Dienstag, 31. Januar 2017

Entenbrust mit selbstgemachten Rotkraut


Als ich die Gerichte im Vorfeld angekündigt hatte, kam gleich wieder "das esse ich nicht". Zwei Kochkursteilnehmer wollten keine Ente, auf meine Frage warum, bekam ich nur ausweichende Antworten. So zum Beispiel "Die musste ich immer bei meiner Oma essen, die war so trocken ihhhh" Alle meine Versuche zu erklären, dass die geplante Entenbrust anders ist, als die Oma-Ente, scheiterten, deshalb hatte ich dann einfach noch zwei Hühnerbrüste gekauft und die zusammen mit der Ente zubereitet. Als es dann ans Essen ging, hatte ich jeden der zwei eine Scheibe Entenbrust mit auf den Teller gelegt und was soll ich sagen, so schnell konnte ich nicht schauen, als sich die zwei Nasen gleich nochmal Nachschlag geholt hatten. "Ach die Ente schmeckt ja ganz anders als bei meiner Oma." *lach*

Zutaten:
½ Kopf Rotkraut
2 Zwiebeln
1 kleinen Apfel
300 ml Orangensaft
4 Lorbeerblätter
5 Nelken
1 Zimtstange
Weinessig
Zucker nach Geschmack
2 Esslöffel Preiselbeeren
2 Entenbrüste
100 g Schalotten
½ l Geflügelfond
¼ l roter Traubensaft
2-3 Zweige Thymian
1-2 Zweige Rosmarin
1 Esslöffel Honig
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Das Rotkraut vierteln, den Strunk entfernen und alles in dünne Streifen schneiden. Jetzt die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und würfeln. Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anbraten, dann Rotkraut, Apfel und Orangensaft dazu geben und mit 2 Lorbeerblättern, Nelken, Zimt, Pfeffer und Salz würzen. Am Ende der Garzeit die Preiselbeeren zugeben.

Die Haut der Entenbrüste über Kreuz mehrfach einschneiden, dann von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Die Entenbrüste auf der Hautseite kross anbraten, wenden und die zweite Seite ebenfalls kurz anbraten. Jetzt die Entenbrüste mit Thymian und Rosmarin in eine Auflaufform setzen und mit Honig bestreichen. Alles für ca. 35 Minuten bei 100°C im Backofen fertig garen.

Die Schalotten schälen, in Spalten schneiden und in dem Bratenfett anschwitzen,
mit Fond und Traubensaft ablöschen, 2 Lorbeerblätter zufügen und alles köchelnd reduzieren. Die Soße mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 30. Januar 2017

Grüne Erbsensuppe



Für den letzten Tag der ersten Kochrunde hatte ich keine Idee für die Vorspeise, deshalb hatte ich mich dann nach den Wünschen der Kochkursteilnehmer erkundigt. Auf mehrfachen Wunsch haben wir uns dann für eine grüne Erbsensuppe entschieden, die gibt es in unserer Kantine immer mal wieder zum Mittag. Also habe ich mich dort einfach nach dem Rezept erkundigt. Es erinnerte mich an dieses hier.

Zutaten:
1 große Zwiebel
1 Stange Lauch
1 mehlig kochende Kartoffel
300 g Erbsen (tiefgefrorene)
1 l Gemüsebrühe
etwas Zitronensaft
2 Scheiben Toastbrot
Pfeffer und Salz
Zucker
Öl

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebel und die Kartoffel schälen und grob würfeln. Den Lauch gründlich waschen, putzen und in Ringe schneiden.

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anschwitzen, dann die Gemüsebrühe dazu gießen und zum Kochen bringen, nun Kartoffel, Lauch und Erbsen dazu geben und erneut aufkochen, mit Pfeffer und Salz würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Suppe sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Aus dem Toastbrot Sterne ausstechen und diese in etwas Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Die Suppe auf vier Schüsseln verteilen und mit Brotsternen bestreuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 29. Januar 2017

Kochprojekt Tag 10 Festliche Gerichte


Kurz vor Weihnachten war die letzte Veranstaltung des 1. Kochkurses. Natürlich hatte ich die Rezepte passend auf diesen Termin abgestimmt. Hier die passenden Rezepte zu finden war gar nicht so einfach, denn die meisten festlichen Gerichte sprengen entweder mein Zeitbudget bzw. meine Finanzen. Der Kompromiss war dann für mich, Entenbrust zuzubereiten und dann einfach auf jeder Teller nur eine halbe Entenbrust anzurichten. Da wir wie immer drei Gänge hatten sind trotzdem alle gut satt geworden.

Dieses Mal hatten wir besonders viel Spaß, denn eine meiner "Assistentinnen" hatte ihre Enkeltochter mitgebracht und dieser kleine Sonnenschein hat uns mit sehr viel Elan beim Kochen geholfen.

Als Vorspeise gab es auf Wunsch meiner Kochkursteilnehmer eine grüne Erbsensuppe mit kleinen Brotsternen.

Das Hauptgericht war, wie schon geschrieben, Entenbrust mit selbstgemachten Semmelknödeln und Rotkraut.

Natürlich durfte wie immer das Dessert nicht fehlen. Wir hatte eine Bayrisch Creme mit Erdbeersoße und die war so richtig fluffig.

Als Getränk gab es einen wirklich leckeren Kirschpunsch. Das Rezept habe ich mittlerweile schon das eine oder andere Mal zubereitet.



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Samstag, 28. Januar 2017

Grüne Smoothies


Bereits die dritte Woche habe ich mein Frühstück durch einen leckeren grünen Smoothie ersetzt. Ich trinke die nicht, um eine Diät zu machen, sondern weil sie mir wirklich gut schmecken und ich mich damit gut fühle. Ein bisschen habe ich trotzdem abgenommen. Die Reaktionen meiner Kollegen gehen von neugierig bis hin zu überrascht, wie man soetwas (die grüne Pampe) überhaupt trinken kann. 

Weil ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde, wie machst du denn deine Smoothies? Habe ich jetzt mal versucht, meine bisherigen Erfahrungen zusammenzufassen. Wie immer gilt auch hier, was schmeckt, entscheidet jeder selber. Manchmal schmecken gewisse Früchte und/oder Salatsorten im pürierten Zustand anders als man das gewöhnt ist. Ich mag zum Beispiel Rucola mit frischen Erdbeeren als Salat aber als Smoothie igitt. Es muss auch nicht jeder grüne Smoothie wirklich grün. Denkt nur an Beerenlust oder Violetta.

Als Mengenhinweis würde ich empfehlen die Früchte und das Blattgrün jeweils im Verhältnis 1:1 zu verwenden. Wobei es hier nicht um das Gewicht geht sondern um das Volumen. Dazu kommt dann noch immer soviel Wasser, bis der Smoothie die gewünschte Konsistenz hat. Verwendet werden kann hier stilles Wasser, Heilwasser oder auch gefiltertes Wasser.

Für den Geschmack ist es unbedingt notwendig, wirklich reifes Obst zu verwenden, denn je reifer es ist, umso aromatischer und süßer schmeckt der Smoothie und ist auch besser verdaulich. Verwenden kann man alle einheimischen und exotischen Früchte verwenden, die man mag. Ich achte dabei auf saisonales Obst und auf Bioqualität. Es empfiehlt sich, Obst bei dem man die Schalen mitessen kann wie Äpfel und Birnen diese auch mit in den Mixer geben. Denn häufig sitzen die Vitamine direkt unter der Schale und würde sonst weggeschnitten.
Der Fruchtanteil ist auch für die Süße und die Cremigkeit des Smoothies verantwortlich. Neben wirklich reifen Früchten eignen sich gerade Bananen sehr gut dazu, einen Smoothie zu süßen. Außerdem kann man auch geringe Mengen getrocknete Früchte wie zum Beispiel Datteln, Maulbeeren und Rosinen verwenden. Damit Smoothies cremiger werden, muss man auch nur das passende Obst verwenden wie zum Beispiel Bananen, Avocados, Mango oder sehr reife Birnen. Allerdings sollte ein ausgewogener Smoothie auch immer eine gewisse Menge Fruchtsäure enthalten. Hier eignen sich alle Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen, Zitronen, Limetten oder Grapefruits.

Damit der Smoothie grün wird, kann man jeder Art von Blattgrün verwenden. Auch hier gilt, was schmeckt und gefällt, passt schon. An erster Stellen können hier alle bekannten Blattsalate wie grüner Salat, Romanasalat, Eichblattsalat, Feldsalat, Endivien, Frisée, Chicorée, Mangold und Spinat mit in den Mixer. Man kann sowohl Kohlsorten wie zum Beispiel Grün- und Schwarzkohl verwenden als auch die Blätter von Wurzelgemüse wie Kohlrabis, Radieschen, Möhren und rote Beete. Auch Kräuter wie Petersilie und Minze oder Wildkräuter wie Löwenzahn, Sauerampfer, Schafgarbe, Spitzwegerich, Giersch, Vogelmiere oder Brennnessel kann man nutzen. Als Hinweis sollte man berücksichtigen je dunkelgrüner die Blätter sind, um so mehr Chlorophyll ist enthalten. Allerdings sollte man bei bitteren Blattsalaten mit etwas süßeren Früchten und einigen Spritzern Zitronen- und Limettensaft gegen den zu bitteren Geschmack wirken.


Natürlich gibt es noch eine Vielzahl von Blattgrün und Früchten, die ich hier nicht erwähnt habe und die trotzdem sehr gut im Smoothie schmecken aber gilt immer der Tipp, einfach ausprobieren, was schmeckt. Man kann das Aroma auch durch Ingwer und Kurkuma oder Gewürze wie Zimt und ähnliches variieren.

Ein paar Tipps für einen leckeren Genuss
  • ein grüner Smoothie ist kein Getränk, sondern sollte als Mahlzeit angesehen werden 
  • beim Trinken Zeit lassen und in kleinen Schlucken genießen (ich kaue meine Smoothies immer)  
  • am besten trinkt man den Smoothie morgens auf nüchternen Magen
  • langsam an die entsprechenden Mengen herantasten, nicht jeder verträgt die grünen Smoothies gleich gut, manche bekommen auch leichte Verdauungsprobleme durch die ungewohnte Menge an Balaststoffen
  • beginnt mit Blattgrün, dass einen milden Geschmack hat, wie zum Beispiel Feldsalat und Babyspinat
  • Bei den Sorten von Blattgrün und Früchte immer abwechseln, es wird sonst schnell langweilig
  • nur frisches Obst und Gemüse verwenden, Konserven eignen sich nicht
  • Immer ausgiebig pürieren, dabei darauf achten, dass sich der Smoothie nicht erwärmt, notfalls Eiswasser verwenden
  • bei mir kommen immer zuerst die weichen Früchte in den Mixer und das Blattgrün als letztes
  • wer keinen Hochleistungsmixer besitzt, kann natürlich jeden normalen Mixer bzw. Pürierstab verwenden, allerdings sollte man faseriges Blattgrün wie Grün- und Schwarzkohl durch Feldsalat und Spinat ersetzen, damit der Smoothie schön cremig wird; es empfiehlt sich auch das Blattgrün mit der Flüssigkeit ca. eine halbe Minute "vorzupürieren" und erst dann die restlichen Zutaten zugeben

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Freitag, 27. Januar 2017

Freitags-Smoothie


Auch für den Freitag hatte ich mir einen Smoothie zubereitet. Allerdings gab es den bei mir dann erst zum Mittag, denn unser wöchentliches Gehacktesfrühstück lasse ich mir auf gar keinen Fall entgehen.

Da ich den Smoothie nicht gar so bitter wollte, hatte ich die Grapfruit filetiert, das in Verbindung mit den extrem reifen Mango und den Maulbeeren ergab eine sehr ausgewogene Mischung.

Zutaten:
1 Baby-Salatherz
1 Grapefruit
1 kleine Handvoll Maulbeeren
1 Mango
1 Kaki
150 ml Wasser

Zubereitung:
Die Salatblätter gründlich waschen und trocken schleudern. Die Mango schälen und den Kern entfernen, dann 3 Kugeln zur Dekoration ausstechen, das restliche Fruchtfleisch grob würfeln. Bei der Kaki den Stielansatz entfernen. Das Obst grob zerkleinern.

Die Grapefruit filetieren, dafür das obere und untere Ende abschneiden, bis man das Fruchtfleisch zu sehen ist. Dann mit einem scharfen Messer die Schale von oben nach unten abschneiden, bis auch die weiße Haut entfernt ist. Die Grapefruitfilets lösen, indem man zwischen den einzelnen Trennhäute entlang schneidet. Den restlichen Saft auspressen und auffangen.

Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren   

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Donnerstag, 26. Januar 2017

Donnerstag-Smoothie


Beim Obst einkaufen hatte ich mich einfach nach Appetit und Gutdünken leiten lassen. Da für Smoothies das Obst besonders reif sein sollte, war das natürlich ein Kriterium für meine Kaufentscheidung. Deshalb hatte ich mir auch Birnen mitgenommen, die sahen so extrem saftig aus und das waren sie dann auch einfach lecker.

Zutaten:
2 Handvoll Feldsalat
1 Birne
 5 Physalis
1 Orange
1 Banane
150 ml Wasser

Zubereitung:
Die Birne vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Orange und die Banane schälen und grob zerkleinern. Den Feldsalat waschen und trocken schleudern. Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren.

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Mittwoch, 25. Januar 2017

Mittwochs-Smoothie


Ich hatte beim Einkaufen noch eine Quitte bekommen und diese natürlich gleich mitgenommen, denn ich konnte mir das geschmacklich gut vorstellen. Gleichzeitig hatte mich der Baby-Spinat so nett angelacht, dass ich ihn unbedingt mitnehmen musste.

Zutaten:
2 Handvoll Baby-Spinat
1 Quitte
1 Banane
1 Kaki
4 Physalis
1 Orange
150 ml Wasser

Zubereitung:
Den Spinat waschen und trocken schleudern. Die Quitte gründlich waschen, viertel und das Kerngehäuse entfernen, dann grob würfeln. Den Stielansatz der Kaki entfernen und diese zerteilen. Die Orange auspressen. Banane schälen und mit den anderen Zutaten in den Mixer geben. Alles fein pürieren.



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