Donnerstag, 7. Februar 2013

Das Cookbook of Colors ist fertig

Das Titelbild wurde von Uwe zur Verfügung gestellt.
Uwe war extrem fleißig und hat nun das Cookbook of Colors fertig. Auf seiner Seite besteht seit heute 10 Uhr die Möglichkeit, das fertig Cookbook als PDF herunterzuladen. Um massenhafte Bot-Zugriffe zu verhindert bietet Uwe den interessierten Lesern an, den Download-Link per Mail zu versenden, deshalb wird es ein Formular für die E-Mail-Adresse geben, nach deren Eingabe und Bestätigung der Download-Link generiert wird.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Hier habe ich auch mit Uwes freundlicher Genehmigung noch einen kurzen Einblick ins Inhaltsverzeichnis des Cookbooks:

Da mir die Teilnahme an diesem tollen Kochevent das gesamte letzte Jahr sehr viel Freude bereitet hat, bin ich natürlich ein kleines bisschen stolz darauf, dass ich es im August mit meinem Beitrag süße Sommerrollen ins Cookbook geschafft habe.


Mittwoch, 6. Februar 2013

Bento Nr. 244 Hirtensalat mit Pizzabrot


Diese Woche ist das Thema der MittwochsBox bei LeckerBox Salat. Da ich gerne Salat esse aber der in letzter Zeit etwas zu selten auf meiner Mittagskarte stand, habe ich mich entschlossen, mir einem leckeren Hirtensalat zurecht zumachen.

Eigentlich wollte ich das Dressing separat mitnehmen aber der Salat schmeckt durchgezogen viel besser. Damit alles bleibt wo es hingehört, habe ich mal wieder meine Appetit Lunchbox verwendet, die schließt so schön dicht, da könnte man glatt Suppe einfüllen. Ich hatte mir übrigens noch einen Apfel als Nachtisch mitgenommen.

Natürlich kann man den Hirtensalat auch als normalen Salat zubereiten aber fürs Bento reicht ja auch eine kleine Menge. Ich habe dafür etwas Gurke, gelben Paprika (ich habe ihn geschält, damit er verträglicher ist), Tomate, Eisbergsalat und rote Zwiebel geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Das Gemüse mit einigen schwarzen Oliven vermischen und mit dem Dressing gut vermengen und durchziehen lassen. Für das Dressing habe ich etwas Fetakäse mit der Gabel zerdrückt und mit Joghurt verrührt. Dazu noch mit etwas Zitronensaft, Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker gewürzt.

Als Beilage gab es Pizzaröllchen. Auch die sind sehr schnell zubereitet, wenn man wie ich den Pizzateig eingefroren vorrätig hat, natürlich geht auch fertiger. Den Teig ausrollen und mit etwas gut gewürzter Tomatensoße bestreichen. Backen und in Stücke schneiden, dann aufrollen und mit einem Spieß zusammen stecken. Fürs Auge kam noch etwas Feldsalat dazwischen.


Dienstag, 5. Februar 2013

Curry aus Chiliwürstchen mit Kartoffelpüree


Heute gibt es mal wieder ein ganz einfaches Rezept, dass besonders abends ein schnelles Essen zum satt werden  verspricht. Normaler Würstchengulasch war mir zu langweilig, deshalb habe ich ihn mit etwas Currypaste aufgepeppt.

Zutaten:
6 Chiliwürstchen
1 rote Zwiebel
1 Dose Pizza-Tomaten
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel milde Currypaste
700 g Kartoffeln
150 ml Milch
Öl
Pfeffer, Salz, Chili, Muskatnuss, Zucker

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Dann in Salzwasser weich kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln abdampfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei die heiße Milch zugießen und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Würstchen in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Würstchen in etwas Öl anbraten, die Currypaste und das Tomatenmark dazugeben und etwas anrösten. Die Pizza-Tomaten ebenfalls dazugeben und alles mit Chili, Pfeffer, Salz und Zucker würzen. Etwas einkochen lassen. Alles zusammen anrichten. Da passt gut ein frischer Salat dazu.

Montag, 4. Februar 2013

Misosuppe mit Tofu und Wakame


Beim Fotografieren musste es wieder mal sehr schnell gehen, da ich einen Schwung hungriger Mitesser am Tisch sitzen hatte. Aber das Süppchen war sehr lecker. Die Menge des Rezeptes reicht entweder für 4 Portionen als Hauptspeise oder für 6 Portionen, wenn es in einem Menü gegessen werden soll. Wer das Dashi nicht selbst zubereiten möchte, lässt einfach die Bonitoflocken und die Kombu-Alge weg und rührt einen Liter Fertig-Dashi an.

Zutaten:
1 Stück Kombu (handtellergroß)
10 g Bonitoflocken
200 g Tofu
70 g Misopaste
2 Frühlingszwiebeln
1 Möhre

Zubereitung:
Zuerst das Dashi zubereiten. Eventuell anhaftenden Sand vom Kombu entfernen. Dann Kombu mit einem Liter Wasser langsam erhitzen, wenn die Alge an die Oberfläche kommt, herausnehmen. Kurz bevor das Wasser anfängt zu kochen die Bonitoflocken zugeben, kurz ziehen lassen. Dabei darauf achten, dass das Wasser nicht kocht. Sobald die Bonitoflocken nach unten sinken, das Dashi durch ein sehr feines Sieb gießen und die Brühe auffangen.

Den Tofu in Würfel schneiden. Die Möhre schälen und in sehr dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Röllchen schneiden. Das Dashi erhitzen, nicht kochen, die Misopaste in einer Tasse Dashi rühren und zur Suppe geben. Die restlichen Zutaten in die Brühe geben und alles gar ziehen lassen. Sobald das Miso in der Suppe ist, sollte diese nicht mehr kochen, da sonst der Geschmack leidet.

Sonntag, 3. Februar 2013

Tofu-Mousse von der Tonkabohne auf Aprikosenspiegel


Die Idee für die Mousse habe ich bei Mari gefunden. Ihre Bananenmousse war total lecker, ich konnte sie damals nur nicht fotografieren, wenn der Akku leer ist, geht das immer etwas schwer *g* Da mir die Struktur der Mousse sehr gut gefallen hat, habe ich ich die Grundzutaten beibehalten aber sie geschmacklich etwas verändert. Wenn man die Mousse im Glas servieren möchte, kann man ein Blatt Gelatine weglassen. Dadurch wird die Mousse fluffiger aber sie lässt sich nicht mehr so gut in Nocken abstechen.

Zutaten:
100 g Seidentofu
200 g Sahne
6 Blatt Gelatine
2 Esslöffel Zucker
Saft einer halben Zitrone
1 kleine Dose Aprikosen
1 Tonkabohne

Zubereitung:
50 ml Sahne mit der Tonkabohne aufkochen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen, dann die Tonkabohne entfernen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Tofu abtropfen lassen. Die Aprikosen ebenfalls gut abtropfen lassen. Den Tofu mit dem Zucker und dem Zitronensaft mit dem Mixer glatt rühren. Dann die Tonkabohnensahne dazugeben und ebenfalls gut verrühren. Die restliche Sahne fast steif schlagen. Die Tofumasse in die Gelatine rühren und dann vorsichtig unter die Sahne heben. Alles in eine flache Schale gießen und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Aprikosen sehr fein pürieren und auf vier Dessertteller verteilen. Mit einem Löffel Nocken abstechen, dabei den Löffel zwischendurch immer wieder in heißes Wasser tauchen. Die Nocken auf das Aprikosenmus legen.

Ich finde, hier sieht man die Struktur der Mousse sehr schön. Gern hätte ich die Mousse mit etwas Zitronenmelisse dekoriert aber ich habe einfach keine zu kaufen bekommen.

Samstag, 2. Februar 2013

Vegane Tofu-Cashew-Creme mit Granatapfel


Ich habe neulich mal wieder im Internet lecker asiatische Zutaten gekauft und da habe ich auch mal Seidentofu mitbestellt. Als erstes, habe ich mich mal an einer Tofu-Creme versucht. Die ist dann sogar vegan geworden, weil ich sowohl auf Sahne als auch auf Gelatine verzichtet habe. Dadurch war die Creme nicht sehr fest aber doch sehr schmackhaft. Obwohl mir mein erster Versuch nicht so doll geschmeckt hat. Ich hatte nur Cashewnüsse verwendet und das hat doch sehr vorgeschmeckt. Um mir da Sicherheit zu holen, mussten meine Kollegen mal kosten. Zum Glück sind die alle mutig, etwas zu kosten von dem sie nur wussten, es ist vegan. Aber auch denen ist der Geschmack aufgefallen. Deshalb habe ich die Hälfte durch Mandeln ersetzt und ich finde dadurch ist der Geschmack runder.

Zutaten:
50 g Cashewnüsse
50 g geschälte Mandeln
3 Esslöffel Wasser
1 Esslöffel Zitronensaft
150 g Seidentofu
4 Esslöffel Agavendicksaft
1 Granatapfel

Zubereitung:
Die Cashewnüsse und Mandeln über Nacht im Wasser einweichen, dann das Wasser abgießen. Im Multizerkleinerer die Cashewnüsse und die Mandeln mit 3 Esslöffeln Wasser pürieren, dann den Zitronensaft und den Agavendicksaft zugeben und weiter pürieren. (Bei mir hat alles in den Multizerkleinerer gepasst, falls nicht einfach teilen und in zwei Portionen pürieren) Zum Schluss noch den Tofu hineingeben und noch einmal kurz mixen.


Dann für zwei Stunden in den Kühlschrank. Den Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Die Tofu-Creme in Schälchen füllen und einige Granatapfelkerne darüber streuen.





Freitag, 1. Februar 2013

Tofu-Kraut-Pfanne mit Bandnudeln


Beim Rumprobieren mit Tofu habe ich mich auch mal an meinen Krautnudeln versucht. Das Ergebnis ist durchaus lecker geworden. Rein geschmacklich war kaum ein Unterschied zu schmecken, nur dass das Tofugehacktes beim Anbraten weniger Farbe bekommen hat als normales Hackfleisch. Ein Esslöffel Sojasoße konnte das sehr schnell beheben.

Zutaten:
1/2 Kopf Weißkraut
2 Packungen Tofugehacktes
1 Zwiebel
200 g Bandnudeln
1 Esslöffel Sojasoße
1 Teelöffel Gemüsebrühe
Öl
Kümmel, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebel putzen und fein würfeln. Das Weißkraut von den äußeren Blättern und dem Strunk befreien, halbieren und in dünne Streifen schneiden.  Etwas Öl erhitzen, das Tofugehacktes hinein krümeln und mit den Zwiebeln anbraten. Dann die Weißkrautstreifen dazu geben und alles scharf anbraten. Dabei mit Sojasoße, Kümmel, Pfeffer und Salz würzen. Einen viertel Liter Wasser dazu gießen, die Gemüsebrühe hineingeben und die Krautpfanne fertig schmoren lassen. Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten und unter das Kraut heben.