Eigentlich hatte ich für Mittwoch eine 10-Seenfahrt reserviert aber meine Wetter-App war der Meinung, dass es regnen würde und da ich mich auf dem Schiff nicht unter einem Dach hätte verstecken können, hatte ich die Reservierung dann abgesagt und bin der Empfehlung meines Vermieters gefolgt und nach Glashütte gefahren.
Das Museumsdorf Baruther Glashütte kam mir auf den Bildern schon recht bekannt vor und ja ich war 2019 schonmal da. Bei einem Ausflug mit der Lebenshilfe war ich als Begleitperson dort. Na ja als Begleitperson hat man von den Ausflügen nicht wirklich was und deshalb war meine Entscheidung dorthin zufahren sehr schnell getroffen.Allerdings hatte ich den Tag mit einem ordentlichen Frühstück begonnen. Eine Portion Rührei mit Ziegenkäse und eine leckere Scheibe Walnussbrot waren der richtige Start in den Tag. Nachdem ich alles aufgewaschen hatte, fuhr ich nach Glashütte.In den letzten Jahren hat sich dort einiges zum Positiven entwickelt. Na ja bis auf die Parkplatzsituation. Der Parkautomat war schon ziemlich runter. Man konnte auf dem Display kaum etwas erkennen und es ging nur eine Tageskarte für 5€. Die natürlich in Münzen, denn Scheine oder Karte gab es nicht. Mit meinen letzten 5 Cent-Stücken bekam ich dann die 5€ zusammen. Nach dem Kaufen der Eintrittskarte schaute ich mir erstmal die Ausstellung über Herrn Burger an. Er gilt als Erfinder der Thermoskanne und hatte auch ein Patent für Röntgenröhren Man konnte viel Interessantes nachlesenund anschauen.So etwas ähnliches hatte ich in Jena im Schottmuseum schonmal gesehen.Allerdings habe ich nicht alles verstanden, so wie diesen Versuchsaufbau. Muss ich wohl nochmal recherchieren ;)Diese Thermobehälter haben Erinnerungen geweckt, besonders der orange rechts unten. Genau so einen Behälter hatte wir früher. Ich war wohl 9 oder 10, da hat meine Mutter mit dem Behälter zur Eisdiele geschickt, damit ich für uns alle Eis holen sollte. Und ich kam auf die geniale Idee, das Geld für das Eis in den Thermobehälter so legen. Während ich zur Eisdiele gehüpft bin, klimperte das Geld so schön. Nur war dann in der Eisdiele das Gejammere groß, weil ich kein Eis mitnehmen konnte, da der Thermobehälter kaputt war. Und das war damals schlimm, denn ehe meine Mutter einen neuen bekommen hat, gab es bei uns kein Eis mehr und anders als jetzt gab es die nicht immer. Heute sind die Behälter zum Glück robuster.
Danach hatte ich ein kleines Hüngerchen und holte mir im Restaurant Reuner eine Kräuterwurst mit Sauerkraut und einem wirklich leckeren Steinofenbrot.
Nach dem Essen bin ich nochmal in den Konsum
um ein paar Kleinigkeiten mitzunehmen.
Danach ging es zurück in mein Ferienhaus zum Powercouching. Denn so ein kleines Nachmittagsschläfchen ist im Urlaub wirklich entspannend.
Gut ausgeruht ging es dann in die Küche, denn vom Abend vorher hatte ich ja noch eine Portion Tomatensuppe übrig, die ich in ein neues Gericht verwandelt habe.
Für Donnerstag hatte ich den Besuch von Königs Wusterhausen auf dem Plan. Nachdem ich es morgens gut verschlafen hatte (obwohl im Urlaub heißt das wohl ausschlafen *lach*) fuhr ich dorthin. Bei meiner Urlaubsplanung hatte ich gelesen, dass es mit Parken etwas schwierig ist, da die meisten Parkplätze schon morgens besetzt sind oder zeitlich auf 2 Stunden begrenzt sind. Da hatte ich die KI von Google bemüht und dort bekam ich den Hinweis auf kostenlose Parkplätze in der Nähe des Bahnhofs. Von dort bis zum Schloss waren es nur 10 Minuten zu Fuß. Der Weg ging idyllisch durch den dortigen Park.Vor dem Museumsbesuch wollte ich noch ordentlich frühstücken und hatte mich für das Mühlencafé direkt neben dem Schloss entschieden.Dort hatte ich ein wirklich tolles Frühstück, dass keine Wünsche offen ließ. Für mich super war, dass es hier endlich mal wieder Leute gab, die wussten, wie man einen ordentlichen Tee zubereitet. Im Anschluss besuchte ich das Schloss Königs Wusterhausen. Dieses kleine Schloss bekam König Friedrich Wilhelm I., bekannt als der „Soldatenkönig" mit 10 Jahren von seinem Vater zu Weihnachten geschenkt.Hier gab es so einiges zu sehen. Allerdings kann man das Museum nur mit einer Führung besichtigen. Zu meinem Glück muss ich sagen, denn diese Führung war wirklich extrem interessant. Der junge Mann, der unsere kleine Gruppe durch das Schloss begleitete, wusste viel Wissenswertes und hielt sich nicht nur an Jahreszahlen fest. Ich kann einen Besuch nur empfehlen.Allerdings hat meinem Knie der Besuch des Schlosses bzw. die Treppen, die ich darin steigen musste, nicht gefallen und so konnte ich am Ende der Führung nur noch humpeln. Also hatte ich mir gegenüber des Schlosses einen Cocktail gegönnt und habe mein Knie etwas ausgeruht. Meinen eigentlich geplanten Stadtbummel hatte ich dann ersatzlos gestrichen und bin zu meinem Parkplatz zurück gehumpelt.Auf dem Weg zu meinem Ferienhaus bin ich beim Eispaten vorbeigefahren und hatte mir dort ein leckeres Eis geholt. Diese Eisdiele wurde mir hier mehrfach empfohlen. Allerdings konnte ich dort sehen, dass die eigentliche Saison vorbei ist, denn so viele verschiedene Sorten, wie mir alle angekündigt hatten, gab es nicht mehr. Egal das Eis, was ich hatte, war lecker.In meinem Ferienhäuschen habe ich dann erstmal mein Knie hochgelegt und ein Nickerchen gemacht. Danach noch etwas gelesen und mir ein typisches Gericht dieser Gegend zum Abendessen gezaubert.Am Freitag begann ich den Tag gemütlich mit einem Frühstück beim Brotsommelier.
Nach meinem letzten Abendessen in Heidesee kam noch eine faule Runde Powercouching am Kamin dazu.
Den Samstag hatte ich recht entspannt geplant. In Ruhe gefrühstückt, dann ein letztes Mal aufwaschen *lach* und noch die letzten paar Sachen eingepackt. Dann ging es Richtung Lüneburg zur zweiten Hälfte meines Urlaubes.
Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

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