Die zweite Hälfte meines Septemberurlaubes wollte ich dieses Mal in Lüneburg verbringen. In der Lüneburger Heide war ich schon öfters aber dieses Mal war mir nach etwas mehr Stadt, denn ich hatte ja schon eine ruhige Woche in Heidesee.Auf dem Weg von Heidesee nach Lüneburg hatte ich mir nach zwei Dritteln der Strecke erstmal eine Mittagspause eingelegt. In Heidesee musste ich spätestens um 10 weg und in die Wohnung in Lüneburg konnte ich erst ab um 15 Uhr. Also hatte ich die Fahrt mit einer größeren Pause geplant. Und ging dann in Lüneburg angekommen erstmal einkaufen, um alles für meine Küchenexperimente zuhaben.
Den Kartoffelsalat mit Hackklößchen und den leckeren Hibiskus-Erdbeer-Eistee hatte ich am Freitag vorbereitet. Zusätzlich hatte ich den rote Beete Salat vom Donnerstag nochmal zubereitet. Als Nachtisch hatte ich kleine Käsekuchen in der Heißluftfritteuse gebacken. Allerdings hatte ich dann Mittags nicht genügend Appetit, um die Käsekuchen zu essen. Ich habe sie einfach wieder in die Kühltasche gepackt.
Meine Ferienwohnung in Lüneburg war ganz anders als die in Heidesee. Modern, geradlinig und mit Fußbodenheizung und Geschirrspüler *lach* und barrierefrei, darüber hat sich besonders mein Knie gefreut. Das heißt nicht, dass sie besser oder schlechter als das Häuschen in Heidesee war nur anders, denn hier hat die individuelle Gemütlichkeit und der kuschelige Kaminofen gefehlt.Da mein Parkplatz direkt gegenüber meiner Terrasse lag, hatte ich nur 4 Schritte vom Parkplatz bis ins Wohnzimmer, das hat das Gepäck schleppen echt erleichtert.Die Küche hatte alles, was ich für meinem Urlaub brauchen würde. Allerdings war sie eher für große Leute gemacht, zum Glück stand im Schlafzimmer eine Leiter, denn sonst wäre ich nicht in die oberen Fächer gekommen.Nachdem ich alles ausgeräumt hatte, testete ich die Couch, die sich als sehr bequem herausgestellt hat. Nach einem kleinen Nickerchen spazierte ich zum Brauhaus Nolte, um dort in Ruhe zu Abend zu essen. Allerdings hatte ich vergessen, einen Tisch zu reservieren, da ich nicht wusste, dass ausgerechnet an diesem Samstag dort Livemusik gespielt würde aber dort war man echt nett und fand doch noch ein Plätzchen für mich.Eigentlich trinke ich kaum Alkohol aber dort wollte ich mal wieder ein Bier trinken und entschied mich für ein Roggen-Bier, das dort gebraut wurde. Cool fand ich die Bierflaschen als Salz- und Pfefferstreuer.Zum Essen hatte ich dann ein selbstgemachtes Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, echt lecker. Danach spazierte ich in aller Ruhe in meine Ferienwohnung.Am nächsten Morgen bereitete ich mir ein großes Heidefrühstück zu und ließ den Sonntag ganz entspannt beginnen.Am späten Vormittag machte ich mich dann auf den Weg zum Deutschen Salzmuseum. Dort gab es eine wirklich interessante Ausstellung mit viel Wissenswertem über Salz. Zufällig war an dem Sonntag "Tag des offenen Denkmals" und so konnte man umsonst ins Museum, entsprechend voll war es auch. Was ich toll fand war, dass so viele Kinder dort waren.Hier kann man sehen, was für unterschiedliche Salzsorten es gibt.Hier die Lüneburger Salzsau, das ist laut der Legende ein Wildschwein, dass die erste Lüneburger Solequelle gefunden haben soll. Durch das "weiße Gold" kam Lüneburg zu einem außerordentliche Wohlstand. Das ist mal ein Salzkorn.
Hier sieht man einen historischen Solearbeiter, der an einem Solebrunnen steht. Um zu dieser Figur kommt man durch enge Gänge, die den originalen Schächten nachempfunden sind.Hier sieht man die letzte Saline der Stadt Lüneburg, die 1980 stillgelegt wurde.Neben den Anlagen wurde auch eine Vielzahl von Salzstreuern gezeigt.Sehr detailgetreue Nachbauten konnte man sich ebenfalls anschauen.Da Salz früher extrem wertvoll war, gab es sogar extra Salzlöffel.
Da ich aufgrund meines reichhaltigen Frühstücks das Mittagessen hatte ausfallen lassen, gönnte ich ein wirklich leckeres Eis. Es war einer der besten veganen Erdbeer-Eisbecher, die ich je gegessen hatte.Denn hier in der Eismanufaktur Milano hatten sie die Saison noch nicht beendet und sie hatten eine Vielzahl von veganen Eissorten. Nach dem ganzen Rumgetrapse legte ich in meiner Ferienwohnung ein entspanntes Nachmittagsschläfchen ein. Abends wollte ich mich in der Küche dann ordentlich austoben. Da ich hier nicht aufwaschen musste, konnte ich wieder so richtig rumaasen. Das Ende meiner Kochversuche war dieser leckere Lüneburger mit einem leckeren grünen Salat.Den Abend ließ ich mit einem gutem Buch ausklingen und nach einer sehr geruhsamen Nacht, gab es bei mir ein kleine Heidefrühstück, denn ich wollte mittags in der Therme etwas essen und da sollte das Frühstück nicht so groß werden.Für den Montag hatte ich den Besuch der Salztherme SaLü auf dem Plan. Diese knuffige Therme versprach einen erholsamen Tag. Da die Parkplatzsituation in Lüneburg etwas angestrengt ist, war ich froh, dass direkt neben der Therme ein Parkhaus ist und als Besucher der Therme muss man auch nur 1,50€ zahlen.Der Außenbereich war nicht besonders groß aber es war echt genial, im Salzwasser zu schweben und sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. Der einzige Wermutstropfen war das unterirdische Essensangebot. Eigentlich wollte ich ja dort etwas essen aber leider gab es da nur simpelste Systemgastronomie und nicht mal die Pommes sahen lecker aus. Da die Therme direkt neben der tollen Eismanufaktur ist, konnte ich nicht widerstehen, mir noch zwei Kugeln von dem leckeren veganen Eis zu holen, schließlich hatte ich kein Mittagessen. *lach*
Als ich dann wieder in meiner Ferienwohnung war, bin ich gleich weggepennt. Man glaubt gar nicht, wie 4 Stunden Salzwasser planschen schlauchen. Nach einem ausgiebigen Schläfchen hatte ich mir dann eine Portion Nudeln mit Garnelen gekocht, lecker.
Bei meinen Besuchen in der Lüneburger Heide hatte ich auch immer mal einen Abstecher direkt nach Lüneburg gemacht aber da hatte ich nie viel Zeit für die ganzen kleinen Gässchen.
Nachdem Stadtbummel hatte ich auf dem Weg zu meinem Auto noch ein nettes Café entdeckt und dort hatte ich mir noch einen doppelten Espresso geholt und meine Füße ausgeruht.
Wie zuhause habe ich auch im Urlaub immer etwas frisches Gemüse da, denn ich mag es, zu meinen Gerichten einen knackigen Salat zu servieren.
Zum Abendessen gab es bei mir gebratenen Lachs mit Garnelen, Bratkartoffeln und Senfsoße sowie etwas frischem Salat.
In der Nacht hat es so stark gewittert, dass es mich mehrfach geweckt hat aber zum Glück war morgens alles wieder trocken. Das fand ich gut, denn auf meinem Plan stand der Besuch des Wochenmarktes. Ich hatte ja schon öfters geschrieben, dass ich sowas mag. Allerdings kann das manchmal gut ins Geld gehen ;) Dieses Mal habe ich mich gut zurück gehalten, denn es war ja eh mein letzter Tag aber ich brauche ja auch zuhause etwas zu essen.
Die meisten Verkaufsstände auf diesen bunten Markt waren von landwirtschaftlichen Firmen, die ihre eigenen Produkte verkauften.
Dieser Honigstand war wirklich interessant, denn man durfte hier die verschiedenen Sorten verkosten. Obwohl das schon ein bisschen unfair von mir war, denn kaufen wollte ich keinen Honig. Den hole ich mir lieber von einer Kollegin, die selbst imkert.
Schade, dass es mein letzter Tag hier war, denn deshalb musste ich mich zurück halten und nicht so viel einkaufen.
Hier an dem Stand gab es Leckereien von der Heidschnucke und der nette Verkäufer ließ mich so einiges kosten. Deshalb hatte ich dann auch so einiges gekauft. Besonders lecker fand ich den Heidschnuckenschinken. mmmmmm
Der Markt befindet sich direkt vor dem Lüneburger Rathaus.
Nachdem ich einmal über den Markt gebummelt war und alles besorgt hatte, was ich wollte, ging es erstmal zum Frühstücken ins Auszeit.
Hier könnt ihr sehen, dass meine klassische Auszeit schon recht lecker aussah.
Danach ging es wieder zurück zu meinem Auto dass hier im City-Parkhaus so idyllisch stand. Das Parkhaus kann ich nur empfehlen, es hält sich preislich im Rahmen und man ist quasi schon direkt in der Altstadt.
Da mir mein Knie wieder Schwierigkeiten machte, war ich nochmal kurz im Supermarkt und hatte mir einen großen Becher Quark gekauft, um mir dann in meiner Ferienwohnung eine Quark-Kühlkompresse zu basteln. Da ich ja ein ausgiebiges Frühstück hatte, fiel das Mittag aus und ich gönnte mir nur ein paar leckere Weintrauben und einen frisch gepressten Saft vom Markt.
Nach zwei Stunden kühlen, hatte sich mein Knie wieder etwas beruhigt und ich bin noch einmal los, mir zum Abschluss noch ein leckeres veganes Eis zu holen.
Auf dem Markt hatte ich mir Blaubeeren von einem ansässigen Bauern gekauft und mir dazu leckere Heide-Pfannkuchen zubereitet.
Danach ging es wieder ans Einpacken. Hier war ich froh, dass ich über meine Terrasse einen kurzen Weg zum Auto hatte.
Für mein Frühstück konnte ich alle Reste, die ich noch im Kühlschrank hatte, verwerten. Früher hatte ich immer zwei Brötchen zum Frühstück aber in letzter Zeit habe ich einfach nicht mehr so viel Appetit und deshalb hatte ich hier einfach ein Brötchen in Scheiben geschnitten und so sah es nach viel mehr aus. ;)
Auf der Fahrt nach Hause hatte ich a zwei Autohöfen angehalten und wollte eigentlich etwas essen aber in dem einem war das Angebot unterirdisch und der zweite hatte nur noch ab 17 Uhr geöffnet, was ist das für ein Autohof. Na ja da bin ich dann lieber weitergefahren. Mein dritter Versuch war auch nicht wirklich erfolgreich aber der Kuchen sah ganz annehmbar aus und hat auch geschmeckt.
Abschließend kann ich sagen, dass ich zwar nicht alles geschafft habe anzuschauen, was ich auf meinem Plan hatte aber ich hatte eine schöne Zeit. Und ich bin froh, dass es Google Maps gibt, denn mein Navi im Auto wollte einfach nicht so wie ich wollte, es zerrte mich immer in irgendwelche Baustellen oder Sackgassen. Da bin ich dann aufs Handy ausgewichen.
Eure Danii von Lecker Bentos und mehr
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
.jpeg)
Hallo Danii!
AntwortenLöschenLüneburg ist wirklich eine traumhaft schöne Stadt – die historische Altstadt und das ganz besondere Flair dort lohnen sich einfach immer für eine Reise. Schön, dass Du uns auf diesen Ausflug mitnimmst. Die Eindrücke machen direkt Lust auf einen spontanen Kurztrip!
Liebe Grüße,
Barbara
Hallo Barbara genau das war meine Intension dort hinzufahren, die historische Altstadt ist einfach idyllisch. Es war nur schade, dass ich nicht so gut zu Fuß war, denn mit dem Auto in die Innenstadt von Lüneburg ist schon eine Herausforderung ;)
LöschenLiebe Grüße
Danii