Freitag, 3. Juli 2026

Pikanter Hähnchenburger mit buntem Krautsalat (glutenfrei)


Das Rezept hatte ich in einem Video von Jamie Oliver gesehen und da ich es relativ einfach glutenfrei zubereiten konnte, kam es bei uns auf den Tisch. Das schwierige war die Gochujang-Paste. Darin ist meistens Weizen enthalten aber zum Glück hat mein Mitesser eine Sorte entdeckt, die glutenfrei ist.

Eigentlich wollte ich die Burger-Buns selber backen und hatte auch ein passendes Rezept gefunden. Allerdings lagen beim Einkaufen wirklich appetitlich aussehende Buns im Regal und da siegte bei mir die Faulheit ;)

Zutaten für 2 Portionen:
1-2 Blatt Rotkraut (ca. 150g)
1 mittelgroße Möhre
2 Lauchzwiebeln
4-5 Radieschen
1 Chilischote 
1 Stück Ingwer nach Geschmack
2 Esslöffel Olivenöl
1/2 Zitrone (Saft)
Honig nach Geschmack
1 Esslöffel geröstetes Sesam
2 große hautlose knochenlose Hähnchenschenkel
2 Esslöffel Maismehl
1 Ei
2 Esslöffel Gochujang-Paste
75g Paniermehl (ich hatte glutenfreies)
2 Burgerbrötchen (auf dem Foto ist ein glutenfreier, für mich hatte ich einen normalen)
2 Esslöffel griechischer Joghurt
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Das Rotkraut waschen, trocken tupfen und in sehr feine Streifen schneiden. Dann jeweils mit einer guten Prise Salz und Zucker bestreuen und kräftig durchkneten. Danach ca. 30 Minuten marinieren lassen.

Die Möhre schälen, waschen und grob reiben. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in fein Ringe schneiden. Die Radieschen putzen, waschen, und in feine Streifen schneiden. Die Chilischote sehr fein würfeln. Den Ingwer schälen und fein reiben.

Das Olivenöl mit dem Zitronensaft verrühre, dann mit Honig, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit dem vorbereiteten Gemüse und dem Sesam vermischen.
 
Das Hähnchenfleisch zwischen zwei Blatt Backpapier legen und plattieren bis zu einer Stärke von 1cm, dann mit dem Mehl bestäuben.

Das Ei mit 1 Esslöffel Gochujang auf einen Teller verrühren und mit je einer Prise Salz sowie Pfeffer würzen. Das Paniermehl auf einen zweiten Teller geben. Das Hähnchen erst durch die Eimasse ziehen und dann im Paniermehl wenden.

Die Heißluftfritteuse auf 200°C und 18 Minuten einstellen und anschalten. Nach zwei Minuten das Hühnchen hineingeben und garen, nach der Hälfte der Garzeit wenden. Eventuell die Garzeit verlängern bis alles goldbraun ist.

Die Brötchen aufschneiden und die Schnittflächen kurz anrösten. Die restliche Gochujang-Paste mit dem Joghurt verrühren und mit Pfeffer sowie Salz würzen. Dann damit die Brötchen bestreichen.

Das Hähnchenfleisch jeweils halbieren und mit dem Krautsalat auf die Brötchenunterseite schichten. Mit der zweiten Brötchenhälfte abdecken.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 2. Juli 2026

Fleischbällchen mit Gemüse aus der Heißluftfritteuse


Eigentlich hatte ich dieses Rezept als eins gefunden, dass im Backofen zubereitet werden sollte aber da es zur Zeit extrem warm ist, wollte ich meine Küche nicht so extrem erwärmen und da ist die Heißluftfritteuse bedeutend besser geeignet.

Zutaten für 2 Portionen:
2 rote Zwiebeln
2 Möhren (ich hatte 4 Babymöhren)
1/2 Knolle Fenchel
1 Esslöffel Olivenöl
gemahlener Kreuzkümmel 
1/2 Dose Canellini-Bohnen
200 g Rinderhackfleisch
1/2 Scheibe Toastbrot
Oregano
1 Dosen gehackte Tomaten
1/2 Zitrone
frischen Kräutern (ich hatte Oregano und Thymian) 
Pfeffer, Salz, Zucker
Öl zum Braten
50 g Feta-Käse

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und anderthalb in Spalten schneiden. Die restliche halbe in feine Würfel schneiden. Die Möhren schälen, waschen und einmal quer und einmal längst halbieren. Den Fenchel waschen, putzen, Kraut beiseite legen und in Spalten schneiden. Die Siele in dünne Scheiben schneiden. Das vorbereitete Gemüse mit 1 Esslöffel Olivenöl, Kreuzkümmel Pfeffer, Salz vermischen und in die Heißluftfritteuse geben, dann 20 Minuten bei 170° garen. 

Die Bohnen abgießen und zusammen mit dem Hackfleisch und dem Toastbrot in einer Küchenmaschine zerkleinern. Die Masse mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen. Daraus 8 gleich große Hackbällchen formen und in der Heißluftfritteuse bei 180° 15 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit einmal kräftig durchschütteln.

Die Tomaten mit Zitronensaft, Pfeffer, Salz, frischen Kräutern und etwas Zucker verrühren. Das Gemüse in eine Schale füllen, die in die Heißluftfritteuse passt, die Fleischbällchen darauflegen und die gehackten Tomaten darüber gießen. (Da meine Heißluftfritteuse 2 Fächer hat, habe ich alles auf zwei Schalen aufgeteilt und beide Schubladen benutzt) Für weitere 15 Minuten bei 170° garen.

Mit Nudeln servieren und den Feta-Käse darüber krümeln.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 1. Juli 2026

Bananen-Schokoladen-Muffins aus Kastanienmehl


Zum Geburtstag hatte lauter interessante italienische Lebensmittel bekommen und da war eine Packung Kastanienmehl dabei und das hat mich natürlich sofort neugierig gemacht. Allerdings hatten alle Rezepte, die ich gefunden hatte, neben dem Kastanienmehl auch immer normales Mehl dabei und das kann ja mein Mitesser nicht essen.

Also versuchte ich einfach mal etwas kleines. Bei Muffins könnte es vielleicht auch ohne Weizenmehl funktionieren und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Die Muffins waren schön saftig und hatten einen sehr angenehmen nussigen Geschmack. Für den Fall, dass es nichts wird, hatte ich nur das halbe Rezept probiert. 

Zutaten für 6 Muffins:
100 g Kastanien-Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1,5 Esslöffel Kakao
1/2 Ei
80 g brauner Zucker
50 ml Öl
60 g Joghurt
1 reife Banane
30 g Pekannüsse

Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen. Dann das Ei verquirlen, Zucker, Öl und Joghurt unterrühren. Die Banane mit einer Gabel sehr fein zerdrücken und zu der Joghurtmasse geben. Die Pekannüsse mit der Hand grob zerkleinern.

Die Mehlmischung in die Joghurtmischung geben und mit einem Löffel grob verrühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Jeweils 2 bis 3 Muffinförmchen ineinander stecken oder eine Muffinfom mit Papierförmchen auslegen und dann mit dem Teig zu 2/3 befüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 160° 20 - 25 Minuten backen. 




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 30. Juni 2026

Karamellisierte Pfirsiche im Bacon-Mantel


Für ein Essen mit Freunden hatte ich noch eine Vorspeise gebraucht und da haben die Pfirsiche gut gepasst. Eigentlich hatte ich ein Rezept gefunden, da sollte der ganze Pfirsich gegrillt werden aber das war mir für eine Vorspeise zu viel. Deshalb hatte ich nur jeweils einen halben Pfirsich mit Bacon pro Portion geplant und die restliche Hälfte kam in den Salat.

Zutaten:
4 reife, große Pfirsiche
4 dicke Scheiben Ziegenkäse (ca. 100g)
8 Scheiben Bacon 
ein paar Zweige frischen Rosmarin und frischen Thymian
flüssigen Honig
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
100 g Blattsalat
200g gelbe Mini-Tomaten 
Salz, Pfeffer
frischer Thymian
2 Esslöffel Madelstifte

Zubereitung:
Die Pfirsiche waschen, halbieren und die Kerne entfernen. In vier Hälften jeweils ein Stück Ziegenkäse, etwas Rosmarin und Thymian geben und dann das Ganze mit jeweils 2 Scheiben Bacon über Kreuz einwickeln. Die restlichen Pfirsiche jeweils in 6 Spalten teilen.

Die umwickelten Pfirsichhälften mit dem Käse nach oben in die Heißluftfritteuse legen, jeweils etwas Honig darüber geben und bei 180° für 12 Minuten garen. Nach 6 Minuten die restlichen Pfirsiche mithineingeben. 

Währenddessen den Salat und die Tomaten waschen. Aus Olivenöl, Balsamico und etwas Honig ein Dressing bereiten und dieses mit Pfeffer und Salz abschmecken. Salat, Tomaten und Pfirsichspalten mit dem Dressing vermischen und zusammen mit jeweils einem gefüllten Pfirsich anrichten. Die Mandeln und etwas frischen Thymian darüber streuen.





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Montag, 29. Juni 2026

Einfacher Steakburger für ein schnelles Abendessen


Die Idee für mein heutiges Essen kam von einer KI. Auf meine Frage "Was esse ich heute?" Wollte die KI wissen, was ich in meinem Kühlschrank habe. Das habe ich aufgeschrieben und dann diesen Vorschlag erhalten.

Zubereitet war dann alles in 20 Minuten. Während das Steak in der Heißluftfritteuse vor sich hingarte, hatte ich die Zeit, alles andere zurecht zu machen. Ein weiterer Vorteil war, dass die Heißluftfritteuse bedeutend weniger Hitze ausstrahlte als es bei der Zubereitung in derPfanne gewesen wäre.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Entrecote-Steak
1,5 Esslöffel Barbecue-Rub
1/2 rote Zwiebel
1 Tomate
einige Blätter Kopfsalat
2 Burgerbrötchen (für mich hatte ich ein Laugenbrötchen)
Chili-Barbecuesoße
2 Scheiben Cheddar
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Steak rundherum mit dem Rub einreiben. Dann die Heißluftfritteuse auf 11 Minuten einstellen, nach 3 Minuten das Steak hineinlegen und garen. Nach 4 Minuten das Steak einmal wenden. Die Heißluftfritteuse auf 55° einstellen und das Steak darin weitere 4 Minuten garen.

Während das Fleisch gart, den Salat waschen und trocken tupfen. Die Zwiebel schälen und über eine Mandoline in feine Ringe schneiden. Das selbe mit der Tomate wiederholen. Die Burgerbrötchen aufschneiden und die Schnittflächen antoasten.

Das Fleisch aus der Fritteuse nehmen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit Pfeffer und Salz würzen. Auf die unteren Brötchenhälften jeweils etwas Barbecuesoße geben, dann mit Salatblättern, Fleisch, Käse, Tomaten und Zwiebeln belegen. Die obere Brötchenhälfte mit etwas Barbecuesoße bestreichen und obenauf setzen.


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Sonntag, 28. Juni 2026

Lachs mit Nusskruste aus der Heißluftfritteuse mit Salzkartoffeln und Spargel


Mir war mal wieder nach Fisch und der Lachs hat mich beim Einkaufen so angelacht und da die Spargelsaison jetzt vorbei ist, hatte ich da auch noch eine Portion mitgenommen. Na ja und was passt besser zu frischem Spargel natürlich eine selbst angerührte Hollandaise.

Zutaten:
8 mittelgroße Kartoffeln
500 g weißer Spargel
1 Packung grüner Spargel
4 Lachsfilets mit Haut (à ca. 140 g)
100 g Haselnussblättchen
Schale von ½ Zitrone
2 Esslöffel Honig-Senf
150 g Butter
3 Eigelb
1/8 l Weißwein
1 Schalotte
3-4 Pfefferkörner
Zucker
1 Stück Zitronenschale
Worcestersauce
einen Stiel Petersilie
1 Bund Schnittlauch
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer 
4 Scheiben Zitrone

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen. Den weißen Spargel schälen, waschen und die holzigen Enden abschneiden. Den grünen Spargel ebenfalls waschen und die holzigen Enden abschneiden. Dann Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker aufkochen und den Spargel (da mein grüner recht dünn war, habe ich ihn nur 5 Minuten mitgekocht) im kochenden Wasser bis zu 12 Minuten garen (je nach Dicke der Stangen).

Fisch kalt abwaschen und trocken tupfen. Haselnüsse auf einen großen flachen Teller geben. Lachs auf der Fleischseite mit je 1/2 Esslöffel Senf bestreichen und in die Haselnüsse drücken. Die Heißluftfritteuse auf 160° und 13 Minuten einstellen, den Lachs nach 3 Minuten Vorheizen hineingeben und garen. Eventuell bis zu 2 Minuten weitergaren, wenn die Kruste nicht goldbraun gebräunt ist.

Die Schalotte schälen und fein würfeln und zusammen mit dem Wein, den Pfefferkörnern, einem Stiel Petersilie und der Zitronenschale aufkochen und reduzieren bis ca. ein Esslöffel Flüssigkeit übrig bleibt. Die Reduktion abkühlen lassen und mit den Eigelb auf einem Wasserbad schaumig aufschlagen und die Butter in Würfel unterschlagen. Wenn eine cremige Soße entstanden ist, mit Pfeffer, Salz und ein paar Spritzern Worcestersauce abschmecken. Den Schnittlauch waschen, trocken schleudern und in feine Röllchen schneiden, ca. 2/3 zur Soße geben.

Kartoffeln abgießen und zusammen mit dem Spargel auf den Tellern anrichten, den Fisch obenauf setzen und mit je einer Zitronenscheibe dekorieren. Etwas Soße über den Spargel geben und mit dem übrigen Schnittlauch bestreuen. 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 27. Juni 2026

Glutenfreie Erdbeer-Quark-Torte


Jetzt könnte ich ja behaupten, guck mal wie toll ich den glutenfreien Tortenboden gebacken habe aber ich bin hier immer ehrlich. Ja ich habe dieses Mal einfach eine glutenfreie Backmischung verwendet und wie man sehen kann, es hat hervorragend funktioniert.

Wirklich viel backe ich ja in letzter Zeit nicht mehr aber bei so leckeren aromatischen Erdbeeren wollte ich unbedingt eine Torte haben. Ich muss sagen, dass der Boden aus der Muffinmischung eine wirklich schöne Konsistenz hatte und sich sehr gut halbieren ließ. Übrigens hätte ich hier einen kleinen Tipp. Damit die Torte schön glatt wird und die Oberfläche sich gut bestreichen lässt, den oberen Boden der Torte verkehrt herum auf den Tortenteller legen und den unteren Boden mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen. So hat man oben den schönen glatten Boden, den man erhält, wenn man das Backpapier abzieht. 

Zutaten:
1 Packung Backmischung für glutenfreie Schokomuffins
(bei meiner kamen noch 2 Eier, 150 ml Wasser, 125 Pflanzenöl dazu)
4 Blatt Gelatine
500 g Erdbeeren
400 g Quark (ich hatte einen Becher Magerquark und einen mit 40%)
4 Esslöffel Rohrzucker
200 ml Sahne
3 Esslöffel Aprikosenaufstrich
etwas Zitronenmelisse

Zubereitung:
Die Backmischung nach Packungsangaben zubereiten und in eine mit Backpapier ausgelegten 20cm-Form füllen und dann bei 160° Umluft ca. 25 Minuten backen (mit einem Holzstäbchen prüfen). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Erdbeeren waschen, putzen und die Hälfte klein schneiden. Den Quark mit dem Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine ausdücken, in einem Topf vorsichtig erwärmen, bis alles flüssig ist und einen Esslöffel Quark unterrühren, dann alles unter den Rest der Quarkcreme rühren. Jetzt die Sahne unterheben. 

Den Kuchen einmal quer durchschneiden und den oberen Boden mit der Oberseite nach unten auf einen Tortenteller legen. Einen Tortenring darum machen. Ein Viertel der Sahne-Quark-Masse auf den Boden streichen, dann die kleingeschnittenen Erdbeeren daraufgeben. Ein weiteres Viertel der Creme über die Erdbeeren geben und mit dem zweiten Boden abdecken. Den Rest der Creme locker obenauf geben und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Die restlichen Erdbeeren halbieren. Den Aprikosenaufstrich in der Mikrowelle erwärmen. Danach den Tortenring entfernen.  Den Aprikosenaufstrich oben auf der Torte verteilen und dann die Erdbeeren hineindrücken. Mit Zitronenmelisse dekorieren und schmecken lassen.




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Freitag, 26. Juni 2026

Garnelen auf Glasnudelsalat mit Baby-Spargel im Glas


Neulich hatte ich eine Weiterbildung und da ich die Verpflegung dort kenne und immer wieder Probleme habe, das Essen zu vertragen. Es ist halt immer wieder nervig, wenn zu viele Zusatzstoffe im Essen sind. Na ja und deshalb hatte ich mir eben mein Essen mitgenommen. Ein Kollege von mir hat die gleichen Probleme und deshalb bekam er auch eine Portion, denn der Salat ließ sich von den Mengen her leichter für 2 zubereiten. 

Da ich gerade wirklich tolle Erdbeeren zuhause hatte, habe ich uns auch noch ein kleines Dessert zubereitet. Einfach Naturjoghurt in ein Glas und die gewaschen und klein geschnittenen Erdbeeren obenauf. Für meinen Kollegen hatte ich noch etwas Rohrzucker oben auf die Erdbeeren gegeben. 

Zutaten für zwei Portionen:
1 Packung Glasnudeln
1 Esslöffel Sesamöl
2 Limetten (Saft)
3 Esslöffel helle Sojasoße
Agavendicksaft nach Geschmack
200 g Baby-Spargel
1/2 Zuckermelone (ich hatte eine Charentais-Melone)
2-3 Lauchzwiebeln (nur das Grüne)
200 g Garnelen
1 handvoll Rucola
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen. Aus Sesamöl, Limettensaft, Sojasoße und Agavendicksaft ein Dressing bereiten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Spargel waschen, die Enden abschneiden, den Rest in mundgerechte Stücke schneiden. 

Den Spargel auf die zwei Gläser verteilen. Die Glasnudeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, dann gut abtropfen lassen. Mit einer Schere etwas kleinschneiden und über den Spargel ins Glas geben. Die Kerne der Melone entfernen, dann das Fruchtfleisch mit einem Kugelausstecher herauslösen und über die Glasnudeln geben. Jetzt das Dressing darüber gießen.

Die Lauchzwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Die Garnelen in etwas Öl rundherum anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen und abkühlen lassen. Über der Melone auf beide Gläser verteilen. Rucola waschen und trocken tupfen und über die Garnelen in die Gläser geben.   

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Donnerstag, 25. Juni 2026

Geräucherte fränkische Bratwürste mit Sauerkraut, Kartoffelstampf und Malzbiersoße


Für unser erstes Essen nach meinem Urlaub in Franken hatte ich geräucherte fränkische Bratwürste und Sauerkraut von dem dortigen Fleischer mitgenommen. Anders als bei uns erinnerten die "Bratwürste" an Knackwürste aber die waren schon echt lecker.

Eigentlich musste ich nur den Kartoffelstampf und die Soße zubereiten und den Rest aufwärmen. Na ja beim Sauerkraut hatte ich gewürztechnisch noch etwas nachgeholfen.

Zutaten für 2 Portionen:
5 Schalotten
1 Esslöffel Butterschmalz
1 Esslöffel Mehl
1 kleine Flasche Malzbier (0,33)
250 ml Fleischbrühe
2-3 Zweige Thymian
500 g Kartoffeln 
1/2 Zwiebel
1 Esslöffel Schweineschmalz
1 Esslöffel Butter
100 ml warme Milch
etwas Muskatnuss
400 g Sauerkraut
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren
Pfeffer, Salz, Zucker
1 gehackter Esslöffel Petersilie

Zubereitung:
Die Schalotten schälen, halbieren und in Streifen schneiden. dann im Butterschmalz goldbraun anschwitzen. Mit dem Mehl bestäuben und kurz anrösten, danach mit Malzbier und Fleischbrühe ablöschen. Die Thymianblätter von den Stielen zupfen und fein hacken, zur Soße geben. Alles ca. 30 Minuten köcheln lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser weich kochen. Abgießen und kurz unter kaltem Wasser abschrecken. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, dann in dem Schweineschmalz und der Butter goldbraun anschwitzen. Derweil die Kartoffel schälen, zu den angeschmorten Zwiebeln geben und zerstampfen. Die Milch unterrühren und mit etwas Salz sowie Muskatnuss abschmecke.

Das Sauerkraut mit dem Lorbeerblatt und den Wacholderbeeren erhitzen und etwas köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Währenddessen die Würste in heißem Wasser einige Minuten erhitzen, dabei sollten sie nicht kochen. 

Die Würste mit Kartoffelstampf, Soße und Sauerkraut anrichten, dann mit der Petersilie bestreuen.



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Mittwoch, 24. Juni 2026

Erdbeertörtchen mit Orangenquarkcreme


Bereits zum zweiten Mal darf ich bei einem von Zorras Blogevents Gastgeberin sein. Das Thema lautet "Die Küche bleibt kalt". Und das es dabei nicht nur Stulle geben muss, zeigen die Rezept, die schon eingereicht wurden. Auch für diese Törtchen kann man den Herd auslassen, denn man braucht keine Hitze, um so kleine Leckerchen zurecht zu machen. 

Blog-Event CCXXXI - Die Küche bleibt kalt! (Einsendeschluss 15. Juli 2026)

Bei uns gab es die Törtchen als Dessert, deshalb hatte ich auch nur 4 Stück zubereitet aber sie eignen sich auch ganz gut, wenn lieber Besuch vorbeikommt. Vor allem direkt aus dem Kühlschrank ist es eine wirklich erfrischende Nascherei. 

Damit es mein Mitesser ohne Bauchgrummeln genießen kann, habe ich das Törtchen glutenfrei zubereitet. Wer hier auch Probleme hat oder seine Gäste, muss bei dem Sahnesteif aufpassen, es gibt da auch Produkte aus Weizenstärke. Wer damit keine Schwierigkeiten hat, kann auch ganz normale Kekse verwenden. 

Da ich schon seit längerem sehr wenig Zucker verwende, hatte ich die Erdbeeren nicht gesüßt. Das musste ich hier auch nicht, diese Erdbeeren waren hier aus der Gegend, total reif und sehr aromatisch und von sich aus süß. Wer nicht so süße Erdbeeren bekommt oder wer seine Törtchen etwas süßer mag, kann natürlich die Erdbeeren süßen. Das sollte allerdings erst kurz vor dem Servieren passieren, damit die Erdbeeren keinen Saft ziehen, da sonst das Törtchen etwas matschig werden kann.

Zutaten für 4 Stück:
250 g glutenfreie Kekse
80 g zimmerwarme Butter
200 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Bio-Orange
250 g Quark
8 große Erdbeeren
2 Esslöffel Rohrohrzucker

Zubereitung:
Die Kekse in einen Tiefkühlbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Krümeln zerkleinern. Die Butter mit den Krümeln verkneten. Vier kleine Tortenringe auf vier Teller setzen und die Kekskrümel hineingeben und festdrücken. Die Teller für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Die Orangenschale abreiben und den Saft auspressen. Den Quark mit 2 Esslöffel Zucker, der Orangensschale und dem Safts verrühren, die Sahne vorsichtig unterheben und alles in einen Spritzbeutel füllen. 

Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und 6 Erdbeeren in kleine Würfeln schneiden. Die restlichen Erdbeeren über eine feine Reibe ziehen und mit den Erdbeerwürfeln vermischen.

Die Quarkcreme in einen Spritzbeutel geben und auf die Keksböden verteilen. Dann die Erdbeeren als Topping obenauf geben.





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Dienstag, 23. Juni 2026

Blaue Zipfel mit Brezenkringel


Bei vorherigen Urlauben in Franken hatte ich öfters Blaue Zipfel auf den Speisekarten gelesen aber irgendwie hat es vorher nie gepasst. Da ich in meiner Ferienwohnung ja eine wirklich toll ausgestattete Küche hatte, wollte ich natürlich öfters kochen und so kamen die Zipfel auf meinen Urlaubsspeiseplan.

Bei meiner Rezeptrecherche hatte ich gelesen, dass man sie am besten mit fränkischen Bratwürsten zubereitet. Also hatte ich beim Fleischer einfach nach Bratwürsten für Blaue Zipfel gefragt und welche bekommen. Die recht groben Bratwürste waren sehr aromatisch mit einer angenehmen Majorannote.

Zutaten für 1 Portion: 
1 Paar frische fränkische Bratwürste
1 l Wasser
2 Möhren
2 Zwiebeln
1 Stück Sellerie
1/4 Stange Lauch
1-2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
3 Pimentkörner
3 Wacholderbeeren
2 Esslöffel Zucker
1 Tasse Weißwein
2 Esslöffel Weißweinessig
Salz, Pfeffer
gehackte Petersilie
geriebener Meerrettich

Zubereitung:
Möhren, Zwiebeln, Sellerie und Lauch putzen bzw. schälen und waschen. Eine Möhre in Scheiben schneiden und eine Zwiebel in feine Spalten schneiden. Beides beiseite stellen. Das restlich Gemüse grob zerkleinern und zusammen mit Lorbeerblättern, Nelken, Piment, Wacholderbeeren zum Kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Alles durch ein Sieb gießen und mit Zucker, Weißwein, Essig, Salz und etwas Pfeffer süß-sauer abschmecken.

Die restliche Möhre und Zwiebel in den Fond geben und 10 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Würste in den Sud geben und ca. 20 Minuten ziehen lassen (Achtung es darf auf keinen Fall kochen). Zusammen mit den Möhrenscheiben und Zwiebeln in einem tiefen Teller anrichten, mit Petersilie bestreuen und dazu Meerrettich und eine Brezel servieren. 

Statt Brezeln hatten sie hier Brezenkringel, die ich übrigens auch beim Fleischer gekauft hatte. Dazu gab es bei mir noch eine leckere rote Schorle aus Streuobst. 

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Montag, 22. Juni 2026

Zu Besuch in Franken die dritte


Bereits zum vierten Mal war ich jetzt im Fränkischem Freiluftmuseum. Für den Besuch wollte ich das passende Wetter haben, nicht zu heiß aber auch keinen Regen, laut Wetterapp sollte am Freitag genau dieses Wetter sein. Also hatte ich mir bei meinem Urlaub für meinen letzten Tag den Besuch des Freilandmuseums vorgenommen.

Wie jeden Freitag hatte ich eine Hackepeter-Frühstück. Wobei ich alles frisch beim Fleischer geholt hatte.

Okay Hackepeter heißt es hier nicht sondern Bratwurstbrät. Lecker war es trotzdem, dank der sehr leckeren Majorannote.

Bei dem Wetter war ich mir nach dem Frühstück nicht mehr sicher aber ich bin dann trotzdem ins Museum. Vorsichtshalber hatte ich meine Kapuzenjacke und einen Regenschirm mitgenommen.

Auf der weitläufigen Fläche gab es auch eine ganze Schafherde, die da gemächlich das Gras vernichteten.

Obwohl ich jetzt schon das vierte Mal hier war, entdeckte ich immer wieder neue Ausstellungen.






Dieses kleine Schloss konnte man bei unserem letzten Besuch noch nicht besichtigen, da war wohl der Innenausbau noch nicht fertig.




Hier gibt es sogar einen richtigen Weinberg.


Und immer wieder Häuser an denen noch gebaut wird.

So wie auch das hier. Das Haus steht, der original duftende Misthaufen ist auch schon vorhanden aber innen kann man sich noch nichts anschauen.


Zum Mittag bin ich in die Wirtschaft am Kommunalbrauhaus eingekehrt.

Ich hatte mir einen leckeren Schweinebraten gegönnt. Übrigens war das die Seniorenportion :)

Und direkt neben dem Gasthof ein altes Brauhaus.

Wie überall gibt es auch hier eine ausführliche Vorstellung.

Und hier konnte schon eine gute Menge Bier produziert werden.











Und immer wieder idyllische Stellen mit dem lieben Vieh.

Und überall duftende Wildrosen

Ist sie nicht wunderschön.





Nach dem Museumsbesuch wollte ich noch in eine 

Ich weiß nicht was mit meinem Navi und Google maps los war. Hier war mein Navi einfach ausgestiegen und mein Handy hat mich über immer kleiner werdende Straßen gelotst. Dann wurde aus der Straße ein Feldweg und es gab nirgendwo eine Möglichkeit zu wenden. 

Aber dann hatte ich es doch noch gefunden, Chocolaterie mit einer wirklich interessanten Auswahl an Süßigkeiten.

Ich hatte mir eine Auswahl an Eispralinen gegönnt, klein aber fein.

Für den Abend hatte ich mir schon frühs die Bratwürste für Blaue Zipfel geholt und diese fränkische Spezialität gab es dann bei mir zum Abendessen. 

Und dann war die Woche schon wieder rum, ein letztes Frühstück, alles ins Auto packen und Richtung Heimat losfahren.

Eigentlich hatte ich noch einen Zwischenstopp in Bamberg geplant, bei dem ich auch ein interessantes Restaurant ausprobieren wollte. Aber nachdem ich eine dreiviertel Stunde umhergeirrt war und keinen Parkplatz finden konnte, hatte ich die Nase voll und fuhr in Richtung Heimat. Mit Google Maps hatte ich nach interessanten Restaurants neben der Strecke gesucht und auch was gefunden. Allerdings hatte das erste geschlossen. Ein Zettel an der Tür informierte, dass man erst um 17 Uhr öffnen würde. 

Grrrr also weiter gefahren. Beim nächsten hat der Navi gesponnen, erst ging es an einer Ausfahrt vorbei und dann schrie das doofe Ding "bitte wenden" auf der Autobahn! :(  Ich war dann schon kurz davor bei dem Fastfoodriesen mit dem goldenen M zu halten aber dann las ich ein Schild "Frankenfarm - alles frisch vom Bauer". Also bin ich dort hingefahren und hatte dann diese Riesenportion Sauerbraten für unter 20€.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr