Dienstag, 7. Dezember 2021

Curryhühnchen mit pfannengerührtem Gemüse

Mir war nach einem schnellen und einfachem Gericht und so kam ich auf die Idee, etwas knackiges pfannengerührtes Gemüse mit gut gewürzten Hähnchenkeulen zu kombinieren. Dazu gab es frisch gedämpften Reis. Die Kombination war wirklich lecker.

Zutaten:
2 Esslöffel Tomatenmark
2 Teelöffel Currypaste
1/2 Teelöffel Knoblauchflocken
1/2 Teelöffel Paprika
1 Teelöffelspitze Thymian
1 Teelöffelspitze Oregano
4 Esslöffel Apfelsaft
3 Esslöffel Olivenöl
8 Hähnchenunterkeulen
2 Stück Pak choi
150 g Shiitakepilze
2-3 Lauchzwiebeln
100 g Kirschtomaten
3 Esslöffel Fischsoße
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Tomatenmark mit Currypaste, Knoblauchflocken, Paprikapulver, Thymian, Oregano, Apfelsaft und Olivenöl miteinander verrühren, damit die Hühnerkeulen bestreichen und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.

Die Hühnerkeulen von allen Seiten bei niedriger Temperatur braten, dann bei 100° im Backofen weiter garen bis das Gemüse fertig ist. 

Pak choi putzen, gründlich waschen und klein schneiden. Die Stiele der Pilze entfernen und die Köpfe in Streifen schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.

Etwas Öl erhitzen und darin die Pilze, Tomaten und das Weiße des Pak choi und der Lauchzwiebeln unter stetem Rühren braten. Das restliche vorbereitete Gemüse zugeben und nochmal kurz anbraten. Dann mit Fischsoße und Pfeffer würzen. Wenn der Pak choi zusammen gefallen ist, einen großen Schluck Wasser zugeben.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 6. Dezember 2021

Schneemannsuppe - eine kleine Aufmerksamkeit zum Nikolaus


Dank Corona mussten wir auch dieses Jahr die Weihnachtsfeier ausfallen lassen. Deshalb hatte ich ähnlich wie letztes Jahr eine kleine Adventsüberraschung vorbereitet. Passend dazu hatten wir nach der Idee einer Kollegin für jeden ein Gläschen Schneemannsuppe vorbereitet.

Da wir 40 Stück gebraucht hatten, war das schon eine ganz schöne Bastelei.

Zutaten für 4 Gläser:
8 Esslöffel Kakaopulver (ich hatte welches aus Criollo-Kakaobohnen)
4 Teelöffel brauner Zucker (muss nicht sein)
4 Teelöffel Speisestärke
Mark einer halben Vanilleschote
6-8 Teelöffel geraspelte Zartbitterschokolade (ich hatte Schokiherzen)
8-10 Esslöffel Mini-Marshmellows
4 Zuckerstangen
Dekoartikel

Zubereitung:
Das Kakaopulver mit der Stärke und dem Vanillemark vermischen und auf die 4 Gläser verteilen. Darüber den Zucker und die geraspelte Schokolade und Marshmellows geben.

Die Gläser verschließen und mit den Dekoartikeln und den Zuckerstangen dekorieren. 

Ein Glas reicht für 500 ml Milch.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 5. Dezember 2021

Rehgulasch mit Pfifferlingen, Kürbis-Lauch-Gemüse und böhmischen Kartoffelknödel


Von Ausflügen nach Tschechien kenne ich die böhmischen Kartoffelknödel und ich liebe sie. Wenn man aus Thüringen kommt, kennt man ja hauptsächlichst die bekannten Thüringer Klöße aber ich fand immer das Gleiche seit jeher langweilig.

Für die Zubereitung der Knödel habe ich noch ein paar Tipps. Es ist besonders wichtig, dass die Kartoffeln vor dem Reiben komplett erkaltet sind. Deshalb ist es sinnvoll, sie am Abend vorher zu kochen. Wenn der Kartoffelteig fertig ist, sollte er sehr schnell ins Wasser kommen. Wenn man den Teig ungekocht stehen läßt, verflüssigt dieser. Wie bei anderen Knödeln auch sollte man reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und nachdem die Knödel eingelegt sind, das Wasser nur auf ganz niedriger Temperatur weiter köcheln lassen.

Zutaten:
750 g Kartoffeln (am Vortag in der Schale gekocht)
1 kg Rehkeule
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Möhren
1 Stück Knollensellerie
1 Esslöffel Tomatenmark
300 ml trockener Rotwein
500 ml Wildfond
1 Lorbeerblatt
4 Wacholderbeeren
500 g Pfifferlinge
1 kleiner Hokkaidokürbis (ca. 600g)
1 rote Zwiebel
1 Stange Porree
330 g Weizenmehl Typ 550
1 Ei
1 Esslöffel Kartoffelstärke
4 Teelöffel Preiselbeeren
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser weichkochen. Ich habe dafür 8 Minuten im Schnellkochtopf gebraucht. Dann abgießen und auskühlen lassen.
Beim Fleisch vorhandene Silberhaut, Sehnen und eventuelles Fett abschneiden, dann das Fleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und grob würfeln. Möhren und Sellerie schälen, waschen und ebenfalls in Würfel schneiden.

Etwas Öl erhitzen und darin das Fleisch rundherum anbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen und aus dem Topf nehmen. Im Bratenfond das vorbereitete Gemüse anschwitzen, wenn es Farbe bekommen hat, das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anrösten. Mit Rotwein und Fond ablöschen. Das Fleisch wieder in den Topf geben, alles mit Pfeffer, Salz, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren würzen.

Auf niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist, eventuell etwas Wasser zugeben. Dann das Lorbeerblatt aus dem Gulasch entfernen. Die Fleischstücke aus dem Topf nehmen und die Soße mit dem Gemüse durch ein Sieb drücken, dann das Fleisch wieder hineingeben. (ich hatte das Gemüse fein püriert und dann durch das Sieb gestrichen, das macht die Soße cremiger)
Während das Fleisch gart, die Pfifferlinge putzen, mit Küchenpapier trocken abreiben und zum weichen Fleisch geben. Den Gulasch erneut für 15 Minuten köcheln lassen.

Den Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die rote Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Den Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Jetzt 2 Esslöffel Butter erhitzen und den Kürbis darin ca. 5 Minuten anbraten. Zwiebel und Porree dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 100 ml Wasser angießen, aufkochen und zugedeckt 20–25 Minuten garen.

Die Kartoffeln vom Vortag schälen und fein reiben. Mit dem Mehl, der Kartoffelstärke, 1 Teelöffel Salz und dem Ei verkneten. Falls der Kartoffelteig noch klebt eventuell noch etwas Mehl zufügen.
Nun den Knödelteig in vier Portionen teilen und jede mit bemehlten Händen zu einer Rolle von 5-6 cm im Durchmesser formen. Die Knödelrollen in leicht simmerndes Salzwasser legen. Falls sie am Boden kleben, vorsichtig lösen und ca 20-25 Minuten sanft köcheln lassen.

Die Knödel vorsichtig herausnehmen und gründlich abtropfen lassen. Danach in gleichmäßige Scheiben schneiden. Dann mit dem Gulasch und dem Kürbis-Lauch-Gemüse anrichten. Auf jeden Teller noch einen Löffel Presielbeeren auf den Gulasch geben.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 4. Dezember 2021

Gratinierte Fleischbällchen in Gemüse-Tomatensoße

Während ich zuhause viel Zeit hatte, verschiedene neue Rezepte auszuprobieren, war es mit dem Einkaufen etwas schwierig. Denn solange ich die verordneten Schmerzmittel nehmen musste, wollte ich nicht Auto fahren. Na ja und mein Mitesser verzweifelt immer wenn er für mich einkaufen muss. Deshalb war ich froh, dass es mittlerweile einige Lebensmittelgeschäfte gibt, bei denen man online bestellen kann. Und so habe ich den Lieferdienst von Globus ausprobiert und war sehr zufrieden. Da ich Appetit auf ein Gehacktesbrötchen zum Frühstück hatte, kam das Hackfleisch mit auf den Bestellzettel und dann musste ich ja den Rest verarbeiten. Das Ergebnis seht ihr hier.

Zutaten:
2 Scheiben Toastbrot
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
600 g gemischtes Hackfleisch
etwas Paprikapulver
1 Ei
Semmelkrumen nach Bedarf
12 Minikugeln Büffelmozzarella
1-2 Möhren
1 Stange Sellerie
100 g Champignons
1 Flasche Kirschtomatensugo
100 g Käse (gerieben oder gewürfelt)
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Das Toastbrot in kaltem Wasser einweichen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und würfeln. Die Hälfte davon mit dem Hackfleisch, etwas Paprikapulver und dem Ei verkneten. Das Toastbrot ausdrücken und kein zerzupft zum Hackfleisch geben. Dann soviele Semmelkrumen unterarbeiten, bis die Hackmasse nicht mehr klebt.

Möhren schälen waschen und in kleine Würfeln schneiden. Den Sellerie und die Pilze putzen und ebenfalls würfeln. 

Das Hackfleisch in 12 Portionen teilen und dann aus jeder eine Kugel formen, dabei jeweils eine Mozzarellakugel in die Mitte drücken. Die Hackfleischkugeln von allen Seiten anbraten und wenn sie Farbe bekommen haben, in eine Auflaufform legen.

Im Bratenfett die restlichen Zwiebeln, Knoblauch, sowie Möhren, Sellerie und Pilze anbraten. Den Tomatensugo dazu gießen und kurz aufkochen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die Tomatensoße über die Fleischbällchen gießen und alles mit dem Käse bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 20-25 Minuten gratinieren lassen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 3. Dezember 2021

Kabeljaufilet mit Möhrenhaube und Erbsen-Reis


Für einen Kochwettbewerb in einem Forum ging es darum, ein Gericht nachzukochen. Da ich gerne Fisch esse, war das eine sehr leckere Aufgabe. Allerdings hatte ich mich nicht 100prozentig an das vorgegebene Rezept gehalten. Ich fand, dass hier frischer Meerrettich sehr gut in die Möhrenhaube passen würde und da ich noch welchen da hatte, war das auch kein Problem. Durch die sehr kurze Garzeit war der Fisch sehr saftig.

Zutaten:
200 g Reis
150 g TK-Erbsen
4 Stück Kabeljaufilet (je ca. 125g)
1 große Möhre
2 Esslöffel frisch geriebener Meerrettich
100g geriebener Käse
1/2 Bund Petersilie
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Den Reis mit der anderthalbfachen Menge Salzwasser zum Kochen bringen und auf mittlerer Temperatur 10 Minuten zugedeckt garen lassen. Dann den Reis vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ruhen lassen. Die Erbsen ca. 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen, sofort abgießen und unter den Reis mischen.

Die Möhre schälen, waschen und grob raspeln. Die Petersilie fein hacken. Die Möhrenraspeln mit Petersilie, Meerrettich und Käse vermischen. Den Fisch mit Pfeffer und Salz würzen.

In einer ofenfesten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fischfilets von jeder Seite kurz anbraten. Dann die Möhren-Käse-Mischung auf dem Fisch verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 2 – 3 Minuten gratinieren.

Die Fischfilets mit dem Reis servieren.

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Hähnchenragout in pikanter Soße mit Gemüsepilaf


Gerade nach meinem Krankenhausaufenthalt kochte ich recht magenfreundlich und Hühnchen mit Reis und Möhren passte da gut in den Speiseplan. Allerdings brauchte ich auch etwas Abwechslung, deshalb probierte ich hier ein sehr leckeres Sößchen dazu.

Zutaten:
3 Hähnchenbrustfilets
6-7 Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
3 Möhren
2 Knoblauchzehe
2 rote Zwiebeln
200 g tiefgefrorene Erbsen
300 g Reis
2 Esslöffel Tomatenmark
200 ml Sahne
1 Schluck Weißwein
etwas rosenscharfes Paprikapulver
Chilipulver
etwas Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Hähnchenbrustfilets mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen, mit Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Salz würzen. 

Derweil die Möhren schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Erbsen in kochendem Wasser einige Minuten blanchieren und abgießen.

Die Möhrenwürfel und den Reis in etwas Öl braten, bis der Reis glasig ist.Jetzt 600 ml Wasser zugießen und aufkochen lassen. Zugedeckt bei niedriger Temperatur 15 bis 18 Minuten ausquellen lassen. Dann die Erbsen und die Butter unterrühren und mit etwas Salz abschmecken.

Während der Reis gart, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen, Tomatenmark zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Sahne, Weißwein und soviel Geflügelfond dazu gießen, bis eine cremige Soße entstanden ist. Mit Pfeffer, Salz, Chili und Paprika abschmecken. Die Hähnchenbrustfilets klein schneiden und unter die Soße rühren.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Limburger Käsesalat mit Apfel


Der Käsesalat war wirklich lecker. Beim Essen hatte ich allerdings gemerkt, dass ein Paar Nüsse oder Pinienkerne auch sehr gut gepasst hätten. Na ja aber dann war der Salat ziemlich schnell aufgefuttert. Ich hatte noch etwas Schwarzbrot dazu, denn irgendetwas zum sattessen wollte ich dabei haben ;)

Zutaten:
3-4 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico Bianco
3-4 Esslöffel Apfelsaft
1 Teelöffel scharfer Aprikosensenf
Agavendicksaft nach Geschmack
etwas Kümmel
1-2 Zweige Thymian
2 Stängel Petersilie
Salz, Pfeffer
2 Limburgerkäse à 200 g
2 rote Zwiebeln
2 säuerliche Äpfel (für die Optik am beste rotschalige)

Zubereitung:
Als erstes das Dressing zubereiten. Dafür Olivenöl, Essig, Apfelsaft, Aprikosensenf und Agavendicksaft miteinander verrühren. Mit Kümmel, Pfeffer und Salz würzen. Die Blätter vom Thymian und Petersilie von den Stielen zupfen und fein hacken, dann zum Dressing geben.

Die Rotschmiere vom Käse kratzen. Dann in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und in sehr dünne Ringe schneiden. Die Äpfel achteln, das Kerngehäuse entfernen und dann in dünne Scheiben schneiden.

Käse, Zwiebel und Äpfel vermischen und dann das Dressing darüber geben. Mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.



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Dienstag, 30. November 2021

Reiseintopf mit Hühnchen und viel frischem Gemüse


Da ich ja eine Zeitlang etwas vorsichtig mit dem Essen sein musste, war Hühnersuppe genau das Richtige und da ich Reis schon ein Weile nicht mehr hatte, kamen keine Nudeln in die Suppe sondern eben Reis.

Ansonsten kam alles was ich an frischem Gemüse zuhause hatte in den Suppentopf. Das Ergebnis war eine leckere Suppe mit viel knackigem Gemüse - soooo lecker.

 
Zutaten:

1 Zwiebel
3 Hühnerkeulen
1 Lorbeerblatt
2 Zweige Liebstöckel
5-6 Pfefferkörner
1 Stange Porree
4 Möhren
2 Kohlrabi
2 Petersilienwurzel
1 Stück Sellerie
2 Pak choi
150 g Kaiserschoten
200 g Basmatireis
Salz, Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und halbieren. Die Hühnerkeulen mit einigen Pfefferkörner, Salz, Liebstöckel, Lorbeerblatt und Zwiebel mit Wasser bedeckt aufkochen und für ca. 1 Stunde köcheln lassen. 

Den Reis gründlich waschen, abtropfen lassen und mit der anderthalbfacher Menge Wasser zum Kochen bringen. Den Topf zugedeckt 10 Minuten auf mittlere Flamme garen. Dann weiter 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Während die Hühnerkeulen und der Reis garen, das Gemüse putzen, waschen und klein schneiden. Die Hühnerkeulen aus dem Fond nehmen und diesen durch ein Sieb gießen. Dann wieder zum Kochen bringen und zuerst die Möhren, Kohlrabi, Lauch, Petersilienwurzel und Sellerie in den Geflügelfond geben und 10 Minuten köcheln lassen. Jetzt das restliche Gemüse zugeben und für weitere 5 Minuten garen.

Derweil das Fleisch von den Keulen zupfen und dabei etwas zerkleinern. Das Hühnerfleisch mit dem gegarten Reis in die Suppe geben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dann auf Teller anrichten und mit etwas feingehackter Petersilie bestreuen.

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Montag, 29. November 2021

Hähnchen in Senf-Honig-Marinade mit Knusperkartoffeln

Aus Cochem hatte ich mir ja wirklich leckeren Senf mitgenommen und den wollte ich jetzt mal verwenden. Auch die Cayun-Gewürzmischung hatte ich dort in der Senfmühle mitgenommen und das schmeckt wirklich sehr gut, schön würzig aber nicht zu scharf genau wie ich es mag. 

Passend zu diesem Gericht hatte ich mir noch eine Schüssel mit einem schmackhaften Tomatensalat gemacht, denn ich hatte mich bei den Tomaten etwas verkauft und die, die ich da hatte, waren schon sehr reif.

Zutaten:
4 Esslöffel Honig
4 Esslöffel Senf
4 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Cayun-Gewürzmischung
Hühnerkeulen
1 kg Kartoffeln
1 Teelöffel Natron
2-3 Esslöffel Pflanzenöl
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 Glas Weißwein
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Honig, Senf, Olivenöl und Gewürzmischung verrühren. Die Hühnerkeulen damit bestreichen und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in ca. 2cm große Würfel schneiden. Salzwasser mit dem Natron zum Kochen bringen und darin die Kartoffelwürfel ca. 10 Minuten garen. Die Kartoffeln abgießen, trocken tupfen und mit dem Pflanzenöl vermischen. Danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten bei 180° Umluft garen. Mit etwas Salz und dem Paprikapulver bestreuen.

Während die Kartoffeln garen, die Hühnerkeulen aus der Marinade nehmen und in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Den Weißwein angießen und aufkochen lassen, dann die Sahne und die restliche Marinade dazu gießen und auf niedrigster Temperatur köcheln lassen.

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Sonntag, 28. November 2021

Kabeljau mit Meerrettichkruste und Rahmwirsing

Mir war mal wieder nach Fisch und weil ich mittlerweile Meerrettich sehr gerne esse, dachte ich mir, dass beides sehr gut zusammenpasst. Beim Fisch hatte ich mich davon leiten lassen, was es ich beim Einkauf frisch bekommen würde. Bei uns ist es ja nicht immer einfach, den gewünschten Fisch auch in einer guten Qualität zu bekommen. Gerade bei Fisch und Meeresfrüchten bin ich da immer etwas eigen, denn leider habe ich die ein oder andere Sendung gesehen, wo auf die Mängel gerade von billigem Fisch hingewiesen wurde.

Zutaten:
1 Zwiebel
600 g Wirsing (geputzt gewogen)
200 ml Schlagsahne
200 ml Gemüsebrühe
geriebene Muskatnuss
3 Esslöffel frisch geriebener Meerrettich
6 Esslöffel Semmelbrösel
3 Esslöffel weiche Butter
1/2 Bund Petersilie
4 Kabeljau‑Loin (jeweils ca. 175 g)
Backpapier
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zwiebel schälen und würfeln. Den Wirsing vierteln, dann den Strunk entfernen, alles in feinen Streifen schneiden und waschen. Etwas Öl erhitzen und darin erst die Zwiebel andünsten, dann den Wirsing dazu geben und ebenfalls andünsten. Jetzt die Sahne und Gemüsebrühe dazugießen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.  Mit Salz und etwas Muskatnuss würzen.

Für die Kruste Meerrettich, Semmelbrösel und Butter verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie waschen, fein hacken und mit zur Kruste geben. Kabeljau abspülen, trocken tupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse für die Kruste auf den Filets verteilen und leicht andrücken. Dann im vorgeheizten Backofen bei 210°Umluft 10–12 Minuten goldbraun backen. 

Derweil den Wirsing mit Salz und Muskat abschmecken und mit dem Fisch anrichten. Wir hatten Kartoffelpüree dazu.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 27. November 2021

Japanische Soufflé Pancakes mit Beeren und Banane


Während meines "Genesungsurlaubes" hatte ich viel Zeit, um kleine Leckerchen auszuprobieren und da ich mein Auto für die Zeit meinem Mitesser gegeben hatte, war es ein bisschen schwierig mit einkaufen. Weite Strecken konnte ich auch noch nicht laufen, also musste ich mir gelegentlich etwas zum Frühstück einfallen lassen und da ich Pfannkuchen liebe (ich habe hier ja auch schon einige ausprobiert)  

Um ein passendes Rezept zu finden, habe ich eine Weile gesucht, dann auf einem Japanischen Videokanal diese Variante gefunden. Dort wurden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, die Soufflé Pancakes zu zubereiten. Entweder man füllt den Teig in einen Spritzbeutel und dressiert entsprechend große Tuffs direkt in die Pfanne oder man stellt aus Backpapier Ringe her, die sozusagen als Backform dienen. Ich hatte mich für diese Variante entschieden aber so richtig gut ging das Backpapier nicht ab, deshalb gibt es auf dem Bild nur einen Pancake zu sehen, den zweiten habe ich demoliert aber geschmeckt hat er trotzdem.

Zutaten für zwei Pancakes:
2 Eier
2 Esslöffel Vanillezucker (24g)
2 gestrichene Esslöffel Mehl (27g)
2 g Backpulver
1 Esslöffel Milch (15g)
Obst und Joghurt als Deko

Zubereitung:
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Wenn das Eiweiß etwas angeschlagen ist, den Zucker unter Rühren einrieseln lassen. Wenn das Eiweiß steif ist, noch weiter schlagen, bis sich feste Spitzen bilden.

Mehl und Backpulver zusammen sieben und dann die Milch und die Eigelbe unterrühren. Jetzt zum Eiweiß geben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss noch einmal mit einem Teigspatel am Rand der Schüssel lang gehen, um das komplette Eiweiß unterzuarbeiten.

Eine Pfanne (mit Deckel) erhitzen und mit einem mit Öl getränkten Küchentuch auswischen. Jetzt die Backpapierringe in die Pfanne setzen und in jeden mit einem Löffel die halbe Menge füllen oder mit dem Spritzbeutel Tuffs in die Pfnane spritzen. Den Teig etwas glatt streichen. Etwas Wasser (ca. 1 Esslöffel) in die Pfanne geben und diese dann zudecken. Auf niedriger Temperatur ca. 4 Minuten braten, dann vorsichtig wenden und bei etwas höherer Temperatur ca. 2 Minuten fertig braten. (Wer sich unsicher ist, kann mit einem Stäbchen prüfen, ob der Pfannkuchen durchgebacken ist).  

Mit Joghurt und Früchten deiner Wahl dekorieren.

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Freitag, 26. November 2021

Mal wieder etwas in eigner Sache


Die Beiträge der letzten zwei Wochen stammten von unserem Thanksgiving Essen im letzten Jahr, denn ich wollte natürlich alle Rezepte bis zum eigentlichen Feiertag veröffentlicht haben und zu jedem Rezept ein passendes Bild. Auch haben wir unser Essen nicht traditionell am Donnerstag genossen sondern am darauf folgendem Sonntag, denn bei uns ist es ja ein normaler Arbeitstag. 

Außerdem wollte ich für knapp vier Wochen Beiträge vorbereiten, da ich mich einer kleinen Op unterziehen musste, bei der ich nicht wußte, ob ich das Ganze minimalinvasiv hinbekomme oder ob es etwas langwieriger werden würde. Zum Glück konnte ich nach 4 Tagen die Klinik wieder verlassen und nach drei Wochen Erholung zu hause war ich wieder fit. Außerdem hatte ich ganz viel Zeit, mir leckere Gerichte einfallen zu lassen und die auch zu kochen.

Da es eine geplante Aktion war, hatte ich mir eine Klinik aussuchen können und hatte mich für das Robert-Koch-Krankenhaus in Apolda entschieden und habe meine Wahl nicht bereut. Das Personal dort war extrem freundlich und ich habe mich auch von den Ärzten sehr gut betreut gefühlt. Das einzige Problem hatte ich dort mit meiner Laktoseunverträglichkeit, da habe ich alle ziemlich genervt aber ich kenne halt die Folgen. Als ich eine ganze Schale mit unbekannten Tabletten bekommen hatte, musste ich fünf Leute nerven, bis mir endlich gesagt wurde, dass alles außer den Schmerzmitteln Laktose enthält. Zum Glück hatte ich meine eigenen Sachen dabei. Auch beim Essen habe ich wieder mal gemerkt, was ich für ein verwöhnter Mensch bin.  

Aber genug geningelt, mir geht es wieder gut, ich habe alles überstanden und ich kann mich nur bei dem wirklich netten Krankenhauspersonal bedanken. Die trotz der stressigen Coronazeit ihren Humor nicht verloren hatten und auch mit so einer kleinen Nervensäge wie mir freundlich waren. *lach*

Und da das hier ja ein Foodblog ist, habe ich noch ein paar Fotos meiner "leckeren" Krankenhausverpflegung:

Meine erste Mahlzeit - ein leckerer Grießbrei, im zweiten Versuch dann auch laktosefrei :)

Mmmmm wirklich lecker ist was anderes aber zu dem Zeitpunkt war es mir noch reichlich egal

Auch beim Abendessen gab es Probleme mit meiner Laktoseunverträglichkeit, das Cremesüppchen hatte dann doch wohl zuviel Milch drin und wurde deshalb ersatzlos gestrichen. Und so hatte ich zwei Scheiben Aufschnitt für drei Scheiben Brot. Aber man muss schon ehrlich sein, die Petersilie hat es herausgerissen.

Nachdem ich schon um 5 geweckt wurde, hatte ich zum Frühstück wirklich Hunger.

Die Reissuppe zum Mittag war dann aber wirklich lecker.

Bei meinem Abendessen war ich schon ein bisschen neidisch auf das Essen meiner Zimmernachbarin. Anders als ich gab es bei ihr noch einen Eiersalat und ein Vorsüppchen. Aber ich hatte eben strenge Grunddiät ;)

Zum Sonntagsfrühstück bekam ich schon etwas mehr aber ein wirkliches Highlight war es nicht, denn auch die Brötchen, die ich eigentlich bestellt hatte, waren nicht laktosefrei.

Da meine Entlassung sich wegen dem Papierkram noch etwas hinzog, durfte ich noch mein Mittag genießen ;) Auf das rote Glibberzeug habe ich dann doch verzichtet und den zerkochten Brokkoli hätte ich besser auch nicht gegessen, denn der hat sich für den Rest des Tages in Erinnerung gebracht.

Als ich auf meinen Fahrdienst gewartet hatte, konnte ich die schöne Herbstaussicht genießen.

Wieder zuhause hatte ich mir zum Abendessen eine einfache Portion Nudeln mit Tomatensoße gekocht. Man glaubt gar nicht, wie man sich auf ein einfaches selbstgekochtes Gericht freuen kann. 

Übrigens zeigt das obere Bild meinen tollen Blick von meinem Krankenbett.


 




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Donnerstag, 25. November 2021

Verjus Spritz - ein leckerer Thansgiving Aperitif


Als letzter Beitrag für meine Tansgivingreihe gibt es heute das Rezept für einen leckeren Aperitif. Dieser wird ja immer vor dem Essen getrunken, damit die Wartezeit bis zum Servieren der Speisen überbrückt werden kann. Normalerweise sind Aperitifs alkohlhaltig, weil das ja bekanntlich den Appetit anregt. Aber ich trinke nur sehr selten Alkohol und suche immer nach passenden Alternativen.

Verjus hatte ich schon gelegentlich probiert und seine recht saure Note interessant gefunden aber er braucht immer einen passenden Gegenspieler. Dies ist hier Sanbitter von San Pellegrino. Das ist ein rotes alkoholfreies Bitter-Getränk das nach Campari-Soda schmeckt und auch so aussieht.

Zutaten für 1 Aperitif:
3-4 Eiswürfel
100 ml Sanbitter
50 ml Verjus
etwas Orangenschale
1 grüne Olive (ohne Kern)

Zubereitung:
Die Eiswürfel in ein Glas geben. Sanbitter und Verjus gut gekühlt ins Glas geben. Die Orangenschale aufrollen und mit der Oilve aufspießen und als Deko ins Glas geben.

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Mittwoch, 24. November 2021

Gebackene Birne mit Zimt und Sour creme

Direkt nach dem Essen wäre mir ein typisches gehaltvolles Thanksgiving Dessert echt zu viel gewesen, deswegen hatte ich im Vorfeld nach etwas leichterem Gesucht. Da ich gerade wirklich sehr reife Birnen bekommen hatte und die in Kombination mit den getrockneten Heidelbeeren gut in die Jahreszeit passen, war die Idee für Dessert schnell entwickelt.

Die Zugabe von Sour creme zu Obst hatte ich auf einem amerikanischen Foodblog gesehen und für lecker befunden. Allerdings gibt es die amerikanische Sour creme hier eher selten zu kaufen. Statt dessen kann man Saure Sahne mit zwei Esslöffeln Creme Fraiche verrühren oder Smetana verwenden, das kommt der Sour creme am nächsten.

Zutaten
4 kleine, reife Birnen
4 Teelöffel brauner Zucker
Zimt nach Geschmack
2 Esslöffel weiche Butter
1/8 l Weißwein
1 kleine Hand voll getrocknete Heidelbeeren
200 g Sour creme
Agavendicksaft nach Geschmack
gehackte Pistazien

Zubereitung:
Die Birnen waschen, schälen, halbieren, das Kerngehäuse und die Blüte entfernen. Die Unterseite begradigen. Die Birnenhäften in eine Auflaufform setzen. Den Zucker mit dem Zimt mischen und über die Birnen verteilen. Jeweils etwas Butter auf die Birne setzen und den Weißwein angießen. Dann die Heidelbeeren über die Birnen verteilen.

Die Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten garen. Derweil etwas Agavendicksaft zur Sour creme geben. Dann jeweils zwei Birnenhälften auf einen Teller setzen, etwas vom Kochsud darüber verteilen und einen Klecks Creme dazu geben. Zum Schluss mit Pistazien bestreuen.

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Dienstag, 23. November 2021

Selbstgemachter Apple Pie mit einem Double Pie-Crust

Wir hatten uns diesen wirklich sehr leckeren Kuchen dann am Nachmittag unseres gemeinsamen Dinners gegönnt, denn im Anschluss an das gemeinsame Essen waren wir doch schon ziemlich satt. Deshalb brauchten wir erst einmal einen kleinen Spaziergang zur besseren Verdauung.

Bei der Such nach einem passenden Rezept bin ich in einem Kochbuch fündig geworden, dass ich schon sehr lange habe. Allerdings war das Rezept mit einem Fertigkuchenteig. Da es bei uns den Double Pie-Crust nicht zu kaufen gibt und meiner Meinung nach Blätterteig keine brauchbare Alternative ist, musste ich dann noch nach einem passenden Teigrezept suchen. Mein erster Versuch ging natürlich auch gründlich in die Hose, da ich den Teig mit der Hand geknetet hatte, dadurch bleiben keine kleinen Fettstückchen erhalten und der Teig wird schmierig. Aber mein zweiter Versuch mit der Küchenmaschine hat dann ganz gut funktioniert. 

Zutaten:
250 g Mehl plus extra etwas zum Ausrollen
225 g ungesalzene Butter (Würfel, gut gekühlt)
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
bis zu 6 Esslöffel Eiswasser
50 g Zucker
50 g brauner Zucker
3 Esslöffel Speisestärke
1 Teelöffel Zimtpulver
1/4 Teelöffel gemahlener Ingwer
1/4 Teelöffel gemahlene Muskatnuss
5 mittelgroße Äpfel (Granny Smith)
1 Esslöffel Zitronensaft
1 Eiweiß
Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Zuerst den Teig bereiten, dafür 250 g Mehl, 1 Teelöffel Zucker und Salz in eine Küchenmaschine geben und kurz vermischen. Dann die Hälfte der Butterwürfel zugeben und erneut kurz verrühren (Impulsbetrieb). Jetzt die restliche Butter zugeben und erneut vermischen, dabei nicht zu lange rühren lassen, damit der Teig sich nicht erwärmt. Der Teig ist fertig, wenn man von der Butter noch kleinen Stücken (ca. Erbsengröße) sehen kann. Nun das Eiswasser Löffelweise zugeben und dabei die Küchenmaschine immer nur kurz verrühren lassen. Wenn der Teig zusammenhält, kein Wasser mehr zugeben. (bei mir waren es 4 Löffel)

Das Knetmesser herausnehmen und den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel zusammenschieben. Diese Kugel dann halbieren und jede Hälfte kurz mit der Hand kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. (Achtung - Nicht zu viel kneten, da der Teig sonst zäh wird.) Die zwei Teigstücke etwas mit Mehl bestreuen, lach drücken und in Frischhaltefolie wickeln, dann über Nacht in den Kühlschrank legen. 

Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke in dünne Spalten schneiden. Dann mit dem Zucker und braunen Zucker, Stärke, Muskatnuss, Zimt und Ingwer vermischen. Den Zitronensaft ebenfalls unterrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn 5-10 Minuten ruhen lassen. Dann das erste Teigstück auf die bemehlte Arbeitsfläche legen, mit Mehl bestreuen und mit einem Rollholz vorsichtig ausrollen. Dabei dafür sorgen, dass immer genug Mehl auf der Arbeitsfläche ist. Wenn der Teig ca 5cm größer ausgerollt ist, als die Backform, den Teig mit Hilfe des Rollholzes vorsichtig über die gefettete Form legen und leicht in der Form andrücken. 

Jetzt die Füllung in die Form geben. Den Teigrand mit dem leicht angeschlagenen Eiweiß bestreichen. Nun das zweite Teigstück ausrollen und oben auf den Kuchen legen. Mit einer Schere den überstehenden Teig so abschneiden, dass ca. 2cm stehen bleiben. Den Rand in Wellen drücken (das muss ich noch üben). Mit einem scharfen Messer 4 oder 6 Schlitze hineinschneiden, damit der Dampf beim Backen entweichen kann.

Die Kuchendecke mit dem Eiweiß bestreichen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft 25 Minuten backen. Ein Stück Alufolie auf den Kuchen legen und ihn weitere 20 Minuten backen, bis der Kuchen goldgelb ist.

Den Kuchen leicht abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreuen. Dazu schmeckt eine Kugel Vanilleeis.





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Montag, 22. November 2021

Buttermilchbrötchen

Bei uns ist ja eher unüblich zu einem Essen zusätzlich zu den normalen Sättigungsbeilagen Brötchen auf den Tisch zustellen. Freund von mir, die einige Zeit in den USA gelebt haben, hatten mir erzählt, dass das dort bei einem größeren Essen aber immer dazu gehört. Erst wollte ich ein typisches Maisbrot backen aber dann hatte ich mich doch für diese leckeren Brötchen entschieden.

Zutaten für 6 Stück:
110 ml Buttermilch
8 g Frischhefe
1 TL Zucker
225 g Mehl
15 g Butter, geschmolzen
1 Teelöffelspitze Salz
1 Ei
etwas Sesam 

Zubereitung:
Die Buttermilch mit Hefe und Zucker verrühren. Das Ei verquirlen und die Hälfte davon mit dem Mehl, Butter und Salz zur Buttermilch-Mischung in die Schüssel der Küchenmaschine geben und alles einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Schüssel luftdicht verschließend, einen Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Zwei Stunden vor Backbeginn den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, eine Muffinform gründlich einfetten. Jeweils aus 20g Teig kleine Kugeln formen und dann drei in jede Muffinmulde setzen. Mindestens eine Stunde lang schön aufgehen lassen. Mit dem restlichen Ei bestreichen und etwas Sesam bestreuen

Den Backofen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Brötchen 15 bis 18 Minuten goldbraun backen, kurz ruhen lassen und aus den Formen lösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.



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Sonntag, 21. November 2021

Rosenkohlsalat mit fruchtigem Dressing und Bacon

Eigentlich esse ich Rosenkohl sehr gerne aber die kleinen Röschen zu putzen macht immer soviel Arbeit. Und weil ich gelegentlich ein bisschen faul bin, kommt Rosenkohl recht selten auf unseren Speiseplan. Mein Mitesser brach früher auch nicht gerade in Begeisterungsstürme aus, wenn Rosenkohl auf den Tisch kam. 

Meistens wird Rosenkohl gut gekocht serviert, deswegen fand ich diese Variante mit dem rohen Gemüse echt interessant. Das Ergebnis war dann auch wirklich lecker. 

Zutaten:
Saft einer Zitrone
Saft einer Orange
3 Esslöffel Olivenöl
1 Schalotte
Ahornsirup nach Geschmack
300 g Rosenkohl
1 Apfel
2 handvoll Walnüssen
50 g Bacon
Salz und Pfeffer


Zubereitung:
Zuerst das Dressing bereiten. Den Saft der Orange und Zitrone mit dem Öl sowie etwas Pfeffer und Salz verrühren. Die Schalotte schälen und fein würfeln, zum Dressing geben. Das Dressing mit Ahornsirup abschmecken.

Den Rosenkohl großzügig putzen, die Kugeln halbieren und die Hälften in feine Streifen schneiden. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke quer in dünne Scheiben schneiden. Rosenkohl, Apfel und Dressing miteinander vermischen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Walnüsse grob zerkleinern und über den Salat streuen. Den Bacon würfeln oder in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann ebenfalls über den Salat geben.


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Samstag, 20. November 2021

Mit Ahornsirup glasierte Möhren


 Ein ähnliches Rezept hatte ich auf einem amerikanischen Foodblog gefunden. Da ich die Möhren dort allerdings zu gehaltvoll fand, es kam nämlich noch fast ein ganzes Stück Butter mit in die Auflaufform, habe ich mal wieder soviel abgeändert, dass es mit dem Originalrezept gar nichts mehr zu tun hat..

Zutaten
1 kg Möhren
2 Knoblauchzehen
5 Zweige Zitronenthymian
2 Esslöffel körniger Senf
1 Esslöffel Ahornsirup
2 Esslöffel Orangensaft
2 Esslöffel Olivenöl
Salz Pfeffer

Zubereitung:
Möhren putzen und schälen, eventuell der Länge nach halbieren. Knoblauch schälen und fein würfeln. Thymian waschen, trocken schütteln, grob hacken.
Senf mit Ahornsirup, gehacktem Thymian, Salz, Pfeffer, Orangensaft, Knoblauch und Öl verrühren. Möhren damit vermischen, in eine Auflaufform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft 25 Minuten garen. Dabei die Möhren gelegentlich wenden.

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Freitag, 19. November 2021

Grüne Erbsen mit Bacon

Mittlerweile gibt es grüne Erbsen das ganze Jahr über zu kaufen, zwar als Tiefkühlprodukt aber ich finde auch diese geschmacklich Ok. Gerade im Winter bekommt man so schöne grüne Tupfen auf den Tisch. 

Das heutige Gericht kommt recht rustikal daher. Bacon, Zwiebeln und ein gutes Stückchen Butter machen die kleinen grünen Kullerchen recht geschmackvoll. Wir hatten sie zu unserem platten Huhn.

Zutaten:
100 g Bacon (in Scheiben)
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Butter
500 g grüne Erbsen 
1 TL Zucker
Knapp 100 ml Wasser
Salz Pfeffer
Petersilie zum Bestreuen 

Zubereitung:
Vom Bacon 4 Scheiben beiseite legen, den Rest würfeln. Die Scheiben und Würfel cross anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. Die Butter in der Pfanne schmelzen, dann Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Die Erbsen zugeben und mit dem Zucker bestreuen, dann leicht karamellisieren lassen. Jetzt das Wasser dazu gießen und alles unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten garen lassen. Dabei mit Pfeffer und Salz würzen. Jetzt die Baconwürfel dazu geben und vermischen. Die Erbsen in eine Schüssel geben und mit Petersilie bestreuen und mit den Baconscheiben dekorieren.


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Donnerstag, 18. November 2021

Klassische Cranberrysoße zum Thanksgiving Truthahn

 
Eigentlich ist die typische Soße, die zum Thanksgiving-Truthahn gereicht wird, keine Soße sondern eher eine Marmelade. Anfangs waren es nur Cranberries, die zusammen mit Zucker eingekocht wurden. Mittlerweile gibt es da mehr Abwechslung. Ich habe Rezepte mit Äpfeln, verschiedenen Alkoholitäten und Gewürzen gefunden. Ich wollte die Soße klassisch halten. 

Zutaten:
1 Bio-Orange
100 g Ahornsirup
Prise Salz
1 /2 Zimtstange

250 g frische Cranberries

Zubereitung:
Die Cranberries verlesen, waschen und gründlich abtropfen lassen. Die Orangenschale mit einem Sparschäler abschälen und den Saft auspressen. Den Saft mit Wasser auffüllen, bis 100 ml erreicht sind. Dann Orangenschale Ahornsirup, Salz und Zimt dazu geben. Alles aufkochen, dann die Beeren dazu geben und alles ca. 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.



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Mittwoch, 17. November 2021

Gebackenes Kartoffelpüree

Kartoffelpüree oder mashed Potatoes sind eine klassische Beilage bei amerikanischen Gerichten. Gerne werden die Kartoffeln mit gehaltvollen Zutaten ergänzt, so wie hier der Frischkäse und die Creme fraiche. Das Rezept hier ist echt praktisch, man kann alles gut vorbereiten und dann einfach zum Aufbacken  mit dem Truthahn in den Ofen stecken.

Zutaten:
8 große Kartoffeln, geschält (etwa 800 g)
50 g Frischkäse
200 g Creme Fraiche
50 ml Milch
1 Teelöffel Zwiebelsalz
Prise Knoblauchsalz
einige Butterflöckchen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser weichkochen. Dann die Kartoffeln abgießen, kurz abdampfen lassen und fein zerstampfen. Nun Frischkäse, Creme fraiche, Milch, Zwiebelsalz sowie Knoblauchsalz unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Diese mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Kartoffelstampf in eine gefettete Auflaufform streichen und mit Butterflöckchen besetzen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 30 Minuten backen, bis sich hellbraune Spitzen bilden.

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Dienstag, 16. November 2021

Süßkartoffelauflauf mit Trockenfrüchten und Pekannüssen

Für uns eher ungewöhnlich aber bei amerikanischen Rezepten nicht unüblich die relativ süße Zubereitung von Aufläufen. Hier kommen reichlich Trockenfrüchte mit in den Auflauf. Ich hatte getrocknete Heidelbeeren, Cranberries und Rosinen. Die Pekannüsse haben schon die Indiander in ihren Gerichten verwendet und deshalb passen sie sehr gut zu einem Thanksgiving Essen.

Zutaten:
800 g Süßkartoffeln
70 g getrocknete Früchte
1 unbehandelte Orange (Saft und Schale)
200 ml Sahne
70 g Pekannüsse
70 g Butter
1 Teelöffel Gemüsebrühe
etwas Zimt
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Süßkartoffeln schälen, vierteln und in nicht zu dünne Scheiben schneiden, dann in Salzwasser 12-15 kochen. Derweil das Trockenobst und die Nüsse grob hacken. Die Butter schmelzen, die Trockenfrüchte und die Nüsse darin anschwitzen, dann geriebene Orangenschale und Saft dazu gießen und aufkochen. Jetzt die Sahne und die Gemüsebrühe zugeben und alles kräftig mit Zimt, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Süßkartoffeln abgießen und eine gefettete Auflauform geben, die Trockenobst-Nussmischung dazu geben und alles miteinander vermischen. Alles bei 180°C im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen.

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Montag, 15. November 2021

Ein ganzer Truthahn zum Erntedankfest


Eine ganze Pute zubereiten, ist schon ein bisschen tricky. Anders als in Amerika, gibt es bei uns hier gar nicht so große Truthähne wie dort verwendet werden. Allerdings sind auch die bei uns erhältlichen Vögel mit einem Gewicht von 3,5 bis 5 kg nicht einfach zu braten. Es ist empfehlenswert, ein Fleischthermometer zu verwenden, um zu verhindern, dass das Fleisch zu trocken wird. Bei einer Kerntemperatur von 65° sollte das Fleisch noch schön saftig sein.

Bei der Vorbereitung muss man gut planen, besonders wenn man einen tiefgefrorenen Puter verwendet. Rechnet am besten pro 2 Kg Gewicht 1 Tag zum Auftauen. Dies sollte man am besten im Kühlschrank machen, damit sich keine unnötigen Bakterien bilden. Ich lege Tiefgefrorenes zum Auftauen immer auf ein Gitter mit einer Auffangschale darunter, so kann die Auftauflüssigkeit gut abtropfen. Vor der Zubereitung sollte der Truthahn ca. eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen werden, damit er Zimmertemperatur bekommt.

Auch beim Garen sollte man ausreichend Zeit einplanen. Wie schon geschrieben, würde ich auf jeden Fall ein Fleischthermometer benutzen. Aber so über den Daumen gepeilt, braucht man ca. 45 Minuten pro Kilogramm, wenn man den Vogel bei 160° Umluft bzw. 180° Ober-/Unterhitze gart. Wer kein Fleischthermometer besitzt, kann auch mit einem spitzen Messer in den Oberschenkel stechen, wenn klarer Fleischsaft austritt, ist der Truthahn genau richtig.

Um zu verhindern, dass bei der doch recht langen Garzeit, dass das Brustfleisch zu sehr austrocknet, nach der Hälfte die Brust mit Alufolie abdecken. Man kann auch etwas Kräuterbutter unter die Haut schieben, so bleibt das Brustfleisch schön saftig. Damit der Fleischsaft nicht austritt, den Truthahn nach dem Garen aus dem Ofen nehmen, in Alufolie wickeln und ca. 30 Minuten ruhen lassen. Dann kann man außerdem den Backofen noch für andere Beilagen nutzen.

Zutaten:
1 Truthahn (ca. 3 kg)
2 Zwiebeln
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
1 Zitrone
1 kleinen Apfel (leicht säuerlich)
4 Zweige frischer Rosmarin
7 Zweige frischer Thymian
9 Blatt frischer Salbei
100 g weich ungesalzene Butter
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3 Zehen Knoblauch

Zubereitung:
Den Truthahn ca. 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Hals und die Innereien in einem Liter Wasser mit etwas Salz und Pfeffer ca. eine Stunde köcheln lassen. Den Sterzel vom Truthahn abschneiden und wegwerfen.

Zwiebeln schälen, eine halbe vierteln und den Rest würfeln. Die Möhren schälen, waschen und ebenfalls würfeln. Den Sellerie putzen und ebenfalls würfeln. Die Zitrone waschen und vierteln. Den Apfel ebenfalls waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.

Von einem Zweig Rosmarin und 2 Zweigen Thymian die Blätter zupfen und zusammen mit 3 Salbeiblättern grob hacken. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Kräuter, Knoblauch, 1 Teelöffel Salz und einen halben Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer mit der weichen Butter verrühren.

Den Truthahn innen mit Pfeffer und Salz würzen. Die Haut an der Brust vorsichtig mit den Fingern lösen und jeweils etwas Gewürzbutter hineinschieben. Dann die Zwiebelspalten, Zitrone und den Apfel mit 3 Zweigen Rosmarin, 5 Zweigen Thymian und 6 Blatt Salbei in den Vogel geben. 

Die gewürfelten Möhren, Sellerie und Zwiebeln in eine Form geben, dann den Truthahn daraufsetzen. Am besten die Flügel unter den Vogel schieben und die Keulen zusammenbinden. Die restliche Butter kurz erwärmen und damit den Truthahn einstreichen.

Den Truthahn in den vorgeheizten Backofen auf die untere Schiene setzen und den Vogel bei 160°C Umluft oder 180° Ober-/Unterhitze garen. Dabei gelegentlich mit dem Bratenfond begießen. Wenn die Haut gut gebräunt ist, den Truthahn mit Alufolie abdecken. Nach der Garzeit den Truthahn ruhen lassen.



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Sonntag, 14. November 2021

Lecker Essen zu Thanksgiving

Anders als bei uns ist das Erntedankfest in Amerika einer der höchsten Feiertage. Jedes Jahr am vierten Donnerstag im November treffen sich Familien zu einer gemeinsamen Feier. Dabei ist es durchaus üblich, dass sich dabei verschiedene Generationen treffen und ein opulentes Essen genießen. 

Wenn man sich ein bisschen mit der Geschichte von Thanksgiving beschäftigt, wird man feststellen, dass zu Beginn eher Wild auf den Tisch kam. Warum es dann Truthähne wurden, darüber gibt es unterschiedliche Vermutungen. Bei den Beilagen findet man hauptsächlichst Zutaten, die die Siedler in der neuen Welt gefunden haben, wie Mais, Kürbisse, Süßkartoffeln, grüne Bohnen, Kartoffeln und Cranberries.

Da man sich bei diesem Familienessen reichlich Zeit nimmt, kommen für gewöhnlich alle Leckereien auf den Tisch, so dass sich jeder nehmen kann, worauf er Appetit hat. (Die Fotos und Rezepte stammten von unserer kleinen Familienfeier letztes Jahr)

Zum Start gab es bei uns einen Verjus Spritz ein wirklich leckerer Thansgiving Aperitif ohne Alkohol.

Der Hauptakteur unseres Thanksgiving-Essens war ein im Ganzen gegarter Truthahn. Allerdings hatte ich auf die typische Füllung verzichtet, denn so gefräßig sind wir nicht.

Auch bei den Beilagen habe ich mich der Jahreszeit angepasst. Bei unserem Essen hatte ich diesen leckeren Süßkartoffelauflauf serviert.

Das Kartoffelpüree, das klassisch zum Thanksgiving auf den Tisch kommt, hatte ich bereits im Vorfeld gekocht. Wir hatten es als Beilage zu dem platten Huhn.

Auch die Cranberrysoße durfte nicht fehlen. Mittlerweile wird diese leckere süß-saure Soße häufig aus der Konserve serviert.

Bei den Gemüsebeilagen ist es zu Thanksgiving eher langweilig: Kürbis, Kürbis, Kürbis. Deshalb habe ich mich für dieses leckere Erbsengericht entschieden.

Diese glasierten Möhren wollte ich schon immer mal ausprobieren und das Ergebnis war wirklich lecker.

Natürlich hatte ich auch einen Salat vorbereitet und zwar einen Rosenkohlsalat mit Äpfeln und Bacon.

Anders als bei uns üblich, werden beim amerikanischen Dinner gerne Brötchen oder anderes passendes Gebäck serviert.

Den Abschluss eines typischen Thanksgiving-Dinners stellt häufig ein gefüllter Kuchen dar. Üblich sind Füllungen mit Kürbis, Äpfeln, Birnen, Cranberries oder Pekannüssen. Bei uns war es ein Apfelkuchen.

Mittlerweile gibt es aber auch etwas leichtere Desserts. Wir hatten eines mit gebackenen Birnen.


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