Freitag, 30. April 2021

Linguine con asparagi e prosciutto (Nudeln mit Spargel und Schinken)


Mit diesem leckeren Spargel-Nudel-Gericht möchte ich beim Spargelevent bei Zorra mitmachen. Dieses Blog-Event wird von Conny von food for the soul veranstaltet und da ich Spargel in jeder Form liebe, habe ich eher ein Problem nur mit zwei Beiträgen teilzunehmen. ;)

Wenn man nur dieses Gericht essen möchte, bekommt man bei den Zutaten 4 Portionen zum satt werden. Im Rahmen eines Vier-Gänge-Menüs bekommt man 6 Portionen. Wenn man weißen Spargel verwenden möchte, sollte man die Spargel-Menge erhöhen, denn bei weißen hat man bekanntlich mehr Abfall.

Zutaten:
500 g Spargel (ich hatte grünen)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g italienischer Schinken (ich hatte San Daniele Prociutto)
100 g Parmesan
8-10 Blätter Salbei
400 g Linguini
Pfeffer, Salz
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die holzigen Enden des Spargels abschneiden, die Stangen in 3 cm lange STücke schneiden, dann gründlich waschen. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Schinken in dünne Streifen schneiden. Den Parmesan reiben und den Salbei waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden.

Den Schinken in Olivenöl anbraten, mit einem Schaumkelle aus dem Fett nehmen und beiseite stellen. Im Bratenfett den Salbei anbraten und ebenfalls aus der Pfanne nehmen. Jetzt Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, den Spargel dazu geben und ebenfalls anbraten.

Derweil reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Linguini nach Packungsanleitung bissfest garen.

Eine Prise Zucker über den Spargel streuen und mit anrösten. Jetzt eine Kelle von dem Nudelwasser zum Spargel geben und kurz köcheln lassen, dann den geriebenen Käse unterheben und nochmals aufkochen.

Die Nudeln abgießen und mit dem Spargel vermischen. Den Schinken unterheben und die Nudeln auf Teller verteilen, dann mit dem Salbei bestreuen.


Blog-Event CLXXIV - Es ist Spargelzeit! (Einsendeschluss 15. Mai 2021)

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 29. April 2021

Gemischte Antipasti - Crostini mit Büffelmozzarella und Parmaschinken

Bei meinem gemischten Vorspeisenteller gab es Bruschetta und Crostini. Jetzt werdet ihr vielleicht fragen, worin unterscheiden sich diese, denn bei beiden hat man Brotscheiben mit leckerem Belag. 

Der Unterschied ist, dass beim Bruschetta das mit Öl betropfte Brot angeröstet wird und dann Belag darauf kommt und bei Crostini bekommt der Belag aufs Brot und dann kommt alles zusammen in den Backofen. Deshalb werden Crostini auch immer gerne mit Käse zubereitet, der gratiniert immer so lecker.

Zutaten für 8 Scheiben:
2 Bund Rucola
2 Esslöffel Pinienkerne
1 Zehe Knoblauch
etwas Zitronensaft
1 gehäufter Esslöffel geriebener Parmesan
100 ml Olivenöl
1 Baguette oder Ciabatta
1 Kugel Büffel-Mozzarella 
4 Scheiben Parmaschinken
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
1 Bund Rucola verlesen, gründlich waschen und trocken schleudern. Den Rucola grob zerkleinern und mit den Pinienkernen, dem geschälten Knoblauch und dem Parmesan im Mixer fein zerkleinern, dabei das Olivenöl zugeben und zu einem feinem Pesto mixen. Dieses mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Brot in 8 Scheiben schneiden und jede Scheibe mit etwas Pesto bestreichen. Den Mozzarella abtropfen lassen und dann zerrupfen und auf die Brotscheiben verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft gratinieren lassen.

Derweil den zweiten Bund Rucola waschen und trocken schütteln. Auf jedes Crostini eine halbe Scheibe Parmaschinken und etwas Rucola verteilen.

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Mittwoch, 28. April 2021

Gemischte Antipasti - Bresaola-Carpaccio

Da ich kein Rinderfilet in vernünftiger Qualität bekommen konnte, wollte ich mal etwas Neues ausprobieren. Klar Bresaola ibt es auch nicht überall zu kaufen aber der luftgetrocknete italienische Rinderschinken ist auch solo immer ein Genuss.

Zutaten:
30 g Pinienkerne
1 Bund Rucola
200 g dünn geschnittenen Bresaola
1 Zitrone
Olivenöl extra virgine
Parmesanspäne
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Grissini

Zubereitung:
Als erstes die Pinienkerne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Den Rucola verlesen, waschen und gründlich trocken schütteln. Danach erst den Bresaola auf Teller verteilen und dann den Rucola darüber anrichten.

 Jetzt etwas Zitronensaft und Olivenöl über den Rucola träufeln und das Ganze mit Parmesan und den gerösteten Pinienkernen bestreuen. Als letztes einige Grissini dekorativ darüber legen,


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Dienstag, 27. April 2021

Gemischte Antipasti - Bruschetta mit gerösteten Auberginen und Tomaten


Von meiner Grillaktion war noch eine Aubergine übrig. Ich hatte mich bei den Gemüsepäckchen einfach verplant. Da ich die Aubergine sinnvoll verwenden wollte, bin ich auf die Suche nach passenden Rezepten gegangen. Eine Idee, die ich gefunden hatte, war ein Bruschettarezept mit Auberginen. 

Allerdings kam da noch Paprika dazu aber da ich den ja nicht essen kann, habe ich den Paprika durch Tomaten ersetzt. Auch so war das Rezept nicht ganz nach meinem Geschmack, deshalb habe ich die Idee mit den gebackenen Auberginen gemopst aber mich ansonsten nicht an das Rezept gehalten ;)

Zutaten für 8 Scheiben:
8 Scheiben Baguette
150 g kleine Dattel- Tomaten
1 kleine Aubergine (ca. 300 g)
1 Knoblauchzehe
1 Lauchzwiebel
Etwas Zitronensaft
Olivenöl extra vergine
Parmesanspäne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Aubergine waschen und rundherum mit einem Zahnstocher einstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 40 Minuten garen. Auf dem Blech abkühlen lassen. Die Aubergine halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und dann grob hacken.

Lauchzwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Tomaten vierteln (wer größere verwendet, sollte die Kerne entfernen). Knoblauch schälen und fein hacken. Lauchzwiebeln, Tomaten und Knoblauch mit 3 Esslöffeln Öl und etwas Salz und Pfeffer vermischen. Dann die Aubergine dazu geben. Mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Das in Scheiben geschnittene Baguette mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C rösten, dann jeweils etwas von der Gemüsemischung und den Parmesanspänen darauf verteilen.



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Montag, 26. April 2021

Mir war mal wieder nach Italienisch

Angefangen hat es damit, dass ich wirklich sehr aromatischen Rucola zu kaufen bekommen hatte und auf einmal Appetit auf ein komplettes italienisches Menü hatte. Natürlich gehe ich solchen Gelüsten sehr gerne nach ;) und mein Mitesser hat sich auch noch nie beschwert. 

Als Vorspeise gab es gemischte Antipasti. Wir hatten Bruschetta mit Auberginen und Tomaten, Crostini mit Büffelmozzarella und Parmaschinken und ein Carpaccio aus Bresaola.

Als 1. Hauptgang hatten wir dann Linguini mit Spargel und Schinken.

Als 2. Hauptgang gab es dann Salsiccia mit Tomaten und Steinpilzen, ein wirklich sehr würziger Eintopf.

Als Abschluss unseres Menüs haben wir dann noch ein Stück Käsekuchen mit Amaretti genossen.

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Sonntag, 25. April 2021

Mexikanischer Salat mit Feta-Käse


Den mexikanischen Salat hatte ich sowohl bei meiner Grillparty als auch bei dem gemeinsamen Besprechungsessen dabei. Mir hat diese Mischung aus frischem, knackigem Salat mit dem würzigen Feta-Käse sehr gut geschmeckt und deshalb habe ich den Salat gleich zweimal hintereinander zubereitet.

Zutaten:
1 Dose Maiskörner
1 Dose  Kidney-Bohnen
1 rote Zwiebel
100 g gemischten Blattsalat
8 mittelgroße Tomaten
2 Esslöffel Weißwein-Essig
Chiliflocken
2 Esslöffel Olivenöl
Agavendicksaft nach Geschmack
1 Packung Fetakäse 
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Mais und Bohnen abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Salat putzen, waschen und eventuell die Blätter etwas zerkleinern. Tomaten waschen und klein schneiden. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken.

Für die Salatsoße Essig, Chili, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft miteinander verrühren, dann die Petersilie unterrühren. Das Dressing mit dem Mais, den Bohnen, den Zwiebeln und den Tomaten vermischen. Den Blattsalat in eine Schüssel geben, die Gemüse-Dressing-Mischung darüber geben und zum Schluss den Fetakäse grob zerbröckeln oder würfeln und darüber anrichten


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Samstag, 24. April 2021

Zweierlei Wraps - Rührei mit Möhren und Lachs mit Tomaten und Avocadocreme


 Wraps sind immer wieder ein schnelles und einfach zurecht gemachtes Fingerfood. Sie lassen sich gut vorbereiten und sehr praktisch mitnehmen. Ich hatte die Wraps aufgerollt und dann in Butterbrotpapier eingeschlagen. Kurz vor dem Essen, habe ich dann die Wraps schräg durchgeschnitten und dann in der Schale hingestellt. So konnte jeder sehen, welche Füllung der Wrap hat.

Wraps mit Rührei und Möhren

Zutaten:
4 Eier
2 Möhren
4 Tortilla-Wraps
200 g Kräuterfrischkäse
60 g Pflücksalat
Salz, Peffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Eier aufschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Öl erhitzen und darin die Eier unter Rühren bei mittlerer Hitze stocken lassen. Die Rühreier abkühlen lassen. Die Möhren schälen und nicht zu fein raspeln. Den Salat waschen und trocken tupfen.

Die Tortillas einige Minuten im Backofen bei 180° erwärmen. Dann jeweils mit etwas Frischkäse bestreichen. In die Mitte etwas Salat, Rührei und Möhren geben. Dann die Wraps aufrollen.

Wraps mit Lachs und Tomaten

Zutaten:
1 Bio-Limette
1 kleinen säuerlicher Apfel
1 reife Avocados
100 g saure Sahne
2 Teelöffel Wasabipulver
4 Tomaten
600 g Stremellachs
8 Blatt Romanasalat
4 Tortilla-Wraps
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Limette heiß waschen, abtrocknen, Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Apfel schälen, vierteln und die Kerne entfernen. Die Avocado halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale holen. Limettensaft- und Schale, Apfel, Avocado, saure Sahne und Wasabipulver in einen Multizerkleiner geben und fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Salatblätter waschen und trocken tupfen. Den Lachs von der Haut lösen und in 4 Portionen teilen. 

Die Tortillas im Backofen bei 180° einige Minuten erwärmen, dann jeweils mit der Avocadocreme bestreichen. Auf jede Tortilla zwei Blatt Salat, einige Scheiben Tomaten und etwas Lachs geben. Die Tortillas aufrollen und schräg durchschneiden.


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Freitag, 23. April 2021

Zweiter Teil meines Aus- und Einstandes


Die letzten Jahre habe ich in zwei Teams gearbeitet und natürlich wollte ich mich auch von beiden verabschieden. Da mein zweites Team aus weniger Kollegen bestand und wir auch keinen Rost hätten anwerfen können, hatte ich für uns Wraps, einen Salat und leckeren Milchreis mit Blutorangen als Nachtisch vorbereitet. Noch zwei Dips, etwas Brot und eine selbstgemachte Lemongrass-Ingwer-Limonade machten die ganze Sache rund.

Da wir unser gemeinsames Essen direkt nach einer Dienstberatung veranstaltet haben, hatte ich nicht wirklich Zeit, aussagekräftige Bilder zu machen, deshalb gab es nur ein paar schnelle Schnappschüsse, wie den hier von unserem kleinen Büfett.

Lemongrass-Ingwer-Limonade:

Zutaten:
4 unbehandelte Zitronen
50 g frischer Ingwer
1 Bund Minze
3-4 Stück Lemongrass
2 Esslöffel Birkenzucker
1/4 l kaltes Wasser
3/4 l Mineralwasser
Eiswürfel

Zubereitung:
Eine Zitrone beiseite legen. Bei den restlichen grob die Schale abreiben (nur das Gelbe) und dann auspressen. Den Ingwer waschen und ebenfalls grob reiben. Einige Minzblätter als Deko aufheben den Rest in feine Streifen schneiden. Das Lemongrass halbieren und die dicken Enden anschlagen. Alles mit dem Wasser vermischen und über Nacht ziehen lassen.

Den Limonadenansatz durch ein sehr feines Sieb gießen, den Zucker zugeben und gründlich verrühren. Die übrig gebliebene Zitrone in Scheiben schneiden und mit der restlichen Minze und den Eiswürfeln auf die Gläser verteilen. Das Mineralwasser zum Limonadenansatz gießen, verrühren und dann in die Gläser füllen.


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Donnerstag, 22. April 2021

Gemüse-Päckchen für den vegetarischen Grillgenuss


Diese Päckchen eignen sich sehr gut dafür, wenn man Vegetarier als Gäste hat, denn da kommt das Gemüse nicht mit dem Fleisch in Berührung. Allerdings essen nicht nur Vegetarier dieses leckere Päckchen. 

