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Samstag, 1. August 2026

Sommerfrüchte-Crumble aus der Heißluftfritteuse (glutenfrei)


Für das Wochenende wollte ich mal wieder einen Crumble backen. Da ich allerdings in letzter Zeit eher kleinere Portionen brauche, wollte ich dafür nicht den Backofen anwerfen. Seit in meiner Küche eine Heißluftfritteuse steht, nutze ich dieses Teil sehr gerne. Gerade für nicht so große Mengen ist es in meinen Augen immer Energieverschwendung, den Backofen zu nutzen. Mit der Heißluftfritteuse funktioniert das genau so gut und dort muss man einen viel kleineren Raum erwärmen.

Einen Crumble zu backen ist keine Wissenschaft. Man nimmt Obst seiner Wahl, macht da einen einfachen Streuselteig obenauf und schiebt alles in den Backofen oder wie ich dieses Mal in die Heißluftfritteuse. Also musste ich nur Obst auswählen und das ist zur Zeit kein Problem, den davon gibt es reichlich.

Genau wegen den verwendeten Sommerfrüchten passt mein heutiger Beitrag hervorragend zum aktuellen Blogevent bei zorra. Dort veranstaltet Friedericke vom Blog Fliederbaum ein Event mit dem Thema "Sommerobst".   

Blog-Event CCXXXII - Sommerobst (Einsendeschluss 15. August 2026)

Zutaten für 4 Portionen:
300 g gemischtes Sommerobst
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Esslöffel Haferflocken
70 g Rohrohrzucker
80 g Butter
1 Prise Salz
100 g glutenfreies Allzweckmehl
250 g Mascarpone
200 ml Sahne
1 Teelöffel Vanillepaste

Zubereitung:
Das Obst waschen, falls notwendig putzen bzw. entkernen und größere Früchte klein schneiden. Den Vanillezucker mit dem Obst vermischen und alles eine halbe Stunde Saft ziehen lassen. Jetzt die Haferflocken unterrühren. Eine 15cm-Form einfetten und das Obst hinein füllen.

Aus 60 g Rohrohrzucker, Butter, Salz und Mehl Streusel bereiten und diese über das Obst verteilen. Die Backform in ein Fach der Heißluftfritteuse stellen und bei 180° ca. 15 Minuten backen. Dann etwas abkühlen lassen.

Die Mascarpone mit dem restlichen Zucker, der Sahne und der Vanillepaste verrühren. Mit einem großen Löffel den Crumble auf vier Teller verteilen und jeweils einen Klecks Mascarponecreme darauf geben und schmecken lassen.



  

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 21. Juli 2026

Feta-Käse mit Tomaten aus der Heißluftfritteuse


Da ich nur Abendessen für mich zubereiten musste, wollte ich etwas einfaches und schnelles. Und da ich derzeit gerne mit meiner Heißluftfritteuse herumexperimentiere, war die Idee schnell geboren. 

Wie so oft fand ich die entsprechenden Zutaten in meinem Kühlschrank bzw. die Tomaten auf meinem Balkon. Und dann musste ich nur noch alles in eine Auflaufform werfen und in die Heißluftfritteuse stellen.

Okay der optische Hingucker ist es jetzt nicht geworden aber lecker war es auf jeden Fall. Bei einem nächsten Mal würde ich wahrscheinlich die Tomaten separat grillen, da sie so besser garen können und dann erst alles zusammen auf einem Teller anrichten. 

Zutaten:
1 handvoll Kirschtomaten (ich hatte rote und gelbe)
1 kleine rote Zwiebel
3 Esslöffel Kalamata-Oliven
2 Teelöffel Honig
Chili-Flocken nach Geschmack
etwas frischer Thymian
1 Esslöffel Olivenöl
1 Fetakäse à 150 g
1/2 Zitrone (Saft)

Zubereitung:
Die Tomaten waschen und halbieren. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Beides mit den Oliven vermischen, in eine Auflaufform geben und mit Pfeffer sowie Salz würzen. Den Honig mit dem Olivenöl, Chiliflocken und Thymian verrühren und die Hälfte über die Tomaten geben.

Den Fetakäse auf die Tomaten legen und die restliche Marinade darüber geben. Die Auflaufform in die Heißluftfritteuse stellen und dann bei 180° ca. 12 Minuten garen. Herausnehmen und den Zitronensaft darüber geben und mit etwas Baguette schmecken lassen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 6. Juli 2026

Krosser Schweinebauch aus der Heißluftfritteuse mit gegrillter Ananas und asiatischen Nudeln


Eigentlich ist ja Schweinebauch nicht die gesündeste Wahl aber gut zubereitet einfach wirklich lecker. Als ich neulich das erste Mal die Heißluftfritteuse dafür benutzt habe, musste ich feststellen, dass das Ergebnis schön kross und saftig wurde. Außerdem war es ein bedeutend minimaler Aufwand als wenn man den Backofen verwenden würde.

Die Kombination mit der saftigen, karamellisierten Ananas und dem knackigen Gemüse im Nudelsalat war wirklich ein Genuss.

Zutaten:
500g Schweinebauch
Chinesisches Fünf-Gewürz-Pulver nach Geschmack
Olivenöl
1 kleine Ananas (600g)
200g Reisnudeln
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 Limette
2 Esslöffel Sojasauce
2 Teelöffel Sesamöl
2 Teelöffel Fischsauce
Honig nach Geschmack
Chiliflocken
einige Stängel  Minze
einige Stängel Petersilie
1/2 Gurke 
1 Bund Radieschen
1 kleine Fenchelknolle
1 Esslöffel Sesamsamen
Kräuter zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Schweinebauchscheiben mit 5Gewürzepulver und Olivenöl einreiben und in die Heißluftfritteuse legen (ich hatte Backpapier hineingelegt) und bei 170° 40 Minuten garen. Das Fleisch herausnehmen und in Alufolie einwickeln und weitere 20 Minuten garen. Danach herausnehmen und ca. 10 Minuten eingewickelt ruhen lassen. 

Die Ananas achteln und die Schale sowie den harten Kern entfernen. Die Ananasstücke mit Fünf-Gewürz-Pulver bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann in der Heißluftfritteuse bei 200° 20 Minuten garen.

Den Ingwer schälen und fein reiben. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit dem Limettensaft, Sojasoße, Sesamöl, Fischsoße, Chiliflocken und Honig verrühren. Die Minze und Petersilie fein hacken und unter das Dressing rühren. 

Die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten. Meine mussten nur mit kochendem Wasser übergossen werden. Nach 5 Minuten abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen und mit dem Dressing vermische.

Die Gurke waschen und in dünne Scheiben hobeln. Die Radieschen putzen, waschen und ebenfalls in dünne Scheiben hobeln. Die Fenchelknolle putzen, waschen und ebenfalls fein hobeln. Die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Das Gemüse zu den Nudeln geben und auf Schüsseln verteilen.

Das Fleisch auswickeln, mit etwas Honig beträufeln und für weiter 5 Minuten bei 240° in die Heißluftfritteuse geben. Herausnehmen und in Scheiben schneiden. Die Ananas ebenfalls herausnehmen und in Scheiben schneiden. Beides über den Nudeln anrichten. Zum Schluss mit etwas Sesam und den Kräutern bestreuen.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 5. Juli 2026

Hackroulade im Baconmantel aus der Heißluftfritteuse mit Schwarzbiersoße


Manchmal habe ich einfach Gelüste und jetzt wollte ich unbedingt etwas mit Rotkraut. Ein Rotkrautgemüse ist schnell zubereitet aber was gibt es dazu? Bei der Sättigungsbeilage standen ganz schnell Salzkartoffeln auf dem Plan. Aber es fehlte noch etwas fleischiges. Auf richtige Rouladen hatte ich keinen Appetit aber die einfacheren aus Hackfleisch das hat schon besser gepasst. Na ja und dann habe ich mir eine Zubereitung in der Heißluftfritteuse überlegt, das geht schnell, ohne viel Aufwand und in der Küche wird es nicht so heiß. Jetzt musste nur noch eine Soße her, denn beim Thüringer gehört Soße auf den Teller.

Zutaten:
2-3 rote Zwiebeln
1 Esslöffel Pflanzenöl
1 Esslöffel Mehl
1 Esslöffel Tomatenmark
1 kleine Flasche Schwarzbier (0,33)
300 ml Fleischbrühe
1 altbackenes Brötchen (ich hatte ein glutenfreies)
1 weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
600 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2-3 Esslöffel Semmelmehl (ich hatte ein glutenfreies)
edelsüßes Paprikapulver
4 kleine Gewürzgurken
4 Teelöffel Senf
8 Scheiben Bacon
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in würfel schneiden. dann im Pflanzenöl goldbraun anschwitzen. Mit dem Mehl bestäuben und anrösten, bis alles eine schöne braune Farbe hat. Danach das Tomatenmark zugeben und verrühren. Jetzt alles mit dem Schwarzbier und der Fleischbrühe ablöschen. Alles köcheln lassen, bis die Soße eine schöne Konsistenz hat, danach mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Brötchen in kaltem Wasser einweichen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Brötchen ausdrücken und mit Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch und Ei verkneten. Mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz kräftig würzen. 

Die Hackmasse vierteln, dann aus jedem Viertel einen rechteckigen Fladen auf Frischhaltefolie formen. Jeden Fladen mit je einem Teelöffel Senf bestreichen, eine Gewürzgurke an das eine Ende legen und aufrollen. Danach die Hackrouladen jeweils mit zwei Scheiben Bacon umwickeln.

Die Hackroulade in die Heißluftfritteuse legen (ich hatte Backpapier untergelegt) und bei 160° 30 Minuten garen. Nach 15 Minuten die Rouladen vorsichtig wenden. 

Wir hatten dazu Rotkraut mit Salzkartoffeln.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 2. Juli 2026

Fleischbällchen mit Gemüse aus der Heißluftfritteuse


Eigentlich hatte ich dieses Rezept als eins gefunden, dass im Backofen zubereitet werden sollte aber da es zur Zeit extrem warm ist, wollte ich meine Küche nicht so extrem erwärmen und da ist die Heißluftfritteuse bedeutend besser geeignet.

Zutaten für 2 Portionen:
2 rote Zwiebeln
2 Möhren (ich hatte 4 Babymöhren)
1/2 Knolle Fenchel
1 Esslöffel Olivenöl
gemahlener Kreuzkümmel 
1/2 Dose Canellini-Bohnen
200 g Rinderhackfleisch
1/2 Scheibe Toastbrot
Oregano
1 Dosen gehackte Tomaten
1/2 Zitrone
frischen Kräutern (ich hatte Oregano und Thymian) 
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Braten
50 g Feta-Käse

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und anderthalb in Spalten schneiden. Die restliche halbe in feine Würfel schneiden. Die Möhren schälen, waschen und einmal quer und einmal längst halbieren. Den Fenchel waschen, putzen, Kraut beiseite legen und in Spalten schneiden. Die Siele in dünne Scheiben schneiden. Das vorbereitete Gemüse mit 1 Esslöffel Olivenöl, Kreuzkümmel Pfeffer, Salz vermischen und in die Heißluftfritteuse geben, dann 20 Minuten bei 170° garen. 

Die Bohnen abgießen und zusammen mit dem Hackfleisch und dem Toastbrot in einer Küchenmaschine zerkleinern. Die Masse mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen. Daraus 8 gleich große Hackbällchen formen und in der Heißluftfritteuse bei 180° 15 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit einmal kräftig durchschütteln.

Die Tomaten mit Zitronensaft, Pfeffer, Salz, frischen Kräutern und etwas Zucker verrühren. Das Gemüse in eine Schale füllen, die in die Heißluftfritteuse passt, die Fleischbällchen darauflegen und die gehackten Tomaten darüber gießen. (Da meine Heißluftfritteuse 2 Fächer hat, habe ich alles auf zwei Schalen aufgeteilt und beide Schubladen benutzt) Für weitere 15 Minuten bei 170° garen.

Mit Nudeln servieren und den Feta-Käse darüber krümeln.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 29. Juni 2026

Einfacher Steakburger für ein schnelles Abendessen


Die Idee für mein heutiges Essen kam von einer KI. Auf meine Frage "Was esse ich heute?" Wollte die KI wissen, was ich in meinem Kühlschrank habe. Das habe ich aufgeschrieben und dann diesen Vorschlag erhalten.

Zubereitet war dann alles in 20 Minuten. Während das Steak in der Heißluftfritteuse vor sich hingarte, hatte ich die Zeit, alles andere zurecht zu machen. Ein weiterer Vorteil war, dass die Heißluftfritteuse bedeutend weniger Hitze ausstrahlte als es bei der Zubereitung in derPfanne gewesen wäre.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Entrecote-Steak
1,5 Esslöffel Barbecue-Rub
1/2 rote Zwiebel
1 Tomate
einige Blätter Kopfsalat
2 Burgerbrötchen (für mich hatte ich ein Laugenbrötchen)
Chili-Barbecuesoße
2 Scheiben Cheddar
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Steak rundherum mit dem Rub einreiben. Dann die Heißluftfritteuse auf 11 Minuten einstellen, nach 3 Minuten das Steak hineinlegen und garen. Nach 4 Minuten das Steak einmal wenden. Die Heißluftfritteuse auf 55° einstellen und das Steak darin weitere 4 Minuten garen.

Während das Fleisch gart, den Salat waschen und trocken tupfen. Die Zwiebel schälen und über eine Mandoline in feine Ringe schneiden. Das selbe mit der Tomate wiederholen. Die Burgerbrötchen aufschneiden und die Schnittflächen antoasten.

Das Fleisch aus der Fritteuse nehmen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit Pfeffer und Salz würzen. Auf die unteren Brötchenhälften jeweils etwas Barbecuesoße geben, dann mit Salatblättern, Fleisch, Käse, Tomaten und Zwiebeln belegen. Die obere Brötchenhälfte mit etwas Barbecuesoße bestreichen und obenauf setzen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 28. Juni 2026

Lachs mit Nusskruste aus der Heißluftfritteuse mit Salzkartoffeln und Spargel


Mir war mal wieder nach Fisch und der Lachs hat mich beim Einkaufen so angelacht und da die Spargelsaison jetzt vorbei ist, hatte ich da auch noch eine Portion mitgenommen. Na ja und was passt besser zu frischem Spargel natürlich eine selbst angerührte Hollandaise.

Zutaten:
8 mittelgroße Kartoffeln
500 g weißer Spargel
1 Packung grüner Spargel
4 Lachsfilets mit Haut (à ca. 140 g)
100 g Haselnussblättchen
Schale von ½ Zitrone
2 Esslöffel Honig-Senf
150 g Butter
3 Eigelb
1/8 l Weißwein
1 Schalotte
3-4 Pfefferkörner
Zucker
1 Stück Zitronenschale
Worcestersauce
einen Stiel Petersilie
1 Bund Schnittlauch
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer 
4 Scheiben Zitrone

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen. Den weißen Spargel schälen, waschen und die holzigen Enden abschneiden. Den grünen Spargel ebenfalls waschen und die holzigen Enden abschneiden. Dann Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker aufkochen und den Spargel (da mein grüner recht dünn war, habe ich ihn nur 5 Minuten mitgekocht) im kochenden Wasser bis zu 12 Minuten garen (je nach Dicke der Stangen).

Fisch kalt abwaschen und trocken tupfen. Haselnüsse auf einen großen flachen Teller geben. Lachs auf der Fleischseite mit je 1/2 Esslöffel Senf bestreichen und in die Haselnüsse drücken. Die Heißluftfritteuse auf 160° und 13 Minuten einstellen, den Lachs nach 3 Minuten Vorheizen hineingeben und garen. Eventuell bis zu 2 Minuten weitergaren, wenn die Kruste nicht goldbraun gebräunt ist.

Die Schalotte schälen und fein würfeln und zusammen mit dem Wein, den Pfefferkörnern, einem Stiel Petersilie und der Zitronenschale aufkochen und reduzieren bis ca. ein Esslöffel Flüssigkeit übrig bleibt. Die Reduktion abkühlen lassen und mit den Eigelb auf einem Wasserbad schaumig aufschlagen und die Butter in Würfel unterschlagen. Wenn eine cremige Soße entstanden ist, mit Pfeffer, Salz und ein paar Spritzern Worcestersauce abschmecken. Den Schnittlauch waschen, trocken schleudern und in feine Röllchen schneiden, ca. 2/3 zur Soße geben.

Kartoffeln abgießen und zusammen mit dem Spargel auf den Tellern anrichten, den Fisch obenauf setzen und mit je einer Zitronenscheibe dekorieren. Etwas Soße über den Spargel geben und mit dem übrigen Schnittlauch bestreuen. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 30. Mai 2026

Ein leckeres Steak aus der Heißluftfritteuse mit mashed Potatoe


Kartoffelpüree oder auch Stampfkartoffeln mache ich immer ganz gerne, manchmal auch weil die Kartoffeln garstig sind und zerfallen, häufig aber weil mein Mitesser Salzkartoffeln nicht so mag. Außerdem kann man Kartoffelpüree mit untergerührten Zutaten wie Möhren, Sellerie und Röstzwiebeln auch recht einfach aromatisieren.

Das heutige Gericht ist recht puristisch geworden, ein gutes Stück Fleisch mit einfachen Gewürzen und ein paar zerdrückte Kartoffeln. Na ja die Kartoffeln waren schon ein wenig gehaltvoller ;)

Steakzubereitungsvarianten gibt es hier einige aber dieses Mal wollte ich es mal in der Heißluftfritteuse versuchen und wir ihr sehen könnt, habe ich den Gargrad genau erwischt und lecker wars.

Genau wie beim Braten in der Pfanne muss man auch mit der Heißluftfriiteuse etwas basteln. Bei den Temperaturen bewegt man sich zwischen 180° und 200°. Die Gardauer muss man nach der Stärke des Steaks entscheiden. Hier mal ein paar Empfehlungen:

Dünne Steaks (1,5-2cm Stärke) sind nach 6 Minuten medium gegart
Dicke Steaks (2,5-3cm Stärke) sind nach 6 Minuten rare, nach 8 Minuten medium und nach 10 Minuten durch gegart

Wem das zu unsicher ist, man kann auch ein Fleischthermometer verwenden und hat bei 54°-56° ein leckeres medium Steak. 

Ich hatte es mit 200° versucht und weil ich sehr dünne Steaks nicht so mag, hatte ich mein gut 2,5cm starkes Entrecote Steak 8 Minuten gegart. Nach 4 Minuten hatte ich es einmal gewendet. Wichtig ist übrigens die Heißluftfritteuse ca. 3 Minuten vorzuheizen.

Zutaten:
2 Entrecote Steaks
6 mittelgroße Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
4 Esslöffel ungesalzene Butter
120 ml lauwarme Sahne
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Steaks ca. 30 Minuten vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen. Die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Danach in Salzwasser zum Kochen bringen und ca 15 Minuten köcheln lasse, bis die Kartoffeln weich sind.

Die Steaks rundherum mit Pfeffer und Salz würzen. Ein Gitter in die Schublade der Heißluftfritteuse legen. Dann die Heißluftfritteuse auf 200° einstellen und 3 Minuten zur geplanten Garzeit dazu geben und anschalten. Nach 3 Minuten die Steaks auf das Gitter legen und die Schublade schließen. Nach der Hälfte der Garzeit wenden.

Die Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Butter und Knoblauch unterrühren, jetzt die lauwarme Sahne angießen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Alles mit Salz abschmecken. 

Die Steaks herausnehmen und in Alufolie gewickelt noch 5 Minuten ruhen lassen. Den Kartoffelstampf auf zwei Teller verteilen und je ein Steak obenauf legen. Den Fleischsaft aus der Heißluftfritteuse darübergießen. 

Bei uns gab es zum Steak noch einen gehackten Salat.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 9. Mai 2026

Blondies mit Erdnussbutter und Johannisbeergelee


Für das Wochenende wollte ich für den Nachmittag mal wieder einen Kuchen backen. Da wir nur zu zweit essen würden, sollte es nur ein kleiner werden. Aufwendiges wollte ich auch nicht backen und so hatte ich mich für einen einfachen, schnell in der Heißluftfritteuse entschieden.

Das Rezept hatte ich bei einem Video von Jamie Oliver mitgeschrieben aber dann unseren eigenen Vorstellungen angepasst. Als erstes hatte ich die Menge des Zuckers reduziert und glaubt mir, die Blondies waren immer noch süß genug und dann hatte ich das normale Mehl durch Mandelmehl ersetzt. Das hat dem Ganzen noch eine schöne Geschmacksnote gegeben.

Zutaten:
100 g weiche Butter
65 g Rohrohrzucker
100 g weiße Schokolade
80 g Mandelmehl
1 Teelöffel Backpulver
2 Eier 
3 Teelöffel Erdnussbutter
3 Teelöffel schwarzes Johannisbeergelee
Vanilleeis
Minze zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker in eine Küchenmaschine mit Schlagmesser geben und alles gut vermischen. Dann die Schokolade in Stücke brechen und ebenfalls zum Teig geben, erneut alles miteinander vermischen. Das Mandelmehl mit dem Backpulver vermischen, in die Küchenmaschine geben und kurz vermischen. Zum Schluss die Eier unterarbeiten. 

Eine Backform für die Heißluftfritteuse (15x15 cm) mit Backpapier auslegen, dann dieses mit etwas Olivenöl bestreichen und den Teig einfüllen. 

Die Erdnussbutter mit 2 Esslöffeln warmen Wasser verrühren, bis sie schön cremig ist, dann auf dem Teig verteilen. Das Gelee ebenfalls auf den Teig geben und dann beides mit einer Gabel mit dem Teig verwirbeln.

Bei der Heißluftfritteuse 170° und 21 Minuten einstellen und anschalten, die Blondies nach 3 Minuten hineinstellen und dann 18 Minuten backen lassen. Aus der Heißluftfritteuse nehmen und abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form nehmen, in vier Stücke teilen und jeweils mit einer Kugel Vanilleeis servieren und mit etwas Minze dekorieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 28. April 2026

Hähnchen aus der Heißluftfritteuse mit Glasnudelsalat


Zum Abendessen wollte ich etwas Leichtes, das nicht viel Arbeit macht und voilà genau das gab es und heute teile ich das Rezept mit euch.

Zutaten:
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Pfeffer
2 Teelöffel 5-Gewürze-Pulver
1 Teelöffel gemahlener Ingwer
2 Esslöffel Olivenöl
8 Hähnchenunterkeulen
200 g Glasnudeln
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Gurke
1 große Möhre
1 Knoblauchzehe
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Esslöffel Sesamöl
1 Esslöffel Reisessig
1 Limette (Saft)
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Das 5-Gewürze-Pulver mit dem gemahlenen Ingwer und je 1 Teelöffel Salz und Pfeffer zusammen mit dem Olivenöl in einen Gefrierbeutel geben. Alles vermischen und dann darin die Hühnerkeulen marinieren. Dabei alles immer mal wieder durchkneten.

Während das Hühnchen mariniert, den Salat zubereiten. Dafür die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Gurke waschen und mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. 

Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein reiben. Beides mit Sesamöl, Reisessig, Limettensaft sowie etwas Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing verarbeiten. Dieses mit den Glasnudeln, Möhre, Gurke und Frühlingszwiebeln vermischen.

Die Hähnchenkeulen aus der Marinade nehmen und mit etwas Abstand n die Schubladen der Heißluftfritteuse legen. Dann bei 200°C 10 Minuten garen, wenden und weitere 10 Minuten garen.

Den Salat auf Schüsseln verteilen und jeweils 2 Hühnchenkeulen darauf legen. 

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Samstag, 18. April 2026

Keto-Brownies mit Pekannüssen


Das Rezept stammt noch aus der Zeit, als mein Mitesser auf Kohlehydrate verzichtet hat. Ich wollte für uns eine kleine Nascherei für den Sonntagsnachmittag zubereiten. Das Leckerchen ist ziemlich schnell zubereitet, in der Heißluftfritteuse braucht man keine 20 Minuten. Natürlich kann man die Brownies auch im Backofen zubereiten. Dabei die gleiche Temperatur verwenden aber die Backzeit auf 25 Minuten verlängern.

Natürlich passt hier auch gut eine Kugel Eis und Sahne dazu aber ich wollte es nicht übertreiben mit den Kalorienbomben. ;)

Zutaten
25 g Pekannüsse
100 g Schokolade (Zuckerfrei oder mit 70% Kakaoanteil)
60 g Butter
85 g Erythrit (alternativ 95g Zucker, dann ist es aber nicht mehr keto ;)
2 Eier
50 g Mandelmehl
15 g Kakaopulver
½ Teelöffel Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
½ Vanilleschote (Mark)
Pudererythrit
frische Früchte (ich hatte Erdbeeren)

Zubereitung:
Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten. Danach abkühlen lassen und grob hacken.

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Wasserbad verflüssigen. Abkühlen lassen. Derweil das Erythrit mit den Eiern verrühren, bis sich alles aufgelöst hat, dann die erkaltete Schokomasse unter Rühren hineinfließen lassen.

Mandelmehl mit Kakaopulver, Backpulver, Salz und Vanillemark vermischen und löffelweise unter die Eier-Schokoladen-Masse rühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jetzt alles in eine gefettet Form füllen.

Die Heißluftfritteuse bei 170° 3 Minuten vorheizen, dann die Brownies für 18 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in 6 Stücke schneiden. Mit etwas Pudererythrit bestäuben und mit frische Früchte servieren. 

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Sonntag, 15. März 2026

Kabeljaufilet auf buntem Grillgemüse mit Senfsoße


Mir war mal wieder nach einem leckeren Fischgericht. Beim Einkaufen hatte ich zwei wirklich schöne Kabeljaufilets bekommen und hatte mir dazu einige an Gemüse mitgenommen. Zuhause habe ich dann noch nach einer passenden Soße gesucht. Im Normalfall hätte ich eine einfache Senfsoße gekocht aber für die brauche ich eine Mehlschwitze. Na ja und die ist halt nicht low carb. Also hatte ich eine Soße ohne Mehl und Stärke gezaubert. Ich brauchte nur etwas Zeit, um die Sahne gut einzukochen.

Zutaten für 2 Portionen:
200 g Brokkoli
200 g Blumenkohl
125 g grüne Bohnen
4 kleine Möhren 
1 Bio-Zitrone
2 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel 
2 Esslöffel Butter
200 ml Sahne 
1Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 gehäufte Teelöffel mittelscharfer Senf
2 Kabeljaufilets
1 Esslöffel Pflanzenöl
1 Esslöffel Butter
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe
Chiliflocken nach Geschmack
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und in Röschen beziehungsweise mundgerechte Stücke schneiden. Die Zitrone gründlich unter heißem Wasser waschen und in Scheiben schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und darin Möhren, Blumenkohl und Bohnen ca. 4 Minuten blanchieren, den Brokkoli nur ca. 2 Minuten. Das Gemüse jeweils in Eiswasser abschrecken, danach gut abtropfen lassen.

Jetzt das Gemüse mit dem Olivenöl sowie etwas Pfeffer und Salz vermischen, danach zusammen mit den Zitronenscheiben in die Heißluftfritteuse geben, so das nichts übereinander liegt. Bei 170° ca. 20 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse wenden.

Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln, in 1 Esslöffel Butter glasig dünsten. Mit der Sahne  unterrühren und cremig einkochen. Den Senf unterrühren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.

Die Kabeljaufilets rundherum mit Pfeffer und Salz würzen. Pflanzenöl und die restliche Butter erhitzen und darin den Kabeljau zusammen mit den Kräutern und Knoblauch von jeder Seite ca. 3 Minuten braten. Dabei die Butter-Öl-Mischung mit einem Löffel immer wieder über den Fisch geben. Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz ruhen lassen.

Das Gemüse auf zwei Teller verteilen und den Fisch obenauflegen und jeweils etwas von der Soße darüber geben.

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Samstag, 14. März 2026

Schwarzwälder Kirschdesserts aus der Heißluftfritteuse (low carb)


Zur Zeit probiere ich immer noch leckere Sachen in meiner Heißluftfritteuse aus und diese Küchlein waren einer meiner letzten Experimente. Für den Boden hatte ich kein wirkliches Rezept und habe einfach etwas versucht und es hat geklappt. Durch das Mandelmehl hatte alles so eine leichte Marzipannote. 

Zutaten:
1 Ei
30 g Erythrit
1 Prise Salz
15 ml Milch
1 Teelöffel flüssige Butter
45 g Mandelmehl
10 g Kakao
½ Teelöffel Backpulver
1 Glas Kirschen ohne Zucker (185g Abtropfgewicht) 
200 ml Skyr
Schokoflocken

Zubereitung:
Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Vier flache Weckgläser einfetten und mit Mandeln ausstreuen. Die Kirschen gut abtropfen lassen, den Saft andersweitig verwenden. Das Ei trennen. Eigelb mit 20g Erythrit schaumig schlagen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die flüssige Butter, Milch, Mandelmehl, Backpulver und Kakao unter die Eimasse rühren, dann vorsichtig den Eischnee unterheben. Den Teig in gefettete Weckgläser füllen, die Kirschen darauf verteilen und in der Heißluftfritteuse bei 160 °C ca. 13 Minuten backen.

Den Skyr mit dem restlichen Erythrit verrühren und auf dem ausgekühlten Küchlein verteilen. Mit den Schokoflocken bestreuen. 




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Freitag, 13. März 2026

Käseteller mit selbstgebackenen Brotstangen aus der Heißluftfritteuse


Alkohol trinke ich sehr selten, zum Kochen verwende ich ihn gerne aber so trinken, da gibt es genügend alkoholfreie Möglichkeiten. Neulich hatte ich für einen netten Besuch leckere Käsetellerchen vorbereitet und auch einige Flaschen Rotwein von der Mosel bereitgestellt. Den kaufe ich mir dort direkt von einem Winzer. Für mich hatte ich hier einen alkoholfreien besorgt. Ich musste dann aber feststellen, dass ich dieses Mal total daneben gegriffen hatte, selten habe ich ein so saures Getränk erwischt und an Wein hat es auch nicht wirklich erinnert. Na ja so wurde es dann doch ein Glas normaler Wein von der Mosel. 

Auf meinen Tellerchen hatte ich verschiedene Sorten Käse verteilt, dazu noch ein paar Scheiben mit Bündner Fleisch und ein paar leckere Früchte. Dazu gab es noch eine leckere rote Feigen-Senf-Creme, bunte Tomaten und ein paar Knusperstangen. Die habe ich dieses Mal in der Heißluftfritteuse zubereitet, bei größere Mengen würde ich sie aber im Backofen machen, denn sonst dauert es zu lange.

Zutaten:
125 g Mehl (+ welches zum Verkneten)
1 kräftige Prise Zucker
1 kräftige Prise Salz
1 Teelöffel Trockenhefe
1 Esslöffel Olivenöl
65 ml lauwarmes Wasser
etwas Olivenöl zum Bestreichen

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. Olivenöl und lauwarmes Wasser zugeben und mit der Hand oder einem Handrührgerät 5 Min. zu einem glatten Teig verkneten. Alles zugedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

Jetzt den Teig erneut durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einem Messer oder Pizzaroller 1 cm breite Streifen schneiden. Die Länge variiert je nach der Größe der Heißluftfritteuse. 

Jeden Streifen zusammenrollen und mit etwas Olivenöl besprühen. Dann ca. 15 Minuten ruhen lassen. (ich hatte die Teigrollen auf Backpapier gelegt, dass ich für meine Heißluftfritteuse zugeschnitten hatte.

Die Heißluftfritteuse ca. 2 Minuten auf 170° vorheizen, dann die Stangen hineinlegen und ca. 13 Minuten ausbacken. Herausnehmen und mit den restlichen Teigstücken wiederholen.






Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 9. Februar 2026

Vietnamesische Hähnchenbowl mit Reisnudeln und mariniertem Gemüse


Genau solche Gerichte liebe ich. Schnell zubereitet, kein großer Aufwand und viel frisches, knackiges Gemüse, dazu noch ein paar Nudelchen und schon war mein Abendessen fertig. Ein zusätzlichen Vorteil hatte ich bei diesem Rezept, ich konnte es ohne großen Aufwand für meinen Mitesser abwandeln, er bekam einfach statt der Reisnudeln Konjaknudeln, die waren genauso schnell zubereitet wie meine ;)

Zutaten:
1 Knoblauchzehe
4 Esslöffel Fischsoße
3 Limetten (Saft)
300 ml Wasser
1 Teelöffel Sambal Oelek
Palmzucker nach Geschmack (für meinen Mitesser hatte ich Erythrit-Rohrzuckerersatz)
4 Möhren
½ Gurke
1,5 Esslöffel gehackte Kräuter (Koriander, Minze, Dill) 
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Sojasoße
1 Esslöffel Honig
1 Teelöffel getrockneter Knoblauch
1/2 Teelöffel getrockneten Ingwer
Chiliflocken nach Geschmack
2 Hähnchenbrustfilets ohne Haut
250 g Reisnudeln
einige Blätter Salat
Pfeffer, Salz
frische Kräuter

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln, dann mit 3 Esslöffeln Fischsoße, dem Saft von 2 Limetten und Wasser vermischen. Dann mit Palmzucker, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Möhren schälen, waschen und mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Gurke waschen, halbieren, die Kerne entfernen und in Scheiben schneiden. Alles mit dem Dressing und den Kräutern vermischen.

Die letzte Limette auspressen, den Saft mit 1 Esslöffel Sesamöl, Sojasoße, 1 Esslöffel Fischsoße, getrockneten Knoblauch und Ingwer verrühren. Je nach Geschmack Chiliflocken zugeben. Die Hähnchenbrustfilets zusammen mit der Marinade in einen Tiefkühlbeutel geben und diese gut durchmengen. Dann 1 Stunde marinieren lassen.

Die Hähnchenbrustfilets bei 200° in der Heißluftfritteuse 20 Minuten garen, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden. (Ich hatte Backpapier benutzt, da die Marinade recht flüssig ist) Die Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten quellen lassen, dann abgießen,  mit kaltem Wasser abschrecken und mit einer Schere in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 1 Teelöffel Sesamöl vermischen und auf vier Schüsseln verteilen. 

Wenn das Fleisch gar ist, dieses noch einige Minuten ruhen lassen, dann in Tranchen schneiden. Die Salatblätter und das Gemüse mit dem Dressing auf den Nudeln verteilen. Je eine halbe Hähnchenbrust obenauf anrichten und mit frischen Kräutern dekorieren.

 

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 18. Januar 2026

Entrecôte mit Ofenkartoffel und fruchtigen Friséesalat


Mir war mal wieder nach einem richtig gutem Steak und bei meinem Fleischer lagen wirklich schöne Entrecôtes in der Auslage, da musste ich doch glatt zuschlagen. Da ich sehr gerne Ofenkartoffeln esse und die sich jetzt in der Heißluftfritteuse im Prinzip von alleine kochen, war die Beilage schnell gefunden. Für meinen Mitesser hatte ich ein einfaches Kohlrabigemüse mit Nussbutter gemacht und beim Salat habe ich alle seine Clementinenscheiben bekommen ;) weil ihm das zu viel Zucker war *lach*

Zutaten für 1 Portion:
1 große Kartoffel
1 Entrecote-Steak ca. 150g
2 Knoblauchzehen
1 Rosmarinzweig
2-3 Stiele Thymian
1/2 kleine Zwiebel
1/4 Bund Schnittlauch
150 g saure Sahne
1 handvoll Friséesalat
2 Clemtinen
1 Teelöffel Olivenöl
1 gestrichenen Teelöffel Honigsenf
ein paar Spritzer Zitronensaft
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffel waschen und in Salzwasser ca. 20 Minuten vorkochen, dann mehrfach mit einer Gabel einstechen, mit Olivenöl rundherum einreiben und in die Heißluftfritteuse legen. Bei 180° 25 Minuten garen. 

Derweil das Steak zusammen mit anderthalb Zehen Knoblauch, Rosmarin und Thymian von beiden Seiten kräftig bei hoher Temperatur anbraten und dann jede Seite nochmals je 2 Minuten bei niedriger Temperatur  braten, danach mit Pfeffer und Salz würzen. Mit Alufolie eingewickelt bei 50° Umluft im Backofen weitergaren, bis alle anderen Beilagen fertig sind.

Die Zwiebel und die halbe Knoblauchzehe schälen und sehr fein würfeln. Den Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Einen Teil davon mit Zwiebel- und Knoblauchwürfeln mit der sauren Sahne verrühren und diese mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den  Friséesalat waschen und trocken schütteln. Eine Clementine schälen und in Scheiben schneiden. Beides vermischen. Die zweite Clementine auspressen und den Saft mit Olivenöl, Honigsenf, Zitronensaft, Pfeffer und Salz verrühren und über den Salat geben.

Die Kartoffel aus der Heißluftfritteuse nehmen, längst einschneiden, etwas auseinanderdrücken und die saure Sahne daraufgeben, mit dem restlichen Schnittlauch bestreuen. Dazu Steak und Salat servieren. 

 



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 16. Januar 2026

Ofenkartoffel mit Krabben aus der Heißluftfritteuse


Aus irgendeinen Grund hatte ich eine Packung Nordseekrabben zu viel gekauft, als ich alles für unser Weihnachtsessen eingekauft hatte und da diese nicht gerade billig sind, wollte ich sie sinnvoll verwenden. Dann gab es sie eben für mich als einfaches Abendessen. 

Zutaten für 1 Portion:
1 große Kartoffel (mehlig kochend)
3-4 Radieschen
je 3 rote und gelbe Kirsch-Tomaten
100 g Saure Sahne
1 Esslöffel Schnittlauchröllchen
100 g Nordseekrabben
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer
etwas Lauchzwiebelgrün

Zubereitung:
Die Kartoffel waschen und in Salzwasser ca. 20 Minuten vorkochen. Die Kartoffel mehrfach mit einer Gabel einstechen, mit Olivenöl rundherum einreiben und in die Heißluftfritteuse legen. Bei 180° 25 Minuten garen. Mit einem Holzstäbchen kann man testen, ob die Kartoffeln bereits weich sind.

Die Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Die saure Sahne mit Schnittlauch und Radieschen verrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Mit einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken.

Die Kartoffel längst aufschneiden und etwas auseinander drücken. Zuerst die saure Sahne darauf geben und dann die Krabben und Tomaten darüber anrichten. Das Lauchzwiebelgrün waschen, trocken schütteln, in feine Röllchen schneiden und über die Kartoffeln streuen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 14. Januar 2026

Couscoussalat mit Grillkäse


Das Gericht gab es bei mir schon im letzten November und es diente der Resteverwertung. Ich hatte von dem Essen noch Couscous übrig und wollte diesen sinnvoll verwerten. Damit es nicht langweilig wird, hatte ich den Couscous mit Tomaten und Gurken sowie etwas Dill vermischt und ein einfaches Zitronendressing dazu angerührt.

Dazu hatte ich einen Grillkäse in der Heißluftfritteuse zubereitet. Das ging ziemlich schnell und einfach. Dafür hatte ich die Knusperplatte in die Mitte des Garfaches gesetzt und den Käse daraufgelegt. Bei 200° für 8 Minuten frittieren. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Dry aged Steak im Dönerstyle mit Kohlrabipommes


 Seit einigen Jahren ist es bei uns Tradition am 24. Dezember zum Mittag einen Döner zu essen. Während wir da früher einfach an unsere Lieblingsdönerbude gefahren sind und uns einfach einen geholt haben, geht das jetzt nicht mehr. Irgendwie haben alle Dönerläden bei uns am 24. geschlossen. Deshalb lasse ich mir seit 2020 etwas einfallen, um einen Döner selber zumachen.

Dieses Jahr hatte ich nun noch zusätzlich die Herausforderung, dass unser "Döner" nicht wirklich Kohlehydrate enthalten sollte. Deshalb wird es ein Dönerteller, denn da kann man das Brot ja weglassen und durch Kohlrabipommes ersetzen. Obwohl die Konsistenz von richtigen Pommes hatten sie nicht, haben aber wirklich wie lecker frittiertes Kohlrabi geschmeckt ;)

Zutaten:
4 große Kohlrabi (ca. 800g)
2 Stück Romanasalat
4 Tomaten
½ Gurke 
1 rote Zwiebel
etwas Balsamico bianco
3-4 Stängel glatte Petersilie  
1 Zehe Knoblauch 
etwas Zitronensaft
250 g Naturjoghurt (3,5% Fett) 
2 Entrecote-Steaks (dry aged)
türkisches Fleischgewürz nach Geschmack
Meersalz
2 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver 
½ Teelöffel Knoblauchpulver
½ Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel gemischte getrocknete Kräuter (Rosmarin, Thymian und Oregano)
Salz und Pfeffer 
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kohlrabis schälen und in gleichmäßige Stäbchen von etwa 1 cm Dicke und 6-8 cm Länge schneiden. Danach die Stäbchen für ca. 20 Minuten in Salzwasser legen. 

Die Blätter des Romanasalates abzupfen, waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden. Tomaten und Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und mit etwas Balsamico beträufeln. 

Die Blätter der Petersilie abzupfen und fein hacken. Den Knoblauch schälen und fein würfeln, dann mit Salz bestreuen und mit einem Messer zu Mus verarbeiten. Beides mit dem Joghurt verrühren und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Steaks bei hoher Temperatur von beiden Seiten kräftig anbraten, dann bei niedriger Temperatur von jeder Seite weitere 2 Minuten braten, dann mit dem Fleischgewürz und etwas Salz würzen, aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und im Backofen bei 50°C ruhen lassen.  

Die Kohlrabistäbchen aus dem Salzwasser nehmen und gründlich trocken tupfen. Dann Paprikapulver, Knoblauchpulver, Kurkuma, gemischte Kräuter sowie etwas Salz und Pfeffer vermischen. Die Kohlrabistäbchen mit 2 Esslöffel Olivenöl beträufeln und in der Gewürzmischung wenden. 

Um das Frittierergebnis zu verbessern, die Heißluftfritteuse 3 Minuten auf 170°C vorheizen. Danach die Kohlrabistäbchen in den Frittierkorb legen, so dass sich nichts übereinanderliegt. Jetzt bei 170°C 10 Minuten garen. Die "Pommes" wenden und weitere 10 Minuten garen. Wenn die "Pommes" noch nicht knusprig sein sollten, diese weitere 2-3 Minuten frittieren.

Das Gemüse mit der Joghurtsoße auf Tellern anrichten, das Fleisch in Streifen schneiden und jeweils ein halbes Steck auf jeden Teller geben. Die Pommes dazu servieren. 



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Montag, 17. November 2025

Igelstachelbart aus der Heißluftfritteuse mit mediterranem Couscous-Salat und Joghurt-Knoblauch-Dip


Mir war mal wieder nach ein paar Experimenten und dafür hatte ich Igelstachelbart-Pilze gekauft. Optisch ist das schon ein interessanter Pilz aber geschmacklich hat er auch was. Für meinen ersten Versuch hatte ich es mit der Heißluftfritteuse versucht. Da hatte ich noch ein paar mediterrane Kräuter zugegeben und hatte passend dazu einen Couscous-Salat vorbereitet.

Auf diesen interessanten Pilz bin ich eher durch Zufall gekommen. Wir haben hier bei uns einen Anbieter von Pilzucht-Sets und dort auf der Website wurde auch der Igelstachelbart gezeigt und hat mich neugierig gemacht. Leider hatte ich das zur falschen Zeit gefunden, denn es war gerade keine Saison. Na ja es hat mich auf jeden Fall nicht davon abgehalten, mich über diesen Pilz mit den vielen phantastischen Namen, wie z. B. Affenkopfpilz, Löwenmähne, Yamabushitake oder Pompon blanc zu informieren. Dabei hatte ich gelesen, dass diese Pilze sehr aromatisch schmecken. Nach meinen Kochversuchen kann ich dies nur bestätigen.

Ich hatte auch noch eine zweite Sorte dieses Pilzes, der war bedeutend stacheliger und mit dem hatte ich auch meine Kochexperimente begonnen, da er nicht so haltbar ist, wie der kugelige Igelstachelbart.

Online hatte ich einige Rezepte gefunden aber es waren nicht wirklich viele und dabei ist dieser Pilz wirklich einfach zu verarbeiten und kann auch ganz flexibel verwendet werden.

Blöderweise hatte ich den Joghurt-Dip auf dem Foto vergessen. Wegen der Optik hatte ich ihn separat abgefüllt und dann in der Küche stehen lassen. Nachdem ich die ersten zwei Gabeln nach dem Fotografieren gegessen hatte, meinte mein Mitesser "irgendwie fehlt ein Sößchen". Na ja ich musste es ja nur aus der Küche holen ;)

Zubereitung für 2 Portionen:
1 kleine Zucchini
1 japanische Auberginen
3 Knoblauchzehen
250 g Couscous
500 ml kräftige Gemüsebrühe
Sweet Chiliflocken nach Geschmack
1 Zitrone (Saft)
2 kleine Lauchzwiebeln
100 g bunte Kirschtomaten
10 reife Oliven
4-5 Stängel glatte Petersilie
2-3 Stängel Minze
400 g Igelstachelbart Pilze
200 g Joghurt
edelsüßes Paprikapulver
granuliertes Knoblauchpulver
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Oregano
3-4 Zweige Zitrone-Thymian
1/2 Bund Schnittlauch
Olivenöl zum Braten und Frittieren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zucchini und Aubergine waschen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Hälfte davon mit etwas Salz zu einem feinen Brei zerkleinern und beiseite stellen.

Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und darin die Zucchini und Aubergine anbraten. Nach einigen Minuten den gewürfelten Knoblauch zugeben und mitbraten. Den Couscous zugeben und mit der kochendem Gemüsebrühe übergießen. Mit Chiliflocken, Pfeffer, Salz und dem Zitronensaft (von dem Saft etwas für den Joghurt aufheben) würzen.

Die Lauchzwiebeln waschen, trocken schütteln und in feine Ringe schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Die Oliven in Scheiben schneiden. Petersilie sowie Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Alles zum Couscous geben.

Die Pilze mit Olivenöl bepinseln bzw. besprühen (nicht zu sparsam sein, sonst werden die Pilze zu trocken.) Mit edelsüßem Paprikapulver, granulierten Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen. Die Blätter von Rosmarin, Thymian und Oregano von den Stielen zupfen und über den Pilzen verteilen. Bei 160° 10 Minute garen lassen.

Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Ringe schneiden, dann mit dem beiseite gestellten Knoblauch und dem Joghurt verrühren. Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Couscous-Salat auf zwei tiefe Teller verteilen, die Pilze darüber anrichten und den Joghurt-Dip dazu servieren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr