Samstag, 10. Januar 2026

Im Ofen gegarter Hirschbraten mit Orangen, Rotkohlsalat und Selleriepüree


Als Hauptgang zum zweiten Weihnachtsfeiertag hatte ich einen Hirschbraten auf dem Plan. Dazu einen knackigen, lauwarmen Rotkohlsalat und wegen meinem Kohlehydratverweigerer ein cremiges Selleriepüree. Außerdem hatte ich wegen meinem Mitesser den Zucker im Rezept durch Erythrit ersetzt, also wer Kohlehydrate mag, kann stattdessen die gleichen Mengen Zucker verwenden.

Den Hirschbraten hatte ich von einer Kollegin bekommen. Ihr Mann ist Jäger und ab und zu fällt da ein leckeres Stück Wild ab. Das Fleisch hatte eine wirklich gute Qualität und zum Essen hätten wir nicht einmal ein Messer gebraucht, so zart war der Braten.

Da ich den Braten im Backofen zubereitet hatte, passt er sehr gut zum aktuellen Blogevent, den Nadja von Little Kitchen and more gerade auf Zorras Kochtopf veranstaltet.

Blog-Event CCXXV - Aus dem Ofen! (Einsendeschluss 15. Januar 2026)

Zutaten:
10 Stiele Thymian
3 Esslöffel Kaffeebohnen
2 Esslöffel schwarze Pfefferkörner
1 Esslöffel Fenchelsamen
1 Esslöffel Meersalz
1 kg Hirschbraten (aus der Keule)
3 Knoblauchzehen
600 ml Rotwein
½ Kopf Rotkohl (ca. 800 g)
Erythrit
2 Bio-Orangen
3 Lauchzwiebeln
2 Esslöffel Olivenöl
eine kräftige Prise Zimt
Balsamico bianco nach Geschmack
1 Suppengrün
2 Zwiebeln
400 ml Wildfond
4 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblättern
4 Pimentkörner
1 Selleriekopf
2 Esslöffel Butter
etwas Muskatnuss
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Für den Braten zuerst die Blätter von 6 Stielen Thymian abzupfen und fein hacken. ­Kaffee, Pfeffer und Fenchel in einem Mörser grob zerstoßen. Dann Thymian und Meersalz dazu geben und noch etwas mörsern. Das Fleisch trocken tupfen und rundherum mit der Gewürzmischung einreiben. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten rundum anbraten. In eine Ofenform setzen, den restlichen Thymian und eine Knoblauchzehe zugeben. Im vorgeheizten Backofen bei 80 °C Umluft offen ca. 3 Stunden garen, bis eine Kerntemperatur von 60–65 °C erreicht ist (bei uns waren es 64°C). Nach ca. 1 Stunde ca. 100 ml Rotwein angießen.

Derweil die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, danach den Kohl in feine Streifen schneiden, mit je 1 Teelöffel Salz und Erythrit bestreuen und kräftig durchkneten. Die 2. Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Den Saft einer Orange auspressen. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Knoblauch, Orangensaft und Lauchzwiebeln zum Rotkohl geben. Olivenöl zugeben und mit Zimt, Essig, Erythrit, Pfeffer und Salz abschmecken

Das Suppengrün putzen, waschen und klein schneiden. Die Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. Die 3. Knoblauchzehe schälen und halbieren. Alles in etwas Öl anbraten, mit Wacholder, Lorbeerblättern, Piment, Pfeffer und Salz würzen. 500ml Rotwein und den Wildfond angießen und alles für 1 Stunde zugedeckt köcheln lassen. Alles durch ein Sieb rühren und weiter einkochen. Mit Pfeffer und Salz und etwas Erythrit abschmecken.

Den Sellerie schälen, waschen und grob würfeln. Dann in Salzwasser weich kochen, abgießen und gründlich abtropfen lassen. Zurück in den Topf gießen und bei niedriger Temperatur die restliche Flüssigkeit verdampfen lassen. Danach den Sellerie pürieren und die Butter unterarbeiten. Mit Muskatnuss und Salz abschmecken.

Den Rotkrautsalat ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit zum Braten in den Backofen stellen. Die zweite Orange waschen, in Scheiben schneiden und diese kurz im Bratfett anbraten.

Den Braten aus dem Ofen nehmen und aufschneiden. Dann zusammen mit dem Salat, Orangen, Soße und Selleriepüree anrichten.




Eure Danii vonLecker Bentos und mehr

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