegangenen Bagels besser ins Wasser befördern) und mit einem Küchentuch zugedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen.

Einen weiten Topf mit Wasser füllen (ungefähr 5cm hoch reicht) und den Honig hineingeben. Dann das Wasser zum Kochen bringen und jeweils zwei Bagels mit der Oberseite nach unten hineingeben, 30 Sekunden köcheln lassen, wenden und erneut 30 Sekunden köcheln lassen. Die Teiglinge mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen und den Vorgang wiederholen, bis alle Bagels auf dem Backblech liegen.

Das Ei verquirlen und die Bagels damit bestreichen, dann Sesamkörner, Mohn oder Bagel Gewürz darüber streuen und in den mittleren Einschub im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 20 Minuten backen.

Morgen gibt es dann das Rezept für mein selbstgepökeltes Salt Beef

und am Mittwoch das für die eingelegten Salz-Dill-Gurken.

Am Donnerstag setze ich den leckere Salt Beef Bagel zusammen.    Mmmmmmmm lecker

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 28. Januar 2023

Alles was an Gemüse in meiner Küche übrig war


kam in den Suppentopf. Nach einem wirklich anstrengenden Tag, an dem auch noch meine Mittagspause ausgefallen ist, hatte ich zu Feierabend so richtig Hunger. Da ich auf dem Heimweg aber keine Lust auf einkaufen hatte, wollte ich zuhause eigentlich mal wieder einen Lieferdienst bemühen. Aber bei der Suche nach einem leckeren Essen musste ich feststellen, dass die meisten Firmen mittlerweile einen recht hohen Mindestbestellwert haben. Na ja und beim großen M wollte ich nicht bestellen.

Also bin ich in die Küche und habe alles, was ich an Gemüseresten hatte, zusammengesucht. Da ich viel mit frischem Gemüse koche und ich das nicht immer einzeln kaufen kann, bleibt häufig etwas übrig. Und was will man mit einer Pastinake machen, davon wird selbst eine Person nicht satt. Also sammle ich diese Stücke in meinem Gemüsefach und versuche sie sinnvoll zu verwenden.

Zutaten:
1 Kohlrabi
2 1/2 Möhren
1 Stück Lauch
1 Stück Sellerie
1 Pastinake
4 Kartoffeln
1 handvoll Kaiserschoten
4 Wienerwürstchen
3-4 Stängel Petersilie
2 Stängel Dill
1 Esslöffel Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Die Würstchen in Scheiben schneiden. Die Kräuter von den Stielen zupfen und fein hacken.

Den Misch- und Rühraufsatz in den Behälter einsetzen. Kohlrabi, Möhren, Lauch, Sellerie, Pastinake und Kartoffeln hineingeben, die Würstchen und die Gemüsebrühe dazu geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Suppe mit dem Garprogramm P3 zubereiten. % Minuten vor Ende der Garzeit die Kaiserschoten zugeben.

Die Suppe nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken und die vorbereiteten Kräuter hineingeben.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 19. Januar 2023

Zweierlei Pizza - Artischocken mit Salami & Kochschinken mit Tomate, Rucola


Seit ich meine kochende Küchenmaschine habe, ist ein Pizzateig sehr schnell zubereitet und gerade wenn mir abends nichts einfällt, eine Pizza geht immer. Erst wollte ich ja zwei runde Pizzen backen aber dann fand ich, dass ein Blech praktischer ist. Allerdings ist mir der Teig diesmal zu gut gelungen und etwas zu hoch gegangen. Na ja beim nächsten Mal muss ich den Teig doch mit einer Gabel einstechen.

Normalerweise mache ich es mir mit der Tomatensoße recht einfach und pürieren Dosentomaten mit Tomatenmark und Gewürzen, aber dieses Mal habe ich extra einen Tomatensugo gekocht.

Zutaten:
1 Päckchen Trockenhefe
250 g lauwarmes Wasser
400 g Mehl
1 Prise Zucker
1 kräftige Prise Salz
5 Esslöffel Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Dose passierte Tomaten
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Zweige Thymian
1 Zweig Oregano
2 Kugeln Büffel-Mozzarella
50 g Salami in dünnen Scheiben
1 kleines Glas eingelegte Artischockenherzen
200 g Kirschtomaten
2 Esslöffel Kapern
1 Tomate
4-5 Scheiben dünngeschnittener Kochschinken
1 handvoll Oliven (ich hatte Kalamata-Oliven)
1 handvoll Rucola

Zubereitung:
Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und dem Zucker in die Küchenmaschine geben und mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° verrühren. Jetzt Mehl, 2 Esslöffel Olivenöl und 1 kräftige Prise Salz zugeben und das Teigprogramm P2 starten. Nach der Rührphase den Knet- und Mahlaufsatz herausnehmen und den Teig gehen lassen.

