Sonntag, 7. November 2021

Schwarzbierbraten mit Brezenknödeln aus dem Glas und Möhren-Pilz-Gemüse

Im Liebstöckel hatte ich dieses leckere Gericht gegessen und wollte es dann selbst versuchen. Besonders war der sehr feine Biergeschmack in der Soße. Eigentlich war es nur ein Hauch aber soooo lecker. Damit die fertige Soße nicht zu bitter wird, nicht gleich das gesamte Bier dazu gießen. Denn zuviel Bier macht die Soße bitter, also immer schluckweise dazu gießen und immer mal wieder probieren. Für den Fall, dass euch die Soße doch etwas bitter geworden ist, kann man mit etwas Agavendicksaft dagegen arbeiten.  

Allerdings hatten sie im Liebstöckel die Brezenknödel im Konvektomaten zubereitet. Da ich keinen Dampfgarer besitze, hatte ich beschlossen es einmal mit Knödeln aus dem Glas zu probieren. Die Idee war mir vor einiger Zeit mal untergekommen aber damals hatte ich keinen Appetit auf Knödel aus dem Glas.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
3 Zwiebeln
6 Möhren
2 Stangen Bleichsellerie
1 kg Schweinekamm
Paprikapulver
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1 Teelöffel Pfefferkörner
5-6 Wacholderbeeren
4-5 Pimentkörner
Max. 500 ml Schwarzbier
Etwas gemahlener Kümmel
3 Brezeln (ca. 250g)
1/4 l Milch
100 g Petersilienwurzel
3 Teelöffel Butter
2 Eier
etwas geriebenen Muskat
250 g braune Champignons
1 Esslöffel Mehl
200 ml Sahne
½ Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Knoblauch, zwei Zwiebeln und zwei Möhren schälen und würfeln. Den Sellerie putzen, waschen und ebenfalls würfeln. Das Fleisch rundherum mit Pfeffer und Salz würzen. Dann in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Dann das vorbereitete Gemüse dazu geben und ebenfalls anbraten. Das Tomatenmark unterrühren und kurz anrösten. Mit der Hälfte des Biers ablöschen und ca. 1 Liter Wasser dazu gießen. Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Piment zur Soße geben und mit Salz würzen. Das Fleisch solange köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

Die Brezeln in kleine Stücke schneiden. Die Milch zum Kochen bringen, mit Pfeffer und Salz würzen und über die Brotwürfel gießen. Mit der Hand kräftig vermengen. Die dritte Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilienwurzel schälen und ebenfalls würfeln. Ein Teelöffel Butter schmelzen und darin Petersilienwurzel und Zwiebeln anschwitzen. Wenn beides Farbe bekommen hat, zu den Brezeln geben und vermischen. Wenn die Masse abgekühlt ist, die Eier unterarbeiten und mit Muskatnuss abschmecken. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Etwas Petersilie als Deko beiseite tun und vom Rest die eine Hälfte zur Brezen-Masse geben. Jetzt die Brezenmasse in gefettete Gläser einfüllen, diese in eine tiefe Auflaufform stellen und mit heißem Wasser bis mindestens zur Hälfte füllen. Dann im Backofen bei 150° Ober-/Unterhitze 55-60 Minuten garen lassen.

Die restlichen Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren bzw. vierteln. Beides in Salzwasser garen, dann abgießen. Die restliche Butter schmelzen, das Mehl hineinrühren und dann die Sahne dazu gießen und unter Rühren ausquellen lassen. Eventuell noch etwas Wasser angießen, wenn die Soße zu dickflüssig ist. Die Soße mit etwas Salz abschmecken. Die Möhren und Pilze zugeben. Die zweite Hälfte der Petersilie unterrühren.

Das Fleisch aus der Soße nehmen, die Soße fein pürieren und gegebenenfalls durch ein Sieb gießen. Das Fleisch in Scheiben schneiden. Dann alles anrichten. Dafür einen Brezelknödel mit einem Esslöffel aus dem Glas holen, Fleisch und Möhren-Pilz-Gemüse daneben anrichten. Etwas Soße angießen und mit der beiseite gestellten Petersilie bestreuen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 6. November 2021

Quitten-Crumble mit Trockenfrüchten


Von einer Kollegin hatte ich Quitten bekommen und wollte ich natürlich etwas leckeres daraus zubereiten. Da ich allerdings auch keine Lust hatte, länger in der Küche zu tun zu haben, kam ich auf die Idee mit dem Crumble. Diese genialen Streuselkuchen machen wenig Arbeit und bei uns essen alle diese Leckerchen super gerne.

Meine Mitesser bekamen zu ihrem Crumble noch Eis und etwas angeschlagene Sahne. Ich hatte auf beides verzichtet. Der Quitten-Kuchen hat mir voll und ganz gereicht.

Zutaten:
2 große Quitten (ca. 800g)
1 Vanilleschote
1 walnussgroßes Stück Ingwer
3 unbehandelte Orangen
2 Esslöffel Honig
100 g getrocknete Früchte (ich hatte Kirschen, Rosinen und Cranberries)
200 g Mehl
100 g zimmerwarme Butter
100 g Zucker (50 g hatte ich durch Birkenzucker ersetzt)

Zubereitung:
Die Orangen heiß abwaschen, trocknen, die Schale dünn abschälen und den Saft auspressen. Die Vanilleschote längs halbieren, das Mark herauskratzen. Den Ingwer schälen und fein reiben. Den Orangensaft mit der Orangenschale, Honig, Vanille und Ingwer in einen Topf geben und aufkochen lassen. 

Die Quitten gründlich waschen und trocken reiben. Dann vierteln, die Kerngehäuse entfernen und alles in Scheiben schneiden. Die Quittenscheiben in eine gefettete Auflaufform (ich hatte eine runde Tarteform) verteilen. Den vorbereiteten Orangensaft über die Quitten gießen. Die Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft etwa 30 Minuten garen, bis die Quitten weich sind. Die Trockenfrüchte darüber verteilen. Alles abkühlen lassen.

Wenn die Früchte ausgekühlt sind, Mehl, Butter und die zwei Zuckersorten zu Krümeln verarbeiten, damit die Früchte abdecken. Danach im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 25 - 30 Minuten backen, bis die Krümel goldbraun sind.


 



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Freitag, 5. November 2021

Tiny Desserts im Glas - Apfelgrütze mit Spekulatius und Vanillecreme


Da das Geburtstagskind sehr gerne Äpfel isst aber keine rohen Äpfel verträgt, bin ich auf die Idee mit der Apfelgrütze gekommen. Da der Geburtstag in der Vorweihnachtszeit stattfand und ich eine Packung mit Gewürzspekulatius da hatte, war das Rezept schnell kreiert.

Zutaten:
1 Eigelb
15 g Zucker
100 ml Milch
1/2 Vanillestange
10 g Stärke
50 g Butter
1 Esslöffel Puderzucker
1 Apfel
2 Teelöffel Vanillezucker
3 Teelöffel Aprikosenmarmelade
4 Stück Spekulatius
1/2 Bio-Zitrone

Zubereitung:
Das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. (das Eigelb muss sichtbar heller sein und der Zucker aufgelöst), dann 25 ml Milch und die Stärke zugeben. Alles gut verrühren. 75 ml Milch und das Mark der Vanillestange erhitzen und unter Rühren langsam zur Eimasse geben. Alles auf niedriger Temperatur erhitzen, bis eine puddingartige Masse entstanden ist. Jetzt 10 g Butter unterrühren. Die Creme mit Frischhaltefolie abgedeckt (die Folie sollte sich direkt auf dem Pudding befinden, sonst bildet sich Kondenswasser) in den Kühlschrank stellen.

Die Apfel waschen, vierteln, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zitronenschale abreiben und dann die Zitrone auspressen, zusammen mit dem Vanillezucker zu den Äpfeln geben und gut miteinander vermischen. Kurz stehen lassen, bis sich etwas Saft gebildet hat, dann zusammen mit der Aprikosenmarmelade erhitzen und solange köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Leicht abkühlen lassen.

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und darin fein zerkleinern. Dann auf 4 Gläser verteilen. Die Apfelgrütze darauf verteilen und fertig erkalten lassen.

Die restliche Butter mit dem Puderzucker aufschlagen, dann die gut durchgekühlte Puddingcreme löffelweise zur Butter geben und jeweils gründlich miteinander verrühren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Apfelgrütze dressieren.




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Donnerstag, 4. November 2021

Tiny Desserts im Glas - Bananen-Tiramisu


Bei meinen Überlegungen, welche Desserts ich zubereiten würde, suchte ich nach Leckereien, die man in Gläser füllen konnte. Außerdem gehen Tiramisu immer, ich kenne kaum jemanden, der die nicht gerne isst. Um alles etwas leichter zu gestalten, hatte ich die Hälfte der Mascarpone durch Joghurt ersetzt und die Sahne ganz weg gelassen.

Zubereitung:
4 reife Mini-Bananen
etwas Zitronensaft
1Esslöffel Rohrzucker
100 g Mascarpone
100 g griechischer Joghurt
1Esslöffel Vanillezucker
8 Heidesandkekse
etwas Zitronenmelisse zur Deko

Zutaten:
Mascarpone, Joghurt und Vanillezucker miteinander verrühren. Die Bananen schälen und 12 Scheiben abschneiden. Die restliche Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Zitronensaft beträufeln.

Den Rohrzucker karamellisieren lassen und dann 12 Bananenscheiben hineingeben, vorsichtig wenden und mit dem Karamell überziehen. Dann auf etwas Backpapier abkühlen lassen.

Mascarpone, Joghurt, Rohrzucker und das Bananenmus miteinander verrühren. Die Kekse in 4 Gläser krümeln und die Mascarponecreme darauf verteilen. Die karamellisierten Bananenscheiben obenauf verteilen. Zum Schluss mit der Zitronenmelisse dekorieren.



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Mittwoch, 3. November 2021

Tiny Desserts im Glas - Nougatmousse mit Glühweinkirschen


Diese Tiny Desserts habe ich bereits vor zwei Jahren zubereitet. Wir waren zum 80. Geburtstag eingeladen und es wurden keine Geschenke gewünscht. Da ich wusste, dass in der Gaststätte, in der die Feier stattfinden sollte, keine Desserts auf der Karten stehen, wollte ich allen eine kleine Freude machen und hatte diese kleinen Leckerbissen vorbereitet. So konnte jeder entscheiden, auf was er Lust hatte und notfalls auch alle drei Dessert aufessen, da die Portionsgröße doch recht klein war.

Da wir uns in der Vorweihnachtszeit befanden, dachte ich mir, etwas Leckeres aus Glühwein würde bestimmt gut passen.

Zutaten:
4 Esslöffel Erdnüsse
1 Esslöffel Rohrzucker
1 Prise Salz
4 Esslöffel Sauerkirschen (aus dem Glas)
1/8 l Kirschsaft 
2 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Weizenstärke
1 Prise + 1 Teelöffelspitze Zimt
1 Gewürznelken
Schale einer halben Bio-Orange
60 g Zartbitterkuvertüre
200 ml Sahne
2 Teelöffel Puderzucker

Zubereitung:
Die Erdnüsse grob hacken. Den Rohrzucker karamellisieren lassen, dann die gehackten Erdnüsse und das Salz zugeben und gut miteinander vermischen. Auf Backpapier streichen und erkalten lassen. Falls notwendig die Nüsse etwas zerkrümeln.

Den Kirschsaft mit dem Zucker, 1 Prise Zimt, Nelke und Orangenschale aufkochen und kurz köcheln lassen. Den Saft abkühlen lassen und dann durch ein Sieb gießen. Die Stärke hinein rühren und den Saft erneut erhitzen und die Kirschen zugeben. Alles auf 4 Gläser verteilen.

Die Schokolade hacken und mit 50 ml Sahne in einem Wasserbad erwärmen. Die restliche Sahne mit dem Puderzucker und dem restlichen Zimt steifschlagen. Die Schokolade abkühlen lassen und dann die geschlagene Sahne unterheben und auf die Kirschen verteilen.




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Dienstag, 2. November 2021

Pikanter Apfelsalat mit karamellisierten Pekannüssen

Bei einem Kochevent in einem Forum wurden Rezepte mit Äpfel gesucht und da die meisten Rezepte süß daher kamen, wollte ich etwas anderes zubereiten. Auf die Idee für dieses Rezept für einen knackigen Salat bin ich eher durch Zufall gekommen. Eine Kollegin wollte einen Waldorfsalat zubereiten und wir hatten nach passenden Rezepten geschaut. Für einen Waldorfsalat hatte ich nicht alle Zutaten da und deshalb habe ich mit den Sachen gearbeitet, die ich in meiner Küche hatte. 

Zutaten:
4 säuerliche Äpfel
2 Stangen Bleichsellerie
1 kleine Stange Lauch
1 Zitrone
100 g griechischer Joghurt
1 Esslöffel Olivenöl
Agavendicksaft
Pfeffer, Salz
2 Esslöffel Honig
50 g Pekannüsse

Zubereitung:
Die Äpfel achteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden. Den Sellerie putzen, waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Lauch ebenfalls putzen, in dünne Ringe schneiden und dann gründlich waschen.

Die Zitrone auspressen und den Saft mit Joghurt, Olivenöl verrühren. Mit Agavendicksaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt den Lauch blanchieren. Dafür Wasser zum Kochen bringen, den Lauch hineingeben und 2 Minuten köcheln lassen, dann abgießen und in eiskaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen.

Äpfel, Sellerie und Lauch mit dem Dressing verrühren. Eventuell nochmals abschmecken.

Den Honig in eine Pfanne ohne Fett geben und leicht karamellisieren lassen. Dahinein die Pekannüsse geben, vermischen und kurz erwärmen. Gleich oben auf dem Salat verteilen.



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Montag, 1. November 2021

Hammeleintopf mit Wirsing und Cabanossi

Bei meinen Versuchen, meine Tiefkühltruhe leer zu bekommen, ist mir noch eine Packung Hammelfleisch in die Finger gefallen. Eigentlich hatte ich ja gedacht, ich hätte alles bereits verarbeitet, um so mehr habe ich mich gefreut, noch eine Portion gefunden zu haben.

Da das Wetter mal wieder kalt und nass daherkam, wollte ich mir einen wärmenden Eintopf zubereiten und natürlich durfte da reichlich Gemüse nicht fehlen.

Zutaten:
700 g Hammelfleisch mit Knochen (ich hatte ein Stück Schulter)
50 g durchwachsener Speck (ich hatte einen Wacholderschinkenspeck)
1 Lorbeerblatt
400 g Kichererbsen (Dose)
4-6 mittelgroße Kartoffeln
3 Möhren
1 Zwiebel
3 Stangen Staudensellerie
4-5 Blätter Wirsing
4 Tomaten
1 Cabanossi
Paprikapulver (edelsüß)
1-2 Prisen Safran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Fleisch mit dem Speck und dem Lorbeerblatt in ca. 2 Liter Wasser aufkochen und ca. 1 Stunde köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Derweil die Kichererbsen abgießen und abspülen, dann die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und würfeln. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Den Sellerie waschen, putzen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Den Wirsing waschen, die harten Blattsiele herausschneiden und den Kohl quer in breite Streifen schneiden. Die Tomaten über Kreuz einschneiden und mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und achteln. Die Cabanossi in Scheiben schneiden.

Das Fleisch und den Speck aus der Brühe nehmen. Das vorbereitete Gemüse und die Cabanossi in den Topf geben und kochen, bis alles weich ist. Den Speck würfeln und das Fleisch vom Knochen lösen und klein schneiden. Beides zurück zur Suppe geben und diese mit Paprika, Safran, Pfeffer und Salz abschmecken.



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