Dienstag, 12. März 2013

Graupen


Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder mit Graupen herum experimentiert. Da sind schon ein paar sehr leckere Gerichte dabei heraus gekommen. Früher kannte ich Graupen nur in der Suppe aber bei der Suche nach interessanten Rezepten habe ich festgestellt, dass es da doch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten gibt.

Graupen werden zumeist aus Gerste hergestellt. Dabei werden die Getreidekörner geschält, dann geschnitten und zum Schluss poliert bis alle Frucht- und Samenschalen entfernt sind. Damit sind Graupen nicht für die Vollwerternährung geeignet, da die nährstoffreichen Randschichten ja entfernt werden. Aber sie sind ein durchaus nahrhafter und vor allem leicht verdaulicher Genuss. Es gibt verschiedene Sorten, einmal die aus ganzen Getreidekörnern bestehende Roll- oder Kochgerste und die aus geteilten Körnern bestehenden Perlgraupen. Bei Perlgraupen unterscheidet man drei verschiedene Korngrößen.

Beim Kochen der Graupen sollte man diese immer kosten, ob sie schon weich sind, da die auf den Packung angegebenen Zeiten nie stimmen. Nachdem Kochen sollten die Graupen immer unter fließenden Wasser abgespült werden, da sich beim Kochen immer etwas Stärke bedingter Schleim bildet.

Die feinen Graupen können in Desserts verwendet werden, z. B. in Milch mit Salz und Zucker gekocht und mit Fruchtkompott gegessen. Ich habe aus den feinen Graupen diese Graupenplätzchen zubereitet.

Die mittlere Graupengröße findet die meiste Verwendung und ist auch die am häufigsten angebotene Korngröße. Diese Graupen eignen sich hervorragend als Suppeneinlage, wie z. B. bei dieser Suppe.


Die großen Graupen kenne ich noch aus meiner Kindheit als Einlage in der Suppe. Heute wird daraus doch eher Risotto zubereitet. Aber auch für rustikale Suppen kann man sie verwenden.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Kommentare:

  1. Vielen Dank für die Infos! Da fällt mir ein ich wollte doch deine Graupenplätzchen mal ausprobieren... Ähem! Hatte noch keine Zeit. :( LG

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    1. Aber gerne doch ;) Ich habe die Plätzchen jetzt schon zum zweiten Mal gemacht, die sind einfach so lecker.
      Liebe Grüße Danii

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  2. Ich kenne ehrlich gesagt bis jetzt nur die Großen B-)

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    1. Ich kenne viele, die kann man mit den großen jagen aber die feinen kann man denen dann unterjubeln ;D

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  3. Wow, das ist ja interessant. Graupen kenne ich gar nicht. Jetzt ist meine Neugier aber geweckt. Danke schön für den Post.

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    1. Ich habe sie auch eine Weile nicht gegessen, war halt immer so was altbackenes von Oma. Aber mittlerweile beschäftigen sich damit sogar wieder Nobelköche ;)
      Ich esse sie sehr gerne, da sie so magenfreundlich sind und gut verträglich. Auf Grund meiner Magenprobleme bin ich für abends immer auf der Suche nach leichten Gerichten und da eignen sich Gräupchen hervorragend dafür.
      Liebe Grüße Danii

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  4. Hallo...
    Graupen gibt es bei mir ziemlich regelmaessig als Beilage... erst gestern wieder.
    Ich mache dann immer etwas mehr und heute gibt es einen Mediterranen Graupensalat daraus..
    ich stell das Rezept morgen abend bei meinen Rezepten unter. Heute schaffe ich das nicht mehr..
    Sehr lecker

    Liebe Gruesse Karin

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    1. Graupensalat klingt ja extrem interessant, da werde ich bei Dir mal klauen kommen ;D
      Liebe Grüße Danii

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