Für den Tomaten-Sugo den Knoblauch schälen und fein würfeln, dann in 2 Esslöffel Olivenöl anschwitzen, das Tomatenmark zugeben und ebenfalls anbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen, Thymian und Oregano zugeben und kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Den fertigen Hefteteig mit den bemehlten Fingern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech drücken. Den Tomaten-Sugo auf dem Teig verteilen, darüber die Hälfte des Mozzarellas zupfen.

Jetzt die Pizza belegen. Auf die eine Hälfte kamen die Salamischeiben, die Artischocken, die halbierten Kirschtomaten und die Kapern. Für die andere Hälfte hatte ich die Tomate in dünne Scheiben geschnitten und damit die Pizzahälfte belegt. Dazu kam noch der Kochschinken und Oliven. Zum Schluss den restlichen Mozzarella über die Pizza verteilen.

Die Pizza im vorgeheizten Backofen bei 250° Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen und zum Schluss die eine Hälfte noch dem Rucola bestreuen.

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Freitag, 24. September 2021

Verrückte Pizzen - Frizza oder auch Pizza fritta


Das erste Mal hatte ich von der frittierten Pizza in einem Reiseführer gelesen. Ich fand das interessant und dann habe ich es wieder vergessen. Neulich war auch bei einer Fernsehsendung die Rede von der frittierten Pizza und weil es genau erklärt wurde, kam diese Idee auf meine Nachkochliste. Anders als in der Sendung vorgestellt, hatte ich meinen Teig aber aus Bequemlichkeit in meiner Prep&Cook zurecht gemacht. Da aber nicht jeder so ein Maschinchen hat, habe ich beide Varianten aufgeschrieben.

Zutaten für drei Stück
1/2 Packung frische Hefe
375 ml lauwarmes Wasser
500 g Mehl
20 g Salz
1 kleine Dose stückige Tomaten
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel getrockneten Oregano
125 g Ricotta
150 g Pancetta oder Coppa
150 g Mozzarella
Salz, Pfeffer
Olivenöl
2 l Pflanzenöl zum Frittieren

Teigzubereitung mit der Prep&Cook:
Hefe und Wasser mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Dann Mehl und Salz zufügen und mit dem Teigprogramm P2 verkneten. Wenn die Maschine fertig mit Kneten ist, das Teigprogramm neu starten. Am Ende der Knetphase den Knet- und Mahlaufsatz entfernen und den Teig zu einer Kugel formen. Den Deckel schließen und das Teigprogramm weiterlaufen lassen. Bei 30° für 40 Minuten gehen lassen.

Teigzubereitung auf herkömmliche Art:
Die Hefe im Wasser auflösen. Dann Mehl und Salz vermischen und mit der Wasser-Hefe-Mischung verrühren. Den Teig mindestens 10 Minuten verkneten, dabei den Teig auf der Arbeitsfläche drücken und übereinander falten. Dann den Teig wieder breit drücken und falten, das Ganze 4-5 mal wiederholen. Den Teig zu einer Kugel formen, mit Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie eingewickelt 20 Minuten gehen lassen. Zum Schluss den Teig erneut 10 Minuten kneten, mit Folie abdecken und an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen. 

Pizzazubereitung:
Den Teig durchkneten, in drei Portionen teilen. Diese zu Kugeln formen und mit einem Tuch zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen. 

Tomaten, Tomatenmark, geschälten Knoblauch und 1/2 Teelöffel Oregano in einem Mixer pürieren und mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. 

Den Ricotta gründlich abtropfen lassen. Den Schinkenspeck in Würfel schneiden. Die Teigstücke kreisförmig ausrollen. Dann jeweils in die Mitte etwas Tomatensoße geben. Ricotta, Schinkenspeck und Mozzarella darauf verteilen und mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl darüber träufeln und dann die Pizza zusammenklappen und die Ränder fest andrücken. 

Das Pflanzenöl in einer tiefen Pfanne (ich benutzte meinen Wok) erhitzen und die Teiglinge darin unter einmaligem Wenden goldbraun frittieren. Die Pizzen auf Küchenpapier abtropfen lassen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 16. August 2021

Pizza Calzone mit Brathähnchen

Die Idee hierfür hatte ich mal wieder nach dem Sehen einer Fernsehsendung, da wurde diese Pizza vorgestellt. Das genaue Rezept hatte ich mir nicht gemerkt, denn bei meinem Pizzateig nehme ich am liebsten mein eigenes Rezept, da weiß ich, dass das funktioniert und ich kann auch meine Krups Prep&Cook benutzen.

Allerdings ist mir jetzt aufgefallen, dass ich hier noch gar kein Rezept für die Zubereitung eines Pizzateiges mit der Prep&Cook veröffentlicht habe und hole das gleich mal nach. 

Zutaten:
1 Packung Trockenhefe
1 Prise Zucker
325 ml lauwarmes Wasser
500 g Mehl (Typ 00)
4 Lauchzwiebeln
200 g Champignons
6 Cocktail-Tomaten
200 g passierte Tomaten
1/2 Brathähnchen
100 g geriebener Mozzarella
1/2 Teelöffel Oregano
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Wasser mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Dann das Mehl zufügen und mit dem Teigprogramm P2 verkneten. Am Ende der Knetphase den Knet- und Mahlaufsatz entfernen und den Teig zu einer Kugel formen. Den Deckel schließen und das Teigprogramm weiterlaufen lassen. Bei 30° für 40 Minuten gehen lassen. Den Pizzateig halbieren und daraus zwei runde Teigfladen (Durchmesser 24 cm) ausrollen.

Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Pilze putzen und vierteln. Die Tomaten waschen und würfeln. Das Hähnchenfleisch von den Knochen löse und grob zerkleinern.

Zuerst die Pilze anbraten, dann Tomaten und Lauchzwiebeln dazu geben und weiter braten. Die passierten Tomaten und das Hähnchen zugeben und erwärmen. Alles mit Oregano, Pfeffer und Salz würzen.

Die Teigfladen auf Backpapier legen und die Hälfte der Füllung auf jedes Teigstück geben und darüber den Käse verteilen. Den Rand mit Wasser anfeuchten, zusammenklappen und dann den Rand andrücken.

Die Pizzen im vorgeheizten Backofen bei 230°C für 6-8 Minuten goldbraun backen.



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Mittwoch, 17. März 2021

Kartoffel-Meerrettich-Suppe mit Wurstchips


Abends habe ich nach einem stressigen Arbeitstag keine wirkliche Lust auf aufwendiges Essen. Gerade in solchen Situationen nutze ich auch gerne meine Prepp&Cook, denn die kocht mir dann mein Essen fast von alleine. Ich habe allerdings auch das normale Rezept aufgeschrieben 

Zutaten:
700 g mehligkochende Kartoffeln
1 Gemüsezwiebel
1 Esslöffel Butter
1 ½ Liter Gemüsebrühe
200 ml Schlagsahne
2 Esslöffel geriebener frischer Meerrettich
1 Teelöffel Weißweinessig
100 g Chiliknackwurst
etwas Lauchzwiebelgrün
Salz, Pfeffer
als Deko etwas geriebener Meerrettich

Zubereitung mit Prep&Cook:
Die Kartoffeln und die Zwiebeln schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Das Universalmesser in den Behälter setzen und das Gemüse dazu geben. Die Gemüsebrühe und Sahne dazu gießen Mit dem Suppenprogramm P1 30 Minuten garen. Den Meerrettich unterrühren und mit Pfeffer, Salz und Essig abschmecken.

Zubereitung mit Prep&Cook:
Kartoffeln und Zwiebeln genauso wie oben vorbereiten, dann im Fett kurz anbraten. Mit Brühe auffüllen und 25 Minuten bei milder Hitze zugedeckt kochen lassen. Die Sahne und den Meerrettich dazugeben, 5 Minuten kochen lassen. Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Salz, Pfeffer und Essig würzen.

Die Knackwurst in Scheiben schneiden und auf der Suppe mit etwas Lauchzwiebelgrün und frisch geriebenen Meerrettich anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 16. Februar 2021

Beignets - Fettgebäck aus New Orleans


Fasching ist ja so gar nicht meins. Auch ohne Corona bin ich ein wirklicher Faschingsmuffel. Aber natürlich gibt es auch Sachen die mir an Fasching gefallen, wie zum Beispiel das leckere Fettgebäck, das man zu der Zeit immer wieder gerne isst. Hier bei uns sind das ja eher Berliner, Kräppelchen, Kameruner, Krapfen oder Mutzen. Im Prinzip sind die Rezepte recht ähnlich. Zumeist wird Hefeteig manchmal auch ein Backpulverteig in Öl ausgebacken und dann mit Zucker bestreut bzw. darin gewälzt.

In New Orleans wird ja auch sehr gerne gefeiert und dort gehören die kalorienhaltigen Beignets zum „Fat Tuesday“(bei uns Faschingsdienstag) dazu. Einfach um sich nach den feierträchtigen Tagen wieder zu kräftigen. Die leckeren Teigteilchen haben Auswanderer aus Europa mit nach Amerika gebracht. Besonders leckere soll es im Café du Monde am Rande des historischen French Quarter geben. Passend dazu wird ein in den Südstaaten üblicher Zichorienkaffee (Milchkaffee aus Kaffeebohnen und gerösteten Chicoréewurzeln) serviert.

Der fertige Teig ist sehr weich, muss auch so sein, sonst werden die fertigen Beignets nicht so schön fluffig. Ich habe dafür dann lieber meine Küchenmaschine verwendet, natürlich kann man den Teig auch mit der Hand kneten.

Zutaten:
150 ml lauwarme Milch
1 gestrichener Teelöffel Trocken-Hefe
1 Esslöffel flüssige Butter
1 kleines Ei
1 Esslöffel Zucker
1 kräftige Prise Salz
300 g Mehl (Typ 550)
1 l Sonnenblumenöl zum Frittieren
Puderzucker nach Geschmack

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Milch mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Mehl, Ei, Butter und Salz zufügen und mit dem Teigprogramm P2 verkneten. Am Ende der Knetphase den Knet- und Mahlaufsatz entfernen und den Teig zu einer Kugel formen. Den Deckel schließen und das Teigprogramm weiterlaufen lassen. Bei 30° für 40 Minuten gehen lassen.

Den Teig aus der Rührschüssel nehmen, kurz durchkneten und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca 1 cm dick ausrollen. Den Teig mit einem bemehlten Messer in Quadrate (4 cm  Seitenlänge) schneiden und etwas auseinander rücken.

Dass Öl auf 175 °C erhitzen. Die Teigstücke einzeln unter Wenden im heißen Öl ausbacken, dabei jeweils vorher das Mehl entfernen. Die frittierten Beignets auf Küchenkrepp entfetten und dann reichlich mit Puderzucker bestreuen.

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Samstag, 30. Januar 2021

Malasadas - kleine süße Hefeteilchen


 Bei Hawaii 5O haben sie gerade mal wieder von Malasadas geschwärmt, da bin ich auf die Suche nach passenden Rezepten gegangen. Da ich ja immer noch auf raffinierten Zucker verzichte, hatte ich ersten den im Rezept extrem runter reduziert und dann durch Birkenzucker ersetzt. Allerdings musste ich dann feststellen, dass der Hefeteig nicht wirklich aufgehen wollte. Obwohl der Teig nach einer Stunde gehen immer noch so aussah wie zu Anfang, machte ich ein Probeteilchen. Aber auch das hatte eine komische Konsistenz. Deshalb hatte ich den Teig nochmal angesetzt, dann aber mit einem Teelöffel Zucker und einem Teelöffel Birkenzucker. Das Ergebnis war echt fluffig und sehr lecker. 

Zutaten:
1/2 Teelöffel Trockenhefe (4g)
1 Esslöffel Zucker + Zucker zum Wälzen
75 g Sahne
150 g Mehl + welches zum Verkneten
10 g Butter
1 Prise Salz
1 Ei
2 l Frittieröl

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Sahne mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Dann die restlichen Zutaten zufügen und mit dem Teigprogramm P3 verkneten und 40 Minuten gehen lassen.

Den Teig aus der Maschine nehmen, mit etwas Mehl durchkneten und dann 1 cm dick ausrollen. Mit einem 4cm Ausstecher Kreise ausstechen und jeden auf ein Stück Backpapier legen, dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Das Frittieröl erhitzen und die Teigstücke mit Hilfe des Backpapiers hineingleiten lassen. Wenn das Teilchen schön gebräunt ist, wenden. (das geht am besten mit einem Stäbchen) Die fertig frittierten Malasadas aus dem Fett nehmen und im Zucker wälzen.





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Freitag, 12. Juni 2020

Erbeer-Joghurt-Eis mit karamellisierten Bananen und Minzpesto


Dieses Eis habe ich mal wieder nach dem Motto gebastelt "Alles was in der Küche rumliegt darf mit rein". Ich hatte ganz kurzfristig noch ein Dessert gebraucht, weil mein Besuch einfach mal noch jemanden mitgebracht hat. Da das eigentliche Essen dann etwas wenig gewesen wäre, kam einfach noch eine Vor- und Nachspeise dazu. Und schon wurden alle satt. Mit der Vorspeise hatte ich es mir recht einfach gemacht. Blattsalat, Rucola und Tomaten mit einem Balsamico-Dressing und Kürbiskernen. Dank meiner Küchenmaschine war das Eis auch in nur wenigen Minuten zubereitet.

Zutaten:
300 g tiefgefrorene Erdbeeren
300 g griechischer Joghurt
4 Esslöffel Puderzucker

1 Esslöffel Honig
4 Mini-Bananen
7-9 Stiele Minze
1 Limette
3 Esslöffel Mandelöl
100 g gehackte Pistazien

Zubereitung:
Die Erdbeeren mit dem Joghurt und 3 Esslöffel Puderzuckerin mit dem Schlagmesser in die Prep&Cook geben und für 5 Minuten auf Stufe 3 pürieren. Die Eismasse in eine Schale füllen und für ca. eine halbe Stunden in den Tiefkühlschrank stellen.

Den Honig in einer Pfanne erhitzen, dann die in Scheiben geschnittenen Bananen hineingeben und vorsichtig darin wenden. Mit einigen Spritzern Limettensaft abschmecken. Die Bananen auf die Gläser verteilen.

Die Blätter der Minze mit dem restlichen Puderzucker, dem Mandelöl und etwas Limettenschalenabrieb pürieren. Dann die Pistazien zugeben und erneut pürieren.

Das Eis auf den Bananen anrichten und jeweils etwas vom Pesto obenauf geben.



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Samstag, 9. Mai 2020

Marinierte Erdbeeren mit Zabaione

Da ich jetzt wieder auf den Wochenmarkt gehen kann, habe ich bei meinem Obst- und Gemüsedealer wirklich sehr aromatische Erdbeeren kaufen können. Eigentlich hatte ich etwas anderes geplant aber dann waren die Erdbeeren so lecker, dass sie der Hauptdarsteller des Desserts sein sollten. Dann fiel mir ein, dass ich ja meine Küchenmaschine in letzter Zeit nicht genutzt habe und da wollte ich eigentlich eine Puddingcreme machen aber dann kam mir die Idee mit der Weincreme.

Wenn man keine kochende Küchenmaschine hat, kann man die Zabaione auch auf einem Wasserbad zubereiten. Dabei ist es wichtig, die Creme die ganze Zeit mit einem Schneebesen aufschlagen.

Zutaten:
250 g Erdbeeren
1 Bio-Zitrone
5 frische Eigelb
80 g Puderzucker
120 ml Pflaumenwein

Zubereitung:
4 kleine Erdbeeren beiseite legen, die restlichen putzen, waschen und halbieren. Die Schale von der Zitrone reiben und etwas Saft (ca. die Hälfte) auspressen. Beides zusammen mit einem Esslöffel Puderzucker zu den Erdbeeren geben und gut verrühren.

Die Eigelb mit dem Puderzucker in den Behälter der Küchenmaschine geben. Auf Stufe 6 für 2 Minuten rühren lassen. Jetzt die Geschwindigkeit beibehalten, 85°C einstellen und die Zabaione 10 Minuten aufschlagen lassen, dabei langsam den Pflaumenwein und den restlichen Zitronensaft zur Creme geben.


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Sonntag, 1. September 2019

Hammelfrikadellen mit Feta an buntem Couscoussalat


Auf der Suche nach etwas Leckerem fürs Wochenende fiel mir ein, dass ich noch etwas von dem Hammelfleisch vom letzten Jahr in der Tiefkühltruhe hatte. Da demnächst wieder geschlachtet werden soll, musste ich mal wieder für Platz sorgen. Mein Mitesser wünschte sich zum Hammelfleisch Couscous aber ich hatte keinen Appetit auf die herkömmliche Art und Weise, deshalb schaute ich, was so in meiner Küche herumlag und dabei kam dieser leckere Couscoussalat.

Zutaten:
250 g Couscous
4 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Butter
3 Möhren
4 Lauchzwiebeln
4 Bio-Orangen
1 Bund glatte Petersilie
1 (ca. 250 g) reife Avocado
Zucker
1 Brötchen
1 kg Jung-Hammelkeule (oder Lammkeule) mit Knochen
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Ei
2-3 Prisen Kreuzkümmel
3-4 Zweige Thymian
1/2 Teelöffel Paprikapulver
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
250 ml Wasser mit einem Teelöffel Salz und einem Esslöffel Öl zum Kochen bringen. Den Couscous dazugeben und kurz auf kochen. Den Couscous ausquellen lassen und dabei mit einer Gabel etwas lockern. Zum Schluss die Butter dazu geben.

Die Möhren schälen, waschen und grob reiben. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Petersilie ebenfalls waschen, trocken schleudern und fein hacken. 2 Orangen auspressen und zwei Orangen schälen (das Weiße mit entfernen) und filetieren. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch über Kreuz einschneiden. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale holen und die Hälfte des Orangensaftes darüber geben. Möhren, Lauchzwiebeln, Petersilie, Orangenfilets und Avocado zum Couscous geben.

Aus dem restlichen Orangensaft und dem restlichen Olivenöl, Essig, Pfeffer, Salz und etwas Zucker ein homogenes Dressing anrühren und dieses über den Salat geben. Diesen mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Das Brötchen einweichen. Das Fleisch vom Knochen lösen, grob zerkleinern und in der Küchenmaschine bzw. mit dem Fleischwolf zerkleinern. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und würfeln. Die Blätter von den Thymianzweigen zupfen und fein hacken. Das Brötchen ausdrücken und mit dem Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Ei, Kreuzkümmel, Paprika, Pfeffer und Salz vermischen. Soviel Semmelkrumen unterkneten, bis die Masse nicht mehr klebt. Frikadellen formen und in etwas Öl von beiden Seiten anbraten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 10. Juni 2019

Kulinarischer Filmhöhepunkt - Deep Dish Pizza Chicago Style


Bei einer Folge der Krimiserie Hawaii Five 0 schwärmte der SWAT-Captain Lou Grover von einer Deep Dish Pizza. Neugierig geworden, habe ich diese Pizza gegoogelt und zwei Varianten gefunden. Bei beiden sind die fertigen Pizzen sehr dick belegt. Die eine enthält nur eine Schicht Teig auf den die Füllung kommt. Bei der zweiten kommt auf die erste Lage Teig Wurst und Mozzarella, dann darüber eine zweite Lage Teig und da obenauf die Tomatensoße mit Parmesan. Ich habe mich entschieden, die zweite Variante auszuprobieren.

Nachdem wir die fertige Pizza für gut befunden hatten, überlegten wir aus Spaß, was für Gerichte aus Filmen wir noch kennen und die auch gerne essen würden. Da sind uns schon eine ganze Menge eingefallen, wie zum Beispiel die Spaghetti mit Fleischbällchen aus Sussi und Strolch aber das Rezept gibt es hier ja schon (auch wenn die Fotos nicht so doll sind)

Da uns noch einige Gerichte weiter eingefallen sind, habe ich beschlossen, diese Woche ein Special vorzustellen und zwar leckere Filmgerichte. Lasst euch überraschen, was es leckeres gibt. Aber heute erstmal die Pizza.

Zutaten:
1 1/4 Tassen lauwarmes Wasser (300 ml)
2 1/2 Teelöffel Trockenhefe
2 Teelöffel Zucker
2 Teelöffel Salz
3/4 Tasse Maismehl (ca. 100 g)
3 1/4 Tassen Mehl Typ 405 (ca. 400 g)
2 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten
je eine Teelöffelspitze getrockneter Oregano und Basilikum
Paprikapulver edelsüß
200 g geriebenen Mozzarella
50 g Salami in Scheiben
200 g Kochschinken am Stück
50 g geriebenen Parmesan
Pfeffer, Salz
Öl für die Form
Öl zum Braten

Zubereitung:
Wasser, Hefe und Zucker miteinander verrühren. Das Salz mit den beiden Mehlsorten vermischen und dann die Hefe mit dem Olivenöl zugeben und alles gründlich miteinander verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Für die Pizzasoße Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Dann beides in etwas Öl glasig anbraten. Tomatenmark, Basilikum, Oregano und Paprikapulver zugeben. Alles weiter anschwitzen, dann die Tomaten zugeben und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Soße solange köcheln lassen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist.

Den Teig halbieren und jedes Teil gut durchkneten und dann das erste auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Es sollte etwas größer sein als eine 26er Springform. Den Teig in eine mit Öl ausgepinselte Springform geben und dabei den Rand vorsichtig festdrücken.

Den Kochschinken würfeln. Zuerst den Mozzarella, das Schinken und Salami auf der Pizza verteilen.

Die zweite Hälfte des Teiges gut durchkneten und ebenfalls ausrollen. Dann auf die Füllung legen und leicht andrücken. Dann mit einem Nudelholz den überstehenden Teig entfernen. Mit einem Messer ein bis zwei Einstiche in den Teig machen.

Den Rand vorsichtig festdrücken. Jetzt die Tomatensoßes darüberstreichen und mit Parmesan bestreuen.

Den Backofen auf 220° C vorheizen. Die fertige Pizza bei 200 °C 30 Minuten backen, darauf achten, dass der Parmesan nicht verbrennt.

Sieht es nicht lecker aus.





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Mittwoch, 22. Mai 2019

Rieslingsschaum zu Spargel und neuen Kartoffeln


Da es ja Spargelzeit gibt es den bei uns öfters. Damit es nicht langweilig wird, ändere ich immer gerne die Beilagen und Soßen. Beim heutigen Rezept hatte ich es mal mit einem Rieslingsschaum versucht. Der ist eigentlich das selbe wie eine Zabaione, nur ohne Zucker und deshalb kam auch keine Butter in die Soße, so dass die fertige Soße recht fettarm ist.

Für die Soße benötigt man Gemüsefond, den kann man teuer kaufen aber ich bereite meinen immer gerne selber zu und friere mir das dann immer portionsweise ein. Ich nehme dafür immer eine Packung Suppengrün, dass ich putze, waschen und kleinschneide und dann mit einem Lorbeerblatt, ein paar Pfefferkörnern und etwas Salz in zwei Litern Wasser kochen lasse. Beim heutigen Rezept hatte ich noch die Spargelschalen mitgekocht.

Da nur Soße ja nicht so satt macht, hatten wir Spargel, neue Kartoffeln mit Petersilie und ein paar Scheiben Schwarzwälder Schinken.

Zutaten:
4 Eigelb
100 ml Riesling
100 ml Gemüsefond
1 Teelöffel Senf
1 Esslöffel Schmand
Salz, Zucker 

Zubereitung klassisch:
Eigelb mit Senf, Riesling, Gemüsefond etwas Salz und einer Prise Zucker verrühren und dann auf einem Wasserbad schaumig aufschlagen. Den Schmand unterziehen.

Zubereitung in der Prep&Cook:
Alle Zutaten bis auf den Schmand in den Rührbehälter geben und dann den Rühreinsatz hingeben. Die Maschine schließen und das Soßenprogramm starten. Nach Programmende den Schmand zugeben und die Soße auf Stufe 6 für zwei Minuten aufschlagen.


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Montag, 29. April 2019

Rote Beete Remoulade zu Rinderfilet


Vom gestrigen Rinderfilet hatten wir noch etwas übrig. Das Fleisch einfach nur so aufs Brot zu essen, dafür war es zu schade. Deshalb wollte ich etwas Remoulade dazu servieren. Allerdings hatte ich keine sauren Gürkchen da und da kam eben etwas rote Beete mit ins Schüsselchen. Da wir die roten  Knollen sehr gerne essen, war das wirklich lecker.

Weil bei mir ja eine gute Küchenmaschine herumsteht, benutze ich diese natürlich sehr gerne. Wer soetwas nicht hat, kann natürlich auch einen normalen Mixer verwenden.

Zutaten:
2 hartgekochte Eier
50 g eingelegte rote Beete
1 Eigelb
1 Teelöffel Balsamico bianco
1 Esslöffel mittelscharfer Senf
250 ml Sonnenblumenöl
Salz

Zubereitung:
Die Eier schälen und sehr fein würfeln. Die rote Beete abtropfen lassen und diese ebenfalls sehr fein würfeln. 

Den Schlag- und Rühraufsatz  in die Küchenmaschine einsetzen. Dann das  Eigelb, den Senf und den Essig in den Behälter geben und auf Stufe 6 2 Minuten aufschlagen, danach die Maschine weiter auf Stufe 6 laufen lassen  und dabei tropfenweise das Öl durch die Deckelöffnung dazu gießen. Wenn die richtige Konsistenz erreicht ist, die Maschine ausschalten.

Den Schlag- und Rühraufsatz herausnehmen und die restlichen vorbereiteten Zutaten vorsichtig unterheben. Mit etwas Salz würzen. 

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Samstag, 19. Januar 2019

Abendessen Italienisch mit frisch gebackenem Ciabatta


Da wir mittags ordentlich gegessen hatten, wollte ich abends nicht kochen und so haben wir uns für eine leckere Brotzeit entschieden. Beim Einkaufen hatte ich Parmaschinken und eine italienische Salami mitgenommen. Ein Becher mit Mini-Büffelmozzarella-Kugeln stand noch im Kühlschrank und ein paar aromatische Tomaten habe ich ja immer da.

Also musste ich nur noch ein passendes Brot backen aber mit meiner Küchenmaschine war das kein großes Problem.

Zutaten:
500 g Mehl (Typ 550) + bis zu 100 g zum Verkneten
1 Würfel Hefe
300 ml warmes Wasser
2 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
3 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in den Behälter geben und das Teigprogramm P3 starten, nachdem der Programmteil mit dem Kneten vorbei ist, das Programm erneut starten und dann fertig durchlaufen lassen. (leider kann man die Zeit für das Teigkneten nicht verdoppeln)

Den Teig herausnehmen und mit der Hand noch einmal durchkneten. Dann ein Brot daraus formen und mit einem Küchentuch zugedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 – 25 Minuten backen. Während des Backens eine Tasse Wasser in den Backofen gießen. 


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Donnerstag, 9. August 2018

Hefeklöße mal anders


Das ist immer ein Dilemma, mein Mitesser mag keine süßen Hauptgerichte und für mich alleine lohnt es sich nicht immer. Gerade Hefeklöße machen schon ein weng Arbeit, denn die fertige mag ich nicht und wenn ich den Aufwand für mich alleine betreiben müsste, wäre mir das zu viel. Deshalb habe ich einfach für meinen Mitesser eine nicht süße Variante kreiert. Bei mir gab es die Hefeklöße mit Heidelbeeren und für meinen Mitesser habe ich eine vegetarische Bolognese zubereitet.

Zutaten:
500 g Mehl
1/4 l Milch
1 Stück Hefe
2 Esslöffel Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
45 g Butter (weich)
2 Packungen Sojahack
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 kleine Chili
1 Dose geschälte Tomaten
3 Esslöffel Tomatenmark
1/8 l Rotwein
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Zucker
Parmesan

Zubereitung:
Hefe, Zucker und Milch mit dem Knet- und Mahlaufsatz 1 Minute auf Stufe 5 bei 30° miteinander verrühren. Dann Mehl, Butter und Salz zufügen und mit dem Teigprogramm P3 verkneten und 40 Minuten gehen lassen.

Den Knoblauch, die Zwiebel und die Chili putzen und sehr fein würfeln. Die Zwiebel mit dem zerbröselten Sojahack in etwas Öl anbraten. Den Knoblauch Chili dazu geben und ebenfalls anbraten. Jetzt das Tomatenmark unter rühren und kurz mit rösten, dann mit dem Rotwein ablöschen. Die Tomaten dazu geben, alles mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen und köcheln lassen, bis die Soße die richtige Konsistenz hat.

Aus dem Hefeteig 8 Hefeklöße formen. Wasser in einem großen Topf erhitzen, entweder einen Dämpfeinsatz verwenden oder wer so etwas nicht hat, kann auch ein Geschirrtuch verwenden. Dieses einfach oben auf den Topf legen und mit einem stabilen Bindfaden festbinden. Jeweils 4 Hefeklöße auf den Dämpfeinsatz legen, den Topf mit einem Deckel verschließen und die Klöße ca. 20 Minuten dämpfen. Warmstellen und die zweite Runde Klöße dämpfen.

Die Hefeklöße mit der Bolognese und etwas geriebenen Parmesan servieren.
 

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Sonntag, 15. April 2018

Rosa gebratene Entenbrust zu Ofengemüse


Heute habe ich mal wieder nach geraumer Zeit ein Rezept für meine Prep&Cook. Wenn ich ehrlich bin, habe ich die in letzter Zeit hauptsächlichst zur Zubereitung von Hefeteig verwendet und sonst nichts. Irgendwie ist es mir zu nervig das Teil hinterher sauber zu machen. Meine Kochtöpfe passen ja alle in den Geschirrspüler bei dem Maschinchen ist der ja schon immer gleich voll, das nervt. Aber gerade für eine Zubereitung wie heute, ist so doch ganz praktisch.

Zutaten:
7 Knoblauchzehen
500 g Quark
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Blattpetersilie
4-5 Zweige Basilikum
2 Entenbrüste
4 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
2 Zweige Oregano
4-6 Blätter Salbei
2 kleine Zucchini
4 Möhren
1/2 Hokkaidokürbis
600 g Kartoffeln
200 g Kirschtomaten
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und eine Zehe fein hacken, die anderen halbieren. Schnittlauch, Petersilie und Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Kräuter und den gehackten Knoblauch mit dem Quark verrühren und diesen mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Haut der Entenbrüste über Kreuz mehrfach einschneiden, dann von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Dann einzeln jeweils mit etwas Thymian, Rosmarin und Knoblauch vakuumieren. (Wer keinen Vakuumiergerät hat, einfach einen Doppelzipbeutel verwenden und da die Luft raussaugen) Dann in 60° warmen Wasser 60 Minuten (wenn man es rosa mag) garen. Ich habe dafür die Krups Prep & Cook verwendet.

Das Gemüse putzen, waschen und trocken tupfen. Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Die Möhren und Zucchini in Scheiben schneiden, die Kartoffeln vierteln und die Tomaten halbieren. Dann in längliche Streifen zerschneiden. Mit dem Olivenöl vermischen und auf einem Backblech verteilen. Je zwei Zweige Rosmarin, Thymian und Oregano grob hacken und mit den Salbeiblättern über das Gemüse streuen. Dann 8 Hälften Knoblauch über das Gemüse verteilen. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten garen. Dabei das Gemüse einmal wenden. Wenn das Gemüse gegart ist, alles mit Pfeffer und Salz würzen.



Die Entenbrüste aus der Folie nehmen und trocken tupfen. In einer heißen Pfanne mit etwas Fett zuerst von der Hautseite scharf anbraten und dann wenden. Kurz ruhen lassen, dann in dünne Scheiben schneiden

 

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