Sonntag, 31. Dezember 2023

Heringssalat für unser Silvesteressen


Den leckeren Heringssalat hatten wir letztes Jahr zu Silvester, leider hatte ich den Salat noch nicht auf dem Tisch stehen, als ich unser Essen (siehe unten) fotografiert hatte. Also habe ich das Foto nachgeholt aber leider war dies nicht so toll geworden. Das habe ich aber erst nach dem Essen gemerkt.

Da das Foto nicht wirklich gelungen war, hatte ich den Salat jetzt nochmals zubereitet und konnte so ein passenderes Foto machen. Aber das war gar nicht schlimm, denn der Salat ist so lecker, dass ich ihn durchaus öfters essen könnte.

Zutaten:
2 Eier
½ Zitrone
6 eingelegte Heringsfilets (Bismarckheringe)
1 rote Zwiebel
1 säuerlicher Apfel
150 g saure Sahne
100 g Naturjoghurt
2 Teelöffel Meerrettich
3 Esslöffel Weißweinessig
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer
2 Zweige Dill

Zubereitung:
Als erstes die Eier hart kochen, abschrecken und schälen. Die Zitrone auspressen. Dann die Heringsfilets abgießen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Apfel putzen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden, quer in Scheibchen schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln.

Für das Dressing die saure Sahne mit Joghurt, Meerrettich, Essig und Öl verrühren, mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Den Dill fein hacken und unterrühren.

Hering, Zwiebeln und Äpfel mit dem Dressing vermischen und mindestens eine Stunde kalt stellen und ziehen lassen. Vor dem Servieren die Eier achteln und mit dem Salat in einer Schüssel oder portionsweise auf Tellern anrichten.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 30. Dezember 2023

Aloo Tikki Burger mit Möhren-Gurken-Raita

Aloo Tikki sind eigentlich kleine indische Kartoffelpuffer, die man mit den verschiedensten Dipps isst (siehe Foto unten). Ich habe daraus die Patties für meine Burger gemacht. Durch die verwendeten Gewürze sind diese sehr intensiv.

Passend zu dem Aloo Tikki Burger hatte ich ein wirklich sehr erfrischendes Möhren-Gurken-Raita. Um den Burger etwas Crunch zu geben, hatte etwas Kartoffelstroh zubereitet. Das geht relativ einfach. Dafür ganz Kartoffelscheiben in feine Streifen schneiden, diese mit kochendem Wasser übergießen, gründlich trocken tupfen und dann frittieren.

Zutaten:
1 Süßkartoffel (ca. 400 g)
4 Kartoffeln (ca. 400 g)
3 Knoblauchzehen
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
1 rote Chili
1 Esslöffel Butter
1 Teelöffel Garam Masala
1 Teelöffel gemahlene braune Senfkörner
2 Möhren
1⁄2 Salatgurke
500 g Joghurt (10% Fett)
1⁄2 Bund Koriandergrün
1 Walnussgroßes Stück frischer Ingwer
1 Prise Kreuzkümmel
1 Teelöffel Zucker
Chiliflocken nach Geschmack
1 Esslöffel Mango-Chutney
1 Esslöffel Sweet Chilisoße
1/2 Bund frische Minze
4 Esslöffel Kokosnussjoghurt
1 Tomate
4 weiche Brötchen
4 Esslöffel Kartoffelstroh
 Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln und Süßkartoffel waschen, schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Danach in kochendem Salzwasser 12 Minuten garen, abgießen und ausdampfen lassen.

Derweil Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Die Chili längst halbieren, die Kerne entfernen und ebenfalls fein hacken. Alles zusammen mit Butter, Garam Masala und Senfkörnern bei mittlerer Hitze anschwitzen.

Die Möhren und die Gurke schälen und raspeln. Den Joghurt mit den Gemüseraspeln verrühren. Dann das Koriandergrün fein hacken. Den Ingwer schälen und fein reiben. Koriander, Ingwer, 1 Teelöffel Salz, Kreuzkümmel und Zucker unterrühren. Das Raita mit den Chiliflocken bestreut anrichten.

Die Kartoffel mit einem Stampfer zerkleinern und die Gewürzmischung sowie etwas Salz und Pfeffer zugeben. Daraus vier Burgerpatties formen und diese in etwas Öl von beiden Seiten anbraten.

Das Mango-Chutney mit der Sweet Chili Soße verrühren. Die Minzblätter mit dem Kokos-Joghurt in einem Mixer pürieren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Brötchen aufschneiden und die Schnittflächen leicht rösten.

Auf jedes Brötchenunterteil einen Klecks Minzjoghurt geben, dann einen Kartoffelpattie daraufsetzen und etwas Mango-Chutney, Tomatenscheiben und Kartoffelstroh daraufgeben.





Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 29. Dezember 2023

Leichter Caesar Salat mit Hähnchen und Blumenkohl


Normalerweise wird für ein Caesar Salat ein spezielles Dressing aus Eigelb, Olivenöl, Zitronensaft, Worcestershiresauce, Salz, Pfeffer und gelegentlich Dijonsenf zubereitet. Dieses hat wie normale Mayonnaise einen recht hohen Fettgehalt. Dabei habe ich etwas gemogelt und habe als Grundlage für das Dressing Joghurt verwendet.

Die Hauptzutaten bei diesem Salat sind die Blätter vom Römersalat, Croutons und Parmesan. Dazu kann man aber auch gebratenes Hähnchen, Bacon, Garnelen, Avocados oder Tomaten servieren. Auch muss man nicht nur Römersalat verwenden, wie bei allem kann man so kreativ sein, wie man möchte.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Zitrone
2 Sardellenfilets in Öl
4 gehäufte Esslöffel Naturjoghurt
½ Teelöffel Dijjon-Senf
1 Teelöffel Worcestershire-Sauce
Weißweinessig
2 Hähnchenbrustfilets ohne Haut
1 dicke Scheibe Vollkornbrot
1 kleine rote Zwiebel
½ kleiner Blumenkohl (300g)
1 Römersalat
½ kleinen Radiccio
Olivenöl
Pfeffer, Salz
Etwas gehackte Petersilie
15 g Parmesanspäne

Zubereitung:
Zitronenschale fein reiben, dann die Zitrone auspressen. Die Schale und den Saft mit Joghurt, Senf und Worcestershire-Sauce verrühren. Die Sardellen fein hacken und zum Dressing geben. Mit Pfeffer, Salz und etwas Weißweinessig abschmecken.

Die Hähnchenbrustfilets in Streifen schneiden und in etwas Olivenöl anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen. Dann abkühlen lassen. Das Brot in Würfel schneiden und in wenig Olivenöl anrösten.

Den Blumenkohl putzen und in Röschen teilen, diese dann fein hobeln und zum Dressing geben. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Römersalat und Radiccio waschen, trocken schleudern und in feine Streifen schneiden. Zwiebeln, Römersalat und Radiccio mit dem Hähnchen zum Blumenkohl geben und gut vermischen.

Auf Teller verteilen, Parmesanspäne, Croutons und Petersilie darüber streuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 28. Dezember 2023

Sinnvolle Resteverwertung - Fladenbrot mit Ente und Gurkensalat


Da wir dieses Jahr eine ganze Ente hatten, war ich mir sicher, dass da so einiges an Fleisch übrig bleibt und hatte mir dafür schonmal eine Verwendungsmöglichkeit überlegt. Eine davon ist das heutige Gericht. Eigentlich wollte ich Wraps machen, hatte dann aber vor Weihnachten vergessen, welche zu kaufen und weil ich noch Fladenbrot da hatte, wurde es eben Fladenbrot. Lecker war es genauso.

Da mein Mitesser mal ein oder auch zwei Wraps isst, hatte ich alle Zutaten zum Selberrollen auf den Tisch gestellt. So musste ich nicht während des Essens nochmal zurück in die Küche gehen.

Zutaten für 2 Portionen:
1 kleine Zwiebel
1 reife Avocado
1 Knoblauchzehe
½ Limette
1/2 Bund Koriander
1 Salatgurke
2 Schalotten
2 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Balsamico bianco
1 rote Zwiebel
1 Teelöffel Rotweinessig
3-4 Blätter Radiccio
1 handvoll Blattsalat
1 Fleischtomaten
1 handvoll Kumquats
300 g gegartes Entenfleisch
Fladenbrote
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebel schälen und würfeln. Avocado aufschneiden, Stein entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Alles mit Limettensaft und 5-6 Stängel Koriander fein pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Gurke waschen, die Enden entfernen und einen Teil der Schale entfernen, dann die Gurke fein hobeln. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Den restlichen Koriander fein hacken. Aus Olivenöl, Balsamico bianco, Pfeffer und Salz ein Dressing bereiten, dann mit der Gurke vermischen.

Die rote Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, dann mit dem Weinessig marinieren. Radicchio und Blattsalat putzen, waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Die Tomaten und Kumquats in Scheiben schneiden.

Das Entenfleisch erhitzen. Die Fladenbrote kurz aufbacken. Dann mit der Avocadocreme bestreichen und mit Salat, Tomaten, Kumquats und Entenfleisch belegen. Aufrollen und schmecken lassen.



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Mittwoch, 27. Dezember 2023

Mein Weihnachtsmenü 2023 - Bratapfelwürfel auf Joghurtcreme und Vanillekipferl


Natürlich darf ein Dessert nicht fehlen und da es nicht so gehaltvoll werden sollte, wollte ich etwas mit Früchten und Joghurt. Eigentlich wollte ich ja griechischen Joghurt verwenden aber den habe ich laktosefrei nicht bekommen und da musste ich umdirigieren. Die Mischung von Joghurt und Creme fraiche war wirklich lecker.

Zutaten:
2 Äpfel
2 Esslöffel Rohrzucker
1 Esslöffel Speisestärke
80 ml Apfelsaft
Etwas Zitronensaft
Etwas Zimt
200 g Creme fraiche
300 g Joghurt
1 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Vanille-Zucker
200 g Vanillekipferl
Etwas Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Die Äpfel schälen und würfeln. Den Rohrzucker in einem Topf karamellisieren lassen. Die Äpfel zugeben und alles miteinander verrühren. Den Apfelsaft zugeben und auf niedriger Temperatur einige Minuten köcheln lassen. Mit Zimt und Zitronensaft abschmecken. Die Äpfel abkühlen lassen.

Creme double und Joghurt mit Zucker und Vanillezucker verrühren. Die Vanillekipfel zerkleinern und in die Gläser verteilen. Dann die Äpfel darüber verteilen und zum Schluss die Joghurt-Mischung darauf geben. Jeweils einen Vanillekipferl oben aufsetzen und mit der Schokolade bestreuen.

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Dienstag, 26. Dezember 2023

Mein Weihnachtsmenü 2023 - Flugente mit Orangenfüllung und Ofen-Kartoffeln


Über einen Kollegen konnte ich dieses Jahr eine wunderschöne Flugente bekommen und da hatte ich beschlossen, die Ente im Ganzen zurecht zumachen. Normalerweise kaufe ich sonst immer Entenbrust oder -keulen aber so eine ganze Ente habe ich schon sehr lange nicht mehr zubereitet.

Bei meinen Überlegungen bei der Menüplanung hatte ich erst überlegt, noch ein Ofengemüse oder einen Salat zu machen aber dank der Vorspeise und damit noch Platz für ein Dessert ist, hatte ich dann doch nichts extra gemacht. Und seien wir ehrlich da ist schon sehr viel Gemüse in der Soße ;)

Um mir den Stress am ersten Weihnachtsfeiertag gering zu halten hatte ich die Ente bereits am Abend vorher mit der Gewürzmischung eingerieben und auch die Grundsoße schon vorher gekocht. 

Zutaten:
1 Suppengrün
500 g Entenklein
250 ml Portwein oder Sherry
1 Liter Geflügel-Brühe
2 Lorbeerblätter
1 Teelöffel Wacholderbeeren
1 Teelöffel Piment
5 cm großes Stück frischer Ingwer
½ Stange Zimt
3 Zweige frischer Rosmarin
2 Orangen oder Blutorangen
Muskatnuss
1 Flugente (ca. 3kg)
6 Knoblauchzehen
3 rote Zwiebeln
3 Stangen Sellerie
3 Möhren
1,5 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Das Suppengrün putzen und in grobe Stücke schneiden, dann mit dem Entenklein und falls vorhanden Hals und Innereien der Ente (meine hatte das dabei) in eine Ofenform geben. Etwas Olivenöl darüber tröpfeln und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 30 Minuten garen. Dann den Wein und die Brühe angießen, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Piment, Ingwer und Zimt zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und alles ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dann durch ein Sieb passieren.

Die Blätter von einem Rosmarinzweig abzupfen, grob hacken. Von beiden Orangen die Schale abreiben (Orangen für die Füllung beiseite tun). Beides mit einem Esslöffel Meersalz, Pfeffer und etwas geriebene Muskatnuss vermischen. Mit dem Gewürzsalz die Ente innen und außen einreiben und eine Stunde (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Orangen vierteln. Den Knoblauch schälen. Beides mit dem restlichen Rosmarin als Füllung in die Ente geben. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden, dann den Sellerie und die Karotten putzen und grob würfeln. Das Gemüse auf einem tiefen Bratblech verteilen und dieses in die untere Schiene des vorgeheizten Backofens schieben. Die gefüllte Ente mit der Brust nach oben auf den Gitterrost setzen und in die mittlere Schiene schieben. Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde garen.

Nun die Kartoffeln schälen, waschen und halbieren. Danach in Salzwasser ca. 10 Minuten vorkochen. Abgießen und im Sieb etwas schütteln (das raut die Oberfläche etwas auf). Die Kartoffeln auf ein zweites Blech legen. Wenn die Stunde vorbei ist, das Blech mit dem Gemüse aus dem Ofen nehmen und das überschüssige Entenfett mit einem Löffel entfernen.

Das Entenfett über den Kartoffeln verteilen und diese unter die Ente schieben. Eine weitere Stunde garen lassen. Derweil das Gemüse vom Blech kratzen und mit 1 Liter Wasser und der vorbereiteten Soße in einen Topf geben und köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Ente aus dem Ofen nehmen und auf einen Teller setzen und mit Alufolie einwickeln und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Mit Kartoffeln und Soße servieren.


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Montag, 25. Dezember 2023

Mein Weihnachtsmenü 2023 - Rote Beete Carpaccio mit gratiniertem Ziegenkäse und Pistazienkrokant


Da unser Hauptgang recht fleischlastig daherkommt, wollte ich eine vegetarische Vorspeise und da eine ganze Ente schon etwas rustikal ist, brauchte ich da etwas passendes. Appetit auf eine Suppe hatte ich nicht und ein Salat ist schon dadurch schwierig, weil ich nicht am 23. einkaufen wollte und gerade Salat nicht lange frisch bleibt.

Ursprünglich wollte ich bunte Beete oder Ringelbeete verwenden aber wie es jetzt öfters vorkommt, kann man nicht immer das kaufen, was man will. Da ich weder bunte noch geringelte Beete zu kaufen bekommen habe, musste es dann eben rote Beete werden. Geschmeckt hat es trotzdem.

Zutaten:
300 g Rote Beete
2 Zitronen
½ Bund frischer Dill
1 rote Zwiebel
2 Teelöffel Agavendicksaft
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Kapern
2 Esslöffel Pistazien
3 Esslöffel Rohrzucker
1 Rolle Ziegenkäse
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Bete schälen, waschen und erst in Backpapier, danach in Alufolie einwickeln und im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. 1 Stunde garen. Aus der Folie nehmen und abkühlen lassen. Die einzelnen Kugeln mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf vier Teller anrichten.

Die Schalen der Zitrone abreiben, dann den Saft auspressen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Zitronensaft, -schale, Agavendicksaft, Olivenöl, Pfeffer und Salz und Kapern miteinander verrühren und über die Gemüsescheiben verteilen. Mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 1 Stunden ziehen lassen.

Die Pistazien grob hacken. Den Zucker in einen kleinen Topf geben und hellbraun karamellisieren. Pistazien zugeben und mit einem Holzlöffel unterrühren. Die Masse sofort auf ein Stück Backpapier verteilen und abkühlen lassen.

Den Ziegenkäse in eine feuerfeste Form setzen und unter dem Grill 10 Minuten gratinieren lassen. Dann auf das Rote Beete Carpaccio setzen und mit dem Krokant bestreuen. Einige Dillspitzen darüber zupfen



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 24. Dezember 2023

Dänisch angehauchter Kartoffelsalat zu Heiligabend


Bei uns ist es ja schon ganz lange Tradition zu Heilig Abend Kartoffelsalat mit Würstchen zu essen gibt. Damit es nicht langweilig wird, wechseln wir immer bei der Art der Würstchen und auch beim Kartoffelsalat variiere ich sehr gerne.

Heute habe ich mich für einen Salat entschieden, bei dem ich die Idee von einem dänischen Rezept gemopst hatte. Beim Originalrezept war noch marinierter Hering dabei aber das mag mein Mitesser nicht wirklich, deshalb habe ich ihn einfach weggelassen.

Zutaten:
800g festkochende Kartoffeln
4 Esslöffel heiße Brühe
3-4 Esslöffel Weißweinessig
2-3 Rote Beete Knollen (ca. 600 g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen
1 säuerlicher Apfel
2-3 Gewürzgurken
1/2 Bund glatte Petersilie
1 Esslöffel Senf
etwas Gurkenwasser
100 g saure Sahne (10%)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln gründlich waschen und in der Schale mit Salzwasser bedeckt weich kochen. (hat bei mir mit dem Schnellkochtopf 8 Minuten gedauert) Wenn die Kartoffeln gar sind, kurz abschrecken und schälen. Dann in Würfel schneiden. Die heiße Brühe mit dem Essig vermischen und über die Kartoffeln geben.

Die Rote Bete waschen und in Salzwasser gar kochen, am besten mit einem spitzen Messer probieren, ob sie weich genug sind. Dann abgießen, abschrecken, schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Den Apfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln. Dann die Gurken klein schneiden.Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Alles zu den Kartoffeln geben.

Senf, Gurkenwasser, saure Sahne sowie etwas Pfeffer und Salz verrühren, zum Salat geben und alles gut miteinander vermischen. Der Salat sollte mindestens 1 Stunde durchziehen. Dann mit Pfeffer und Salz abschmecken

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Samstag, 23. Dezember 2023

Gefüllte Portobello-Pilze


Im Herbst hätte ich für meinen Kochkurs ja Portobello-Pilze gebraucht aber da waren nirgendwo welche zu bekommen. Jetzt lagen sie in der verschiedenen Supermärkten herum und ich habe welche mit nach hause genommen.

Da wir vor der essensreichen Zeit nicht so gehaltvoll essen wollten, habe ich mir etwas einfaches und nicht zu schweres einfallen lassen. Auf Burger hatten wir gerade keinen Appetit, deshalb habe ich die Portobellos gefüllt und dazu einen einfachen Kartoffelbrei gemacht.

Zutaten:
4 Portobello-Pilze
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
300 g frischer Blattspinat
1 kräftigen Schluck Weißwein
geriebene Muskatnuss
80 g Gorgonzola
80 g geriebener Mozzarella
250 g Kirschtomaten
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Portobello-Pilze vorsichtig säubern. Die Stiele herausbrechen oder -schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Spinat putzen, waschen und trocken schleudern.

Etwas Fett in zwei Pfannen geben. In die eine Pfanne die Pilze von beiden Seiten anbraten. In der zweiten Pfanne erst Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, dann den Spinat zugeben und solange braten, bis er zusammen gefallen ist. Dann den Wein zugeben und mit Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss würzen.

Die Pilze mit den Lamellen nach oben in eine Auflaufform legen, mit etwas Pfeffer und Salz würzen, dann den Spinat darauf verteilen. Jetzt beide Käsesorten über die Pilze bröseln. Die Tomaten halbieren und oben auf die Pilze verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft auf der untersten Schiene 10 Minuten backen. Dann mit Kartoffelpüree servieren.

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Freitag, 22. Dezember 2023

Spätzlepfanne mit Schinkenspeck und Tomaten


Von unserem Kochversuch für das 3Gänge-Menü hatte ich noch eine Packung Spätzle übrig. Da ich nicht wusste, ob mein Kochlehrling die Spätzle hinbekommt, hatte ich vorsichtshalber eine Packung frische Spätzle gekauft. Da beim Probekochen aber alles recht gut geklappt hat, waren diese übrig und da ich sie nicht wegwerfen wollte, hatte ich mir etwas einfallen lassen.

Zutaten:
1 rote Zwiebel
150 g Schinkenspeck
6-8 Salbeiblätter
400 g Spätzle
250 g Kirschtomaten
4 Stängel Petersilie
50 g geriebener Gruyère
Öl zum Braten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und würfeln. Den Schinkenspeck ebenfalls in Würfel schneiden. Etwas Öl erhitzen und darin die Salbeiblätter anrösten, wenn das Öl parfümiert ist, die Salbeiblätter herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

Jetzt Zwiebeln und Schinkenwürfel anschwitzen, dann die Spätzle und Tomaten zugeben und alles weiterbraten. Wenn die Spätzle Farbe bekommen haben, 2-3 Esslöffel Wasser dazu geben und alles fertig garen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Petersilie fein hacken. Die Spätzle auf Teller verteilen, dann mit Gruyère und Petersilie bestreuen.

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Donnerstag, 21. Dezember 2023

Heiße Beerenliebe - selbstgemachtes Vanilleis mit heißen Blaubeeren


Selbstgemachtes Eis mit heißen Früchten kommt immer sehr gut an und besonders das Eis kann man wirklich sehr gut vorbereiten. Da mein "Kochlehrling" zuhause keine Eismaschine hat, haben wir das Eis bei mir zubereitet und dann das Eis einfach in eine verschließbare Box umgefüllt und in der Tiefkühltruhe zwischengelagert.

Bekannter ist ja Eis mit heißen Himbeeren aber mein "Kochlehrling" mag keine Himbeeren, weil da so komische kleine Körner drin sind.

Zutaten:
1Vanilleschote
200 ml Sahne
200 ml Milch
3 Eigelb
90 g Zucker
250 g Blaubeeren
1 gehäufter Esslöffel Vanillezucker
1 Bio-Orange
8 Kekse
Minze als Deko

Zubereitung:
Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark herauskratzen. Die Schote mit dem Mark in die Milch geben und dann langsam erhitzen aber nicht kochen lassen. Die Eigelbe mit dem Zucker auf einem Wasserbad verrühren, bis die der Zucker aufgelöst ist, dann unter Rühren die heiße Milch dazugeben. Die Vanilleschote entfernen.

Die Eiermasse in ein Eisbad stellen und unter Rühren abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen und unter die Eimasse ziehen, dann die Masse in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen. (dauert bei meiner ca. 60 Minuten)

Den Zucker langsam karamellisieren lassen, die Blaubeeren hineingeben und verrühren. Die Orangenschale abreiben und die Orange auspressen, beides zu den Blaubeeren geben.

Vom Eis Kugeln abstechen und mit den heißen Blaubeeren servieren. Mit der Minze und den Keksen dekorieren.

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Mittwoch, 20. Dezember 2023

Kalbsgeschnetzeltes mit gemischten Pilzen und selbstgemachten Dinkelspätzle


Auch beim Hauptgang haben wir einige Gerichte verworfen, alles was zuviel Gemüse enthält, wurde als unpassend aussortiert *lach* Die Salatgarnitur durfte auch nur auf den Teller, weil es sonst so trist ausgesehen hätte.

Natürlich sollte es aber ein Essen werden, das zwar nicht schwer zu kochen sein würde aber schon etwas hermachen würde. Und sein wir mal ehrlich, bei den meistens fängt das schon bei den selbstgemachten Spätzle an. Allerdings habe ich da so ein tolles Gerät, womit die Spätzle sogar einfach hergestellt werden als selbstgemachte Nudeln. Ich habe eine Nudelfee und bei diesem praktischem Gerät gibt man alle Teigzutaten einfach hinein und rührt dann mit einem Mixer alles gut durch. Danach setzt man die Spätzlescheibe ein, hält das Teil über köchelndes Salzwasser und dreht dann den Teig durch die Scheibe ins Wasser. Die Spätzle müssen nur noch mit einem Schaumlöffel herausgenommen werden.

Wenn ich das Essen gekocht hätte, würde ich die Spätzle frisch zum Essen vorbereiten. Da hier aber ein Kochanfänger in der Küche stehen würde, hatte ich vorgeschlagen, die Spätzle schon am Tag vorher zuzubereiten und dann für das eigentliche Essen nur noch in Butter anzuschwenken.

Zutaten:
250 g Dinkelmehl Typ 630
3 Eier
etwas geriebene Muskatnuss
150 ml Wasser
3 Kalbsschnitzel
1 Zwiebel
400 g gemischte Pilze
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
1 Glas Weißwein
1 Glas Rinderbrühe
200 ml Sahne
½ Bund Schnittlauch
Pfeffer, Salz
Salatdekoration

Zubereitung:
Das Mehl mit den Eiern, etwas Salz, einer Prise Muskatnuss und der Hälfte des Wassers zu einem glatten Teig verrühren, dann soviel Wasser zugeben, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. Den Teig mit einem Holzlöffel weiterschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Dann für 30 Minuten ruhen lassen.

Die Kalbsschnitzel in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren bzw. viertel. 1 Esslöffel Butter erhitzen und die Fleischstreifen darin rundherum anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebel und die Pilze im Bratenfond gut anbraten, dann 1 Esslöffel Mehl darüber stäuben und mit Weißwein, Brühe und Sahne ablöschen. Alles einige Minuten köcheln lassen, bis die Soße cremig wird.

In einen weiten Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Spätzle mit einem Hobel oder einer Reibe portionsweise in das Salzwasser drücken. Wenn die Nudeln gar sind, in kaltem Wasser abschrecken und danach in eine Pfanne mit flüssiger Butter schwenken.

Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Fleischstreifen zu den Pilzen geben und kurz erhitzen, mit Pfeffer, Salz und einigen Spritzern Zitrone abschmecken. Auf den Tellern die Salatgarnitur verteilen, dann Geschnetzeltes und Spätzle daneben anrichten. Mit Schnittlauch bestreuen.

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Dienstag, 19. Dezember 2023

Flädlesuppe mit Möhren und Lauch


Bei der Vorspeise wollte ich es eigentlich recht einfach gestalten und hatte einen Salat vorgeschlagen aber Salat gehört wohl nicht zu den bevorzugten Speisen. Das Gleiche kam auch bei dem Vorschlag einer Kürbissuppe. Da wir im Hauptgang schon Pilze hatten, fielen auch die weg. Außerdem sollte es auch nichts sein, was zu teuer oder zu schwierig zu kochen ist. Auf die Flädlesuppe sind wir dann eher durch Zufall gestoßen.

Die einzige Schwierigkeit bei dieser Suppe sind die Pfannkuchen. Wer noch nie welche gemacht hat, kann da schon das eine oder andere Problem damit haben. Deshalb hatte ich beim Probekochen die doppelte Teigmenge anrühren lassen und das war auch gut, denn die ersten 3 Pfannkuchen sind in die Hose gegangen aber dann klappte es perfekt. Ich hatte meinem "Kochlehrling" dann aber doch meine kleine beschichtete Pfanne mitgegeben, da sie nicht wusste, ob ihre Eltern da etwas passendes in der Küche haben.

Zutaten:
500 g Rinderknochen
1 Zwiebel
2 Möhren
1 Stück Knollensellerie (ca. 100g)
1 Lauchstange
Lorbeerblatt
1 Ei
125 ml Milch
100 g Mehl
1/2 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Rinderknochen mit etwas Öl bestreichen und für 30 Minuten bei 180° Umluft rösten. Währenddessen 1 Möhre und eine halbe Lauchstange beiseite legen. Das restliche Gemüse waschen und schälen bzw. putzen und grob zerkleinern., dann für 15 Minuten mit den Knochen rösten. Alles mit 1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen. Mit Lorbeerblatt, Pfeffer und Salz würzen. Die Knochen 1 Stunde kochen lassen.

Ei, Milch, Mehl und eine Prise Salz verquirlen und ca. 30 Minuten ausquellen lassen. In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und darin die Pfannkuchen ausbacken. Die warmen Pfannkuchen jeweils aufrollen. 

Die beiseite gelegte Möhre und den Lauch putzen und waschen. Die Möhre in Scheiben und den Lauch in Ringe schneiden. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen, zurück in den Topf geben und wieder zum Kochen bringen. Das beiseite gestellte Gemüse darin bissfest garen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Petersilie fein hacken. Die Eierkuchen in Streifen schneiden und die Röllchen auf die Teller verteilen. Dann die Brühe mit dem Gemüse darüber gießen. Mit Petersilie bestreuen.

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Montag, 18. Dezember 2023

3-Gang-Menü für Kochanfänger

Die Tochter einer Bekannten hatte bei mir nachgefragt, ob ich ihr etwas Kochunterricht geben könnte. Da ich für solche Sachen immer zu haben bin, hatte ich zugesagt. Sie hatte vor, für ihre Eltern ein 3-Gänge-Menü zu kochen und wollte auch alle Zutaten selber bezahlen. Deshalb hatten wir uns ein recht preiswertes Menü überlegt. Insgesamt musste sie nur 25€ ausgeben. Das kam auch daher, dass wir fast alles selbst gemacht haben.

Die Flädlesuppe ist immer durch die gedrehten Pfannkuchenstreifen ein Hingucker und man kann die Brühe sehr gut vorbereiten.

Kalbsgeschnetzeltes klingt schonmal sehr gehoben und dann noch mit selbstgemachten Spätzle, macht das etwas her.

Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Ein selbstgemachtes Eis kommt da immer sehr gut an.

Da wir das Zubereiten der Gerichte einmal probieren wollten, kam das 3-Gänge-Menü auf unseren Speiseplan.  Dabei hatte mein "Kochlehrling" die Möglichkeit, alles zu üben. Damit dann zuhause bei ihren Eltern alles klappt, hatte ich ihr einen Zeitplan mitgegeben, damit sie alles stressarm umsetzen konnte.

Am Vortag:
Zubereitung der Brühe für die Suppe. (1 Möhre und eine halbe Lauchstange beiseite legen)
Zubereitung des Vanilleeises
Zubereitung der Spätzle (nach dem Abschrecken mit etwas Öl in eine verschließbaren Box im Kühlschrank lagern)

2 Stunden vorher:
Zubereiten der Pfannkuchen
Die Heidelbeersoße zubereiten

1 Stunde vorher:
Das Geschnetzelte zubereiten
Die Suppe fertig kochen

halbe Stunde vorher:
Eis in den Kühlschrank stellen, damit es sich besser formen lässt
Die Salatdekoration vorbereiten und auf die Teller legen
Die Pfannkuchenröllchen in die Suppenteller legen

Vor dem Essen:
Die Suppe erhitzen und die Petersilie fein hacken
Die heiße Suppe in die Teller füllen und mit Petersilie bestreuen

Etwas Butter schmelzen und darin die Spätzle erwärmen.
Das Geschnetzelte erhitzen
Den Schnittlauch für die Deko fein hacken
Spätzle und Geschnetzeltes anrichten und mit Schnittlauch bestreuen

Die Heidelbeeren erhitzen
Kugeln abstechen und in die Gläser geben
Mit Heidelbeeren anrichten und mit der Minze dekorieren



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Sonntag, 17. Dezember 2023

Tomatensalat mit Hähnchen und Feta-Käse


Heute gibt es einen schnellen Salat, den ich für uns neulich zum Abendessen zubereitet habe. Knapp 30 Minuten hat es nur gebraucht und schon hatten wir ein leckeres Essen auf dem Tisch. Während ich das Hähnchen gebraten habe, konnte ich auch den restlichen Salat zubereiten.

Zutaten:
3 Hähnchenbrustfilets
150 g Blattsalat
500 g Tomaten
2 Schalotten
4 Esslöffel Balsamico
4 Esslöffel Olivenöl
etwas Ahornsirup
100 g Feta-Käse
50 g Pistazien
Öl zum Braten
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Hähnchenbrustfilet mit Pfeffer und Salz würzen. Dann in etwas Öl von beiden Seiten anbraten. Zugedeckt ruhen lassen.

Den Blattsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und in feine Scheiben schneiden.

Den Balsamico mit dem Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Ahornsirup abschmecken. Dann mit den Tomaten und den Schalotten vermischen.

Den Salat auf Teller verteilen, die Tomaten darüber geben, dann den Feta-Käse darüber krümeln. Die Hähnchenbrustfilets in Scheiben schneiden und auf den Tomaten anrichten, danach mit den Pistazien garnieren.

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Samstag, 16. Dezember 2023

Tiramisu mit Schokoladenganach


Das Tiramisu war einfach genial. Die Schokoladenganache, die Mascarpone-Jogurt-Creme und die Orangenschale haben sehr gut miteinander harmoniert. Das Originalrezept hatte allerdings nicht funktioniert. Da ich ja jedes Rezept vor dem Kurs ausprobiere, habe ich das auch mit diesem gemacht und die Ganache war zu flüssig. Ich hatte das Rezept im Fernsehen gesehen und mitgeschrieben und dort hat die deutsche Übersetzungsstimme gesagt "200 ml Sahne" aber im englischen Original heißt es 200 ml  double cream. 

Laut Wikipedia ist Crème double, auch Double crème, ein besonders gehaltvolles, süßrahmiges, koch- und löffelfestes Sahneerzeugnis mit einem Fettgehalt von 40 bis 55 %. Danach wurde mir klar, warum die Ganache flüssig geblieben ist. Da ich hier nirgendwo diese Creme kaufen konnte, habe ich nach Alternativen gesucht und ich denke eine passende gefunden.

Zutaten für 6 Portionen:
100 g Zartbitterschokolade (70 %)
100 ml Sahne
350 g Mascarpone
1 Prise Salz
100 g Löffelbiskuits
150 ml stark gesüßter Espresso
1 Bio-Orange
500 g griechischer Joghurt
1 Teelöffel Vanillepaste
3 Esslöffel flüssiger Honig
Zartbitterschokoladespäne

Zubereitung:

Die Schokolade grob hacken. Die Sahne zum Kochen bringen, dann Schokolade und Salz dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen, dann abkühlen. In die lauwarme Schokoladensahne 100 g Mascarpone rühren.

Die Schale der Orangen abreiben und den Saft auspressen. Eine Schale (20 cm x 30 cm) mit Löffelbiskuits auslegen und mit dem warmen Espresso sowie dem Orangensaft beträufeln. Dann die Schokoladenganache über die Biskuits verteilen. Alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Jetzt Joghurt, die restliche Mascarpone, Vanillepaste und Honig glatt verrühren und über die Schokoschicht verteilen. Erneut in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen. Mit Schokoladenspänen und Orangenschale bestreuen.


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Freitag, 15. Dezember 2023

Gemüse-Minestrone mit Nudeln


Es war wirklich lustig, hätte ich gesagt, wir kochen eine vegetarische Gemüsesuppe wären meine Kursteilnehmer nicht so interessiert gewesen. Aber so hatte ich das Gericht als italienische Delikatesse angekündigt, das und die Nudeln, die mit in die Ministrone kamen, machten das Süppchen zu einem sehr interessanten Essen, das alle unbedingt probieren wollten.

Zutaten:
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
1 Zucchini
1 kleiner Lauch
1 große Kartoffel
1 Dose Cannellini-Bohnen
2 Esslöffel Olivenöl
½ Teelöffel getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
2 x 400 g Dosentomaten
1 l Gemüsebrühe
1 große Handvoll Mangold (wir hatten Spinat)
100 g kurze Nudeln
½ Bund frisches Basilikum
Geriebener Parmesan

Zubereitung
:
Zuerst Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Dann Möhren, Sellerie und Zucchini putzen und in Scheiben schneiden. Die Lauchstangen putzen, gründlich waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und würfeln. Jetzt die Cannellini-Bohnen abgießen und abspülen.

Das Öl erhitzen, darin Knoblauch, Zwiebel, Möhren, Sellerie und Lauch anrösten. Oregano, Lorbeer, Kartoffeln, Zucchini, Cannellini-Bohnen und Tomaten dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen. Den Spinat putzen, waschen, klein schneiden und zur Suppe geben und kurz mitkochen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser garen, abgießen und zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Basilikum, Parmesan und einer Scheibe Brot servieren.

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Donnerstag, 14. Dezember 2023

Focaccia mit Rosmarin


Das frisch gebackene Focaccia war nicht wirklich eine Vorspeise sondern wir haben es als Beilage zur Suppe serviert. Aber natürlich kann man das fluffige Brot seinen Gästen auch vor der eigentlichen Mahlzeit mit etwas Aceto Balsamico und einem guten Olivenöl servieren. 

Da ich keine ordentliche Küchenmaschine für den Kochkurs habe und meine Prep&Cook mit der Menge überfordert worden wäre, haben wir mit der Hand geknetet. Für die Kochkursteilnehmerin, die sich getraut hat, war das schon eine ganz schöne Herausforderung. Zum Schluss hat sie den Teig mehr verhauen als geknetet ;)

Allerdings haben wir dann einen Fehler gemacht, während ich mich um eine andere Gruppe gekümmert habe, hat eine Kursteilnehmerin das Rezeptblatt eingesteckt und ich konnte nicht mehr nachlesen, deshalb haben wir den Rosmarin mitgebacken und hatten dann auch kein Meersalz zum Schluss über das Focaccia gestreut.

Zutaten:
650 g Mehl Typ 550
300 g italienisches Mehl Typ 00
500 g lauwarmes Wasser
15 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
15 g Salz
Etwas Pflanzenöl zum Einfetten
Natives Olivenöl extra
1 kleine Handvoll Rosmarinzweige
Balsamico Essig und Olivenöl zum Servieren

Zubereitung
:
Die Hefe im Wasser auflösen und mit beiden Mehlsorten und dem Salz vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Pflanzenöl einölen. Den Teig auf das Blech geben. Mit den Händen gleichmäßig verteilen. Dann mit den Fingern Dellen in den Teig drücken und etwas natives Olivenöl darüber träufeln. Zugedeckt weitere 20 bis 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft für 15 Minuten backen. 2 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Wasser vermischen und damit das Brot einstreichen - Mit Rosmarinnadeln und etwas Meersalz bestreuen. Warm mit etwas nativem Olivenöl und Balsamico-Essig servieren.


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Mittwoch, 13. Dezember 2023

2023 Kochkurs - 6. Kurstag


Gestern Abend hatten wir das letzte Mal unseren Kochkurs. Zum Abschluss hatte ich für uns italienische Gerichte herausgesucht, die bei den Teilnehmern sehr gut ankamen.

Bei diesem Kurs haben wir es sogar geschafft, dass alle Teilnehmer da waren. Nur bei meinen Assistenten hatte ich nicht so viel Glück. Aber glücklicher Weise springen immer mal wieder Kollegen von mir ein, wenn jemand kurzfristig ausfällt.

Dieser Kurs war recht entspannt und wir hatten viel Spaß. Allerdings erst nach dem wir den Teig für das Focaccia fertig geknetet hatten, das war schon ganz schön harte Arbeit.

Als Vorspeise hatten wir ein leckeres Focaccia mit Rosmarin zubereitet.

Danach gab es eine wirklich leckere Gemüse-Minestrone mit Nudeln.

Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen, das Schokoladen-Tiramisu mit Orangen war wirklich zum Niederknien lecker.

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Dienstag, 12. Dezember 2023

Garnelen mit Shirataki-Nudeln


Shirataki-Nudeln oder auch Konjak-Nudeln kenne ich schon eine geraume Zeit und esse sie auch recht gerne. Das sie kaum verwertbare Kohlehydrate enthalten, macht sie interessant. Geschmacklich sind sie ja recht flexibel. Wenn man die Transportflüssigkeit entfernt hat und diese von den Nudeln gespült hat, sind die Nudeln relativ geschmacksneutral. Da kann man gut mit kräftigen Würzsoßen arbeiten.

Zutaten:
1 Bund Lauchzwiebel
2 Möhren
1 Kohlrabi
150 g frische Shiitake-Pilze
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Sesamöl
250 g Garnelen (entdarmt, ohne Kopf und ohne Schale)
2 Esslöffel Sojasoße
2 Esslöffel Austernsoße
1 Prise Zucker
Pfeffer
2 - 3 Teelöffel Limettensaft
250 g Shirataki-Nudeln
1 Esslöffel Sesamsamen

Zubereitung:
Lauchzwiebeln waschen, putzen, schräg in ca. 2 cm lange Stücke schneiden, etwas Lauchzwiebelgrün in feine Ringe schneiden und zum Bestreuen beiseite legen. Möhren und Kohlrabi schälen, putzen, in dünne Stifte schneiden. Shiitake-Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Den Ingwer fein reiben. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Sesamöl in einem Wok erhitzen. Die Garnelen darin rundherum anbraten und an den Rand schieben. Knoblauch und Ingwer in den Wok geben und ca. 3 Minuten im Bratfett bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Pilze, Lauchzwiebeln, Möhren und Kohlrabi dazugeben und kurz mitbraten.

Sojasoße, Austernsoße und Zucker verrühren und in den Wok geben. Mit Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Die Nudeln abgießen und gründlich abspülen. Dann für 2-3 Minuten in kochendem Wasser garen und abgießen. Die Nudeln auf Schüsseln aufteilen und dann Gemüse und Garnelen obenauf geben. Mit den Sesamsamen und den Lauchzwiebelringen bestreuen.


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Montag, 11. Dezember 2023

Jackfruit Tikka Masala


An Jackfruit habe ich mich bisher noch nicht getraut. Aber mir sind neulich im Konservenregal welche aufgefallen und ich habe spontan eine Dose mitgenommen. Und ja bei meinem fertigen Gericht, konnte ich kaum einen Unterschied zu Hühnchen feststellen.

Allerdings ist es bei der Zubereitung wichtig, die Zwiebeln schön langsam anzuschwitzen. Damit sie die Chance haben, zu karamellisieren und dadurch aromatischer zu werden. Auch das Rösten der Gewürze ist unverzichtbar, denn wenn man dies unterläßt, gibt es erhebliche Geschmacksunterschiede. Ich persönlich finde dann die Currys eher laff.

Zutaten:
1 Esslöffel Garam Masala
1 Teelöffel Chilipulver
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel edelsüßen Paprika
½ Teelöffel gemahlener Koriander
350 g Naturjoghurt
2 Dosen Jackfrucht (je 400g)
1 Esslöffel Pflanzenöl
2 Esslöffel Butter
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
1 Dose gehackte Tomaten (400g)
1 kleine Dose Kokosmilch
1-2 Teelöffel Rohrzucker
Etwas Limettensaft
frischer Koriander
Fladenbrot

Zubereitung:
Zuerst aus Garam Masala, Chilipulver, Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz, Paprika und Koriander eine Gewürzmischung herstellen und diese anrösten. Die Hälfte der Mischung mit 250 g Joghurts verrühren. Die Jackfrucht abgießen und gründlich abtropfen lassen, dann mit dem Joghurt vermischen. Zugedeckt 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.

Derweil Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und klein schneiden. Die Butter mit dem Pflanzenöl erhitzen und alles bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Gelegentlich umrühren und langsam garen lassen. Die restliche Gewürzmischung, die gehackten Tomaten und Kokosmilch zugeben und aufkochen lassen.

Die Jackfruchtmischung zugeben und für 15 Minuten köcheln lassen. Mit Rohrzucker, Salz und Limettensaft abschmecken. Auf Teller verteilen, jeweils einen Klecks Joghurt und etwas frischen Koriander darauf geben. Dazu hatten wir Fladenbrot.



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Sonntag, 10. Dezember 2023

Fake-Haggis mit Neeps und Tatties


Wie jedes Jahr hatte mein Kollege mir wieder mein halbes Schaf angekündigt und da bin ich auf die Idee gekommen, ich könnte doch mal Haggis zubereiten. Als ich meinen Kollegen informiert hatte, dass ich dieses Mal gerne einen Magen hätte, hatte er kein Problem damit. Allerdings informierte ihn sein Schlachter, dass das doch nicht so einfach wäre, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es gibt da wohl gewisse Vorschriften, die recht arbeitsintensiv sind und dafür hatte mein Kollege nicht wirklich Zeit. Immerhin musste er sechs Schafe verarbeiten. Also habe ich zwar den Magen abbestellt aber die Innereien trotzdem genommen und daraus diese Variante eben ohne Magen gemacht.

Die klassischen Beilagen zu Haggis sind Neeps (Steckrüben) und Tatties (Kartoffeln) in Püreeform, was das Ganze zu einem typische Löffelessen macht. In Kombination mit der Whiskeysoße war es eine wirklich leckere Erfahrung aber man muss schon gerne Innereien essen.

Zutaten:
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Stangen Sellerie
3 Scheiben geräucherter, durchwachsener Speck
6 Zweige frischer Thymian
1 Teelöffel Pimentkörner
1 Teelöffel Pfeffer
½ Teelöffel Nelken
5 Wacholderbeeren
600 g Hammelschulter
350 g Hammelleber
1 Hammelherz
100 g Hammelnieren
Etwas frisch geriebene Muskatnuss
4 Lorbeerblätter
1 l Hammelbrühe
250 g feine Haferflocken
100 ml Whisky
1 Zitrone
2 Esslöffel Worcestershire-Sauce
700 g Kartoffeln
600 g Steckrüben
200 ml Milch
3 Esslöffel Butter
50 ml Gemüsebrühe
3 Schalotten
1 Esslöffel Butter
3-4 Esslöffel Whisky
200 ml Doppelrahm
50 ml Hühnerbrühe
1 Teelöffel Dijon-Senf
Salz und Pfeffer
Öl zum Braten
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und vierteln. Den Sellerie putzen, waschen und grob zerschneiden. Den Speck grob würfeln, dann alles mit den Thymianblättern in eine Küchenmaschine fein zerkleinern. Piment, Pfeffer, Nelken und Wacholderbeeren fein mörsern. Das Hammelfleisch und die Leber in grobe Würfel schneiden. Das Herz und die Nieren abspülen, Blutgefäße und eventuell vorhandenes Fett entfernen und ebenfalls grob würfeln. Herz und Leber durch den Wolf drehen, dann das Fleisch zerkleinern. (Wer keinen Fleischwolf hat, kann das auch in einer Küchenmaschine machen)

Etwas Öl erhitzen, darin die gemörserten Gewürze und etwas gemahlene Muskatnuss erhitzen, wenn diese schön duften, das zerkleinerte Gemüse zugeben und 5 Minuten anschwitzen. Dann Fleisch und Innereien zugeben und weiter braten. Wenn das Fleisch Farbe bekommen hat, 500ml Hammelbrühe angießen, die Lorbeerblätter und etwas Salz zugeben und alles zugedeckt unter gelegentlichem Rühren 2 Stunden schmoren lassen. In einer zweiten Pfanne in etwas Öl die Haferflocken anrösten und dann zum Fleisch geben. Die restliche Brühe angießen und alles gut vermischen. Weitere 35 Minuten köcheln lassen.

Die Lorbeerblätter herausnehmen und alles weiterköcheln lassen, bis eine schöne, dicke Konsistenz erreicht ist. Dann mit 50 ml Whisky, Zitronenschale, Worcestershire-Sauce, Pfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt die Beilagen zubereiten. Dafür Kartoffeln und Steckrübe schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Beides getrennt in Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln in ein Sieb gießen, dann die Milch und einen Esslöffel Butter in den Topf geben, dann die Kartoffel wieder zurückgeben und alles mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Mit etwas Salz und Muskatnuss abschmecken. Die Steckrüben abgießen und mit der Gemüsebrühe pürieren, dann die restliche Butter unterrühren. Mit etwas Salz abschmecken.

Die Schalotten schälen und sehr fein würfeln. Die Butter erhitzen, darin die Zwiebel anschwitzen und den restlichen Whisky zugeben, diesen dann anzünden und den Alkohol verbrennen lassen. Mit Brühe und Sahne ablöschen und etwas einkochen lassen. Den Senf unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jeweils einen Klecks Haggis, Neeps und Tatties auf einen Teller geben, etwas Soße angießen und mit der gehackten Petersilie bestreuen.

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Samstag, 9. Dezember 2023

Kartoffel-Tortilla mit bunten Möhren


Eigentlich hatte ich die bunten Möhren als Beilage für ein Hühnchen aus dem Backofen geplant aber dann musste ich den Plan umwerfen. Bei uns sind hier alle am Niesen und Husten und da hatten wir beschlossen, doch etwas Abstand zu halten. Da ich nun die leckeren Möhren schon gekauft hatte, mussten sie verarbeitet werden.

Als ich bei meinen Überlegungen auf die Idee kam, daraus eine Tortilla zu machen, dachte ich mir, dass dieses Gericht sehr gut zum aktuellen Blogevent "So schmeckt Spanien" von Zorra passen würde.

Blog-Event CCIII - So schmeckt Spanien (Einsendeschluss 15. Januar 2024)


Zutaten für zwei Portionen:
400 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
200 g Möhren
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Eier
1/2 Teelöffel getrockneter Thymian
2-3 Stängel Petersilie
6-8 entsteinte Oliven
50 ml Milch
2 Stück Mini-Römersalat
Einige Blätter Radiccio
1 Zitronen (Saft)
2 Esslöffel Olivenöl
Agavendicksaft nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl erhitzen und darin die Kartoffeln unter Wenden bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten.

Möhren putzen, schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Möhren, Zwiebel und Knoblauch ebenfalls mit etwas Öl ca. 10 Minuten braten.

Die Eier mit Milch, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren. Die Petersilienblätter von den Stängeln zupfen und fein hacken, dann unter die Eiermischung rühren.

Kartoffeln, Möhren und Oliven mit der Eiermischung vermischen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten zugedeckt stocken lassen. Falls die Tortilla nicht durchgegart ist, die Pfanne für weiter 5 Minuten bei 180° im Backofen nachgaren.

Während die Tortilla gart, den Salat waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Die Zitrone auspressen, mit dem Olivenöl verrühren und mit Agavendicksaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit dem Salat vermischen.

Die Tortilla in Viertel schneiden und zusammen mit dem Salat anrichten.

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Freitag, 8. Dezember 2023

Neapolitanische Pizza Margerita

Eigentlich habe ich ja ein Rezept für Pizzateig, das recht gut funktioniert aber es wäre ja langweilig, immer das Gleiche zu machen. Deshalb habe ich jetzt mal die neapolitanische Variante ausprobiert. Der Pizzateig sollte mindestens über Nacht im Kühlschrank gehen. Man kann ihn aber auch noch einen zweiten Tag im Kühlschrank lassen. Das Ergebnis ist ein schön fluffiger Teig.

Da die neapolitanische Pizza mit einem dicken Rand geformt wird, sollte man auf keinen Fall ein Nudelholz verwenden. Am besten geht das Formen mit den Fingern. Dafür die Teigkugel mit den Fingern zu einer flachen Scheibe formen und langsam auseinanderziehen. Man kann auch den Teig von der Arbeitsfläche nehmen, am Rand festhalten, dabei drehen und die Schwerkraft die Arbeit machen lassen. Probiert einfach, was bei euch am besten geht.

Für das Formen am besten Semola rimacinata, einen feinen Hartweißengrieß, nehmen. Dieser sorgt dafür, dass der Teig nicht anklebt und die Pizza schön knusprig wird. Wichtig ist hier auch, den Backofen gut vorheizen zu lassen, damit die Pizza richtig funktioniert, muss sie unbedingt in den heißen Ofen.

Zutaten für 3 Stück:
350 ml lauwarmes Wasser
5 g Salz
10 g frische Hefe
500 g Mehl Typ 00
etwas Olivenöl
Semola rimacinata (feiner Hartweißengrieß)
1 Dose San-Marzano-Pflaumentomaten
Pfeffer, Salz
2 Kugeln Mozzarella
50 g Parmesan
frischer Basilikum

Zubereitung:
Das Wasser mit Salz und 2 Esslöffel Mehl verrühren. Die Hefe hineinkrümeln und alles erneut verrühren. 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Jetzt das restliche Mehl langsam unterrühren. Mit bemehlten Händen solange verkneten, bis der der Teig nicht mehr klebt. (hat bei mir knapp eine Viertelstunde gedauert)

Den Teig in drei Stücke teilen und zu Kugeln formen, dann in eine mit Olivenöl ausgestrichenen Form legen und mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.

Die Arbeitsfläche mit etwas Hartweizengrieß bestäuben und darauf die Pizzen mit den Händen formen. Dabei auf den hohen Rand achten.

Die Tomaten mit der Hand (man kann auch eine Gabel nehmen) zerdrücken und 3-4 Esslöffel davon auf jede Pizza geben. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Mozzarella mit den Fingern zerreißen und auf den Pizzen verteilen. Den Parmesan darüber reiben und einige Blätter Basilikum auf den Pizzen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 240° Ober-/Unterhitze ca. 7-8 Minuten backen.

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Donnerstag, 7. Dezember 2023

Lauwarmer Apfel-Ingwer-Crumble


So ein Crumble ist immer ein sehr dankbares Dessert. Es ist meistens recht einfach zubereitet und gerade wenn man ihn warm serviert, ist er ein Genuss. Der heutige Apfel-Ingwer-Crumble hat gerade durch den Ingwer eine wirklich interessante Note. Die leichte Schärfe passt hervorragend zu den süßen Äpfeln. Ich hatte sehr reife Äpfel, die wirklich sehr aromatisch waren.

Da ich mal wieder kein laktosefreies Creme fraiche bekommen konnte, hatte ich auf Schmand zurückgegriffen.

Zutaten:
1 Limette
4 reife Äpfel
1 Stück Ingwer
100 g Zucker
100 ml Wasser
225 g Mehl
90 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Teelöffel gemahlener Ingwer
115 g kalte Butter
1 Becher Crème fraîche

Zubereitung
:
Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen, etwas Schale als Deko beiseite tun. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Würfel mit dem Limettensaft vermischen. Den Ingwer schälen und fein reiben.

Jetzt Wasser und Zucker zum Kochen bringen, die Äpfel und den Ingwer zugeben und einige Minuten leicht köcheln lassen. Die Äpfel leicht abkühlen lassen und dann in eine gefettete Auflaufform füllen. Mit der Limettenschale bestreuen.

Das Mehl in eine Schüssel sieben und Puderzucker, Salz und den gemahlenen Ingwer hinzufügen. Die kalte Butter in Würfeln mit den Händen unter die Mehlmischung reiben, bis eine bröselige Mischung entsteht. Dann alles über die Äpfel krümeln und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 25 bis 30 Minuten backen.

Mit einem Klecks Crème fraîche und der restlichen abgeriebenen Limettenschale servieren.



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