Beim Grillen hat man zwei Möglichkeiten, das Gemüse zu zubereiten. Entweder man setzt die Päckchen an den Rand des Grills oder legt sie direkt in die Glut. Bei der zweiten Methode muss man allerdings etwas aufpassen, damit nichts anbrennt.

Zutaten für 6 Päckchen:
1 Zucchini
1 Aubergine
1 Zwiebel
200 g Kirschtomaten
4 Esslöffel Olivenöl
1 Glas Pesto
200 g Feta-Käse
Öl zum Einfetten

Zubereitung:
Zucchini und Aubergine putzen, waschen und würfeln. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Das Olivenöl mit dem Pesto verrühren und das Gemisch mit dem Gemüse verrühren. Den Feta-Käse in Würfel schneiden.

Sechs Stück Alufolie jeweils in eine kleine Schüssel drücken, dann mit etwas Öl einfetten. Etwas von der Gemüsemischung hineingeben und Feta-Käse darüber verteilen. Die Alufolie verschließen. 

Die Gemüsepäckchen auf den Rost setzen und ca. 20 Minuten grillen lassen.


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Mittwoch, 21. April 2021

Roter Zwiebelsalat für die Grillparty

Auf der Suche nach einem gemüsigen Salat, den wir noch nicht hatten, wurde mir dieser Zwiebelsalat von einer Kollegin empfohlen. Meinen Bedenken wegen der Verträglichkeit dieses Salates wurden von ihr sofort widersprochen. Dadurch dass man den Salat am besten schon am Abend vorher zubereitet, ist er gut verträglich. Wem das zu unsicher ist, kann auch die Zwiebeln klein schneiden und mit Milch übergießen, nach 20-30 Minuten alles durch ein Sieb geben und sehr gründlich mit Wasser abspülen.

Zutaten:
200 g rote Zwiebeln
1 Bund Kerbel (alternativ Petersilie)
3 Esslöffel Zitronensaft
5 Esslöffel Olivenöl
Agavendicksaft nach Geschmack
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Kerbel bzw. die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Aus Zitronensaft, Öl, Pfeffer, Salz und Agavendicksaft ein Dressing bereiten.

Alles Zutaten mit dem Dressing vermischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.




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Dienstag, 20. April 2021

Bulgursalat - die ideale Grillbeilage

Couscous habe ich ja schon häufiger zu Salat verarbeitet aber jetzt wollte ich es etwas gröber und habe zum Bulgur gegriffen. Der fertige Salat war durch die Tomaten richtig schön saftig und lecker. 

Neben der Petersilie würde hier auch Minze und Koriander recht gut passen. Auch mit Paprika und Gurke könnte man den Salat aupeppen, wenn man das mag.

Zutaten:
1/2 Tube Tomatenmark
500 ml Gemüsebrühe
250 g Bulgur
4 Tomaten
1 Bund Lauchzwiebeln
1 rote Zwiebel
1 Bund Petersilie
2 Zitronen
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Tomatenmark leicht anschwitzen, dann die Gemüsebrühe dazu gießen und alles aufkochen. Den Bulgur dazu geben und alles erneut aufkochen, 2-3 Minuten köcheln lassen, vom Herd ziehen und zugedeckt eine Stunde ziehen lassen.

Derweil die Tomaten waschen und klein schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Alles zum Bulgur geben.

Die Zitronen halbieren und auspressen. Den Zitronensaft mit Öl, Pfeffer und Salz zu einem Dressing verarbeiten und unter den Bulgur rühren. Den Salat mindestens 1 Stunde ziehen lassen. 



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Montag, 19. April 2021

Endlich mal wieder gemeinsames Grillen mit Kollegen


Bei mir hat sich beruflich einiges positiv verändert und ich wurde innerhalb meiner Firma versetzt. Weil es in letzter Zeit ziemlich stressig zuging und ich das nur Dank der Hilfe meiner Kollegen hinbekommen habe, wollte ich mich revanchieren. Deshalb gab ich jeweils einen Ausstand und gleich darauf wieder einen Einstand.

Um die Vorbereitungen nicht zu übertreiben, hatte ich das Fleisch bei meinem Fleischer des Vertrauens mariniert bestellt. Die haben dort mittlerweile eine wirklich interessante Auswahl an Marinaden. Ich hatte mich für eine Cafe-de-Paris-Marinade, die eine schöne feine Schärfe hatte, entschieden und als zweites für eine Thymian-Zitronen-Marinade. Dazu hatten wir dann noch Hähnchen-Spieße mit einer Chili-Honig-Marinade und extrem leckeren Rindsbratwürsten. Ich hatte noch einige Gemüse-Feta-Päckchen vorbereitet. Dank eines lieben Kollegen wurde dann alles fachgerecht gebraten.

Mehr Mühe hatten mir die frischen Salate bereitet. Ich hatte mich für einen Krautsalat, einem Bulgursalat, meinem Mexikanischen Salat mit Feta und einem Zwiebelsalat entschieden. Passend dazu hat eine meiner Kolleginnen noch einen leckeren Kartoffelsalat zubereitet.

Da ich wie immer etwas übertrieben hatte, hatten wir noch reichlich von allem etwas übrig. Das gab es dann einfach bei uns am nächsten Tag zum Mittag und so hatte auch mein Mitesser etwas davon.

Die Rezepte zu den Salaten wird es im laufe der Woche geben.

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Sonntag, 18. April 2021

Scaloppine di pollo mit Sizilianischen Artischocken und Blutorangensoße

Die Anregung für dieses Gericht hatte ich mal wieder beim Fernsehschauen bekommen. Bei einer Sendung ging es um Blutorangen und da wurden auch ein paar Rezepte damit vorgestellt. Unter anderem auch die Schnitzel in Blutorangensoße. Allerdings wurden dort Schweineschnitzel verwendet. Da ich aber gerade Hühnchen da hatte, wurde es bei mir eben ein Hühnerschnitzel. Da das Gericht aus der Sizilianischen Küche stammt, dachte ich mir, dass Sizilianische Artischocken die richtige Beilage dafür sind.

Zutaten:
1 Zitrone
8 mittelgroße italienische Artischocken
1/2 Bund Petersilie
3 Knoblauchzehen
1 Ei
100 g frisch geriebener Parmesan
80 g grobe Semmelkrumen (Panko)
5 Esslöffel Olivenöl
1/4 l Gemüsebrühe
8 dünn geschnittene Hühnerschnitzel
1 Esslöffel Mehl
2-3 Bio-Blutorangen
1 kräftigen Schluck Weißwein
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Zitrone auspressen und den Saft in eine Schüssel Wasser geben. Die Artischocken vorbereiten, dafür die äußeren Blätter großzügig abschneiden, die Spitzen der Blätter mit einer Küchenschere abschneiden. Die Stiele abschneiden, schälen und in dünne Scheiben schneiden und ins Zitronenwasser geben. Die Blätter der Artischocken auseinander biegen und die inneren Blätter mit dem "Heu" mit einem spitzen Messer entfernen, ebenfalls ins Zitronenwasser legen.

Die Blätter von der Petersilie zupfen und fein hacken. Den Knoblauch schälen und fein würfeln, dann beides mit dem Ei, dem Parmesan, den Semmelkrumen und 2 Esslöffel Olivenöl vermischen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Artischocken jeweils einzeln aus dem Zitronenwasser nehmen, abtropfen lassen, dann die Blätter auseinander biegen, innen etwas salzen und etwas Füllung hineingeben. Die Artischocken nebeneinander in eine Auflaufform setzen, die heiße Brühe dazugießen und die kleingeschnittenen Stiele dazwischen verteilen. Mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Backofen (Umluft) bei 180° 30 Minuten garen. Die Alufolie entfernen, das restliche Olivenöl über die Artischocken träufeln und nochmals etwa 15 Minuten backen, bis sie gebräunt sind. Zur Kontrolle ein Blatt herausziehen, falls das nicht geht noch einige Minuten zugedeckt garen.

Während die Artischocken garen, die Schnitzel zubereiten. Dafür das Fleisch von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen und mit Mehl bestäuben. Von einer Orange die Schale abreiben, dann alle Orangen auspressen. Die Schnitzel in Öl von beiden Seiten anbraten, wenn das Fleisch Farbe hat, den Weißwein dazu gießen und kurz köcheln lassen. Das Fleisch herausnehmen und warmstellen. Den Orangensaft in die Pfanne gießen und reduzieren lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Auf jeden Teller zwei Schnitzel geben und die Artischocken dazu setzen. Die Orangensoße auf die Schnitzel geben. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passt Baguette.

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Samstag, 17. April 2021

Artischockenherzen in Knoblauch-Weißwein-Soße


Da ich jetzt auch in einem unserer Bio-Märkte Artischocken entdeckt habe, war mir mal wieder danach. Das heutige Rezept ist ja eigentlich als Vorspeise gedacht aber ich habe es als leichtes Abendessen zubereitet und da wurden aus den Zutaten eben nur zwei Portionen. 

Zutaten:
2 Zitronen
8 Artischocken
2 Zehen Knoblauch
3 Lauchzwiebeln
etwas Olivenöl
1/8 l Weißwein
4 Esslöffel Butter
1 Esslöffel gehackte Petersilie
1 Esslöffel getrocknete Berberitze
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Eine Zitrone auspressen und in eine Schüssel mit einem Liter Wasser geben. Die Artischocken vorbereiten (siehe hier) und ins Zitronenwasser legen. Den Knoblauch schälen und würfeln. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Etwas Lauchzwiebelgrün als Deko aufheben, den Rest mit dem Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Jetzt mit dem Weißwein ablöschen. 2 Esslöffel Butter dazu geben und schmelzen lassen.

Die Artischocken aus dem Zitronenwasser nehmen und in die Soße geben, mit Pfeffer und Salz würzen und einige Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich mit der Soße übergießen. Von der zweiten Zitrone etwas Schale abreiben und ebenfalls zur Soße geben. Den Saft auspressen und damit die Soße abschmecken. Die restliche Butter unterrühren.

Die Artischocken auf Tellern anrichten und mit der gehackten Petersilie, den Berberitzen und dem restlichen Lauchzwiebelgrün bestreuen. Dazu passt Baguette.


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Freitag, 16. April 2021

Gratinierte Artischockencreme zu knusprigen Baguette


Die Artischocken-Rezepte müssen nicht immer aufwendig sein und hier hätte ich mal eines, das man getrost auch aus konservierten Auberginen zubereiten kann. Denn hier wäre wirklich die Verwendung von frischen zu schade. Außerdem sind die marinierten Artischocken schön würzig.

Zutaten:
1 Glas marinierte Artischockenherzen
8-10 Blätter Basilikum
50 g grüne Oliven
100 g Kräuter-Frischkäse
3 Esslöffel fein geriebener Parmesan

Zubereitung:
Die Artischockenherzen abgießen. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Dann Artischocken, Basilikum und Oliven in einer Küchenmaschine zerkleinern. Frischkäse und Parmesan unter rühren (nicht mit der Küchenmaschine, sonst wird der Frischkäse flüssig) und in eine gefettete Ofenform oder Portionsförmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. 25-30 Minuten gratinieren.

Bei uns gab es dazu frisches Baguette und noch ein paar Oliven.

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Donnerstag, 15. April 2021

Italienisches Omelett mit Artischocken


Einmal festgestellt, das sich Artischocken ganz einfach zubereiten lassen, sorgte dafür, dass ich auf die Suche nach neue Rezeptideen gegangen bin. Eines davon war ein Omelett allerdings mit Artischocken aus der Dose. Die sind schon eine Alternative aber das ist wie mit Erbsen aus der Dose, die kann man auch essen aber mit frischen können sie nicht mithalten. 

Bei meinem ersten Versuch habe ich nur eine Portion vorbereitet aber das war so lecker, dass ich es nochmal wiederholt habe und dann meine Mitesser auch in den Genuss gekommen sind. Da ich bei der großen Portion kein schönes Foto hinbekommen habe, musste das Foto vom ersten Versuch herhalten.

Zutaten:
8 Artischocken
1 Zitrone
150 g Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel gehackte Kräuter (ich hatte Petersilie, Schnittlauch, Salbei und Basilikum))
8 Eier
3 Esslöffel Milch
3 Esslöffel geriebener Parmesan
1 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Die Artischocken vorbereiten (siehe hier), dann je nach Größe vierteln oder achteln. Dabei sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sich die Schnittflächen verfärben. Die Artischocken in Salzwasser mit einem Spritzer Zitronenwasser ca. 10 - 12 Minuten köcheln lassen. Derweil die Tomaten halbieren. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. 

Jetzt die Kräuter mit Eiern, Milch, Parmesan und Mehl gründlich verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Etwas Öl erhitzen und darin die gut abgetropften Artischocken, Tomaten und Knoblauch anschwitzen. Die Eiermasse darüber verteilen und zugedeckt bei niedriger Temperatur ca. 5 Minuten stocken lassen. Dann für weitere 10 Minuten im Backofen bei 160° (Umluft) fertig garen.

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Mittwoch, 14. April 2021

Spaghetti mit Artischocken und Tomaten

Als zweites hatte ich ein recht einfaches Rezept ausprobiert. Da fiel es nicht wirklich auf, dass ich noch nicht wirklich geübt darin bin, Artischocken vorzubereiten. Deshalb hatte ich mir etwas überlegt, wo ich die die Dinger einfach klein schneiden kann ;) Allerdings ging dann alles leichter als ich gedacht hatte.

Da auch die Tomaten aus Spanien waren und sehr aromatisch geschmeckt hatten, war das alles zusammen mit der Orange sehr schmackhaft und wenn ich wieder Artischocken kaufe, wird es dieses Essen bestimmt mal wieder geben.

Zutaten:
2 Zitronen
8 kleine Artischocken (à ca. 100 g)
1 Knoblauchzehe
1 Bio-Orange
500 g Kirsch- oder Dattel-Tomaten
1/8 l trockener Weißwein
400 g Spaghetti
3-4 Stängel Petersilie
50 g Pinienkerne
Parmesanspäne nach Geschmack
Salz , Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Zitronen auspressen und den Saft mit 2 Liter Wasser in eine Schüssel geben. Die Spitzen der Artischocken abschneiden, die harten Blätter mit dem Messer entfernen und wenn vorhanden den Stiel mit einem Sparschäler abschälen. Die Artischocken vierteln, das Heu entfernen und in das Zitronenwasser legen.  

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Etwas von der Orangenschale abreiben und den Saft auspressen. Die Tomaten waschen und halbieren.

Etwas Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch und die Artischocken anschwitzen, nach einigen Minuten die Tomaten zugeben und alles weiter braten. Dann mit Weißwein und Orangensaft ablöschen. Die Orangenschale zugeben und mit Pfeffer und Salz würzen. Alles einige Minuten köcheln lassen.

Die Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen. Dann abgießen und gründlich abtropfen lassen. Zu den Artischocken geben und dann die gehackte Petersilie unterheben. Die Pinienkerne ohne Fett anrösten.

Die Nudeln auf Teller verteilen und mit den Pinienkernen und Parmesan bestreuen.


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Dienstag, 13. April 2021

Artischocken mit zweierlei Dip


Ok bei meinem ersten Versuch hatte ich ein bisschen viel von den Spitzen abgeschnitten. Da man die zwar eh nicht essen kann, war das nicht so schlimm aber etwas länger hätte man die einzelnen Blätter besser herausziehen können. Das Gericht eignet sich sehr gut als Vorspeise oder wenn man 3 oder 4 Artischocken isst, als leichtes Abendessen.

Zutaten:
1 Zitrone
12 Artischocken
1 Becher saure Sahne
2 Esslöffel Creme fraiche
1 Esslöffel gemischte italienische Kräuter
1 Kugel gekochte rote Beete
3 Esslöffel Sherry-Essig
1 Teelöffel Akazienhonig
1 Esslöffel frischer geriebener Meerrettich
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zitrone auspressen, die Saft in eine Schüssel mit Wasser geben. Die Artischocken putzen. Dafür den Stiel und die äußeren Blätter entfernen. Dann die Spitzen der Blätter abschneiden (vielleicht nicht so weit wie ich das gemacht habe) und das Heu mit einem spitzen Messer entfernen. Die geputzte Artischocke sofort in das Zitronenwasser legen.

Die Artischocken in einen weiten Topf legen, dessen Boden mit ca. 3 cm Wasser bedeckt ist. Zugedeckt  ca. 20 - 30 Minuten köcheln lassen. Ab und zu den Wasserstand überprüfen und gegebenenfalls noch etwas Wasser nachfüllen. Wenn sich die Blätter lösen lassen, sind die Artischocken gar.

Während die Artischocken garen die Dips bereiten. Die saure Sahne mit dem Creme fraiche und den Kräutern verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Für den zweiten Dip die rote Beete mit Essig, Honig und Meerrettich pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Montag, 12. April 2021

Artischocken - ein wirklich interessantes Gemüse


Eine Freundin und ich hatten einen Online-Anbieter testen wollen, der Bio-Obst und Gemüse direkt aus Spanien anbietet. Dabei hatte ich mir auch ein Kilo Artischocken bestellt und war von der Qualität echt überzeugt. Allerdings musste ich mir dann auch einfallen lassen, was ich mit den grünen Scheißerchen so anstellen könnte. Bisher hatte ich frische Artischocken noch nicht zubereitet sondern nur die konservierten Artischockenböden und -herzen. Allerdings konnte ich bei Freunden schonmal wirklich gut zubereitete Artischocken mit einem leckeren Dip kosten.

Artischocken sind distelartige Korblütengewächse, die aus dem Mittelmeerraum stammen. Bei großen Exemplaren kann man die unteren Enden der fleischigen Blätter essen. Auch der Blütenkorbboden ist sehr schmackhaft. Ihn gibt es eingelegt und/oder konserviert als Artischockenherz zu kaufen. Das direkt über dem Korbboden befindliche "Heu" (nicht geöffnete Blütenblätter) kann man nicht essen und sollte es entfernen. Bei kleineren Artischocken (meist italienischen) kann man alles essen und muss nur die ganz harten Spitzen abschneiden.

Mir geht es bei den Artischocken sicher so wie vielen anderen, man traut sich nicht ran, da sie gar nicht so einfach vorzubereiten sind - dachte ich. Aber nachdem ich mir reichlich Videos angeschaut hatte, habe ich es einfach mal versucht und fand es dann gar nicht so schwer.

Zuerst den harten Stiel abschneiden, dann die äußeren harten Blätter entfernen. Danach die obere Spitze abschneiden. Man kann auch die Spitzen der einzelnen Blätter mit einer Schere abschneiden aber das war mir zu umständlich. Die Artischocke danach unbedingt sofort in Zitronenwasser legen, da sich die Schnittflächen sehr schnell braun färben. 

Wenn man die Artischocken in anderen Gerichten mitverwenden möchte, muss man etwas mehr putzen. Als erstes die Spitzen abschneiden. Wenn der Stiel noch frisch ist, diesen mit einem Sparschäler schälen. Die harten Blätter mit einem Messer entfernen.

Natürlich sollte man auch hier das Heu entfernen. Wenn man die Artischocke geviertelt hatte, kann man das Heu ganz einfach mit einem spitzen Messer entfernen.

Übrigens habe ich die folgenden Rezepte nicht alle hintereinander gekocht, sondern in den letzten drei Monaten ;)


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 11. April 2021

Banh Cuon Nuoc Mam (Reispapierröllchen) und Cháo Gà (Reissuppe mit Hühnchen)


Letztens kam ja wieder eine Staffel Kitchen Impossible und dort musste der Koch Sven Elverfeld Vietnamesisches nachkochen. Die Reispapierröllchen kennt ma hierzulande schon, meistens werden sie als Sommerrollen beim Asiaten angeboten. Allerdings macht da niemand das Reispapier selbst. Jetzt hatte das die Originalköchin aber sehr gut erklärt, so dass ich es mal versuchen wollte. Leider hatte ich aber so einen Metallspannring nicht und habe mir da einfach mit Küchengarn geholfen. Das hat aber nur semiprofessionell geklappt. Da das Tuch in der Mitte immer etwas durchhing, wurde da das Reispapier etwas dicker. Geschmacklich waren da wirklich Welten zwischen dem selbst gemachten Reispapier und dem gekauften. Optisch war der Unterschied nicht so auffällig.

Viel einfacher war dann die Reissuppe mit Hühnchen zukochen. Da dieses Gericht in Vietnam eher als leichte Kost für Kranke gekocht wird, ist sie recht nüchtern gewürzt, so dass mein Mitesser ordentlich mit Fischsoße nachgewürzt hat. 

Banh Cuon Nuoc Mam

Zutaten:
50 g Reismehl
50 g Kartoffelmehl
50 g Tapiokamehl im Verhältnis
2-3 Morchel
1-2 Schalotten
150 g Schweinehackfleisch
1 Teelöffelspitze Rohrzucker
5 Esslöffel Kokosnusswasser
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
1 Limette
1 Esslöffel Palmzuckersirup
1 Esslöffel Fischsoße
2 Möhren
1 Teelöffel Reisessig
1 Zwiebel
2 Hand voll Sojasprossen
1 Mini-Gurke
1-2 Stängel Minze
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die drei Mehlsorten mit 200ml Wasser verrühren, bis ein relativ flüssiger Teig entstanden ist, eine halbe Stunde ruhen lassen. Etwas von dem überstehenden Wasser abschöpfen, das entfernte Wasser durch frisches ersetzen. Den Teig wieder verrühren und weitere 2 Stunden stehen lassen. Während der Teig ruht, die Morcheln einweichen, dann in feine Streifen schneiden. Schalotten schälen und sehr fein hacken. Pilze und Schalotten mit dem Hackfleisch in etwas Öl krümelig anbraten. Alles mit einer Teelöffelspitze Rohrzucker, Pfeffer und Salz würzen.

Jetzt den Dip bereiten. Dafür das Kokosnusswasser in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Chili zur Hälfte in Ringe schneiden (Deko) und den Rest fein würfeln. Beides zum Kokosnusswasser geben. Die Limette auspressen und mit dem Fruchtfleisch ebenfalls dazu geben. Den Palmzuckersirup und einen Esslöffel Fischsoße zum Kokoswasser geben.

Eine Möhre schälen, in dünne Scheiben hobeln und diese in feine Streifen schneiden. Den Reisessig darüber geben, mit den Möhren vermischen und beides ebenfalls zum Kokoswasser geben. Den gut vermischten auf 4 Schalen verteilen.

Die Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und in Öl goldbraun braten. Die Möhre schälen und mit einem Sparschäler dünne Streifen abschneiden, diese in sehr feine Streifchen schneiden. Mit der Gurke wiederholen. Die Sprossen putzen und gründlich waschen.

Ein glattes Tuch auf einen Topf spannen (im Video hatte die Originalköchin einen Metallring, ich habe einfach Küchengarn genommen). Dann zwei Liter Wasser durch das Tuch gießen, dadurch kann man es gut nachspannen. Dann das Wasser zum Kochen bringen. Den Teig mit einer Schöpfkelle von Innen nach Außen auf das Tuch geben. Dann mit einem Deckel zudecken. Der Teig ist fertig, wenn er durchsichtig wird. 

Das Reispapier mit einer Palette vom Stoff abziehen und auf einen Teller legen. Während das nächste Blatt gart, etwas Füllung auf das Reispapier geben und das Röllchen aufwickeln. Am besten gleich auf den Servierteller legen.

Jetzt Sojasprossen, Gurken- und Möhrenstreifen über die Reisröllchen anrichten, einige Lauchzwiebeln in Streifen schneiden und mit den Röstzwiebeln darüber verteilen. Zum Schluss einige Ringe Chilischote und grob gehackte Minze darüber streuen.


Cháo Gà

Zutaten:
2 Keulen vom Maishähnchen
4 Lauchzwiebeln
1 Schalotte
1-2 Korianderwurzeln
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
80 g Klebreis
160 g Bruchreis
1 Zwiebel
Etwas Koriander

Zubereitung:
Die Keulen vom Maishähnchen in 1,5 l Wasser kochen (anders als im Video habe ich den ersten Ansatz nicht weggeschüttet und meine Suppe war trotzdem klar). Zwei Lachzwiebeln in 3-4 cm lange Streifen schneiden. Die Schalotte in Ringe schneiden. Die Korianderwurzeln leicht anschlagen und mit den Lauchzwiebeln und der Schalotte zum Hühnchen geben. Den Ingwer waschen und halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Alles zusammen 30 Minuten kochen lassen.
Klebreis und Bruchreis mischen und gründlich in Wasser waschen und abtropfen lassen. Eine Lauchzwiebel in 3-4 cm Stücke schneiden und mit dem Messer flach drücken. Die Lauchzwiebel in etwas Öl anbraten, den Reis dazu geben und ebenfalls anbraten. Den Reis mit der Brühe auffüllen und unter gelegentlichem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen. Falls die Suppe zu dickflüssig wird, etwas Wasser dazu geben. Mit Salz und braunem Zucker abschmecken.

Während die Suppe gart, die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, dann in Öl goldbraun anbraten. Die Reissuppe in Schalen geben, das abgezupfte Hühnerfleisch darauf geben. Dann etwas Koriander, Lauchzwiebel und Röstzwiebeln obenauf anrichten.


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Samstag, 10. April 2021

Bananenquark mit Blutorangen-Topping


Heute stelle ich euch mal wieder ein Rezept vor, dass aus dem entstanden ist, was ich gerade zu hause hatte. Eigentlich hatte ich fürs Mittagessen kein Dessert geplant aber dann musste ich einiges beim Gemüse wegwerfen, so das die fertige Portion doch etwas klein geworden wäre. Also was macht man, wenn das eigentliche Essen nicht reicht, es gibt einfach Nachtisch ;)

Zutaten:
100 g Schlagsahne
500 g Quark
2 Esslöffel Honig oder Ahornsirup
1 Msp. Zimt
2 Bananen
1-2 Orangen
4 Esslöffel gemischte Nüsse

Zubereitung:
Die Sahne steif schlagen. Den Quark mit Honig (oder Agavendicksaft) und Zimt verrühren. Nun die Bananen schälen, mit einer Gabel sehr fein zerdrücken und zum Quark geben und gut verrühren. 

Die Orange filetieren, dafür das oberen und unteren Ende abschneiden, dann die Schale (auch die weiße Haut) mit einem Messer abschneiden und die einzelnen Segmente herauslösen.

Die Orangen mit dem Saft über dem Quark verteilen. Die Nüsse grob hacken und über die Orangen streuen.

 so weit es geht entfernen. 4. In Scheiben schneiden oder Filets trennen und den eventuell dabei austretenden Orangensaft auffangen. 5. Zwei Orangenscheiben pro Glas für die Garnitur schneiden und zur Seite legen. 6. Die Sahne steif schlagen, 3/4 davon mit dem eventuell aufgefangenen Orangensaft unter den Quark heben. 7. 4 bis 6 Gläser je nach Größe bereitstellen, jeweils eine Scheibe oder ein paar Stückchen auf den Boden legen und eine Schicht Quark daraufgeben. 8. Weiter schichten, bis die Gläser gefüllt sind. 9. Die restliche Sahne in eine Spritztülle füllen und auf die Quarkdessert-Gläser Sahnetupfer setzen, Orangenstückchen daraufgeben und mit dem restlichen Topping garnieren. 10. Bis zum Servieren kalt stellen.

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Freitag, 9. April 2021

Leckere Pancakes mit frischen Beeren zum Frühstück


Gerade hatte ich ein neues Rezept für Pancakes ausprobiert und meiner Familie zum Samstags-Frühstück vorgesetzt, da habe ich das Blogevent, das Ilka von Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf veranstaltet, entdeckt. 

Man glaubt es kaum aber die Pancakes schmecken richtig gut und sind auch schön fluffig geworden und das obwohl sie vegan, glutenfrei und ohne Kristallzucker sind.

Eigentlich hatte ich vor, ein Orangenragout zu den Pancakes zu machen aber dann bin ich in meinem Bio-Laden über eine Schale mit gemischten Beeren aus Spanien gestolpert und habe sie dann mitgenommen. Und was soll ich sagen, die Beeren waren wirklich lecker. Besonders die Erdbeeren haben echt genial geschmeckt.

Zutaten für 6 Stück:
1/2 Vanilleschote
240 ml Reismilch
80 g Birkenzucker
140 g Kichererbsenmehl
10 g Weinsteinbackpulver
60 g glutenfreies Mehl (Mischung für Feingebäck)
Pflanzenöl zum Braten
250 g gemischte Beeren

Zubereitung:
Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Das Mark mit der Reismilch, dem Kichererbsenmehl, dem Birkenzucker und dem Backpulver mit einem Stabmixer ca. 1 Minuten aufmixen. Das glutenfreies Mehl mit einem Löffel unterrühren und den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

Derweil die Beeren waschen, putzen und die Erdbeeren halbieren.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, 2 Esslöffel Teig hinein geben, auf niedriger Temperatur braten, bis der Teig obenauf nicht mehr feucht ist. Den Pancake wenden und noch einige Minuten braten lassen, dann warm halten. Das solange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Jeweils 3 Pancakes auf einen Teller stapeln und die Hälfte der Beeren darüber anrichten. Wer nicht wie ich auf Zucker verzichten will, kann auch noch Puderzucker darüber stäuben oder einen ordentlichen Klecks Ahornsirup darüber geben.


Blog-Event CLXXIII - Frühstücksideen (Einsendeschluss 15. April 2021)

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Donnerstag, 8. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Himbeer-Joghurt-Creme mit Lemon Curd


Da ich immer noch raffinierten Zucker vermeide, muss ich mir bei den Desserts immer etwas einfallen lassen. Hier hatte ich ein Rezept gefunden, bei dem ein Himbeeraufstrich und Lemon Curd verwendet wurden aber das bekommt man nicht zuckerfrei zu kaufen. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als beides selber zu machen. Das Ergebnis war damit aber wirklich lecker und ich hatte noch ausreichend Aufstrich fürs Frühstück am Ostermontag.

Zutaten:
500 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
1 Bio-Zitrone
1 Eigelb
20 g Birkenzucker
30 g kalte Butter
2 Blatt Gelatine
200 g Himbeeren (tiefgeroren)
1 Esslöffel Agavendicksaft
125 g frische Himbeeren
2 Esslöffel Pistazienkerne  

Zubereitung:
Als erstes den Joghurt über Nacht abtropfen lassen. Dafür ein Sieb mit einem sauberen Tuch auslegen und den Joghurt hineingeben. Zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Ca. einen Teelöffel von der Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen (es werden 30 ml benötigt). Das Eigelb mit dem Birkenzucker verrühren, bis die Masse fast weiß ist. Den Zitronensaft erhitzen und dann langsam unter Rühren dazu gießen. Jetzt die Creme auf einem Wasserbad unter Rühren stocken lassen, dann etwas abkühlen lassen und die kalte Butter in Würfeln unterrühren.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die gefrorenen Himbeeren mit dem Agavendicksaft und zwei Esslöffeln Wasser erhitzen, leicht köcheln lassen, dann durch ein Sieb rühren. Die Gelatine ausdrücken und unter die heißen Himbeeren rühren. Abkühlen lassen.

Die Himbeercreme unter den Joghurt rühren, so dass Schlieren entstehen. Dann auf Desserttellern verteilen. In die Mitte mit einem Löffel eine Mulde drücken und etwas von der Zitronencreme hinein geben. Die frischen Himbeeren auf der Creme anrichten und mit Pistazien bestreuen.



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Mittwoch, 7. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Roastbeef mit Erbsen-Kartoffelpüree und rote Beete mit Nuss-Crumble

Da ich dieses Jahr ja schon alles am Wochenende vorher eingekauft hatte, brauchte ich Zutaten, die nicht so schnell schlecht werden.  Kartoffeln, rote Beete, Möhren und Sellerie kamen in den Keller und das Fleisch wurde einfach einvakuumiert. Der Fleischer meines Vertrauens macht das sogar umsonst. Im übrigen entscheidet über das Gelingen und damit den Essgenuß die Qualität des Fleisches. Wer hier billig kauft, wird niemals ein wirklich zartes Roastbeef hinbekommen.

Eigentlich wollte ich ja bunte Beete verwenden aber derzeit ist es bei einigen Lebensmitteln schwierig sie zu bekommen. Aber die rote schmeckt ja auch lecker.

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 x Suppengrün
2 Esslöffel Butterschmalz
400 g Rinderknochen
1 Esslöffel Tomatenmark
etwas brauner Zucker
500 ml kräftiger, trockener Rotwein
250 ml Portwein
2 Lorbeerblätter
2 Wacholderbeeren,
2 Pimentkörner
2 Knoblauchzehen
4 Stängel Thymian
2 Stängel Rosmarin
1 Teelöffel bunter Pfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Honig
1 kg Roastbeef
800 g kleine rote Beetekugeln
800 g  mehligkochende Kartoffeln
200 g  TK-Erbsen
150 ml  heiße Milch
1 Esslöffel  Butter
etwas Muskatnuss
1/2 Bund  Petersilie
6-8  Walnusskerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln und das Suppengrün putzen, waschen und grob zerkleinern. Die Knochen in 1 Esslöffel Butterschmalz anschwitzen, dann Zwiebel und Suppengrün zugeben und mit anbraten. Das Tomatenmark zugeben, alles verrühren, den Zucker darüber streuen und anrösten. Mit einem Liter kaltem Wasser ablöschen, dabei den Bratansatz ablösen. Den Rotwein und den Portwein zufügen und mit den Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Piment, Pfeffer und Salz würzen. Alles auf kleiner Flamme mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und gegebenenfalls Wasser zugeben.

Den Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Thymian und Rosmarin grob hacken. Die Pfefferkörner leicht zerstoßen. Alles mit 2 Esslöffeln Olivenöl, Senf und Honig verrühren. Die Fettschicht des Roastbeefs über Kreuz einschneiden und mit Pfeffer und Salz würzen und im Butterschmalz rundum cross anbraten. Das Fleisch in eine Ofenform setzen und mit dem Kräuteröl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 100° Ober-/Unterhitze garen, bis die gewünschte Kerntemperatur (52-55° medium rare/ Rosa, 56-59° medium, well done 60-62°). Wenn man es wie wir medium rare mag, sollte es ca. 90 Minuten dauern. Dann das Fleisch in Alufolie wickeln und für 15 Minuten ruhen lassen.

Die rote Beete Kugeln waschen, schälen und dann vierteln. Mit dem restlichen Olivenöl vermischen, mit Pfeffer und Salz würzen und zuerst in Backpapier und dann in Alufolie wickeln. (ich mache das immer portionsweise, dann gart es besser und läßt sich leichter anrichten) Mit zum Fleisch in den Ofen stellen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern. In Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Die Erbsen gleichzeitig in 150 ml Wasser ca. 10 Minuten garen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Kartoffeln abgießen, mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei das Erbsenpüree, die heiße Milch und Butter unterarbeiten. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Walnüsse ebenfalls hacken und mit der Petersilie vermischen. Die Soße durch ein Sieb gießen, etwas von dem Gemüse mit durchpassieren. Das Fleisch in 0,5 cm breite Scheiben schneiden und zusammen mit dem Püree und der Beete auf Teller anrichten. Die Walnuss-Petersilien-Mischung über die Beete streuen und jeweils etwas Soße dazu gießen.


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Dienstag, 6. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Lauwarmer Spargel-Tomatensalat


Da die Spargelsaison gerade beginnt, wollte ich unbedingt welchen in meinem Menü haben. Als Vorspeise hat das dann gut gepasst. Mit etwas Parmaschinken und einem Baguette kann man diesen Salat auch als Hauptmahlzeit essen. Aber hier im Rahmen meines Ostermenüs wäre das zuviel geworden. Hier hatte ich nur ein Scheibchen Brot dabei, um das leckere Dressing aufzusaugen.

Zutaten:
200 g Kirschtomaten
500 g grüner Spargel
1 rote Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
Agavendicksaft nach Geschmack
2 Esslöffel Kapern
1 handvoll Oliven
etwas Kresse (ich hatte Knoblauchkresse)
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Tomaten waschen und halbieren. Spargel waschen, holzige Enden abschneiden. Dicke Stangen eventuell längs halbieren. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Etwas Öl erhitzen und den Spargel darin rundherum anbraten und herausnehmen. Tomaten und Zwiebeln ebenfalls anbraten. Alles in eine Schale geben.

Aus Olivenöl, Essig, Pfeffer, Salz, Kapern und Agavendicksaft ein Dressing bereiten.  Oliven in Scheiben schneiden (ging bei mir nicht, weil ich die Kalamata-Oliven nicht vom Stein bekommen habe). Dressing und Oliven über dem Gemüse verteilen. Die Kresse über den Salat streuen.




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Montag, 5. April 2021

Mein Ostermenü 2021 Mango-Maracuja-Spritz


Die jetzige Zeit ist so chaotisch, dass wir uns auf ein paar ruhige Tage gefreut haben. Natürlich gehört bei mir da auch immer ein gutes Essen dazu. Zu einem Essen sollte man auch immer ein passendes Getränk genießen.  

Da ich ja eher selten Alkohol trinke, habe ich häufig das Problem, dass für mich meistens nur Softdrinks und Wasser zur Verfügung stehen. Deshalb kreiere ich da gerne erfrischende Getränke für mich. Für meinen Mango-Maracuja-Spritz hatte ich einen alkohlfreien Prisecco und zwar ApfelSinfonie aus der Manufaktur Jörg Geiger.

Zutaten:
2 Stiele  Minze
5  Maracujas
100ml Mangosirup
100 ml Verjus Muskat
750 ml  alkoholfreier Sekt
Eiswürfel nach Bedarf

Zubereitung:
Die Minze waschen und sehr gründlich trocken tupfen, dann die Blätter abzupfen. Die Maracujas halbieren, das Fruchtfleisch herauslöffeln und durch ein Sieb streichen, den Saft dabei auffangen. Den Saft mit Sirup, Minze, Verjus Muskat und den Eiswürfeln vermischen und in 4 Gläser verteilen. Mit Prisecco auffüllen.


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Sonntag, 4. April 2021

Mein Ostermenü 2021


Bereits seit einiger Zeit hatte ich mir Gedanken über ein leckeres Ostermenü gemacht und hatte da auch schon die ein oder andere Idee. Aber dann kam mal wieder ein unerwartetes Coronatheater. Als die Ansage kam, dass Ostern bereits einen Tag vorgezogen wird, begannen auch in meinem Umfeld die Leute an der Sinnhaftigkeit zu zweifeln. Da ich mir den angedrohten Einkaufswahnsinn nicht gönnen wollte, hatte ich meine Pläne angepasst. Ich wollte nur noch Zutaten verwenden, die man schon ein paar Tage vorher einkaufen könnte. Die einzige Ausnahme wären die frischen Himbeeren vom Dessert geworden aber die hätte ich einfach ersatzlos gestrichen ;) 

Nun kam ja dann doch wieder alles anders aber da ich bereits letzten Samstag den Großteil eingekauft hatte, konnte ich dem Wochenende ganz entspannt entgegensehen und habe lieber noch etwas gebastelt.

Da wir alle recht vernünftig sind, haben wir auch keine große Familienfeier daraus gemacht, sondern uns das leckere Menü nur im kleinen Kreis schmecken lassen. Aus diesem Grund habe ich auch die Deko sehr minimalistisch gestaltet ;)

Weil man sich den ganzen Wahnsinn nur noch schön trinken kann, hatte ich vorneweg einen kleinen Aperitif. Ok meiner war alkoholfrei *lach* aber geschmeckt hat er trotzdem.

Da ich Spargel liebe und die Saison gerade anfängt, hatten wir als Vorspeise einen Spargel-Tomaten-Salat.

Als Hauptspeise gab es ein langsam gegartes Roastbeef mit Erbsen-Kartoffelpüree und roter Beete mit Nusscrumble.

Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Da hatte ich mich für eine Himbeer-Joghurt-Creme entschieden, die war schön leicht und trotzdem lecker.

Für den Nachmittag hatte ich dann ein paar leckere Hasis besorgt.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr