Montag, 6. Mai 2013

Occupatio feiert Geburtstag

Jetzt hätte ich es doch glatt vergessen, Euch zu berichten, dass Occupatio der Blog von Sidney ein Jahr alt geworden ist. Während dieser Zeit hat sich nicht nur die Optik geändert. Wenn ich ehrlich bin, ich hätte ihn nicht wieder erkannt, wenn ich nur so durchgeklickt hätte ;D
Also wer interessiert ist, schaut einfach mal vorbei und bis zum 8. Mai läuft auch noch ihr Geburtstagsgewinnspiel, bei dem es Bentosachen und tolle Stifte von Koh-i-Nor zu gewinnen gibt.

Karamell-Knusper-Müsli


Dieses Müsli ist jetzt eher etwas für kleine Süßmäuler. Mir persönlich ist es zu süß aber bei meinem Mitesser hat es wahre Begeisterungstürme hervorgerufen. Deshalb sehr empfehlenswert für alle, die es etwas süßer wollen.

Übrigens kann man eine Kostprobe dieses Müslis zusammen mit einem Frühstücksset Pronto Color zu meinem diesjährigen Geburtstags-Gewinnspiel gewinnen.

Zutaten:
50 g gemischte Nüsse (ich hatte Paranüsse, Cashewkerne, Walnüsse und Mandelkerne)
4 Esslöffel getrocknete Cranberries
200 g  Haferflocken
50 g gepuffter Dinkel
4 Esslöffel  brauner Zucker
50 ml Wasser

Zubereitung:
Die Nüsse grob hacken und ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, aus der Pfanne nehmen. Die Haferflocken ebenfalls rösten, die Nüsse wieder dazu geben. Jetzt die Haferflocken-Nuss-Mischung an eine Seite der Pfanne schieben und diese Seite vom Herd nehmen. In die andere Hälfte den Zucker geben  und  karamellisieren lassen. Das Wasser zum Karamell gießen und die Haferflocken-Nuss-Mischung unter den Karamell rühren und unter ständigem Rühren wieder trocknen lassen.
Die Cranberrys grob hacken und mit dem gepufften Dinkel zum Müsli geben.

Wer möchte, kann sich noch eine Banane reinschneiden, das passt sehr gut zum Karamell.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 5. Mai 2013

Zander mit Spargel-Möhren-Ragout


Ich bin so froh, dass die Spargelsaison begonnen hat und könnte die ganze Zeit dieses leckere Gemüse futtern. Ich liebe ja besonders den grünen Spargel, anfangs hauptsächlichst weil man den nicht so schälen muss aber mittlerweile empfinde ich ihn als aromatischer. Optisch macht er auch mehr her als der weiße. Zum Glück kann man jetzt den grünen auch fast überall kaufen. Heute gab es den Spargel in Verbindung mit einem wirklich leckerem Zanderfilet.

Zutaten:
4 Zanderfilets
500 g grüner Spargel
4 Möhren
700 g Kartoffeln
150 ml Milch
3 Esslöffel Mehl
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Senf
 Pfeffer, Salz, Zucker
Muskatnuss
etwas Dill zum Dekorieren
Butter zum Braten

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Dann in Salzwasser weich kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln abdampfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei die heiße Milch zugießen und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Das Gemüse schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Dann in etwas Salzwasser garen. Abgießen und dabei das Kochwasser auffangen. Die Butter zerlassen und das Mehl darin anschwitzen. Mit etwas Gemüsekochwasser ablöschen und aufkochen lassen, solange Wasser zu gießen bis eine sämige Soße entstanden ist. Zum Schluss den Senf unterrühren, mit einer Prise Zucker abschmecken und das Gemüse dazu geben. Jetzt nicht mehr kochen lassen, sonst wird der Senf bitter.

Die Zanderfilets mit Pfeffer und Salz würzen und mit etwas Mehl bestäuben und in Butter erst auf der Hautseite anbraten, dann wenden und noch ein-zwei Minuten braten. Alles zusammen anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 4. Mai 2013

Aprikosencrumble


Crumbles sind so leckere Kuchen und sehr schnell gemacht. Dieser Aprikosencrumble war mal wieder Rettung in letzter Minute. Da meldet sich Besuch an mit einem Anruf, in einer Stunde sind wir da und bringen Kaffeedurst mit. Klar ich hätte schnell was kaufen können aber das ist nicht meins. Also schnell die Vorräte checken und überlegen, welchen Kuchen ich in der kurzen Zeit zaubern könnte. In Anlehnung an den Apfel-Walnuss-Crumble ist dann dieser Aprikosencrumble entstanden. Diesmal gab es eine leckere Vanillesoße dazu, denn Eis hatte ich gerade nicht da. Der einzige Nachteil war, dass mir mein Besuch erklärt hat, bei so leckerem Kuchen würde man öfters mal kurzfristig vorbeikommen.

Zutaten:
1 Dose Aprikosen
200 g Mehl
200 g zimmerwarme Butter
120 g + 4 Esslöffel Zucker
100 g Mandelblättchen

Zubereitung:
Die Aprikosen abgießen und gründlich abtropfen lassen. Dann in einer gefetteten Auflaufform verteilen. 4 Esslöffel Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen und leicht anbräunen. Jetzt die Mandelblättchen dazugeben, mit dem Zucker vermischen und heiß über die Aprikosen verteilen.

Für die Streusel Mehl, Butter und den restlichen Zucker grob verkneten und ebenfalls über die Aprikosenhälften krümeln.

Die Auflauform im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 3. Mai 2013

Produktvorstellung Philips Barbecue Duo Teil 2


So jetzt habe ich es endlich geschafft auch das 2. Teil des Barbecue Duos zu testen. Für den Test sollte es ein kostenloses Fass Hasseröder Bier geben. Da es ein paar Lieferschwierigkeiten gab und als ich das Fass verspätet erhalten hatte, gab es Schwierigkeiten einen gemeinsamen Termin zum Verkosten zu finden. Ich bin ja nicht der große Biertrinker und da musste ich mir ein paar Leute zum Verkosten einladen aber gestern haben wir es dann geschafft.

Fangen wir mit den positiven Sachen an. Der PhilipsPerfectDraft ist optisch ein Hingucker. Die Verarbeitung macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Ich habe dann die Bedienungsanleitung einem Blondinentest unterzogen und sie hat bestanden ;D. Der Zusammenbau war sehr einfach und auch das Einsetzen und "Anschließen" des Fasses gelang problemlos. Das Gerät ist leicht zu reinigen.

So und nun alles was mir nicht gefällt. Da nur 6 Liter Fässer verwendet werden können, ist die Bierauswahl sehr begrenzt und diese Fässer sind sehr teuer. Mit Flaschenbier käme man billiger. Für meinen Geschmack dauerte das Kühlen des Bieres einfach viel zu lange. Wir haben das Bier 10 Stunden gekühlt und haben dabei das Fass von 16° Ausgangstemperatur nur auf 7°C runterkühlen können. Wenn ich das relativ große Fass im Kühlschrank vorkühlen wollte, müsste ich das komplette Innenleben des Kühlschrankes ausbauen. Wegen der langen Kühlzeit halte ich das Gerät für Partys ungeeignet. Denn wenn das erste Fass alle ist, hat man kein kaltes Bier mehr. Auch bei dem gezapften Bier war ich nicht zufrieden. Bis kurz bevor das Fass leer war, kam eigentlich hauptsächlichst Schaum. Dieser fiel aber sehr schnell zusammen.

Zusammenfassend kann ich sagen, wer das Gerät dazu nutzen möchte, jeden Abend sein Feierabendbier  zu trinken, kann, wenn er auf die angebotenen Biersorten steht, die Zapfanlage sicher gut gebrauchen. Das Bier soll sich angebrochen 30 Tage frisch halten (konnte ich wegen des kurzen Testzeitraumes nicht ausprobieren). Für Partys ist es weniger geeignet, denn da ist ein 6 Liter Fass einfach zu wenige. Für mich persönlich entspricht die Leistung und der Nutzen des Gerätes nicht dem doch sehr gehobenen Preis.

Allerdings hatten wir beim Verkosten viel Spaß und am Ende des Abends war das Fass alle ;D

Donnerstag, 2. Mai 2013

Cremige Kräuter-Kartoffelsuppe


Heute gibt es ein schönes und sehr schnelles Rezept von einer meiner Lieblingssuppen. Diese Kartoffelsuppe koche ich sehr gerne, wenn mir abends nach etwas Warmen ist, ich aber nicht wirklich Lust auf lange, komplizierte Kochveranstaltungen habe.

Zutaten:
800 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1/2 Packung Tiefkühl-Kräuter (ich hatte 6er Bio-Kräuter von Rewe)
1/8 l Weißwein
200 ml Sahne
1 l Gemüsebrühe
3 Esslöffel Butter
3 Scheiben Toastbrot
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Kartoffeln schälen und grob würfeln. Die Zwiebeln in 1 Esslöffel Butter anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. Die Kartoffeln, Kräuter und die Gemüsebrühe dazugeben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und kochen bis die Kartoffeln weich sind. Die Suppe pürieren und die Sahne zugießen, noch mal erhitzen und mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken.

Während die Suppe kocht, das Toastbrot würfeln und in der restlichen Butter goldbraun anbraten. Die Suppe mit den Croutons anrichten.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 1. Mai 2013

Bento Nr. 263 Couscous mit Spargelsalat


Für meinen heutigen Salat habe ich den Spargel kalt gegart. Die Methode habe ich mal bei den Kochprofis gesehen und  dann ausprobiert. So erhält man knackigen Spargel, der sich besonders für Salat eignet. Bei uns ist der 1. Mai immer ein Tag, an dem man sich trifft und/oder zusammen wandern geht. Unterwegs gibt es dann immer Bratwurst und ein kleines Bierchen. Heute werde ich mir wohl mal auf die Bratwurst verzichten und ein Bento zurechtmachen.

Eigentlich sollte es ja ein Hirsesalat werden, denn das Thema der heutigen MittwochsBox ist Getreide. Aber als ich die Packung aus dem Schrank nehmen wollte, ist sie mir aus der Hand gerutscht. Könnt ihr euch die Schweinerei vorstellen? Na ja das was noch in der Tüte war, hätte nicht gereicht, deshalb gibt es Couscous, der ist ja so ähnlich und gehört auch zum Getreide.

Salat alleine wäre ja kein ausgewogenes Bento. Deshalb habe ich mir noch ein paar Fleischbällchen gebraten und mit eingepackt. Dazu gab es noch ein paar Gurkenscheiben, Tomaten, Weintrauben und Erdbeeren.



Zutaten:
250 g Couscous
500 g grünen Spargel
1 Bio-Orange
2 Eier
2 Teelöffel Senf
3 Esslöffel Olivenöl
1 Frühlingszwiebel
1 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden, eventuell etwas nachschälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Den Spargel mit reichlich Zucker und Salz bestreuen und eine Stunde ziehen lassen. Danach durch ein Sieb gießen und mit Wasser abspülen.

1/4 l Wasser mit etwas Salz und 1 Esslöffel Öl zum Kochen bringen, den Couscous hineingeben und ca. 1 Minute köcheln lassen. Bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten quellen lassen. Einen Esslöffel Butter in die heiße Hirse geben, verrühren und dann abkühlen lassen.

Die Orange gründlich waschen und von der Hälfte die Schale abreiben und dann auspressen. Den Saft mit dem restlichen Öl, dem Senf, Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker verrühren und über den Spargel geben. Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Den Salat ca. eine halbe Stunde marinieren lassen. Die Orangenschale in den Couscous rühren.

Das überschüssige Dressing unter den Couscous rühren und den Salat darüber anrichten.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr