Mittwoch, 19. September 2012

Italienisches Urlaubsmenü

In unserem Hotel gab es abends immer ein vier Gänge Menü. Dies ist in Italien die übliche Menüfolge. Für den ersten Gang konnte man am Büfett Antipasti und frische Salate selbst wählen. Es gab auch jeden Tag verschiedene frische Gemüse und dazu ein gutes Olivenöl und ein sehr aromatischer Aceto Balsamico. 
Zum Frühstück haben wir dann die dreisprachige Abendkarte erhalten und konnten uns das Menü zusammenstellen. Lustig waren immer die deutschen Übersetzungen der Speisen. Gnocchis wurde mit Kartoffelknödel und Vitello Tonado mit kaltem Kalbfleisch mit Fischsoße übersetzt und aus Panna Cotta wurde Sahnepudding und Biskuit mit Mascarponekreme stellte sich als Tiramisu heraus.

Als zweiten Gang konnten wir jeden Tag zwischen Suppe und zwei verschiedenen Pastagerichten wählen. Die Gerichte wurden aus sehr hochwertigen Zutaten zubereitet und waren immer sehr schmackhaft. Hier hatte ich mir Tortellini mit Salbeibutter ausgesucht.

Für den dritten Gang konnte man jeweils zwischen einem Fleisch- und Fischgericht sowie einem vegetarischen Essen auswählen. Die Speisen waren sehr puristisch angerichtet aber extrem lecker. Hier gab es Kaninchen mit gebratenen Kartoffelwürfeln.

Natürlich gab es als Abschluss total leckere Desserts. Hier konnten wir zwischen zwei Nachspeisen wählen. Es fiel uns extrem schwer uns zu entscheiden. Besonders lecker war eine Vanille-Mascarpone-Creme, die ich leider nicht fotografiert habe aber ich habe selten so etwas fluffiges gegessen. Auf dem nicht gerade gelungenen Foto sieht man ein sehr aromatisches Orangensorbet.







Dienstag, 18. September 2012

Bloggeburtstag bei Melopan

Melopan feiert mit ihrem Blog my little japanese world den ersten Geburtstag. Ich war ja schon in ihrem Vorgängerblog jakubick.myblog.de ein begeisterter Leser. Mir gefällt ihre Mischung aus Rezepten, Bentos und anderen interessanten Sachen.

Zu ihrem Bloggeburtstag veranstaltet sie ein Gewinnspiel mit sehr schönen Preisen. Daran kann jeder teilnehmen, der Follower ihres Blogs ist und dort einen Kommentar hinterlässt bzw. über ihren Bloggeburtstag selber bloggt.

Also von mir noch mal herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim weiteren bloggen.

Fahrt rund um den Gardasee nach Sirmione


An unserem vorletzten Urlaubstag haben wir uns ein Fahrt rund um den Gardasee gegönnt. Klar hätten wir so eine Tourifahrt machen können, extra mit einem Ausflugsboot und vielen Rentnern *g* aber wir haben uns dann eher für eine Fahrt mit einer Fähre entschieden. Hier hatten wir den Vorteil, es gab bezahlbar Getränke (bei uns wieder die lecker Lemon Soda) und wer wollte, hätte sich auch etwas zu essen kaufen können. Auch konnte man sich zwischendurch gut die Beine vertreten, denn so eine Fähre ist bedeutend größer und  dadurch auch viel schwankungssicher als so ein Touristenboot.


Von Limone ging es über Malcesine und viele kleine schöne Örtchen nach Sirmione. Für uns war es besonders interessant zu beobachten wie sich die Landschaft während der Fahrt verändert hat.


Sirmione ist eine sehr malerische Halbinsel, die schon zu Zeiten der Römer ein Ferienort war. Bekannt ist Sirmione auch für sein extrem schmackhaftes Eis. Ich habe noch nie vorher so eine Eisauswahl gesehen.

Hier sieht man dann, wohin Sprachschwierigkeiten führen können. Ich hatte mir an einer der vielen Eisdielen zwei Kugeln Eis bestellt. Ich wollte eine Kugel Erdbeerjoghurteis und eine Kugel Kirschvanilleeis haben. Dieses Monstereis ist dabei rausgekommen. Alle meine Versuche, daran etwas zu ändern, scheiterten an der Sprachbarriere und der Sturheit der Verkäuferin. Zum Glück hat mir meine Freundin dann dabei geholfen, denn obwohl es extrem lecker war, hätte ich es nicht aufessen können.










Montag, 17. September 2012

Pizza al prosciutto e funghi und Pizza al Tonno mit Lemon Soda


In Riva hatten wir eine Bar ohne Namen entdeckt und das hat uns neugierig gemacht. Als wir uns dann die Teller der Gäste angeschaut haben, beschlossen wir uns dort leckere Pizza schmecken zu lassen. In der Bar gab es auch extrem schmackhafte selbstgemachte Limonade. Ich bin immer hellauf begeistert, wenn man authentische Getränke bekommt und nicht immer diesen Spritverschnitt.

Pizza al prosciutto e funghi (2 Pizzen)
Zutaten:
500 g Mehl
325 ml lauwarmes Wasser
1 Packung Trockenhefe
200 g stückige Tomaten
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
etwas Oregano
etwas Basilikum
125 g Mozzarella
100 g Schinken
250 g Champignons
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Zuerst den Teig zubereiten, dafür das Mehl mit Hefe, 1 Prise Zucker und etwas Salz vermischen. Das Wasser langsam dazu gießen und dann zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Danach den Teig abdecken und etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Derweil Tomaten, Tomatenmark, geschälten Knoblauch und Kräuter in einem Mixer pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Den Schinken in mundgerechte Stücke schneiden. Den Mozzarella würfeln.

Nachdem der Teig gegangen ist, diesen noch einmal kurz durchkneten und halbieren. Auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn 2 Pizzen ausrollen. Den Teig auf ein Backblech legen und abgedeckt zehn Minuten gehen lassen. Die Tomatensoße auf den Pizzen verteilen. Dann Schinken, Pilze und Käse darüberstreuen. Im vorgeheizten Backofen auf höchster Stufe bei Ober- und Unterhitze 15 bis 20 Minuten backen.

Pizza al Tonno (2 Pizzen)
Zutaten:
wie oben nur Schinken und Pilze durch 200 g Thunfisch und eine große Zwiebel ersetzen.

Zubereitung:
wie oben nur hier die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden und mit dem Thunfisch auf den Pizzen verteilen und mit Mozzarella bestreuen. Backen wie oben.


Lemon Soda
Zutaten:
4 Bio-Zitronen
1 l Mineralwasser (gut gekühlt)
1 Tasse heißes Wasser
6 Esslöffel Zucker
Eiswürfel
eventuell Zitronenscheiben zum Dekorieren

Zubereitung:
Den Zucker in einer Tasse heißem Wasser auflösen und abkühlen lassen. Die Zitronen auspressen und mit dem Zuckerwasser verrühren. Mit dem Mineralwasser aufgießen. Das Eis auf die Gläser verteilen und mit der Limonade aufgießen. Wer möchte kann das Ganze noch mit einer Zitronenscheibe dekorieren.

Sonntag, 16. September 2012

Riva del Garda

Auch nach Riva, der heimlichen Hauptstadt dieser Gegend fuhren wir mit den Fährschiff. Bei dem genialen Wetter, dass ich in meiner Urlaub hatte, war es auf dem Schiff super klimatisiert. Durch den Fahrtwind hat man nicht gemerkt, wie stark die Sonne geschienen hat. Zum Glück war das Fährschiff überdacht, so konnte man den Sonnenbrand verhindert.

Auf dem Gardasee konnte man Segler, Windsurfer, Kitesurfer und alle anderen Wassersportler beobachten. Zwischen Limone und Riva gibt es ein Hotel, dass hauptsächlich von Windsurfern bewohnt wird. Dort wurden auch Kurse angeboten aber ich kann auf so einem Ding ja nicht mal stehen *g*

Da Riva um einiges größer ist als Limone, gibt es natürlich auch viel mehr kleine Geschäfte. Hier mal einen mit Alkoholitäten. Uns hatten es besonders gute Bardolino-Weine angetan. Ein paar Flaschen haben es dann sogar bis nach hause geschafft *g*.

Aber auch richtig knuffige Lebensmittelläden gab es in Riva. Obst und Gemüse farbenfroh hergerichtet und dann noch lebensnotwendige Dinge wie gutes Olivenöl, Pasta u. ä.

In Riva gibt es sehr schöne Fußgängerzonen und Parks, die hervorragend zum Schlendern geeignet sind.









Samstag, 15. September 2012

Piadina auf dem Monte Baldo


Auf dem Monte Baldo hatten wir ein kleines Hüngerchen und wollten dort in einer Berghütte einkehren. Also setzten wir uns im Freien unter einen Sonnenschirm und da bekamen wir auch schon Speisekarten mit einem mürrischen Gesicht hingeschmissen, also wirklich erwartet wurde dort kein Gast. Während meine eine Freundin schon mal einen Blick auf die Speisekarte warfen, sind wir anderen zwei mal auf Toilette. Schon beim Öffnen der Tür schlug uns ein extremer Geruch von altem Frittenfett entgegen, es war muffig und die Hütte sah innen so aus, wie wir draußen vom Kellner begrüßt wurden. Irgendwie wollte dann keiner mehr von uns da etwas essen.
Da es in der Bergstation noch einen Schnellimbiss gab, wollten wir erst mal da schauen und was für ein Widerspruch, zwar Fastfood aber sauber und freundlich und auch das Personal war sehr zuvorkommend und freundlich. So wie das in Italien üblich ist, konnte man sich die verschiedenen Paninis, belegten Ciabattas und anderes am Tresen  auswählen und dann wurden sie frisch getoastet.

Ich hatte mich für eine Piadina entschieden, dass ist ein dünnes Fladenbrot, welches mit Salat, Käse und/ oder Wurst belegt ist. Der Imbissmitarbeiter nahm den Salat und die Tomatenscheiben heraus, toastete das Fladenbrot mit Käse und Schinken und legte dann einfach das Grünzeug wieder rein und schon war die kleine Leckerei fertig.

Ich habe mal nach einem authentischen Rezept gesucht und bin glaube ich fündig geworden:

Zutaten:
500 g Weizenmehl
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Hirschhornsalz
50 ml handwarmes Wasser
100 g Schweineschmalz
1 Kugel Mozzarella
8 Scheiben Schinken
einige Salatblätter
2 Tomaten

Zubereitung:
Auf der Arbeitsflächen alle trockenen Zutaten aufhäufen und eine Mulde formen, dahinein das Wasser und den flüssigen, nicht zu warmen Schweineschmalz geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Unter einem Tuch ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Während dessen den Salat waschen und trocken schleudern. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und den Mozzarella grob würfeln.
Noch einmal gründlich durchkneten und in 4 Portionen teilen und dünne Fladen formen. In einer Pfanne ohne Fett von beiden Seiten trocknen, die Piadina sollte nicht gebräunt werden. Bis alle fertig gebraten sind, im warmen Backofen warmhalten, dabie mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken.
Die warmen Fladen mit dem gewürfelten Mozzarella, Schinken, Salatblatt und ein paar Tomatenscheiben füllen und zusammenklappen.

Die Piadine sofort heiß essen.

Freitag, 14. September 2012

Malcesine und Monte Baldo


Da wir im Urlaub das Auto mal stehen lassen wollten, haben wir uns nach anderen Transportmöglichkeiten umgesehen und festgestellt, dass man am Gardasee sehr bequem mit dem Schiff sehr schöne Ausflüge machen kann. Direkt auf der anderen Gardaseeseite befindet sich der malerische Ort Malcesine.

Wenn man mit dem Schiff auf Malcesine zu fährt, ist das erste was man sieht das Castello Scaligero. Die Burg wurde 500 nach Christi erbaut. Heutzutage ist es ein Museum.

Selbst Goethe besuchte das malerische Örtchen. Aus diesem Grund kann man im Castello Scaligero auch einen Goethesaal bewundern.

Direkt aus dem Ort führt eine Seilbahn zu der auf 1760 Meter gelegenen Seilbahnstation auf dem Monte Baldo.

In zwei Etappen kann man mit der Seilbahn bis zu Bergstation fahren.

Dieser Berg ist ein Mekka für Wanderer und Mountainbiker.