Montag, 31. Januar 2022

Hähnchen pfannengerührt mit fermentierten schwarzen Bohnen

Für das Adobo, dass ich bei Kitchen Impossible gesehen hatte, hatte ich schwarze fermentierte Bohnen gekauft. Natürlich brauchte ich nicht die ganze Packung. Um die Bohnen sinnvoll zu verwenden, hatte ich mir verschiedene Möglichkeiten überlegt, sie zu verwenden. Ein einfaches pfannengerührtes Gericht war eine der Rezeptideen. Eigentlich hätte zu dem Gericht auch eine knackige Paprikaschote gepasst, da ich die ja nicht essen kann, musste ich auf Tomaten ausweichen. Die waren dann auch recht lecker.

Zutaten für zwei Portionen:
2 Hähnchenkeulen
2 Esslöffel Sojasoße
3 Limettenblätter
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2-3 Stück Pak choi
150 g Shimeji-Pilze
2 Tomaten
2 Esslöffel Black Beans
2 Esslöffel Austernsoße
Pfeffer
100 g Glasnudeln
Öl zum Braten
Sesamkörner als Deko

Zubereitung:
Das Fleisch von den Knochen lösen (wer will kann die Haut dran lassen aber ich mag das nicht). Die Knochen mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen und mit 2 Löffeln Sojasoße und den Limettenblättern würzen. 

Jetzt alles andere vorbereiten. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit einem Messer zu einem Brei zerdrücken. Den Pak choi waschen, putzen und die großen Blätter abzupfen. Die Wurzeln der Pilze entfernen. Die Tomaten waschen und achteln.

Etwas Öl in einem Wok erhitzen, dann erst das Fleisch anbraten und dann das vorbereitete Gemüse zugeben und unter Rühren anbraten. Mit den Bohnen, der Austernsoße und etwas Pfeffer würzen. 

Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ruhen lassen, abgießen und mit einer Schere in mundgerechte Stücke schneiden. Diese dann auf zwei Schüsseln verteilen, das Hühnchen darüber geben und mit etwas Sesam bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 30. Januar 2022

Adobo nach Kitchen Impossible


Jetzt komme ich endlich dazu dieses Rezept zu veröffentlichen, gekocht hatte ich es ja schon im letzten Jahr. Wie schon öfters hat mir bei Kitchen Impossible eines der Rezept gut gefallen und ich habe fleißig das Rezept mit geschrieben. 

Herr Mälzer durfte das philippinische Nationalgericht Adobo nachkochen. Darunter versteht man ein Schmorgericht aus Hühnchen oder Schweinefleisch, dass gut mariniert und mit Essig gegart wird. Die Originalköchin Rosalinda Nolasco-Jecht aus dem philippinischen Restaurant Pinoy in Berlin bereitet ihr Adobo bit Lilienblüten und fermentierten schwarzen Bohnen zu.

Erst dachte ich, das es schwierig werden würde, die Zutaten zu besorgen aber dann habe ich alles in unserem Asialaden bekommen. Die restlichen Zutaten zu besorgen war auch nicht so schwierig. Nur bei der Sojasoße war ich mir nicht sicher, die Originalköchin hatte nur etwas davon erwähnt, dass sie keine dunkle Sojasoße nimmt. Nun wußte ich nicht, ob sie helle oder eine "normale" nimmt und da ich nur natürlich gebraute Sojasoße kaufe, habe ich mich dann für meine übliche salzarme Sojasoße von Kikkoman entschieden. Beim Einkaufen ist mir dann ein Rohrzuckeressig in die Finger gefallen und da das ein philippinisches Produkt war, habe ich den mitgenommen. Der war etwas milder als die bei uns üblichen Weißweinessige.

Da man das Schweinefleisch über Nacht marinieren sollte, musste ich am eigentlichen Kochtag nicht mehr wirklich viel tun und hatte eine entspannte Kochzeit.

Zutaten:
1 kg Schweinebauch ohne Schwarte
1/4 l Sojasauce
1/4 l Rohrzuckeressig
40 g getrocknete Lilienblüten
4 mittelgroße Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1-2 Esslöffel Pflanzenöl
2 Lorbeerblätter
30 g Muscovado Zucker
1/8 l Ananassaft
2 Esslöffel fermentierte schwarze Bohnen 

Zubereitung:
Den Schweinebauch in mundgerechte Stücke schneiden. Dann den Essig mit der Sojasoße vermischen und alles mit dem Fleisch in einen verschließbaren Tiefkühlbeutel geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Dabei einige Male durchkneten. 

Die Lilienblüten mit heißem Wasser übergießen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und alles in sehr feine Streifen schneiden. Nun in dem Pflanzenöl anschwitzen, bis die Zwiebeln goldgelb sind. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und zu den Zwiebeln geben. Alles weiterbraten, bis das Fleisch Farbe bekommen hat. 

Dann mit dem Einweichwasser der Lilien ablöschen, ich hatte ca. 200 ml verwendet. Die Lorbeerblätter zugeben und alles ca. 30 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Jetzt die Lilienblüten und den Zucker unterrühren und weiter köcheln lassen. Kurz bevor das Fleisch weich ist, den Ananassaft und die schwarzen Bohnen zugeben. Bei mir war die Soße gut eingekocht, bei wem das nicht der Fall ist, die Temperatur erhöhen und unter Rühren die Soße weiter reduzieren.

Als Beilage gab es bei uns gedämpften Jasminreis. Auf die Ananas habe ich verzichtet.

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Samstag, 29. Januar 2022

Bandnudeln mit Spinat-Sahnesoße und Garnelen


Manchmal ist es schon recht schwierig, sich immer wieder etwas Neues einfallen zulassen, was auf den Tisch kommt. Hier war es ganz einfach. Beim Einkaufen konnte ich meine Lieblingsgarnelen zu einem recht günstigen Preis bekommen. Außerdem gab es frischen Spinat und die Bandnudeln sind mir dann schon fast von alleine in den Einkaufswagen gehüpft.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
250 g Babyspinat
1 kräftiger Schluck Weißwein
200 ml Sahne
200 ml Brühe
etwas Muskatnuss
400 g Bandnudeln
400 g Garnelen (geschält)
2-3 Thymianzweige
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen, eine Zehe halbieren, die anderen fein würfeln. Den Spinat verlesen, waschen und gründlich abtropfen lassen.

Die Knoblauchwürfel in Olivenöl anbraten. Wenn sie Farbe bekommen haben, den Spinat zugeben und unter Rühren zusammenfallen lassen. Mit dem Wein ablöschen und kurz aufkochen. Sahne und Brühe dazu geben und alles etwas einkochen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsangaben bissfest kochen. Die Nudeln abgießen und mit der Spinat-Sahnesoße vermischen.

Während die Nudeln kochen, die Garnelen zusammen mit dem Thymian und dem halbierten Knoblauch in etwas Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Nudeln auf vier Teller verteilen und die Garnelen darüber anrichten.

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Freitag, 28. Januar 2022

Kürbis-Sauerkraut-Pfanne

Ich hatte mal wieder Appetit auf Sauerkraut aber ich wollte gerade kein Fleisch dazu essen. Auf dem Speiseplan im Liebstöckel hatte ich vor einiger Zeit etwas von einer Kürbis-Sauerkraut-Pfanne gelesen und da sich das interessant angehört hatte, dachte ich mir, da bekomme ich bestimmt etwas leckeres hin. Und was soll ich sagen, das Ergebnis war wirklich sehr schmackhaft.

Zutaten:
1 Glas Sauerkraut (ca. 680 g)
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 große Zwiebel
3-4 Stängel Basilikum
1/2 Bund Petersilie
1 Esslöffel Sonnenblumenöl 
1 l Gemüsebrühe
etwas Chili
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Sauerkraut gründlich abtropfen lassen. Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne mit einem Esslöffel entfernen und das Fruchtfleisch in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und bis auf etwas Petersilie zum Dekorieren fein hacken.

Wenn alles vorbereitet ist, die Zwiebel anbraten. Dann den Kürbis zugeben und ebenfalls anbraten. Jetzt das Sauerkraut und die Brühe zugeben, mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Ohne Deckel unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten garen lassen. Die Kräuter dazu geben und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kürbis-Sauerkraut-Pfanne anrichten. Wir hatten Kartoffelpüree dazu aber es hätten auch Salzkartoffeln gut gepasst.


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Donnerstag, 27. Januar 2022

Brotpudding mit Äpfeln und Sauerkirschen


Gestern hatte ich ja schon ein Rezept veröffentlicht, bei dem ich ein überzähliges Burgerbrötchen verwendet hatte. Allerdings war in der Packung noch ein zweites Brötchen, dass ich nicht wegwerfen wollte. Süße Gerichte gibt es bei mir eher selten, denn ich bin ein Freund der etwas deftigeren Speisen. Aber jetzt war mir mal nach etwas Süßen und da war dieser Brotpudding genau das Richtige

Zutaten:
1/2 Apfel
1 große altbackene Hamburgerbrötchen (Vollkorn)
1 Eier
100 ml Milch
50 ml Sahne
etwas Butter
1 Esslöffel Vanillezucker
1 handvoll getrocknete Sauerkirschen
1 Teelöffel Rohrzucker
Zimt nach Geschmack
etwas Sahne

Zubereitung:
Den Apfel vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden, dann das Fruchtfleisch würfeln. Die Apfelwürfel mit 3-4 Esslöffel Wasser leicht dünsten.

Den Burgerbun in gleichgroße Würfel schneiden. Ei mit Sahne, Milch und Vanillezucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Milchmischung über die Brötchenwürfel und die Sauerkirschen gießen und diese 10 Minuten einweichen lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Jetzt die Apfelstücke unterheben und alles in eine gefettete Auflaufform geben. Rohrzucker und etwas Zimt darüber streuen und die Butter in kleinen Flöckchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Dann mit einem Klecks angeschlagener Sahne dekorieren.

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Mittwoch, 26. Januar 2022

Spiegelei im Brötchen mit grünem Salat


Jeder kennt es, man braucht zwei Portionen aber es gibt nur 4-Stück-Packungen zu kaufen. Genauso ging es mir mit den Burgerbrötchen. Mein Mitesser und ich hatten uns zwischen den Feiertagen einen Burger gegönnt, na ja jeder seinen eigenen ;)

Da ich keine Lust auf Küchentrara hatte, hatte ich dafür die Burgerbuns und die Patties gekauft. Aber kauf mal nur zwei Burgerbrötchen. Auf der Suche nach Verwendungsmöglichkeiten bin ich bei deavita.com auf die folgende Idee gestoßen.

Zutaten für 1 Portion:
1 Brötchen
2 Scheiben Schinken
1 Ei
1-2 Esslöffel geriebener Mozzarella
1/2 Bund Schnittlauch
2 Esslöffel saure Sahne
1/2 Zitrone
1 handvoll Lollo bianco
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Brötchen halbieren und die untere Hälfte in Alufolie einschlagen. Dann das Innere aushöhlen und mit dem Schinken auslegen, dabei versuchen, dass das gesamte Brot bedeckt ist und das Ei dann nicht durchweichen kann. Jetzt ein Ei aufschlagen und über den Schinken geben. Jetzt mit etwas Pfeffer würzen.

Das Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 15 Minuten garen lassen, dann ist das Eigelb noch schön cremig. Nach 10 Minuten das Oberteil des Brötchens mit in den Ofen legen und aufbacken.

Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Bis auf etwas zum Dekorieren alles mit der sauren Sahne, etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz verrühren. Den Salat waschen, trocken schleudern und zusammen mit dem Dressing anrichten.

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Dienstag, 25. Januar 2022

Marinierter Lachs mit Fenchel und Süßkartoffeln aus dem Ofen


Gestern hatte ich ja schon geschrieben, dass ich den Blogevent von Zorra, den Susanne von magentratzerl.de veranstaltet, eher zufällig gefunden hatte. Aber jetzt weiß ich, was man unter einem Sheet Pan Dinner versteht. Allerdings habe ich schon einige Speisen so zubereitet. Meistens aus Faulheit, denn es ist schon recht einfach, alles vorzubereiten und dann ab in den Backofen und erst wieder kümmern, wenn alles fertig ist.

Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Da ich jetzt Zeit hatte, mir was passendes einfallen zu lassen, kam ich auf die Idee mit dem Fisch. In Kombination mit der Süßkartoffel, dem Fenchel und einem guten Olivenöl war der Lachs echt genial. Damit der Lachs schön saftig bleibt, hatte ich die Stücken nicht zu klein geschnitten.

Zutaten:
6 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Dijonsenf mit Honig
3-4 Zweige Thymian
Lachsfilet mit Haut
2-3 Süßkartoffeln
1 mittlere Fenchelknolle
1 Blutorange (unbehandelt)
4 Zweige Dill
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
2 Esslöffel Olivenöl mit dem Senf verrühren, die Blätter von den Thymianzweigen zupfen und ebenfalls mit dem Senf verrühren. Den Lachs mit der Senfmarinade bestreichen.

Die Süßkartoffeln gründlich waschen, die Enden abschneiden und den Rest fein Hobeln. Die Fenchelknolle putzen, waschen und ebenfalls fein hobeln. Beides mit dem restlichen Olivenöl, etwas Pfeffer und Salz vermischen und in einer Auflaufform verteilen.

Die Orange gründlich waschen und in dünne Scheiben schneiden. Diese auf das Gemüse legen. Falls vorhanden das Fenchelgrün darüber streuen. Nun den marinierten Lachs obenauf setzen.

Jetzt im vorgeheizten Backofen bei 130° Umluft ca. 30 Minuten garen. Mit grob gemahlenen Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen. Den Dill zupfen und damit alles dekorieren.




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Montag, 24. Januar 2022

Kurkuma-Ofenhühnchen mit Gemüse

Zwei Freundinnen wollten mich mal wieder besuchen und auch zum Abendessen da bleiben. Deshalb hatte ich nach einem einfachen Essen gesucht, dass sich im Prinzip alleine kocht, denn ich wollte nicht ewig in der Küche stehen, sonder mit meinen Freundinnen gemütlich quatschen.

Hierfür eignen sich gerade solche Ofengerichte hervorragend. Alles vorbereiten und dann in den Ofen schieben. Während alles gart, hat man reichlich Zeit für etwas anderes. Ich liebe solche Essen, besonders wenn ich Besuch erwarte ;)

Zufällig veranstaltet Susanne von magentratzerl.de auf Zorras Kochtopf ein passendes Blogevent, an dem ich gleichmal teilnehmen werde.

Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Zutaten:
4 Knoblauchzehen
4 Esslöffel Olivenöl
3 Teelöffel Harissa
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Kurkuma
4 Teelöffel Ras el Hanout
8 Hähnchenunterkeulen
1 kg kleine Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 mittelgroße Zucchini
500 g Tomaten
4 Lorbeerblätter
1/2 l heißes Wasser
Pfeffer, Salz
1/2 Bund glatte Petersilie

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Aus dem Olivenöl, Harissa, Knoblauch, Honig, Kurkuma und Ras el Hanout eine Marinade bereiden. Die Hälfte davon sowie die Hähnchenkeulen in einen Tiefkühlbeutel geben und dann beides miteinander vermengen. Ca. 1 Stunde marinieren lassen.

Jetzt das Gemüse vorbereiten. Dafür die Kartoffeln waschen und halbieren. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und den Rest in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln.

Die restliche Marinade mit dem heißen Wasser verrühren und in eine große Auflaufform oder eine Fettpfanne gießen. Dass vorbereitete Gemüse hineingeben und mit Pfeffer und Salz würzen. Jetzt die Hähnchenkeulen mit Pfeffer und Salz würzen und auf das Gemüse legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 45 Minuten garen lassen. Dabei gelegentlich mit dem Fond über gießen und einmal wenden.

Die Petersilie fein hacken und darüber streuen.

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Sonntag, 23. Januar 2022

Pelamushi mit karamellisierten Walnüssen - georgischer Pudding aus Traubensaft

Heutzutage wird dieses Dessert nur aus Traubensaft zubereitet. Allerdings stand in meinem russischen Kochbuch noch ein Rezept, wie das Dessert aus frischen Trauben zubereitet wird. Da es für mich keine Herausforderung war, Maisstärke in Traubensaft zu rühren, wollte ich dann doch das Originalrezept ausprobieren.

Zutaten:
1,5 kg rote Trauben (ohne Kerne)
2 Esslöffel Zucker
80g Maisstärke
100 g Walnüsse
2-3 Teelöffel Honig

Zubereitung:
Die Trauben waschen und von den Stielen zupfen, dann fein pürieren. Ein Sieb über eine Schüssel geben und mit einem Tuch auslegen und die Traubenmasse dahineingeben. Ca. zwei Stunden den Saft abtropfen lassen. Zum Schluss sollten ca. 800ml Saft übrig bleiben, falls nicht mit etwas Wasser auffüllen.

600 ml Saft mit dem Zucker zum Kochen bringen. Derweil den restlichen Saft mit der Maisstärke verrühren und diese Mischung in den kochenden Traubensaft rühren. Auf ganz niedriger Temperatur ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dann auf vier Schälchen verteilen und am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Entweder stürzen (dafür die Schale kurz in heißes Wasser tauchen) oder im Schälchen servieren.

Die Walnüsse grob hacken, dann ohne Fett anrösten. Den Honig dazu geben und die Nüsse darin karamellisieren lassen. Die Dessertschalen mit den abgekühlten Nüssen dekorieren. 



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Samstag, 22. Januar 2022

Hammelschulter im Backofen gegart mit Shotis Puri


Bei der Zubereitung des Fladenbrotes sollte man sich genau an die Anleitung halten. Bei meinem ersten Versuch hatte ich einfach alle Zutaten in meine Prep&Cook geschüttet und das Hefeteigprogramm gestartet. Das Ergebnis war essbar aber nicht der Hit. Deshalb habe ich es ein zweites Mal versucht und das Ergebnis war wirklich lecker. 

Nicht wundern der Teig ist zu Beginn sehr weich und klebrig, nicht gleich Mehl zu geben sondern erstmal kneten. Je länger man knetet, um so weniger klebt der Teig. Und ganz wichtig erst jetzt das Öl unterarbeiten.

Zutaten:
4 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Hammelschulter (ca. 800g)
2 Dosen gehackte Tomaten
2 Esslöffel Chmeli Suneli
3 Esslöffel Pflaumenketchup
500 g Mehl (550er)
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
350 g warmes Wasser
50 ml Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen, die Zwiebeln in Ringe schneiden und den Knoblauch sehr fein würfeln. Das Fleisch von allen Seiten anbraten, aus der Pfanne nehmen und im Bratenfett die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen.

Die Tomaten dazu geben und eine Dose einmal mit Wasser füllen, dieses ebenfalls dazu gießen. Mit dem Chmeli Suneli und der Pflaumensoße würzen und das Fleisch in die Tomatensoße legen. Jetzt das Ganze zugedeckt 1,5 Stunden köcheln lassen. Dabei das Fleisch gelegentlich wenden und falls die Soße zu dickflüßig wird, etwas Wasser zugießen.

Für das Brot das Mehl mit 1/2 Teelöffel Salz, dem Zucker und der Trockenhefe vermischen. Dann das warmes Wasser dazu gießen, den Teig mit einem Holzlöffel verrühren, dann kneten, bis ein weicher Teig entstanden ist. Jetzt das Olivenöl unterarbeiten und alles zugedeckt gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat (hat bei mir eine dreiviertel Stunde gedauert). 

Den Teig halbieren und vorsichtig je zwei Kugeln formen, dabei nicht kneten sondern den Teig eher zusammenfalten. Mit einem Küchentuch abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig jeweils auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech zu einem flachen Brot ziehen und im vorgeheizten Backofen 12-15 Minuten backen. 

Das Fleisch aus der Soße nehmen und in Scheiben schneiden. Die Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken und diese zum Fleisch geben. Mit dem Fladenbrot servieren.

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Freitag, 21. Januar 2022

Rote Beete Salat mit Tkemali Pflaumensoße und Dill

Da ich von dem Kharcho noch so einiges von der Tkemali Pflaumensoße übrig hatte, suchte ich nach einer Verwendungsweise. Ich hatte einen Rezept für einen Salat gefunden, indem die Pflaumensoße im Dressing verarbeitet wird, allerdings war der mit Weißkraut und darauf hatte ich keinen Appetit. Allerdings dachte ich mir, dass das Dressing auch gut zu roter Beete passen würde. Ich liebe rote Beete und das in jeder Form. Schon war die Idee für diesen wirklichen leckeren Salat geboren.

Zutaten:
500 g rote Beete
1 rote Zwiebel
1 Esslöffel Aceto Balsamico
2 Esslöffel Tkemali Pflaumensoße
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2-3 Zweige Dill
Pfeffer, Salz, Zucker
etwas Sesam

Zubereitung:
Die rote Beete gründlich waschen und in Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Die abgekühlten Knollen schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden.

Aus Balsamico, Tkemali, Öl, Pfeffer, Salz und etwas Zucker ein Dressing bereiten und dieses mit der gekochten roten Beete vermischen. Den Salat über Nacht durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren den Dill fein gehackt unterheben bzw. einen Teil darüber streuen. Den Salat mit dem Sesam bestreuen.


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Donnerstag, 20. Januar 2022

Auberginenröllchen mit Walnussfüllung

Walnüsse sind in der Georgischen Küche nicht wegzudenken. Sie werden eigentlich überall sehr gerne verwendet. In Soßen, Suppen, zu Fleisch, über Gemüse und/oder auch wie hier als Füllung. Als ich dieses Rezept gefunden habe, war mir klar, dass ist genau das, was wir gerne essen. Von der Füllung blieb auch noch einiges übrig, dass ich mir dann später auf einer Scheibe geröstetes Weißbrot gegönnt habe.

Zutaten:
2 Auberginen
200 g Walnüsse
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Chmeli Suneli (Gewürzmischung, die zu gleichen Teilen aus Koriander, Dill, Basilikum, Majoran, Bohnenkraut, Estragon, Thymian und gemahlene Senfkörner besteht)
2 Esslöffel gehackter frischer Koriander
Pfeffer, Salz
2 Esslöffel Granatapfelkerne
etwas frischer Koriander

Zubereitung:
Die Auberginen längs in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten mit Salz bestreuen, dann Minuten ruhen lassen. Die Auberginenscheiben mit Küchenpapier trocken tupfen. Danach in Sonnenblumenöl von beiden Seiten anbraten. Auf Küchenpapier entfetten und abkühlen lassen.

Die Walnüsse grob hacken. Die Knoblauchzehen schälen und ebenfalls grob hacken. Beides mit dem Olivenöl, Essig, Zitronensaft, Suneli und dem frischen Koriander in einem Multizerkleinerer fein pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Jede Auberginenscheiben mit etwas  Walnusspaste bestreichen und dann aufrollen. Die Röllchen für 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann mit etwas Koriander und einigen Granatapfelkernen anrichten. 

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Mittwoch, 19. Januar 2022

Tschachochbili – georgisches Hühnchen mit Tomaten und Kräutern


Zwei Seiten nach dem Rezept für Kharcho stand in meinem russischen Kochbuch dieses Hühnchengericht. Wie in vielen anderen Gerichten der Georgischen Küche kommen auch hier reichlich Kräuter zur Verwendung.

Wer keine frischen Kräuter oder richtig reife Tomaten zur Verfügung hat, kann auch Chmeli Suneli eine kaukasische Gewürz-/Kräutermischung und Dosentomaten verwenden. Obwohl gerade die Verwendung der frischen Kräuter macht das Ganze viel aromatischer. 

Eigentlich wollte ich ein ganzes Huhn verarbeiten aber leider konnte ich die Qualität, die ich immer kaufe, nicht bekommen und da würden es eben Unterkeulen.

Zutaten:
1 kg Tomaten
4 Zwiebeln
8 Hähnchenunterkeulen
3 Esslöffel Butter
1 Lorbeerblatt
1 Bund gemischte Kräuter (Koriander, Petersilie, Basilikum, Selleriegrün, Minze)
Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Die Tomaten über Kreuz einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und dann die Schale entfernen. Die Tomaten würfeln. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden.

Die Hühnerkeulen in einem Esslöffel Butter rundherum anschwitzen, dann herausnehmen. Jetzt die restliche Butter zugeben und darin die Zwiebeln goldgelb anbraten. Die Tomaten und die Hühnerkeulen zugeben und alles mit Pfeffer und Salz würzen. Zugedeckt ca. 30 Minuten schmoren lassen.

Derweil die Kräuter waschen, trocken schleudern und nicht zu fein hacken. Die Kräuter zum Hühnchen geben und alles gut vermischen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken.



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Dienstag, 18. Januar 2022

Kharcho - der leckere georgische Lammeintopf mit Reis und reichlich Kräutern


Um diesen Eintopf authentisch kochen zu können benötigt man eine georgische Kräutermischung -  Chmeli Suneli. Ich hatte den Vorteil, dass ich diese Mischung hier in einem Spezialitätenladen kaufen konnte. Wer das nicht zu kaufen bekommt, kann sich diese Gewürzmischung auch selbst anmischen. Dazu benötigt man nur einiges an getrockneten Kräutern. Laut einer Bekannten sollte man getrocknete Kräuter wie Koriander, Dillspitzen, Basilikum, Majoran, Bohnenkraut, Estragon, Thymian, gemahlene Senfkörner zu gleichen Teilen vermischen. Dazu kommt dann noch etwas gemahlener schwarzer Pfeffer, etwas Bockshornklee und eine Prise Safranfäden . 

Eine weitere unverzichtbare Zutat ist Tkemali-Sauce, eine sauer-scharfe Pflaumensoße. Auch hier gibt es verschiedene Rezepte, diese Soße selbst zumachen aber dafür benötigt man eine besondere Sorte Pflaumen, die ich noch nie gesehen habe. Da war es einfacher, die fertige Soße zu kaufen.

Zutaten:
750 g Lammfleisch mit Knochen
10 schwarze Pfefferkörner
1/2 Bund Petersilie
4-5 Zweige Koriander
1 Lorbeerblatt
4 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 kleine Petersilienwurzel
4 Tomaten
10 Walnussnüsse
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel Pflanzenöl
1 gehäufter Teelöffel Maismehl
1/2 Tasse Langkornreis
2 Esslöffel Tkemali-Sauce
2 Esslöffel Chmeli Suneli
gemahlener rosa Pfeffer nach Geschmack
1 Esslöffel edelsüßer Paprika
50 ml frischer Granatapfelsaft
Salz

Zubereitung:
Das Lammfleisch mit Lorbeerblatt, Pfefferkörnern, den Stielen von Petersilie und Koriander sowie etwas Salz zum Kochen bringen und für ca. 1,5 bis 2 Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich den Schaum entfernen.

Jetzt Zwiebeln, Knoblauchzehen und Petersilienwurzel schälen und würfeln. Die Tomaten klassisch häuten und klein schneiden oder (das geht schneller) halbieren und mit der Schnittfläche über eine grobe Reibe ziehen, bis nur noch die Schale übrig ist. Die Walnüsse in einen Tiefkühlbeutel geben und mit dem Nudelholz zerkleinern.

Zwiebeln in dem Pflanzenöl anschwitzen, dann mit der Maisstärke bestreuen und kurz verrühren. Den Fleischfond darüber gießen und Knoblauch, Petersilienwurzelwürfel, Tomaten sowie Tomatenmark zur Suppe geben. Alles aufkochen und den Reis zufügen, mit Tkemali, Suneli und rotem Pfeffer  würzen, eine Viertelstunde köcheln lassen, dann die zerkleinerten Walnüsse dazu geben. Die Suppe kochen, bis der Reis weich ist.

Während der Eintopf gart, das Fleisch von den Knochen lösen und klein schneiden, danach wieder in den Topf geben. Mit dem Paprikapulver würzen und mit Granatapfelsaft abschmecken. Zum Schluss Petersilie und Koriander fein hacken und zur Suppe geben.

Dazu passt frisches Fladenbrot.  



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Montag, 17. Januar 2022

Georgische Woche

Angefangen hat dieses Austesten der georgischen Küche mit Kharcho einem leckeren georgischen Lammeintopf mit Reis und reichlich Kräutern. Da ich wider Erwarten noch eine Portion Lammfleisch in meiner Tiefkühltruhe gefunden hatte, obwohl ich gedacht hatte, das alles mittlerweile aufgebraucht ist. Denn nach den Rippchen, die ich im Backofen gegart hatte und von denen ich am 2. Januar das dazu passende Rezept veröffentlicht hatte, dachte ich, dass ich nun alles aufgebraucht hätte aber weit gefehlt. Ich hatte noch ein schönes Stück mit Knochen gefunden.

Bei der Suche nach passenden Rezepten bin ich dann auf diesen georgischen Eintopf gestoßen. Gefunden habe ich dieses Rezept in einem russischen Kochbuch, dass schon länger bei mir im Regal stand.

Dort fand ich auch das Rezept von Tschachochbili, das ist Hühnchen, welches zusammen mit Tomaten und Kräutern gegart wird. Dieses leckere Hühnchengericht kam mir gerade recht für die Zeit zwischen den Feiertagen. Da ich Urlaub hatte, hatte ich reichlich Zeit, in der Küche herum zu experimentieren.

Beim Durchblättern des Kochbuches fand ich soviele leckere Sachen, dass die Idee mit einem kompletten Menü schnell entstanden ist.

Als Vorspeise hatten wir Auberginenröllchen mit einer Walnussfüllung.


Eine weitere Vorspeise war dieser Rote Beete Salat.

Da in Georgien gerne Hammel gegessen wird, passt diese Hammelschulter, die ich im Backofen gegart hatte. Dazu gab es ein georgisches Fladenbrot.

Als Dessert kam bei uns ein Traubensaft-Pudding mit Walnüssen auf den Tisch.

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Sonntag, 16. Januar 2022

Geschmorter Hirschgulasch mit Apfel-Rosenkohl und Nudeln

Bereits im Herbst hatten mein Mitesser und ich dieses leckere Wildgericht, von dem ich mir überlegt hatte, es zu Weihnachten noch einmal zu kochen. Erstaunlicherweise hatte meinem Mitesser sogar der Rosenkohl geschmeckt. Normalerweise mag er den nämlich gar nicht. Ihm ist das Gemüse zu herb. Früher hatte ich da schonmal einzelne Blätter abgelöst, damit nicht gleich ersichtlich war, dass es Rosenkohl ist. Aber hier mit den karamellisierten Äpfeln  war nichts bitter und es hat hervorragend zum Gulasch gepasst.

Zutaten:
800 g Hirschfleisch
1 Prise Cayennepfeffer
2 fein geschnittene Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Butterschmalz
200 ml Rotwein
400 ml Wildfond
5 fein zerstoßene Wacholderbeeren
je 1/2 Teelöffel gerebelter Majoran und Thymian
1 Esslöffel Johannisbeergelee 
500 g Rosenkohl
2 Äpfel
3 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Rohrzucker
400 g Nudeln
Pfeffer, Salz
4 gedünstete Birnenhälften
2 Esslöffel Preiselbeeren

Zubereitung:
Hirschfleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Mit Pfeffer, Cayennepfeffer und Salz würzen. Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und fein würfeln.

Das Butterschmalz erhitzen, darin das Fleisch bei mittlerer Hitze anbraten bis die Stücke leicht gebräunt sind. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben und ebenfalls anschwitzen. Den Bratensatz mit Rotwein ablöschen, dann den Fond, die zerstoßenen Wacholderbeeren, Majoran und Thymian hinzufügen. Das Hirschgulasch bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 45 - 60 Minuten schmoren lassen. Wenn das Gulasch weich ist, das Johannisbeergelee dazu geben, alles gut verrühren, dann mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Rosenkohl putzen, bei großen Kugeln den Strunk etwas über Kreuz einschneiden. Dann in kochendem Salzwasser bissfest garen und abgießen. In Eiswasser abschrecken, damit die Farbe erhalten bleibt. Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Butter schmelzen, die Äpfel zugeben, mit dem Zucker bestreuen und goldgelb karamellisieren. Rosenkohl zugeben und warm schwenken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Nudeln nach Packungsangaben zubereiten und dann abgießen. Auf vier Teller verteilen, jeweils etwas Gulasch darauf geben. Den Apfel-Rosenkohl daneben anrichten und auf jeden Teller eine Birnenhälfte mit Preiselbeeren legen.

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Samstag, 15. Januar 2022

Kürbis-Quitten-Cremesuppe mit getrockneten Tomaten

Bei meiner Weihnachtsplanung hatte ich auch dieses leckere Süppchen auf dem Plan. Das war mal wieder so, dass ich das auf dem Speiseplan des Liebstöckels gelesen hatte, dann aber keine Zeit hatte, die Suppe dort zu essen. Also hatte ich am darauffolgenden Wochende die Suppe freidenkste nachgekocht und das Ergebnis war echt lecker. Bei unseren Weihnachtsmenüs konnte ich es aber nicht unterbringen.

Zutaten:
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
2 Quitten
1 Esslöffel Butter
1 Glas Weißwein
1 l Gemüsebrühe
200 ml Sahne
50 g getrocknete Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Die Quitten vierteln, entkernen und mit Schale grob zerkleinern. 

Das vorbereitete Gemüse in der Butter kräftig anschwitzen. Dann mit dem Wein ablöschen. Kurz aufkochen lassen, dann Gemüsebrühe und Sahne zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und alles weich kochen. (dauert ca. 20 Minuten)

Die Kirschtomaten mit kochendem Wasser übergießen und einweichen lassen. Diese abgießen und das Einweichwasser zur Suppe geben. Diese abschmecken und auf vier Teller verteilen. Jeweils einige Kirschtomaten darüber geben und mit der Petersilie dekorieren.

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Freitag, 14. Januar 2022

Nussbraten mit Rahmchampignons


Wie bereit geschrieben, hatte ich als Vorbereitung für Weihnachten verschiedene Gerichte ausprobiert, eines davon war dieser Nussbraten. Ich hatte schon öfter davon gelesen und es wurde auch viel geschwärmt. Meinem Mitesser hat dieses vegetarische Gericht recht gut geschmeckt aber meins war es nicht wirklich, zumindestens als Weihnachtsessen. Für den Alltag ist es jedoch ein schmackhaftes Essen.

Zutaten:
200 g gemischte Nüsse (ich hatte Cashu, Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln)
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g braune Champignons
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
2-3 Zweige Thymian
1 Roggenbrötchen
40 g Sonnenblumenkerne
40 g Sesamkörner
180 g passierte Tomaten
3 Esslöffel Kichererbsenmehl
200 g gekochte Maronen
100 ml Rotwein
1 Teelöffel Senf
1 Esslöffel Olivenöl
200 ml Sahne
2-3 Lauchzwiebeln
Pfeffer, Salz
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Nüsse grob hacken. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein würfeln. 100 g Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Kräuter fein hacken. Das Roggenbrötchen in kaltem Wasser einweichen.

Die Nüsse, Sonnblumenkerne und Sesamkörener ohne Fett leicht rösten, dann beiseite stellen. Jetzt die Pilze, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl anbraten  und abkühlen lassen.

Das Brötchen ausdrücken und mit Maronen, Tomaten, Kichererbsenmehl, Senf und Rotwein zu einer cremigen Masse pürieren. Dann die gerösteten Nüsse, Kräuter sowie die Pilzmischung untermischen und das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Eine Kastenform mit Backpapier ausschlagen (unbedingt machen, man bekommt sonst den fertigen Nussbraten nur schwer aus der Form) und dann die Nussmasse hineingeben. Das Olivenöl darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 50-60 Minuten backen. Die Oberfläche sollte braun und knusprig sein.

Derweil die restlichen Pilze putzen und je nach Größe vierteln bzw. halbieren. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Pilze in etwas Öl anbraten und wenn sie etwas Farbe bekommen haben, die Lauchzwiebeln dazu geben und ebenfalls kurz anbraten. Die Sahne dazu gießen, etwas köcheln lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Wir hatten Kartoffelpüree dazu.

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Donnerstag, 13. Januar 2022

Orangen-Grieß mit Apfelkompott und Granatapfelkernen


Auch dieses leckere Dessert hatte ich für unser Weihnachtsessen ausprobiert und es war wirklich gut. Mir persönlich hat die Kombination zwischen den süßen Äpfeln und den schön säuerlichen Granatapfelkernen besonders gut geschmeckt. Komischerweise war der Grießpudding erst mit diesen Toppings lecker, davor kam er etwas geschmacklos daher. Aber das liegt daran, dass ich mittlerweile überall weniger Zucker verwende. 

Falls ich dieses Dessert noch einmal zubereiten würde, würde ich keinen fertigen Orangensaft verwenden, sondern richtige Orangen und dann davon nicht nur den Saft sondern auch die Schale, die würde das Ganze viel aromatischer machen. 

Für unser Weihnachtsmenü war mir das Dessert dann doch etwas zu mächtig, wenn man sich durch drei Gänge futtern will, möchte man ja am Ende nicht kurz vor dem Platzen halbtod auf der Couch liegen.

Zutaten:
2 Äpfel
Saft von 1/2 Zitrone
1 Esslöffel Vanillezucker
400 ml Orangensaft
1 Esslöffel Zucker
½ Vanilleschote
80 g Weichweizengrieß
300 g griechischer Joghurt
½ Granatapfel
2 Esslöffel Kokosblütenzucker
1 kräftige Prise Zimt
etwas Minze

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft, dem Vanillezucker und 100 ml Wasser aufkochen und bei niedriger Temperatur ca. 5 Min. köcheln lassen.

Den Orangensaft mit dem Zucker und dem Vanillemark zum Kochen bringen. Den Grieß unter Rühren einstreuen, aufkochen und einige Minuten ausquellen lassen. Wenn der Grieß abgekühlt ist, den Joghurt unterrühren.

Die Granatapfelkerne aus der Frucht lösen und mit dem Saft auffangen. Dann die Hälfte des Orangengrießbreis auf 4 Gläser verteilen, darauf jeweils einige Apfelstücke und Granatapfelkerne sowie dem Saft geben. Alles mit den restlichen Zutaten wiederholen. Den Kokosblütenzucker mit Zimt vermischen und diesen obenauf verteilen. Dann mit der Minze dekorieren.


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Mittwoch, 12. Januar 2022

Vegetarischer Hackbraten mit Rotweinsoße

Für den zweiten Weihnachtsfeiertag wollte ich ein vegetarisches Menü zubereiten. Vor- und Nachspeisen waren nicht das Problem aber bei der Hauptspeise konnte ich mich nicht entscheiden. Deshalb probierte ich verschiedene Varianten aus. Eine war dieser vegetarische Hackbraten. Mir hat der recht gut geschmeckt aber mein Mitesser war nicht wirklich überzeugt. Ja es ist immer recht schwierig, einem Fleischfresser vegetarisches Essen unterzujubeln ;)

Das Rotkraut und die Salzkartoffeln, die ich beim Probeessen zubereitet hattet, passten sehr gut zu dem Hackbraten.

Zutaten:
1 altbackenes Brötchen
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Möhren
1 Dose Kidneybohnen
1 Ei
200 g Tofu-Hack
2-3 Zweige Thymian
edelsüßes Paprikapulver
Semmelkrumen nach Bedarf
2 Esslöffel Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 Esslöffel Tomatenmark
500 ml Gemüsebrühe
750 ml Rotwein
3 Wacholderbeeren
2 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
2 Esslöffel schwarze Johannisbeerkonfitüre
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Brötchen in kaltem Wasser einweichen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Möhren schälen und fein raspeln. Zwiebeln, Knoblauch und Möhren in etwas Öl anschwitzen. Die Kidneybohnen abgießen, abspülen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern.

Das Brötchen ausdrücken und mit der Zwiebelmischung, Ei und dem Tofu-Hack vermischen. Mit den Thymianblättchen, Paprika, Pfeffer und Salz sehr kräftig würzen. Die Hackmasse erneut kräftig durchkneten, dabei soviel Semmelkrumen unterkneten, bis die Masse nicht mehr klebt. Dann in eine mit Backpapier ausgelegte kleine Kastenform füllen. Alles gut andrücken. Mit dem Olivenöl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 50-60 Minuten garen.

Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln, dann in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebel gut Farbe bekommen hat, das Tomatenmark zugeben und ebenfalls anrösten. Brühe und Rotwein zugeben und mit Wacholderbeeren, Piment und Lorbeerblatt würzen. Unter gelegentlichen Rühren die Soße reduzieren lassen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Dann mit der Konfitüre, Pfeffer und Salz abschmecken.


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Dienstag, 11. Januar 2022

Tunnbrödsrulle mit Apfelsalat und eingelegten Zwiebeln


Da wir Heiligabend zum Mittag gerne Döner oder etwas ähnliches essen, dachte ich mir so ein leckerer schwedischer Hot-Dog-Wrap wäre auch eine Alternative und hatte auch schon die Zutaten besorgt aber dann hatte ich auf besonderen Wunsch doch lieber den Döner mit Entenbrust zubereitet.

Eigentlich bedeutet Tunnbrödsrulle gefülltes, aufgerolltes Fladenbrot. Als feststehende Zutat kommt Kartoffelpüree auf das Brot. Bei dem Rest der Füllung gibt es ganz viele verschiedene Möglichkeiten. Das Fladenbrot wird nicht nur mit Würstchen gefüllt, nein auch Pulled Beef oder Pork sind eine Möglichkeit. Ebenso gebratenes Rentierfleisch und sauer eingelegtes Gemüse können zum Füllen benutzt werden. Natürlich gibt es rein vegetarische Varianten.

Zutaten:
2 rote Zwiebeln
2 Esslöffel Balsamico bianco
700 g Kartoffeln
200 ml heiße Milch
1 Esslöffel Butter
etwas Muskatnuss
2 Äpfel
2-3 Gewürzgurken
2 Lauchzwiebeln
150 g Smetana (saure Sahne 18%)
etwas Gurkenbrühe
8 Wiener Würstchen
einige Blätter Salat (ich hatte Endiviensalat)
2-3 Esslöffel Röstzwiebeln
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden, dann mit dem Balsamico vermischen und eine Stunde gut durchziehen lassen. 

Die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser weichkochen. Dauert ungefähr 20 Minuten. Dann abgießen, kurz ausdämpfen lassen und mit einer Kartoffelpresse zerkleinern. Die Milch dazu gießen und alles gut verrühren. Die Butter unterrühren und das Püree mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Während die Kartoffeln kochen, die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Gewürzgurken ebenfalls würfeln. Die Lauchzwiebeln putzen und in feine Rings schneiden. Äpfel, Gewürzgurken, Lauchzwiebeln und die saure Sahne miteinander verrühren. Dann etwas Gurkenbrühe dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Würstchen in heißem Wasser erhitzen. Jeweils etwas Kartoffelpüree auf das Fladenbrot streichen, darauf die Würstchen legen, etwas Apfelsalat, eingelegte Zwiebeln, Röstzwiebeln und die Salatblätter darauf verteilen. Das Fladenbrot unten einschlagen und dann aufrollen.

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Montag, 10. Januar 2022

Kartoffel-Möhren-Salat mit Kalbswienerwürstchen

In dieser Woche werde ich Gerichte vorstellen, die ich in Vorbereitung auf die Weihnachtsfeiertage ausprobiert habe und dann aber doch nicht dafür verwendet habe. Da es bei uns Heiligabend immer auf Wunsch meines Mitessers Kartoffelsalat mit Würstchen gibt, hatte ich im Vorfeld eine neue Salatvariante probiert. Dann hat sich mein Mitesser aber einen Klassiker gewünscht.

Zutaten:
1 kg Kartoffeln
500 g Möhren
100 ml Gemüsebrühe
4 Esslöffel Weißwein-Essig
100 g Appenzeller
1 kleines Glas Cornichons (ca. 125 g)
1 Teelöffel milder Senf
1 Bund Shcnittlauch
4-5 Esslöffel Magerquark
8 Kalbswienerwürstchen
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und mit der Schale in Salzwasser weich kochen. Die Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Während die Kartoffeln garen, die Brühe mit dem Essig verrühren und aufkochen. Die Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und die heiße Brühe darüber gießen.

Die Möhren abtropfen lassen. Den Käse in Würfel und die Gurken in Scheiben schneiden.  Alles zu den Kartoffeln geben und miteinander vermischen.

Den Senf mit dem Quark und etwas Gurkenbrühe verrühren. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und diese bis auf einen Rest zur Dekoration zum Quark geben. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken und zu den Kartoffeln geben.

Den Salat mindestens eine Stunde ziehen lassen und mit den Würstchen und etwas Senf anrichten.



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Sonntag, 9. Januar 2022

Heute mal kein Rezept

Eigentlich wollte ich heute ja frisch einen Kuchen backen aber dann bekam ich rechtzeitig den Anruf mein Gast bringt Gebäck mit. Dadurch hatte ich einen entspannten Vormittag ;)

Die Leckerchen hatte mein Gast bei unserem französischem Bäcker gekauft und die waren so lecker, wie sie aussahen.

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Samstag, 8. Januar 2022

Erdbeer-Trüffel


Da ich es ja eigentlich nicht geplant hatte, andere Pralinen als die Whiskey-Trüffel für meinen Mitesser zumachen, hatte ich natürlich auch nur die Zutaten gekauft, die ich dafür gebraucht hätte. Als ich nun doch noch einiges mehr machen wollte, musste ich mit den Zutaten arbeiten, die ich gerade zuhause hatte. Da ich von der Hochzeittorte für die Tochter meiner Freundin noch Erdbeerpaste da hatte und von einer letzten Pralinenaktion noch etwas Erdbeerlimes, sollten es Erdbeertrüffel werden. 

Zutaten:
90 ml Sahne
250 g Vollmilch-Kuvertüre
25 ml roter Erdbeerlimes
25 g Erdbeerpaste
30 g Butter
200 g Bio Peru Edel-Vollmilch-Kuvertüre 41%
Rohrzucker

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und über die Kuvertüre gießen und beides gut miteinander verrühren. Sollte sich die Kuvertüre nicht auflösen, das Ganze kurz bei 90 Watt in die Mikrowelle stellen. Dann auf 25° abkühlen lassen und die Butter sowie den Limes und die Paste unterrühren. Alles zugedeckt für ca. 2 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Jetzt aus der Ganache mit einem Löffel jeweils kleine Mengen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese müssen wieder für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Derweil die Vollmilch-Kuvertüre temperieren und die Kugeln mit der Hand überziehen. Die Pralinen erneut für zwei bis drei Stunden fest werden lassen. 

Wenn die Grundierung fest ist, die Pralinen erneut mit der Hand überziehen und im Rohrzucker wälzen. Danach auf Backpapier ablegen und fest werden lassen.

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Freitag, 7. Januar 2022

Trüffel vom roten Weinbergpfirsich

 

Als ich so schön dabei war, die Whiskey-Trüffel zu rollen,kam mir die Idee auch noch mit anderen Alkoholitäten ein paar Pralinen zurecht zumachen. Den Likör vom roten Weinbergpfirsich hatte ich mir vor zwei Jahren aus Cochem mitgebracht und in der Flasche war noch genau so viel Likör wie für eine Portion Pralinen benötigt werden. Da der Likör eher etwas feiner im Aroma ist, hatte ich Kuvertüren mit einem niedrigen Kakaogehalt verwendet, damit der Geschmack nicht übertönt wird

Zutaten:
100 ml Sahne
240 g Valrhona Satilia Blanche 31% (weiße Kuvertüre)
50 ml roter Weinbergpfirsich-Likör
30 g Butter
80 g Valrhona Guanaja dunkel 70%
150 g Bio Peru Edel-Vollmilch-Kuvertüre 41%

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und über die weiße Kuvertüre gießen und beides gut miteinander verrühren. Dann auf 25° abkühlen lassen und die Butter sowie den Likör unterrühren. Alles zugedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. 30 g der Valrhona Guanaja verflüssigen und unter die gut gekühlte Ganache rühren. Dabei nicht glatt rühren, kleine Schlieren sind gewünscht. Die Ganach sorfort wieder für zwei Stunden kalt stellen.

Aus der Ganache mit einem Löffel jeweils kleine Mengen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese erneut für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Während die Trüffel im Kühlschrank ruhen, die Vollmilch-Kuvertüre mit der restlichen Valrhona-Kuvertüre temperieren und die Kugeln damit überziehen. Die Pralinen wieder erkalten lassen. 

Jetzt die Pralinen in die Kuvertüre tauchen und mit einer Pralinengabel über ein Pralinengitter rollen. Danach auf Backpapier ablegen und fest werden lassen.



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Donnerstag, 6. Januar 2022

Kaffee-Whiskey-Happen


Bereits letztes Jahr hatte ich Pralinen mit dem Nikka Coffey Malt zubereitet. Dieses Jahr habe ich für die Pralinen eine andere Kuvertüre verwendet. Diese hatte einen etwas geringeren Kakaoanteil und dadurch kommt der Whiskey besser zur Geltung.

Zutaten:
80 ml Sahne
50 ml Kaffee-Whiskey (ich hatte einen Nikka Coffey Malt)
30 g Butter
200 g Valrhona Equatoriale Noire 55%
200 g Zartbitterkuvertüre
Kakaopulver

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und die Kuvertüre in einem Wasserbad erwärmen. Die aufgekochte Sahne über die Kuvertüre gießen und beides miteinander verrühren. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, die Butter unterrühren. Den Whiskey erst zugeben, wenn die Ganache unter 25° abgekühlt ist. Dann alles gründlich verrühren.

Alles zugedeckt für ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen und mit einem kleinen Löffel Ganach abstechen und zu den Happen formen. Diese für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. 

Derweil die Zartbitterkuvertüre temperieren und die Happen portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Kuvertüre überziehen, gut abtropfen lassen und im Kakao wälzen. Dann auf Backpapier ablegen und fest werden lassen.

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Mittwoch, 5. Januar 2022

Moonshine-Gipfel


Wie bereits im letzten Jahr hatte ich auch dieses Jahr wieder einen Deal geschlossen. Da die Whiskeys beim Kaufen ganzer Flaschen einfach zu teuer werden, habe ich Whiskey gegen fertige Pralinen getauscht. So hatte ich genügend Alkoholitäten, um für meinen Mitesser ein paar Leckerchen herzustellen. Dabei hatte ich dieses Mal einen Toffee Moonshine bekommen.

Dazu passend hatte ich mir eine eher ungewöhnliche Kuvertüre ausgesucht. Die Valrhona Dulcey blond ist nicht sehr süß, hat aber interessante Keksaromen. Was ich nicht wußte, war, dass bei dieser Kuvertüre das Mischungsverhältnis mit der Sahne nicht passen würde. Beim dem im Rezept verwendeten, wurde die Ganach auch nach mehreren Stunden im Kühlschrank nicht fest. Deshalb hatte ich mit zwei Löffel Nocken abgestochen und diese einfach in der Tiefkühltruhe angefroren und erst dann mit der Vollmilch-Kuvertüre überzogen. Wem das zu umständlich ist, nimmt einfach 30 g mehr Kuvertüre. Allerdings wird dann die Füllung nicht so schön cremig.

Zutaten:
100 ml Sahne
240 g Valrhona Dulcey blond 35%
30 g Butter
50 ml Moonshine
200 g Mandelblättchen
300 g Vollmich-Kuvertüre (ich hatte Bio Peru Edel-Vollmilch-Schokoladenkuvertüre)

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und über die Dulcey blond gießen. Die Kuvertüre unter Rühren auflösen. Die Butter dazu geben. Wenn sich die Masse auf 25° abgekühlt hat, den Moonshine unterrühren. Die Ganache für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann mit zwei Löffeln kleine Nocken formen, diese auf Backpapier setzen und für 4 Stunden in die Tiefkühlung stellen. Danach die Nocken mit der temperierten Vollmilch-Kuvertüre überziehen und für zwei Stunden festwerden lassen.

Die Mandelblättchen ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Dann die Nocken erneut durch die Vollmilch-Kuvertüre ziehen, abtropfen lassen und in den Mandeln wälzen. Gut abkühlen lassen.

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Dienstag, 4. Januar 2022

Brombeer-Whiskey-Trüffel

 

Für diesen Trüfel hatte ich einen Kilchoman Bramble verwendet. Dieser Whiskeylikör mit einem exquisiten Brombeergeschmack gab dem Trüffel einen wirklich schönen Fruchtgeschmack. Da ich hier eine Kuvertüre mit recht hohem Kakaoanteil verwendet habe, hatte ich diese erwärmt, bevor ich die Sahne darüber gegossen hatte. Dadurch löst sich die Kuvertüre besser auf und krisselt nicht.

Zutaten:
90 ml Sahne
50 ml Kilchoman Bramble
30 g Butter
250 g Valrhona Guanaja dunkel 70%
150 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Die Sahne zum Kochen bringen und 200 g Valrhona Kuvertüre in einem Wasserbad erwärmen. Die aufgekochte Sahne über die Kuvertüre gießen und beides miteinander verrühren. Dann auf 25° abkühlen lassen und die Butter sowie den Whiskey unterrühren. Alles zugedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen oder wenn man Zeit hat, über Nacht in einen kühlen Raum stellen (mach ich immer).

Aus der Ganache mit einem Löffel jeweils kleine Mengen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese erneut für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Während die Trüffel im Kühlschrank ruhen, die Zartbitterkuvertüre mit der restlichen Valrhona-Kuvertüre temperieren und die Kugeln damit überziehen. Die Pralinen wieder erkalten lassen. 

Nach einer Stunde erneut mit Kuvertüre überziehen und auf einem Gitter igeln, daraufhin auf Backpapier setzen und fest werden lassen.

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Montag, 3. Januar 2022

Meine Pralinen 2021 mit ein paar kleinen Tipps


Eigentlich hatte ich auch dieses Jahr nur vor, für meinen Mitesser ein paar Whiskeytrüffel zu machen aber dann hatte ich doch Lust auch ein paar Leckerchen für Kollegen und Freunde herzustellen. Deshalb wurden es dann doch ein paar Pralinen mehr. Oben sieht man Trüffel mit Roten Weinbergpfirsichlikör, Moonshine-Gipfel, Brombeer-Whiskey-Trüffel, Whiskey-Trüffel und Kaffee-Whiskey-Happen.

Bereits hier hatte ich einige Hinweise aufgeschrieben, die das Pralinenmachen einfacher gestalten. Da ich aber in letzter Zeit Hohlkörper nur sehr selten benutze und die Trüffel per Hand rolle, habe ich heute hierfür einige Tipps aufgeschrieben.

Ganache (Trüffelmasse) herstellen
Für gewöhnlich ist dies eine Masse aus Sahne und Schokolade bzw. Kuvertüre. Allerdings kann man die herkömmliche Sahne auch gerne durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Ich würde nur keine Sojasahne verwenden, deren Eigengeschmack könnte stören.

Bei der Ganache hat man die verschiedensten Möglichkeiten den Geschmack der Pralinen zu bestimmen. Mit Gewürzen, Kaffeepulver, Fruchtpasten, Likören, anderen Alkoholsorten selbst Konfitüren kann man die Füllung aromatisieren. 

Je mehr Kuvertüre die Ganache enthält, umso fester wird die Masse. Für die Füllung von Hohlkörpern sollten Sahne und Kuvertüre im Verhältnis 1 : 2 gemischt werden. Wenn man die Trüffel ohne Hohlkörper herstellen möchte, muss der Kuvertüreanteil höher sein, da man die Masse sonst nicht mit der Hand gerollt bekommt, weil sie zu weich ist. 

Bei meinen verschiedenen Pralinenversuchen konnte ich feststellen, dass man den Sahneanteil je nach verwendeter Kuvertüre anpassen muss. Da ich nur kleine Mengen verarbeiten, muss man da schon etwas aufpassen.

Kuvertüre mit 70-85% Kakaoanteil
100 ml Sahne zu 200 g Kuverüre

Kuvertüre mit 40-60% Kakaoanteil
100 ml Sahne zu 225 g Kuvertüre

Kuvertüre mit einem Kakaoanteil unter 35%
100 ml Sahne zu 240 g Kuvertüre

Schokolade temperieren
Wenn man die mühsam gerollten Trüffel mit Schoki überzieht, möchte man, dass die Kuvertüre einen schönen Glanz bekommt und man keine weißen Fettschlieren bekommt. Jede Kuvertüre hat da ganz eigene Verarbeitungstemperaturen, auf die ich hier schon hingewiesen hatte.

Wählt man die Temperatur zu hoch, verbrennt die Kuvertüre und klumpt. Ist die Temperatur zu niedrig, bleibt die Schoki matt und ohne Glanz. Außerdem bricht sie sehr schnell und kann beim Abkühlen reißen. Beim Pralinenüberziehen mit zu kalter Kuvertüre wird außerdem die Schicht zu dick.

Zum Temperieren gibt es mehrere Möglichkeiten und die sind:

Tabliermethode:
Die komplette Schokolade wird verflüssigt, davon werden zweidrittel auf eine Marmorplatte gegossen und mit einem Spachtel so bearbeitet, bis sie sich auf ca. 26–28 °C abgekühlt hat. Dadurch wird sie recht dickflüssig. Danach wieder mit der restlichen flüssigen Schokolade vermischt und auf 31–33°C erwärmen.

Impfmethode:
Dreiviertel der Schokolade werden geschmolzen und dann die übriggelassene Schokolade unterrühren, dadurch kühlt die Gesamtmasse ab und wird dickflüssig. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn die zugegebene Schoki sich nicht mehr auflöst. Jetzt die Schokolade wieder auf 31–33°C erwärmen. Die zugefügte Schoki sollte sehr fein zerkleinert werden oder man verwendet fertig geformte Pellets.

Temperieren im Wasserbad:
Die Schokolade schmelzen und im kalten Wasserbad unter Rühren auf ca. 26 °C abkühlen, dann das Wasserbad erhitzen und die Schokolade so wieder auf 31–33°C erwärmen.

Manch einer verwendet auch die Mikrowelle aber das hat bei mir noch nie geklappt. Meistens wird da die Schoki zu heiß.

Pralinen mit Hand überziehen

Gerade wenn man noch nicht so beim Pralinenüberziehen geübt ist, eignet sich diese Methode sehr gut. Wenn die Kuvertüre zum Überziehen zu heiß ist, merkt man das sofort und wenn die Schoki zu kalt ist, wärmt man diese mit der Hand passend auf. Außerdem bleibt dadurch der Schokoüberzug sehr dünn.

Diese Methode verwende ich sehr gerne, als Grundierung für die frisch gerollten Trüffel. Danach kann man die Pralinen glatt überziehen, in Kakao, Zucker oder ähnlichem wälzen bzw. igeln.

Pralinen glatt mit Kuvertüre überziehen

Hier wird die Praline in die richtig temperierte Schokolade getaucht und danach läßt man die überschüssige Schoki gut abtropfen und setzt dann die fertige Praline auf Backpapier ab. So erhält man einen schönen glatten Überzug. Allerdings muss man hier die Temperatur am genauesten einhalten, da Fehler sofort zu sehen sind.

Pralinen igeln
Jeder kennt Trüffel, die wie kleine Igel aussehen. Das Verfahren, wie man diese kleinen Spitzen erhält, nennt sich deshalb auch igeln. Dieses Verfahren ist recht einfach und gelingt mit etwas Übung sehr gut. Dafür wird die Praline in temperierte Kuvertüre getaucht und mit einer Pralinengabel über ein Pralinengitter gerollt. Je mehr die Kuvertüre abkühlt, umso leichter kann man Pralinen igeln.


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Sonntag, 2. Januar 2022

Lammrippchen in Tomatensugo gegart zu Kartoffelpüree mit Röstzwiebeln

Im letzten Jahr hatte ich kurz vor Weihnachten mal wieder die Tiefkühltruhe aufgeräumt und dabei hatte ich noch eine Portion Lammrippchen gefunden. Die mussten natürlich noch verwendet werden. 

Allerdings hatte ich keine Lust extra noch einkaufen zu gehen und deshalb musste ich mit dem arbeiten, was ich zu dem Zeitpunkt gerade zu hause hatte. Dosentomaten, Kartoffeln und Zwiebeln habe ich eigentlich immer da. Etwas Suppengrün und ein paar Champignons hatte ich noch im Gemüsefach gefunden und damit stand das geplante Essen schon fest.

Zutaten:
1 Packung Suppengrün
2 rote Zwiebeln
200 g Champignons
1,5 kg Lammrippchen
400 ml Lammfond
2 Dosen gehackte Tomaten
3 große Zwiebeln
80 g Butter
2 Esslöffel Olivenöl
800 g Kartoffeln
250 ml Milch
Salz und Pfeffer
Muskat

Zubereitung:
Das Suppengrün putzen, waschen und würfeln. Die roten Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Pilze ebenfalls putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Rippchen von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Jetzt das Gemüse und die Zwiebeln in eine große Auflaufform verteilen, die Rippchen darüber geben und den Lammfond angießen. Die Tomaten kräftig mit Pfeffer und Salz würzen und über den Rippchen verteilen. Dann alles im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft 30 Minuten garen. Die Pilze obenauf verteilen und alles für weitere 45 Minuten garen.

Die großen Zwiebeln schälen und würfeln. In 50 g Butter und 2 Esslöffel Olivenöl goldbraun braten. In der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen, schälen, in Salzwasser garen und abgießen. Die Kartoffeln kurz ausdämpfen lassen und stampfen. Die Milch mit 30 g Butter zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat würzen. Mit den Zwiebeln zu den Kartoffeln geben und gründlich verrühren. 

Auf jeden Teller etwas Kartoffelpüree geben und jeweils ein Rippenstück mit Gemüse und Tomatenhaube darüber anrichten.

Die Rippchen sahen in der Auflaufform richtig schön rustikal aus.

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