Samstag, 6. Februar 2021

Saftige Walnussbrownies

Nach wie vor verzichte ich auf raffinierten Zucker und probiere da ganz gerne auch ein paar Kuchenrezepte aus, denn Zuckerersatzstoffe verhalten sich beim Backen nicht immer wie normaler Zucker. Gerade Honig und Agavendicksaft verändern die ganze Teigkonsistenz und bei Birkenzucker muss man mit den Mengen jonglieren, damit der fertig gebackene Kuchen nicht zu süß wird. Eines meiner Experimente seht ihr hier. 

Zutaten:
200 g Zartbitter-Schokolade
100 g gehackte Walnüsse
100 g Mehl
100 g Butter
3 Stück Eier
80 g Birkenzucker
40 g Kakaopulver 
30 g Milch
9 g Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
2 handvoll Walnüsse

Zubereitung:
Die Schokolade mit einem Messer in Stücke hacken. Die gehackten Walnüsse, das Mehl, den Birkenzucker, das Kakaopulver, das Salz und das Backpulver vermischen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen, dann mit den Eiern und der Vollmilch zu den trockenen Zutaten gießen und gründlich verrühren. Zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben. 

Den Teig in eine gefettete Backform oder in einen Backrahmen füllen (ca. 17cm x 18 cm). Obenauf die restlichen Walnüsse mit der Hand grob zerkleinern und darüber streuen. Die Brownies bei 180°C Ober-und Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Falls der Brownie zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken. 

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Freitag, 5. Februar 2021

Mutton Masala - Hammelcurry mit Kichererbsen


Da ich ja noch ein paar Kilo Hammelfleisch in der Tiefkühltruhe habe, lasse ich mir dafür gerne neue leckere Rezepte einfallen. Heute habe ich mich für ein wirklich aromatisches Curry entschieden. Wer keinen Hammel bekommt oder nicht essen möchte, kann natürlich auch eine Lammkeule verwenden aber das wäre dann etwas milder im Geschmack.

Normalerweise liest man bei den meisten Rezepte, dass Currypaste oder -pulver verwendet wird. Da ich aber noch Vadouvan da habe, wollte ich diese Gewürzmischung verwenden. Da meine Mischung sehr grob ist und da ganze Lorbeerblätter, Fenchelssamen und Senfkörner enthalten sind, musste ich dies zerkleinern, denn Krümel beim Essen machen keinen Spaß.

Zutaten:
1 kg Hammelkeule
2 Lorbeerblätter
1/2 Teelöffel Pfefferkörner
1 Teelöffel geriebener Ingwer
3 Knoblauchzehen
3 Esslöffel Joghurt
2 Esslöffel Vadouvan-Gewürzmischung
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1 Teelöffel Rosenpaprikapulver
1 Gemüsezwiebel
3 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Chilischote
2 Dosen gehackte Tomaten
1 Teelöffel Garam Masala
1 Dose Kichererbsen
frischer Koriander nach Geschmack
Salz 

Zubereitung:
Das Fleisch vom Knochen lösen, dabei Sehnen und überschüssiges Fett entfernen. Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden. Die Knochen und Fleischabschnitte mit kaltem Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Dabei mit Salz, Pfefferkörnern und Lorbeerblättern würzen.

Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln (oder gleich mit dem Ingwer über eine Reibe ziehen), dann mit dem geriebenen Ingwer, dem Chili, Kurkuma, Paprikapulver und dem Joghurt vermischen. Dazu das Fleisch geben und alles in einem Tiefkühlbeutel über Nacht marinieren lassen.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Zwei Esslöffel Kokosöl im Wok erhitzen und die Vadouvan-Gewürzmischung hineingeben und bei niedriger Hitze anschwitzen, bis die Gewürze gut duften. Die Zwiebelwürfel dazugeben und anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, alles aus dem Wok in einen Pürierbehälter geben und gründlich zerkleinern. Den letzten Löffel Kokosöl in den Wok geben und das Fleisch dazu geben und ebenfalls anbraten.

Das Tomatenmark zum Fleisch geben und mitanbraten. Dann mit zwei Kellen vom Knochenfond ablöschen. Jetzt die Zwiebeln wieder zugeben, dann die Tomaten ebenfalls dazu geben und mit Garam Masala würzen. Das Curry unter gelegentlichem Rühren 1,5 Stunden köcheln lassen. Dann die Kichererbsen abgießen und dazu geben, mit Salz würzen und eine weitere halbe Stunde köcheln lassen.

Den Koriander fein hacken, zum Curry geben und alles mit Salz abschmecken. Dazu passt Reis oder Naan-Brot.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 4. Februar 2021

Udonnudeln mit Schwarzkohl-Kimchi

Eigentlich hatte ich den Schwarzkohl im Liebstöckel als Salat gekauft aber mir war das ganze zu würzig, um die ganze Portion zu essen. Als ich dann nach der Zubereitung gefragt hatte, erfuhr ich, dass sie den Schwarzkohl fermentiert hätten, was ihn zum Kimchi macht ;)

Da ich den fermentierten Schwarzkohl nicht wegwerfen wollte, habe ich nach eine Verwendungsmöglichkeit gesucht und eine gefunden. Das Rezept hatte ich so ähnlich in einem Kochbuch für schnelle japanische Küche gefunden, allerdings mit normalem Kimchi.

Zutaten für 1 Portion:
1 Lauchzwiebel
1 Esslöffel Char Siu Sauce (chinesische Barbecuesoße)
1 Esslöffel Sojasauce
1 Teelöffel süße Chilisoße
100 g Schwarzkohl-Kimchi
200 g Udon-Nudeln
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Lauchzwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden. Das Weiße der Zwiebel in etwas Öl anschwitzen, dann die Soßen dazu geben und alles kurz anschwitzen. Das Kimchi dazu geben und alles unter stetem Rühren erhitzen. 

Derweil Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Udon-Nudeln darin nach Packungsangabe zubereiten (bei mir mussten sie 3 Minuten gekocht werden). Die Nudeln abgießen und mit etwas Kochwasser zur Soße geben und gut vermischen.

Die Nudeln in eine Schale füllen und mit dem Lauchzwiebelgrün bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 3. Februar 2021

Tom kha gei - thailändische Hühnersuppe


Da ich ja Hühnchen gerne im Ganzen kaufe bleibt immer so einiges für Suppen übrig und da ich mal wieder Appetit auf etwas asiatisches hatte, wurde es eine Tom kha gei. Wie auch bei dem Rezept bei meiner letzten Suppe hatte ich statt der Hühnerreste Hühnerkeulen aufgeschrieben. 

In letzter Zeit habe ich bei Essen mit Kokosmilch häufig Probleme mit Sodbrennen und habe diese deshalb auch vermieden. Jetzt gibt es bei uns Kokosmilch in einer Lightversion und mit dieser komme ich gut zurecht. Natürlich könnt ihr normale Kokosmilch nehmen, das dürfte geschmacklich keinen Unterschied machen.

Zutaten:
3 Stängel Zitronengras
2 Hühnerkeulen
1 walnussgroßes Stück Galgant (als Ersatz geht auch Ingwer)
2 rote Chilischoten
5-6 Kaffir-Limettenblätter
2 Esslöffel Fischsauce
200 g Champignons
1 Dose Kokosmilch à 400 ml
2 Limetten
Palmzuckersirup nach Geschmack
Koriandergrün
2-3 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
Das Zitronengras halbieren und leicht anschlagen. Von einer Chilischote einige Scheiben für die Deko abschneiden. Mit den Hühnerkeulen, den in Scheiben geschnittenen Galgant, den Limettenblätter und den Chilis in 1,5 Liter Wasser geben, mit der Fischsauce würzen und alles mindesten 30 Minuten köcheln lassen. 

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Hühnerkeulen aus dem Kochsud nehmen, abkühlen lassen und die Brühe durch ein Sieb gießen. Die Brühe mit der Kokosmilch erhitzen und darin die Champignons garen. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden, das Grün für die Deko aufheben und den Rest zur Suppe geben. Mit Limettensaft und Palmzucker abschmecken.

Das Hühnerfleisch von den Knochen lösen und auf Schalen verteilen, die Suppe darüber geben und die Schalen jeweils mit Koriandergrün, Chili und Lauchzwiebelringen dekorieren.



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Weißbrot blitzschnell gebacken

Während meiner Quarantäne hatte ich mich mit meinem Frühstücksgebäck verkalkuliert. Ich dachte, ich hätte noch Brötchen in der Tiefkühltruhe aber da war nichts mehr. Meinen Einkaufsservice ;) wollte ich auch nicht schon wieder durch die Gegend scheuchen. Also wollte ich mir einfach etwas selber backen aber auch da musste ich mit dem zurechtkommen, was ich zuhause hatte und Hefe war da nicht dabei. In einem Backbuch entdeckte ich dann ein Rezept, allerdings enthielt das Rosinen und die wollte ich nicht zum Frühstück. Das fertig gebackene Brot war schön flauschig und hat auch nach 3 Tagen noch gut geschmeckt.

Ich hatte ja die Rosinen weggelassen aber die könnte ich mir im fertigen Brot gut vorstellen. Auch Mandeln, Nüsse oder andere Saaten, wie Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne. Auch Kräuter, getrocknete Tomaten und/oder Käse könnten aus meiner Sicht geschmacklich sehr gut passen und damit das Brot abwechslungsreicher gestalten.

Zutaten:
350g Mehl Typ 550
1 Teelöffel Salz
125 ml Milch
125 ml Wasser.
1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann nach und nach unter rühren die Milch dazugeben. Mit dem Rührgerät die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, der ist dann noch etwas klebrig. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten backen.

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Dienstag, 2. Februar 2021

Schwarzbier-Kartoffelpuffer im Fitnesslook


Fertigprodukte kaufe ich ja eher selten aber Heichelheimer Kartoffelprodukte kann man schon immer mal kaufen. Vor einiger Zeit gab es von dort Schwarzbier-Kartoffelpuffer aber die gibt es jetzt nicht mehr im Angebot. Deshalb habe ich es jetzt mal selbst versucht.

Zutaten:
800 g Kartoffeln
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
6 Esslöffel Weizenmehl
6 Esslöffel Schwarzbier
Pflanzenöl zum Braten
1 Bund Schnittlauch
2-3 Zweige Dill
1 Bund Rucola
2 Tomaten
½ grüne Gurke
1 rote Zwiebel
200 g geräucherter Lachs
Sprossen
Kresse

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, waschen und fein reiben. Die Kartoffelmasse mit 1 Teelöffel Salz würzen und alles gut verrühren. Zwei bis drei Minuten warten, dann in ein Mulltuch geben und gründlich auspressen. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln bzw. ebenfalls reiben, danach zur Kartoffelmasse geben. Diese mit Pfeffer würzen. Das Mehl mit dem Bier verrühren und ebenfalls zur Kartoffelmasse geben, dabei alles gründlich miteinander verrühren. Aus der Kartoffelmasse 8 flache Puffer formen und diese in heißem Öl bei mittlerer Temperatur von beiden Seiten goldbraun braten. Dann im Backofen bei 50° warm halten.

Dill und Schnittlauch fein hacken und mit dem Quark verrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Die Tomaten und die Gurke in Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Jeweils einen Kartoffelpuffer auf die Teller legen, dann einen Klecks Quark darauf verstreichen. Tomaten, Gurken, Rucola und Zwiebeln darauf verteilen. Darauf dann den Lachs anrichten, mit Kresse und Sprossen bestreuen und mit einem zweiten Puffer abdecken.


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Montag, 1. Februar 2021

Milchreispudding mit Apfelmus und Zimtzucker


Als Kind habe ich Milchreis gehasst. Ich weiß auch nicht warum aber ich habe weder Milchreis noch Grießbrei gemocht. Na ja vielleicht lag es daran, dass meine Mutter da immer einen ziemlichen Pams draus gemacht hat. In den letzten Jahren hatte ich es zuerst mal mit Milchreis als Nachtisch mit vielen Früchten probiert aber neulich hatte ich einen richtigen Hieper. Da ich solchen Gelüsten gelegentlich nachgebe, habe mir eine schöne Portion Milchreis zubereitet. Dazu kam dann noch ein selbstgemachtes Apfelmus und ordentlich Zimt-Zucker. Ok der Zucker war eher Birkenzucker aber das ist ja nicht so wichtig ;)

Zutaten:
4 Äpfel
2 + 3 Esslöffel Zucker
1 Zitrone
200 ml Apfelsaft
1 l Milch
1 Prise Salz
125 g Rundkornreis
1 Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und grob zerkleinern. Zusammen mit dem 2 Esslöffel Zucker, Zitronen- und Apfelsaft aufkochen und unter gelegentlichen Rühren weich kochen. Danach fein pürieren und Abkühlen lassen.

4 Esslöffel Milch abnehmen und beiseite stellen. Den Reis mit der restlichen Milch aufsetzen, die Prise Salz und den restliche Zucker dazu geben. Unter gelegentlichen Rühren erhitzen und bei niedriger Temperatur ca. 20 Minuten köcheln lassen. 

Das Puddingspulver mit der beiseite gestellten Milch verquirlen und unter den Milchreis geben. Diesen kurz köcheln lassen und dann zugedeckt einige Minuten ruhen lassen. Wenn der Milchreis nicht cremig genug ist, einfach noch etwas Milch zugeben. 

 

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr