Montag, 20. März 2023

Bento Nr. 818 Mediterraner Nudelsalat mit Rollbraten


Da das hier ja eigentlich ein Bento-Blog sein soll, musste ich jetzt mal wieder unbedingt ein paar Bentos machen und sie dann auch noch veröffentlichen ;)
Wie so oft ist das heutige Bento ein reines Restebento.

Zum Sattessen hatte ich mir etwas vom Nudelsalat vor unserem Essen beiseite getan, denn nach unserem Essen war davon nicht mehr wirklich etwas da.

Wie immer gab es da noch ein paar Beilagen dazu. Eine Scheibe vom Rollbraten hatte ich halbiert. Dazu kamen marinierte Rotwein-Zwiebeln und zwei Stücke Birne.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 19. März 2023

Italienischer Hackbraten mit Mozzarella-Tomaten-Füllung


Auf der Suche nach einem passenden Gericht für unser Familiensonntagsessen kam ich auf die Idee mit dem Hackbraten aber nur ein einfacher Hackbraten wäre ja langweilig. Also dachte ich mir, eine Käsefüllung würde gut passen. Na ja und die Tomatensoße aus dem Backofen ist immer wieder sehr lecker.

Eigentlich wollte ich noch Oliven in die Hackmasse mischen aber die hatte ich beim Einkauf vergessen. Kapern fielen leider aus, weil einer meiner Mitesser die noch weniger mag wie ich.

Wir hatten als Beilage noch selbstgemachte Bandnudeln und einen knackigen Salat. Eigentlich wollte ich mir die Mühe mit den Nudeln nicht machen aber dann gab es keine bezahlbaren Bandnudeln zu kaufen, da habe ich sie lieber selber gemacht.

Zutaten:
1 Bund Suppengrün
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten
Salz, Pfeffer
etwas Zucker
1 Brötchen (vom Vortag)
3 Stiele Thymian
3 Stiele Oregano
3 Stiele Basilikum
125 g Mozzarella
30 g getrocknete Kirschtomaten
1 kg gemischtes Hackfleisch
2 Eier
Öl zum Braten

Zubereitung:
Zuerst die Tomatensoße zubereiten, dafür das Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und klein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Etwas Öl erhitzen und darin das Suppengrün, die Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mit anschwitzen. Jetzt die Tomaten zugeben und nochmal die selbe Menge Wasser angießen. Alles aufkochen lassen und bei niedriger Temperatur einige Minuten köcheln lassen, dann die Soße mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

Das Brötchen in Wasser einweichen. Die Kräuter waschen und fein hacken. Den Mozzarella in Würfel schneiden.

Das Hackfleisch mit dem ausgedrückten Brötchen, den Eiern, Kräuter, den restlichen Zwiebeln und Knoblauch verkneten. Dann kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aus der Hackmasse eine flache Platte formen und darauf den Mozzarella und Kirschtomaten verteilen. Das Hackfleisch aufrollen und mit der Naht nach unten auf ein gefettetes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C/Umluft zunächst ca. 30 Minuten backen. Die Tomatensoße auf dem Blech verteilen und den Hackbraten weitere 40-45 Minuten garen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 18. März 2023

Veganes Cashewnuss-Vanilleeis mit Heidelbeeren


Durch meine Laktoseunverträglichkeit versuche ich immer mal neue Ersatzvarianten für Milchprodukte zu finden. Durch Zufall hatte ich neulich die Möglichkeit ein wirklich leckeres Cashew-Eis zu probieren. Natürlich haben sie mir dort nicht verraten, wie sie es machen aber wozu habe ich eine Eismaschine ;)

Mein erster Versuch war gleich richtig lecker, so dass ich nur noch die verwendeten Zutaten aufschreiben musste. Da das Eis vegan werden sollte, konnte ich natürlich kein Ei dazu geben aber ohne Ei wird ein Eis nicht wirklich cremig. Deshalb habe ich das Johannisbrotkernmehl verwendet, man kann es sehr gut als Verdickungsmittel und Stabilisator verwenden.

Um die Cashews und Mandeln schön cremig zu bekommen, braucht es schon einen Hochleistungsmixer, sonst erhält man eine krisselige Konsistenz.

Zutaten:
150 g Cashewnüsse
100 g Mandeln (blanchiert)
250 ml (ungesüßte) Mandelmilch
1 Prise Salz
1 Esslöffel helles Sesamöl
2 gehäuften Teelöffel Johannisbrotkernmehl
100 g Rohrohrzucker
1 Vanilleschote (Mark)
300 g Heidelbeeren (tiefgefroren)
2 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Vanillepuddingpulver
5 Esslöffel Wasser

Zubereitung:
Die Cashewkerne und Mandeln über Nacht (mindestens 6 Stunden) mit Wasser bedeckt einweichen. Das Einweichwasser abgießen und die Cashews und Mandeln gründlich abspülen, dann mit der Mandelmilch, dem Salz und dem Öl in einen Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. 

Wenn die Masse eine schöne cremige Konsistenz hat, das Johannisbrotkernmehl, den Zucker und das Vanillemark zugeben und einige Minuten weiter mixen. Die Eismasse in die Eismaschine füllen und für ca. 1 Stunde gefrieren lassen.

Das Puddingpulver mit dem Zucker vermischen und mit den 5 Esslöffel Wasser  glatt rühren und die Heidelbeeren mit dem Zucker dazu geben. Alles vorsichtig aufkochen, dabei gut umrühren und wenn die Soße anzieht, vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

Die Heidelbeeren auf vier Schalen verteilen, jeweils eine Kugel Eis darauf setzen. Ich hatte dann noch einen Tuff Sojasahne danebengesetzt.

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 17. März 2023

Gebratene Kohlrabis mit Möhrennudeln und Bärlauch-Gremolata


Dieses Gericht ist mal wieder so typisch für mich. Eigentlich hatte ich etwas komplett anderes geplant. Ich hatte die Kohlrabis für einen Salat gekauft aber dann nicht verwendet, weil ich nach der Arbeit den Rest des Abends auf der Couch verpennt habe und es dann einfach viel zu spät war.

Da Lebensmittel derzeit recht teuer sind, wollte ich natürlich nichts verschwenden und da ich für samstags noch ein vegetarisches Gericht brauchte und mein Mitesser sich etwas mit Nudeln wünschte, war die Idee, die Kohlrabis dafür zu verwenden, schnell gefunden.

Beim samstäglichen Einkauf auf dem Wochenmarkt hatte ich dann den ersten Bärlauch gesehen, den ich sofort mit verarbeiten wollte und so kam ich auf die Idee mit der Gremolata.

Zutaten:
2 Schalotten
2 Kohlrabis
4 Esslöffel Butter
200 ml Schlagsahne
1 Bio-Zitrone
80 g Mandelblättchen
1 Bund Bärlauch
etwas Olivenöl
400 g kurze Nudeln
2 Möhren
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Kohlrabis schälen, waschen und ebenfalls würfeln. 2 Esslöffel Butter erhitzen und Schalotten- sowie Kohlrabiwürfel darin einige Minuten anschwitzen. Die Sahne dazugeben und alles zum Kochen bringen. Mit etwas Salz würzen und unter gelegentlichem Rühren ca. 5-6 Minuten garen.

Die Zitrone waschen, trocken reiben und ca. 1 Teelöffel Schale fein abreiben. Die Mandeln mit etwas Öl anrösten und dann ca. 2 Esslöffel Zitronensaft dazu geben. Den Bärlauch waschen, trocken tupfen, die Stiele abschneiden und die Blätter in sehr feine Streifen schneiden. Leicht salzen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Derweil die Möhren schälen und grob reiben. Die restliche Butter schmelzen und die Möhren darin leicht anrösten. Die Nudeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen, beides zu den Möhren geben und vermischen. Mit etwas Salz abschmecken.

Die Kohlrabis mit etwas Zitronensaft und Salz abschmecken. Die Nudeln mit den Kohlrabis und etwas Gremolata anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 16. März 2023

Eierfrikassee mit buntem Gemüse


Als Kind hatte ich den großen Vorteil, nicht in der Schule essen gehen zu müssen. Da meine Mutter nur ein paar Stunden in der Woche gearbeitet hat und so eigentlich Hausfrau war, bekamen mein Bruder und ich nach der Schule immer unser Mittagessen zuhause. Das hieß aber auch für meine Mutter sich jeden Tag etwas passendes einfallen lassen zu müssen. Da meine Mutter bei Fleischgerichten kein wirkliches Talent hatte, wurde bei uns während der Woche häufig fleischfrei gekocht.

Gerade so Gerichte wie Pellkartoffeln und Quark, Eier und Senfsoße, Spinat, Salzkartoffeln und Spiegel- oder Rührei aber auch Kohlrabischnitzel mit Kartoffelpü gehörten auf unseren Speiseplan. Während der Woche gab es Fleisch nur in Form von Hackklößchen, Frikassee oder Würstchen. "Richtig" Fleisch wie Braten, Rouladen oder ähnliches gab es bei uns ausschließlich am Sonntag und das hat meistens mein Vater gekocht. Von ihm habe ich auch das meiste gelernt, was ich heute in der Küche verbreche.

Das Eierragout hatte meine Mutter immer gerne mit den verschiedenen Gemüsen gestreckt. Da wir einen recht großen Garten hatten, war davon bei uns immer reichlich da. Außerdem kam alles, was nicht gleich gegessen wurde, eingeweckt in Gläser. So dass meine Mutter auch im Winter immer Gemüse zur Verfügung hatte. Für das Eierragout hat sie meistens Erbsen, Möhren und Pilze verwendet. Da ich gerade keine Erbsen da hatte, wurden es bei mir Kaiserschoten.

Zutaten:
2 Möhren
100 g Kaiserschoten
250 g Champignons
1 Zwiebel (ich hatte zwei Schalotten)
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
125 ml Milch
1/2 Zitrone
10 Eier
Pfeffer, Salz
zwei Esslöffel Schnittlauchröllchen

Zubereitung:
Die Möhren schälen, waschen und klein schneiden. Die Kaiserschoten putzen, waschen und einmal quer halbieren. Die Pilze mit einem Küchentuch abreiben und putzen, dann je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Die Möhren in Salzwasser bissfest kochen. Nach ca. 5 Minuten Garzeit die Kaiserschoten dazu geben. Derweil die Butter schmelzen und darin die Zwiebel mit den Pilzen anschwitzen. Wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, das Mehl darüber stäuben und alles verrühren.

Unter Rühren die Milch zugießen und bei niedriger Temperatur ausquellen lassen. Von dem Gemüsekochwasser soviel zugeben, bis eine cremige Soße entstanden ist. Dann alles mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Möhren und Kaiserschoten aus dem Fond nehmen und unter die Soße heben.

Die Eier in kochendem Wasser ca. 6 Minuten garen, abgießen und mit kaltem Wasser abschmecken. Die Eier schälen und jeweils sechsteln und unter die Gemüsesoße heben.

Das Eierfrikassee mit Salzkartoffeln anrichten und mit dem Schnittlauch bestreuen.

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Mittwoch, 15. März 2023

Apfel-Cranberry-Crumble mit Zimtdip


Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Ich wusste, dass wir mit Vorsuppe und Hauptgericht den kompletten Herd blockieren würden, also musste es ein Dessert werden, bei dem man nichts kochen muss. Da wir das letzte Mal ein Dessert im Glas hatten, wollte ich dieses Mal etwas anderes und da bekam ich die Idee mit dem Crumble. Eigentlich gehört da entweder Eis oder eine Vanillesoße dazu aber das hätte nicht gepasst. Der Joghurtdip dagegen war schon recht praktisch und sehr einfach zurecht gemacht.

Zutaten:
1 Zitrone
3 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
100 g Cranberries
100 g Mehl
100 g weiche Butter
60 g + 3 Esslöffel Zucker
300 g Joghurt
etwas Zimt

Zubereitung:

Die Zitrone auspressen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Apfelstücke mit Cranberries und 2 Esslöffel Zucker vermischen und in eine gefettete Auflaufformen geben.

Mehl, Butter und 60 g Zucker grob verkneten und über die Äpfel krümeln. Danach die Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind.

Derweil den Joghurt mit 1 Esslöffel Zucker und etwas Zimt verrühren. Zum Schluss jeweils etwas Crumble auf einem Teller geben und mit dem Joghurt-Dip anrichten

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Dienstag, 14. März 2023

Vegetarische Zwiebelsuppe


Eigentlich wird eine typische französische Zwiebelsuppe ja mit einer Fleischbrühe zubereitet aber da wir bei unserem Kochkurs vegetarisch kochen, sollte auch die Vorsuppe fleischfrei sein. Beim Vorkochen hatte ich im Vorfeld eine sehr gelungene Gemüsebrühe zubereitet, die hat aber eine ganze Zeit gedauert, so dass ich sie während des Kochkurses nicht hätte zubereiten können. Also hatte ich geplant, die Gemüsebrühe schon kurz nach dem Mittag anzusetzen und sie einfach schon mal vorzukochen aber dann mussten wir den Termin verschieben und er fiel ausgerechnet auf einen Abrechnungstag und da habe ich für eigentlich nichts anderes Zeit. Deshalb hatten wir beim Kochkurs auf gekörnte Gemüsebrühe zurückgreifen müssen.

Wer aber lieber eine ordentliche Gemüsebrühe verwenden will, kann sie sich wie folgt zubereiten:
1 Packung Suppengrün gründlich waschen und kleinschneiden.
1 mittelgroße Zwiebel halbieren und in etwas Pflanzenöl anrösten, dann das Suppengrün zugeben und ebenfalls anrösten.
2 Liter kaltes Wasser angießen.
4 getrocknete Shiitake-Pilze zugeben und das Ganze mit
6 Pfefferkörnern,
3 Pimentkörnern,
2 Lorbeerblättern und
100 ml Sojasoße würzen. Alles für zwei Stunden köcheln lassen. Dann mit
etwas Salz abschmecken und die Brühe durch ein feines Sieb gießen.

Zutaten:
200 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Butter
1 gehäufter Esslöffel Mehl
1,2 l Gemüsebrühe
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer
4 Scheiben Baguette
70 g Emmentaler-Käse
Etwas gehackte Petersilie

Zubereitung
:
Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Beides in der Butter goldgelb anschwitzen und bei niedriger Temperatur ca. 10 – 15 Minuten weich dünsten. 

Das Mehl darüber stäuben und weitere 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren bei niedriger Temperatur schmoren, bis sie hellbraun sind. Dann die Brühe aufgießen, aufkochen lassen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. 

Das Baguette mit Käse bestreuen, im vorgeheizten Backofen bei 220° 5 bis 10 Minuten gratinieren lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Die Suppe auf Teller verteilen, ein Käse-Baguette daraufsetzen und mit Petersilie garnieren

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr