Freitag, 14. April 2023

Fischsuppe vom Seelachsfilet


Als ich die Fischstäbchen gemacht hatte, hatte ich ja ein komplettes Seelachfilet gekauft. Für die Knusperfischstäbchen hatte ich allerdings nur die geraden Stücke gebraucht. Für die Abschnitte habe ich dann eine Verwendungsidee gebraucht, denn wegwerfen wollte ich sie ja nicht. Dazu war das frische Fischfilet einfach viel zu teuer.

Zutaten:
ca. 500 g Seelachsfilet
500 g Kartoffeln
2 Möhren
2 Zwiebeln
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Glas Weißwein
1 Dose gehackte Tomaten
1,2 l Wasser
2 Teelöffel scharfes Paprikapulver
etwas Zitronensaft
4 Scheiben Toastbrot
etwas frischer Dill
etwas Lauchzwiebelgrün
Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln schälen und in gleich große Würfel schneiden. Etwas Öl erhitzen und darin die Zwiebeln anschwitzen. Möhren und Kartoffeln zugeben und ca. 5 Minuten anschwitzen. Das Tomatenmark unterrühren und ebenfalls kurz anschwitzen, dann mit dem Weißwein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Die Tomaten und das Wasser dazu gießen und alles mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen.

Die Suppe ca. 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen das Fischfilet abspülen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Den Fisch in die Suppe geben und gar ziehen lassen. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Das Toastbrot jeweils in 4 Streifen schneiden und diese in Olivenöl knusprig anbraten.

Die Suppe auf Teller oder Schüsseln verteilen und mit dem Dill und Lauchzwiebelgrün bestreuen. Zusammen mit den Weißbrotstreifen servieren.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 13. April 2023

Mittags im Liebstöckel


Bei mir gab es heute Fisch und zwar Rotbarschfilet in einer Kräuter-Eihülle mit Kartoffelpüree und einem leckeren Limetten-rote-Beete-Gemüse. Alles wirklich lecker!

Heute habe ich mir dann noch ein Dessert gegönnt. Der Sahnegrießbrei mit einer Erdbeersoße war wirklich gelungen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 12. April 2023

Gebratener Eierreis mit Schinken und Zwiebeln


Lebensmittelverschwendung versuche ich immer zu vermeiden. Von diesem Gericht hatte ich noch Reis übrig und der wollte sinnvoll verwendet werden. Und was geht da besser als gebratener Eierreis. Der ist schnell zubereitet und man wirft einfach alles, was in der Küche weg muss, mit in die Pfanne. Das Ergebnis ist immer wieder sehr lecker.

Zutaten für eine Portion:
1 rote Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
2 Esslöffel Schinkenwürfel
1 Portion gekochter Reis
2 Eier
Sojasoße nach Geschmack
Pfeffer, Salz
Öl zum Braten
1 Esslöffel gehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in dünne Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Schinken, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl anbraten, wenn die Zwiebeln etwas Farbe bekommen haben, den Reis zugeben und weiterbraten. Wenn der Reis schön knusprig ist, an den Rand schieben und die zwei Eier aufschlagen, danach in die Mitte der Pfanne geben und dort krümelig braten.

Die Eier mit dem Reis vermischen und mit Pfeffer, Salz und etwas Sojasoße würzen. Zum Schluss mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 11. April 2023

Osterkranz neu interpretiert


Die Idee zu diesem leckeren Salat hatte ich in einer diesen kostenlosen Zeitung gesehen, die immer ungefragt in meinem Briefkasten auftauchten. Allerdings habe ich, wie ich das immer mache, die Idee gemopst und solange rumgeändert, bis mir alles gefallen hat. Besonders das Dressing war persönliche nicht so meins.

Gerade wenn nach Ostern noch reichlich gekochte Eier übrig sind und man eher Appetit nach etwas leichten hat, passt dieser Salat und optisch macht er auch noch was her.

Zutaten:
250 g grüner Babyspargel
1 Packung gemischter Blattsalat
8-10 Radieschen
6 hartgekochte Eier
1 Teelöffel Honigsenf
3 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico bianco
Agavendicksaft nach Geschmack
Pfeffer, Salz
4 Stück Büffelmozzarella
1 Packung Kresse

Zubereitung:
Die Spargelenden kurz abschneiden, dann in drei Zentimeter lange Stücke schneiden. Den Spargel mit jeweils einer kräftigen Prise Salz und Zucker in eine verschließbare Box geben und kräftig schütteln. Dann mindestens 30 Minuten kalt garen lassen. Zwischendurch immer mal wieder schütteln.

Salat waschen und trocken schleudern. Die Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Eier schälen und vierteln. Aus Senf, Olivenöl, Balsamico, Pfeffer, Salz und Agavendicksaft ein Dressing bereiten.

Den Mozzarella abtropfen lassen und in der Mitte über Kreuz einreißen. Dann in die Mitte eines großen Tellers legen. Den Blattsalat als Kranz darum anrichten. Spargel, Radieschen und Eier dekorativ auf dem Salat verteilen. Das Dressing darüber träufeln und zum Schluss mit Kresse bestreuen.

Eure Danii vonLecker Bentos und mehr

Montag, 10. April 2023

Crumble von der Williams Crist Birne und getrockneten Sauerkirschen


Das Tonkabohneneis habe ich nach meinem bewährten Rezept gemacht. Das ist besonders durch das Johannisbrotkernmehl schön cremig und passte so hervorragend zu dem Crumble. Diesen hatte ich kurz vor dem Essen fertig, so dass ich ihn dann lauwarm zum Eis servieren konnte.

Die getrockneten Sauerkirschen hatte ich vor geraumer Zeit mal ausprobieren und für sehr lecker befunden. Mein Problem ist nur, dass man die nicht ohne zugesetzten Zucker kaufen kann aber zu Ostern wollte ich mal eine Ausnahme machen.

Zutaten:
1 Zitrone
3 Williams Christ Birnen
100 g getrocknete Sauerkirschen
2 Esslöffel Vanillezucker
100 g Mehl
100 g zimmerwarme Butter
60 g Esslöffel Zucker
gehackte Pistazien

Zubereitung:
Zuerst die Zitrone auspressen, damit die Birnen nicht braun werden. Dann die Birnen schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden und sofort mit dem Zitronensaft vermischen.

Die Sauerkirschen grob hacken und dann mit den Birnen und dem Vanillezucker vermengen. Alles in eine gefettete Auflaufformen geben. Mehl, Butter und Zucker zu Streuseln verkneten und über dem Obst verteilen.

Den Crumble im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind. Dann leicht abkühlen lassen, mit einem Ausstecher in Form bringen und mit jeweils einer Kugel Eis servieren. Dann einige gehackte Pistazien darüber streuen.

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Sonntag, 9. April 2023

Lammhaxen mit Estragon-Senf-Soße und Kohlrabi-Kerbel-Risotto


Bei meiner Fleischlieferung im letzten Jahr waren auch ein paar schöne Haxen dabei, die ich gleich für Ostern beiseite gepackt hatte.

Eigentlich habe ich Estragon und Kerbel eher selten verwendet und wenn nur in homöopathischen Mengen. Das war durchaus ein Fehler. Neulich kam ich in den Genuss einer wirklich leckeren Estragon-Soße und habe dann gestaunt, als mir verraten wurde, wieviel Estragon dahinein gekommen ist.

Auch beim Kerbel hatte ich erst niedrig dosiert angefangen und dann immer etwas mehr hinzugetan. Das Risotto war auch der einzige Teil des Gerichtes, den ich ala minute zubereitet hatte, denn sowohl die Haxe als auch die Soße ließen sich wirklich gut vorbereiten.

Zutaten:
2 rote Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
4 Lammhaxen
450 ml Weißwein
500 ml Lammfond
400 g Kohlrabi
1 Schalotte
2 Esslöffel Butter
300 g Risottoreis z. B. Arborio
750 ml Gemüsebrühe
40 g frisch geriebener Parmesan
30 g frischer Kerbel
2 Esslöffel Dijon-Senf
2 Zweige Estragon
Ahornsirup nach Geschmack
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Lammhaxen mit Salz und Pfeffer würzen. Einen Esslöffel Butter mit zwei Esslöffel Olivenöl erhitzen und die Haxen rundherum kross anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und weiter braten. Mit 250 ml Weißwein und dem Lammfond ablöschen. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und zugedeckt ca. 2 Stunden garen. Das Fleisch gelegentlich wenden.

Das Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Einen Esslöffel Butter erhitzen, darin die Kohlrabiwürfel und Schalotten anschwitzen, jetzt den Reis zugeben und kurz mitanschwitzen. Mit 200 ml Wein ablöschen und bei mittlerer Hitze unter Rühren einkochen lassen.

Nach und nach immer wieder die Gemüsebrühe angießen und verdampfen lassen. Häufig durchrühren. Die restliche Butter, Kohlrabigrün und Parmesan unter das fertige Risotto rühren. Den Kerbel grob hacken und zum Schluss untermengen. Das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Haxen aus dem Bräter nehmen und die Soße durch ein Sieb drücken. Die Estragonblätter abzupfen und fein hacken, dann mit dem Dijon-Senf in die Soße rühren, diese mit Salz und Pfeffer würzen und alles einige Minuten köcheln. Die Weißweinsoße Ahornsirup abschmecken.

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Samstag, 8. April 2023

Cremige Zwiebelsuppe mit Käsecracker


Die Idee für diese Suppe hatte ich bei Kitchen Impossible gemopst. Allerdings war mir das Originalrezept dann doch etwas zu abgedreht. Weiße Schokolade und Zwiebelsuppe na ja meins ist das nicht oder zumindest kann ich es mir schlecht vorstellen. Wenn ich das Original hätte kosten können, wäre das vielleicht etwas anderes gewesen aber da ich ja nicht wußte, wie es hätte schmecken sollen, konnte ich mir auch kein leckeres Ergebnis vorstellen. Außerdem hatte ich beim Schauen der Sendung nur stichpunktartig mitgeschrieben und dabei irgendwie den Schokoanteil übersehen.

Auch diesen besonderen körnigen Frischkäse hätte ich hier nicht bekommen und ich denke, das macht bei diesem Gericht schon sehr viel aus. Um den kräftigen Geschmack nachzuempfinden, habe ich noch etwas geriebenen Parmesan untergearbeitet. Auf die Idee, das Gericht überhaupt auszuprobieren, bin ich eigentlich dadurch gekommen, dass ich zu Weihnachten unter anderem einige portugiesische Lebensmittel geschenkt bekommen habe. Eines davon war Tapiokastärke.

Zutaten:
500 g weiße Zwiebeln
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Pflanzenöl
200 ml Sahne
300 ml Milch
3 Teelöffel helles Miso
200 g körniger Frischkäse
1 Ei Größe M
2 Esslöffel geriebener Parmesan
200 g Tapikostärke
100 g Speisestärke
2 Esslöffel Paprika
1/2 Topf Basilikum
2-3 Esslöffel Milch
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden, dann bei niedriger Temperatur langsam in Butter und Öl anschwitzen, bis eine schöne Bräune erreicht ist. Sahne, Milch und Miso unterrühren und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Basilikumblätter abzupfen und mit 1-2 Esslöffel Milch pürieren. Paprika mit 1 Esslöffel Milch pürieren. Körnigen Frischkäse mit Ei und Tapikoastärke vermengen, dann halbieren. In eine Hälfte des Teiges die Basilikummilch und in die andere die Paprikamilch geben und jeweils zu Streuseln verkneten.

12 Cracker formen, dafür erst die Basilikumstreuseln auf Backpapier geben und darüber dann die Paprikastreuseln geben. Alles im Backofen bei 160° Umluft ca. 13-14 Minuten goldbraun backen.

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